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DE3430291A1 - Verfahren und maschine zum reinigen einer gleis-schotterbettung - Google Patents

Verfahren und maschine zum reinigen einer gleis-schotterbettung

Info

Publication number
DE3430291A1
DE3430291A1 DE19843430291 DE3430291A DE3430291A1 DE 3430291 A1 DE3430291 A1 DE 3430291A1 DE 19843430291 DE19843430291 DE 19843430291 DE 3430291 A DE3430291 A DE 3430291A DE 3430291 A1 DE3430291 A1 DE 3430291A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
chain conveyor
machine
conveyor
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843430291
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Ing. Wien Theurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Original Assignee
Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH filed Critical Franz Plasser Bahnbaumaschinen Industrie GmbH
Publication of DE3430291A1 publication Critical patent/DE3430291A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/06Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track
    • E01B27/10Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track without taking-up track
    • E01B27/105Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track without taking-up track the track having been lifted
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2203/00Devices for working the railway-superstructure
    • E01B2203/01Devices for working the railway-superstructure with track
    • E01B2203/015Devices for working the railway-superstructure with track present but lifted
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2203/00Devices for working the railway-superstructure
    • E01B2203/10Track-lifting or-lining devices or methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer Schotterbettung mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine mit einem über zwei voneinander distanzierte Fahrwerke abgestützten Fahrgestellrahmen, wobei der Schotter über die gesamte Gleisbreite bzw. Schwellenlänge in kontinuierlicher (non stop) Folge entlang der Gleisachse durch einen um das aus Querschwellen und Schienen bestehende Gleisgerippe herumführenden und der Seite und Höhe nach verschwenkbaren Kettenförderer mit endloser Förder- und Räumkette aufgenommen und einer Siebanlage zum Reinigen zugeführt wird, und wonach der gereinigte Schotter über wenigstens ein seitlich verschwenkbares Abwurf-Förderband unmittelbar hinter dem Schotteraushubbereich wieder abgeworfen und gegebenenfalls planiert und der Abraum über eine Abraum-Förderanordnung abtransportiert wird. Die Erfindung betrifft weiters eine Schotterbett-Reinigungsmaschine zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist - geraäb DE-OS 30 3600?-das Reinigen einer Schotterbettung mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine bekannt. Dabei wird der Schotter über die gesamte Gleisbreite bzw. Schwellenlänge in kontinuierlicher (non stop) Folge entlang der Gleisachse durch einen der Seite und Höhe nach verschwenkbaren Kettenförderer aufgenommen. Dieser weist eine endlose Förder- und Räumkette auf, deren Quertrum unterhalb des aus Querschwellen und Schienen bestehenden Gleisgerippes hindurchführt. Der durch den Kettenförderer aufgenommene Schotter wird einer in Vibration versetzbaren Siebanlage zugeführt und anschließend im gereinigten Zustand über seitlich verschwenkbare Abwurf-Förderbänder unmittelbar hinter dem Schotter-Aushubbereich wieder abgeworfen und durch zwei seitlich unter das Gleisgerippe einschwenkbare Kurz-Planierketten planiert und verdichtet. Der bei der Reinigung anfallende Abraum wird durch eine Abraum-Fördereinrichtung abtransportiert. Ein derartiges Verfahren hat sich in der Praxis sehr bewährt, wobei jedoch im Schwellen-Vorkopfbereich genügend Platz für die an das Quertrum des Kettenförderers anschließende Längsführungsbahn erforderlich ist, um ohne Störung entlang der SchwHlen-Vor-
köpfe die endlose Förder- und Räumkette vorbeiführen zu können. Bei Auftreten eines ortsfesten Hindernisses, z.B. einer Bahnsteigkante, einem Gehsteig od.dgl., muß der Reinigungsvorgang unterbrochen, die endlose Räum- und Förderkette ausgebaut und nach dem Hindernis wieder eingebaut werden, um die Schotteraufnahme bzw. den Schotterreinigungsvorgang wieder aufnehmen zu können. Eine kontinuierliche Reinigung derartiger Gleisabschnitte mit diesen unmittelbar benachbarten Hindernissen ist mit diesen Maschinen daher nicht möglich.
Es ist auch -gonüE DE-os 20 23 931- das kontinuierliche Auswechseln bzw. Erneuern eines Gleises durch einen sogenannten Schienen-Umbauzug bekannt. Dabei werden die zuvor gelösten alten Schienen und Schwellen in der vorderen Hälfte des Umbauzuges abgehoben, wonach das freigelegte Schotterbett durch einen Kettenförderer aufgenommen und einer Siebanlage zum Reinigen zugeführt wird. Der gereinigte Schotter wird durch Abwurf-Förderbänder wieder auf das freigelegte gleislose Planum abgeworfen, der Abraum wird durch eine entsprechende Abraum-Förderbandanordnung abtransportiert. Anschließend erfolgt eine Planierung und Verdichtung des abgeworfenen Schotters durch ein Raupenfahrwerk des Schienenumbauzuges. Unmittelbar darauffolgänd werden kontinuierlich neue Schwellen abgelegt und auf diese neue Schienen gelegt, sodaß der hintere Endbereich des Umbauzuges bereits auf dem neuen Gleis verfährt. Eine solche kontinuierliche Reinigung ist daher im wesentlichen ungehindert vom Gleisgerippe, jedoch nur in Zusammenhang mit einem derartigen Gleisumbau durchführbar.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Maschine der eingangs beschriebenen Art zum Reinigen einer Schotterbettung zu schaffen, mit dem bzw. mit der auch bei seitlichen Hindernissen, wie z.B. Bahnsteigen, Gehwegen od.dgl., eine wirtschaftliche und insbesondere ohne Störung bedingte, kontinuierliche Schotteraufnahme und -reinigung durchführbar ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß bei dem eingangs
dargelegten Verfahren während des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes - bei einem links oder rechts des zu reinigenden Gleises vorhandenen Hindernis, z.B. einem Randstein, Gehsteig od.dgl. - eine Anzahl innerhalb der beiden Fahrwerke gelegenen Schwellen im Bereich vor, beim und nach dem Hindernis von den Schienen gelöst und entfernt werden und das Quertrum des Kettenförderers vor dem Hindernis von diesem in Richtung gegen die Gleisachse zu seitlich verschwenkt und nach Durcharbeitung dieses Bereiches der Kettenförderer wieder zentrisch zur Gleisachse seitlich rückverschwenkt wird, während die gelösten Schwellen wieder kontinuierlich im Bereich des bereits abgelegten, gereinigten Schotters nach der Schotter-Umbaulücke eingesetzt und mit den Schienen verbunden werden, und wonach schließlich im gesamten freigelegten Bereich die Schienen wieder mit allen Schwellen ergänzt und befestigt werden.
Mit dem nach der Erfindung vorgesehenen Verfahren ist es erstmals möglich, die Schotterbettung auch im Bereich von seitlichen, insbesondere ortsfesten Hindernissen ohne Unterbrechung des kontinuierlichen Arbeitsvorschubes und Arbeitsflusses der Schotterbett-Reinigungsmaschine zu reinigen. Damit können in besonders vorteilhafter Weise insbesondere auch die stark verschmutzten und infolge der vielen Weichenabschnitte besonders wichtigen Bahnhofsbereiche der Gleise mit Bahnsteigkanten ungehindert gereinigt werden - zumindest in den Bereichen, wo bei einem Bahnsteig ein gegenüberliegender freier Ausweichbereich liegt. Aus dem auf diese Weise erzielbaren homogeneneren, gereinigten Zustand der Schotterbettung ist in weiterer Folge anschließend auch eine gleichmäßigere und vor allem dauerhaftere Unterstopfung und gegebenenfalls auch bessere Gleis-Stabil isation dieser Bereiche durchführbar. Mit Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist aber auch in besonders vorteilhafter Weise kein zeitaufwendiger Ausbau des unter dem Gleisgerippe durchführenden Quertrums vor dem Hindernis und eine anschließende Wieder-Einfädelung nach dem Hindernis erforderlich, sodaß eine wesentliche Leistungssteigerung für die Ausnützung auch kürzerer Zugspausen zur Schotterreinigung erzielbar ist.
Ein bevorzugtes Verfahren der Erfindung besteht darin, daß während
des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes etwa vier bis sechs Schwellenteilungen vor dem Hindernis in Arbeitsrichtung vor dem Quertrum des sich vorschiebenden Kettenförderers die Schwellen von den Schienen gelöst und seitlich entfernt werden, wonach das Kettenförderer-Quertrum gegen die Gleisachse eingeschwenkt wird und bis etwa vier bis sechs Schwellenteilungen nach dem Hindernis in kontinuierlicher Folge jeweils die unmittelbar vor dem Kettenförderer-Quertrum befindliche Schwelle entfernt und jeweils eine hinter dem Kettenförderer-Quertrum unmittelbar nach der Schotter-Umbaulücke abgelegte Schwelle wieder eingesetzt wird, wonach bei Bearbeitung des gesamten Hindernis-Bereiches das Kettenförderer-Quertrum wieder zentrisch zur Gleisachse rück- bzw. eingeschwenkt wird und die Schienen mit allen Schwellen ergänzt und befestigt werden. Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird zusätzlich zu der mit dem Quertrum mitwandernden Schotter-Umbaulücke auch eine Schwellen-Umbaulücke geschaffen, die ebenso in kontinuierlicher Folge mit dem Quertrum mitwandert. Damit kann - unabhängig von der Länge oder Höhe des seitlichen Hindernisses - der an das Quertrum anschließende Längsförderer für eine ungehinderte Reinigung ständig zwischen Schiene und Hindernis geführt werden.
Ein besonders.vorteilhaftes weiteres Verfahren besteht darin, daß die Schwellen während des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes mittels jeweils einer jeweils an der Maschine vor und hinter dem Bereich des Kettenförderer-Quertrums am Fahrgestellrahmen angeordneten und zu diesem längsverschiebbaren Schwellenwechsel vorrichtung entfernt bzw. wieder eingesetzt werden. Die maschinelle Schwellen-Entfernung bzw. -Wiedereinbringung mittels der Schwellenwechselvorrichtungen gewährleistet einerseits einen raschen Ausbau - auch bei einem festen Sitz der Schwelle in der gegebenenfalls verkrusteten Schotterbettung - und andererseits etwa gleichbleibende Abstände zur Schwellen-Umbaulücke für einen gleichmäßig kontinuierlichen Arbeitsvorschub bzw. eine gleichmäßige Tagesleistung der Maschine. Außerdem wird durch die maschinelle Schwelleneinbringung bzw. -Entfernung eine weitere Leistungssteigerung insgesamt erzielt.
Die Erfindung bezieht sich weiters auf eine gleisverfahrbare
Schotterbett-Reinigungsmaschine zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens mit einem zwischen zwei voneinander distanzierten Fahrwerken eines Fahrgestellrahmens angeordneten, über Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe der Seite und Höhe nach verschwenk- bzw. verstellbaren, um das Gleisgerippe herumführenden Kettenförderer mit einer endlosen und mit dem Quertrum unterhalb des Gleisgerippes hindurchführenden Räum- und Förderkette, sowie einer von dieser beschickbaren, nachgeordneten Siebanlage und seitlich verschwenkbaren, mit ihrem abwurfseitigen Ende dem Kettenförderer-Quertrum zugewandten Abwurf-Förderbändern für den gereinigten Schotter und einer Abraum-Förderanordnung für den Abtransport des anfallen den Abraumes, sowie gegebenenfalls mit einer im Bereich des Quertrums vorgesehenen Gleishebevorrichtung und einer dieser nachgeordneten, höhenverstellbaren Planiervorrichtung.
Die Schotterbett-Reinigungsmaschine besteht nach der Erfindung darin, daß die an den Kettenförderer angelenkten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen zur Höhen- und Seitenverstellung für eine wahl- bzw. wechselweise Seitenverstellung des Kettenförderers zur unmittelbar benachbarten Anordnung des linken oder rechten, an den Enden des Quertrums anschließenden Längsförderers an den einen oder anderen Schienenstrang ausgebildet sind. Mit einer nach der Erfindung ausgebildeten Maschine kann in vorteilhafter Weise der Kettenförderer - bei Durchführung des eingangs beschriebenen Verfahrens - so weit seitlich links oder rechts verschwenkt werden, daß der Längsförderer genau zwischen Schienenstrang und dem ortsfesten Hindernis geführt wird. Somit kann - unter kontinuierlicher Entfernung der Schwellen vor dem Quertrum und anschließendem Einschieben der Schwellen zwischen Schienen und Schotterbett - auch im Bereich des Hindernisses mit den üblichen Einrichtungen ohne jedwede Störung die Schotteraufnahme bzw. -reinigung durchgeführt werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführung nach der Erfindung besteht darin, daß in Arbeitsrichtung unmittelbar vor dem Quertrum des Kettenförderers und im Bereich des abwurfseitigen Endes der Abwurf-Förderbänder jeweils eine Schwellenwechseivorrichtung am Fahrgestellrahmen befestigt ist, die auf in Maschinenlängsrichtung ver-
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laufenden Führungen verschiebbar gelagert sind. Die Schwellenwechsel vorrichtungen können auf diese Weise ohne Beeinträchtigung der zur Schotterreinigung erforderlichen Einrichtungen - auch nachträglich - auf bereits bewährten Schotterbett-Reinigungsmaschinen angeordnet werden. Die in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungen ermöglichen trotz der kurzzeitigen Verbindung der Schwellenwechselvorrichtung mit einer ortsfesten Schwelle einen ungehinderten kontinuierlichen Arbeitsvorschub der Maschine.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schwellenwechsel vorrichtung zum Einsetzen bzw. Entfernen von Schwellen links oder rechts der Gleisachse längenverstellbar ausgebildet ist, und wobei zwischen den beiden Schwellenwechsel vorrichtungen die höhenverstellbare Gleishebevorrichtung und die dieser nachgeordnete und seitlich unter das Gleis einschwenkbare, höhenverstellbare Planiervorrichtung am Fahrgestellrahmen angeordnet sind. Die Längenverstell bar keit der Schwel lenwechselvorrichtung ermöglicht ein rasches und auch vollständiges Herausziehen der Schwelle - auch von Schwellen verschiedener Länge - aus dem Gleisgerippe für einen ungehinderten Einsatz des Kettenförderer-Quertrums. Die zwischen den Schwellenwechselvorrichtungen befindliche Gleishebevorrichtung verhindert ein störendes Durchhängen der Schienen, wobei außerdem die Schwellenverlagerung durch entsprechendes Anheben der Schienen erleichtert wird. Die Planiereinrichtung sichert ein gleichmäßiges, ebenes Auflager für die mit Hilfe der Schwellenwechselvorrichtung wieder unter die Schienen eingeschobenen Schwellen.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung weisen die in Maschinenlängsrichtung verlaufenden, jeweils im Endbereich der Schwellenwechselvorrichtung vorgesehenen Führungen eine wenigstens der zweifachen Schwellenbreite entsprechende Länge auf. Mit einer derart ausgebildeten Führung ist eine Schwellenentfernung bzw. -einschiebung ohne Unterbrechung der kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt der Maschine erzielbar.
Sind entsprechend einer weiteren Ausführung der Erfindung beide Schwellenwechselvorrichtungen jeweils mit einem in Maschinenlängsrichtung wirkenden Verstellzylinder zur Längsverschiebung auf den
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Führungen verbunden, so kann die Schwellenwechsel vorrichtung sofort nach Beendigung des Auszieh- bzw. Einschiebevorganges in Arbeitsrichtung der Maschine nach vor in die Ausgangsstellung verschoben und genau über der zu erfassenden Schwelle zentriert werden.
Die jeweils ein Paar bildenden Zangen der Schwellenwechsel vorrichtung können gemäß einer weiteren vorteilhaften Variante der Erfindung auf einer Tragplatte verschwenkbar gelagert werden, die über Führungen auf einer weiteren, mit einem teleskopartig ausschiebbaren Innen-Holm verbundenen Basisplatte höhenverstellbar gelagert ist, wobei zwischen den beiden in Maschinen-Querrichtung voneinander distanzierten Platten ein Höhenverstell antrieb angeordnet ist. Die Anordnung des Höhenverstellantriebes zwischen den beiden voneinander distanzierten Platten ermöglicht eine besonders niedrige Bauweise, wodurch sowohl eine ungehinderte Längsverschiebung als auch eine Drehung um 180° für ein Arbeiten auf den gegenüberliegenden Schwellenenden - bei Vorhandensein eines Hindernisses an dieser anderen Seite - durchführbar ist.
Schließlich s.ind nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung auf der Oberseite eines den Innen-Holm aufnehmenden Außen-Holmes Aufsätze zur längenverschiebbaren Aufnahme der in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungen angeordnet. Durch diese einfache Maßnahme wird eine besonders robuste Lagerung ohne Beeinträchtigung der teleskopartig verschiebbaren Holme geschaffen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Teil-Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Schotterbett-Reinigungsmaschine mit Schwellenwechselvorri chtungen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schotterbett-Reinigungsmaschine nach Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht der in Fig. 1 und 2 auf der rechten Seite dargestellten Schwellenwechsel vorrichtung und
Fig. 4 einen Querschnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 3.
Die in Fig. 1 und 2 ersichtliche Schotterbett-Reinigungsmaschine 1 besitzt einen auf voneinander distanzierten Fahrwerken 2 abgestützten Fahrgestellrahmen 3 und ist auf einem aus Querschwellen 4 und Schienen 5 gebildeten Gleis 6 verfahrbar. Die Maschine 1 verfügt über einen mit Druckerzeugern gekuppelten Motor 7, der über Steuerleitungen mit einer Steuereinrichtung 8 verbunden ist. In der durch einen Pfeil 9 ersichtlichen Arbeitsrichtung ist im hinteren Bereich eine Siebanlage 10 mit einem Vibrationsantrieb 11 auf dem Fahrgestellrahmen 3 angeordnet. Die Siebanlage 10 ist durch einen endlosen Kettenförderer 12 mit einer endlosen Fbrder- und Räumkette beschickbar und besteht im wesentlichen aus zwei seitlichen Längsförderern 13, deren obere, im Bereich eines Antriebes 14 gelegene Enden miteinander verbunden sind und deren untere Enden mit einem unter das Gleis hindurchgeführten Quertrum 15 zur Schotteraufnahme verbunden sind. Zur Höhen- und Seitenverstellung des Kettenförderers 12 sind Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen 16,17 für eine wahl- bzw. wechselweise Seitenverstellung des Kettenförderers 12 zur unmittelbar benachbarten Anordnung des linken oder rechten, an den Enden des Quertrums 15 anschließenden Längsförderers 13 an den einen oder anderen Schienenstrang ausgebildet.
Unterhalb des Fahrgestellrahmens 3 sind im Bereich der Siebanlage 10 zwei seitlich verschwenkbare Abwurf-Förderbänder 18 angeordnet. Zum Abtransport des Abraumes ist eine mittige Abraum-Förderbandanordnung 19 vorgesehen. Im Bereich des Quertrums 15 ist eine höhenverstellbare, mit vier Gleisheberollen pro Schiene ausgestattete Gleishebevorrichtung 20 und unmittelbar dahinter eine höhenverstell bare, seitlich unter das Gleis 6 einschwenkbare Planiervorrichtung 21 am Fahrgestellrahmen 3 angeordnet.
In Arbeitsrichtung unmittelbar vor dem Quertrum 15 des Kettenförderers 12 und im Bereich unmittelbar hinter dem abwurfseitigen Ende der Abwurf-Förderbänder 18 bzw. der Planiervorrichtung 21 ist jeweils eine Schwellenwechselvorrichtung 22 und 23 am Fahrgestellrahmen 3 befestigt, die auf in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungen 24 verschiebbar gelagert sind. Beide Schwell enwechsel vorrichtungen 22 und 23 sind jeweils mit einem in Maschinenlängsrichtung wirkenden Verstellzylinder 25 - zur Längsverschiebung auf den Führungen 24 - verbunden.
Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, sind die Schwellenwechselvorrichtungen 22 und 23 zum Einsetzen (hinter dem Quertrum 15) bzw.
Entfernen der Schwellen (vor dem Quertrum 15) auf einer Seite des Gleises 6 - auf der in Fig. 2 ersichtlichen unteren Seite längenverstellbar ausgebildet. Im Bereich des Quertrums 15 ist auf der gegenüberliegenden Seite, somit auf der linken Seite der Maschine 1 ein ortsfestes Hindernis 26 ersichtlich. Mit einem Pfeil 27 ist die Verschwenkbewegung des Kettenförderers 12 vor dem Hindernis 26 von der strichliert dargestellten, zentrischen Betriebslage in eine dem linken Schienenstrang benachbarte, mit vollen Linien dargestellte Lage angedeutet. Die Schwenkbewegung nach dem Hindernis 26 zurück in die normale Betriebslage ist durch einen Pfeil 28 dargestellt.
Die in Fig. 3 und 4 ersichtliche, auf den Führungen 24 längsverschiebbare Schwellenwechsel vorrichtung 22 weist ein Paar von gabelförmigen Zangen 29 auf, die auf einer Tragplatte 30 verschwenkbar gelagert sind. Die Verschwenkbewegung wird durch einen Verstellzylinder 31 durchgeführt. Die Tragplatte 30 weist schwalbenschwanzartige Fortsätze auf, die in entsprechend ausgebildeten Führungen einer weiteren Basisplatte 33 angeordnet sind. Diese Basisplatte ist mit einem im Querschnitt rechteckigen Innen-Holm 34 verbunden, der in einem Außen-Holm 35 spielfrei längsverschiebbar gelagert ist. Die Längsverschiebung erfolgt durch einen Verschiebezylinder 36, der mit seinem kolbensei ti gen Ende am Innen-Holm 34 und mit seinem zylindersei ti gen Ende am gegenüberliegenden Ende des Außen-Holmes befestigt ist. Zwischen den beiden in Maschinen-Querrichtung voneinander distanzierten Platten 30,33 ist ein Höhenverstell antrieb angeordnet, der an einem Ende mit der Basisplatte 33 und am anderen Ende mit der Tragplatte 30 verbunden ist. Die beiden Führungen 24 sind auf einer Platte 38 befestigt und das zylindersei ti ge Ende des Verstell Zylinders 25 für die Längsverschiebung an dieser angelenkt. Die Platte 38 ist um eine Achse 39 drehbar an der Unterseite des Fahrgestellrahmens 3 angeordnet, um die Schwellenwechsel vorrichtung 22 bzw. 23 auch an der anderen Gleisflanke positionieren zu können. Beide Zangen 29 bestehen weiters jeweils aus zwei Teilen, die durch Schraubverbindungen 40 lösbar miteinander verbunden sind. Auf dem Außen-Holm 35 sind jeweils Aufsätze 41 zur Aufnahme der Führungen 24 vorgesehen.
Im folgenden wird der Ablauf zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schotterbett-Reinigungsinaschine und teilweise anhand der Fig. 3 und 4 näher beschrieben:
Nachdem das Quertrum 15 des endlosen Kettenförderers 12 durch eine Ausnehmung der Schotterbettung unter dem Gleis 6 hindurchgeführt bzw. "eingefädelt" wurde, beginnt der an sich bekannte Schotter-Reinigungsvorgang durch Aufnahme des Schotters unter dem Gleisgerippe bei kontinuierlichem Arbeitsvorschub der Maschine 1. Dabei sind die beiden seitlichen Längsförderer 13 spiegelbildlich zur Gleislängsachse angeordnet, d.h. daß deren Innenseite jeweils nur in geringem Abstand zu den Schwellenkopfenden angeordnet ist.
In einem Bereich von etwa vier bis sechs Schwellenteilungen vor dem in kurzem Abstand zu den Schwellenenden angeordneten, ortsfesten Hindernis 26 werden von einem Arbeitstrupp die Schienenschrauben (oder bei Nagel befestigung die Schienennägel) vor Eintreffen der Maschine 1 aus den Schwellen 4 entfernt. Sobald nun die vordere Schwellenwechselvorrichtung 22 die erste von den Schienen 5 gelöste Schwelle erreicht, wird diese durch die Zangen 29 erfaßt und durch Betätigung des Verschiebezylinders 36 seitlich aus der Schotterbettung auf die dem Hindernis gegenüberliegende freie Seite gezogen und dort abgelegt. Während des Ausziehvorganges ist der Verstellzylinder 25 drucklos, sodaß die Erfassung der ortsfesten Schwelle unabhängig von der kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt der Maschine durch Längsverschiebung der Schwell enwechsel vorrichtung 22 auf den Führungen 24 durchführbar ist. Unmittelbar nach Ablegen der herausgezogenen Schwelle 4, z.B. seitlich neben dem Gleis oder auch am Fahrgestellrahmen der Maschine, wird der Verschiebezylinder 36 in die Gegenrichtung zum Einziehen des Innen-Holmes 34 und der Verstellzylinder 25 zum Verschieben der Schwellenwechselvorrichtung in den vorderen Endbereich der Führungen 24 betätigt. Nach Zentrierung des Zangenpaares über der nächsten Schwelle 4 wird der Höhen-Verstellantrieb 37 betätigt, wodurch die Zangen zur Erfassung der Schwelle abgesenkt werden. Der beschriebene Arbeitsvorgang wiederholt sich bis in einen Bereich von vier bis sechs Schwellenteilungen nach dem Hindernis 26.
Sobald das Quertrum in den Anfangsbereich des Hindernisses 26 kommt, werden die beiden Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen 17 derart betätigt, daß der gesamte Kettenförderer 12 in einer zur Gleisebene etwa parallelen Ebenenach rechts verschwenkt wird, bis der linke Längsförderer 13 zwischen der linken Schiene 5 und dem Hindernis 26 zu liegen kommt (siehe Pfeil 27 in Fig. 2). Nach Erreichen der ersten am Nachbargleis abgelegten Schwelle 4 durch die hintere, im vorderen Endbereich der Führungen 24 befindliche Schwellenwechselvorrichtung 23 wird diese durch Betätigung des Verschiebezylinders 36 seitlich ausgefahren und die Schwelle 4 im vorderen bzw. rechten Endbereich erfaßt, aufgehoben und mit dem hinteren bzw. gleisseiti gen Ende auf den kurz zuvor abgeworfenen, gereinigten und planierten Schotter abgelegt und in die richtige Position unter die Schienen 5 geschoben. Da der Verstell zylinder drucklos gehalten ist, kann dieser Einschiebevorgang ebenfalls unabhängig von der kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt der Maschine 1 durchgeführt werden. Nach Beendigung des Einschiebevorganges wird die Schwellenwechselvorrichtung 23 wieder seitlich ausgefahren, um die nächste abgelegte Schwelle zu erfassen und in die Gleisbettung wieder einzusetzen.
Durch diese kontinuierliche Schwellenentfernung unmittelbar vor dem Quertrum 15 und die anschließende sofortige Wiedereinbringung der entfernten Schwellen entsteht eine mit der Schotter-Umbaulücke bzw. dem Quertrum 15 mitwandernde Schwellen-Umbaulücke. In dieser kann der Kettenförderer 12 derart verschwenkt geführt werden, daß trotz des nahe beim Gleis angeordneten Hindernisses 26, z.B. einer Bahnsteigkante, eine ungestörte und kontinuierliche Reinigung durchführbar ist. Sobald das Hindernis 26 passiert ist, ,wird der Kettenförderer 12 wieder durch Betätigung der Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen 17 in die strichliert dargestellte Ausgangslage zurückverschwenkt (siehe Pfeil 28 in Fig. 2). In diesem Bereich wurden durch die vordere Schwell enwechsel vorrichtung 22 keine Schwellen mehr entfernt. Die hintere Schwellenwechsel vorrichtung 23 bleibt so lange im Einsatz, bis die letzte abgelegte Schwelle wieder unter das Gleis 6 eingesetzt wurde.
Entsprechend einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens sind jedoch nicht unbedingt die beschriebenen Schwellenwechselvorrichtungen 22 und 23 erforderlich, da die Entfernung bzw. Wiedereinbringung der Schwellen 4 innerhalb der beiden voneinander distanzierten Fahrwerke 2 der Maschine 1 ebenso von Hand aus durchführbar ist. Damit die Schwellenwechsel vorrichtungen 22,23 auch auf der anderen Maschinenlängsseite einsetzbar sind, werden diese um die in Maschinenlängsmitte angeordnete Achse 39 verschwenkt. Zu dieser Verschwenkbewegung um 180° werden die unteren Teile der Zangen 29 durch Lösen der Schraubverbindungen 40 entfernt, sodaß eine ungehinderte Drehbewegung zwischen Fahrgestellrahmen 3 und Gleis 6 durchführbar ist. Auf diese Weise kann während des kontinuierlichen Arbeitsvorschubes der Maschine 1 ohne Störung ein auf der linken oder rechten Seite des Gleises mit seiner Gleisachse 42 befindliches Hindernis durch Seitenverschwenkung des Kettenförderers 12 - nach vorheriger zeitgerechter entsprechender Behandlung der Befestigungsmittel und der Schwellen - dem jeweiligen Hindernis ausgewichen werden. Dadurch ist auch in diesen Bereichen nunmehr eine klaglose und ununterbrochene Schotteraufnahme und -reinigung möglich.
-Al-
Leerseit ο

Claims (10)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Reinigen einer Schotterbettung mittels einer gleisverfahrbaren Schotterbett-Reinigungsmaschine mit einem über zwei voneinander distanzierte Fahrwerke abgestützten Fahrgestellrahmen, wobei der Schotter über die gesamte Gleisbreite bzw. Schwellenlänge in kontinuierlicher (non stop) Folge entlang der Gleisachse durch einen um das aus Querschwellen und Schienen bestehende Gleisgerippe herumführenden und der Seite und Höhe nach verschwenkbaren Kettenförderer mit endloser Förder- und Räumkette aufgenommen und einer Siebanlage zum Reinigen zugeführt wird, und wonach der gereinigte Schotter über wenigstens ein seitlich verschwenkbares Abwurf-Förderband unmittelbar hinter dem Schotteraushubbereich wieder abgeworfen und gegebenenfalls planiert und der Abraum über eine Abraum-Förderanordnung abtransportiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß während des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes - bei einem links oder rechts des zu reinigenden Gleises vorhandenen Hindernis (26), z.B. einem Randstein, Gehsteig od. dgl. - eine Anzahl innerhalb der beiden Fahrwerke (2) gelegenen Schwellen (4) im Bereich vor, beim und nach dem Hindernis von den Schienen gelöst und entfernt werden und das Quertrum des Kettenförderers (12) vor dem Hindernis von diesem in Richtung gegen die Gleisachse (42) zu seitlich verschwenkt und nach Durcharbeitung dieses Bereiches der Kettenförderer (12) wieder zencrisch zur Gleisachse (42) seitlich rückverschwenkt wird, während die gelösten Schwellen ( 4 ) wieder kontinuierlich im Bereich des bereits abgelegten, gereinigten Schotters nach der Schotter-Umbaulücke eingesetzt und mit den Schienen (5) verbunden werden und wonach schließlich im gesamten freigelegten Bereich die Schienen (5) wieder mit allen Schwellen (4) ergänzt und befestigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes etwa vier bis sechs Schwellenteilungen vor dem Hindernis (26) in Arbeitsrichtung vor dem Quertrum (15) des sich vorschiebenden Kettenförderers (12) die Schwellen (4) von den Schienen (5) gelöst und seitlich entfernt werden, wonach das Kettenförderer-Quertrum (15) gegen die Gleisachse (42) eingeschwenkt wird und bis etwa vier bis sechs Schwell enteilungen nach dem Hindernis in kontinuierlicher Folge jeweils die unmittelbar vor dem Kettenförderer-Quertrum (15) befindliche Schwelle (4) entfernt und jeweils eine hinter dem Kettenförderer-Quertrum (15) unmittelbar nach der Schotter-UmbauTücke abgelegte Schwelle (4) wieder eingesetzt wird, wonach bei Bearbeitung des gesamten Hindernis-Bereiches das Kettenförderer-Quertrum (15) wieder zentrisch zur Gleisachse (42) rück- bzw. eingeschwenkt wird und die Schienen (5) mit allen Schwellen (4) ergänzt und befestigt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellen (4) während des kontinuierlichen (non stop) Arbeitsvorschubes mittels jeweils einer jeweils an der Maschine (1) vor und hinter dem Bereich des Kettenförderer-Quertrums (15) am Fahrgestellrahmen (3) angeordneten und zu diesem längsverschiebbaren Schwellenwechselvorrichtung (22,23) entfernt bzw. wieder eingesetzt werden.
4. Schotterbett-Reinigungsmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einem zwischen zwei voneinander distanzierten Fahrwerken eines Fahrgestellrahmens angeordneten, über Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe der Seite und Höhe nach verschwenk- bzw. verstellbaren, um das Gleisgerippe herumführenden Kettenförderer mit einer endlosen und mit dem Quertrum unterhalb des Gleisgerippes hindurchführenden Räum- und Förderkette, sowie einer von dieser beschickbaren, nachgeordneten Siebanlage und seitlich verschwenkbaren, mit ihrem abwurf sei tigen Ende dem Kettenförderer-Quertrum zugewandten Abwurf-
Förderbändern für den gereinigten Schotter und einer Abraum-Förderanordnung für den Abtransport des anfallenden Abraumes sowie gegebenenfalls mit einer im Bereich des Quertrums vorgesehenen Gleishebevorrichtung und einer dieser nachgeordneten, höhenverstellbaren Planiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Kettenförderer (12) angelenkten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnungen (16,17) zur Höhen- und Seitenverstellung für eine wahl- bzw. wechselweise Seitenverstellung des Kettenförderers (12) zur unmittelbar benachbarten Anordnung des linken oder rechten, an den Enden des Quertrums (15) anschließenden Längsförderers (13) an den einen oder anderen Schienenstrang ausgebildet sind.
5. Maschine nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß in Arbeitsrichtung unmittelbar vor dem Quertrum (15) des Kettenförderers (12) und im Bereich des abwurfseitigen Endes der Abwurf-Förderbänder (18) jeweils eine Schwellenwechsel vorrichtung (22,23) am Fahrgestellrahmen (3) befestigt ist, die auf in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungen (24) verschiebbar gelagert sind.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellenwechsel vorrichtung (22,23) zum Einsetzen bzw. Entfernen von Schwellen links oder rechts der Gleisachse (42) längenverstellbar ausgebildet ist und wobei zwischen den beiden Schwellenwechselvorrichtungen (22,23) die höhenverstellbare Gleishebevorrichtung (20) und die dieser nachgeordnete und seitlich unter das Gleis einschwenkbare, höhenverstellbare Planiervorrichtung (21) am Fahrgestellrahmen (3) angeordnet sind.
7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in Maschinenlängsrichtung verlaufenden, jeweils im Endbereich der Schwellenwechselvorrichtung (22,23) vorgesehenen Führungen (24) eine wenigstens der zweifachen Schwellenbreite entsprechende Länge aufweisen.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schwellenwechsel vorrichtungen (22,23) jeweils mit einem in Maschinenlängsrichtung wirkenden Verstell zylinder (25) zur Längsverschiebung auf den Führungen (24) verbunden sind.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils ein Paar bildenden Zangen
(29) der Schwell enwechselvorrichtung (22,23) auf einer Tragplatte
(30) verschwenkbar gelagert sind, die über Führungen (32) auf einer weiteren, mit einem teleskopartig ausschiebbaren Innen-Holm (34) verbundenen Basisplatte (33) höhenverstellbar gelagert ist, wobei zwischen den beiden in Maschinen-Querrichtung voneinander distanzierten Platten (30,33) ein Höhenverstell antrieb (37) angeordnet ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite eines den Innen-Holm (34) aufnehmenden Außen-Holmes (35) Aufsätze (41) zur längenverschiebbaren Aufnahme der in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Führungen (24) angeordnet sind.
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