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DE3429260A1 - Umhuellungsaufbauten fuer selbstausloeschende rauchwaren - Google Patents

Umhuellungsaufbauten fuer selbstausloeschende rauchwaren

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DE3429260A1
DE3429260A1 DE19843429260 DE3429260A DE3429260A1 DE 3429260 A1 DE3429260 A1 DE 3429260A1 DE 19843429260 DE19843429260 DE 19843429260 DE 3429260 A DE3429260 A DE 3429260A DE 3429260 A1 DE3429260 A1 DE 3429260A1
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DE
Germany
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bmi
zones
fire
smoking
range
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Application number
DE19843429260
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English (en)
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DE3429260C2 (de
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Donald F. Roswell Ga. Durocher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kimberly Clark Corp
Original Assignee
Kimberly Clark Corp
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Publication date
Application filed by Kimberly Clark Corp filed Critical Kimberly Clark Corp
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    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D1/00Cigars; Cigarettes
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    • A24D1/025Cigars; Cigarettes with special covers the covers having material applied to defined areas, e.g. bands for reducing the ignition propensity
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
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    • A24D1/10Cigars; Cigarettes with extinguishers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H5/00Special paper or cardboard not otherwise provided for
    • D21H5/12Special paper or cardboard not otherwise provided for characterised by the use of special fibrous materials
    • D21H5/14Special paper or cardboard not otherwise provided for characterised by the use of special fibrous materials of cellulose fibres only
    • D21H5/16Tobacco or cigarette paper

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  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Umhüllungen für Rauchwaren, wie etwa Zigaretten, insbesondere solche Umhüllungen, welche die Neigung der Zigaretten, ein Entzünden von Oberflächen, die in Berührung mit der brennenden Zigarette kommen, zu verursachen, verringern. Es gibt Berichte über Brände, die brennenden Zigaretten, die in Berührung mit brennbaren Materialien kommen, zugeschrieben werden. SoI-ehe Berichte haben das Interesse hervorgerufen, die Neigung von Zigaretten, Oberflächen und Materialien, einschließlich Möbel, Bettzeug und dgl. nach Berührung zu entzünden, zu verringern. Eine offensichtlich erwünschte Eigenschaft von Zigaretten in dieser Beziehung würde sein, daß diese selbsterlöschen, wenn sie über eine Zeitspanne, ob in einem Aschenbecher oder an offener Luft, unbeobachtet bleiben. Da in der Fachwelt Einigkeit darüber besteht, daß der Umhüllungsaufbau der Zigarette stark das Verhalten der Zigarette während dem Glimmen beeinflußt, wäre eine Änderung der Umhüllung, um diese erwünschten Ergebnisse zu erzielen, höchst vorteilhaft. Insbesondere ein Umhüllungsaufbau, der diesbezüglich wirkt, ohne ernsthafte nachteilige Auswirkungen auf die erwünschten Raucheigenschaften und Charakteristika wäre besonders vorteilhaft.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit solchen Umhüllungsaufbauten und verbesserten Rauchwaren unter Anwendung dieser.
Das Verringern der Neigung von Zigaretten, Polster, Bettzeug und dgl. zu entzünden, hat große Aufmerksamkeit gefunden.
Beträchtliche Anstrengungen wurden auf die Modifikationen von Zigarettenpapieren gerichtet, zum Zwecke, die Feuergefahren zu verringern, einschließlich der Entwicklung nichtbrennender Umhüllungen, wie beispielsweise in der US-PS 2 998 012 (Lamm, 29. August 1961) beschrieben und dem Entwurf von Umhüllungen mit gemusterten Ringen oder Be-
reichen an nichtbrennenden Materialien, wie beispielsweise in der US-PS 4 044 778 (Cohn, 30. August 1977) beschrieben.
Ebenso ist es bekannt, beispielsweise aus der US-PS H 231 377 (Cline), herkömmliche Umhüllungen mit chemischen Hilfsstoffen, wie etwa Alkalimetallcitraten, zu behandeln, um die Brenneigenschaften zu regulieren.
Darüber hinaus ist es bekannt, wie in der anhängigen US-Patentanmeldung Nr. 334 120 (eingereicht am 24. Dezember 1981) beschrieben, daß die Zugabe außergewöhnlicher Mengen an brandfördernden Zusätzen zu Zigarettenpapier zu einer verringerten Emission des Seitenstromrauchs führt. Mit solchen Papieren hergestellte Zigaretten besitzen normalerweise jedoch keine selbstauslöschenden Eigenschaften.
Weiterhin beschreibt die anhängige US-Patentanmeldung Nr.
Umhüllungsaufbauten mit speziell entworfenen Papierstrukturen, welche Zigaretten ergeben, die selbstauslöschend sind, wenn sie in Berührung mit einer Oberfläche, einschließlich vieler herkömmlich zu begegnender, brennbarer Oberflächen, kommen. Solche Zigaretten brennen jedoch an der Luft kontinuierlich und unbehindert und sind unter den Bedingungen des unbehinderten Brennens nicht selbstauslöschend.
Es bleibt, zusammengefaßt, wünschenswert, Umhüllungsaufbauten für Zigaretten und dgl. zu schaffen, die in einer Zigarette resultieren, die zuverläßlich an der Luft nach dem Brennen über einen festgelegten und kontrollierten Zeitraum selbstauslöschend ist. Weiterhin ist es erwünscht, solche Umhüllungsaufbauten zu schaffen, welche dieses Ziel ohne bedeutende, nachteilige Wirkungen auf die erwünschten Raucheigensehaften erzielen.
Gegenstand der Erfindung sind Umhüllungsaufbauten für
Rauchwaren, wie etwa Zigaretten, welche zuverläßlich kontrollierte, selbstauslöschende Eigenschaften solchen Zigaretten verleihen, sogar beim unbehinderten bzw. leicnten Brennen an der Luft. Erfindungsgemäß wird dieses Ergebnis erreicht mit einem Umhüllungsaufbau für Rauchwaren, der eine normalerweise nichtbrennende Cellulosefaser-Grundbahn beinhaltet, die normalerweise das Brennen auf einer Rauchware nicht aufrechterhält und welche in einer Vielzahl von Zonen mit einem Brandförderer in ausreichender Menge behandelt ist, um in der behandelten Zone das Brennen aufrechtzuerhalten, während es ermöglicht wird, daß die Rauchware außerhalb dieser Zonen selbsterlöscht, wenn nicht gezogen bzw. geraucht wird. Solche Rauchwaren zeigen von Natur aus eine verringerte Neigung, Oberflächen oder Gegenstände, mit denen sie in Berührung kommen, wie etwa durch zufälliges Fallenlassen oder dgl., zu entzünden. Rauchwaren mit erfindungsgemäßen Umhüllungen ergeben solche Vorteile ohne eine bedeutende Erhöhung der Rauchabgabe bzw. -zufuhr und werden somit dem Verlangen der Raucher nach geringer Teerabgabe gerecht. Gemäß der Erfindung können die Umhüllungen und Rauchwaren weiß, opak und im Aussehen attraktiv sein, lassen sich gut auf Hochgeschwindigkeits-Zigarettenherstellungsmaschinen bearbeiten, erfordern keine neuen oder ungeprüften Zusätze und erfordern keine teuren Änderungen des Herstellungsverfahrens oder der Zusammensetzung des Umhüllungsaufbaus.
Gemäß bevorzugten Ausführungsformen weisen die Umhüllungen eine Struktur auf, die definiert wird durch einen "Brand-
OQ artindex" bwz. "Brandformindex" (Burn Mode Index) (BMI), der nachstehend definiert wird und ein direktes Maß der Fähigkeit eines Zigarettenpapiers, eine kontinuierliche Verbrennung einer Zigarette, getragen in Luft, aufrechtzuerhalten. Insbesondere besitzen sie einen BMI zwischen
3g 1,5 und 6,0 cm" für die einfachumhüllte Ausführungsform. Bei einer alternativen Ausführungsform wird ein Doppelumhüllungsaufbau angewendet, wobei die innere Umhüllung ein Papier mit einem BMI im Bereich von etwa 0,1 bis 4,0
cm ist und wobei die äußere Umhüllung ein herkömmliches Zigarettenpapier sein kann. Somit kann beim Doppelumhüllungsaufbau der BMI der inneren Hülle beträchtlich verringert werden, während immer noch die Vorteile gemäß der Erfindung erzielt werden. Gemäß den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung wird der Umhüllungsaufbau in einer Vielzahl gewählter Zonen mit erhöhten Mengen eines Alkalimetall-Brandförderers, wie etwa Alkalimetallsalzen von Carbonsäuren, behandelt. Im Falle der doppeltumhüllten Zigaretten kann entweder die äußere oder die innere Umhüllung wie oben beschrieben behandelt werden. Jedoch ist die Leistungsfähigkeit doppeltumhüllter Zigaretten größer, wenn die äußere Umhüllung, anstelle der inneren Umhüllung, behandelt wird, so daß diese Ausfüh-
15 rungsform bevorzugt ist.
Nach einer solchen Behandlung brennt die resultierende Zigarette normalerweise an der Luft bis die behandelte Zone verbraucht ist und löscht sich danach zuverlässig selbst aus, wenn nicht gezogen wird. Somit können normale oder nur leicht erhöhte Abgaben von Rauch und Teer sowie normale Zugzahlen erreicht werden, während dennoch die erwünschten selbstlöschenden Eigenschaften erzielt werden.
Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Umhüllungsaufbauten umfassen ein Blatt, enthaltend pi!!f'ht! oder andere Cellulosefasern,sowie Zonen, die mit einer erhöhten Menge eines Alkalimetall-Brandförderers, beispielsweise Carbonsäuresalzen von Matrium, insbesondere Kalium,, behandelt sind o Solche Umhüllungen umfassen wünschenswerterweise Minieralfüllstoffej um Opazität zu erreichen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert, hierbei zeigen:
Fig. 1 die Vorrichtung zur Bestimmung des Brandartindex;
Fig. 2 in graphischer Darstellung die abnehmenden
Mengen an Alkalimetallsalz (als Kaliumeitrat),
die notwendig sind, um einen kontinuierlichen Brand zu erhalten, als eine Funktion von zunehmendem BMI;
Fig. 3 eine graphische Darstellung ähnlich der Fig. 2,
jedoch unter Bezugnahme auf einen Doppelumhüllungsaufbau;
Fig. 4 in graphischer Darstellung die Geschwindigkeit des unbehinderten Brennens in den behandelten Zonen auf der Umhüllung der erfindungsgemäßen Zigaretten als eine Funktion des Gehaltes des Brandförderers Kaliumeitrat;
Fig. 5 eine gemäß dem erfindungsgemäßen Einfachum-
hüllungsaufbau hergestellte Zigarette, wobei repräsentativ behandelte und unbehandelte Zonen gezeigt sind;
Fig. 6 eine Darstellung ähnlieh der Fig. 5, wobei ein Λ U
Doppelumhüllungsaufbau gemäß der Erfindung gezeigt ist; und
Figuren
7A - 7C Brandcharackteristika von erfindungsgemäß hergestellten Zigaretten.
In der nachstehenden Beschreibung wird auf bestimmte Prüfungen, die im folgenden näher erläutert werden, Bezug genommen .
30
Die BMI-Prüfung beruht auf der Erkenntnis, daß der Widerstand der Umhüllung gegenüber einem elektrischen Stromfluß, wenn das Papier in eine nichtwäßrige Lösung eines Elektrolyten eingetaucht und zwischen zwei Elektroden an-3^ geordnet wird, sehr gut mit der Fähigkeit der Umhüllung, die Verbrennung einer Zigarette zu unterstützen, korreliert. Das Verhältnis des inneren spezifischen Widerstands der Elektrolytlösung (Ohm-cm) zum Produkt aus dem elek-
trischen Widerstand des Papiers (Ohm) und der Fläche des Papiers, die in Berührung mit beiden Elektroden steht (cm2), wird als "Brandartindex" (BMI) definiert, ein direktes Maß der Fähigkeit einer Umhüllung, die Verbrennung von Zigaretten zu unterstützen. Dieser elektrische Widerstand wurde als Reihenwiderstand mit einer Scheinwiderstandsmeßbrücke (Impedanzbrücke), Model 1658 der GenRad Corporation, unter Verwendung einer Wechselspannung mit einer Frequenz von 1 kHz, die an die Elektroden angelegt wurde, gemessen. Die Prüfzelle ist in Fig. 1 gezeigt. Wie darin gezeigt, enthält der Glasbehälter 50 den Elektrolyten 52, beispielsweise eine 0,5 molare Lösung von Tetraethylammoniumchlorid in Butyrolacton. Die Bodenelektrode 54 mit einem Durchmesser von beispielsweise etwa 7,6 cm trägt die Papierprobe 56, auf der eine obere Elektrode 57 mit einem Durchmesser von beispielsweise etwa 1,4 cm angeordnet ist und welche von einem nichtleitenden Träger aus beispielsweise Teflon 59 (Polytetrafluorethylen) umgeben ist. Die Elektroden sind durch einen Draht 58 über die Impedanzbrücke 60 unter Vorsehen einer Wechselspannung mit einer Frequenz von 1 kHz verbunden. Die Elektroden können beispielsweise aus goldbeschichteten Messingzylindern bestehen. Der BMI wird bestimmt durch Dividieren des inneren spezifischen Widerstands der Lösung durch das Produkt aus dem gemessenen Widerstand und der Papierfläche in Berührung mit beiden Elektroden (im beschriebenen Falle beträgt die Fläche 1,6 cm2).
Die Zugzahl bzw. Rauchfrequenz wurde gemäß Standard-FTC-Zigarettenprüfverfahren bestimmt. Die Ergebnisse der Kohlenmonoxidprüfung wurden mittels gaschromatographischer Analyse der Rauchgasphase, die während dem Ziehen gesammelt wurde, erhalten.
Die Herstellung von Papier für Zigarettenumhüllungen ist natürlich bestens bekannt. Das herkömmliche Verfahren umfaßt die üblichen Naßlege-Herstellungsstufen, einschließlich der Faserdispersion, Verdünnung, Abscheidung auf
einem löchrigen Drahtgerüst, Wasserextraktion, Pressen und Trocknen. Die Faserkomponente für Zigarettenpapier ist vorzugsweise Flachs, jedoch können andere Cellulosematerialien anstelle von oder in Kombination mit Flachs verwendet werden. Mineralfüllstoffe, wie etwa Calciumcarbonat-Precipitat, gemahlener Kalkstein, calcinierter Kaolinit, Titanoxid, Diatomeenerde, Natriumsilicoaluminat, amorphes Siliciumdioxid, Calciumsilikat und andere können zum Zwekke der Herstellung des erwünschten Aussehens und beispielsweise der Opazität zugesetzt werden. Wie dem Fachmann der Papierherstellungstechnik bekannt ist, können Mineralien verschiedener Teilchengrößenverteilung, Form und spezifischem Gewicht eine Änderung des Fasergehaltes oder eine Behandlung, wie etwa Raffinieren oder Mahlen, erfordern, um die erwünschten^Papiereigenschaften zu erhalten.
Gemäß der Erfindung ist es jedoch notwendig, daß der Grundumhüllungsaufbau bei der Einfachhüllen-Ausführungsform und die innere Umhüllung bei der Doppelhüllen-Ausführungsform innerhalb sorgfältig definerter Grenzen kontrolliert werden, so daß Zigaretten, unter Anwendung dieser, nicht kontinuierlich unbehindert brennen gemäß einer Standardbrandweise des unbehinderten Brennens (welche vorliegt bei einem Rauchende innerhalb 5 Minuten) ohne die Hilfe von brandfördernden Additiven.
Bei der Einfachhüllen-Ausführungsform besitzen die erfindungsgemäßen Umhüllungen vorzugsweise einen BMI inner- QQ halb des Bereichs von etwa 1,5 bis etwa 6,0 cm~ , insbesondere bevorzugt liegt der BMI im Bereich von etwa 1,5 bis etwa 3,5 cm~ . Zum Vergleich liegen die BMI-Prüfwerte, die bei herkömmlichen Umhüllungen erhalten werden, über
-1 -1
10 cm und gewöhnlicherweise über 15 cm
Beim Doppelumhüllungsaufbau besitzt die innere Umhüllung vorzugsweise einen BMI im Bereich von etwa 0,1 bis etwa H,0 cm"^ insbesondere bevorzugt im Bereich von etwa 0,1
bis etwa 2,0 cm" . Der BMI-Wert der äußeren Umhüllung ist bis zu einem gewissen Grad abhängig vom BMI der inneren Umhüllung und liegt vorzugsweise im Bereich von etwa 6 bis etwa 25 cm" , kann jedoch so niedrig wie 2 cm" und so
5 hoch wie 40 cm" sein.
Erfindungsgemäß ist es jedoch notwendig, daß die Umhüllung, welche normalerweise bei der Einfachumhüllung oder der äußeren Umhüllung in der Doppelumhüllungs-Ausführungsform keinen unbehinderten Brand aufrechterhält, in einer Vielzahl von Zonen oder Bereichen mit einer brandfördernden Zusammensetzung behandelt wird. Diese ist vorzugsweise ein Alkalimetallsalz von Zitronensäure, jedoch können andere Alkalimetallsalze verwendet werden, wie etwa die Salze von Kohlensäure, Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Apfelsäure, Milchsäure, Glykolsaure, Weinsäure und Salpetersäure. Mischungen dieser Salze oder stöchiometrisch äquivalente Mengen anderer Carbonsäuresalze von Alkalimetallen können ebenso verwendet werden. Bei Umhüllungsaufbauten mit BMI-Werten von über etwa 3,5 cm" können entweder Natrium oder Kaliumsalze verwendet werden. Wenn der BMI weniger als etwa 3,5 cm~ beträgt, ist es bevorzugt, daß Kaliumsalze verwendet werden, da diese in solchen Fällen einen unbehinderten Brand wirksamer fördern.
Die Fähigkeit der erfxndungsgemäßen Umhüllungsaufbauten, ein kräftiges Brennen der Zigarette in der behandelten Zone zu fordern und dennoch in der Grundpapierzone selbst zu erlöschen, wird auf ein Maximum gesteigert, wenn der BMI derart niedrig, d.h. innerhalb der vorangehend definierten, bevorzugten Bereiche, ist, so daß hohe Gehalte an Brandförderern erforderlich sind, um die erwünschte Geschwindigkeit für das unbehinderte Brennen zu erzielen.
Die Menge des Brandförderers muß groß genug sein, um einer Zigarette unter Anwendung einer solchen Umhüllung ein kontinuierliches, unbehindertes bzw. leichtes Brennen in den behandelten Zonen zu ermöglichen. Der in der Praxis ange-
wandte Gehalt des Brandförderers ist vorzugsweise höher als der minimale Gehalt, welcher für ein kontinuierliches Brennen erforderlich ist (gezeigt in Figuren 2 und 3 für den Einfach- bzw. Doppelumhüllungsaufbau) und ist abhängig von der erwünschten Geschwindigkeit des unbehinderten Brennens in den behandelten Zonen. Der maximale Gehalt an Brandförderer beträgt etwa 150 mg an wasserfreiem Kaliumcitrat pro g staubtrockenem Grundpapier in dem Umhüllungsaufbau, da über diesem Punkt der Brandförderer beginnt, als Brandverzögerer zu wirken. Kaliumeitrat kann durch stöchiometrisch äquivalente Mengen anderer Alkalimetallsalze ersetzt werden.
Die Fläche der Umhüllung, die von den behandelten Zonen umfaßt wird, variiert in Abhängigkeit des erwünschten Zeitraums für das unbehinderte Brennen. Jedoch wird jede Rauchware mindestens zwei Behandlungszonen umfassen, wobei jeder unbehandelte Bereich vorzugsweise gleich einem Streifen von etwa 2 bis 15, vorzugsweise 4 bis 10 mm in der Breite, sein wird, um die Zuverlässigkeit der Selbstauslöschung auf ein Maximum zu bringen.
Es ist wünschenswert, jedoch nicht notwendig, daß das Grundpapier kleine Mengen eines Asche-Konditioniermittels, wie etwa Kaliumeitrat, enthält. Jedoch muß die Menge des Asche-Konditioniermittels unterhalb dem Gehalt sein, der es den Umhüllungen ermöglicht, die Verbrennung einer Zigarette zu unterstützen, normalerweise etwa 5 mg oder weniger Kaliumeitrat oder einem Äquivalent hierzu. Solche
go Mengen verringern entsprechend die zusätzlichen Mengen an erforderlichem Brandförderer.
Zigaretten unter Anwendung der obengenannten Umhüllungen, sowohl beim Einfach- als auch Doppelumhüllungsaufbau, og zeigen eine erwünschte Geschwindigkeit und Kontinuität des unbehinderten Brennens an der Luft innerhalb der behandelten Zone, sind jedoch rasch und zuverlässig außerhalb der behandelten Zone selbsterlöschend. Diese einzig-
artige Kombination an Eigenschaften demonstriert die stark verbesserten und unerwarteten Ergebnisse, die gemäß der Erfindung erhalten werden. Im Gegensatz dazu mißlingt es bei früheren "gestreiften" Zigaretten mit Zonen, die mit Chemikalien behandelt sind, in der Absicht, die Zigarette nichtbrennend zu machen, ständig eine erwünschte Ausgewogenheit dieser Eigenschaften zu erzielen. Die Vorteile der Erfindung umfassen ebenso erwünschte, niedrige Teerabgaben und normale Zugzahlen, während dennoch die Wahrscheinlichkeit der Entzündung brennbarer Substrate durch Zigaretten verringert wird, insbesondere im Vergleich zu Versuchen gemäß dem Stand der Technik, die normalerweise brennende Umhüllung mit Zonen an brandinhibierenden Behandlungen zu behandeln.
Die Umhüllung und die Rauchwaren gemäß der Erfindung, umfasserid einen Grundaufbau, der normalerweise nicht ein Brennen aufrechterhält, behandelt in erwünschten Zonen mit brandfördernden Mitteln, erlaubt somit eine maximale Flexibilität und Kontrolle der Zigarettenbrand-Charakteristika. Es kommt zu keiner bedeutenden Erhöhung der Rauchzufuhr oder der Zugzahl. Der Umhüllungsaufbau unterstützt das normale Brennen der Zigarette an Luft und in Aschenbechern innerhalb der behandelten Zonen und eine zuverlässige Selbstauslöschung in der nichtbehandelten Zone. Die behandelten Zonen umfassen Mehrfachbereiche entlang der Zigarettenlänge. Vorzugsweise werden gerade Streifen für das Mustern der Zonen verwendet, da dieses Muster die zuverlässigsten Ergebnisse liefert.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1 (Einfachumhüllungsaufbau)
Ein Zigarettenumhüllungsmaterial wurde auf einer Standard-Fourdrinier (Langsieb)-Papiermaschine unter Anwendung herkömmlicher Raffinier- und Verformungstechniken, die bei der Herstellung von Leichtgewichtpapieren bekannt sind, hergestellt. Der verwendete Eintrag war eine gekochte,
gebleichte Kraft-Flachspulpe, dem 14 % Füllstoff aus Titandioxid in der Anatas-Form (Unitane 0-110, American Cyanamid) zugesetzt wurden. Das Papier hatte die folgenden Charakteristika: Tappi-Opazität von 68 %, Zugfestigkeit von 3 800 g/29 mm, Permeabilität von 4 cm/min bei 1 Centibar (gemessen mittels dem CORESTA-Verfahren), Grundgewicht von 21 g/m2 und BMI von 2,5 cm" . Eine kleine Menge an Kaliumeitrat, 5 mg wasserfreies Kaliumeitrat pro g staubtrockenem Grundpapier, wurde dem Papier zuge-
IQ setzt, um als ein Asche-Konditioniermittel für die unbehandelten Zonen zu dienen. Anschließend wurde das Papier zonenweise mit Kaliumcitrat bei einem Gehalt von 90 mg an wasserfreiem Kaliumcitrat pro g staubtrockenem Grundpapier behandelt. Diese Zonen bildeten ein sich wiederholendes
■jK Muster, bestehend aus Streifen von 13 mm Längszonen mit erhöhtem Chemikaliengehalt und 5 mm Längszonen des Grundpapiers.
Unter Verwendung von Standard-Zigarettenherstellungs-2Q techniken wurden filterlose Zigaretten mit Standardgröße (25 mm Umfang, 70 mm Stablänge) mit diesem Papier sowie einer Standard-Tabakmischung mit einer Säulendichte von 13,2 mg/mm hergestellt. Diese Zigaretten wurden angezündet und unbehindert an der Luft brennen gelassen. Sämtliche oc Zigaretten brannten kontinuierlich in der Zone mit hohem Chemikaliengehalt, erlöschten jedoch von selbst beim Er-. reichen der ersten Zone aus Grundpapier.
Beispiel 2 (Einfachumhüllungsaufbau)
Ein Grundpapier wurde wie in Beispiel 1 hergestellt, unter Verwendung eines Eintrags aus gebleichter Standard-Nordost-Kraftpulpe. Ein Füllstoff aus ausgefälltem Calciumcarbonat in der Calcit-Form mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,75 ym, bestehend aus tonnen- bzw. kegelförmigen Prismen mit Rhomboedern an den Enden, erhältlich unter der Handelsbezeichnung Albaglos (Pfizer, Inc., Minerals, Pigments and Metals Division) wurde in einer Menge von 25 % an Stelle des TiO2 in Beispiel 1 verwendet. Das
ie
Papier hatte die folgenden Eigenschaften: Tappi-Opazität von 77 %, Zugfestigkeit von 5 200 g/29 mm, Permeabilität von 1,5 cm/min (gemessen mittels dem CORESTA-Verfahren), Grundgewicht von 33 g/m2 und BMI von 3,5 cm" . Eine kleine Menge an Kaliumcitrat, 5 mg an wasserfreiem Kaliumcitrat pro g staubtrockenem Grundpapier, wurde dem Papier zugesetzt, um als ein Asche-Konditioniermittel für die unbehandelten Zonen zu dienen. Daran anschließend wurde dieses Papier mit Zonen an Kaliumcitrat mit einem Gehalt von 50 mg an wasserfreiem Kaliumcitrat pro g staubtrockenem Grundpapier behandelt. Diese Zonen bildeten ein sich wiederholendes Muster, bestehend aus Streifen von 13 mm Längszonen mit erhöhtem Chemikaliengehalt und 5 mm Längszonen des Grundpapiers.
Unter Verwendung von Standard-Zigarettenherstellungstechniken wurden filterlose Zigaretten mit Standardgröße (25 mm Umfang, 70 mm Stablänge) mit diesem Papier und einer Standard-Tabakmischung mit einer Säulendichte von 13,2 mg/mm hergestellt. Diese Zigaretten wurden angezündet und an der Luft unbehindert brennen gelassen. Alle Zigaretten brannten kontinuierlich in der Zone mit hohem Chemikaliengehalt, erlöschten jedoch von selbst beim Erreichen der ersten Zone aus Grundpapier.
Beispiel 3 (Einfachumhüllungsaufbau)
Eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zigarettenumhüllungsmaterials wurde wie in Beispiel 1 hergestellt, unter Verwendung gekochter, gebleichter Kraft-Flachspulpe,
enthaltend 12 Gew.-% an TiOp, wie in Beispiel 1 beschrieben und 2 Gew.-% des Calciumcarbonat-Füllstoffs gemäß Beispiel 2. Dieses Papier hatte die folgenden Eigenschaften: Tappi-Opazität von 73 %> Zugfestigkeit von 4 600 g/ 29 mm, Permeabilität von 2 cm/min (gemessen mittels dem CORESTA-Verfahren), Grundgewicht von 24 g/m2 und BMI von 3,5 cm" . Eine kleine Menge an Kaliumcitrat, 5 mg an wasserfreiem Kaliumcitrat pro g staubtrockenem Grundpa-
pier, wurde dem Papier zugesetzt, um als ein Asche-Konditioniermittel für die unbehandelten Zonen zu dienen. Anschließend wurde dieses Papier mit Zonen an Kaliumeitrat bei einem Gehalt von 60 mg an wasserfreiem Kaliumeitrat B pro g staubtrockenem Grundpapier behandelt. Diese Zonen bildeten ein sich wiederholendes Muster, bestehend aus Streifen von 13 mm Längszonen mit erhöhtem Chemikaliengehalt und 5 mm Längszonen des Grundpapiers. Unter Verwendung von Standard-Zigarettenherstellungstechniken wurden filterlose Zigaretten mit Standardgröße (25 mm Umfang, 70 mm Stablänge) mit diesem Papier und einer Standard-Tabakmischung mit einer Säulendichte von 13,2 mg/mm hergestellt. Diese Zigaretten wurden angezündet und an der Luft unbehindert brennen gelassen. Alle Zigaretten brannten kontinuierlich in der Zone mit hohem Chemikaliengehalt, erlöschten jedoch von selbst beim Erreichen der ersten Zone aus Grundpapier.
Beispiel 4 (Einfachumhüllungsaufbau)
2^ Um die Verwendung eines alternativen Grundblattes für die erfindungsgemäße Umhüllung zu veranschaulichen,wurde das Grundblatt aus Beispiel 3 gewählt für eine weitere Behandlung, um seinen BMI zu erniedrigen. Der BMI des unbehandleten Blattes betrug 3,5 cm* . Dieses Blatt wurde durch
2^ Walzenbeschichtung behandelt, um einen Auftrag von 1
Gew.-% Ehylex 2005 (eine Hydroxyethylstärke, erhalten von A. E. Staley Manufacturing Company) zu erzielen. Das resultierende Papier besaß einen BMI von 2,5 cm" . Mit Umhüllungen aus diesem Material, das in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 mit Zonen an erhöhten Gehalten an Calciumcitrat behandelt wurde, hergestellte Zigaretten besaßen Eigenschaften ähnlich denjenigen aus Beispiel 1.
Somit können herkömmliche Umhüllungsmaterialien mit typischerweise hohen BMI-Werten mit geeigneten, wasserlöslichen, filmbildenden Materialien beschichtet oder gesättigt werden, um den BMI auf einen Wert, der als Grundpapier gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet ist, zu ver-
ringern. Beispiele geeigneter Beschichtungs- oder Imprägniermaterialien umfassen Celluloseether, wie etwa Methylcellulose und Carboxymethylcellulose; Stärke oder chemisch modifizierten Stärken, wie etwa hydroxyethylierte 5 oder acetylierte Stärke; Guargum oder andere pflanzliche Gummis; Dextrin; und Proteine, wie etwa Gelatine oder raffinierte, pflanzliche Proteine. Die Auftragung kann auf der Papiermaschine, beispielsweise beim Leimdruck erfolgen oder es kann eine Auftragung auf das hergestellte Papier durch getrennte Behandlung, wie durch Beschichtungs- oder Sättigungstechniken, erfolgen. Wenn die Zusammensetzung, enthaltend sowohl das Dichtungsmaterial als auch den Alkalimetall-Zusatz, instabil ist, können getrennte Behandlungsstufen in beliebiger Reihenfolge angewandt
15 werden.
Beispiel 5 (Doppelumhüllungsaufbau)
Um die erfindungsgemäße Doppelhüllen-Ausführungsform zu veranschaulichen, wurden Zigaretten unter Verwendung einer
20 —1
inneren Umhüllung mit einem BMI von 1,0 cm und ohne Alkalimetallsalz sowie mit einem handelsüblichen Zigarettenpapier, das mit Zonen an erhöhten Gehalten an Kalimcitrat behandelt wurde, als äußere Umhüllung hergestellt. Die innere Umhüllung wurde in gleicher Weise wie das Papier in Beispiel 1 hergestellt. Die physikalischen Eigenschaften der inneren Umhüllung waren wie folgt: Tappi-Opazität von 68 %, Zugfestigkeit von 4 000 g/29 mm, CORESTA-Permeabilität von 1 cm/min, Grundgewicht von 21 g/ m2 und BMI von 1 cm~ . Die äußere Umhüllung war ein han-
cw delsübliches Zigarettenpapier, enthaltend 30 % ausgefälltes Calciumcarbonat in der Calcit-Form (Handelsbezeichnung Albacar von Pfizer, Inc.), so behandelt, daß es eine geringe Menge an Kaliumeitrat, 5 mg an wasserfreiem Kaliumcitrat pro g staubtrockenem Papier, enthielt, um als
ein Asche-Konditioniermittel für die unbehandelten Zonen zu dienen. Danach wurde dieses Papier mit Zonen an Kaliumcitrat bei einem Gehalt von 60 mg an wasserfreiem Kaliumcitrat pro g an staubtrockenem Papier behandelt. Diese
Zonen bildeten ein sich wiederholendes Muster, bestehend aus Streifen von 13 mm Längszonen mit erhöhtem Chemikaliengehalt und 5 mm Längszonen des Grundpapiers. Die physikalischen Eigenschaften der äußeren Umhüllung waren wie folgt: Tappi-Opazität von 74 %, Zugfestigkeit von 2 400 g/29 mm, CORESTA-Permeabilität von 55 cm/min, Grundgewicht von 24 g/m2 und BMI von 20 cm" .
Unter Verwendung von Standard-Zigarettenherstellungstech niken wurden filterlose Zigaretten mit Standardgröße (25 mm Umfang, 70 mm Stablänge) mit diesem Ppaier und einer Standard-Tabakmischung mit einer Säulendichte von 13,2 mg/mm hergestellt. Diese Zigaretten wurden angezündet und an der Luft unbehindert brennen gelassen. Alle Zigaretten brannten kontinuierlich in der Zone mit hohem Chemikaliengehalt, erlöschten jedoch von selbst beim Erreichen der ersten Zone aus Grundpapier.
Tabelle 1
In Tabelle 1 sind die erfindungsgemäßen Beispiele durch Ziffern bezeichnet und werden verglichen mit Umhüllungen, die durch Buchstaben bezeichnet sind, mit BMI-Werten außerhalb des erfindungsgemäßen Bereichs von 1,5 bis 6,0
1 —1
cm~ für einfachumhüllte und 0,1 bis 4,0 cm für die
25 innere Umhüllung von doppeltumhüllten Zigaretten.
Tabelle 1 vergleicht die Trockenfeststoffsubstanz (DPM), Kohlenmonoxidabgabe, Geschwindigkeit des unbehinderten Brennens (Brenngeschwindigkeit) und Zugzahl bzw. Rauchfrequenz von erfindungs'gemäföen Zigaretten und von herkömmlichen Zigaretten. Da eine geringe Zugzahl beibehalten wird, kann jede Zunahme der Abgabe reduziert werden durch Verdünnung mittels einer Filterspitze oder im Falle filterloser Zigaretten durch elektrische Perforation des Zigarettenapiers. Mit einer niedrigen Zugzahl kann der Teer pro Zug beibehalten werden. Weiterhin ist die Kohlenmonoxidabgabe nicht bedeutend erhöht. Umgekehrt wird der Raucher einen normalen Verbrauch der Zigarette im Aschen-
becher erleben, mit der Ausnahme, daß sie im Aschenbecher nach einer bestimmten Zeit selbst erlöschen wird. Für die Zigaretten gemäß Tabelle 1 wurde die Simulation der Filterventilation erzielt durch Reduzieren des Zugvolumens in einem normalen F.T.C.-Rauchsystem durch den angegebenen Grad an Filterventilation. Sämtliche Zigaretten wurden über eine Länge von 47 mm geraucht.
OD 03 fco fcJ 1^ *""·
αϊ ο CJi o cn ο σι
Tabelle 1
einfach umhüllte Zigaretten
erfindungsgemäße Umhüllungen mit BMI Permeabilität Grund
Beispiele BMIÄ.1,5 cm"1 (cnf1) (cm/min) gewicht
(1,5 cm"1 4BMI oder BMI 7 6,0 cm"1 2,5 4,0 (g/m2)
6 6,0 cm~1) 3,5 1,5 21
1 3,5 2,0 33
2 7,0 6,0 24
3 15,0 25 24
A 24
B
ω co bo w *-* ^4
cn O cn ο σι ο 01
Tabelle 1 (Fortsetzung)
einfach umhüllte Zigaretten Zone mit hohem Chemikaliengehalt
Länge der Zone mit Alkalimetallsalzgehalt (mg an wasserfreiem
hohem Chemikalien- Kalimcitrat/g staubtrockenem Grundpapier)
gehalt
(mm)
13 90
13 50
13 60
0 0
0 0
03
bo
CJI
to O
CJl
CJi
Tabelle 1 (Fortsetzung)
einfach umhüllte Zigaretten
Zone mit niedrigem Chemikaliengehalt
Länge der Zone mit
niedrigem Chemikaliengehalt
(mm)
70
70
Alkalimetallsalzgehalt (mg wasserfreies Kaliumcitrat/g staubtrockenem Grundpapier)
5 5 8 8
Tabak- Zug
Filter säulen zahl
ventilation dichte 10
(%) (mg/mm) 10
30 13,2 10
• 30 13,2 9,5
30 13,2 8
20 13,2
0 13,2
CJ) CD
CJI
03
einfach umhüllte Zigaretten
Kohlen
DPM monoxid
(mg/Zig.) (mg/Zig.)
25,9 17,6
25,0 18,7
25,8 17,5
23,0 14,3
25,4 16,7
bO bO M t-1
CJI O CJl O CJl Tabelle 1 (Fortsetzung)
doppelt umhüllte Zigaretten äußere Umhüllung/innere Umhüllung erfindungsgemäße
Beispiele BMI BMI Permeabilität Grund
(0,1 cm"1 ^ (cm"" ) (cm/min) gewicht
^ 4,0) (g/m2)
20/1,0
55/1
24/21
Zone mit hohem Chemikaliengehalt
Alkalimetallsalzgehalt (mg Länge der Zone mit wasserfreies Kaliumeitrat/g hohem Chemikaliengestaubtrockenem Grundpapier) halt (mm)
60/0
13/0
to
tO
Cn
Tabelle 1 (Fortsetzung)
doppelt umhüllte Zigaretten - äußere Umhüllung/innere Umhüllung
Zone mit niedrigem Chemikaliengehalt
Länge der Alkalimetallsalzgehalt Filter Tabak- Zug
Zone mit (mg an wasserfreiem venti säulen zahl
niedrigem Kaliumeitrat/g staub lation dichte
Chemikaliengehalt trockenem Grundpapier) (%) (mg/mm)
(mm)
5/0
30
13,2
Kohlen-
DPM monoxid (mg/Zig.) (mg/Zig.)
20,8
17,9
Figuren 1 bis 7
Fig. 1 zeigt die Prüfvorrichtung zur Bestimmung der BMI-Werte der Umhüllungen.
Fig. 2 zeigt, daß die Menge an Alkalimetallsalz (als Kaliumeitrat), die erforderlich ist, um ein kontinuierliches Brennen zu erhalten, abnimmt, sowie der BMI des Einfachumhüllungsaufbaus zunimmt. Der bevorzugte BMI-Bereich ist schraffiert.
Fig. 3 zeigt für mehrere verschiedene BMI-Werte der inneren Umhüllung die Menge an Kalimcitrat, wie für die äußere Umhüllung erforderlich, um ein kontinuierliches Brennen zu erhalten, als eine Funktion des BMI der äußeren Umhüllung. Die eine Funktion des BMI der äußeren Umhüllung. Die Menge an wünschten Geschwindigkeit für das unbehinderte Brennen in den behandelten Zonen, zwischen dem
Minimum, das für ein kontinuierliches Brennen erforderlich ist und etwa 150 mg/g staubtrockenem Grundpapier liegen, einem Gehalt, über den hinaus zusätzliche Mengen an Kaliumeitrat als Brandverzögerer wirken. Der Bereich zur rechten ° Seite der entsprechenden Linien definiert ge
eignete Kombinationen an Brandförderer und BMI der äußeren Umhüllung.
Fig. 4 zeigt, daß die bevorzugten Umhüllungsaufbauten ^O für einfach umhüllte Zigaretten mit dem definiertem BMI-Bereich die Verbrennung nicht aufrechterhalten, wenn sie nicht mit erhöhten Gehalten an Brandförderer vorangetrieben wird. Die oberste Linie repräsentiert einen BMI von 3}5 cm~ und eine Tabaksäulendichte von 9,2 mg/
mm. Die mittlere Linie repräsentiert den gleichen BMC bei einer Tabaksäulendichte von 13,2 'mg/mm. Die unterste Linie repräsentiert einen
.u
BMI von 2,5 cm" und eine Tabaksäulendichte von 13,2 mg/mm. Während der notwendige Gehalt an Brandförderer in Abhängigkeit des verwendeten Brandförderers und der Zusammensetzung sowie dem Aufbau der Rauchware variieren wird, kann dieser leicht durch Beobachtung der Brandaufrechterhaltungsprüfungen bestimmt werden. Der Gehalt wird mindestens so bemessen sein, um ein unbehindertes Brennen beizubehalten, vorzugsweise höher, um eine schnellere Brenngeschwindigkeit zu erzie
len.
Fig. 5 zeigt eine Form einer Umhüllung und eines Zigaret-
tenaufbaus. Wie dargestellt, umfaßt die Zigarette 10 den Tabak 12 und die Umhüllung.1H. Die Um
hüllung 14 ist zusammengesetzt aus Papier 16, das die Verbrennung nicht aufrechterhält und ist in Zonen 18 mit brandfördernden Materialien behandelt. Es ist zu erkennen, daß, während in den Zeichnungen zu Anschauungszwecken voneinan
der unterschieden, die Zonen normalerweise nicht visuell bestimmbar sind, obwohl, falls erwünscht, sie es sein können.
Fig. 6 zeigt in ähnlicher Weise einen Doppelumhüllungsaufbau, umfassend eine innere Umhüllung 14A und eine äußere Umhüllung IkB.
Die Figuren 7A-7C veranschaulichen schematisch die QQ Brandwirkungsweise von einfach- und doppeltumhüllten Zigaretten mit erfindungsgemäßen Umhüllungen. Ohne auf eine bestimmte Theorie beschränkt zu sein, wird angenommen, daß die erhöhten Gehalte an Brandförderer verursachen, daß die Grundpapiere, die normalerweise ein kontinuierliches, unbehindertes Brennen einer Zigarette nicht aufrechterhalten, die Verbrennung aufgrund des Brandförderers, der ein Zurückbrennen der Umhüllung im voraus zur Glut verursacht, unterstützen. Dies erfordert, daß das Papier sich
bei einer Temperatur von mindestens etwa 200° C befindet, verursacht durch die heiße Tabakglut, die in nächster Umgebung zur Umhüllung brennt, über die Zone 18 (Fig. 7A) mit erhöhtem Gehalt an brandfördernder Substanz, brennt die Zigarette 10 wie eine herkömmliche Zigarette. Wenn die Glut bzw. Kohle die Zone 16 aus Grundpapier erreicht, resultiert die Abwesenheit erhöhter Gehalte an Brandförderer in der Papierkohlenlinie 13 in. einer Verzögerung des Fortschreitens der Glut 20 (Fig. 7B). Da hierbei der Sauerstoffstrom durch das Papier, um die Verbrennung der Glut bzw. Kohle zu unterstützen, unzureichend ist, beginnt die Glut von der Papieroberfläche her zum Zentrum der Zigarette hin zu erlöschen. Sowie die heiße Glut bzw. Kohle fortschreitet, beginnt sie sich zu verengen, wobei eine Kohlen- bzw. Glutzone 15 aus verkohltem und unverkohltem Tabak gegenüber der Papieroberfläche zurückbleibt. Sollte die Glut bis.zur nächsten Zone an Brandförderer (Fig. 7C) überleben, so liegt keine ausreichende Hitze an der Papieroberflache vor, um die Papierstruktur zu durchbrechen und, sowie das Grundpapier für ungenügenden Sauerstoff sorgt, um die Glut zu unter-, stützen, erlischt die Glut. Die verbesserten Umhüllungsaufbauten und Rauchwaren gemäß der Erfindung können durch Anwendung bestehender Papierherstellungs- und Druck- oder Beschichtungsverfahren, wie für die auf diesen Gebieten tätigen Fachmänner ersichtlich, hergestellt werden. Die Erzielung der Blattcharakteristika, welche erforderlich sind, um die vorgenannten BMI-Werte für die bevorzugten Ausführungsformen zu erhalten, kann durch Auswahl der Faservorbereitungsbedingungen und durch Kontrolle der Mengen und Morphologie der Mineralfüllstoffe, die in das Papier eingearbeitet werden, bewerkstelligt werden.
Somit ist offensichtlich, daß gemäß der Erfindung eine Umhüllung für Rauchwaren sowie Rauchwaren geschaffen werden, welche die Ziele, Aufgaben und Vorteile, wie oben ausgeführt, vollständig erreichen.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Einfachumhüllungsaufbau für Rauchwaren, gekennzeichnet durch eine Cellulosefasern enthaltende Grundbahn, wobei diese Grundbahn unter normalen Rauchbedingungen nichtbrennend ist und wobei diese Grundbahn eine Vielzahl von Zonen enthält, die mit einem Brandförderer in ausreichender Menge behandelt sind, um zu verursachen, daß der Umhüllungsaufbau bei Verwendung ein Brennen der Rauchware innerhalb dieser Zonen aufrechterhält, daß jedoch der Umhüllungsaufbau eine Selbstauslöschung der Rauchware außerhalb dieser Zonen verursacht, wenn nicht gezogen bzw. geraucht wird.
    2. Doppelumhüllungsaufbau für Rauchwaren, gekennzeichnet durch eine innere Grundbahn, die Cellulosefasern enthält und unter normalen Rauchbedingungen nichtbrennend ist, sowie eine äußere .Grundbahn,
    wobei diese Kombination aus innerer Grundbahn und äußerer Grundbahn eine Vielzahl von Zonen enthält, die mit einem Brandförderer in ausreichender Menge behandelt sind, um zu verursachen, daß der Umhüllungsaufbau bei Verwendung ein Brennen der Rauchware innerhalb dieser Zonen aufrechterhält, daß jedoch der Umhüllungsaufbau eine Selbstauslöschung der Rauchware außerhalb dieser Zonen verursacht, wenn nicht gezogen bzw. geraucht wird.
    3- Umhüllungsaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Cellulosefasern Flachs umfassen.
    4. Umhüllungsaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e kennzeichnet, daß der Brandförderer ein Alkalimetallsalz ist und die Zonen Streifen bzw. Bänder darstellen.
    5. Umhüllungsaufbau nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Grundbahn einen BMI (Brand-
    artindi sitzt.
    artindex) im Bereich von etwa 1,5 bis 6,0 cm" be-
    6. Umhüllungsaufbau nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η · zeichnet, daß die Grundbahn einen BMI (Brandartindex) im Bereich von etwa 1,5 bis 3,5 cm" besitzt.
    7. Umhüllungsaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die innere Grundbahn einen BMI (Brandartindex) im Bereich von etwa 0,1 bis H1O cm" besitzt.
    8. Umhüllungsaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die innere Grundbahn einen BMI (Brandartindex) im Bereich von etwa 0,1 bis 2,0 cm" und die äußere Grundbahn einen BMI im Bereich von etwa 6,0 bis etwa 25 cm" besitzen.
    9. Umhüllungsaufbau nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen BMI und einen Gehalt an Brandförderer, als wasserfreies Kaliumeitrat oder Alkalimetallsalz-A'quivalent, wie definiert durch den
    5 schraffierten Bereich der Fig. 2.
    10. Umhüllungsaufbau nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen BMI der äußeren Grundbahn und einen Gehalt an Brandförderer, als wasserfreies Kaliumeitrat oder Alkalimetallsalz-Ä'quivalent, wie definiert durch die Bereiche rechts der entsprechenden Linien der Fig. 3, in Abhängigkeit des BMI der inneren Grundbahn.
    1511. Rauchware , umfassend eine Tabaksäule und einen Einfachumhüllungaufbau, dadurqh gekennzeichnet, daß der Umhüllungaufbau eine Cellulosefaser! enthaltende Grundbahn umfaßt, wobei diese Grundbahn unter normalen Rauchbedingunen nichtbrennend ist und wobei diese Grundbahn eine Vielzahl von Zonen enthält, die mit einem Brandförderer in ausreichender Menge behandelt sind, um zu verursachen, daß der Umhüllungaufbau bei Verwendung ein Brennen der Rauchware innerhalb dieser Zonen aufrechterhält, daß jedoch der Umhüllungsaufbau ein Selbstauslöschen der Rauchware außerhalb dieser Zonen verursacht, wenn nicht gezogen bzw. geraucht wird.
    12. Rauchware , umfassend eine Tabaksäule und einen Doppelumhüllungsaufbau, dadurch gekennzeichnet ,
    3Q daß der Umhüllungsaufbau eine innere Grundbahn, die Cellulosefasern enthält und unter normalen Rauchbedingungen nichtbrennend ist sowie eine äußere Grundbahn umfaßt, wobei die Kombination aus der inneren Grundbahn und äußeren Grundbahn eine Vielzahl von Zonen enthält,
    gg die mit einem Brandförderer in ausreichender Menge behandelt sind, um zu verursachen, daß der Umhüllungsaufbau bei Verwendung ein Brennen der Rauchware innerhalb dieser Zonen aufrechterhält, daß jedoch der Umhüllungs-
    aufbau ein Selbstauslöschen der Rauchware außerhalb dieser Zonen verursacht, wenn nicht gezogen bzw. geraucht wird.
    13- Rauchware nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Cellulosefasern Flachs umfassen.
    14. Rauchware nach Anspruch 11 oder 12, dadurch g e kennzeichnet, daß der Brandförderer ein Alkalimetallsalz ist und die Zonen Streifen oder Bänder darstellen.
    15. Rauchware nach Anspruch 11, dadurch g e k e η η -
    zeichnet, daß die Grundbahn einen BMI (Brandartindi
    sitzt.
    artindex) im Bereich von etwa 1,5 bis 6,0 cm" be-
    16. Rauchware nach Anspruch 11, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Grundbahn eine BMI (Brandartindex) im Bereich von etwa 1,5 bis 3,5 cm" besitzt.
    17- Rauchware nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die innere Grundbahn einen BMI (Brandartindex) im Bereich von etwa 0,1 bis 4,0 cm~ besitzt.
    18. Rauchware nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die innere Grundbahn einen BMI im Bereich von etwa 0,1 bis 2,0 cm" und die äußere Grundbahn einen BMI im Bereich von etwa 6,0 bis 25 cm" besitzen.
    19- Rauchware nach Anspruch 11, dadurch g e k e η η zeichnet, daß der Umhüllungsaufbau einen BMI und einen Gehalt an Brandförderer, als wasserfreies Kaliumeitrat oder Alkalimetallsalz-Äquivalent besitzt, wie durch den schraffierten Bereich der Fig. 2 defi-
    1 niert.
    20. Rauchware nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß der Umhüllungsaufbau einen BMI der äußeren Grundbahn und einen Gehalt an Brandförderer, als wasserfreies Kaliumeitrat oder Alkalimetallsalz-Äquivalent besitzt, wie durch die Bereiche rechts der entsprechenden Linien der Fig. 3, in Abhängigkeit des BMI der inneren Grundbahn, definiert.
    10
    15
    25 30 35
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