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DE3542579A1 - Schiffsantriebsvorrichtung - Google Patents

Schiffsantriebsvorrichtung

Info

Publication number
DE3542579A1
DE3542579A1 DE19853542579 DE3542579A DE3542579A1 DE 3542579 A1 DE3542579 A1 DE 3542579A1 DE 19853542579 DE19853542579 DE 19853542579 DE 3542579 A DE3542579 A DE 3542579A DE 3542579 A1 DE3542579 A1 DE 3542579A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
housing
lip
opening
swivel housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19853542579
Other languages
English (en)
Inventor
Donald K. Arlington Heights Ill. Sullivan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Outboard Marine Corp
Original Assignee
Outboard Marine Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Outboard Marine Corp filed Critical Outboard Marine Corp
Publication of DE3542579A1 publication Critical patent/DE3542579A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H20/00Outboard propulsion units, e.g. outboard motors or Z-drives; Arrangements thereof on vessels
    • B63H20/24Arrangements, apparatus and methods for handling exhaust gas in outboard drives, e.g. exhaust gas outlets
    • B63H20/245Exhaust gas outlets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H20/00Outboard propulsion units, e.g. outboard motors or Z-drives; Arrangements thereof on vessels
    • B63H20/08Means enabling movement of the position of the propulsion element, e.g. for trim, tilt or steering; Control of trim or tilt
    • B63H20/10Means enabling trim or tilt, or lifting of the propulsion element when an obstruction is hit; Control of trim or tilt

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

SchiffsantriebsVorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Schiffsantriebsvorrichtung.
Sie betrifft insbesondere die Balganordnungen von Schiffsantriebsvorrichtungen und speziell eine Einrichtung zur Befestigung eines Balges am Schwenkgehäuse einer Schiffsantriebsvorrichtung. Bei einem typischen Sternantrieb oder einer Inbord/Außenbord-Antriebsvorrichtung werden die Abgase vom Kardangehäuse zum Schwenkgehäuse durch einen flexiblen Balg geleitet, der sich zwischen dem Kardan- und Schwenkgehäuse ersreckt.
Eine Möglichkeit zur Befestigung eines Balges am Schwenkgehäuse ist in einer US-Patentanmeldung mit dem Titel "Balganordnung für eine Schiffsantriebsvorrichtung" des Anmelders der vorliegenden Anmeldung beschrieben.
Eine bekannte Einrichtung zur Befestigung eines Balges am Kardan- und Schwenkgehäuse ist die Verwendung von Bandklemmen.
Eine andere bekannte Einrichtung zur Befestigung eines Balges am Schwenkgehäuse ist in der US-PS 4 201 391 beschrieben.
Zum Stand der Technik wird ferner auf folgende US-Patentschriften verwiesen: 3 888 302, 4 178 873, 4 289 488, 4 371 348.
Die erfindungsgemäße Schiffsantriebsvorrichtung ist gekennzeichnet durch "ein Schwenkgehäuse, das am Heck eines Bootes schwenkbeweglich relativ zum Heck um eine im wesentlichen
vertikale S^euerachse befestigbar ist und um eine im wesentlichen horizontale Kippachse schwenkbar ist, wobei das Schwenkgehäuse ein hinteres Ende und eine Öffnung aufweist, eine Antriebseinheit, die lösbar mit dem hinteren Ende des Schwenkgehäuses verbunden ist, so daß sie mit dem Schwenkgehäuse verschwenkt werden kann, einen flexiblen Balg mit einem Ende, das mit der Öffnung des Schwenkgehäuses in Verbindung steht, und eine entfernbare Einrichtung zur Befestigung des Endes des Balges am Schwenkgehäuse, wobei die entfernbare Einrichtung unabhängig von der Verbindung der Antriebseinheit mit dem Schwenkgehäuse wirkt und vom hinteren Ende des Schwenkgehäuses wegnehmbar ist, wenn die Antriebseinheit vom Schwenkgehäuse getrennt ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann die entfernbare Einrichtung eine Einrichtung enthalten, die inseitig des Endes des Balges angeordnet ist, um das Ende des Balges mit dem Schwenkgehäuse zu verbinden.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich das Ende des Balges inseitig der Öffnung im Schwenkgehäuse und umfaßt die Verbindungseinrichtung eine inseitig des Endes des Balges angeordnete Einrichtung, die den Balg nach außen gegen das Schwenkgehäuse vorspannt.
Eine andere Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, daß die Vorspanneinrichtung eine Federklemme ist.
Der Balg kann eine inseitige Oberfläche mit einer darin nahe dem Balgende vorgesehenen Ringnut haben, in der die Federklemme aufgenommen ist.
Das Schwenkgehäuse kann eine sich längs der Öffnung nach innen erstreckende Lippe haben, während das Ende des Balges einen nach außen sich erstreckenden mit der Lippe in Eingriff
stehenden Flansch aufweist.
Die Lippe kann eine radial innenliegende Oberfläche und eine hintere Fläche haben, der Flansch in Eingriff mit der hinteren Fläche stehen und die Nut rückwärtig der hinteren Fläche angeordnet sein und sich nach außen von der radial innenliegenden Oberfläche der Lippe in den Flansch erstrecken.
Die Erfindung schafft ferner eine Schiffsantriebsvorrichtung, die gekennzeichnet ist durch ein Schwenkgehäuse, das am Heck eines Bootes zur Schwenkbewegung relativ zum Heck befestigbar ist und eine Öffnung aufweist, eine flexible Leitung mit einem Ende, das mit der Öffnung im Schwenkgehäuse in Verbindung steht, und eine inseitig des Endes der Leitung angeordnete Einrichtung zur Verbindung des Leitungsendes mit dem Schwenkgehäuse.
Die Erfindung schafft ferner eine Schiffsantriebsvorrichtung, die gekennzeichnet ist durch ein Schwenkgehäuse, das am Heck eines Bootes zur Schwenkbewegung relativ zum Heck um eine im wesentlichen vertikale Steuerachse befestigbar ist und um eine im wesentlichen horizontale Kippachse verschwenkt werden kann, wobei das Gehäuse eine Öffnung hat, eine Antriebseinheit, die lösbar mit dem Schwenkgehäuse zur gemeinsamen Schwenkbewegung mit diesem verbunden ist, einen flexiblen Balg mit einem Ende, das sich inseitig der Öffnung im Schwenkgehäuse erstreckt und mit der Öffnung im Schwenkgehäuse in Verbindung steht, und eine inseitig des Endes des Balges angeordnete Einrichtung zur Vorspannung des Balges nach außen gegen das Schwenkgehäuse, um das Ende des Balges mit dem Schwenkgehäuse zu verbinden.
Die Erfindung schafft ferner eine Schiffsantriebsvorrichtung, die gekennzeichnet ist durch ein Schwenkgehäuse, das am Heck eines Bootes zur Schwenkbewegung relativ zum Heck um eine im wesentlichen vertikale Steuerachse befestigbar ist und um eine
im wesentlichen horizontale Kippachse geschwenkt werden kann, wobei das Schwenkgehäuse ein hinteres Ende, eine Öffnung und eine inwärtig längs der Öffnung sich erstreckende Lippe mit einer radial innenliegenden Oberfläche und einer rückwärtigen Oberfläche hat, eine Antriebseinheit, die lösbar mit dem hinteren Ende des Schwenkgehäuses zur gemeinsamen Verschwenkung mit diesem verbunden ist, einen flexiblen Balg mit einem Ende, das sich inseitig der Öffnung im Schwenkgehäuse erstreckt und mit der Gehäuseöffnung in Verbindung steht, wobei das Ende des Balges einen nach außen sich erstreckenden Flansch hat, der mit der rückwärtigen Oberfläche der Lippe des Schwenkgehäuses in Eingriff steht, während eine inseitige Oberfläche des Balges nahe dem Balgende eine ringförmige Nut hat, die inwärtig der rückseitigen Oberfläche der Lippe angeordnet und sich nach außen von der radial innenliegenden Oberfläche der Lippe in den Flansch erstreckt, und eine lösbare Einrichtung zur Befestigung des Endes des Balges am Schwenkgehäuse, wobei die lösbare Einrichtung unabhängig von der Verbindung der Antriebseinheit mit dem Schwenkgehäuse wirkt und von dem rückseitigen Ende des Schwenkgehäuses entfernbar ist, wenn die Antriebseinheit vom Schwenkgehäuse getrennt ist und wobei die entfernbare Einrichtung eine Federklammer aufweist, die in der Nut aufgenommen ist, um den Balg nach außen gegen das Schwenkgehäuse vorzuspannen und das Ende des Balges am Schwenkgehäuse zu befestigen.
Ein Hauptmerkmal der Erfindung ist das Vorsehen der entfernbaren Einrichtung zur Befestigung des Endes des Balges am Schwenkgehäuse. Die entfernbare Einrichtung funktioniert unabhängig von der Verbindung der Antriebseinheit mit dem Schwenkgehäuse und kann von dem hinteren Ende des Schwenkgehäuses weggenommen werden, wenn die Antriebseinheit vom Schwenkgehäuse getrennt ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist das Vorsehen der Einrichtung, die inseitig des Endes des Balges angeordnet ist, um das Balgende mit dem Schwenkgehäuse zu verbinden.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung ist das Vorsehen eines Balges mit einem Ende, das sich inseitig einer Öffnung im Schwenkgehäuse erstreckt, sowie einer inseitig des Endes des Balges angeordneten Einrichtung zur Vorspannung des Balges nach außen gegen das Schwenkgehäuse.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Ausführungsform und der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht eine erfindungsgemäß aufgebaute Schiffsantriebsvorrichtung,
Fig. 2 in vergrößerter geschnittener Ansicht die Verbindung des Balges mit dem Schwenkgehäuse,
Fig. 3 in Endansicht das Schwenkgehäuse mit der davon getrennten Antriebseinheit.
In der Zeichnung dargestellt ist eine Schiffsantriebsvorrichtung 10, die an einem Boot 12 mit einem Heck 14 befestigt ist. Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 kann ein Sternantrieb oder ein Inbord/Außenbordantrieb sein.
Wie am besten in Fig. 1 dargestellt, umfaßt die Vorrichtung 10 einen am Schiffsrahmen durch eine geeignete Einrichtung, z.B. nicht gezeigte Gummilager, befestigten Motor 16. Die Vorrichtung 10 umfaßt ferner ein Kardangehäuse 18, das an der äußeren Oberfläche des Bootsheckes 14 angeordnet und daran befestigt ist. Das Kardangehäuse 18 kann mit dem Heck 14 durch irgendeine geeignete Einrichtung, z.B. mittels durch das Heck 14 sich erstreckender Bolzen, verbunden sein.
- li -
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt ferner einen mit dem Kardangehäuse 18 verbundenen Kardanring 20, der relativ zum Gehäuse 18 um eine im wesentlichen vertikale Steuerachse 21 verschwenkbar ist, sowie ein Schwenkgehäuse 30, das mit dem Kardanring 20 schwenkbeweglich relativ zu diesem um eine im wesentlichen horizontale Kippachse 22 verbunden ist. Eine solche Konstruktion ist bekannt und braucht hier im Detail nicht näher erläutert zu werden.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt ferner eine Antriebseinheit 34, die lösbar mit dem Schwenkgehäuse 30 verbunden ist und zusammen mit dem Schwenkgehäuse 30 eine Schwenkbewegung vornehmen kann. Bei der gezeigten Konstruktion ist die Antriebseinheit 34 lösbar mit dem Schwenkgehäuse 30 durch eine Vielzahl von Schrauben 36 verbunden. Die Antriebseinheit 34 enthält einen auf einer Propellerwelle 40 befestigten Propeller 38 und eine im wesentlichen horizontale Treibwelle 42 mit einem Ende, das lösbar mit dem Motor 16 verbunden ist, während ein gegenüberliegendes Ende ein Kegelrad 44 trägt. Ein an der horizontalen Treibwelle 42 befestigtes Universalgelenk 4 6 ermöglicht eine Schwenkbewegung der Treibwelle 42 zusammen mit der Antriebseinheit 34. Das Kegelrad 44 treibt ein Kegelrad 48 am oberen Ende einer vertikalen Treibwelle 55. Das untere Ende der vertikalen Treibwelle 50 trägt ein Treibrad 52. Ein Umkehrgetriebe stellt gezielt eine Verbindung mit einem Paar Treibrädern 54 zum Propeller 38 her, um auf die Propellerwelle 4 0 eine Vor- oder Rückwärtsbewegung vom Treibrad 52 zu übertragen.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt ferner einen Abgasauslaß 60 und eine Abgasleitung 62, die sich zwischen dem Motorj 16 und dem Auslaß 60 erstreckt und die Abgase vom Motor 16 abiführt. Bei der gezeigten Konstruktion ist der Abgasauslaß 60 am unteren Ende der Antriebseinheit 34 angeordnet, so daß
die Abgase unter Wasser ausgestossen werden. Der Ausstoß der Abgase unter Wasser verringert die Geräuschbelastung.
Bei der bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich die Abgasleitung 62 vom Motor 16 zum Kardangehäuse 18, durch das Kardangehäuse 18, vom Kardangehäuse 18 zum Schwenkgehäuse 30, vom Schwenkgehäuse 30 zur Antriebseinheit 34 und durch die Antriebseinheit 34 zum Auslaß 60. Der Teil der Abgasleitung 62, der sich durch die Antriebseinheit 34 erstreckt, ist herkömmlicher Bauart und wird nicht im Detail näher beschrieben.
Bei der bevorzugten Ausführungsform umfaßt der sich zwischen Motor 16 und Kardangehäuse 18 erstreckende Teil der Abgasleitung 62 ein Paar Abgasrohre 64 (nur eines ist in Fig. 1 gezeigt), die mit dem Motor 16 in Verbindung stehen und in Richtung auf das Kardangehäuse 18 konvergieren.
Der Teil der Abgasleitung 62, der sich durch das Kardangehäuse 18 erstreckt, ist eine im wesentlichen horizontale Leitung 66. Das vordere Ende der Leitung 66 steht mit den Abgasrohren 64 in Verbindung, während das hintere Ende der Leitung 6 6 durch einen nach hinten abstehenden Teil 67 (vgl. Fig. 2) des Kardangehäuses 18 gebildet ist.
Der Teil der Abgasleitung 62, der sich vom Kardangehäuse 18 zum Schwenkgehäuse 30 erstreckt, enthält einen flexiblen Balg oder eine Leitung oder ein Rohr 68. Das vordere Ende des Balges 68 ist mit dem vorstehenden Teil 67 des Kardangehäuses 18 durch eine herkömmliche Bandklemme 69 verbunden (Fig. 2).
Das Schwenkgehäuse 30 enthält eine Öffnung 70 (Fig. 2), die mit dem Teil der Abgasleitung in der Antriebseinheit 34 in Verbindung steht, während das hintere Ende des Balges 68 mit der Öffnung 70 im Schwenkgehäuse 30 verbunden ist.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 umfaßt ferner eine entfernbare Einrichtung zur Befestigung des hinteren Endes des Balges 68 am Schwenkgehäuse 30. Diese Einrichtung funktioniert unabhängig von der Verbindung der Antriebseinheit 34 mit dem Schwenkgehäuse 30 und ist von dem hinteren Ende des Schwenkgehäuses 30 wegnehmbar, wenn die Antriebseinheit 34 vom Schwenkgehäuse 30 getrennt ist. Mit anderen Worten, die entfernbare Einrichtung befestigt das Ende des Balges 68 am Schwenkgehäuse 30 sowohl dann, wenn die Antriebseinheit 34 mit dem Schwenkgehäuse verbunden ist als auch, wenn eine derartige Verbindung aufgehoben ist.
Obgleich verschiedene geeignete entfernbare Einrichtungen verwendet werden können, umfaßt bei der gezeigten Konstruktion diese Einrichtung inseitig des Endes des Balges 68 angeordnete Mittel zur Verbindung des Balgendes mit dem Schwenkgehäuse 30. Vorzugsweise erstreckt sich das Ende des Balges 68 inseitig der Öffnung 70 im Schwenkgehäuse 30 (Fig. 2) und enthält die Verbindungseinrichtung eine inseitig des Endes des Balges 68 angeordnete Einrichtung, die den Balg 68 nach außen gegen das Schwenkgehäuse 30 vorspannt. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist die Vorspanneinrichtung eine Federklemme 72 (Fig. 2 und 3).
Bei der bevorzugten Ausführungsform hat ferner der Balg 68 eine innere Oberfläche mit einer darin nahe dem rückwärtigen Ende des Balges 68 ausgebildeten Ringnut 74, in der die Federklemme 72 aufgenommen ist. Die Nut 74 verhindert ein Herausgleiten der Federklemme 72 aus dem Ende des Balges 68.
Zur weiteren Sicherung des Balges 68 am Schwenkgehäuse 30 hat dieses vorzugsweise eine Lippe 76, die sich nach innen längs der Öffnung 70 erstreckt, während das hintere Ende des Balges 68 vorzugsweise einen nach außen ragenden Flansch 78 hat, der
in die Lippe 76 eingreift (Fig. 2). Vorzugsweise hat die Lippe 76 eine radial innere Fläche und eine hintere Fläche und steht der Flansch 78 mit der hinteren Fläche der Lippe 76 in Eingriff. Die Nut 74 ist inwärtig des Flansches 78 oder rückwärtig der rückseitigen Fläche der Lippe 76 angeordnet und erstreckt sich nach außen von der radial innenliegenden Oberfläche der Lippe 76 in den Flansch 78. Durch diese Konstrutkion versteift die Federklemme 72 den Flansch 78 und schafft einen Eingriffssitz zwischen Flansch 78 und Lippe 76.
Die Schiffsantriebsvorrichtung 10 wird wie folgt zusammengebaut. Das vordere Ende des Balges 68 wird am Kardangehäuse 18 (mittels der Bandklemme 69) befestigt, bevor das Schwenkgehäuse 30 mit dem Kardangehäuse 18 über den Kardanring 20 in Verbindung kommt. Sobald der Kardanring 2 0 und das Schwenkgehäuse 30 mit dem Kardangehäuse 18 verbunden sind, wird das hintere Ende des Balges 68 in die Öffnung 70 im Schwenkgehäuse 30 bewegt, so daß der Flansch 78 am Ende des Balges 68 in Eingriff mit der Lippe 76 am Schwenkgehäuse 30 kommt. Schließlich wird die Federklemme 72 in die Nut 74 eingesetzt, damit sie den Balg 68 nach außen gegen das Schwenkgehäuse 30 spannt. Die kombinierte Wirkung von Federklemme 72 und Eingriffnähme der Lippe 76 mit dem Flansch 78 verhindert im wesentlichen sowohl eine longitudinale als auch radiale Bewegung des Endes des Balges 68.
Die Antriebseinheit 34 kann mit dem Schwenkgehäuse 30
verbunden oder davon getrennt werden, ohne daß dies die
Verbindung des hinteren Endes des Balges 68 mit dem
Schwenkgehäuse 30 beeinflußt. Wenn die Antriebseinheit 34 vom
Schwenkgehäuse 30 getrennt wird, kann die Federklemme 72
entfernt werden, damit das hintere Ende des Balges 68 vom Schwenkgehäuse 30 getrennt werden kann.

Claims (19)

Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Weickvann, Difju-Phys. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A". ¥e ι ckma ν ν, Di^-.-Chem. B.^uber Dr.-Ing. H. Liska, DIPL.-PHYS. Dr. J. Prechtel 8000 MÜNCHEN 86 2C Π C'/"- i985 POSTFACH 860 820 MDHLSTRASSE 22 TELEFON (089) 980352 TELEX 522621 TELEGRAMM PATENTWEICKMANN MÜNCHEN Outboard Marine Corporation 100 Sea-Horse Drive Waukegan, Illinois 60085 sdt/ht USA Schiffsantriebsvorrichtung Patentansprüche
1. Schiffsantriebsvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Schwenkgehäuse (30), das am Heck eines Bootes zur Schwenkbewegung relativ zum Heck um eine im wesentlichen vertikale Steuerachse befestigbar und um eine im wesentlichen horizontale Kippachse drehbar ist, sowie ein hinteres Ende und eine Öffnung (70) aufweist, eine Antriebseinheit (34), die lösbar mit dem hinteren Ende des Schwenkgehäuses zur gemeinsamen Schwenkbewegung mit diesem verbunden ist, einen flexiblen Balg (68) mit einem Ende, das mit der Öffnung im Schwenkgehäuse in Verbindung steht, und eine entfernbare Einrichtung zur Befestigung des Endes des Balges mit dem Schwenkgehäuse, wobei die entfernbare Einrichtung unabhängig
von der Verbindung der Antriebseinheit mit dem Schwenkgehäuse funktioniert und vom hinteren Ende des Schwenkgehäuses abnehmbar ist, wenn die Antriebseinheit vom Schwenkgehäuse getrennt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entfernbare Einrichtung eine inseitig des Endes des Balges (68) angeordnete Einrichtung zur Verbindung des Balgendes mit dem Schwenkgehäuse (30) umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Balges (68) sich in die Öffnung (70) im Schwenkgehäuse (30) erstreckt, und daß die Verbindungseinrichtung eine Vorspanneinrichtung (72) umfaßt, die inseitig des Balgendes angeordnet ist und den Balg nach außen gegen das Schwenkgehäuse (30) vorspannt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung eine Federklemme (72) umfaßt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Balg (68) eine inseitige Fläche mit einer darin ausgebildeten Ringnut (74) nahe dem Balgende aufweist, und daß die Federklemme (72) in der Nut aufgenommen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgehäuse (30) eine sich um die Öffnung (70) inwärtig erstreckende Lippe (76) umfaßt, und daß das Ende des Balges (68) einen nach außen sich erstreckenden mit der Lippe in Eingriff stehenden Flansch (78) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (76) eine radial innere Oberfläche und eine hintere Fläche hat, und daß der Flansch (78) in Eingriff mit der hinteren Fläche steht, während die Nut rückwärtig der
hinteren Fläche angeordnet ist und sich nach außen von der radial inneren Oberfläche der Lippe in den Flansch erstreckt.
8. Schiffsantriebsvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Schwenkgehäuse (30), das am Heck eines Bootes zur Schwenkbewegung relativ zum Heck befestigbar ist und eine Öffnung (70) aufweist, eine flexible Leitung (68) mit einem Ende, das mit der Öffnung im Schwenkgehäuse in Verbindung steht, und eine inseitig des Endes der Leitung angeordnete Einrichtung zur Verbindung des Leitungsendes mit dem Schwenkgehäuse.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Leitung (68) sich in die Öffnung (70) im Schwenkgehäuse (30) erstreckt, und daß die Verbindungseinrichtung eine Vorspanneinrichtung (72) umfaßt, die inseitig des Endes der Leitung angeordnet ist und die Leitung nach außen gegen das Schwenkgehäuse drückt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung eine Federklemme (72) umfaßt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung eine inseitige Fläche mit einer darin ausgebildeten Ringnut (74) nahe dem Leitungsende aufweist, und daß die Federklemme (72) in der Nut aufgenommen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgehäuse (30) eine Lippe (76) aufweist, die sich inwärtig längs der Öffnung erstreckt, und daß das Leitungsende einen nach außen sich erstreckenden mit der Lippe in Eingriff stehenden Flansch (78) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (76) eine radial innere Oberfläche und eine hintere Fläche hat, und dass der Flansch (78) mit der hinteren
Fläche in Eingriff steht, wobei die Nut rückwärtig der hinteren Fläche angeordnet ist und sich nach außen von der radial inneren Oberfläche der Lippe in den Flansch erstreckt.
14. Schiffsantriebsvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Schwenkgehäuse (30), das am Heck eines Schiffes zur Schwenkbewegung relativ zum Heck um eine im wesentlichen vertikale Steuerachse befestigbar und um eine im wesentlichen horizontale Kippachse drehbar ist, sowie eine Öffnung (70) enthält, eine Antriebseinheit (34), die entfernbar mit dem Schwenkgehäuse zur Schwenkbewegung mit diesem verbunden ist, einen flexiblen Balg (68) mit einem Ende, das sich inseitig der Öffnung im Schwenkgehäuse erstreckt und mit der Öffnung des Schwenkgehäuses in Verbindung steht, und eine Vorspanneinrichtung (72), die im Ende des Balges angeordnet ist, um den Balg nach außen gegen das Schwenkgehäuse vorzuspannen und das Ende des Balges mit dem Schwenkgehäuse zu verbinden.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung eine Federklemme (72) umfaßt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Balg (68) eine inseitige Fläche mit einer darin ausgebildeten Ringnut (74) nahe dem Balgende aufweist, und daß die Federklemme (72) in der Nut aufgenommen ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgehäuse (30) eine sich längs der Öffnung (70) inwärtig erstreckende Lippe (76) umfaßt, und daß das Ende des Balges (68) einen nach außen sich erstreckenden mit der Lippe in Eingriff stehenden Flansch (78) aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (76) eine radial innere Oberfläche und eine
hintere Fläche hat, und daß der Flansch (78) in Eingriff mit der hinteren Fläche steht, während die Nut rückwärtig der hinteren Fläche angeordnet ist und sich nach außen von der radial inneren Oberfläche der Lippe in den Flansch erstreckt.
19. Schiffsantriebsvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Schwenkgehäuse (30), das am Heck eines Schiffes zur Schwenkbewegung relativ zum Heck um eine im wesentlichen vertikale Steuerachse befestigbar und um eine im wesentlichen horizontale Kippachse drehbar ist sowie ein hinteres Ende, eine Öffnung (70) und eine Lippe (76) aufweist, die sich inwärtig längs der Öffnung erstreckt und eine radial innere Oberfläche und eine rückwärtige Oberfläche hat, eine Antriebseinheit (34), die entfernbar mit dem hinteren Ende des Schwenkgehäuses zur Schwenkbewegung mit diesem verbunden ist, einen flexiblen Balg (68) mit einem Ende, das sich in die Öffnung im Schwenkgehäuse erstreckt und mit der Öffnung in Verbindung steht, wobei das Balgende einen nach außen sich erstreckenden Flansch (78) hat, der mit der rückseitigen Fläche der Lippe in Eingriff steht, während eine inseitige Oberfläche des Balges nahe dem Balgende eine Ringnut (74) enthält, welche rückwärtig der hinteren Fläche der Lippe angeordnet ist und sich nach außen von der radial inneren Oberfläche der Lippe in den Flansch erstreckt, und eine entfernbare Einrichtung zur Befestigung des Balgendes am Schwenkgehäuse, wobei die entfernbare Einrichtung unabhängig von der Verbindung der Antriebseinheit mit dem Schwenkgehäuse funktioniert und vom hinteren Ende des Schwenkgehäuses entfernbar ist, wenn die Antriebseinheit vom Schwenkgehäuse getrennt ist, welche entfernbare Einrichtung eine Federklemme (72) umfaßt, die in der Nut (74) aufgenommen ist, um den Balg (68) nach außen gegen das Schwenkgehäuse (30) vorzuspannen und das Ende des Balges am Schwenkgehäuse zu befestigen.
DE19853542579 1985-04-11 1985-12-02 Schiffsantriebsvorrichtung Ceased DE3542579A1 (de)

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