DE3437380A1 - Verfahren zum herstellen eines vakuumschaltrohres - Google Patents
Verfahren zum herstellen eines vakuumschaltrohresInfo
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Teteg'aTi-T-e patemus mancher
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Verfahren zum Herstellen eines Vakuumschaltrohres
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Vakuurnschaltrohres.
15 20 25
Ein Vakuumschaltrohr ist gewöhnlich derart gestaltet, daß ein Paar Elektroden in einem Vakuumrcantel aus
isolierendem Werkstoff aufgenommen ist, wobei die Elektroden kontaktierbar und trennbar durch die
Beweglichkeit eines Balges sind und der Vakuuir.ir.antel
unter Vakuumbedingungen abgedichtet ist.
Bei einem konventionellen Verfahren zum Herstellen eines Vakuumschaltröhre wird eine Abdichtung nach
dem Absaugen von Luft über ein Evakuierrohr erzielt. Es wurde kürzlich ein derartiges Verfahren vorgeschlagen,
bei welchem ein Löten unter Vakuumbedingungen ohne Verwendung eines Evakuierrohres durchgeführt
wurde. Dies geschah hauptsächlich deswegen, weil (1) die verhältnismäßig schwache bzw. empfindliche
Spitze des Evakuierrohres während der Herstellungsschritte des Vakuumschaltrohres verletzt werden
konnten, weil (2) das Vorhandensein des Evakuierrohres eine einfache Montage des Vakuumschaltrohres in
einen Stromunterbrecher erschwerte und weil (3) ein Löten unter Vakuumbedingungen die Anzahl der Herstellschritte
reduzierte; denn Lot- und Dichtvorgänge konnten dann gleichzeitig durchgeführt werden.
Als Verfahren zum Herstellen eines Vakuumschaltrohres ohne ein Evakuierrohr wurde vorgeschlagen,
ein vormontiertes Vakuumschaltrohr in einen Vakuum-Lötofen einzusetzen, das Innere des Ofens auf einen
-4
Druck von 10 Torr oder weniger und eine Temperatur von 400° C bis 600° C zu bringen, wodurch Luft aus dem vormontierten Vakuumschaltrohr über ein durch Lötmaterial gebildetes Spiel evakuiert wurde, und dann das Lötmaterial bei Löttemperatur aufzuschmelzen, um eine Haftverbindung durch Löten zu erzielen; somit wurde das Vakuumschaltrohr abgedichtet
Druck von 10 Torr oder weniger und eine Temperatur von 400° C bis 600° C zu bringen, wodurch Luft aus dem vormontierten Vakuumschaltrohr über ein durch Lötmaterial gebildetes Spiel evakuiert wurde, und dann das Lötmaterial bei Löttemperatur aufzuschmelzen, um eine Haftverbindung durch Löten zu erzielen; somit wurde das Vakuumschaltrohr abgedichtet
Dabei ergibt sich eine Schwierigkeit aufgrund der
Konstruktion eines Luft-Absaug-Bauteils. Wenngleich
ein Luft-Absaogkanal durch ein Spiel oder Spalt
nahe einem Lötmaterial gebildet wird, das in ein vormontiertes Vakuumschaltrohr eingebracht ist,
kann das Innere des Vakuumschaltrohres nicht auf einen Hochvakuum- Zustand gebracht werden, wenn
der Luftabsaug-Widerstand an dem Spalt groß ist. Es wurden verschiedene Versuche unternommen, um
das Absaugen der Luft aus dem Vakuumschaltrohr zu verbessern. Diese Versuche ermöglichten es jedoch
nicht, den Luftabsaug-Widerstand hinreichend zu reduzieren, ergaben somit keine merkliche Verbesserung
in der Praxis.
Obwohl ein Versuch unternommen wurde, den Luftabsaug-Widerstand
durch Vorsehen einer gewellten bzw. geriffelten Platte aus Lötmaterial zum Bilden
eines Spieles in einem zu lötenden Abschnitt gemacht wurde, konnte die gewellte Platte kollabieren und
während des Montageschrittes verformt werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen eines Vakuumschaltrohres ohne Verwendung
eines Evakuierrohres anzugeben/ bei dem der Luftabsaug-Widerstand
durch Verbessern der Konstruktion eines Luft-Absaug-Bauteiles vermindert ist.
Ferner soll mit der Erfindung ein Vakuumschaltrohr geschaffen werden, das hochverlässlich und unter
Hochvakuum dicht ist.
Diese Aufgabe ist bei einem Verfahren zum Herstellen eines Vakuumscbaltrohres mit einem Vakuummantel,
dessen beide Enden durch Abschlußplatten verschlossen sind, wobei in dem Vakuummantel eine stationäre
Elektrode und eine bewegliche Elektrode einander gegenüber angeordnet sind und bei Kontaktierung
bzw. Trennung der Elektroden ein elektrischer Strompfad unterbrochen bzw. geschlossen wird, dadurch
gelöst, daß im vormontierten Schaltrohr ein Spiel zum Luftabsaugen zwischen einer an der stationären
Elektrode befestigten stationären Elektrodenstange und einer der Abschlußplatten dadurch geschaffen
wird, daß ein Abschnitt größeren Durchmessers der Elektrodenstange an einer Stelle vorgesehen wird,
an welcher die Elektrodenstange durch die betreffende Abschlußplatte nach außen aus dem Vakuummantel
herausragt, und daß mindestens ein Stück aus plattenartigem Lötmaterial zwischen den Abschnitt größeren
Durchmessers und die Abschlußplatte unter Beibehaltung eines zum Luftabsaugen ausreichenden Spiels eingebracht
wird und das so vormontierte Vakuumschaltrohr in einem Vakuumofen eingesetzt wird, darauf Luft
über das Spiel aus dem Vakuummantel evakuiert und die Temperatur im Vakuumofen angehoben wird, um
die stationäre Elektrodenstange mit der Abschlußplatte durch Aufschmelzen des Lötmaterials zu verbinden.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an Ausführungsbeispielen mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Ausführung eines mit einem Verfahren gemäß der
Erfindung hergestellten Vakuumschaltrohres;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung von Lötmaterial bei einem Vakuumschaltrohr
gemäß Fig. 1;
Fig. 3A und 3B im Querschnitt und in Draufsicht ein Stützteil eines Vakuumschaltrohres
gemäß der Erfindung; Fig. 4 bis 13 in Draufsichten und Schnittdarstellungen andere Ausführungen gemäß
der Erfindung.
Eine Ausführung der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben.
Bei dem Vakuumschaltrohr nach Fig. 1 bezeichnen Bezugszahl 1 einen Vakuummantel aus einem isolierenden
Werkstoff, Bezugszahl 2 eine stationäre Abschlußplatte, Bezugszahl 3 eine bewegliche Abschlußplatte,
Bezugszahl 4 einen Balg, Bezugszahl 5 eine stationäre Elektrodenstange, Bezugszahl 6 eine bewegliche
Elektrodenstange, Bezugszahl 7 eine stationäre Elektrode, die mit der stationären Elektrodenstange
verbunden ist, und Bezugszahl 8 eine bewegliche Elektrode, die mit der beweglichen Elektrodenstange
verbunden ist. Eine ringförmige Abschirmplatte 9 ist an der Abschlußplatte 2 befestigt, um Verunreinigung
der Innenfläche des Vakuummantels 1 durch Metalldämpfe zu vermeiden, die von den Elektroden 7,8
beim Öffnen und Schließen des elektrischen Stromkreises
gestreut werden. Der Balg 4 ist zwischen der beweglichen Abschlußplatte 3 und der beweglichen
Elektrodenstange 6 angeordnet, so daß die Elektroden 7,8 kontaktiert und voneinander entfernt werden
können, während Vakuum innerhalb des Vakuummantels aufrecht erhalten wird.
Im oben beschriebenen Vakuumschaltrohr ist eine Absaugöffnung zum ausreichenden Absaugen von Luft
aus dem Rohr dadurch geschaffen, daß eine Ausnehmung in einem Abschnitt größeren Durchmessers der
stationären Elektrodenstange 5 ausgebildet ist, und daß zwei Stücke aus plattenartigem Lötmaterial
mit ebener Oberfläche auf einem außerhalb des Vakuummantels 1 an der stationären Endplatte 2 angeordneten
Stützteil 10 aufgelegt sind, so daß ein Spiel zwischen der stationären Elektrodenstange 5 und der Abschlußplatte
2 geschaffen ist. In diesem Fall sind die beiden plattenartigen Stücke aus Lötmaterial in
einem Teil der Ausnehmung im runden Abschnitt der stationären Elektrodenstange 5 aufgenommen, derart,
daß sie nicht einen Absaugkanal verschließen, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, welche eine
Draufsicht in Pfeilrichtung gemäß Fig. 1 auf das Vakuumschaltrohr darstellt.
Die Absaugöffnung wird durch ein Spiel W, zwischen der stationären Elektrodenstange 5 und der stationären
Abschlußplatte 2 sowie ein Spiel W2 geschaffen,
welches mit dem Spiel W, in Verbindung steht und zwischen der stationären Elektrodenstange 5 und
dem Stützteil 10 gebildet und nicht durch Lötmaterial abgedeckt ist.
Bei der oben beschriebenen Konstruktion wird nach
dem Einsetzen des Vakuuroschaltrohrs in einen Vakuum-Lötofen Luft abgesaugt, so daß das Vakuumschaltrohr
über die Absaugöffnung vollständig gasfrei gemacht wird. Wenn danach die Temperatur in dem Ofen zum
Aufschmelzen des Lötmaterials 11 angehoben wird, sinkt die stationäre Elektrodenstange 5 aufgrund
ihres Gewichtes ab, und der Abschnitt größeren Durchmessers der Elektrodenstange 5 wird mit der
stationären Abschlußplatte 2 durch geschmolzenes Lötmaterial 11 verbunden.
Es ist einfach, eine ebene Platte aus Lötmaterial vorzubereiten, und die Konstruktion unter Verwendung
eines plattenartigen Lötmaterials verringert den Luftabsaug-Wiöerstand ausreichend, so daß es möglich
ist, in einem Schritt gleichzeitig ein Hochvakuum und eine ausreichende Abdichtung zu schaffen.
Das aus einem Keramikwerkstoff oder Kohlenstoff
gebildete Stützteil 10, das keine Bindung mit einem Lötmaterial eingeht, kann nach Vollendung des
Evakuierens und Abdichtens leicht entfernt und anschließend als Hilfsvorrichtung wiederverwendet
werden.
Die Fig. 3A und 3B zeigen im Querschnitt und in Draufsicht eine Ausführung eines Stützteils 10,
bei welchem vier Absaugkanäle in radialer Richtung verlaufend eingeformt sind. Die Absaugkanäle 10a
verringern den Luftabsaug-Widerstand im Vergleich zur Ausführung nach Fig. 2 weiter. Auch hier kann
das Lötmaterial 11 in einer Form gemäß Fig. 2 verwendet werden. Ferner kann eine Ausführung gemäß
Fig. 4 verwendet werden, welche die Lagebestimmung zwischen der stationären Elektrodenstange 5 und
der AbschluBplatte 2 erleichtert. Hierbei ist ein Anschlußteil 12 entweder an der Abschlußplatte 2
oder am Stützteil 10 angeformt, und der Abschnitt größeren Durchmessers der stationären Elektrodenstange
5 ist in das Stützteil 10 eingepaßt. Die Ausführung nach Fig. 4 schafft eine einfachere
Lagebestimmung im Vergleich zu den Ausführungen nach Fig. 1 und 2. In diesem Fall kann Luft ausreichend
über die Luftabsaugkanäle 10a des Stützteiles 10 abgesaugt werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 ist ein vieleckiges Loch im Stützteil 10 ausgebildet, so daß ein Absaugkanal
durch die Räume 10b zwischen dem Abschnitt größeren Durchmessers der stationären Elektrodenstange
5 und den Rändern des vieleckigen Loches sowie vermittels des Spieles W, zwischen der
stationären Elektrodenstange 5 und der Abschlußplatte 2 geschaffen ist. Bei dieser Ausführung
kann die Lagefestlegung leicht dadurch erfolgen, daß der Abschnitt größeren Durchmessers der Elektrodenstange
5 in Kontakt mit dem Stützteil 10 über Kontaktflächen 10a kommt.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführung, bei welcher die Unterseite des Abschnittes größeren Durchmessers
der stationären Elektrodenstange 5 als Abstützung oder Schulter 5b verwendet ist und ebene Platten
aus Lötmaterial 11 zwischen der Schulter 5b und dem Stützteil 10 zur Bildung eines Spieles zwischen
der stationären Elektrodenstange 5 und der Abschlußplatte 2 angeordnet sind. In diesem Fall sind die
Herstellkosten des Vakuumschaltrohrs verringert, weil hier die Notwendigkeit entfällt, eine Ausnehmung
in den Abschnitt größeren Durchmessers der stationären
Elektrodenstange 5 einzubringen.
Die Fig. 7a und 7b stellen jeweils eine Seitenansicht und eine Draufsicht einer stationären Elektrodenstange
5 dar, bei welcher ein rechteckiger Abschnitt zwischen dem Abschnitt größeren Durchmessers und
dem Schaft der stationären Elektrode 7 vorgesehen ist. Bezugszahl 2a bezeichnet ein Loch in der Abschlußplatte
2. Die Luftabsaugung geschieht hier über Zwischenräume 10c zwischen der Abschlußplatte
und dem rechteckigen Abschnitt der stationären Elektrodenstange 5. Die Lagebestimmung erfolgt
einfach durch Kontaktstellen 1Od zwischen der Abschlußplatte und dem rechteckigen Abschnitt. Der
Abschnitt der Elektrodenstange kann anstatt rechteckig auch vieleckig ausgebildet sein. Alternativ
können Vorsprünge an der stationären Elektrodenstange 5 vorgesehen sein.
Wenngleich die Ausführungen nach den Fig. 1 bis 6 ein Stützteil zum Abstützen des Lötmaterials 11
verwenden, kann das Stützteil 10 gemäß der Ausführung nach Fig. 7 auch entfallen.
Das Stützteil 10 kann ebenso bei der abgewandelten Ausführung gemäß Fig. 8 entfallen.
Fig. 9 zeigt eine Draufsicht auf diese Ausführung. Die stationäre Elektrodenstange 5 wird über ihre
Abstützung bwz. Schulter 5b von dem Lötmaterial 11 unterstützt, wobei ein Spiel zur Abschlußplatte 2
eingehalten ist. Die Luftabsaugung erfolgt über ein Spiel W^ zwischen der stationären Elektrodenstange
5 und einem Ringabsatz 13 in der Abschlußplatte 2. Wenn nach dem Absaugen der Luft das Lot-
material unter der Einwirkung von Wärme schmilzt, sinkt der Abschnitt größeren Durchmessers der
stationären Elektrodenstange 5 ab, so daß die Schulter 5b an der Unterseite des Abschnittes größeren Durchmessers
mit dem Ringabsatz 13 der Abschlußplatte durch Löten verbunden wird. Wenngleich das Lötmaterial
11 nicht den gesamten Umfangsbereich des Spieles umgibt, wie Fig. 9 zeigt, breitet sich das Lötmaterial
in aufgeschmolzenem Zustand um den Umfang herum aus, wodurch die stationäre Elektrodenstange 5
mit der Abschlußplatte 2 ohne Verbleiben eines Spaltes verlötet wird.
Fig. 10 zeigt einen Querschnitt einer Ausführung eines Vakuumschaltrohres ohne Stützteil, und Fig.
zeigt eine Draufsicht auf diese Ausführung. Im Abschnitt größeren Durchmessers der stationären
Elektrodenstange 5 sind Ausnehmungen diametral gegenüber vorgesehen, und Lötmaterial ist in jede
dieser Ausnehmungen eingeschoben, um die stationäre Elektrodenstange 5 auf der stationären Abschlußplatte
2 abzustützen. Dadurch wird ein Absaugkanal in Form des Spieles W3 zwischen dem Abschnitt größeren
Durchmessers und der stationären Abschlußplatte 2 geschaffen.
Fig. 12 zeigt eine weitere Ausführung, bei welcher ein größeres Spiel für die Luftabsaugung bereitgestellt
wird, indem eine ringförmige dünne Platte aus Lötmaterial 14 als Hilfslötmittel dort aufgelegt
ist, wo die Abschlußplatte 2 und die stationäre Elektrodenstange 5 durch Löten miteinander verbunden
werden sollen. In diesem Fall wird die Lötverbindung sehr verlässlich, und verhältnismäßig kleine Stücke
Lötmaterial 11 können verwendet werden. Demgemäß
kann ein größeres Spiel W. im Vergleich zum Spiel
W^ für die Luftabsaugung gemäß Fig. 13 bereitgestellt
werden.
Bei den oben beschriebenen Ausführungen können auch nur ein Stück oder mehr als zwei Stücke Lötmaterial
Verwendung finden, wenn nur ein ausreichender Absaugkanal geschaffen und eine verlässliche Lötverbindung
sichergestellt werden können.
Wie oben beschrieben, wird mit der Erfindung ein wirtschaftliches und verlässliches Vakuumschaltrohr
geschaffen, mit dem Hochvakuum dadurch aufrecht erhalten werden kann, daß die Ausbildung eines
Luft-Absaug-Bauteiles zur Verminderung des Luftabsaug-Widerstandes
verbessert ist.
- sis-
- Leerseite -
Claims (12)
1. Verfahren zum Herstellen eines Vakuumschaltröhre
iT.it eir.eir. Vakuununantel, dessen beide Enden durch
Abschlußplatten (2,3) verschlossen sind, wobei in de it. Vakuununantel eine stationäre Elektrode (1)
und eine bewegliche Elektrode (8) einander gegenüber angeordnet sind und bei Kontaktierung bzw.
Trennung der Elektroden (7,8) ein elektrischer Strompfad unterbrochen bzw. geschlossen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß im vormontierten Schaltrohr ein Spiel (W,,W3,W4)
zum Luftabsaugen zwischen einer an der stationären Elektrode (7) befestigten stationären Elektrodenstange
(5) und einer der Abschlußplatten (2,3) dadurch geschaffen wird, daß ein Abschnitt größeren
Durchmessers der Elektrodenstange (5) an einer Stelle vorgesehen wird, an welcher die Elektrodenstange
(5) durch die betreffende AbschluBplatte (2) nach außen aus dem Vakuummantel (1) herausragt,
. und daß mindestens ein Stück aus plattenartigern
Lötir.aterial (11) zwischen den Abschnitt größeren
Durchmessers und die Abschlußplatte (2) unter Beibeh33tung eines zum Luftabsaugen ausreichenden
Spiels eingebracht wird und das so vormontierte
Vakuumschaltrohr in einem Vakuumofen eingesetzt wird, darauf Luft über das Spiel aus dem Vakuummantel
(1) evakuiert und die Temperatur im Vakuum-Ofen angehoben wird, um die stationäre Elektrodenstange
(5) mit der Abschlußplatte (2) durch Aufschmelzen des Lötmaterials (11) zu verbinden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stützteil (10), in
welches der Abschnitt größeren Durchmessers der stationären Elektrodenstange (5) eingesetzt
ist, auf der Abschlußplatte (2) des Vakuummantels
(I) aufgesetzt wird und daß mindestens ein Stück des plattenartigen Lötmaterials (11) zwischen
dem Stützteil (10) und dem Abschnitt größeren Durchmessers der stationären Elektrodenstange (5)
angeordnet wird, um so das Spiel (W-) zwischen der stationären Elektrodenstange (5) und der
Abschlußplatte (2) zu schaffen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k en nzeichnet, daß eine Ausnehmung
in dem Abschnitt größeren Durchmessers der stationären Elektrodenstange (5) ausgebildet
wird, welche zum Halten des Stückes aus Lötmaterial
(II) dient.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schulter (5b)
an der Unterseite des Abschnittes größeren Durchmessers der stationären Elektrodenstange (5)
zu deren Abstützung an dem Stück aus Lötmaterial (11) verwendet ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Absaugöffnang (10a) im Stützteil (10) ausgebildet
wird, die sich von dessen innerem Durchmess-erab-
schnitt zu dessen äußerem Durchmesserabschnitt erstreckt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß das Stützteil (10) an der Abschlußplatte (2) angeordnet wird und der Abschnitt größeren Durchmessers der Elektrodenstange
(5) am Stützteil (10) gehalten wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichet, daß ein
vieleckiges Loch im Stützteil (10) ausgebildet wird und daß die stationäre Elektrodenstange
(5) runden Querschnitt hat.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein
rundes Loch im Stützteil (10) ausgebildet wird und daß die stationäre Elektrodenstange vieleckigen
Querschnitt hat.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stützteil (10) aus einem Werkstoff hergestellt wird, der aus der Gruppe der Keramikwerkstoffe
und Kohlenstoff ausgewählt ist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Absatz in der Abschlußplatte (2) zur Anlage des Abschnittes größeren Durchmessers der
stationären Elektrodenstange (5) zum Schaffen einer Haftverbindung ausgebildet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Lötmaterial (14) auf dem
Absatz der Abschlußplatte (2) angeordnet wird.
12. Vakuumschaltrohr mit einem Vakuummantel, dessen beide Enden durch Abschlußplatten (2,3) verschlossen
sind, wobei in dem Vakuummantel eine stationäre Elektrode (1) und eine bewegliche
Elektrode (8) einander gegenüber angeordnet sind und bei Kontaktierung bzw. Trennung der
Elektroden (7,8) ein elektrischer Strompfad unterbrochen bzw. geschlossen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß eine an der stationären Elektrode (7) befestigte Elektrodenstange
(5) eine der Abschlußplatten (2,3) mit einem Abschnitt kleineren Durchmessers und
einem zum Absaugen der Luft aus dem Vakuumrr.antel ausreichenden Spiel (W,,W3,W.) durchsetzt und
einen Abschnitt größeren Durchmessers aufweist, der außerhalb des Vakuummantels (1) liegt,
und daß das Spiel von aufgeschmolzenem Lcc-äterial
(11,14) ausgefüllt ist, welches in das Spiel mindestens teilweise belassender Plattenform
zwischen den Abschnitt größeren Durchmessers und der Abschlußplatte (2) eingebracht worden
wa r.
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Patent Citations (5)
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