[go: up one dir, main page]

DE354250C - Heizvorrichtung - Google Patents

Heizvorrichtung

Info

Publication number
DE354250C
DE354250C DE1920354250D DE354250DD DE354250C DE 354250 C DE354250 C DE 354250C DE 1920354250 D DE1920354250 D DE 1920354250D DE 354250D D DE354250D D DE 354250DD DE 354250 C DE354250 C DE 354250C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
steam
temperature
gas
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920354250D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE354250C publication Critical patent/DE354250C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H3/00Air heaters
    • F24H3/002Air heaters using electric energy supply
    • F24H3/004Air heaters using electric energy supply with a closed circuit for a heat transfer liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Heizvorrichtung. Die Erfindung betrifft jene Klasse von Heizvorrichtungen, in welchen ein in einem Zimmer aufstellbarer Heizkörper -Init einem Dampferzeuger verbunden ist und die Anstellung und Abstellung ides Erze!-agers unter Züihilfenahme von thermostatischen, elektrischen Schaltvorrichtungen erfolgt.
  • Wärme wird,dL%.-bei ider Heizvorrichtung so lange zugefühTt, bis ihre Temperatur den Höchstwert erreicht. Dann wird die Heizung abgestellt, um so das langsame Fallen Üer Temperatur auf einen gewünschten Mindestwert zu gestatten, worauf wieder Wärme zugeführt wird, und diese abwechselnde 7Aif-üihrung und Abstellung von Wärme wirid so lange, wie,die Heizung,des Raumes gewünscht wird, fortgesetzt.
  • Diskontinnierlich wirkende Beheizungsvorrichtungen sind bereits bekannt, idoch steht der allgemeinen Anwendung iderselben :der Umstand entgegen, daß in (den Heizpausen auch der Dampferzeuger abkühlt. Diesem Übelstand soll der Erfindungsgegenstand abhelfen. Das Wesen der Erfindung besteht idarin, daß ein die Beheizung bei einer unteren Temperatur ein-,und ]bei einer erheblich höheren Temperatur plötzlich ausschaltender Thermostat mit einem gegen Wärmeverluste nach allen Seiten geschützten besonderen Dampferzeuzer verbunden ist. Ein ferneres Kennzeichen des Erfinidungsgegenstandes besteht darin, daß der mit isolierenden Wänden versehene Dampferzeuger gegen den Heizkörper durch ein Ventil abgeschlossen ist, das bei genügendein Dampfdruck selbsttätig geöffnet wird, um, beim Sinken des Dampfdruckes sich von selbst zu schließen. Ein anderes Kennzeichen der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Gasbrenner innerhalb der isolierenden Wände des Dampferzeugers liegt, und idaß die Venfile, welche die Luiftzuführungsröhren absperren, durch den Thermostaten gleichzeitig mit dem Gashahn geöffnet und geschlossen werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Schnitt durch einen elektrischeu Heizkörper.
  • Abb.:2 ist eine ähnliche Ansicht einesdurch Gas geheizten Körpers, und Abb. 3 ist ein Schaltungsschema der Stromkreise,des Wärmereglers.
  • Der Dampfkessel i bildet einen Teil des Körpers 2, der Heizvorrichtung. DJ.ese Teile sind bei 3 abnehmbar miteinander verbunden. Die elektrischen Heizelemente 4 stehen in Verbindung mit Drähten 5. Ein Schalter 6 beherrscht den durch die Drähte fließenden Strom und wird in die wirksame oder unwirksame Stellung,durch -die Elektromagnete 7 und 8 gedreht. Mittel sind vorgesehen, ulin den Stromkreis für jeden Magneten zu unterbrechen, kurz nachdem dieser erregt worden ist. Da solche M-ittel wohlbekannt sind, ist eine Darstellung derseIben als überflüssig unterblieben. Der Wärmeregler 9 beherrscht die gtromkreise dieser Elektromagnete. Der Wärmeregler enthält die Kontakte io und ii, von denen einer im Stromkreis jedes Magneten angeordnet ist, und der wärmeempfindliebe Teil 1:2 steht in Verbindung mit einer Stromquelle. Wenn die Temperatur einen gewissen Mindestwert erreicht, gerät der Teil j:2 in Berührung mit dem Kontakt io, um so den Stroinkreis durch !den Magneten 7 zu schließen und,den Schalter 6 in Verschlußstellung zu bringen. Dadurch kann der Strom nach den Elementen 4 fließen, durch die Dampf in dem Kessel erzeugt und Hitze dem Heizkörper 2 zugeführt wird. Sobald die Temperatur einen gewissen Höchstwert erreicht, gerät der Teil 12- in Ei#ngriff mitdem Kontakt i i, wodurch der andere Magnet erregt wird, so daß der Schalter 6 geöffnet und der Stromkreis der Elemente 4 unterbrochen wird. Diese Arbeitsweise wird so lange aufrechteilhalten, wie der Hauptschalter 13 ge- schlossen ist, so daß ;der Dampfkessel unterbrochen beheizt wird. Auf diese Weise wird ,die Temperatur des Heizkörpers innerhalb zweier Grenzen aufrechterhalten. Die Kon-t takte io und i i sind einstellbar, so daß die Tempe-raturgrenzen verändert werden können.
  • Zu beachten ist, daß der Schalter 6 in geschlossener Stellung verbleibt, nachdem. (der Stromkreis des Magneten igeöffnet worden ist. Irgendeiin passendes Mittel mag für diesen Zweck vorgesehen #sein.
  • Vorzugsweise "verden die Tv#gneteund der Schalter in einem Gehäuse 14 angeordnet, das abnehmbar mit den Drähten verbunden ist. Der wärmeempfindEche Teil wird in einem Gehäuse 15 vorgesehen, das am Heizkörper befestigt und ebenfalls abnehmbar mit den Drähten beispielsweise durch Stöpsel 16 verbunden ist.
  • Der Kessel i wirid isoliert, um die Temperatur der in ihm ibefindlichen Flüssigkeit so lange als möglich aufreohtzuerhalten. Der D#ampf.,des Kessels .geht in den Heizkörper 2 durch die Öffnung 17 ihindurch, welche durch das Ventil 8 beherrscht wird. Dieses Ventil ist so angeordnet, daß der Druck in dem Kessel es öffnet, um den Durchtritt des Dampfes in iden Körper 2 zu gestatten. Wenn der Druck in dem Kessel sinkt, schließt das Ventil (die öffnrung 17 und verhütet so den Verlust von Wärme. Der obere Teil des Kessels ist mit schrägen Wänden ig ausgestattet, um,den Rückfluß des sich iliederschlagenden Wassers nach dem K#e#3#sel zu erleichtern. Anstatt des Stöpselventils der Abb. i kann ein Kugelventil 18' (Albb.:2) angewendet werden, wobei die K ugel im Sitz durch die geneigten Wände ig' gehalten. wird.
  • Die Abb. 2 veranschaulicht einen I-1,eizlörper, dessen Dampfkessel iduzch Gas erhitzt wird. Der Gasbrenner 2o erhält Gas durch ein ein Ventil 2,1 enthaltendes Rohr. Der Wasserraum des Kessels Ist von (dem Brennerraum durch eine wellenförmig gebogene Wand 2:2 getrennt; Luft wird dem Brenner dfurchdie Kanäle 23 zugeführt, welche in Jen isolierten Wänden des Ratunes angeordnet si#nd. Diese Kanäle wer-den für gewöblilich durch an Knichebeln :25 befestigte Stöpsel 24 abgeschlossen. Die Kniehebel werden durch den Hebel 26 bewegt, mit dem auch (las Ventil 21 verbunden ist. Wenn der Hebel --6 vom Magnet7', mit dessen Kern der Hebel verbunden ilst, bewegt wird, so wird das Ventil geöffnet und die Stöpsel:24 aus den öffnungen 2-3 entfernt.
  • Irgendeine Zündvorrichtung 27 kann durch die Bewegung der Stöpsel bewegt werden, um das Gas im Brenner zu entzünden. Auf diese '\#Te.ise wird das Gas angedreht und entzündet, und die Laiftzufuhr freigegeben, wenn der Magnet 7' erregt wird. Die Teile werden in -dieser Stellung,durch den Riegel 28 gehalte-n"der am Kern des Magneten 8' angeordnet ist, und geeignete Federn heben den Hebel:26, um das Ventil und die Luftöffnungen :23 zu schließen, wenn der Magnet 8' erregt wird, um den Riegel zurückzuziehen. Die Magnete 7', 8' werden von idem Wärmeregler g' beherrscht, der nach Art des obenbeschrieb,-nen Wärmeregglers ausgebildet ist.
  • Aus Vorstehendem erhellt, daß die Zaführung,des Gastes abwechselnd durch den Wärmeregler wirksam und unwirksam wird, so (daß die Temperatur der gasgeheizten Heizvorrichtung innerhalb zweier Grenzen aufrechterhalten wird, (genau so wie bei dein elektrischen Heizkörper.
  • Wenn also der Hatiptschalter 13 geschlossen ist nind die Temperatur unterhalb der tieferen Temperatur ist, für welche der Wärmeregler eingestellt worden ist, wird letzterer iden Stromkreis für den Elektromagneten. schließen, so daß der Schalter des elektrischen Heizkörpers geschlossen oder die Gaszuführung für den mit Gas versorgten Heizkörper wirksam wird, wodurch Hitze dem Kesisel zugeführt wird. Der so in demKessel erzeugte Dampf wird dann in (den Heizkörper eindringen, um ,diesen izu erhitzen. Sowie die Temperatur des Heizkörpers auf j enen oberen Wert steigt, auf den der Wärmereggler eingestellt ist, wird letztererden Schalter öffnen unddie Heizung abstellen. Der Heizkörper wird',sichdann abkühlen, sowie aberdie untere Temperaturgrenze erreicht wird, wird,der Wärmeregler wiederum die Ztiführung von Wärme bewirken, um die Temperatur zu erhöhen, und diese Wirkung wird ununtetbrochen stattfinden, bis der Hajuptschalter geöffnet wird.. Mit Rücksicht auf - die vollstänIdige Isolation des Kessels durch die Ventile 18, 18' und, Stöpsel 2,4, wird die.Flüssigkeit in dern Kessel während einer langen Zeit auf einer hohen Temperatur erhalten, so daß sofort nach ider Herstellung,des Stromkreises oder der Zu"führung von Gas idie Dampferzeugung stattfindet und die Tempetatur bei einem geringen Verbrauch von Gas oder Strom aufrechterhalten wird. Um den Dampfkessel wirksam t7ot isolieren, ist ein luftleerer RaUrn 30 vorgesehen, dessen Wände versilbert sind, wobei passender Isolationsstoff in dem Raum zwischen (den Wänden angeordnet ist. Da die Teile abnehmhar sind, kann die Vorrichtung leicht ausgebessert oder gereinigt werden.
  • Jeder beliebige Wärmeregler kann verwendet werden. So kann anstatt eines eInzelnen einstellbaren Wärmereglers eine Anzahl von Wärmereglern verwendet werden, welche an verschiedenen Stellen des Heizkörpers angeordnet sein können. Letztere Anordnung sicliert Gleichförrnigkeit der Temperaturverhältni,sse im Heizkörper; fdadurch, daß mehrere Wärmeregler parallel geschaltet werden, wird ihre Wirksamkeit sichergestellt; denn wenn, ein Wärmereoler versagt, so werden die anderen betriebsfähig sein. Die Mittel eur Aufrechterhaltung der Temperatur zwischen zwei Grenzen können von irgendeiner bewährten Bauart sein. Werden zeitlich beherrschte Mittel verwen(det, um die Wärmezuführung abzustellen und wirksam -,verden zu lassen, so müssendiese Mittel entsprechend der Zeitdauler eingestellt werden, welche notwendig ist, umden Heizkörper zu erhitzen oder innerhalb welcher der Heizkörper sich auf die niedrige Temperatur abkühlt. Solche Einstellunggen können in irgendeiner gewünschten Weise gemacht werden, oder es kann bei der Herstellung der Heizvorrichtung eine solche Vorrichtung vorgesehen werden, welche unter normalen Verhältnissen wirksam ist.
  • Es können auch Dampfdruckreggler verwendet werden, um die Heizvorrichtung an- und abzustellen. Ein, Regler könnte dann bei einem gewissen niedrigen Druck anstellen, während der andere bei einem gewissen höheren Druckabstellt. Die Anwendung von Wärmereglern, welche von der Temperatur des Heizkörpers beeinflußt werden, wird je- doch vorgezogen, da diese sicher, sparsam und bequem» ist.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspp,üciiE.-1.
  2. VerdamPf0fen mit thermostatischer Regelung der Beheizung, gekennzeichnet ,durch die Kombination eines die Beheizu,ng bei einer unteren Temperatur ein-und bei einer erheblich höheren Temperatur plötzlich ausschaltenden Thermostaten mit einem gegen Wärmieverluste nach. allen Seiten geschützten besonderen Dampf erzetiger. 2-.
  3. Verdampfof en nach Anspi tich i, da-,durch gekennzeichnet, daß der mit isolierenden Wänden versehene Dampferzeuger (i) gegen den Heizkörpe'r (2) durch ein Ventil (18, 18') abgeschlossen ist"das bei genügendem Dampfdruck selbsttätig geöffnet wird, um beim Sinken des Dampfdiruckes,sich von selbstzu schließen. 3. Verdampfo-fen nachAnspruch i und 2, ,dadurch gekennzeichnet ' daß der Gasbrenner (2o) innerhalb der isolierenden Wände des Dampferzeugers liegt, unddaß die Ventile (24), welche die Luftzuführungsöffnungen absperren, durch den Thermostaten gleichzeitig mit dem Gashahn (21) geöffnet und geschlossen wer-.den.
DE1920354250D 1920-12-03 1920-12-03 Heizvorrichtung Expired DE354250C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE354250T 1920-12-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE354250C true DE354250C (de) 1922-06-03

Family

ID=6287359

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920354250D Expired DE354250C (de) 1920-12-03 1920-12-03 Heizvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE354250C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1220009C2 (de) Druckgasschalter mit geschlossenem gasumlauf
DE2839012A1 (de) Anordnung bei einem gasbetriebenen apparat, insbesondere absorptionskaelteapparat
DE354250C (de) Heizvorrichtung
DE2024091A1 (de) Eim ichtung zur Steuerung eines kombinierten Heizkessels fur Verbrauchs wasser und Heizwasser
DE2500529C3 (de) Sicherheitsvorrichtung für Gas-Durchlauferhitzer
DE1615370A1 (de) Vorrichtung zum Schutze gegen UEberlastung eines elektrischen Heizelementes
DE2753536A1 (de) Steuerschaltung fuer eine zentral- heizungsanlage
DE1679365A1 (de) Gasbeheizter Umlauf-Wassererhitzer
DE471100C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer OElfeuerungen
DE2051517C3 (de) Sicherheitseinrichtung für gasbeheizte Geräte
AT104837B (de) Selbsttätiger Feuermelder.
DE895078C (de) Elektrische Zuendvorrichtung, insbesondere fuer Verbrennungs- und Strahlturbinen
DE927143C (de) Zuendflammensicherung fuer Gasfeuerstaetten mit mehreren Zuendflammen
DE483084C (de) Periodisch wirkende Absorptionskaeltemaschine
AT240707B (de) Regeleinrichtung für kraftstoffbetriebene Heizgeräte
DE543238C (de) Waermeregler fuer Dampfheizkoerper
AT142765B (de) Temperaturregelungsanlage.
DE500606C (de) Relaiselement fuer elektrisch betriebene Kuehlapparate
AT263982B (de) Ölheizungsanlage mit Verdampfungsbrenner
DE1779118C3 (de) Überhitzungssicherung für einen gasbeheizten Durchlauferhitzer
AT142659B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Regulieren von Heizapparaten u. dgl.
AT141370B (de) Absperrvorrichtung für Gasgeräte.
DE414020C (de) Schaltung zum Unterdruecken der Funkenbildung bei Kontaktpyrometern
DE726961C (de) Mit einem Elektrodenheizgeraet zusammengebauter Warmwasserradiator
DE723529C (de) Steuereinrichtung, insbesondere fuer OElbrenner, mit zwei waermeempfindlichen Gliedern