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DE3439099A1 - Einzelliger silo - Google Patents

Einzelliger silo

Info

Publication number
DE3439099A1
DE3439099A1 DE19843439099 DE3439099A DE3439099A1 DE 3439099 A1 DE3439099 A1 DE 3439099A1 DE 19843439099 DE19843439099 DE 19843439099 DE 3439099 A DE3439099 A DE 3439099A DE 3439099 A1 DE3439099 A1 DE 3439099A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silo
floor plan
cell
reinforced concrete
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843439099
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dipl.-Ing. 8332 Massing Laumer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843439099 priority Critical patent/DE3439099A1/de
Publication of DE3439099A1 publication Critical patent/DE3439099A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H7/00Construction or assembling of bulk storage containers employing civil engineering techniques in situ or off the site
    • E04H7/22Containers for fluent solids, e.g. silos, bunkers; Supports therefor
    • E04H7/24Constructions, with or without perforated walls, depending on the use of specified materials
    • E04H7/26Constructions, with or without perforated walls, depending on the use of specified materials mainly of concrete, e.g. reinforced concrete or other stone-like materials
    • E04H7/28Constructions, with or without perforated walls, depending on the use of specified materials mainly of concrete, e.g. reinforced concrete or other stone-like materials composed of special building elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Einzelliger Silo
  • Die Erfindung betrifft einen einzelligen Silo mit rechteckigem Grundriss für spezifisch leichte Massengüter.
  • Silos sind grosse Behälter für Massenware bzw. Schüttgut, beispielseise für Getreide oder Zement. Sie bestehen im allgemeinen aus einer Vielzahl von Zellen, die in wenigstens einer Reihe nebeneinander angeordnet sind. Der Grundriss des Silos insgesamt ist also durch Trennwände in einzelne Silozellen unterteilt. Die Unterteilung in mehrere bzw. eine Vielzahl von Zellen ist auch erforderlich, um verschiedene Sorten des Schüttgutes getrennt lagern zu können. Die Ware, z.B. Getreide, muss aus einer Silozelle entnommen, behandelt, z.B. getrocknet und sodann in eine andere Zelle eingefüllt werden können. Auf diesen räumlichen, statischen und betrieblichen Gesichtspunkt ist natürlich der Aufbau eines Mehrzelllensilos abgestellt.
  • Ausser diesen vielzelligen Grossilos gibt es auch einzellige Silos; besonders bekannnt sind einzellige Silos für Grünfutter-Silage in der Landwirtschaft. Wegen des im gefüllten Silo auftretenden Seitendruckes sind einzellige Silos bisher kreisrund im Grundriss. Derartige kreisrunde, also zylindrische Silobehälter, gibt es aus Stahlblech, Holz, Kunststoff, aber auch aus zylinderausschnittförmigen Betonformsteinen oder Stahlbetonfertigteilen. Als besonderer Mangel ist festzustellen, dass die zylindrischen Silos architektonisch bzw. optisch nicht gut zu den vorhandenen Gebäudekomplexen passen. Alle übrigen Gebäude eines Gebäudekomplexes haben rechteckige Grundrisse und vertikale Wände; hierzu würde ein rechteckiger bzw. quadratischer Silo viel besser passen als der übliche Rundsilo.
  • Es gibt auch verhältnismässiy kleine Betriebe, in denen Massengut gelagert oder bereitgehalten werden muss, welches relativ leicht ist. Bezüglich der anfallenden Menge genügt ein einzelliger Silo. Weil einzellige Silos bisher in runder Bauweise eingeführt sind, werden bisher runde einzellige Silos auch für diese spezifisch leichten Massengüter aufgebaut, obwohl wegen des geringen spezifischen Gewichtes nur ein entsprechend geringer Seitendruck auftritt. In diesem Fall wäre es zwar möglich, einen rechteckigen bzw. quadratischen Silo zu bauen. Dieser müsste aber aus Ziegelsteinen oder quaderförmigen Betonsteinen in herkömmlicher Bauweise gemauert oder in Ortbeton betoniert werden.
  • Diese Bauweise wäre aber weit teurer als die eingeführte zylindrische Bauweise. Zu erwähnen ist, dass es gerade bei relativ kleinen gewerblichen Betrieben wichtig wäre, einen einzelligen Silo rasch aufbauen und eventuell an eine andere Stelle des Betriebes versetzen zu können; der Silo sollte also relativ leicht montierbar und demontierbar sein. Als anschauliches Beispiel seien sogenannte Spänesilos für Schreinerel-Betriebe genannt, in welchen die bei Hobelmaschinen, Sägemaschinen, Fräsmaschinen anfallenden Holzspäne gesammelt und aufbewahrt werden.
  • In der Erkenntnis dieser Umstände, insbesondere des relativ geringen Seitendrucks aufgrund des spezifisch geringen Gewichtes dieser Güter, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einzellige Silos mit rechteckigem Grundriss für spezifisch leichte Massengüter bzw. Fertigbauteile hierfür zu schaffen, so dass hierfür einzellige Silos kostengünstig, unkompliziert und schnell montiert und demontiert werden können.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist in den Patentansprüchen angegeben.
  • Gemäss der Erfindung sind zur Lösung dieser Aufgabe drei Bauarten einzelliger Silos bzw. drei Arten von Stahlbeton-Fertigteilen angegeben. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die Ansprüche verwiesen.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden nachfolgend Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung beschrieben.
  • Fig.la, lb, lc, ld und le zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Silos bzw. ein Stahlbeton-Fertigteil hierfür, und zwar Fig.la im Grundriss Fig.lb in Seitenansicht (Pfeil Ib in Fig.l) Fig.lc in Perspektive.
  • Fig.ld zeigt in Perspektive einen solchen Silo etwas ausführlicher.
  • Fig.le zeigt ein silohohes Stahlbeton-Bauteil an einem Kranhaken hängend und veranschaulicht somit die Montage bzw. Demontage eines solchen Silos.
  • Fig.2a, 2b, 2c und 2d zeigen eine weitere Ausführungsform sowie das entsprechende Stahlbeton-Fertigteil, wiederum Fig.2a im Grundriss, Fig.2b in Seitenansicht (Pfeil IIb in Fig.2a) und Fig.2c in Perspektive.
  • Fig.2d zeigt einen solchen Silo in grösserem Masstab, im Bau neben einer Werkstatthalle.
  • Fig.3a, 3b, 3c und 3d zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel, wiederum Fig.3a im Grundriss Fig.3b in Seitenansicht (Pfeil IIIb in Fig.3) und Fig.3c perspektivisch.
  • Fig.3d zeigt einen solchen Silo in der Montage begriffen.
  • Das erfindungsgemässe Einzellensilo hat quadratischen bzw. rechteckigen Grundriss und ist aus einzelnen, winkelförmigen bzw.
  • U-förmigen Stahlbeton-Bauteilen zusammengesetzt.
  • Gemäss Fig.la - le bestehen die Bauteile 1 aus zwei Schenkeln 2, die einen rechten Winkel zwischen sich einschliessen. Die horizontale) Breite der Schenkel 2 entspricht der halben Seitenlänge des Silos. In der Ecke bzw. Kante 3 sind die Bauteile verstärkt, wodurch sich ein diagonaler innerer Wandteil 4 ergibt. Diese rechtwinkligen Stahibeton-Bauteile können in ihrer Länge der Höhe eines Silos von beispielsweise 10 Metern entsprechen. Ein solcher Silo wird also im wesentlichen von vier derartigen Winkelteilen gebildet. Hinzu tritt natürlich ein sockelförmiges Unterteil 5 mit einer Eingangstür. In diesem Unterteil kann ein Entnahmetrichter nebst Entnahmevorrichtung und zugehörigen Geräten untergebracht sein. In einem der Bauteile ist oben die vorgeschriebene Öffnung 7 ausgespart. Der Silo wird mit einem Dach 6 beliebiger, architektonisch passender Bausweise abgedeckt.Die Bauteile 1 können in an sich bekannter Weise mit Schwerlasttransportwagen vom Betonwerk zur Baustelle transportiert und dort mit einem entsprechend schweren Baukran (Lasthaken 8) montiert werden. Es ergeben sich dabei vier vertikale Längsnähte 9 jeweils längs des Stosses zwischen zwei Bauteilen 2 auf der Mitte jeder Siloseite. Längs dieser Stossfuge 9 ist das vom Seitendruck der Füllung herrührende Biegemoment gleich null und nimmt zu den Ecken auf einen Höchstwert zu; die Ecken sind entsprechend verstärkt(Wandteil 4). Die Stossfugen können auf vielfältige Weise, beispielsweise durch eine Zapfen-Nut-Verbindung miteinander verbunden sein. Man kann auch gegeneinander ausgerichtete, horizontale Gewindebuchsen einbetonieren, in die ein Bolzen mit zwei gegenläufigen Gewinden eingeschraubt wird.
  • Man kann natürlich auch zwei oder mehr derartige Bauteile 1 übereinander zu einem entsprechend höheren Silo zusammenfügen. Die Breite des Silos kann ca. 5m bis 6m, somit die Breite der Schenkel (halbe Silobreite) 2,5 m bis 3 m betragen. Derartige Teile sind ohne weiteres, wie beschrieben, handhabbar.
  • Gemäss Fig. 2a, 2b, 2c und 2d ist ein im Grundriss quadratischer Silo aus im Grundriss U-förmigen Stahlbeton-Bauteilen zusammengesetzt. Der Steg 10 jedes Bauteils 20 erstreckt sich dabei über die ganze Breite einer Silowand; die beiden Schenkel 11 erstrecken sich jeweils über die halbe andere Silowand. Jedes Bauteil 20 weist also zwei Ecken bzw. zwei vertikale Kanten 12 auf, die ebenfalls innen abgeschrägt und damit verstärkt sind.
  • Diese Bauweise hat den Vorteil, dass sich an jedem Stockwerk oder Abschnitt jeweils nur zwei Stossfugen 9 ergeben, die Montage an Ort und Stelle ist also entsprechend einfacher. Die Bauteile erstrecken sich nur über einen Bruchteil der Silohöhe; bei einer Fertigteilhöhe von zwei Metern erhält man somit mit fünf Bauteilen übereinander einen zehn Meter hohen Silo. Die Bauteile werden jeweils um 900 versetzt übereinander angeordnet, so dass also die Stossfuge 9 zwischen den Schenkeln 11 jedes nächst höheren "Stockwerkes" jeweils über dem Steg 10 des nächst tiefeiten (bzw. höheren) Bauteils 20 erscheint. Jede Stossfuge 9 (bis auf die des obersten und des untersten Abschnitts) erstreckt sich als zwischen zwei U-Stegen 10. Hierbei können Zapfen an den Enden der Schenkel 11 in entsprechende Ausnehmungen jeweils etwa auf der Mitte der Stege 10 eingreifen, womit sich die Bauteile 20 gegenseitig verriegeln. An den Ecken der Bauteile 20 sind vorstehende Bewehrungsstäbe 13 einbetoniert, die in entsprechende Buchsen oder Löcher 14 des jeweils höheren Bauteiles eingreifen.
  • Eine weitere Variante zeigen die Fig.3a, 3b, 3c und 3d. Dieser Silo ist aus ebenfalls rechtwinkligen Bauteilen 30 zusammengegesetzt. Bei diesen Bauteilen 30 sind aber die Schenkel nicht gleich lang (bzw. gleich der halben Silobreite), sondern jedes Bauteil hat einen längeren Schenkel 15 und einen kürzeren Schenkel 16, die sich beide zusammen zu der vollen Silobreite ergänzen. Diese Bauteile erstrecken sich wiederum nur über einen Bruchteil der Silohöhe. Somit tritt auf jeder Silowand in jedem Stockwerk oder Höhenabschnitt je eine Stossfuge 9 auf, die Stossfugen 9 sind aber seitlich gegeneinander versetzt. Es ergibt sich somit ein interessantes optisches Muster. Dieser optische Effekt kann durch besondere Farb- und Mustergestaltung noch gesteigert werden.
  • Bezugszeichenliste 1,20,30 Bauteil 2 Schenkel von 1 3 Kante von 1 4 innerer Wandteil an Ecken von 1,20,30 5 Unterteil 6 Dach 7 Öffnung 8 Lasthaken 9 Längsnaht/Stossfuge 10 Steg von 20 11 Schenkel von 20 12 Kante von 20 bzw. 30 13 Bewehrungsstab in Kante von 20 bzw. 30 14 Löcher in Kante von 20 bzw. 30 15 längerer Schenkel von 30 16 kürzerer Schenkel von 30 - Leerseite -

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Einzelliger Silo mit rechteckigem Grundriss für spezifisch leichte Massengüter, dadurch gekennzeichnet, dass der Silo aus zweischenkligen Stahlbeton-Formteilen (1) zusammengesetzt ist, deren Schenkel (2) sich von jeweils einer Ecke bis zur Mitte der jeweiligen Seitenlänge des Grundrisses erstrecken (Fig. la,b,c,d,e).
  2. 2. Silo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Formteile (1) über die gesamte Höhe des Silos erstrecken.
  3. 3. Einzelliger Silo mit rechteckigem Grundriss für spezifisch leichte Massengüter, dadurch gekennzeichnet, dass der Silo aus im Grundriss eckig-U-förmigen Stahlbeton-Formteilen (20) zusammengesetzt ist, deren Steg (10) sich über die ganze Breite der einen Seite des Grundrisses erstreckt, während sich die beiden Schenkel (11) über die jeweils halbe Breite der anderen beiden Seiten der Grundrisse erstrecken.
  4. 4. Einzelliger Silo mit rechteckigem Grundriss für spezifisch leichte Massengüter, dadurch gekennzeichnet, dass der Silo aus im Grundriss L-förmigen Stahlbeton-Formteilen (30) zusammengesetzt ist, wobei die Summe der Längen der beiden Schenkel (15,16) jeweils der Breite des Grundrisses des Silos entspricht.
  5. 5. Silo nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Formteile (2c, 3c) einem ganzzahligen Bruchteil der Höhe des Silos entspricht.
  6. 6. Stahlbeton-Fertigteile (1,20,30) zum Aufbau eines Silos gemäss einem der Ansprüche 1 - 5.
DE19843439099 1984-10-25 1984-10-25 Einzelliger silo Withdrawn DE3439099A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0945554A1 (de) * 1998-03-24 1999-09-29 Socea, naamloze vennootschap Schachtwandkonstruktion, vorgefertigtes Wandelement für deren Konstruktion, und Giessform zur Herstellung des Wandelementes
DE102011054497A1 (de) 2011-10-14 2013-04-18 Berthold Wolf Silo aus Betonfertigteilen, insbesondere Spänesilo

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0945554A1 (de) * 1998-03-24 1999-09-29 Socea, naamloze vennootschap Schachtwandkonstruktion, vorgefertigtes Wandelement für deren Konstruktion, und Giessform zur Herstellung des Wandelementes
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