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DE342936C - Wiegeeinrichtung fuer Fahrzeuge u. dgl. - Google Patents

Wiegeeinrichtung fuer Fahrzeuge u. dgl.

Info

Publication number
DE342936C
DE342936C DE1919342936D DE342936DD DE342936C DE 342936 C DE342936 C DE 342936C DE 1919342936 D DE1919342936 D DE 1919342936D DE 342936D D DE342936D D DE 342936DD DE 342936 C DE342936 C DE 342936C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
scales
weighing
container
collecting container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919342936D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THEOPHIL FRANK
Original Assignee
THEOPHIL FRANK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THEOPHIL FRANK filed Critical THEOPHIL FRANK
Application granted granted Critical
Publication of DE342936C publication Critical patent/DE342936C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/08Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for incorporation in vehicles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Wiegeeinrichtung für Fahrzeuge u: dgl. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Fahrzeug, auf dem mehrere Wiegevorrichtungen vorgesehen sind, um die Abnehmer der Ladung in die Lage zu versetzen, das Gewicht der Ladung oder eines Teiles derselben bei der Abnahme festzustellen. Es werden hierbei an Stelle der sonst üblichen Laufgewichtswaagen Flüssigkeitswaagen verwendet, bei denen die durch das unvermeidliche Spiel der üblichen Übertragungsmittel entstandenen Fehlerquellen vermieden werden. Zu diesem Zweck ist zur Aufnahme der Flüssigkeit ein Sammelbehälter vorgesehen, sowie die Waagen anstatt mit an den Wiegebalken pendelnd aufgehängten Flüssigkeitsbehältern versehen, welche durch Röhren mit dem Sammelbehälter verbunden sind. Hierbei wird die überschüssige Flüssigkeit an den Waagen selbsttätig zu dem Sammelbehälter zurückgeführt bzw. die zum Gleichgewicht der Waage noch fehlende Flüssigkeit dem Sammelbehälter entzogen und den Waagen automatisch zugeführt, bis das Gleichgewicht zwischen Fahrzeugladung und den Waagengewichten hergestellt ist. Die verschiedenen Waagen sind zwischen Kastenboden und Wagenuntergestell pendelnd aufgehängt, so daß sie sich selbsttätig, sobald sie in Wiegestellung gebracht werden, horizontal einstellen. Durch die im Sammelbehälter nach der selbsttätigen Gleichgewichtseinstellung noch verbleibende Flüssigkeit kann das Gewicht der Ladung festgestellt werden, zu welchem Zweck der Behälter ebenfalls an einer besonderen Waage oder an deren Wiegebalken, welcher anderseits mit Laufgewicht versehen sein kann, aufgehängt ist.
  • Dem Wesen nach kann der vorliegende Erfindungsgegenstand auch bei stationären Waagen, Kranwaagen, Eisenbahnwaagen usw. sowie bei allen möglichen Wiegeeinrichtungen Anwendung finden: Die Bewegung der Flüssigkeit erfolgt durch eine in irgendeiner Weise betriebene gleichmäßig arbeitende Pumpe, deren Saug- und Druckrohr mit den Flüssigkeitsbehältern der einzelnen Waagen in Verbindung stehen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsart dargestellt.
  • Die Abb. r, 2 ünd 3 zeigen die Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes in einer Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, im Querschnitt und in der Draufsicht, während in-Abb. q. ein teilweiser Schnitt durch den an den Wiegebalken der Waagen aufgehängten Flüssigkeitsbehälter dargestellt ist.
  • Die Abb. 5, 6 und 7 zeigen die Ausgestaltung der den Sammelbehälter aufnehmenden besonderen Waage in Seitenansicht, Stirnansicht und Draufsicht, und Abb. ß zeigt eine in der besonderen Waage angeordnete Verteilungskammer im Längsschnitt und in zwei wagerechten Schnitten.
  • An den Wiegebalken z ist mittels einer Schneide 2 ein Flüssigkeitsbehälter 3 pendelnd aufgehängt. Von einem Sammelbehälter q. (s. Abb. 5 und 7) führen nun die Röhren 5 und 6 bzw. die mit diesen beweglich verbundenen Röhren 7, 8 zu der Waage (Abb. i bis 3). Diese Röhren 7 und 8 münden. in ein gemeinsames Standrohr g, in welches noch ein zweites Rohr io geschoben ist. In das äußere Rohrg mündet das unter Druckwirkung stehende Rohr 7, während in dem Rohr $ Saugwirkung herrscht. Am unteren Ende der Röhre g und io sind Öffnungen vorgesehen, über welche ein gemeinsamer Schieber m geschoben ist, welcher seinerseits mittels eines Querstückes 12, einer Stange 13 und eines mit Druck des Waagebalken betätigten Hebels 14 verschoben wird. Die Röhren 7 und 8 sind mit dem Waagengerippe fest verbunden und schwingen nicht mit dem Wiegebalken.
  • Sobald in dem Behälter 3 zu wenig Flüssigkeit ist, d. h. die an den Wiegehebeln angreifende Last des Fahrzeugkastens größer ist als das Gewicht des Behälters 3, so bewegt sich derselbe nach oben. Hierdurch bewegt der Hebel 14 durch die Stange 13 und Verbindungsstück 12 den Schieber ii nach unten und öffnet die oberen Öffnungen 15 des Standrohres g. Diese stehen aber mit der Druckröhre 7 in Verbindung, und es tritt somit so lange Flüssigkeit in den Behälter 3, bis die Gleichgewichtslage des Wiegebalkens i erreicht ist, d. h. der Schieber ii die Öffnung 15 wieder verdeckt. Ist zu viel Flüssigkeit in den Behälter 3 gelangt, so senkt sich derselbe, wodurch der Schieber ii die unteren öffnungen 16 des Innenrohres io öffnet, wodurch Flüssigkeit durch das Saugrohr 8 abgesaugt wird, und zwar wieder so lange, bis das Gleichgewicht hergestellt ist. Der Schieber ii kann mit etwas Spiel über das Rohr io geschoben sein, so daß eine Störung des Wiegebalkens durch die Reibung desselben nahezu vermieden ist. Die Schlitze 15 und 16 sind oben und unten etwas versenkt, so daß in der Nähe der Gleichgewichtslage die Flüssigkeitsbewegung langsamer stattfindet. Die Bewegung des Wiegebalkens i wird oben und unten durch leichte Federn begrenzt, so daß dieser keinen zustarken Ausschlag bekommt, während er in der Mittellage frei schwingen kann. Die Standrohre g und io samt dem Schieber ix tauchen in das etwas weiter gehaltene Rohr 17 ein, welches mit dem Flüssigkeitsbehälter 3 durch Öffnungen 18 und ig in Verbindung steht. In der Ruhelage der Waage, d. h. beim Fahren, ist das Rohr 17 durch einen dicht schließenden Verschlußdeckel 2o abgeschlossen.
  • Wie im vorstehenden schon erwähnt, stehendie Flüssigkeitsbehälter 3 der einzelnen Waagen durch Röhren 5 und 6 mit dem Sammelbehälter q. in Verbindung. Zur Anschließung aller Druck- und Saugröhren sämtlicher Waagen ist eine Zentralkammer 21 (Abb. 8) vorgesehen, in deren Raum 22 sämtliche Druckröhren münden, während an den Raum 23 sämtliche Saugröhren angeschlossen sind. An diese beiden Räume 22, 23 ist die schon in der Einleitung erwähnte Pumpe angeschlossen, und zwar an die Öffnungen 24 und 25, wobei diese jeweils in 22, 23 Druck- bzw. Saugwirkung herstellt. Durch Ventile 26, 27 und die Röhren 28, 29 ist die Verteilungskammer 21 mit dem Sammelbehälter q. der Zentralwaage (Abb. 5 bis 7) in Verbindung.
  • Mit dieser Einrichtung wird also eine Flüssigkeitsverteilung bewirkt, die jeweils von dem Gleichgewicht der verschiedenen Waagen abhängig ist. Nachdem die Gleichgewichtslage sämtlicher Waagen erreicht ist, wird die im Sammelbehälter q. noch verbleibende Flüssigkeit mittels des Wiegebalkens 3o der Zentralwaage und des Laufgewichtes 31 gewogen. Zur tewegung des Laufgewichtes 31 ist ein Handrad 32 vorgesehen, mit Hilfe dessen' der Wiegebalken3o ins Gleichgewicht gebracht wird -und welches zugleich ein Zählwerk 33 bewegt, von welchem das Endergebnis der Wägung angezeigt wird. Durch die Zunge 34- wird hierbei die Gleichgewichtslage des Wiegebalkens 3o der Zentralwaage erkenntlich gemacht.
  • Die Art der Flüssigkeit ist für das Wesen der Erfindung gleichgültig, am vorteilhaftesten wird sich aber Glyzerin hierfür eignen.
  • Beim Tarieren des unbeladenen Gefährts wird der Zähler 33 auch wieder abgeschaltet und auf o eingestellt. Sodann wird die Zentralwaage durch einen Hebelmechanismus in Wiegestellung gebracht, ebenfalls die einzelnen Waagen. Hierauf wird die Pumpe in Tätigkeit gesetzt, bis die Gleichgewichfslage der einzelnen Waagen erreicht ist, d. h. eine Flüssigkeitsbewegung in den Röhren nicht mehr stattfindet, was durch Schaugläser o. dgl. sichtbar gemacht werden kann. Nachdem durch das Handrad 32 auch die Gleichgewichtslage der Zentralwaage hergestellt ist, wird der Zähler 33 wieder eingeschaltet.
  • Der Wiegevorgang mit beladenem Fahrzeug ist analog, doch mit eingeschaltetem Zähler. Hierbei wird entsprechend der auf die Waagen wirkenden Last die Flüssigkeit vom Sammelbehälter4. zu denBehältern 3 der einzelnenWaagen gepumpt, wo dann nach Erreichung des Gleichgewichts das Nettogewicht der Last abgelesen werden kann.
  • Die Ungenauigkeit durch Wärmeausdehnung der Flüssigkeit in den Rohren kann leicht durch einen Expansionsapparat aufgehoben werden.
  • Durch das Eintauchen der Röhren in die Flüssigkeitsbehälter der Waagen wird Flüssi&-keit verdrängt, welcher Mißstand Ungenauigkeiten beim Wiegen hervorrufen könnte, was aber, wenn die Röhren und Behälter gleichmäßigen Querschnitt haben, d. h. prismatisch bzw. zylindrisch sind, für das Wiegeergebnis keinen Einfluß hat, weil die dadurch hervorgerufene Nebenwirkung jeweils proportional und beim Eichen berücksichtigt ist. Durch das Eintauchen der nicht mit dem Wiegebalken schwingenden Röhren wird die Bewegung der ersteren nur gedämpft, aber nicht gehemmt, wobei außerdem ein ruhiges Einspielen begünstigt wird. Die Flüssigkeitsbehälter 3 und q. sind mit durchbrochenen senkrechten Zwischenwänden versehen, so daß beim Fahren ein zu starkes Schlagen der Flüssigkeit vermieden wird, während durch die Ventile 26 und 27 ein Umlauf der Flüssigkeit nur ermöglicht wird, wenn die Pumpe arbeitet. Beim Außerbetriebsetzen der ganzen Wiegeeinrichtung werden auch hier sämtliche Wiegehebel sowie die aufgehängten Flüssigkeitsbehälter von den Pfannen bzw. Schneiden abgehoben und festgehalten. Die Regulierung des Zu- und Abflusses der Flüssigkeit der einzelnen Behälter der Waagen kann auch von einer Zentralstelle aus betätigt werden, zu welchem Zweck beispielsweise auch elektromagnetische Einrichtungen Verwendung finden können.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: x. Wiegeeinrichtung für Fahrzeuge u. dgl., bestehend aus mehreren Flüssigkeitswaagen, an deren Wiegebalken Flüssigkeitsbehälter aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsbehälter (3) der einzelnen Waagen mit einem Sammelbehälter (q.) in Verbindung stehen, in welchen die bei der Wägung überschüssige Flüssigkeitsmenge gedrückt bzw. die noch erforderliche Menge entnommen wird.
  2. 2. Ausführung der Wiegeeinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB der Sammelbehälter (4.) am Wiegebalken einer weiteren Waage aufgehängt ist, die, etwa mit Laufgewichten versehen, das addierte Ergebnis sämtlicher Waagen anzeigt.
DE1919342936D 1919-11-13 1919-11-13 Wiegeeinrichtung fuer Fahrzeuge u. dgl. Expired DE342936C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE342936T 1919-11-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE342936C true DE342936C (de) 1921-10-28

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919342936D Expired DE342936C (de) 1919-11-13 1919-11-13 Wiegeeinrichtung fuer Fahrzeuge u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE342936C (de)

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