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DE3542695A1 - Radaufhaengung mit einer antreibbaren schwungmasse - Google Patents

Radaufhaengung mit einer antreibbaren schwungmasse

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Publication number
DE3542695A1
DE3542695A1 DE19853542695 DE3542695A DE3542695A1 DE 3542695 A1 DE3542695 A1 DE 3542695A1 DE 19853542695 DE19853542695 DE 19853542695 DE 3542695 A DE3542695 A DE 3542695A DE 3542695 A1 DE3542695 A1 DE 3542695A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
flywheel
wheel suspension
suspension according
swirl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853542695
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Matschinsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DE19853542695 priority Critical patent/DE3542695A1/de
Publication of DE3542695A1 publication Critical patent/DE3542695A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/10Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels by utilising wheel movement for accumulating energy, e.g. driving air compressors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/06Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels acting otherwise than on tread, e.g. employing rim, drum, disc, or transmission or on double wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Radaufhängung für ein Fahrzeug, entsprechend dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Derartige Radaufhängungen sind bereits bekannt, beispielsweise aus der DE-OS 23 28 891, bei der eine Antiblockier-Einrichtung pulsierende Bremskräfte bewirkt, die den Radschlupf der Räder auf einen bestimmten Maximalwert beschränken. Dadurch sind zwischen Fahrbahn und den Reifen hohe Bremskräfte und dennoch ausreichende Seitenführungskräfte möglich, die ein seitliches Ausbrechen des Fahrzeugs verhindern. Nachteilig ist, daß beim Abbremsen des Fahrzeugs, bei dem durch pulsierendes Herabsetzen der jeweils an einem Rad wirksamen Bremskraft ein Blockieren des betreffenden Rades verhindert wird, auf den jeweiligen Radträger pulsierende Momente einwirken, die von der Trägheit des Rades gegenüber Drehbeschleunigungen herrühren und Nickbewegungen des Fahrzeugs verursachen, die den Komfort beeinträchtigen.
Prinzipiell die gleichen Nachteile treten auch bei einem Fahrzeug mit einer beispielsweise in der EP-A 01 28 583 beschriebenen Antischlupf-Einrichtung auf, wenn zur Vermeidung eines Antriebs- Radschlupfes an einem Rad pulsierende Bremskräfte wirksam wer­ den, die zwar den Radschlupf begrenzen, jedoch pulsierende Dralländerungen des Rades hervorrufen.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Radaufhängung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs anzugeben, bei der die beim pulsierenden Abbremsen durch die Trägheit des Rades verur­ sachten Momente in der Wirkung auf das Fahrzeug zumindest herabgesetzt sind.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß eine Schwungmasse drehbar mit dem Radträger verbunden ist, die eine zur Drehachse des Rades parallele Achse aufweist und die bei Dralländerungen des Rades derart angetrieben werden kann, daß die Dralländerung der Schwungmasse entgegengesetzt zur Dralländerung des Rades er­ folgt. Auf diese vorteilhafte Weise werden die bei Drehschwan­ kungen von der Trägheit des Rades herrührenden Momente abge­ schwächt oder sogar ausgeglichen, wodurch sich die Schwingungs­ beanspruchung der Radaufhängung und des Fahrzeugs beim pul­ sierenden Abbremsen deutlich vermindert. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Schwungmasse in der Form den jeweiligen Platzverhält­ nissen angepaßt werden kann und nur einen geringen Bauraum erfordert. Die Schwungmasse kann mit zur Drehachse des Rades paralleler Achse an einer beliebigen Stelle mit dem Radträger verbunden sein. Dadurch ist es möglich, die Schwungmasse so anzuordnen, daß sich die ungefederte Masse des Rades nicht oder nur unwesentlich erhöht.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeich­ nung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht des rechten Hinterrades eines Kraftfahrzeugs von innen und
Fig. 2 einen vertikalen Schnitt durch die Achse des in Fig. 1 dargestellten Rades.
Das in Fig. 1 dargestellte nicht angetriebene hintere Rad 1 eines Kraftfahrzeuges ist an einem Radträger 2 drehbar um die Dreh­ achse 3 des Rades 1 gelagert. An der Innenseite der Radfelge 4 ist eine Bremsscheibe 5 angeordnet, die stirnseitig zwei zur Rad­ ebene parallele Bremsflächen aufweist. Von den Radführungsglie­ dern ist lediglich eine zweiarmige Längsstrebe 6 dargestellt, die in dem Ausführungsbeispiel mit ihrem nach vorne abstehenden Ende elastisch an der Karosserie 7 des Fahrzeugs angelenkt und im mittleren Bereich mit dem Radträger 2 verbunden ist. An dem hinteren Ende der Längsstrebe 6 sind verlagerbare Bremsbacken 8 angeordnet, die mit der Bremsscheibe 5 beim Abbremsen des Fahrzeugs zusammenwirken. Die beschriebene Anordnung mit einer Längsstrebe 6 ist nicht erfindungswesentlich. Die Radaufhängung könnte ebenso anders ausgebildet oder angeordnet sein. Die Brems­ backen 8 werden von der Betriebsbremse und einer nicht darge­ stellten Antiblockier- oder Antischlupf-Einrichtung mit Druck beaufschlagt. Um ein Blockieren bzw. Durchdrehen des Rades 1 beim Bremsen oder Beschleunigen des Fahrzeugs zu verhindern, ist ein pulsierender Bremseingriff der Bremsbacken 8 erforderlich. Da sich die Bremsbacken 8 über den Radträger 2 an der Karos­ serie 7 abstützen, werden unangenehme Rüttelkräfte in den Aufbau eingeleitet, die von den unterschiedlichen Bremskräften und der Trägheit des Rades 1 gegenüber Dralländerungen herrühren.
Um die Rüttelkräfte zu vermindern, insbesondere den bei Drallver­ änderungen durch die Trägheit des Rades 1 verursachten Anteil zumindest zu reduzieren, ist in Fig. 2 eine Schwungscheibe 9 vor­ gesehen, die um die Drehachse 3 des Rades 1 drehbar mit dem Radträger 6 verbunden ist. Die Schwungscheibe 9 und das Rad 1 besitzen z. B. das gleiche Trägheitsmoment um die gemeinsame Drehachse 3. Das Schwungrad 9 könnte jedoch auch ein kleineres oder größeres Trägheitsmoment und entsprechend eine größere bzw. kleinere Drehzahl als das Rad aufweisen. Ebenso ist es möglich, das Schwungrad 9 oder eine entsprechende Schwungmasse an einer anderen Stelle parallel zur Drehachse 3 des Rades 1 drehbar am Radträger 6 zu lagern, beispielsweise in dem Karos­ serieanlenkpunkt A. Dies hat den Vorteil, daß sich dadurch die ungefederte Radmasse entsprechend vermindert. Die Schwungschei­ be 9 ist im Ausführungsbeispiel von einem Elektromotor 10 derart antreibbar, daß die Dralländerung der Schwungscheibe 9 entgegen­ gesetzt zur Dralländerung des Rades 1 erfolgt. Wenn die Beträge der Dralländerungen gleich groß sind, so ist der durch die Träg­ heit des Rades 1 bedingte Anteil an den Rüttelkräften in der Wirkung auf den Aufbau des Fahrzeugs aufgehoben. Die Schwung­ scheibe 9 oder eine entsprechende Schwungmasse könnte aber auch auf andere Weise antreibbar sein, beispielsweise über einen Hydraulikmotor. Es ist auch möglich, eine Schwungmasse ständig gegenläufig zum Rad 1 anzutreiben. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Schwungmasse von dem Rad 1 über ein Umkehrgetriebe oder dgl. zur Drehrichtung des Rades 1 entgegen­ gesetzt angetrieben wird. Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Schwungscheibe 9 in beiden Drehrichtungen drehbar. Um ein ständiges Drehen der Schwungscheibe 9 zu vermeiden, ist ein nicht dargestellter Drehdämpfer vorgesehen, der die Drehung der Schwungmasse 9 etwas vermindert und z. B. aus zwei Reibscheiben besteht, von denen eine mit der Schwungscheibe 9 und die andere mit dem Radträger 2 verbunden ist.
Die erfindungsgemäße Radaufhängung verbessert den Fahrkomfort und ist sowohl bei Vorderrad- als auch bei Hinterradaufhängungen mit angetriebenen oder nicht angetriebenen Rädern verwendbar.

Claims (8)

1. Radaufhängung für ein Fahrzeug, mit einem Radträger, der drehbar ein Rad aufnimmt, an dem wenigstens eine Brems­ fläche ausgebildet ist, an der Bremsbacken ein pulsierendes Bremsmoment bewirken können, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schwungmasse (Schwungscheibe 9) drehbar mit dem Radträger (6) verbunden ist, die eine zur Drehachse (3) des Rades (1) parallele Achse aufweist und die bei Dralländerun­ gen des Rades (1) derart angetrieben werden kann, daß die Dralländerung der Schwungmasse (Schwungscheibe 9) entgegen­ gesetzt zur Dralländerung des Rades (1) erfolgt.
2. Radaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betrag der Dralländerung der Schwungmasse (9) etwa dem Betrag der Dralländerung des Rades (1) entspricht.
3. Radaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Schwungmasse (Schwungscheibe 9) koaxial zur Drehachse (3) des Rades (1) verläuft.
4. Radaufhängung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schwungmasse (Schwungscheibe 9) in beiden Drehrichtungen drehbar ist.
5. Radaufhängung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse eine an der Innenseite des Rades (1) angeordnete Schwungscheibe (9) ist.
6. Radaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse (Schwungscheibe 9) von einem Elektro­ motor, von einem Hydraulikmotor oder von dem Rad (1) angetrieben wird.
7. Radaufhängung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine ständig zum Rad (1) gegenläufige Schwungmasse (Schwung­ scheibe 9).
8. Radaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehdämpfer vorgesehen ist, der die Drehung der Schwungmasse (Schwungscheibe 9) vermindert.
DE19853542695 1985-12-03 1985-12-03 Radaufhaengung mit einer antreibbaren schwungmasse Withdrawn DE3542695A1 (de)

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