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DE3431467A1 - Vorrichtung zum feinverspinnen - Google Patents

Vorrichtung zum feinverspinnen

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Publication number
DE3431467A1
DE3431467A1 DE19843431467 DE3431467A DE3431467A1 DE 3431467 A1 DE3431467 A1 DE 3431467A1 DE 19843431467 DE19843431467 DE 19843431467 DE 3431467 A DE3431467 A DE 3431467A DE 3431467 A1 DE3431467 A1 DE 3431467A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotation
axis
sections
fiber strand
thread
Prior art date
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Granted
Application number
DE19843431467
Other languages
English (en)
Other versions
DE3431467C2 (de
Inventor
Hubertus Dipl.-Ing. 8034 Germering Rödlich
Franz Dipl.-Ing. 7916 Nersingen Waitzinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ingenieur-Buero Roedlich 8034 Germering De GmbH
Original Assignee
Hudelmaier Gerhard Dr 7916 Nersingen
Roedlich Hubertus Dipl Ing 8034 Unterpfaffenhofen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hudelmaier Gerhard Dr 7916 Nersingen, Roedlich Hubertus Dipl Ing 8034 Unterpfaffenhofen filed Critical Hudelmaier Gerhard Dr 7916 Nersingen
Priority to DE19843431467 priority Critical patent/DE3431467C2/de
Publication of DE3431467A1 publication Critical patent/DE3431467A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3431467C2 publication Critical patent/DE3431467C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/08Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously cup, pot or disc type, in which annular masses of yarn are formed by centrifugal action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • B e s c h r e i b u n g
  • Vorrichtung zum Feinverspinnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Feinverspinnen der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.
  • Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE-OS 19 65 605 bekannt. Die bekannte Vorrichtung ist einer Offenend-Spinnvorrichtung. nachgeschaltet, die en.tweder eine feststehende öder eine rotierende Spinnkammer aufweist.
  • In die Spinnkammer mündet eine rotierende Zuführungsleitung für die Fasern. Die Mündungsöffnung der Zuführungsleitung liegt außerhalb ihrer Drehachse, so daß die Fasern über einen Kreisbereich innerhalb der Spinnkammern verteilt werden. An der Ausgangsöffnung der Spinnkammer ist ein ebenfalls drehbares Austrittsrohr derart angeordnet, daß der Faden koaxial mit der Drehachse des Austrittsrohres geführt werden kann. Der Faden wird entweder durch das Zusammendrehen der von der Zuführleitung eingebrachten einzelnen Fasern in der rotierenden Spinnkammer und/oder durch die Rotation der das Austrittsrohr enthaltenden Mitnahmeeinrichtung gebildet.
  • Die Mitnahmeeinrichtung enthält weiterhin an der der Spinnkammer abgewandten Seite des Austrittsrohres zwei Klemmwalzen, deren Achsen jeweils senkrecht zur Drehachse der Mitnahmeeinrichtung verlaufen und in Richtung der Drehachse übereinander angeordnet sind. Der Faden läuft über einen Teil der ersten Walze in den Spalt zwischen den zwei Walzen und über einen Teil der zweiten Walze zu einer Ausgabeöffnung. Durch das mechanische Festklemmen ist es zwar möglich, dem Faden nunmehr eine definierte Drehung zu erteilen, die verwendete Mitnahmeeinrichtung ist jedoch relativ störanfällig, da die mechanischen Einklemmstellen durch den durchlaufenden Faden einem starken Verschleiß unterliegen. Weiterhin ist es nicht auszuschließen~, daß sich beispielsweise durch unterschiedliche Abnutzung Unwuchten bilden, die zu einer verringerten Leistungsfähigkeit der bekannten Vorrichtung führen. Um derartige nchten und gleichzeitig die an dem Auslaßrohr angreifenden Kräfte so klein wie möglich zu halten, müssen auch die Durchmesser der Klemmwalzen so klein wie möglich bemessen sein. Dies bedeutet jedoch, daß die durch den durchlaufenden Faden mitgenommenen Klemmwalzen mit einer hohen Geschwindigkeit rotieren, die umso größer ist, je größer die Spinngeschwlndigkeit ist. Dies und die Tatsache, daß der Faden konstruktionsbedingt auf einem größeren Oberflächenbereich der beiden Klemmwalzen anliegt, kann jedoch insbesondere bei hohen Spinngeschwindigkeiten zu einer nicht mehr akzeptablen Erwärmung des Fadens führen. Aus diesem Grund ist die Spinngeschwindigkeit der bekannten Vorrichtung insbesondere beim Verspinnen synthetischer Fasern begrenzt.
  • Aus der DE-PS 27 58 823 ist weiterhin eine Vorrichtung zum Spinnen eines Fasergarns bekannt, bei der der Faserstrang zwischen Zuliefer- und Abzugswalzen einen Fadenkanal passiert, dessen Innendurchmesser den Durchmesser des Faserstrangs um ein Mehrfaches übersteigt. In den Fadenkanal münden unter verschiedenen Winkeln Druckluftdüsen, die ein Rotieren des durchlaufenden Faserstranges unter Bildung eines oder mehrerer Fadenballone erzeugen.
  • Abgesehen davon, daß mit der beschriebenen Vorrichtung nur Falschdrehungen ausgeführt werden können, hat sich weiterhin herausgestellt, daß die mit diesem Verfahren aufzubringenden Drehungen nicht ganz gleichmäßig und nicht reproduzierbar sind.
  • Eine genau definierte Drehung, die eine bessere Reißfestigkeit und -Gleichmäßigkeit des Fadens zur Folge hat, kann dem Faserstrang weiterhin in dem allbekannten Ringst nwerfahtqer. ciitgeeben werden. LCI diesem Verfahren läuft der Faserstrang über Ringläufer und Ring zur Spule. Bei größeren Relativgeschwindigkeiten zwischen Ringläufer und Ring tritt jedoch auch hier durch die mechanische Reibung zwischen den beiden Teilen Wärme auf, die die Spinngeschwindigkeit insbesondere beim Verspinnen synthetischer Fasern stark begrenzt. Des weiteren bildet sich konstruktionsbedingt ein Fadenballon aus, der durch die auftretenden Fliehkräfte den Fadenauf Zug beansprucht. Auch dadurch wird die Spinngeschwindigkeit beschränkt.
  • Der Anmeldung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung aufzuzeigen, mit der einem Faserstrang eine definierte Drehung erteilt werden kann, ohne daß die Spinngeschwindigkeit begrenzt ist.
  • Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Durch die exzentrische Anordnung des Fadenkanals und der durch die Abstimmung von Abzugskraft und Drehzahl bewirkte Reibungseingriff durch Fliehkraft wird sichergestellt, daß die Oberfläche des Faserstranges und die Oberfläche des Fadenkanals nur kurzzeitig in Reibungseingriff stehen. Dadurch wird das Auftreten von Reibungswärme auf ein Minimum begrenzt, so daß auch temperaturempfindliche synthetische Fasern mit einer hohen Geschwindigkeit ersponnen werden können. Da die Oberfläche des Faserstrangs durch den Reibungseingriff sicher mitgenommen wird, kann dem Faserstrang eine genau definierte Drehung erteilt werden.
  • Die Ausgestaltung nach den Ansprüchen 2 und 3 hat sich im Hinblick auf die angreifenden Zentrifugalkräfte als besonders vorteilhaft erwiesen.
  • Die Ausgestaltung nach Anspruch 4 bewirkt, daß der Faserstrang zwangsgeführt wird, so daß die durch die Auslenkung auftretenden Zugkräfte auf ein Minimum beschränkt werden.
  • Die Ausgestaltung nach Anspruch 5 stellt eine konstruktiv besonders einfache Lösung dar.
  • Die Ansprüche 6 und 7 beschreiben zwei Varianten, die alternativ, j.e nach den aufzubringenden Drehungen eingesetzt werden können.
  • Anspruch 8 beschreibt besonders bevorzugte Umdrehungsgeschwindigkeiten der Mitnahmeeinrichtung.
  • Durch die Ausgestaltung nach den Ansprüchen 9 oder 10 wird die Mitnahme des Faserstrangs weiter verbessert.
  • -Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Figur 2 eine alternative Ausgestaltung der Hohlwelle mit Fadenkanal, und Figur 3 eine dritte Ausführungsform der Hohlwelle ohne Zwangsführung für den Faserstrang.
  • Aus Figur 1 ist eine als ganzes mit 1 bezeichnete Vorrichtung zum Feinspinnen ersichtlich, die ein Gehäuse 2 und eine als ganzes mit 3 bezeichnete Mitnahmeeinrichtung enthält. Die Vorrichtung 1 ist zwischen einem nur schematisch dargestellten Streckwerk 1, das ein Faserband 5 aus gestreckten, parallelisierten Fasern liefert, und einer schematich als "pult 6 darlcjstlltcn Aufwickeivorricrtung zum Aufwickeln des fertig verdrehten Faserstranges, deren Aufwickelgeschwindigkeit zum Regeln der Fadenabzugskraft einstellbar ist, angeordnet.
  • Die Mitnahmeeinrichtung 3.weist eine Hohlwelle 7 auf, die zwischen zwei Lagern 8 und 9 um ihre als Drehachse 10 wirkende Mittellinie drehbar gelagert ist. Der Antrieb der Hohlwelle 7 erfolgt über einen Elektromotor ll.
  • Die Hohlwelle 7 weist an ihrem zum Streckwerk 4 weisenden Enne und an ihrem zur Spule 6 weisenden Ende miteinander fluchtende Bereiche 7 a und 7 b auf, deren Innendurchmesser untereinander etwa gleich und nur geringfügig größer als der Durchmesser des Faserstrangs sind. Zwischen den Bereichen 7 a und 7 b ist ein erweiterter Bereich 7 c angeordnet. Der erweiterte Bereich 7 c weist eine um die Drehachse 10 rotationssymmetrische Gestalt mit einem zylindrischen Mittelabschnitt und zwei in Richtung auf die Bereiche 7 a und 7 b konisch zulaufenden Seitenabschnitten auf. Der Innendurchmesser des zylindrischen Abschnittes ist mehr als doppelt so groß wie der Innendurchmesser eines der Bereiche 7 a oder 7 b.
  • Im Inneren der Hohlwelle 7 ist ein den Fadenkanal bildendes Röhrchen 12 zur Zwangsführung des Faserstranges 5 angeordnet. Das Röhrchen 12 weist einen Außendurchmess.er auf, der im wesentlichen dem Innendurchmesser der Bereiche 7a und 7 b der Hohlwelle entspricht. Innerhalb der Bereiche 7 a und 7 b verläuft das Röhrchen 12 koaxial mit der Drehachse 10 der Hohlwelle 7. Im'erweiterten Bereich 7 c der Hohlwelle 7 ist das Röhrchen 12 aus seiner koaxialen Lage mit der Drehachse 10 mit zwei Abschnitten 12 a und 12 b seitlich ausgelenkt. Die Auslenkung ist so groß, daß die Außenfläche des Röhrchen 12 in den beiden Bereichen 12 a und 12 b zumindest punktweise an der Innenfläche des erweiterten Bereiches 7 c anliegt. Das Röhrchen 12 kann aus Metall, Kunststoff oder ähnlichen Materialien sein.
  • Die Innenfläche des Röhrchens kann haftfähig ausgebildet oder mit einem gesonderten Reibbelag versehen sein.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet wie folgt: Das Streckwerk 4 liefert einen Faserstrang 5 aus gestreckten, parallelisierten Fasern. Der Faserstrang 5 tritt in das Röhrchen 12 am Bereich 7 a in die Hohlwelle 7 ein, durchläuft die beiden versetzten Abschnitte 12 a und 12 b tritt nach Passieren des Bereiches 7 b aus der Hohlwelle 7 aus und wird durch die rotierende Spule 6 aufgewickelt. Die Hohlwelle 7 wird durch den Motor in Umdrehung versetzt, wobei die Umdrehungsgeschwindigkeit der Hohlwelle 7 zwischen 20.000 bis 90.000 U/min beträgt.
  • Durch diese hohe Umdrehungsgeschwindigkeit wird die Oberfläche des Faserstranges 5 in den Bereichen 12 a und 12 b durch die Zentrifugalkraft gegen die Innenfläche des Röhrchens 12 gedrückt und durch Reibungskraft in der exzentrischen Rotationsbewegung um die Drehachse 10 derart mitgenommen, daß sich der Faserstrang 5 um seine eigene Achs-e verdreht. Auf diese Weise kann dem Faserstrang 5 eine genau definierte Drehung verliehen werden. Nach dem Verlassen der Hohlwelle 7 wird der verdrehte Faserstrang 5 auf die Spule 6 aufgewickelt. Der Abziehvorgang durch die Spule 6 kann gesteuert werden, so daß der Faserstrang so locker bleibt, daß ein Anpressen seiner Oberfläche an die Innenfläche des Fadenkanals durch die Fliehkraft immer gewährleistet bleibt. Die Abziehkraft durch die Spule 6 darf insbesondere nicht so hoch werden, daß der Faden innerhalb des Röhrchens 12 derart straff gezogen wird, daß die Zentrifugalkraft bei vorgegebener Drehzahl nicht mehr ausreicht, den Faserstrang 5 an dic TrinFnwliritle dc.' Rohrchtnn 1.3 zil prcsen In Figur 2 ist in schematischer Weise eine Abwandlung der Hohlwelle 7 dargestellt. Die Hohlwelle 7 weist wie in Figur 1 die beiden als Ein- und Auslauf für den Faserstrang 5 ausgebildeten Bereiche 7 a und 7 b und den Bereich 7 c mit erweitertem Innendurchmesser auf. Der Bereich 7 c weist die gleiche rotationssymmetrische Gestalt, wie der Bereich 7 c in Figur 1, aber einen größeren Innendurchmesser und eine größere Länge auf. Das Röhrchen 12 weist innerhalb des erweiterten Bereiches 4 gegenüber der Drehachse 10 exzentrische Abschnitte 12 a, 12 b, 12 c und 12 d auf. Die Außenfläche des Röhrehens 12 liegt in vier exzentrischen Abschnitten 12 a bis 2 d an der Innenoberfläche des erweiterten Bereiches 7 c an. Der Faserstrang 5 tritt in der bereits beschriebenen Weise in das Röhrchen 12 am Bereich 7 a der Hohlwelle 7 ein, wird durch die exzentrischen Abschnitte 12 a bis 12 d geführt und dort bei Rotation der Hohlwelle 7 durch Zentrifugalkraft gegen die Innenoberfläche des Röhrchens 12 gedrückt und von dieser mitgenommen, so daß der Faserstrang 5 am Bereich 7 b die Spinnvorrichtung 1 als fertig verdrehter Faden verläßt, der wiederum auf die Spule 6 aufgewickelt wird. Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist die Abzugskraft durch die Spule 6 so eingestellt bzw. regulierbar, daß der Zentrifugalkraft in den exzentrischen Abschnitten 12 a bis 12 d nicht entgegengewirkt wird.
  • Figur 3 zeigt in schematischer Weise ein weiteres Ausführungsbeispiel der Hohlwelle 7. Die Hohlwelle 7 weist wiederum die zwischen Lagern 8 und 9 aufgenommenen Bereiche 7 a und 7 b und den rotationssymmetrisch erweiterten Bereich 7 c auf. Die Abmessungen entsprechen etwa denen der Hohlwelle in Figur 2. Im inneren der Hohlwelle 7 ist kein Röhrchen angeordnet, vielmehr ist die Innenoberfläche, insbesondere des erweiterten Bereiches 7 c selbst, haftfähig ausgebildet bzw. mit einem Reibbelag versehen. Der Faserstrang 5 tritt in der Nähe des Bereiches 7 a in die Hohlwelle 7 ein und wird bei Eintritt in den erweiterten Bereich 7 c durch die Zentrifugalkraft so nach außen abgelenkt, daß sich zumindest ein Fadenballon begrenzten Durchmessers mit mindestens einer punktförmigen Berührungsstelle mit der Innenwand des erweiterten Bereiches 7 c ausbildet. Der Faserstrang 5 wird somit in etwa der gleichen Weise exzentrisch ausgelenkt, wie dies in den vorhergegangenen Ausführungsbeispielen durch die Zwangsführung durch das Röhrchen 12 der Fall war, wobei dem Faserstrang 5 eine genau definierte Drehung erteilt werden kann. Nach Verlassen des Bereiches 7 b der Hohlwelle 7 wird der verdrehte Faserstrang 5 in bereits beschriebener Weise auf die Spule 6 aufgewickelt, wobei die Abzugsgeschwindigkeit durch die Spule 6 so geregelt werden kann, daß sich auch ein den Figuren 1 oder 2 entsprechender Fadenverlauf innerhalb des erweiterten Bereiches 7 c ergeben kann. Der Innendurchmesser der sich ausbildenden. Fadenballone wird jedoch durch den Innendurchmesser des erweiterten Bereiches 7 c begrenzt, so daß die am Faden anliegenden Zugkräfte nicht zu einer unerwünschten Dehnung des Fadens führen können.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiele beschränkt. So kann der erweiterte Bereich 7 c auch eine andere als die gezeichnete Gestalt aufweisen und z. B. rund oder oval sein-. Auch die Größe und der Innendurchmesser des erweiterten Bereiches und die Anzahl der exzentrischen Abschnitte können variiert und insbesondere auf die Drehzahl der Hohlwelle abgestimmt werden, so daß das jeweils gewünschte Ergebnis erreicht werden kann. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist weiterhin nicht nur zum Verspinnen eines aus einem Streckwerk kommenden Faserbandes geeignet, sondern kann ebenso anderer, Vorrichtungen nachgeschaltet erden.
  • - Leerseite -

Claims (10)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Vorrichtung zum Feinverspinnen 1. Vorrichtung zum Feinverspinnen eines aus zusammenhängenden Fasern bestehenden Faserstrangs, bei der zum Aufbringen einer Drehung auf den Faserstrang dieser zwischen zwei fluchtenden Strangabschnitten seitlich ausgelenkt und mittels einer um die fluchtenden Strangabschnitte als gedachte Drehachse rotierenden Mitnahmeeinrichtung gedreht wird, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Mitnahmeeinrichtung einen Fadenkanal auSweist, der zwischen zwei miteinander und mit der Drehachse (10) fluchtenden Abschnitte (7 a und 7 b) wenigstens einen aus der Drehachse (10) seitlich versetzten Abschnitt (12 a, 12 b, 12 d, 12 e) aufweist, und daß die Fadenabzugskraft derart auf die Drehzahl an der Mitnahmeeinrichtung abgestimmt ist, daß zwischen der Inewand des seitlich versetzten Abschnittes (12 a, 12 b, 12 c, 12 d) und detn Faserstrang (5) ein Reibungseingriff stattfindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Mitnahmeeinrichtung eine drehbar gelagerte Hohlwelle (7) mit einem rotationssymmetrisch erweitert-en Bereich (7 c) aufweist, in dem der seitlich versetzte Abschnitt des Fadenkanals ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Übergang zwischen den miteinander fluchtenden Abschnitten (7 a und 7 b) und dem erweiterten Bereich (7 c) konisch verläuft.
  4. orrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Fadenkanal durch ein Röhrchen (12) gebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Röhrchen (12) im erweiterten Bereich (7 c) der Hohlwelle (7) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zwei aus der Drehachse (10) seitlich versetzte Abschnitte- (12 a, 12 b) vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß vier aus der Drehachse (10) seitlich versetzte Abschnitte (12 a, 12 b, 12 c, 1-2 d) vorgesehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß sich die Mitnahmeeinrichtung mit einer Geschwindigkeit von etwa 20.000 bis 90.000 U/min dreht.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Oberfläche des Fadenkanals haftfähig ausgebildet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i.c h n e t , daß die Oberfläche des Fadenkanals mit einem Reibbelag versehen ist.
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