DE3430291A1 - Verfahren und maschine zum reinigen einer gleis-schotterbettung - Google Patents
Verfahren und maschine zum reinigen einer gleis-schotterbettungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer Schotterbettung
mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine
mit einem über zwei voneinander distanzierte Fahrwerke abgestützten Fahrgestellrahmen, wobei der Schotter über die
gesamte Gleisbreite bzw. Schwellenlänge in kontinuierlicher (non
stop) Folge entlang der Gleisachse durch einen um das aus Querschwellen und Schienen bestehende Gleisgerippe herumführenden und
der Seite und Höhe nach verschwenkbaren Kettenförderer mit endloser Förder- und Räumkette aufgenommen und einer Siebanlage zum
Reinigen zugeführt wird, und wonach der gereinigte Schotter über wenigstens ein seitlich verschwenkbares Abwurf-Förderband unmittelbar
hinter dem Schotteraushubbereich wieder abgeworfen und gegebenenfalls
planiert und der Abraum über eine Abraum-Förderanordnung abtransportiert wird. Die Erfindung betrifft weiters eine Schotterbett-Reinigungsmaschine
zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist - geraäb DE-OS 30 3600?-das Reinigen einer Schotterbettung
mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine bekannt. Dabei wird der Schotter über die gesamte Gleisbreite bzw.
Schwellenlänge in kontinuierlicher (non stop) Folge entlang der
Gleisachse durch einen der Seite und Höhe nach verschwenkbaren Kettenförderer aufgenommen. Dieser weist eine endlose Förder- und
Räumkette auf, deren Quertrum unterhalb des aus Querschwellen und
Schienen bestehenden Gleisgerippes hindurchführt. Der durch den Kettenförderer aufgenommene Schotter wird einer in Vibration versetzbaren
Siebanlage zugeführt und anschließend im gereinigten Zustand über seitlich verschwenkbare Abwurf-Förderbänder unmittelbar
hinter dem Schotter-Aushubbereich wieder abgeworfen und durch zwei seitlich unter das Gleisgerippe einschwenkbare Kurz-Planierketten
planiert und verdichtet. Der bei der Reinigung anfallende Abraum wird durch eine Abraum-Fördereinrichtung abtransportiert.
Ein derartiges Verfahren hat sich in der Praxis sehr bewährt, wobei jedoch im Schwellen-Vorkopfbereich genügend Platz für die
an das Quertrum des Kettenförderers anschließende Längsführungsbahn
erforderlich ist, um ohne Störung entlang der SchwHlen-Vor-
köpfe die endlose Förder- und Räumkette vorbeiführen zu können. Bei Auftreten eines ortsfesten Hindernisses, z.B. einer Bahnsteigkante,
einem Gehsteig od.dgl., muß der Reinigungsvorgang unterbrochen, die endlose Räum- und Förderkette ausgebaut und nach
dem Hindernis wieder eingebaut werden, um die Schotteraufnahme bzw. den Schotterreinigungsvorgang wieder aufnehmen zu können.
Eine kontinuierliche Reinigung derartiger Gleisabschnitte mit
diesen unmittelbar benachbarten Hindernissen ist mit diesen Maschinen daher nicht möglich.
Es ist auch -gonüE DE-os 20 23 931- das kontinuierliche Auswechseln
bzw. Erneuern eines Gleises durch einen sogenannten Schienen-Umbauzug bekannt. Dabei werden die zuvor gelösten alten Schienen
und Schwellen in der vorderen Hälfte des Umbauzuges abgehoben, wonach das freigelegte Schotterbett durch einen Kettenförderer
aufgenommen und einer Siebanlage zum Reinigen zugeführt wird. Der gereinigte Schotter wird durch Abwurf-Förderbänder wieder auf das
freigelegte gleislose Planum abgeworfen, der Abraum wird durch eine entsprechende Abraum-Förderbandanordnung abtransportiert.
Anschließend erfolgt eine Planierung und Verdichtung des abgeworfenen Schotters durch ein Raupenfahrwerk des Schienenumbauzuges. Unmittelbar
darauffolgänd werden kontinuierlich neue Schwellen abgelegt und auf diese neue Schienen gelegt, sodaß der hintere Endbereich
des Umbauzuges bereits auf dem neuen Gleis verfährt. Eine solche kontinuierliche Reinigung ist daher im wesentlichen ungehindert
vom Gleisgerippe, jedoch nur in Zusammenhang mit einem derartigen Gleisumbau durchführbar.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Maschine der eingangs beschriebenen Art zum Reinigen einer
Schotterbettung zu schaffen, mit dem bzw. mit der auch bei seitlichen Hindernissen, wie z.B. Bahnsteigen, Gehwegen od.dgl., eine
wirtschaftliche und insbesondere ohne Störung bedingte, kontinuierliche
Schotteraufnahme und -reinigung durchführbar ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß bei dem eingangs
dargelegten Verfahren während des kontinuierlichen (non stop)
Arbeitsvorschubes - bei einem links oder rechts des zu reinigenden Gleises vorhandenen Hindernis, z.B. einem Randstein, Gehsteig
od.dgl. - eine Anzahl innerhalb der beiden Fahrwerke gelegenen Schwellen im Bereich vor, beim und nach dem Hindernis von den
Schienen gelöst und entfernt werden und das Quertrum des Kettenförderers vor dem Hindernis von diesem in Richtung gegen die Gleisachse
zu seitlich verschwenkt und nach Durcharbeitung dieses Bereiches
der Kettenförderer wieder zentrisch zur Gleisachse seitlich rückverschwenkt wird, während die gelösten Schwellen wieder kontinuierlich
im Bereich des bereits abgelegten, gereinigten Schotters nach der Schotter-Umbaulücke eingesetzt und mit den Schienen verbunden
werden, und wonach schließlich im gesamten freigelegten Bereich die Schienen wieder mit allen Schwellen ergänzt und befestigt
werden.
Mit dem nach der Erfindung vorgesehenen Verfahren ist es erstmals
möglich, die Schotterbettung auch im Bereich von seitlichen, insbesondere
ortsfesten Hindernissen ohne Unterbrechung des kontinuierlichen Arbeitsvorschubes und Arbeitsflusses der Schotterbett-Reinigungsmaschine
zu reinigen. Damit können in besonders vorteilhafter Weise insbesondere auch die stark verschmutzten und infolge der
vielen Weichenabschnitte besonders wichtigen Bahnhofsbereiche der Gleise mit Bahnsteigkanten ungehindert gereinigt werden - zumindest
in den Bereichen, wo bei einem Bahnsteig ein gegenüberliegender freier Ausweichbereich liegt. Aus dem auf diese Weise erzielbaren
homogeneneren, gereinigten Zustand der Schotterbettung ist in weiterer
Folge anschließend auch eine gleichmäßigere und vor allem dauerhaftere Unterstopfung und gegebenenfalls auch bessere Gleis-Stabil
isation dieser Bereiche durchführbar. Mit Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist aber auch in besonders vorteilhafter
Weise kein zeitaufwendiger Ausbau des unter dem Gleisgerippe durchführenden
Quertrums vor dem Hindernis und eine anschließende Wieder-Einfädelung
nach dem Hindernis erforderlich, sodaß eine wesentliche Leistungssteigerung für die Ausnützung auch kürzerer Zugspausen zur
Schotterreinigung erzielbar ist.
Ein bevorzugtes Verfahren der Erfindung besteht darin, daß während
des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes etwa vier bis sechs Schwellenteilungen vor dem Hindernis in Arbeitsrichtung
vor dem Quertrum des sich vorschiebenden Kettenförderers die Schwellen von den Schienen gelöst und seitlich entfernt werden,
wonach das Kettenförderer-Quertrum gegen die Gleisachse eingeschwenkt wird und bis etwa vier bis sechs Schwellenteilungen
nach dem Hindernis in kontinuierlicher Folge jeweils die unmittelbar
vor dem Kettenförderer-Quertrum befindliche Schwelle entfernt und jeweils eine hinter dem Kettenförderer-Quertrum unmittelbar
nach der Schotter-Umbaulücke abgelegte Schwelle wieder eingesetzt wird, wonach bei Bearbeitung des gesamten Hindernis-Bereiches das
Kettenförderer-Quertrum wieder zentrisch zur Gleisachse rück- bzw. eingeschwenkt wird und die Schienen mit allen Schwellen ergänzt
und befestigt werden. Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird zusätzlich zu der mit dem Quertrum mitwandernden Schotter-Umbaulücke
auch eine Schwellen-Umbaulücke geschaffen, die ebenso in kontinuierlicher
Folge mit dem Quertrum mitwandert. Damit kann - unabhängig
von der Länge oder Höhe des seitlichen Hindernisses - der an das Quertrum anschließende Längsförderer für eine ungehinderte
Reinigung ständig zwischen Schiene und Hindernis geführt werden.
Ein besonders.vorteilhaftes weiteres Verfahren besteht darin, daß die
Schwellen während des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes
mittels jeweils einer jeweils an der Maschine vor und hinter dem Bereich des Kettenförderer-Quertrums am Fahrgestellrahmen angeordneten
und zu diesem längsverschiebbaren Schwellenwechsel vorrichtung
entfernt bzw. wieder eingesetzt werden. Die maschinelle Schwellen-Entfernung bzw. -Wiedereinbringung mittels der Schwellenwechselvorrichtungen
gewährleistet einerseits einen raschen Ausbau - auch bei einem festen Sitz der Schwelle in der gegebenenfalls verkrusteten
Schotterbettung - und andererseits etwa gleichbleibende Abstände
zur Schwellen-Umbaulücke für einen gleichmäßig kontinuierlichen Arbeitsvorschub
bzw. eine gleichmäßige Tagesleistung der Maschine. Außerdem wird durch die maschinelle Schwelleneinbringung bzw. -Entfernung
eine weitere Leistungssteigerung insgesamt erzielt.
Die Erfindung bezieht sich weiters auf eine gleisverfahrbare
Schotterbett-Reinigungsmaschine zur Durchführung des beschriebenen
Verfahrens mit einem zwischen zwei voneinander distanzierten Fahrwerken eines Fahrgestellrahmens angeordneten, über Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe
der Seite und Höhe nach verschwenk- bzw. verstellbaren, um das Gleisgerippe herumführenden Kettenförderer
mit einer endlosen und mit dem Quertrum unterhalb des Gleisgerippes
hindurchführenden Räum- und Förderkette, sowie einer von dieser beschickbaren, nachgeordneten Siebanlage und seitlich verschwenkbaren,
mit ihrem abwurfseitigen Ende dem Kettenförderer-Quertrum zugewandten Abwurf-Förderbändern für den gereinigten Schotter
und einer Abraum-Förderanordnung für den Abtransport des anfallen den Abraumes, sowie gegebenenfalls mit einer im Bereich des Quertrums
vorgesehenen Gleishebevorrichtung und einer dieser nachgeordneten, höhenverstellbaren Planiervorrichtung.
Die Schotterbett-Reinigungsmaschine besteht nach der Erfindung darin, daß die an den Kettenförderer angelenkten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen
zur Höhen- und Seitenverstellung für eine wahl- bzw. wechselweise Seitenverstellung des Kettenförderers zur unmittelbar
benachbarten Anordnung des linken oder rechten, an den Enden des Quertrums anschließenden Längsförderers an den einen oder anderen
Schienenstrang ausgebildet sind. Mit einer nach der Erfindung ausgebildeten Maschine kann in vorteilhafter Weise der Kettenförderer
- bei Durchführung des eingangs beschriebenen Verfahrens - so weit seitlich links oder rechts verschwenkt werden, daß der Längsförderer
genau zwischen Schienenstrang und dem ortsfesten Hindernis geführt wird. Somit kann - unter kontinuierlicher Entfernung der
Schwellen vor dem Quertrum und anschließendem Einschieben der
Schwellen zwischen Schienen und Schotterbett - auch im Bereich des Hindernisses mit den üblichen Einrichtungen ohne jedwede Störung
die Schotteraufnahme bzw. -reinigung durchgeführt werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführung nach der Erfindung besteht darin, daß in Arbeitsrichtung unmittelbar vor dem Quertrum des
Kettenförderers und im Bereich des abwurfseitigen Endes der Abwurf-Förderbänder jeweils eine Schwellenwechseivorrichtung am Fahrgestellrahmen
befestigt ist, die auf in Maschinenlängsrichtung ver-
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laufenden Führungen verschiebbar gelagert sind. Die Schwellenwechsel
vorrichtungen können auf diese Weise ohne Beeinträchtigung
der zur Schotterreinigung erforderlichen Einrichtungen - auch nachträglich - auf bereits bewährten Schotterbett-Reinigungsmaschinen
angeordnet werden. Die in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungen ermöglichen trotz der kurzzeitigen Verbindung
der Schwellenwechselvorrichtung mit einer ortsfesten Schwelle
einen ungehinderten kontinuierlichen Arbeitsvorschub der Maschine.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schwellenwechsel
vorrichtung zum Einsetzen bzw. Entfernen von Schwellen links oder rechts der Gleisachse längenverstellbar ausgebildet ist,
und wobei zwischen den beiden Schwellenwechsel vorrichtungen die
höhenverstellbare Gleishebevorrichtung und die dieser nachgeordnete
und seitlich unter das Gleis einschwenkbare, höhenverstellbare Planiervorrichtung
am Fahrgestellrahmen angeordnet sind. Die Längenverstell
bar keit der Schwel lenwechselvorrichtung ermöglicht ein
rasches und auch vollständiges Herausziehen der Schwelle - auch
von Schwellen verschiedener Länge - aus dem Gleisgerippe für einen ungehinderten Einsatz des Kettenförderer-Quertrums. Die zwischen
den Schwellenwechselvorrichtungen befindliche Gleishebevorrichtung
verhindert ein störendes Durchhängen der Schienen, wobei außerdem die Schwellenverlagerung durch entsprechendes Anheben der Schienen
erleichtert wird. Die Planiereinrichtung sichert ein gleichmäßiges,
ebenes Auflager für die mit Hilfe der Schwellenwechselvorrichtung
wieder unter die Schienen eingeschobenen Schwellen.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung weisen die in Maschinenlängsrichtung verlaufenden, jeweils im Endbereich der
Schwellenwechselvorrichtung vorgesehenen Führungen eine wenigstens
der zweifachen Schwellenbreite entsprechende Länge auf. Mit einer
derart ausgebildeten Führung ist eine Schwellenentfernung bzw.
-einschiebung ohne Unterbrechung der kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt
der Maschine erzielbar.
Sind entsprechend einer weiteren Ausführung der Erfindung beide Schwellenwechselvorrichtungen jeweils mit einem in Maschinenlängsrichtung
wirkenden Verstellzylinder zur Längsverschiebung auf den
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Führungen verbunden, so kann die Schwellenwechsel vorrichtung sofort
nach Beendigung des Auszieh- bzw. Einschiebevorganges in Arbeitsrichtung der Maschine nach vor in die Ausgangsstellung verschoben
und genau über der zu erfassenden Schwelle zentriert werden.
Die jeweils ein Paar bildenden Zangen der Schwellenwechsel vorrichtung
können gemäß einer weiteren vorteilhaften Variante der Erfindung auf einer Tragplatte verschwenkbar gelagert werden, die über
Führungen auf einer weiteren, mit einem teleskopartig ausschiebbaren Innen-Holm verbundenen Basisplatte höhenverstellbar gelagert ist,
wobei zwischen den beiden in Maschinen-Querrichtung voneinander distanzierten Platten ein Höhenverstell antrieb angeordnet ist. Die
Anordnung des Höhenverstellantriebes zwischen den beiden voneinander
distanzierten Platten ermöglicht eine besonders niedrige Bauweise,
wodurch sowohl eine ungehinderte Längsverschiebung als auch eine Drehung um 180° für ein Arbeiten auf den gegenüberliegenden
Schwellenenden - bei Vorhandensein eines Hindernisses an dieser anderen
Seite - durchführbar ist.
Schließlich s.ind nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung auf
der Oberseite eines den Innen-Holm aufnehmenden Außen-Holmes Aufsätze
zur längenverschiebbaren Aufnahme der in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungen angeordnet. Durch diese einfache Maßnahme wird
eine besonders robuste Lagerung ohne Beeinträchtigung der teleskopartig verschiebbaren Holme geschaffen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten
bevorzugten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Teil-Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Schotterbett-Reinigungsmaschine mit Schwellenwechselvorri
chtungen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schotterbett-Reinigungsmaschine nach Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht der in Fig. 1 und 2 auf der rechten Seite dargestellten Schwellenwechsel vorrichtung
und
Fig. 4 einen Querschnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 3.
Die in Fig. 1 und 2 ersichtliche Schotterbett-Reinigungsmaschine 1
besitzt einen auf voneinander distanzierten Fahrwerken 2 abgestützten Fahrgestellrahmen 3 und ist auf einem aus Querschwellen 4 und
Schienen 5 gebildeten Gleis 6 verfahrbar. Die Maschine 1 verfügt über
einen mit Druckerzeugern gekuppelten Motor 7, der über Steuerleitungen
mit einer Steuereinrichtung 8 verbunden ist. In der durch einen Pfeil 9 ersichtlichen Arbeitsrichtung ist im hinteren Bereich eine Siebanlage
10 mit einem Vibrationsantrieb 11 auf dem Fahrgestellrahmen 3
angeordnet. Die Siebanlage 10 ist durch einen endlosen Kettenförderer
12 mit einer endlosen Fbrder- und Räumkette beschickbar und besteht
im wesentlichen aus zwei seitlichen Längsförderern 13, deren obere, im Bereich eines Antriebes 14 gelegene Enden miteinander verbunden
sind und deren untere Enden mit einem unter das Gleis hindurchgeführten Quertrum 15 zur Schotteraufnahme verbunden sind. Zur Höhen- und
Seitenverstellung des Kettenförderers 12 sind Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen
16,17 für eine wahl- bzw. wechselweise Seitenverstellung des Kettenförderers 12 zur unmittelbar benachbarten Anordnung
des linken oder rechten, an den Enden des Quertrums 15 anschließenden
Längsförderers 13 an den einen oder anderen Schienenstrang ausgebildet.
Unterhalb des Fahrgestellrahmens 3 sind im Bereich der Siebanlage 10
zwei seitlich verschwenkbare Abwurf-Förderbänder 18 angeordnet. Zum Abtransport des Abraumes ist eine mittige Abraum-Förderbandanordnung
19 vorgesehen. Im Bereich des Quertrums 15 ist eine höhenverstellbare,
mit vier Gleisheberollen pro Schiene ausgestattete Gleishebevorrichtung 20 und unmittelbar dahinter eine höhenverstell bare, seitlich
unter das Gleis 6 einschwenkbare Planiervorrichtung 21 am Fahrgestellrahmen
3 angeordnet.
In Arbeitsrichtung unmittelbar vor dem Quertrum 15 des Kettenförderers
12 und im Bereich unmittelbar hinter dem abwurfseitigen Ende der
Abwurf-Förderbänder 18 bzw. der Planiervorrichtung 21 ist jeweils eine Schwellenwechselvorrichtung 22 und 23 am Fahrgestellrahmen 3 befestigt,
die auf in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungen 24 verschiebbar gelagert sind. Beide Schwell enwechsel vorrichtungen 22 und
23 sind jeweils mit einem in Maschinenlängsrichtung wirkenden Verstellzylinder
25 - zur Längsverschiebung auf den Führungen 24 - verbunden.
Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, sind die Schwellenwechselvorrichtungen
22 und 23 zum Einsetzen (hinter dem Quertrum 15) bzw.
Entfernen der Schwellen (vor dem Quertrum 15) auf einer Seite des Gleises 6 - auf der in Fig. 2 ersichtlichen unteren Seite längenverstellbar
ausgebildet. Im Bereich des Quertrums 15 ist auf der gegenüberliegenden Seite, somit auf der linken Seite der
Maschine 1 ein ortsfestes Hindernis 26 ersichtlich. Mit einem Pfeil 27 ist die Verschwenkbewegung des Kettenförderers 12 vor dem Hindernis
26 von der strichliert dargestellten, zentrischen Betriebslage
in eine dem linken Schienenstrang benachbarte, mit vollen Linien dargestellte Lage angedeutet. Die Schwenkbewegung nach dem Hindernis
26 zurück in die normale Betriebslage ist durch einen Pfeil 28 dargestellt.
Die in Fig. 3 und 4 ersichtliche, auf den Führungen 24 längsverschiebbare
Schwellenwechsel vorrichtung 22 weist ein Paar von gabelförmigen
Zangen 29 auf, die auf einer Tragplatte 30 verschwenkbar gelagert sind. Die Verschwenkbewegung wird durch einen Verstellzylinder
31 durchgeführt. Die Tragplatte 30 weist schwalbenschwanzartige
Fortsätze auf, die in entsprechend ausgebildeten Führungen
einer weiteren Basisplatte 33 angeordnet sind. Diese Basisplatte ist mit einem im Querschnitt rechteckigen Innen-Holm 34 verbunden, der
in einem Außen-Holm 35 spielfrei längsverschiebbar gelagert ist.
Die Längsverschiebung erfolgt durch einen Verschiebezylinder 36, der mit seinem kolbensei ti gen Ende am Innen-Holm 34 und mit seinem
zylindersei ti gen Ende am gegenüberliegenden Ende des Außen-Holmes
befestigt ist. Zwischen den beiden in Maschinen-Querrichtung voneinander distanzierten Platten 30,33 ist ein Höhenverstell antrieb
angeordnet, der an einem Ende mit der Basisplatte 33 und am anderen Ende mit der Tragplatte 30 verbunden ist. Die beiden Führungen 24
sind auf einer Platte 38 befestigt und das zylindersei ti ge Ende des
Verstell Zylinders 25 für die Längsverschiebung an dieser angelenkt.
Die Platte 38 ist um eine Achse 39 drehbar an der Unterseite des Fahrgestellrahmens 3 angeordnet, um die Schwellenwechsel vorrichtung
22 bzw. 23 auch an der anderen Gleisflanke positionieren zu können. Beide Zangen 29 bestehen weiters jeweils aus zwei Teilen, die durch
Schraubverbindungen 40 lösbar miteinander verbunden sind. Auf dem Außen-Holm 35 sind jeweils Aufsätze 41 zur Aufnahme der Führungen
24 vorgesehen.
Im folgenden wird der Ablauf zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens anhand der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schotterbett-Reinigungsinaschine und teilweise anhand der Fig. 3
und 4 näher beschrieben:
Nachdem das Quertrum 15 des endlosen Kettenförderers 12 durch eine
Ausnehmung der Schotterbettung unter dem Gleis 6 hindurchgeführt bzw. "eingefädelt" wurde, beginnt der an sich bekannte Schotter-Reinigungsvorgang
durch Aufnahme des Schotters unter dem Gleisgerippe bei kontinuierlichem Arbeitsvorschub der Maschine 1. Dabei
sind die beiden seitlichen Längsförderer 13 spiegelbildlich zur
Gleislängsachse angeordnet, d.h. daß deren Innenseite jeweils nur in geringem Abstand zu den Schwellenkopfenden angeordnet ist.
In einem Bereich von etwa vier bis sechs Schwellenteilungen vor
dem in kurzem Abstand zu den Schwellenenden angeordneten, ortsfesten
Hindernis 26 werden von einem Arbeitstrupp die Schienenschrauben (oder bei Nagel befestigung die Schienennägel) vor Eintreffen der
Maschine 1 aus den Schwellen 4 entfernt. Sobald nun die vordere Schwellenwechselvorrichtung 22 die erste von den Schienen 5 gelöste
Schwelle erreicht, wird diese durch die Zangen 29 erfaßt und durch Betätigung des Verschiebezylinders 36 seitlich aus der Schotterbettung
auf die dem Hindernis gegenüberliegende freie Seite gezogen und dort abgelegt. Während des Ausziehvorganges ist der Verstellzylinder
25 drucklos, sodaß die Erfassung der ortsfesten Schwelle unabhängig von der kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt der Maschine
durch Längsverschiebung der Schwell enwechsel vorrichtung 22 auf den Führungen 24 durchführbar ist. Unmittelbar nach Ablegen der herausgezogenen
Schwelle 4, z.B. seitlich neben dem Gleis oder auch am Fahrgestellrahmen der Maschine, wird der Verschiebezylinder 36 in
die Gegenrichtung zum Einziehen des Innen-Holmes 34 und der Verstellzylinder
25 zum Verschieben der Schwellenwechselvorrichtung
in den vorderen Endbereich der Führungen 24 betätigt. Nach Zentrierung des Zangenpaares über der nächsten Schwelle 4 wird der Höhen-Verstellantrieb
37 betätigt, wodurch die Zangen zur Erfassung der Schwelle abgesenkt werden. Der beschriebene Arbeitsvorgang wiederholt
sich bis in einen Bereich von vier bis sechs Schwellenteilungen nach dem Hindernis 26.
Sobald das Quertrum in den Anfangsbereich des Hindernisses 26 kommt, werden die beiden Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen 17
derart betätigt, daß der gesamte Kettenförderer 12 in einer zur Gleisebene etwa parallelen Ebenenach rechts verschwenkt wird, bis
der linke Längsförderer 13 zwischen der linken Schiene 5 und dem Hindernis 26 zu liegen kommt (siehe Pfeil 27 in Fig. 2). Nach Erreichen
der ersten am Nachbargleis abgelegten Schwelle 4 durch
die hintere, im vorderen Endbereich der Führungen 24 befindliche Schwellenwechselvorrichtung 23 wird diese durch Betätigung des
Verschiebezylinders 36 seitlich ausgefahren und die Schwelle 4 im vorderen bzw. rechten Endbereich erfaßt, aufgehoben und mit dem
hinteren bzw. gleisseiti gen Ende auf den kurz zuvor abgeworfenen,
gereinigten und planierten Schotter abgelegt und in die richtige Position unter die Schienen 5 geschoben. Da der Verstell zylinder
drucklos gehalten ist, kann dieser Einschiebevorgang ebenfalls unabhängig von der kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt der Maschine 1
durchgeführt werden. Nach Beendigung des Einschiebevorganges wird die Schwellenwechselvorrichtung 23 wieder seitlich ausgefahren, um
die nächste abgelegte Schwelle zu erfassen und in die Gleisbettung wieder einzusetzen.
Durch diese kontinuierliche Schwellenentfernung unmittelbar vor
dem Quertrum 15 und die anschließende sofortige Wiedereinbringung
der entfernten Schwellen entsteht eine mit der Schotter-Umbaulücke
bzw. dem Quertrum 15 mitwandernde Schwellen-Umbaulücke. In dieser
kann der Kettenförderer 12 derart verschwenkt geführt werden, daß trotz des nahe beim Gleis angeordneten Hindernisses 26, z.B. einer
Bahnsteigkante, eine ungestörte und kontinuierliche Reinigung durchführbar
ist. Sobald das Hindernis 26 passiert ist, ,wird der Kettenförderer
12 wieder durch Betätigung der Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen
17 in die strichliert dargestellte Ausgangslage zurückverschwenkt (siehe Pfeil 28 in Fig. 2). In diesem Bereich wurden
durch die vordere Schwell enwechsel vorrichtung 22 keine Schwellen mehr entfernt. Die hintere Schwellenwechsel vorrichtung 23 bleibt
so lange im Einsatz, bis die letzte abgelegte Schwelle wieder unter das Gleis 6 eingesetzt wurde.
Entsprechend einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens
sind jedoch nicht unbedingt die beschriebenen Schwellenwechselvorrichtungen
22 und 23 erforderlich, da die Entfernung bzw. Wiedereinbringung der Schwellen 4 innerhalb der beiden voneinander
distanzierten Fahrwerke 2 der Maschine 1 ebenso von Hand aus durchführbar
ist. Damit die Schwellenwechsel vorrichtungen 22,23 auch auf der anderen Maschinenlängsseite einsetzbar sind, werden diese
um die in Maschinenlängsmitte angeordnete Achse 39 verschwenkt. Zu
dieser Verschwenkbewegung um 180° werden die unteren Teile der Zangen 29 durch Lösen der Schraubverbindungen 40 entfernt, sodaß
eine ungehinderte Drehbewegung zwischen Fahrgestellrahmen 3 und
Gleis 6 durchführbar ist. Auf diese Weise kann während des kontinuierlichen Arbeitsvorschubes der Maschine 1 ohne Störung ein auf
der linken oder rechten Seite des Gleises mit seiner Gleisachse 42 befindliches Hindernis durch Seitenverschwenkung des Kettenförderers
12 - nach vorheriger zeitgerechter entsprechender Behandlung der Befestigungsmittel
und der Schwellen - dem jeweiligen Hindernis ausgewichen werden. Dadurch ist auch in diesen Bereichen nunmehr eine
klaglose und ununterbrochene Schotteraufnahme und -reinigung möglich.
-Al-
Leerseit ο
Claims (10)
1. Verfahren zum Reinigen einer Schotterbettung mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine
mit einem über zwei voneinander distanzierte Fahrwerke abgestützten Fahrgestellrahmen, wobei der Schotter über die gesamte
Gleisbreite bzw. Schwellenlänge in kontinuierlicher (non stop)
Folge entlang der Gleisachse durch einen um das aus Querschwellen und Schienen bestehende Gleisgerippe herumführenden und der
Seite und Höhe nach verschwenkbaren Kettenförderer mit endloser Förder- und Räumkette aufgenommen und einer Siebanlage zum Reinigen
zugeführt wird, und wonach der gereinigte Schotter über wenigstens ein seitlich verschwenkbares Abwurf-Förderband unmittelbar
hinter dem Schotteraushubbereich wieder abgeworfen und gegebenenfalls planiert und der Abraum über eine Abraum-Förderanordnung
abtransportiert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß während des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes - bei einem links oder rechts des zu reinigenden
Gleises vorhandenen Hindernis (26), z.B. einem Randstein, Gehsteig od. dgl. - eine Anzahl innerhalb der beiden Fahrwerke (2)
gelegenen Schwellen (4) im Bereich vor, beim und nach dem Hindernis von den Schienen gelöst und entfernt werden und das Quertrum
des Kettenförderers (12) vor dem Hindernis von diesem in Richtung gegen die Gleisachse (42) zu seitlich verschwenkt und nach Durcharbeitung
dieses Bereiches der Kettenförderer (12) wieder zencrisch zur Gleisachse (42) seitlich rückverschwenkt wird, während
die gelösten Schwellen ( 4 ) wieder kontinuierlich im Bereich
des bereits abgelegten, gereinigten Schotters nach der Schotter-Umbaulücke eingesetzt und mit den Schienen (5) verbunden werden
und wonach schließlich im gesamten freigelegten Bereich die Schienen (5) wieder mit allen Schwellen (4) ergänzt und befestigt
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß während des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes
etwa vier bis sechs Schwellenteilungen vor dem Hindernis (26)
in Arbeitsrichtung vor dem Quertrum (15) des sich vorschiebenden Kettenförderers (12) die Schwellen (4) von den Schienen (5)
gelöst und seitlich entfernt werden, wonach das Kettenförderer-Quertrum (15) gegen die Gleisachse (42) eingeschwenkt wird und
bis etwa vier bis sechs Schwell enteilungen nach dem Hindernis
in kontinuierlicher Folge jeweils die unmittelbar vor dem Kettenförderer-Quertrum
(15) befindliche Schwelle (4) entfernt und jeweils eine hinter dem Kettenförderer-Quertrum (15) unmittelbar
nach der Schotter-UmbauTücke abgelegte Schwelle (4) wieder
eingesetzt wird, wonach bei Bearbeitung des gesamten Hindernis-Bereiches das Kettenförderer-Quertrum (15) wieder zentrisch zur
Gleisachse (42) rück- bzw. eingeschwenkt wird und die Schienen (5) mit allen Schwellen (4) ergänzt und befestigt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellen (4) während des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes mittels jeweils einer jeweils an
der Maschine (1) vor und hinter dem Bereich des Kettenförderer-Quertrums (15) am Fahrgestellrahmen (3) angeordneten und zu
diesem längsverschiebbaren Schwellenwechselvorrichtung (22,23)
entfernt bzw. wieder eingesetzt werden.
4. Schotterbett-Reinigungsmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einem zwischen
zwei voneinander distanzierten Fahrwerken eines Fahrgestellrahmens
angeordneten, über Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe der Seite
und Höhe nach verschwenk- bzw. verstellbaren, um das Gleisgerippe
herumführenden Kettenförderer mit einer endlosen und mit dem Quertrum unterhalb des Gleisgerippes hindurchführenden Räum-
und Förderkette, sowie einer von dieser beschickbaren, nachgeordneten Siebanlage und seitlich verschwenkbaren, mit ihrem abwurf
sei tigen Ende dem Kettenförderer-Quertrum zugewandten Abwurf-
Förderbändern für den gereinigten Schotter und einer Abraum-Förderanordnung
für den Abtransport des anfallenden Abraumes sowie gegebenenfalls mit einer im Bereich des Quertrums vorgesehenen
Gleishebevorrichtung und einer dieser nachgeordneten, höhenverstellbaren Planiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die an den Kettenförderer (12) angelenkten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen (16,17) zur
Höhen- und Seitenverstellung für eine wahl- bzw. wechselweise
Seitenverstellung des Kettenförderers (12) zur unmittelbar benachbarten
Anordnung des linken oder rechten, an den Enden des Quertrums (15) anschließenden Längsförderers (13) an den einen
oder anderen Schienenstrang ausgebildet sind.
5. Maschine nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet,
daß in Arbeitsrichtung unmittelbar vor dem Quertrum (15) des
Kettenförderers (12) und im Bereich des abwurfseitigen Endes der
Abwurf-Förderbänder (18) jeweils eine Schwellenwechsel vorrichtung
(22,23) am Fahrgestellrahmen (3) befestigt ist, die auf in Maschinenlängsrichtung
verlaufenden Führungen (24) verschiebbar gelagert sind.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellenwechsel vorrichtung (22,23) zum Einsetzen bzw.
Entfernen von Schwellen links oder rechts der Gleisachse (42) längenverstellbar ausgebildet ist und wobei zwischen den beiden
Schwellenwechselvorrichtungen (22,23) die höhenverstellbare Gleishebevorrichtung
(20) und die dieser nachgeordnete und seitlich unter das Gleis einschwenkbare, höhenverstellbare Planiervorrichtung
(21) am Fahrgestellrahmen (3) angeordnet sind.
7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in Maschinenlängsrichtung verlaufenden, jeweils
im Endbereich der Schwellenwechselvorrichtung (22,23) vorgesehenen
Führungen (24) eine wenigstens der zweifachen Schwellenbreite entsprechende
Länge aufweisen.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schwellenwechsel vorrichtungen
(22,23) jeweils mit einem in Maschinenlängsrichtung wirkenden Verstell zylinder (25) zur Längsverschiebung auf den Führungen
(24) verbunden sind.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils ein Paar bildenden Zangen
(29) der Schwell enwechselvorrichtung (22,23) auf einer Tragplatte
(30) verschwenkbar gelagert sind, die über Führungen (32) auf einer weiteren, mit einem teleskopartig ausschiebbaren Innen-Holm
(34) verbundenen Basisplatte (33) höhenverstellbar gelagert ist, wobei zwischen den beiden in Maschinen-Querrichtung voneinander
distanzierten Platten (30,33) ein Höhenverstell antrieb (37) angeordnet
ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite eines den Innen-Holm (34)
aufnehmenden Außen-Holmes (35) Aufsätze (41) zur längenverschiebbaren
Aufnahme der in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungen (24) angeordnet sind.
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