DE3541694C2 - Schaltung zur Störbefreiung eines digitalen FM-ZF-Signals - Google Patents
Schaltung zur Störbefreiung eines digitalen FM-ZF-SignalsInfo
- Publication number
- DE3541694C2 DE3541694C2 DE3541694A DE3541694A DE3541694C2 DE 3541694 C2 DE3541694 C2 DE 3541694C2 DE 3541694 A DE3541694 A DE 3541694A DE 3541694 A DE3541694 A DE 3541694A DE 3541694 C2 DE3541694 C2 DE 3541694C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- input
- output
- counter
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 230000001629 suppression Effects 0.000 title description 6
- 238000001208 nuclear magnetic resonance pulse sequence Methods 0.000 claims description 14
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 5
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 3
- 239000010453 quartz Substances 0.000 claims description 2
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 2
- 235000008694 Humulus lupulus Nutrition 0.000 description 1
- 235000010678 Paulownia tomentosa Nutrition 0.000 description 1
- 240000002834 Paulownia tomentosa Species 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 1
- 230000036039 immunity Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L7/00—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
- H03L7/06—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
- H03L7/08—Details of the phase-locked loop
- H03L7/10—Details of the phase-locked loop for assuring initial synchronisation or for broadening the capture range
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D3/00—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
- H03D3/02—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal
- H03D3/04—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by counting or integrating cycles of oscillations
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D3/00—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
- H03D3/02—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal
- H03D3/24—Modifications of demodulators to reject or remove amplitude variations by means of locked-in oscillator circuits
- H03D3/241—Modifications of demodulators to reject or remove amplitude variations by means of locked-in oscillator circuits the oscillator being part of a phase locked loop
- H03D3/248—Modifications of demodulators to reject or remove amplitude variations by means of locked-in oscillator circuits the oscillator being part of a phase locked loop with means for eliminating interfering signals, e.g. by multiple phase locked loops
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D2200/00—Indexing scheme relating to details of demodulation or transference of modulation from one carrier to another covered by H03D
- H03D2200/0041—Functional aspects of demodulators
- H03D2200/0088—Reduction of intermodulation, nonlinearities, adjacent channel interference; intercept points of harmonics or intermodulation products
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Noise Elimination (AREA)
- Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Störbefreiung
eines digitalen frequenzmodulierten Zwischenfrequenz
signals (FM-ZF-Signal) für Rundfunkempfänger, insbe
sondere für Autoradios.
Für Komfortschaltungen von Autoradios der gehobenen
Klasse, wie Suchlaufschaltung, Stereoanzeige, Verkehrs
rundfunk-Dekoder (ARI), Senderidentifikationsvorrich
tung u. dgl. sind Steuersignale erforderlich, die aus
dem digitalen FM-ZF-Signal erzeugt oder durch Auswer
tung des FM-ZF-Signals gewonnen werden. Dabei ist es
wichtig, daß das FM-ZF-Signal weitgehend störungsfrei
zur Verfügung steht.
Aus der US 4 326 297 ist eine Schaltung zur Störunterdrückung
in einem FM-Empfänger mit einer PLL-Schaltung bekannt. Es ist
eine PLL-Schaltung vorgesehen, die eingangsseitig mit dem
FM-ZF-Signal belegt ist. Beim Auftreten einer Störung wird das
gestörte FM-ZF-Signal unterbrochen und der PLL-Schaltung wird
das vor dem Auftreten der Störung empfangene FM-ZF-Signal
zugeführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung zur
Störbefreiung eines digitalen FM-ZF-Signals zu schaffen, die
einfach aufgebaut ist, und das FM-ZF-Signal von vielen Störanteilen
befreit.
Die Aufgabe ist bei einer Schaltung zur Störbefreiung eines digitalen
FM-ZF-Signals erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1
gelöst.
Durch die erfindungsgemäße PLL-Schaltung und deren
Umschaltung bei gestörtem und störungsfreiem FM-ZF-Signal
werden Störungen überbrückt. Die Gewinnung
oder Auswertung von Steuersignalen wird damit sicherer,
da große Frequenzsprünge in dem FM-ZF-Signal, wie sie
z. B. durch fehlende ZF-Impulse entstehen, vermieden
werden. Bei gestörtem FM-ZF-Signal wird dabei all
mählich der ZF-Träger eingestellt, wodurch sich die
Lautstärke abhängig von der Häufigkeit der Störungen
vermindert. Darüber hinaus ist mit dem störbefreiten
FM-ZF-Signal am Ausgang der PLL-Schaltung die Voraus
setzung für dessen Demodulation mittels eines einfachen
digitalen Zähldemodulators geschaffen.
Vorteilhafte Ausführungsformen mit zweckmäßigen Weiter
bildungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Ansprüchen 2-9. Eine vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung ergibt sich dabei aus Anspruch 3. Mit
dem Steuersignal, das repräsentativ für auftretende
Störungen ist, steht neben dem Umschaltsignal für den
Umschalter zugleich ein Signal zur Verfügung, von dem
eine Qualitätsaussage des empfangenen Signals abgeleitet
werden kann.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt
sich aus Anspruch 4, insbesondere in Verbindung mit den
weiteren Ansprüchen 5-9. Durch diese Maßnahmen läßt
sich ein Störungsdetektor in vorteilhafter Weise reali
sieren.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung darge
stellten Ausführungsbeispiels im folgenden näher be
schrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer Störschutz
schaltung,
Fig. 2 ein detailliertes Blockschaltbild der Stör
schutzschaltung in Fig. 1,
Fig. 3 ein Impulsdiagramm von an Ein- und Ausgängen
verschiedener Bauelemente des Blockschalt
bildes in Fig. 2 auftretenden Impulsver
läufen.
Die in Fig. 1 lediglich prinzipiell dargestellte Schaltung
zur Störbefreiung eines digitalen frequenzmodulierten
Zwischenfrequenzsignals (FM-ZF-Signal), kurz Störschutz
schaltung genannt, für ein Autoradio weist eine
Phase-Locked-Loop-Schaltung 10, im folgenden kurz PLL 10 genannt,
auf, die eingangsseitig über einen elektronischen Um
schalter 11 bei störungsfreiem FM-ZF-Signal mit diesem
belegt ist und für die Dauer einer im FM-ZF-Signal auf
tretenden Störung mit einer konstanten Taktimpulsfolge
belegt wird, deren Impulsfolgefrequenz der Trägerfrequenz
des FM-ZF-Signals, also der Zwischenfrequenz, entspricht.
Die konstante Taktimpulsfolge wird vorzugsweise von einem
Quarzoszillator abgeleitet. Das Ausgangssignal der PLL 10
ist das störbefreite FM-ZF-Signal. Der Umschalter 11 ist
ausgangsseitig mit dem Eingang 101 der PLL 10 verbunden.
Seinem ersten Eingang 111 ist das FM-ZF-Signal und seinem
zweiten Eingang 112 die konstante Taktimpulsfolge zuge
führt. Sein Steuereingang 113 ist mit einem Störungsdetek
tor 12 verbunden, dem einerseits das FM-ZF-Signal am ersten
Eingang 111 des Umschalters 11 und andererseits das Aus
gangssignal der PLL 10, kurz PLL-Ausgangssignal genannt,
vom Ausgang 102 der PLL 10 zugeführt ist. Der Störungs
detektor 12 ist so ausgebildet, daß er bezüglich des
PLL-Ausgangssignals in dem FM-ZF-Signal fehlende oder zusätz
lich vorhandene ZF-Impulse als Störung erkennt und für
die Dauer der Störerkennung ein Steuersignal gene
riert, das den Umschalter 11 auf seinen zweiten Ein
gang 112 aufschaltet.
Die Störschutzschaltung ist im einzelnen in Fig. 2 im
Blockschaltbild dargestellt. Die PLL 10 und der Stö
rungsdetektor 12 sind durch strichpunktierte Umrahmung
kenntlich gemacht. In bekannter Weise weist die PLL 10
einen am Eingang 101 angeschlossenen Phasenkomparator
13, einen dem Phasenkomparator 13 nachgeschalteten Tief
paß 14 und einen steuerbaren Oszillator (VCO) 15 auf,
dessen Ausgang den Ausgang 102 der PLL 10 bildet. Zwi
schen dem Phasenkomparator 13 und dem Tiefpaßfilter 14
ist noch ein Widerstand 16 eingeschaltet, dem über einen
mit dem Umschalter 11 synchron geschalteten Schalter 17
ein zweiter Widerstand 18 parallel geschaltet ist. In
Umschaltstellung des Umschalters 11, in welcher er auf
seinen zweiten Eingang 112 aufgeschaltet ist, ist die
Parallelschaltung der Widerstände 16 und 18 aufgetrennt
und nur noch der Widerstand 16 wirksam.
Der Störungsdetektor 12, an dessen erstem Eingang 121
das FM-ZF-Signal und an dessen zweitem Eingang 122 das
PLL-Ausgangssignal liegt weist einen ersten Zähler 19
und einen zweiten Zähler 20 auf, die hier als 3
Bit-Zähler ausgebildet sind. Der erste Zähler 19 wird mit
einer von dem PLL-Ausgangssignal abgeleiteten Zählim
pulsfolge getaktet, während der zweite Zähler 20 von
dem mit dieser Zählimpulsfolge synchronisierten FM-ZF-Signal
getaktet wird. Hierzu sind die Clock-Eingänge
der Zähler 19, 20, jeweils mit einem Impulsformer 21 bzw.
22 verbunden. Der dem ersten Zähler 19 zugeordnete
erste Impulsformer 21 ist mit dem zweiten Eingang 122
des Störungsdetektors 12 verbunden und damit mit dem
PLL-Ausgangssignal belegt. Der Impulsformer 21 ist
dabei so ausgebildet, daß die von ihm generierte Im
pulsfolgefrequenz doppelt so groß ist wie die
VCO-Frequenz, also die Frequenz des PLL-Ausgangssignals.
Dadurch kann bereits nach einer halben Taktperiode
des VCO 15 eine Störung des FM-ZF-Signals erkannt
werden. Der Ausgang des ersten Impulsformers 21 ist
außerdem mit dem Takteingang eines Flip-Flops 23
verbunden, dessen D-Eingang mit dem ersten Eingang 121
des Störungsdetektors 12 und dessen Q-Ausgang mit dem
Eingang des zweiten Impulsformers 22 verbunden ist.
Dadurch werden mit jedem Impuls am Ausgang des ersten
Impulsformers 21 bzw. am Clock-Eingang des ersten Zäh
lers 19 die Pegel des am ersten Eingang 121 des Stö
rungsdetektors 12 anliegenden FM-ZF-Signals in das
D-Flip-Flop 23 übernommen und auf diese Weise mit den
Zählimpulsen des ersten Zählers 19 synchronisiert. Im
zweiten Impulsformer 22, der identisch wie der erste
Impulsformer 21 aufgebaut ist, wird analog zur Frequenz
verdoppelung der VCO-Frequenz auch die Frequenz des
FM-ZF-Signals verdoppelt und so die Zählimpulsfolge für den
zweiten Zähler 20 gewonnen. In Fig. 3 ist in a, das am
zweiten Eingang 122 des Störungsdetektors 12 liegende
digitale PLL-Ausgangssignal und in b, das am ersten
Eingang 121 des Störungsdetektors 12 anstehende stö
rungsbehaftete digitale FM-ZF-Signal dargestellt. Die
Störung tritt hier in Form des Fehlens zweier ZF-Impulse
auf. Die am Clock-Eingang des ersten Zählers 19 liegende
Zählimpulsfolge mit doppelter VCO-Frequenz ist in c
dargestellt. Der Impulsverlauf am Q-Ausgang des D-Flip-Flops
23 ist aus d der Fig. 3 zu entnehmen. Deutlich ist
zu erkennen, daß das unter b dargestellte digitale
FM-ZF-Signal mit der Zählimpulsfolge in c synchronisiert ist.
Die daraus abgeleitete Zählimpulsfolge für den zweiten
Zähler 20 ist in e dargestellt.
Der Störungsdetektor 12 weist weiterhin einen Kompara
tor 24 und ein weiteres Flip-Flop 25 auf. Der Kompara
tor 24 ist mit den Zählausgängen der beiden Zähler 19, 20
verbunden und vergleicht deren Zählerstände. Er weist
zwei Ungleichheits-Ausgänge 241 und 242 und einen Gleichheits
ausgang 243 auf. Je nach Ergebnis des Vergleichs der
Zählerstände tritt ein logisch "1"-Signal an einem der
drei Ausgänge 241-243 auf. Die Ungleichheits-Ausgänge
241 und 242 sind über ein ODER-Glied 26 einerseits mit
dem Set-Eingang S des Flip-Flops 25 und andererseits mit
dem Clear-Eingang der Zähler 19 und 20 verbunden. Der
Gleichheits-Ausgang 243 des Komparators 24 ist über ein
UND-Glied 27 mit dem Reset-Eingang R des Flip-Flops 25
verbunden. Der andere Eingang des UND-Gliedes 27 ist
mit einem Zahldetektor 28 verbunden, der den Zählstand
"1" im Zähler 19 detektiert und bei Detektion ein logisch
"1"-Signal ausgibt. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 25 bil
det den Steuerausgang des Störungsdetektors 12, an wel
chen das Steuersignal für den Umschalter 11 ansteht. Die
ses Steuersignal wird einmal dem Steuereingang 113 des
Umschalters 11 zugeführt und steht andererseits als ein
die Störung charakterisierendes Qualitätssignal des
FM-ZF-Signals zur weiteren Auswertung zur Verfügung.
Der Komparator 24 vergleicht fortlaufend die Zählerstände
der beiden Zähler 19, 20. Jedesmal wenn die Zählerstände
voneinander abweichen, was dann der Fall ist, wenn im
FM-ZF-Signal ein ZF-Impuls fehlt oder ein zusätzlicher
ZF-Impuls auftritt, werden die beiden Zähler 19, 20 über
ihre Clear-Eingänge zurückgesetzt. Außerdem wird das Flip-Flop
25 gesetzt. Sobald das Flip-Flop 25 gesetzt ist,
tritt am Ausgang des Flip-Flops 25 ein Steuersignal
auf, das den Umschalter 11 auf seinen zweiten Ein
gang 122 aufschaltet. Synchron mit dem Umschalten des
Umschalters 11 wird der Widerstand 18 durch den Um
schalter 17 abgetrennt. Am zweiten Eingang 112 des
Umschalters 11 liegt die ZF-Frequenz von 10,7 MHz,
die mit dem Umschalten des Umschalters 11
als Eingangssignal am Phasenkomparator 13 liegt. Ab
dem Umschaltzeitpunkt wird nunmehr die VCO-Frequenz
in Richtung der ZF-Frequenz, also der FM-Trägerfre
quenz, gezogen, und zwar infolge der anderen Bezugs
frequenz und des geöffneten Schalters 17 sehr lang
sam. Wenn beide Zähler 19, 20 nach dem Rücksetzen den
Zählerstand "1" erreicht haben, was von dem Kompara
tor 24 und dem Zahldetektor 28 festgestellt wird, wird
das Flip-Flop 25 über das UND-Glied 27 wieder rück
gesetzt. Der Umschalter 11 und der Umschalter 17 schal
ten damit wieder in die in Fig. 2 dargestellte Stellung,
in welcher die Frequenz des FM-ZF-Signals wieder als
Bezugsfrequenz für die PLL 10 verwendet wird.
Das Zusammenspiel der Zähler 19, 20 und des Komparators
24 ist in Fig. 3 unter f-h anschaulich dargestellt.
Dabei ist unter f der momentane Zählinhalt des Zählers
19 und in g der momentane Zählinhalt des Zählers 20
dargestellt. h stellt den Spannungsverlauf am Q-Ausgang
des Flip-Flops 25 und damit am Steuereingang 113 des
Umschalters 11 dar. Haben beide Zähler 19, 20 ihren Zähl
inhalt "7" erreicht, so werden diese automatisch auf
ihren Zählerstand "0" zurückgesetzt. Mit jedem Zählim
puls an ihren Clock-Eingängen zählen die beiden Zähler
19, 20 wieder aufwärts. Im Beispiel der Fig. 3 haben die
beiden Zähler 19, 20 ihren Zählstand "3" erreicht, wenn
im FM-ZF-Signal eine Störung (fehlende ZF-Impulse) auf
tritt. Im Moment des Auftretens der Störung verharrt
der Zähler 20 auf seinem Zählerstand "3", da in seiner
Zählimpulsfolge der nächstfolgende Zählimpuls fehlt,
während der Zähler 19 mit dem nächsten Zählimpuls den
Zählerstand "4" erreicht. Der Komparator 24 detektiert
Ungleichheit und erzeugt an seinem Ungleichheits-Aus
gang 241 ein logisch "1"-Signal, das die beiden Zähler
19, 20 zurücksetzt und das Flip-Flop 25 setzt. Beim
nächsten Zählimpuls für den Zähler 19 ist die Störung
im FM-ZF-Signal noch vorhanden. Wiederum detektiert
der Komparator 24 Ungleichheit und die Zähler 19, 20
werden erneut zurückgesetzt. Bei dem nächsten Zähl
impuls für den Zähler 19 ist die Störung im FM-ZF-Signal
beseitigt und damit auch wieder ein Zählimpuls
in der Zählimpulsfolge des Zählers 20 vorhanden. Beide
Zähler erreichen den Zählerstand "1". Der Komparator
detektiert Gleichheit und legt an seinen Gleichheits
ausgang 243 ein logisch "1"-Signal. Der Zahldetektor 28
detektiert den Zählerstand "1" im Zähler 19 und erzeugt
ebenfalls ein logisch "1"-Signal. Damit wird das Flip-Flop
25 zurückgesetzt und das Steuersignal am Q-Ausgang
wird logisch "0". Der Umschalter 11 schaltet wieder auf
seinen ersten Eingang 111. Wie aus Fig. 3h zu erkennen
ist, tritt das Steuersignal logisch "1" nur während der
Dauer der Störung, d. h. während zweier fehlender
ZF-Impulse im FM-ZF-Signal, am Q-Ausgang des Flip-Flops 25
und damit als Umschaltsignal am Steuereingang des Um
schalters 11 auf.
Claims (9)
1. Schaltung zur Störbefreiung eines frequenzmodulierten
Zwischenfrequenzsignals (FM-ZF-Signal) für Rundfunkempfänger,
insbesondere für Autoradios, wobei einer
Phase-Locked-Loop-Schaltung (10) das FM-ZF-Signal zugeführt
und im Störungsfall ein ZF-Ersatzsignal zur
Weiterverarbeitung verwendet
wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das FM-ZF-Signal digital ausgebildet ist,
daß der Phase-Locked-Loop-Schaltung (10) anstelle des FM-ZF-Signales eine Taktimpulsfolge zugeführt wird, deren Impulsfolgefrequenz der Trägerfrequenz des FM-ZF-Signals entspricht, wenn im FM-ZF-Signal ein fehlender oder ein zusätzlicher Impuls detektiert wird.
daß das FM-ZF-Signal digital ausgebildet ist,
daß der Phase-Locked-Loop-Schaltung (10) anstelle des FM-ZF-Signales eine Taktimpulsfolge zugeführt wird, deren Impulsfolgefrequenz der Trägerfrequenz des FM-ZF-Signals entspricht, wenn im FM-ZF-Signal ein fehlender oder ein zusätzlicher Impuls detektiert wird.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der PLL-Schaltung (10)
ein elektronischer Umschalter (11) vorgeschaltet ist
dessen Ausgang (114) mit dem Eingang (101) der
PLL-Schaltung (10) verbunden ist und dessen erster
Eingang (111) mit dem FM-ZF-Signal und dessen zwei
ter Eingang (112) mit der Taktimpulsfolge belegt ist,
und daß ein den Umschalter (11) steuernder Störungs
detektor (12) vorgesehen ist.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Störungsdetektor
(12) eingangsseitig einerseits mit dem FM-ZF-Signal
und andererseits mit dem Ausgangssignal der PLL-Schal
tung (10) belegt und derart ausgebildet ist, daß
er bezüglich des PLL-Ausgangssignals in dem
FM-ZF-Signal fehlende oder zusätzlich vorhandene
Impulse als Störung erkennt und für die Dauer der
Störerkennung ein Steuersignal generiert, das den
Umschalter (11) auf seinen zweiten Eingang (112)
aufschaltet.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Störungsdetek
tor (12) aufweist: einen ersten Zähler (19), der
mit einer von dem PLL-Ausgangssignal abgeleiteten
Zählimpulsfolge getaktet wird, einen zweiten Zähler
(20), der von dem mit der Zählimpulsfolge synchro
nisierten FM-ZF-Signal getaktet wird, und einen
mit den Zählausgängen der beiden Zähler (19, 20)
verbundenen Komparator (24), der die Zählerstände
der beiden Zähler (19, 20) miteinander vergleicht
und bei Ungleichheit ein Ungleichheitssignal aus
gibt, aus dem das Steuersignal abgeleitet ist.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Störungsdetek
tor (12) ein Flip-Flop (25) aufweist, das mit dem
Ungleichheitssignal gesetzt und mit einem Reset
signal, das von einem Gleichheitssignal des Kompa
rators (24) abgeleitet ist, zurückgesetzt wird,
und daß der Steuereingang (113) des Umschalters
(11) mit dem Q-Ausgang des Flip-Flops (25) ver
bunden ist.
6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Komparator (24)
zwei Ungleichheitssignal-Ausgänge (241, 242) und
einen Gleichheitssignal-Ausgang (243) aufweist,
an denen jeweils das Ungleichheitssignal bzw. das
Gleichheitssignal als binäres Signal auftritt, daß
die beiden Ungleichheitssignal-Ausgänge (241, 242)
über ein ODER-Glied (26) mit dem Set-Eingang (S)
des Flip Flops (25) und der Gleichheitssignal-Ausgang
(243) über ein UND-Glied (27) mit dem
Reset-Eingang (R) des Flip-Flops (25) verbunden
ist und daß das UND-Glied (27) über seinen anderen
Eingang gesetzt ist, sobald der erste Zähler (19)
den Zählstand "1" aufweist.
7. Schaltung nach einem der Ansprüche 4-6, da
durch gekennzeichnet, daß der
Clock-Eingang des ersten Zählers (19) über einen
ersten Impulsformer (21) mit dem Ausgang (102) der
PLL-Schaltung (10) verbunden ist und daß der Clock-Eingang
des zweiten Zählers (20) über einen zweiten
Impulsformer (22) mit dem Q-Ausgang eines D-Flip-Flops
(23) verbunden ist, an dessen D-Eingang das
FM-ZF-Signal liegt und an dessen Takteingang der Aus
gang des ersten Impulsformers (21) angeschlossen ist.
8. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Impulsformer (21, 22)
derart ausgebildet sind, daß an ihrem Ausgang eine
gegenüber der Eingangsfrequenz doppelte Ausgangs
frequenz auftritt.
9. Schaltung nach einem der Ansprüche 1-8, da
durch gekennzeichnet, daß die
konstante Taktimpulsfolge von einem Quarzoszillator
abgeleitet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3541694A DE3541694C2 (de) | 1985-11-26 | 1985-11-26 | Schaltung zur Störbefreiung eines digitalen FM-ZF-Signals |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3541694A DE3541694C2 (de) | 1985-11-26 | 1985-11-26 | Schaltung zur Störbefreiung eines digitalen FM-ZF-Signals |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3541694A1 DE3541694A1 (de) | 1987-05-27 |
| DE3541694C2 true DE3541694C2 (de) | 1997-09-04 |
Family
ID=6286830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3541694A Expired - Fee Related DE3541694C2 (de) | 1985-11-26 | 1985-11-26 | Schaltung zur Störbefreiung eines digitalen FM-ZF-Signals |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3541694C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3611450C2 (de) * | 1986-04-05 | 1995-04-06 | Blaupunkt Werke Gmbh | Suchlaufstoppschaltung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3016118C2 (de) * | 1979-04-28 | 1984-10-31 | Pioneer Electronic Corp., Tokio/Tokyo | Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störimpulsen in FM-Empfängern |
-
1985
- 1985-11-26 DE DE3541694A patent/DE3541694C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3541694A1 (de) | 1987-05-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2629404C2 (de) | Rauschsperre zur Verarbeitung von demodulierten FM-Signalen | |
| DE3690492C2 (de) | Phasenkomparator-Einrasterfassungsschaltung und unter Verwendung einer solchen Schaltung aufgebauter Frequenzsynthesegenerator | |
| DE3012400C2 (de) | Verfahren zur Überwachung der Bitfehlerrate | |
| DE2045794A1 (de) | Datendemodulator mit Verwendung von Vergleichen | |
| DE2928446C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Synchronisation des Empfängers bei einer trägermodulierten Datenübertragung | |
| EP0141452B1 (de) | Schaltungsanordnung für einen Empfänger mit zwei Phasenregelkreisen | |
| DE69203770T2 (de) | Signalübertragungssystem für Triggersonde. | |
| DE2725998A1 (de) | Vertikalsynchronisierschaltung | |
| DE2848881C2 (de) | ||
| DE3016118C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störimpulsen in FM-Empfängern | |
| DE2910039C2 (de) | FM-Empfänger mit Störimpulsdetektor | |
| DE3882489T2 (de) | PLL-Schaltung zum Generieren eines mit einem Eingangssignal mittels eines geschalteten Teilers synchronisierten Ausgangssignals. | |
| DE2426636A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum messen zeitlicher signalschwankungen | |
| DE69319777T2 (de) | Mehrwegeempfangsdetektor mit Phasenvergleich des Stereopilotsignales | |
| DE3541694C2 (de) | Schaltung zur Störbefreiung eines digitalen FM-ZF-Signals | |
| EP0450128A1 (de) | Verfahren zur aktiven Störungsunterdrückung bei Stereo-Multiplex-Signalen | |
| DE2905471B1 (de) | System zum Empfang frequenzmodulierter digitaler Nachrichtensignale | |
| DE3852718T2 (de) | Signalerkennungsschaltung. | |
| EP1221221B1 (de) | Takt- und datenregenerator für unterschiedliche datenraten | |
| DE3243146C2 (de) | ||
| EP0717517A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bewertung eines RDS-Signals | |
| EP0544355A1 (de) | Digitaler Phasenregelkreis | |
| DE3217335C1 (de) | Verfahren zur Ermittlung gleicher Modulationsinhalte in mindestens zwei Empfängerzügen und Empfangseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE68923150T2 (de) | Signalunterscheidungsschaltung. | |
| DE19933215B4 (de) | Verfahren zum Feststellen einer RDS-Rundfunkwelle und RDS-Empfänger |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |