DE2060022C3 - Servolenkung für Fahrzeuge - Google Patents
Servolenkung für FahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D5/00—Power-assisted or power-driven steering
- B62D5/06—Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
- B62D5/20—Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle specially adapted for particular type of steering gear or particular application
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-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Servolenkung nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Bei einer
solchen Servolenkung weist der gehäuseäußere Kupplungszapfen der Lenkschnecke von der Lenkwelle einen
to geringen Abstand zur Lenkwelle auf, wodurch bei eirem
kippbaren Fahrerhaus keine zusätzlichen LJmlenkgetriebemittel
zwischen dem Kupplungszapfen und der mitkippenden Lenksäule erforderlich sind.
Bei einer bekannten Servolenkung nach dem
π Oberbegriff von Patentanspruch 1 (DE-OS 1816 295) ist
der Arbeitszylinder des Lenkgetriebegehäuses mit einem über seine Länge konstanten weiten Innendurchmesser
versehen, wodurch das Lenkgetriebegehäuse groß und schwer baut Diese Ausbildung wurde
getroffen, um einen genügend großen Kolbenquerschnitt zur Unterbringung des den Arbeitsdruck
einstellenden Steuerventiles im Arbeitskolben zu erhalten. Bei dieser Anordnung ist das Steuerventil
jedoch nicht von außen zugänglich, so daß für den üblichen nachträglichen Einbau oder Austausch von
Reaktiotisdruckfedlpr" und Reaktionsdruckkolben die
Servolenkung vo!tcf ~nJi? zerlegt werden muß.
Die der hrrindung zugrunde liegend.: Aufgabe
besteht im wesentlichen dar;;., eine auch bei kippbaren
Fahrerhäusern verwendbare Servolenkung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich bei im
Durchmesser abgestuftem Arbeitszylinder trotzdem leicht montieren läßt
Die erläuterte Aufgabe ist gemäß der Erfindung in
Die erläuterte Aufgabe ist gemäß der Erfindung in
w vorteilhafter Weise mit den kennzeichnenden Merkmalen
von Fatentanspruch 1 gelöst.
Bei der Servolenkung nach der Erfindung können Arbeitskolben, Lenkmutter, Lenkschnecke und Lageranordnung
eine vormontierbare Baueinheit bilden, die
■»" über die Stirr.öffnung des weiten Gehüuseteiles in den
Arbeitszylinder eingesetzt wird. Die Vormontage dieser Baueinheit außerhalb des Lenkgetriebe? ist wichtig, um
das jeweilige Lagerspiel zwischen Lenkmutter und Arbeitskolben einerseits als auch zwischen Lenkschnekke
und ihrer Lageranordnung andererseits und ebenso die Leichtgängigkeit der Schraubverbindung zwischen
Lenkmutter und -schnecke genau justieren zu können.
Die Servolenkung nach der Erfindung baut infolge der Durchmesserabstufung ihres Arbeitszylinders eng
W und leicht wobei das Steuerventil im Gehäuse des engen
Zylinderteiles angeordnet sein kann, wodurch eine unmittelbare Druckmittelverbindung zwischen der
einon Arbeitsdruckkammer und dem Steuerventil sowie ein unmittelbarer Zugang von außen zum Steuerventil
ermöglicht sind.
Eine vorteilhafte Halterung des Fixierringes gegenüber dem Lenkgetriebegehäuse in der anderen Richtung
der Zylinderachse bei der Servolenkung nach der Erfindung ist Gegenstand von Patentanspruch 2.
Weiterhin ist bei der Servolenkung nach der Erfindung in vorteilhafter Weise eine Entlastung der
Hochdruck-Ringdichtung durch die Anordnung nach Patentanspruch 3 erzielt
Wie eine Servolenkung nach der Erfindung beispielsweise
im einzelnen ausgeführt sein kann, ist im folgenden anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsformen näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Axialschnitt durch das Lenkgetriebegehäuse einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgernäßen
Servolenkung und
Fig.2 einen Teilaxialschnitt in vergrößertem Maßstab
durch die gehäuseseitige Lageranordnung der Lenkschnecke einer zweiten Ausführungsform, die in
den übrigen Teilen mit der ersten Ausführungsform identisch ist.
Gemäß F i g. 1 ist ein Lenkgetriebegehäuse 10 als Druckmittelzylinder ausgebildet und axial in einen
weiten Gehäuseteil Il und einen engen Gehäuseteil 12 unterteilt Ein im Lenkgetriebegehäuse 10 verschiebbar
geführter Arbeitskolben 13 weist einen -W1. <*efi Rolbenbund
14 auf, der im weiten Gehäuse' ·«... 'ϊ und
den Innenraum des Lenkgetriebe j in
Arbeitsdruckkammern 15 und ■ Der
Arbeitskolben 13 ist mit einem enge . ύ ig. ^.iaft 17
versehen, der im engen Gehäuseteil 12 geführt ist und ein Zahnsiafrgenprofil IS aufweist, in das ein Zahnsegment
19 einer in einer Gehäuseausbuchtung 20 des engen Gehäuseteiles 12 gelagerten Lenkwelle 21
eingreift
Im Arbeitskolben 13 ist eine Lenkmutter 22 über zwei
Wälzlager 23 und 24 drehbar und axial unter Belassung eines bestimmten Dämpfungsspieles unverschiebbar
gelagert. Die Lenkmutter 22 ist mittels eines Kugelumlaufes 25 mit einem inneren Ende 26 einer Lenkschnecke
27 schraubbeweglich verbunden sowie mit einem starren radialen Steuerlineal 28 versehen, das einen
Steuerschieber 60 für die Steuerung des Arbeitsdruckes in den ArbeitEdruckkammern 15 und 16 betätigt Das in
einen Kupplungszapfen 29 auslaufende äußere Ende 30 der Lenkwelle 27 durchsetzt das Lenkgetriebegehäuse
10 in einer Lageranordnung 31. die in eine Stirnöffnung 32 des engen Gehäuseteäles 12 eingesetzt ist Aufgrund
dieser Lenkschneckenanordnung weist der Kupplungszapfen 29 von der Drehachse 33 der Lenkv/elle 21 einen
Abstand 34 auf, der wesentlich kleiner ist als bei einer Servolenkung, bei der das. Lenkwellenende 30 und die
Lageranordnung 31 an einer Stirnöffnung 35 des weiten Gehäuseteiles 11 vorgesehen ist Wegen des kleinen
Abstandes 34 eignet sich die erfindungsgemäße Servolenkung auch für Fahrzeuge mit Kippfahrerhaus.
Der größte Radius 36 der Lageranordnung 3i ist um ein bestimmtes Einbauspiel kleiner als der innere Radius
37 des engen Gehäuseteil 12, so daß mit Ausnahme einer Nutmutter 38 die komplette Lageranordnung 31
mit Lenkschnecke 27, Lenkmutter 22 und Arbeitskolben 13 als vormontierte Einheit von der Stirnöffnung 35 her
in das Lenkgetriebegehäuse 10 eingesetzt werden können.
Die Lageranordnung weist auf der einen Seite eines Bundes 39 des Lenkwellenendes 30 einen mit einer
radial verlaufenden Widerlagerfläche 40 versehenen Einstellring 42 und auf der anderen Seite einen mit einer
radial verlaufenden Widerlagerfläche 41 versehenen Fixierring 43 auf. Zur axialen Fixierung und Lagerung
der Lenkschnecke 27 sind zwischen dem Bund 39 und den Widerhgerflächen 40 and 41 je ein Axialwälzlager
44 und 45 vorgesehen. Der Fixierring 43 ist in einem radial äußeren, die Stirnöffnung 32 nach außen
durchsetzenden Abschnitt 46 mit einer Schraubfassung ausgestattet, in die der mit Außengewinde 47 versehene
Einstellring 42 eingeschraubt ist Nach erfolgter Einstellung des Lagerspiels in den Axiallagern 44 und 45
ίο mittels der Schraubverbindung 46,47 sind der Fixierring
43 und der Einstellring durch eine Nutmutter 48 gegenseitig arretiert Beim Lösen bzw. Anziehen der
von außen zugänglichen Nutmutter 48 nach dem Einbau der vormontierten Einheit muß der Fixierring 43 gegen
Drehen gesichert sein. Zu diesem Zweck sind ebenfalls von außen zugängliche Schlüsselflächen 49 an der
Fassung vorgesehen.
unmittelbar auf der Umfangsfläche des Bundes 39
laufen Radialwälznadeln 50, deren Käfig 51 in eine zylindrische Lagerfassung 52 des Einstellringes 42
eingesetzt ist
Einstellring 42 und Fixierring 43 sint' lurch je eine
Ringdichtung 53 bzw. 54 gegen das Lenksciwckenende 30 abgedichtet während zur gegenseitigen Abdichtung
der Ringe ein Ringdichtung 55 konzentrisch zwischen dem äußeren Abschnitt 46 und der Lagerfassung 52
angeordnet 'st
Zur Zentrierung und Abdichtung der Lageranordnung 31 gegenüber dem engen Gehäuseteil 12 dient eine
äußere zylindrische Zentrierfläche 56 am Fixierring 43, die in die Stirnöffnung 32 eingesetzt ist und mit einer in
den Zylinderteil eingesetzten Hochdruck-Ringdichtung 57 zusammenarbeitet Auf der dem Druckraum 13
zugekehrten Seite der Hochdruck-Ringdichtung 57 ist
κ der Fixierring 43 mit einer radialen Anschlagfläche 58
versehen, die an einer Gegenanschlagfläche 59 des Gehäuseteües 12 anliegt Die Flächen 58 und 59 sind
durch die mii einem Außengewinde 64 des äußeren Abschnitt2s 46 verschraubte Nutmutter 38 gegeneinander
verspannt Auf diese Weise ist für die Hochdru.-k-Ringdichtung
57 eine Druckentlastung erreicht
Bu dem Ausführungsbeispiel der F i g. 2 ist als einziger Unterschied zur Servolenkung der F i g. 1 eine
Nutmutter 148 zur gegenseitigen Arretierung eines Einstellringes 142 und eines Fixierringes 143 in einer
Arbeitsdnickkammer 116 eines engen Gehäuseteiles 112 angeordnet Hierdurch kann die Lagerspieleinstellung
von Axiallagern 144 und 145 nah dem Feststellen einer äußeren Nutmutter 138 von außen nicht mehr
so geändert werden. Für die Gegenhaherung des Einstellringes
142 beim Lösen und Anziehen der Nutmutter 148 sind im Einstellring 142 axiale Schlüssellöcher 149
vorhanden, d°e für sich keine besondere Baulänge am Rng L eanspruchen. Dies gi't ebenso für am Fixierring
143 vorgesehene Schlüssellöcher 149 für das Lösen der Nutmutter 138.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Servolenkung mit einem als Arbeitszylinder für einen Arbeitskolben ausgebildeten sowie an seinen
beiden in den Richtungen der Zylinderachse liegenden Gehäuseenden mit je einer Stirnöffnung
versehenen Lenkgetriebegehäuse und einer mit dem Arbeitskolben schraubbeweglich verbundenen sowie
die eine Stirnöffnung mittels einer Lageranordnung nach außen durchsetzenden Lenkschnecke und
einer mit dem Arbeitskolben in Antriebsverbindung stehenden Lenkwelle, die im Lenkgetriebegehäuse
gegenüber der von der Lenkschnecke durchsetzten Stirnöffnung in einem kleineren Abstand als
gegenüber der anderen, durch einen lösbaren Verschluß verschlossenen Stirnöffnung gelagert ist,
und bei der die die Lenkschnecke im Lenkgetriebegehäüse
drehbar, im übrigen jedoch unverrückbar abstützende Lageranordnung einen in der Stirnöffnung
zentrierten Fixierring aufweist, der an dem Lenkgetriebegehäuse lösbar befestigt und dabei in
der auf die verschlossene Stirnöffnung weisenden Richtung der Zylinderachse durch eine Gegenanschlagfläche
des Lenkgetriebegehäuses festgelegt ist, wobei zwischen die korrespondierenden Zentrierflächen
von Fixierring und Stirnöffnung eine den Innenraum des Lenkgetriebegehäuses abdichtende
Hoctuiiuck-Ringdichtung eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von der
Lenkschneckp (27) durchsetzte Stirnöffnung (32) in einem engen Gehäuseteil (12 bzw. 112) des in an sich
bekannter Weise im Durchmesser abgestuften und in einem weiten Gehäuseteil d λ Arbeitskolben
aufnehmenden Lenkgeiriebegeh? ises (10) liegt und
ihr Durchmesser kleiner ist als der innendurchmesser
(Radius 37) des engen Gehäuseteiles (12 bzw. 112), und daß der Durchmesser der verschlossenen,
im weiten Gehäuseteil (11) des Lenkgetriebegehäuses (10) liegenden Stirnöffnung (35) gleich oder
größer als der Innendurchmesser (Radius 61) des weiten Gehäuseteiles (I!) ist, und daß der in seinem
Außendurchmesser (Radius 36) kleiner als der Innendurchmesser (Radius 37) des engen Gehäuseteiles
(12 bzw. 112) ausgebildete Fixierring (43 bzw. 143) mil einer innerhalb des engen Gehäusesteiles
(12 bzw. 112) liegenden Anschlagfläche (58) versehen
ist, die in der von der verschlossenen Stirnöffnung (35) wegweisenden Richtung der
Zylinderachse durch eine zweite Gegenanschlagfläche (59) des Lenkgetriebegehäuses (JO bzw. 110)
festgelegt ist
2. Servolenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß ein Abschnitt des Fixierringes
außerhalb der von der Lenkschnecke durchsetzten Stirnöffnung des Lenkgetriebegehäuses liegt und
dieser äußere Abschnitt (46) mit einer Nutmutter (38 bzw. 138) verschraubt ist die sich an den Fixierring
(43 bzw. 143) in der auf die verschlossene Stirnöffnung (35) weisenden Richtung der Zylinderachse
festlegenden ersten Gegenanschlagfläche des Lenkgetriebegehäuses (10) abstützt
3. Servolenkung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Anschlagfläche (58) und Gegenanschlagfläche
(59) zur Festlegung des Fixierringes (43 bzw. 143) in der von der verschlossenen
Stirnöffnung (35) wegweisenden Richtung der Zylinderachse zwischen dem Innenraum (Arbeitsdruckkammer 16 bzw. 116) und der Hochdruck-Ringdichtung
(57) angeordnet sind.
Priority Applications (7)
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