DE3432279C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3432279C2 DE3432279C2 DE19843432279 DE3432279A DE3432279C2 DE 3432279 C2 DE3432279 C2 DE 3432279C2 DE 19843432279 DE19843432279 DE 19843432279 DE 3432279 A DE3432279 A DE 3432279A DE 3432279 C2 DE3432279 C2 DE 3432279C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- partial
- worm gear
- plunger
- shaft
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 10
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 5
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 8
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 4
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 3
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 3
- 239000010687 lubricating oil Substances 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000020169 heat generation Effects 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 238000007639 printing Methods 0.000 description 1
- 239000000565 sealant Substances 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/22—Toothed members; Worms for transmissions with crossing shafts, especially worms, worm-gears
- F16H55/24—Special devices for taking up backlash
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
- F16H1/02—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
- F16H1/04—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members
- F16H1/12—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes
- F16H1/16—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes comprising worm and worm-wheel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schneckenradgetriebe gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Ein derartiges Schneckenradgetriebe ist aus der DE-OS 26 23 014 bekannt. Die
Kontervorrichtung umfaßt hierbei einen Hohlzylinder, der drehbar aber axial unverschiebbar
auf einer der Teilwellen gelagert ist und mit einem Außengewinde in ein
Innengewinde einer koaxial zur Teilwelle gehäusefest gelagerten Zylinderbuchse eingeschraubt
wird. Durch Drehung des Hohlzylinders wird somit dessen axiale Lage im
Gehäuse verstellt und dementsprechend auch die axiale Lage der einen Teilwelle
gegenüber der anderen. Auf diese Weise werden die Teilwellen gegeneinander um ein
gewünschtes Maß gekontert, so daß die nach entgegengesetzten Richtungen weisenden
Flanken der Schneckengewinde der ersten und zweiten Teilschnecke jeweils zu komplementär
entgegengesetzt ausgerichteten Zahnflanken des Schneckenrades ein gewünschtes
Spiel aufweisen. Dieses Spiel kann auch zu Null eingestellt werden. In einer Ausgestaltung
hat der Hohlzylinder am Außenumfang ein Zahnprofil, das mit einer Zahnstange
eines Stellkolbens kämmt. Mittels dieses pneumatisch oder hydraulisch betätigbaren
Stellkolbens kann die Spieleinstellung einfach den Betriebsanforderungen angepaßt
werden. So kann man dann, wenn das Schneckenradgetriebe ohne Präzision lediglich
schnell laufen soll, ein größeres Spiel einstellen als beim präzisen Langsamlauf.
Allerdings ist die Spieleinstellung von der exakten Drehung des Hohlzylinders abhängig,
das heißt, die Drehstellungen müssen sehr genau kalibriert werden. Gleichwohl ist
dann eine exakte Dreheinstellung über den Stellkolben schwer zu realisieren, so daß
damit praktisch nur zwischen zwei Endstellungen entsprechend dem Kolbenhub und
dem Übersetzungsverhältnis des Außengewinde/Innengewinde-Getriebes umgeschaltet
werden kann.
Gemäß der nicht vorveröffentlichten DE-OS 33 44 133 umfaßt die Kontervorrichtung
Federn, so daß das Spiel ständig mit einer Vorspannung ausgeglichen wird. Diese
Federn geben nach, wenn beispielsweise an der Seite der Abtriebswelle eine Blockade
eintritt. Dadurch wird bis zu einem gewissen Grad eine Beschädigung des Schneckenradgetriebes
verhindert. Allerdings ist diese Vorspannung gleichermaßen im Schnellgang
als auch im Langsamgang vorhanden, was unnötige Verluste und Erwärmungen
zur Folge hat.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schneckenradgetriebe der gattungsgemäßen Art
anzugeben, das baulich einfach und auf kleinem Raum aufgebaut ist, leicht zu montieren
ist, eine Reduzierung der Reibung und Wärmeentwicklung ermöglicht, sowie
einen präzisen Spielausgleich bei größerer Unempfindlichkeit gegenüber kurzzeitigen
Laststößen gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Der druckbeaufschlagte Plunger liefert ähnlich einer Feder eine das Spiel ausgleichende
Vorspannung, so daß es auf die absolute Stellung des Plungers nicht ankommt.
Der Druck selbst ist präzise einstellbar, so daß die gewünschte "Steifigkeit" des
Schneckenradgetriebes den jeweiligen Betriebsanforderungen präzise angepaßt werden
kann. Dabei vermag der Plunger beim Überschreiten der von ihm ausgeübten Vorspannung
nachzugeben. Gleichwohl erfolgt dieses Nachgeben gedämpft. Das Druckmedium
wird nicht in drehende Teile eingeleitet. Der Begriff "Plunger" bezeichnet
eine Art Kolben ohne Kolbenstange.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 ist die Abdichtung des Plungers gegenüber
dem Zylinderraum günstiger.
Durch die Merkmale des Anspruchs 3 kann man auf einfache Weise den Plunger
undrehbar machen und erleichtert zugleich die Montage.
Durch die Merkmale des Anspruchs 4 wird das Druckmedium-Volumen reduziert,
zugleich aber sichergestellt, daß der Plunger etwa im drucklosen Zustand in eine
definierte Anschlaglage gelangt, in der noch ein Teil der Plunger-Druckfläche vom
Druckmedium nicht abgeschnitten ist. Beim Druckaufbau des Druckmediums ist
zunächst nur dieser Flächenteil wirksam, so daß der Plunger mit verminderter Kraft
sanft abhebt. Erst danach wird die volle Plunger-Druckfläche vom Druckmedium
beaufschlagt.
Durch die Merkmale des Anspruchs 5 ist der Plunger nur einer kleinen rotatorischen
Kraft ausgesetzt und der Haltestift kann sehr klein sein.
Durch die Merkmale des Anspruchs 6 erreicht man, daß man das Wälzlager auf
kleineren Durchmessern vorsehen kann, wodurch es gelingt, trotz des zu beachtenden
Umrisses des Schneckenrades das Wälzlager näher an die andere Teilschnecke heranzubringen,
wodurch die Lager der Teilwellen näher aufeinander zu rücken, was eine
Steifigkeitsverbesserung bedeutet. Man kommt dann auch mit einem im Durchmesser
kleineren und damit billigeren Wälzlager aus.
Durch die Merkmale des Anspruchs 7 erreicht man eine weitere Durchmesserverkleinerung,
weil nun die Außenkäfige und Innenkäfige wegfallen.
Durch die Merkmale des Anspruchs 8 erleichtert man die Montage, hat die Gestalt
des Raums für das Zufuhrmedium auf einfache Weise im Griff und da der Plunger
am Deckel geführt wird, kann man sich einfach anzuordnender Dichtmittel bedienen.
Der Innenring bildet dann die innere Wand des Raums.
Einfache Mitnahmevorrichtungen sind Nut-Feder-Verbindungen. Eine zweiteilige Ausbildung
gemäß Anspruch 9 ist fertigungstechnisch und hinsichtlich einer Vorjustierung
der Teilwellen zueinander vorteilhafter.
Durch die Merkmale des Anspruchs 10 kann man das Rohr zusätzlich als Mitnahmeteil
benutzen, so daß dessen Länge nicht nur der Überlappung sondern auch der
Mitnahme dient. Man erhält eine saubere Funktionstrennung von Konterung einerseits
und Mitnahme andererseits.
Durch die Merkmale des Anspruchs 11 kann man zur Vorjustierung von Hand die
Teilschnecken bei der Montage in die gewünschte Lage bringen und dies kann feinfühlig
geschehen.
Durch die Merkmale des Anspruchs 12 erreicht man, daß die Bohrungen dort liegen,
wo die Schneckenwendeln nicht mehr tragen müssen.
Durch die Merkmale des Anspruchs 13 kommt man einfach an die Bohrungen heran.
Die Merkmale des Anspruchs 14 sind vorteilhaft für solche Fälle zu verwenden,
in denen das Schneckenrad nicht nur in einer Richtung, sondern in beiden Richtungen
angetrieben wird. Dies dürfte der in der Praxis häufigste Fall sein.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Achsenschnitt durch ein Schneckenradgetriebe in natürlicher Größe,
gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung,
Fig. 2 einen Teilbereich aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 2a einen Querschnitt im Bereich des Haltestiftes nach Fig. 2,
Fig. 3 einen der Fig. 1 entsprechenden Achsenschnitt gemäß einer zweiten
Ausgestaltung der Erfindung.
Das Schneckenradgetriebe hat ein Gehäuse 11. Eine wichtige Achse ist die geometrische
Längsachse 12 und eine wichtige Ebene ist die Mittenebene 13. Wesentliche
Teile sind das Schneckenrad 14, das symmetrisch zur Mittenebene 13 in nicht
dargestellter Weise im Gehäuse 11 gelagert ist. Eine erste Teilwelle 16 trägt
eine erste Teilschnecke 17 und eine zweite Teilwelle 18 trägt eine zweite
Teilschnecke 19. An der linken Seite der ersten Teilwelle 16 ist ein erstes Rohr 21 ausgebildet und an der
rechten Seite der zweiten Teilwelle 18 ist ein zweites Rohr 22 ausgebildet. Das zweite Rohr
22 hat rechts einen zweiten Mitnahmeteil 23, mit dem ein erster Mitnahmeteil
24 kämmt, der auf der ersten Teilwelle 16 befestigt ist.
Im einzelnen:
Eine angetriebene Welle 27 ist koaxial zur geometrischen Längsachse 12 und durchquert eine koaxiale Öffnung 28 eines Außendeckels 29. In der Öffnung 28 sitzt eine Getriebeöldichtung 31. Links von der Getriebeöldichtung 31 faßt der Außendeckel 29 den Außenring eines Rollenlagers 32, dessen Innenring auf der Welle 27 sitzt. Mit einer Ringlippe 33 greift der Außendeckel 29 in eine kreisringförmige Öffnung 34, deren Durchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser des noch zu besprechenden Deckels 36. Der Außendeckel 29 ist mit Schrauben 37 am Gehäuse 11 befestigt. Links vom Rollenlager 32 sitzt auf der Welle 27 eine kreiszylindrische Hülse 38, die einstückig mit dem ersten Mitnahmeteil 24 ist. Auf der Hülse 38 sitzt ein Innenklemmring 39. Der Innenklemmring 39 hat im Querschnitt L-förmige Gestalt und die aus der Zeichnung ersichtlichen Schrägen 41, 42. Außerhalb des Innenklemmrings 39 sitzt koaxial ein Außenklemmring 43, der bezüglich der Schrägen 41, 42 komplementär gebildet ist und in den Gewindebohrungen 44 eingebracht sind, die parallel zur geometrischen Längsachse 12 verlaufen und in die die Schäfte von Maschinenschrauben 46 greifen. Die Schäfte durchqueren den radialen Schenkel des Innenklemmrings 39, der dort gewindelos ist. Zieht man die Maschinenschrauben 46 an, dann klemmt sich wegen der Keilwirkung die Hülse 38 vollständig auf der Welle 27 fest. Auf die Hülse 38 folgt eine angeformte Glocke 45. Ihre innere Radialfläche 47 stößt an einem in eine Umfangsnute der Welle 27 eingelassenen Anschlagring 48 an, so daß der erste Mitnahmeteil 24 nur bis zur gezeichneten Lage nach links bewegt werden kann. Die Glocke 45 hat in ihrem inneren, nach links gerichteten Randbereich eine Innenverzahnung 49. Diese greift in eine komplementäre Außenverzahnung 50 des zweiten Mitnahmeteils 23, und zwar so, daß rotatorisch praktisch kein Spiel vorhanden ist, jedoch kleine für die Konterung ausreichende Längsbewegungen der zweiten Teilwelle 18 und damit auch des zweiten Mitnahmeteils 23 möglich sind. Die Welle 27 ist Teil der ersten Teilwelle 16 und setzt sich auch links vom Anschlagring 48 kreiszylindrisch bis etwa zur Mittenebene 13 mit gleichem Durchmesser fort. Aus Gründen der Schmiermittelheranführung ist in diesem Bereich ein Sackloch 51 vorgesehen, aus dem heraus eine Radialbohrung 52 führt. Diese fluchtet mit einer Innenumfangsnut 53 des zweiten Rohrs 22 und in diesem ist in etwa gleicher Ebene ebenfalls eine Radialbohrung 54 vorgesehen. Bewegen sich das zweite Rohr 22 und die mit ihm starr zusammenhängenden Teile axial, dann erhält wegen der breiten Innenumfangsnut 53 die Radialbohrung 54 immer noch Öl.
Eine angetriebene Welle 27 ist koaxial zur geometrischen Längsachse 12 und durchquert eine koaxiale Öffnung 28 eines Außendeckels 29. In der Öffnung 28 sitzt eine Getriebeöldichtung 31. Links von der Getriebeöldichtung 31 faßt der Außendeckel 29 den Außenring eines Rollenlagers 32, dessen Innenring auf der Welle 27 sitzt. Mit einer Ringlippe 33 greift der Außendeckel 29 in eine kreisringförmige Öffnung 34, deren Durchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser des noch zu besprechenden Deckels 36. Der Außendeckel 29 ist mit Schrauben 37 am Gehäuse 11 befestigt. Links vom Rollenlager 32 sitzt auf der Welle 27 eine kreiszylindrische Hülse 38, die einstückig mit dem ersten Mitnahmeteil 24 ist. Auf der Hülse 38 sitzt ein Innenklemmring 39. Der Innenklemmring 39 hat im Querschnitt L-förmige Gestalt und die aus der Zeichnung ersichtlichen Schrägen 41, 42. Außerhalb des Innenklemmrings 39 sitzt koaxial ein Außenklemmring 43, der bezüglich der Schrägen 41, 42 komplementär gebildet ist und in den Gewindebohrungen 44 eingebracht sind, die parallel zur geometrischen Längsachse 12 verlaufen und in die die Schäfte von Maschinenschrauben 46 greifen. Die Schäfte durchqueren den radialen Schenkel des Innenklemmrings 39, der dort gewindelos ist. Zieht man die Maschinenschrauben 46 an, dann klemmt sich wegen der Keilwirkung die Hülse 38 vollständig auf der Welle 27 fest. Auf die Hülse 38 folgt eine angeformte Glocke 45. Ihre innere Radialfläche 47 stößt an einem in eine Umfangsnute der Welle 27 eingelassenen Anschlagring 48 an, so daß der erste Mitnahmeteil 24 nur bis zur gezeichneten Lage nach links bewegt werden kann. Die Glocke 45 hat in ihrem inneren, nach links gerichteten Randbereich eine Innenverzahnung 49. Diese greift in eine komplementäre Außenverzahnung 50 des zweiten Mitnahmeteils 23, und zwar so, daß rotatorisch praktisch kein Spiel vorhanden ist, jedoch kleine für die Konterung ausreichende Längsbewegungen der zweiten Teilwelle 18 und damit auch des zweiten Mitnahmeteils 23 möglich sind. Die Welle 27 ist Teil der ersten Teilwelle 16 und setzt sich auch links vom Anschlagring 48 kreiszylindrisch bis etwa zur Mittenebene 13 mit gleichem Durchmesser fort. Aus Gründen der Schmiermittelheranführung ist in diesem Bereich ein Sackloch 51 vorgesehen, aus dem heraus eine Radialbohrung 52 führt. Diese fluchtet mit einer Innenumfangsnut 53 des zweiten Rohrs 22 und in diesem ist in etwa gleicher Ebene ebenfalls eine Radialbohrung 54 vorgesehen. Bewegen sich das zweite Rohr 22 und die mit ihm starr zusammenhängenden Teile axial, dann erhält wegen der breiten Innenumfangsnut 53 die Radialbohrung 54 immer noch Öl.
Die Außenumfangsfläche 56 (Fig. 2) des zweiten Rohrs 22 dient als Lauffläche für ein
Radiallager das nebeneinanderliegend zwei Reihen von Wälzkörpern 57, 58 in Form von dünnen
Zylinderkörpern aufweist, die durch Lagerringe 59, 61 relativ zum zweiten Rohr 22
axial an Ort und Stelle gehalten werden. Eine Innenumfangsfläche 62 eines
Plungers 63, die koaxial zur Längsachse 12 verläuft, dient als Außenlauffläche
für die Wälzkörper 57, 58. Der
Plunger 63 ist rotationssymmetrisch zur geometrischen Längsachse 12. Er hat
die insbesondere aus Fig. 2 deutlich sichtbare Gestalt. Damit er sich nicht
dreht, ist in seinem unteren Bereich eine nach links randoffene Nut 64 vorgesehen,
die in Längsrichtung parallele Seitenflächen 66 hat. Die Nut 64 ist axial wesentlich
länger als ein Haltestift 67 mit seinem in die Nut 64 ragenden Fuß 68 breit ist.
Die Seitenflächen 69 des Fußes 68 sind parallel zueinander und passen genau in
den lichten Abstand zwischen den Seitenflächen 66. Der Haltestift 67 steckt auf
dem größten Teil seiner Länge in einer kreiszylindrischen Bohrung 71 des Bodens
des Gehäuses 11 und kann dort auch wegen eines ihn überfangenden Deckels 72
nicht herausfallen. Der Haltestift 67 bewirkt, daß der Plunger 63 sich zwar axial
ein wenig, aber in Umfangsrichtung überhaupt nicht bewegen kann. Den axialen Weg erkennt man in
Fig. 2 aus dem Abstand der rechten Begrenzungslinie der Bohrung 71 und einem
hierzu parallelen strichpunktierten Strich 73.
Von der Unterseite her ist in das Gehäuse 11 eine Zufuhrbohrung 74 für Drucköl
vorgesehen, die zunächst ein Innengewinde 76 hat. Daraufhin folgt eine Verjüngung
77. Diese mündet in einen Verteilerringraum 78, der rotationssymmetrisch zur Längsachse
12 ist. Ein Teil seiner Wand wird durch eine Ausnehmung 79 des Gehäuses 11
und ein anderer Teil durch eine ebenfalls rotationssymmetrische Ausnehmung 81
eines Deckels 36 gebildet, so daß ein etwa ovaler Verteilerringraum 78 entsteht.
In die exakt radial verlaufende äußere linke kreisringförmige Stirnfläche 83
des Deckels 36 sind nach links offene Rinnen 84 radial strahlenförmig verlaufend eingearbeitet. Die
Stirnfläche 83 liegt an einer komplementären Stirnfläche 86 des Gehäuses 11 an.
Über die Rinnen 84 gelangt Drucköl in einen kleinen radial äußeren Ringraum 87,
der kleineren Querschnitt als der Verteilerringraum 78 hat und auch deshalb ein noch kleineres
Volumen hat, weil er auf einem kleineren Radius liegt. Die in Fig. 2 rechte
und untere Außenwand des Ringraums 87 wird durch die kreisringförmige Wand
einer stufenförmigen Ausnehmung 88 gebildet. Ein weiterer kleiner Bereich 89 des
Ringraums 87 wird durch die dortige Fortsetzung der Stirnfläche 86 gebildet. Der
in Fig. 2 obere Bereich wird durch eine wellenförmige, von dem Bereich 89 ausgehende,
nach rechts oben ansteigende Ausnehmung 91 gebildet.
Vom rechten oberen Bereich des Ringraums 87 aus erstreckt sich eine weiter innen
liegende Stirnfläche 92, die radial verläuft und relativ zur Stirnfläche 83 nach
rechts versetzt ist. Auf dieser Stirnfläche 92 liegt eine komplementäre, ebenfalls
radial verlaufende, aber im Innendurchmesser etwas kleinere Stirnfläche 93 des
Plungers 63. Diese Stirnfläche 93 ist nun wiederum mit strahlenförmigen, radialen
Rinnen 94 versehen, so daß der kleine äußere Ringraum 87 mit einem noch kleineren
inneren Ringraum 96 kommunizieren kann.
Je nach dem, wie hoch der Druck ist, der an der Zufuhrbohrung 74 zugeführt wird,
bewegt sich der Plunger 63 mehr oder weniger weit mit mehr oder weniger
Kraft nach links aus der in Fig. 2 gezeichneten Ruhelage. Der Plunger 63 setzt
sich rechts und oben vom Ringraum 96 mit einem koaxialen Innenring 97 fort,
der ein Zentralloch 98 des Deckels 36 durchquert, wobei die einander gegenüberliegenden
Wände auch als Führung dienen. Am Deckel 36 ist zum Gehäuse 11 hin
eine Außenumfangsdichtung 99 und zum Innenring 97 hin eine Innenumfangsrichtung 101
vorgesehen. Die Befestigung des Deckels 36 im Gehäuse 11 erfolgt mittels
mehrerer Schrauben 82, die in entsprechende Gewinde des Gehäuses 11
eingreifen.
Einer in Fig. 1 links liegenden Stirnfläche 102 des Plungers 63 steht eine
Stirnfläche 103 der zweiten Teilwelle 18 gegenüber. Zwischen diesen beiden Stirnflächen
ist ein Axial-Wälzlager 104 angeordnet. Auf diese Weise wird die Axialbewegung
des Plungers 63 auf die zweite Teilwelle 18 und damit auf die zweite Teilschnecke 19
übertragen. Die Außenumfangsfläche 106 des ersten Rohrs 21 dient als Lauffläche
für ein Radiallager, das nebeneinanderliegend zwei Rollkörperringe 107 und 108 trägt,
die durch Lagerkäfige 109 und 111 geführt werden. Zwischen den beiden Lagerkäfigen
befindet sich eine Distanzhülse 112. Eine Innenumfangsfläche 113 eines
zweiten Plungers 114, die koaxial zur Längsachse 12 läuft, dient als Außenlauffläche
für die Rollkörper der Rollkörperringe 107 und 108. Der zweite Plunger 114
ist in diesem Beispiel in eine von außen eingebrachte Stufenbohrung 116 des
Gehäuses 11 eingesetzt und mittels Schrauben 117 unbeweglich fixiert.
Zum linken Ende des Gehäuses 11 hinweisend sind am ersten Rohr 21 Klauen
118 ausgeformt. Diese Klauen 118 sind mittels eines geeigneten Steckschlüssels
von außen zugänglich, soweit ein Abschlußdeckel 119, der mit Schrauben 121
am Gehäuse 11 befestigt ist, entfernt wird. Der Abschlußdeckel 119 hat eine
zentrale Gewindebohrung 122, in die ein Schmierölanschluß eingeschraubt werden
kann. Über diesen Anschluß gelangt das Schmieröl in das Sackloch 51.
Einer nach rechts weisenden Stirnfläche 123 des zweiten Plungers 114 steht eine
Stirnfläche 124 der ersten Teilwelle 16 gegenüber. Zwischen den beiden Stirnflächen
ist ein Axial-Wälzlager 126 angeordnet. Die erste Teilschnecke 17 ist damit axial nach
links fest abgestützt, während die zweite Teilschnecke 19 nach rechts hin am
Plunger 63 abgestützt ist.
Die Montage der Vorrichtung gestaltet sich wie folgt:
Zunächst wird das Schneckenrad 14 in nicht näher dargestellter Weise im Gehäuse 11 montiert und gelagert. Dann wird bei abgenommenem Abschlußdeckel 119 von links her die vormontierte Baueinheit in die Stufenbohrung 116 eingeschoben, die folgende Teile umfaßt: Den zweiten Plunger 114, mit dem die Rollkörperringe 107 und 108 umfassenden Radiallager, dem Axial-Wälzlager 126, dem ersten Rohr 21 mit der ersten Teilwelle 16 und der ersten Teilschnecke 17 und der Welle 27, die rechts aus dem Gehäuse 11 herausragt. Durch Drehen des ersten Rohrs 21 mittels eines auf den Klauen 118 aufgesetzten Werkzeugs schraubt man die erste Teilschnecke 17 in das Schneckenrad 14, bis die Teile ihre in Fig. 1 dargestellte Endposition erreicht haben. Dann wird der zweite Plunger 114 mittels mehrerer Schrauben 117 im Gehäuse 11 fixiert. Anschließend wird der Abschlußdeckel 119 aufgesetzt und mit den Schrauben 121 am zweiten Plunger 114 befestigt.
Zunächst wird das Schneckenrad 14 in nicht näher dargestellter Weise im Gehäuse 11 montiert und gelagert. Dann wird bei abgenommenem Abschlußdeckel 119 von links her die vormontierte Baueinheit in die Stufenbohrung 116 eingeschoben, die folgende Teile umfaßt: Den zweiten Plunger 114, mit dem die Rollkörperringe 107 und 108 umfassenden Radiallager, dem Axial-Wälzlager 126, dem ersten Rohr 21 mit der ersten Teilwelle 16 und der ersten Teilschnecke 17 und der Welle 27, die rechts aus dem Gehäuse 11 herausragt. Durch Drehen des ersten Rohrs 21 mittels eines auf den Klauen 118 aufgesetzten Werkzeugs schraubt man die erste Teilschnecke 17 in das Schneckenrad 14, bis die Teile ihre in Fig. 1 dargestellte Endposition erreicht haben. Dann wird der zweite Plunger 114 mittels mehrerer Schrauben 117 im Gehäuse 11 fixiert. Anschließend wird der Abschlußdeckel 119 aufgesetzt und mit den Schrauben 121 am zweiten Plunger 114 befestigt.
Daraufhin wird von rechts folgende Einheit auf die Welle 27 und durch die Öffnung
34 des Gehäuses 11 eingesetzt: Das zweite Rohr 22 mit dem die Wälzkörper 57 und 58
umfassenden Radiallager, dem Axial-Wälzlager 104, dem Plunger 63 und dem Deckel
36. Hier wird auch durch entsprechende Drehbewegung des zweiten Rohrs 22 und
damit der zweiten Teilschnecke 19 diese Einheit in das Schneckenrad 14 eingeschraubt,
bis die dargestellte Position erreicht ist. Daraufhin wird der Haltestift 67 eingesetzt
und mit dem Deckel 72 gesichert. Nun wird der Deckel 36 mittels der Schrauben 82
im Gehäuse 11 verankert.
Als nächstes wird der Anschlagring 48 eingesetzt, und das zweite Mitnahmeteil 24
bis zum Anschlag am Anschlagring 48 aufgeschoben. Es versteht sich, daß dabei
darauf zu achten ist, daß die Verzahnungen 49 und 50 im Eingriff sind.
Daraufhin wird die vormontierte Einheit von
Innenklemmring 39 und Außenklemmring 43 auf die Hülse 38 aufgesteckt und durch
Anziehen der Maschinenschrauben 46 wird sodann die Hülse 38 auf der Welle 27
festgeklemmt.
Abschließend wird der Außendeckel 29 zusammen mit dem Rollenlager 32 und der
Getriebeöldichtung 31 auf die Welle 27 aufgesteckt und mittels der Schrauben 37
am Gehäuse 11 befestigt. In der Zeichnung sind noch verschiedene Dichtungsringe
dargestellt, deren Anbringung und Zweck für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich
ist und die daher nicht besonders erwähnt werden.
Anstelle der achsparallelen Verzahnungen 49, 50 kann man
stirnseitige Klauenkupplungen
vorsehen.
Man kann anstelle des Innen- und Außenklemmrings 39, 43 auch andere bekannte Gestaltungen vorsehen,
beispielsweise eine Spiethülse, eine Ringfeder oder Konusschrumpfelemente.
Die Funktionsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Betriebsmäßig wird die Welle 27
beispielsweise über einen Schrittmotor in Drehung versetzt.
Dies bedeutet, daß die erste
Teilschnecke 17 mit dem Schneckenrad 14 in der Weise kämmt, daß das Schneckenrad
14 sich in Pfeilrichtung 127 dreht. Durch die dabei auftretende axiale Reaktionskraft
wird die erste Teilwelle 16 in der Ansicht der Fig. 1 nach links gedrückt, d. h.,
sie wird axial am Axial-Wälzlager 126 spielfrei abgestützt. In der Phase der Schnellpositionierung
beispielsweise wird der Plunger 63 noch nicht druckbeaufschlagt, so daß die
Reibung zwischen den Flanken der zweiten Teilschnecke 19 und dem Schneckenrad 14
entsprechend reduziert ist. Sobald jedoch die Welle 27 in der vorgegebenen Drehstellung
angehalten wird, löst eine nicht besonders dargestellte Steuerung die Zufuhr von
Druckmedium zur Zuführbohrung 74 aus, wodurch der Plunger 63 mit einer
voreinstellbaren Kraft axial nach links drückt und vermittels des Axial-Wälzlagers 104
die zweite Teilschnecke 19 so weit nach links drückt, daß diese mit ihren Flanken
spielfrei gegen die Flanken der Verzahnung des Schneckenrades 14 drückt. Damit
ist das Flankenspiel in dieser Endposition beseitigt, ohne jedoch in der Bewegungsphase
unnötige Reibungsverluste hervorzurufen.
Bei solchen Ausführungen, bei denen der Positionsgeber der Steuerung nicht auf der
Seite der Welle 27 sondern auf der Seite des Schneckenrades 14 angeordnet ist,
muß die Steuerung des Plungers 63 dahingehend modifiziert werden, daß er
kurz vor Erreichen der Endposition aktiviert wird, so daß die Endposition bereits
ohne Spiel erreicht wird. Es soll damit ein mechanisches Überschwingen vermieden
werden.
Die Vorrichtung kann für vielfältige Antriebs- und Positionierungszwecke eingesetzt
werden, beispielsweise für die Positionierung eines Fräswerkzeugs oder des Drehstahles
an einer Drehbank. In der Regel wird vom Werkzeug her eine Reaktionskraft auf das
Schneckenrad 14 übertragen, die der vorstehenden zur Positionierung dienenden Drehrichtung
entgegengerichtet ist. Im vorstehenden Beispiel ist diese Reaktionskraft starr
abgestützt, indem die erste Teilschnecke 17 wie beschrieben über
den zweiten Plunger 114 starr im Gehäuse 11 abgestützt ist. Gelangt jedoch eine
Reaktionskraft in Pfeilrichtung 127 auf das Schneckenrad 14, so wird diese nach Maßgabe
der Druckkraft des ersten Plungers 63 abgestützt. Mit der Einstellung des Druckes
kann damit die Steifigkeit der Vorrichtung den Gegebenheiten angepaßt werden, so
etwa um ein Ausweichen eines Werkzeugs bei einem vorgegebenen Belastungsgrenzwert
zu ermöglichen, bei dessen Überschreitung eine Beschädigung des Werkzeugs auftreten
würde.
Die Konterung zwischen erster Teilschnecke 17, Schneckenrad 14 und zweiter Teilschnecke
19 kann den Betriebserfordernissen entsprechend mit unterschiedlicher Kraft
vorgenommen werden und dann, wenn eine solche Konterung direkt nachteilig ist (z. B.
beim Eilgang) völlig weggenommen werden.
Anhand der Fig. 3 wird eine Ausgestaltung der Erfindung beschrieben, die beim
Überschreiten der Reaktionskraft eines vorgebbaren Grenzwertes nach beiden
Drehrichtungen des Schneckenrades 14 nachgibt. Das Prinzip ist gleich wie
vorhin beschrieben, nur mit dem Unterschied, daß der im vorigen Beispiel starr
im Gehäuse 11 befestigte zweite Plunger 114 nunmehr durch einen gegen Druckbeaufschlagung
axial nachgiebigen zweiten Plunger 128 ersetzt wird. Gleiche Teile
wie im vorstehenden Beispiel, sind mit denselben Bezugszahlen versehen. Der
zweite Plunger 128 ist in einer modifizierten Stufenbohrung 129 des Gehäuses
11 koaxial zur Längsachse 12 verschiebbar geführt und wird durch einen Haltestift
131, der gleich wie der Haltestift 67 ausgebildet ist, dadurch gegen Verdrehung
gesichert, daß dieser mit seinem Fuß 132 in eine entsprechende Nut 133 des
zweiten Plungers 128 eingreift. Gesichert wird dieser Haltestift 131 durch den Deckel
72.
Die Axialbewegung nach links wird durch einen Anschlagring 134 begrenzt, der mittels
mehrerer am Umfang verteilter Schrauben 136 im Gehäuse 11 befestigt wird. Den
Abschluß bildet dann, wie im vorigen Beispiel, der Abschlußdeckel 119. Der Anschlagring
ist mit einer Zufuhrbohrung 137 versehen, die radial nach außen in eine
Freistellung 138 des Gehäuses 11 mündet. Hier kann in nicht näher dargestellter Weise
eine Öldruckleitung angeschlossen werden. Die Zufuhrbohrung 137 führt radial in einen
Verteilerringraum, der rotationssymmetrisch zur Längsachse 12 ausgebildet ist
und einerseits vom Anschlagring 134 und andererseits vom zweiten Plunger 128
begrenzt wird. Ähnlich wie vorstehend im Zusammenhang mit dem Plunger 63
beschrieben, führen auch in diesem Fall mehrere Rinnen 141 strahlenförmig vom
Verteilerringraum zu einem radial einwärts liegenden Ringraum 142. Dichtungsringe
143, 144 und 146 sorgen dafür, daß dieses Zylindervolumen nach außen hin
abgedichtet ist. Wenn daher Druckmedium, z. B. Öl, über die Zufuhrbohrung 137
zugeführt wird, so bewirkt dies, daß der zweite Plunger 128 in der Fig. 3 nach
rechts kraftbeaufschlagt wird. Das bedeutet, daß dieser Plunger 128 dann nach
links nachgibt, wenn die Reaktionskraft vom Schneckenrad 14 her die Haltekraft
übersteigt. Dabei kann sich der zweite Plunger 128 so weit nach links bewegen,
bis er mit seiner linken Stirnfläche 147 an der gegenüberliegenden Stirnfläche 148 des
Anschlagrings 134 anliegt. In Fig. 3 ist dieser Zustand gezeichnet. Wenn sich, wie
gezeichnet, auch der Plunger 63 in seiner rechten Anschlagslage befindet, besteht
zwischen der Stirnfläche 149 der zweiten Teilwelle 18 und der gegenüberliegenden
Stirnfläche 151 der ersten Teilwelle 16 ein größerer Abstand 152 als im Konterzustand.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 könnte die Konstruktion an der rechten Seite
der Mittenebene 13 identisch sein mit der anhand der Fig. 1 beschriebenen Ausführung.
In Fig. 3 ist jedoch in diesem Teil der Vorrichtung eine weitere Modifizierung
dargestellt, die die Verbindung zwischen dem zweiten Rohr 22 und der Welle 27
betrifft. Diese Modifizierung zeichnet sich nun dadurch aus, daß
der zweite Mitnahmeteil 154 einfacher gestaltet ist in Form einer im wesentlichen
flachen Hülse, in deren linken Endbereich eine Außenverzahnung 156 ausgebildet
ist und deren rechter Endbereich als Klemmhülse 157 gestaltet ist. Darüber sind
analog zum vorigen Ausführungsbeispiel der Innenklemmring 39 und der Außenklemmring
43 angeordnet, die mittels der Maschinenschrauben 46 die Klemmhülse 157
gegen den im Durchmesser abgesetzten Schaft der Welle 27 pressen. Ein weiterer
Vorteil dieser Ausgestaltung liegt auch darin, daß die Verbindung axial
näher zur zweiten Teilschnecke 19 gelegt werden kann, wodurch sich die notwendige
Baulänge reduziert. Aus diesem Grund ist es auch möglich, innerhalb
des Gehäuses 11 eine geteilte Welle 27 unterzubringen, was ebenfalls in Fig. 3 dargestellt
ist.
Demgemäß endet die Welle 27 mit ihrem rechten Ende als Wellenstumpf 158 noch
innerhalb des Gehäuses 11 und auf diesen ist eine weiterführende Hohlwelle 159
aufgesteckt. Deren über den Wellenstumpf 158 greifender Teil ist als Klemmhülse 161
ausgebildet, der analog zur Klemmhülse 157 mit einer Spannvorrichtung bestehend
aus einem Innenklemmring 162, einem Außenklemmring 163 und Maschinenschrauben
164 besteht.
In den Teilschnecken 17 und 19 sind radiale Bohrungen 166 und 167 vorgesehen,
welche es ermöglichen, daß man hierin einen Stift einsteckt, mit dessen Hilfe
die beiden Teilschnecken von Hand rotatorisch zueinander eingestellt werden können.
Zu diesem Zweck weist auch das Gehäuse 11 mit der Ebene der Bohrungen 166
und 167 fluchtende Öffnungen 168 und 169 auf, durch die man bei abgenommenem
Deckel 72 einen derartigen als Verstellhebel dienenden Stift einführen kann.
Auch in der Ebene der Maschinenschrauben 46 bzw. 164 weist das Gehäuse 11
zweckmäßigerweise eine Öffnung 171 auf, so daß auch hier ein Werkzeug eingeführt
werden kann.
Claims (15)
1. Schneckenradgetriebe,
- - mit einer ersten Teilwelle (16) mit einer ersten Teilschnecke (17),
- - mit einer zweiten Teilwelle (18) mit einer zweiten Teilschnecke (19), wobei die zweite Teilwelle (18) zur ersten Teilwelle (16) koaxial ist und dazu axial beweglich und radial unbeweglich geführt ist,
- - mit einer drehsteifen Mitnahmevorrichtung (23, 24) im Kraftfluß zwischen der ersten und zweiten Teilwelle (16, 18),
- - mit einem Schneckenrad (14), das mit der ersten und zweiten Teilschnecke (17, 19) kämmt und mit einer Abtriebswelle verbunden ist,
- - mit einer Kontervorrichtung zwischen erster und zweiter Teilwelle (16, 18)
- - und mit einem Gehäuse (11) für das Schneckenrad (14) und die Teilwellen (16, 18),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontervorrichtung einen zu den Teilwellen (16, 18) koaxialer Plunger (63) aufweist, der im Gehäuse (11) axial beweglich gelagert und mit einer der Teilwellen (18) axial unbeweglich gekoppelt ist
und daß im Gehäuse (11) ein Zufuhrkanal (74, 77, 78, 84, 87, 94, 96) für ein Druckmedium vorgesehen ist, der in einen Raum (94, 96) führt, dessen eine axiale Begrenzung durch eine erste Stirnfläche (93) des Plungers (63) gebildet ist und dessen zweite axiale Begrenzung durch eine gehäusefeste erste Stirnfläche (92) gebildet ist,
wobei der vom Druckmittel beaufschlagte Plunger (63) die erste Teilwelle (16) relativ zur zweiten Teilwelle (18) unter axiale Vorspannung setzt.
daß die Kontervorrichtung einen zu den Teilwellen (16, 18) koaxialer Plunger (63) aufweist, der im Gehäuse (11) axial beweglich gelagert und mit einer der Teilwellen (18) axial unbeweglich gekoppelt ist
und daß im Gehäuse (11) ein Zufuhrkanal (74, 77, 78, 84, 87, 94, 96) für ein Druckmedium vorgesehen ist, der in einen Raum (94, 96) führt, dessen eine axiale Begrenzung durch eine erste Stirnfläche (93) des Plungers (63) gebildet ist und dessen zweite axiale Begrenzung durch eine gehäusefeste erste Stirnfläche (92) gebildet ist,
wobei der vom Druckmittel beaufschlagte Plunger (63) die erste Teilwelle (16) relativ zur zweiten Teilwelle (18) unter axiale Vorspannung setzt.
2. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Plunger (63)
undrehbar im Gehäuse (11) gehalten ist.
3. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Plunger (63)
in einem Außenumfangsbereich eine Längsnut (64) aufweist, in die ein
gehäusefester Haltestift (67) ragt.
4. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Raum (87, 94, 96) einen kleinen radial äußeren Ringraum
(87) und einen kleinen radial inneren Ringraum (96) aufweist, wobei beide
Ringräume durch radiale Rinnen (94) kommunizieren.
5. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen einer zweiten Stirnfläche (102) des Plungers (63)
und einer gegenüberliegenden koaxialen Stirnfläche (103) der zweiten Teilwelle
(18) ein Axial-Wälzlager (104) vorgesehen ist.
6. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nabe der zweiten Teilwelle (18) sich als koaxiales Rohr (22)
fortsetzt und daß zwischen einem Außenumfangsbereich (56) dieses
Rohrs (22) und einem überdeckenden Innenumfangsbereich (62) des
Plungers (63) ein Wälzlager (57, 58) vorgesehen
ist.
7. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenumfangsbereich
(62) und der Außenumfangsbereich (56) direkt die Laufflächen
für Wälzkörper (57, 58) sind.
8. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
gehäusefeste Stirnfläche (92) eine Innenfläche eines Deckels (36)
ist, der an das Gehäuse (11) angeschraubt ist und ein koaxiales Zentralloch
(98) hat und
daß der
Plunger (63) sich mit einem koaxialen Innenring (97) durch das Zentralloch
(98) erstreckt.
9. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mitnahmevorrichtung zweiteilig ist, wobei der erste Mitnahmeteil (24) starr
auf der ersten Teilwelle (16) sitzt und der zweite Mitnahmeteil (23) starr auf
der zweiten Teilwelle (18) sitzt.
10. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 6, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr
(22) der zweiten Teilwelle (18) in seinem außerhalb des
Deckels (36) liegenden Bereich den zweiten Mitnahmeteil (23) aufweist
und der erste Mitnahmeteil (24) vom Plunger (63) in allen dessen axialen
Lagen einen Abstand aufweist.
11. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest eine der Teilwellen (16, 18) radiale
Bohrungen (166, 167) zur manuellen rotatorischen Verstellung der Teilwellen
relativ zueinander aufweist, in welche Bohrungen ein Stift einsteckbar
ist, der als Verstellhebel dient.
12. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen
(166, 167) im Auslauf der Schneckenwendel vorgesehen sind.
13. Schneckenradgetriebe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse
(11) mit der Ebene der Bohrungen (166, 167) fluchtend eine mit einem
Deckel (72) verschließbare Öffnung (168, 169) vorgesehen ist.
14. Schneckenradgetriebe nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine funktionell gleiche Kontervorrichtung
auch für die andere Teilwelle (16) vorgesehen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843432279 DE3432279A1 (de) | 1984-09-01 | 1984-09-01 | Kontervorrichtung fuer ein schraubgetriebe |
| DE19843448382 DE3448382C2 (en) | 1984-09-01 | 1984-09-01 | Locking control for worm drive |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843432279 DE3432279A1 (de) | 1984-09-01 | 1984-09-01 | Kontervorrichtung fuer ein schraubgetriebe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3432279A1 DE3432279A1 (de) | 1986-03-13 |
| DE3432279C2 true DE3432279C2 (de) | 1991-07-18 |
Family
ID=6244490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843432279 Granted DE3432279A1 (de) | 1984-09-01 | 1984-09-01 | Kontervorrichtung fuer ein schraubgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3432279A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4010162A1 (de) * | 1990-03-30 | 1991-10-02 | Ott Gmbh & Co Kg | Vorrichtung fuer ein getriebe mit schneckenrad und geteilter schnecke |
| DE102010033814A1 (de) | 2010-08-09 | 2012-02-09 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Mehrachsenrundtischantrieb, insbesondere für eine Multispindel-Holzfräsmaschine |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102734389A (zh) * | 2012-06-25 | 2012-10-17 | 西华大学 | 一种可消除齿侧间隙的蜗杆传动装置 |
| CN113153980B (zh) * | 2021-05-18 | 2022-04-08 | 成都理工大学 | 一种分体式蜗杆及其传动机构 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2117520C3 (de) * | 1971-04-10 | 1979-02-22 | Fa. Gerhard Ott, 7454 Bodelshausen | Schneckengetriebe mit geteilter Schnecke |
| DE2623014A1 (de) * | 1976-05-22 | 1977-11-24 | Ott Gerhard | Schneckengetriebe |
| DE3344133A1 (de) * | 1983-12-07 | 1985-06-20 | Zahnradfertigung Ott GmbH u.Co KG, 7454 Bodelshausen | Vorrichtung fuer eine geteilte schnecke |
-
1984
- 1984-09-01 DE DE19843432279 patent/DE3432279A1/de active Granted
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4010162A1 (de) * | 1990-03-30 | 1991-10-02 | Ott Gmbh & Co Kg | Vorrichtung fuer ein getriebe mit schneckenrad und geteilter schnecke |
| DE4010162C2 (de) * | 1990-03-30 | 1999-12-16 | Ott Gmbh & Co Kg | Schneckenradgetriebe |
| DE102010033814A1 (de) | 2010-08-09 | 2012-02-09 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Mehrachsenrundtischantrieb, insbesondere für eine Multispindel-Holzfräsmaschine |
| DE102010033814B4 (de) * | 2010-08-09 | 2015-05-21 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Mehrachsenrundtischantrieb, insbesondere für eine Multispindel-Holzfräsmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3432279A1 (de) | 1986-03-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3911475B1 (de) | Spannvorrichtung | |
| EP0724924B1 (de) | Werkzeughalter, insbesondere Schnellwechselfutter | |
| DE29919582U1 (de) | Betätigungsvorrichtung für ein drehbares Verschlußteil eines Ventils | |
| DE2701717C2 (de) | Schraubengetriebe | |
| EP0343347B1 (de) | Werkzeugrevolver | |
| EP3939751A1 (de) | Armgelenk für einen manipulator und manipulator | |
| DE69819826T2 (de) | Servosteuersystem | |
| DE60121514T2 (de) | Einstellbares Rillwerkzeug | |
| DE3909910C2 (de) | ||
| EP0164582A1 (de) | Spannelement zum zentrischen Spannen rotierender Teile | |
| EP0991872B1 (de) | Spannvorrichtung | |
| DE4028841C1 (en) | Mounting for vehicle drive coupling - has threaded spindle with spigot supported in shaped sleeve | |
| DE3432279C2 (de) | ||
| DE2910530C2 (de) | Elektrohydraulischer Nachlaufverstärker | |
| DE2637458B2 (de) | Druckmittelsteuereinrichtung für Hilfskraftlenkungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| DE3448382C2 (en) | Locking control for worm drive | |
| DE3242375A1 (de) | Kraftverstaerktes lenkgetriebe | |
| DE1576142C3 (de) | Hydraulisch oder pneumatisch betätig ter Drehantrieb | |
| CH660055A5 (de) | Einrichtung zur aenderung der ventil- und/oder einspritzsteuerzeiten an einer hubkolbenbrennkraftmaschine. | |
| EP0607509A1 (de) | Vorrichtung zur Winkelverstellung einer Welle gegenüber ihrem Antriebsrad, insbesondere einer Nockenwelle gegenüber ihrem Nockenwellenrad | |
| DE3247609A1 (de) | Druckmitttelbetaetigter schwenkmotor | |
| DE1800036A1 (de) | Drehbar gelagerter Spanntisch | |
| DE3328397A1 (de) | Kupplungsvorrichtung zur drehmomentuebertragenden verbindung zweier wellen | |
| DE2060022C3 (de) | Servolenkung für Fahrzeuge | |
| EP0255609A2 (de) | Stufenlos einstellbarer Rundteiltisch |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8172 | Supplementary division/partition in: |
Ref country code: DE Ref document number: 3448382 Format of ref document f/p: P |
|
| Q171 | Divided out to: |
Ref country code: DE Ref document number: 3448382 |
|
| AH | Division in |
Ref country code: DE Ref document number: 3448382 Format of ref document f/p: P |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8330 | Complete disclaimer |