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DE3426123A1 - Plattenfoermige fertigbauteile und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Plattenfoermige fertigbauteile und verfahren zu ihrer herstellung

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Publication number
DE3426123A1
DE3426123A1 DE19843426123 DE3426123A DE3426123A1 DE 3426123 A1 DE3426123 A1 DE 3426123A1 DE 19843426123 DE19843426123 DE 19843426123 DE 3426123 A DE3426123 A DE 3426123A DE 3426123 A1 DE3426123 A1 DE 3426123A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prefabricated component
component according
prefabricated
plate
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19843426123
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert 3559 Hatzfeld Schlichting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE3426123A1 publication Critical patent/DE3426123A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/84Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
    • E04B2/86Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms
    • E04B2/8623Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms with spacers and at least one form leaf being monolithic
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/34Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Panels For Use In Building Construction (AREA)

Description

  • Plattenförmige Fertigbauteile
  • und Verfahren zu ihrer Herstellung Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen plattenförmiger Fertigbauteile gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie Fertigbauteile gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 8.
  • Es ist bekannt, Fertigbauteile im Schichtverbund herzustellen.
  • So gibt es seit langem Wand- und Bedachungstafeln, die in einem Sandwich-Aufbau zwischen zwei Deckschichten einen Weichkern-Körper haben, der z.B. aus Schaum- oder Zellkunststoff besteht und dessen Beschädigung bei der Montage verhindert werden soll.
  • Hierzu beschreibt die DE-AS 22 34 579 eine Verbindungsvorrichtung in Form von an jeweils zwei Platten angebrachten Laschen mit Hülsen, die von Verbindungszapfen gelenkähnlich durchsetzt werden. Hierbei kann je eine Lasche eines Laschenpaares zur Befestigung der Verbundplatte an einem Tragprofil oder Gerüst dienen. Ähnlich sieht die DE-PS 29 02 966 eine Stift-Ösen-Verbindung zwischen erhabenen und vertieften, fluchtenden Elementen benachbarter Plattenbauteile vor.
  • Anders als die genannten Schriften befaßt sich die vorliegende Erfindung weniger mit der Verbindung nebeneinander angeordneter Platten, als vielmehr in erster Linie mit dem Aufbau von Fertigbauteilen, die jeweils aus zwei parallel angeordneten Einzelplatten zusammengesetzt werden. Hierfür eignen sich Steckverbindungen der herkömmlichen Art nicht, zumal sie unvermeidliche Kältebrücken darstellen würden.
  • Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, die rationelle Herstellung von Fertigbauteilen zu verbessern und ein Verfahren zu schaffen, mit dem-große, aber trotz Armierung verhältnismäßig leichte Platten auf einfache, wirtschaftliche Weise hergestellt werden können. Die Erfindung ist ferner auf die Ausgestaltung stabiler Fertigbauteile hoher Belastbarkeit gerichtet, die sich rasch und möglichst bequem montieren lassen, wobei nach Bedarf Leitungsschächte, Wärme- und Schallisolierungen usw. mit einbezogen bzw. berücksichtigt werden können.
  • Der Grundgedanke des erfindungsgemäßen Verfahrens ist im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben. Weiterbildungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 7.
  • Der kennzeichnende Teil von Anspruch 8 gibt den prinzipiellen Aufbau eines plattenförmigen Fertigbauteils nach der Erfindung wieder. Ausgestaltungen dieser Konstruktion sind in den Ansprüchen 9 bis 24 präzisiert.
  • Erfindungsgemäß ist es möglich, Fertigbauteile der Größenordnung 2 bis 6 m Länge (bzw. Breite), jeweils von Etagenhöhe (z.B. 2,8 bis 3 m), aus zwei bewehrten Platten herzustellen, die vor Ort formschlüssig verbunden, nämlich zumindest teilweise ausgegossen werden. Hierzu sind die einzelnen Platten einseitig (innen) mit Verankerungen versehen, die zur Fertigstellung des Bauteils einander zugewandt in senkrechten Schächten mit aushärtendem Baumaterial vergossen werden. Die Erfindung sieht also eine Art Rohbau-Vormontage vor, die überwiegend in der Fertigungshalle erfolgen kann, so daß die hierdurch vorbereitete Endmontage auf der Baustelle besonders zügig stattfindet.
  • Sehr vorteilhaft ist, daß beim Ausgießen Zwischenräume, z.B.
  • für Leitungsschächte, Wärme- und Schallisolierungen usw., freigelassen und/oder gesondert ausgeschäumt werden können.
  • Bei einem älteren SysLtem mit vertikalen Steckverbindungen mußte man hingegen voll vergießen, so daß nicht nur diese Möglichkeiten fehlten, sondern~auch Kältebrücken unvermeidlich waren. Wichtig ist, daß zwischen den Verankerungen bzw. zwischen diesen und der gegenüberliegenden Platte Dehnungsfugen vorgesehen und mit Vergußmaterial oder Dämmstoffen wie Weich-PVC, Gummi, Bitumenpappe o.dgl. gefüllt werden. Dies trägt zur Stabilität der Verankerungen und zur dauernden Funktionssicherheit der Fertigbauteile entscheidend bei.
  • Raumtiefe kann gespart werden, indem man die Verankerungen der sich paarweise gegenüberstehenden Platten zueinander versetzt, z.B. jeweils auf Lücke anordnet. Dies erlaubt die Herstellung von Fertigbauteilen geringerer Wandstärke, aber sehr hoher Tragfestigkeit.
  • Ferner kann man ungleich lange bzw. breite Platten verwenden oder gleichlange Platten um höchstens halben Verankerungs-Abstand seitlich versetzen, bevor der Verguß stattfindet; dadurch ist es auf sehr einfache Weise möglich, Winkel-Anschlüsse herzustellen, was die Fertigung von Winkelbauteilen ergänzt oder ersetzt.
  • Eine besondere Form der Verankerung erzielt man erfindungsgemäß dadurch, daß in einander zugewandten Ausnehmungen der Platten Abstandshalter eingesetzt werden, die man nach dem Verguß entfernt, worauf die entstandenen Hohlräume teilweise oder ganz ausgegossen werden. Hierfür kann ein anderes, z.B.
  • zugfesteres Material benutzt werden, was bei geeigneter Abstimmung der Wärmedehnkoeffizienten und -fugen zusätzliche, bislang nicht mögliche Verwendungsweisen gestattet.
  • In wirtschaftlicher Hinsicht ist es sehr bedeutsam, daß unter Verwendung ein und derselben Blechschalen lediglich mit unterschiedlichen Stirnteilen Fertigbauteile verschiedener Wandstärke hergestellt werden können, ohne daß der prinzipielle Aufbau geändert oder die Festigkeit beeinträchtigt würde.
  • Bevorzugt sind die Verankerungseinrichtungen der einzelnen Platten Nasen, Rippen~o.dgl. mit oder ohne Querbohrungen.
  • Letztere können zusätzlich mit Isolierbuchsen versehen sein, um eingesteckte Bewehrungsstangen - insbesondere aus Silberstahl - zur Versteifung einsetzen zu können, aber eine Schall-oder Wärmeleitung von einer Wandplatte zur anderen zu verhindern.
  • Die einzelnen Anker können unterschiedlichsgestaltet und bedarfsweise ungleichmäßig verteilt werden, um den örtlichen und Bau-Gegebenheiten Rechnung zu tragen. Vorzugsweise sind die Anker mit einer rückseitigen Haltefläche in die sie tragende Platte eingebettet oder formschlüssig daran befestigt.
  • Von der Haltefläche, z.B. einem durchgehenden Flacheisen, kann jeweils ein Ankerbolzen abstehen, dessen freies Ende ein Außengewinde und/oder ein Halteglied aufweist. Als solches eignet sich beispielsweise eine Verdickung oder ein Schaft, der im freien Bolzenende quer dazu schwenkbar gelagert ist und auf den gegebenenfalls eine Plastikscheibe aufgesteckt oder -geklipst werden kann.
  • Für den seitlichen Anschluß der erfindungsgemäßen Fertigbauteile können seine Hochkanten als Formschlußteile ausgebildet sein, insbesondere nach Art von Nut und Feder. Zur Wranbeförderung ist es günstig, wenn das Fertigbauteil oben Tragemittel, insbesondere vertikale Gewindebuchsen zum Einschrauben von Haken, Ösen o.dgl. hat.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus-der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigen: Fig. 1 eine gekürzte Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Fertigbauteil, Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Winkelbauteil mit Anschluß an ein ebenes Fertigbauteil, Fig. 3 eine Draufsicht auf zwei sich gegenüberstehende Anker, ~~~~~~~~~ Fig. 4 eine Draufsicht auf eine andere Anker-Gestaltung, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsform des seitlichen Anschlusses von Fertigbauteilen nach der Erfindung, Fig. 6 eine Draufsicht auf ein Fertigbauteil verringerter Wandstärke und Fig. 7 eine Draufsicht auf ein T-Fertigbauteil zinn Anbau von Trennwänden o.dgl.
  • Das in Fig. 1 verkürzt dargestellte Fertigbauteil ist insgesamt mit 10 bezeichnet. Es besteht aus zwei Platten 12 und 14, die (nicht dargestellte) Bewehrungen haben können und mittels Ankern 20 stopfschlüssig verbunden werden. Die Anker sind an den Innenflächen 22 bzw. 24 der Platten 12, 14 im allgemeinen zwischen Abstandshaltern 30 so angebracht, daß senkrechte Schächte 18 und Aussparungen 26 gebildet sind, die durch Vergießen mit aushärtbarem Baumaterial vor Ort die beiden Platten 12, 14 fest verbinden. Bevor der Verguß erfolgt, ordnet man entweder an der Innenfläche 22 der einen Platte 12 oder an den gegenüberstehenden Flächen der Abstandshalter 30 elastisches Dichtungsmaterial an, beispielsweise Weich-PVC, Gummi, Bitumenpappe o.dgl., um eine Dehnungsfuge 50 von beispielsweise 5 mm Dicke nachgiebig abzupolstern. Wärmedehnungen infolge von Temperaturschwankungen und der Durchtritt von Nässe werden dank dieser Anordnung sicher aufgefangen bzw. unterbunden.
  • Die Anker 20 werden bei der Herstellung der Platten 12, 14 darin mit einer Haltefläche 32 eingebettet. Dies kann ein Flacheisen mit Gewindeloch zur Aufnahme eines Ankerbolzens 34 sein, der ein Außengewinde 36 hat und am freien Ende ein Halteglied 38 trägt (Fig. 3). Dies ist bevorzugt eine Scheibe oder Platte, ein Kreuzbalken o.dgl. im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist als Halteglied 38 ein Schaft vorgesehen, der in einem Längsschlitz des Ankerbolzens 34 schwenkbar gelagert ist und seinerseits mit einer Platte, Scheibe o.dgl. vers?hen -werden kann.
  • Während in den Fig. 1, 2, 3, 5 jeweils Anker 20 mit sich gegenüberstehenden Haltegliedern 38 vorgesehen sind, zeigt Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel mit seitlich versetzten Ankern 20, deren Halteglied 38 jeweils der Innenfläche 22 bzw. 24 der gegenüberliegenden Platte 12, 14 im Abstand der Dehnungsfuge 50 unmittelbar gegenübersteht. Hierbei bildet der gesamte Raum zwischen den beiden Platten 12, 14 den mit aushärtbarem Baumaterial zu vergießenden senkrechten Schacht oder Spalt.
  • Für den seitlichen Anschluß der Fertigbauteile 10 sieht die Erfindung an den Hochkanten 40 Einsprünge 42 und gegebenenfalls an der jeweils gegenüberliegenden Hochkante entsprechende Vorsprünge vor. Diese sind im Beispiel der Fig. 1 rechtwinklig nach Art von Nut und Feder gestaltet. Im Beispiel der Fig. 2 sind die Einsprünge 42 keilförmig, und es können Steckteile 44 vor dem Verguß dazwischengesteckt werden. Im übrigen zeigt dieses Beispiel ein Winkelbauteil, bei dem insbesondere im Eck die Aussparungen 26 auch anders als gezeichnet ausgeführt sein können. Die in Fig. 5 dargestellte Ausführungsform sieht an den Hochkanten 40 gewölbte Hohlkehlen 42 vor, zwischen denen runde Stangen als Steckteile 44 eingesetzt sein können.
  • Bevorzugt sind die Anker 20 beiderseits von Abstandshaltern 30 eingerahmt, die als einzelne Nasen oder durchgehende Rippen ausgebildet sein können. Es ist aber auch möglich und erfindungsgemäß vorgesehen, bei größeren Aussparungen 26 Zwischennasen bzw. -rippen 48 vorzusehen und/oder die Anker 20 unsymmetrisch zwischen derartigen Abstandselementen anzuordnen. Nicht dargestellt-ist die Möglichkeit, die Verankerung durch waagrecht die Abstandshalter 30 durchsezende Stangen, Stäbe o.dgl. zu ersetzen, die zugleich Bewehrungsfunktion übernehmen können.
  • Das Ausführungsbeispiel der Fig. 7 zeigt ein Fertigbauteil 10 -,in Form eines T-Anschlul3stückes, das beispielsweise zur Bildung von Trenn- oder Zwischenwänden geeignet ist. Hierbei können die Verankerungen 20 von Abstandshaltern 30 mit Einlegeteilen 28, Verschraubungen o.dgl. gebildet sein. Im übrigen zeigt diese Ausführungsform eine mit strichpunktierten Linien schematisch angedeutete Doppelbewehrung 16 in jeder der Platten 12 bzw. 14. Auch ist hier eine andere Gestaltung der Hochkanten 40 und der Einsprünge 42 bzw. gegenüberliegenden Vorsprünge veranschaulicht.
  • Man erkennt, daß nach der Erfindung Pertigbauteile gemäß unterschiedlichsten Anforderungen auf einfache, wirtschaftliche Weise vor Ort fertiggestellt werden können. Für die Herstellung der Platten 12, 14 genügen einheitliche (nicht dargestellte) Metallformen, die je nach der Bauaufgabe mit auswechselbaren Stirnteilen abgeschlossen werden. Die Tiefe der Abstandshalter 30 oder Distanznasen kann jeweils einheitlich sein, beispielsweise 9,5 cm. Die Wandstärke der Platten 12, 14 bestimmt dann die Gesamtdicke des Fertigbauteils, die ohne Schwierigkeiten 20 cm bis 80 cm betragen kann. Jedes Normmaß kann erstellt werden. Die einzelnen Fertigbauteile können den jeweiligen Anforderungen entsprechend Maßübergänge ermöglichen, im Beispiel der Fig. 7 etwa von einer äußeren Tragmauer zur abzweigenden, inneren und dinneren Trennwand.
  • Auch Sturzträger für Rolladenkästen, Tür- und Fensteröffnungen, Fensterrahmen-Auflagesteine usw. sind ohne weiteres herstellbar, gegebenenfalls mit Anpassungen, die der unterschiedlichen Länge (bzw.- Breite) der Platten 12, 14 eines Fertigbauteils 10 -Rechnung tragen. Problemlos lassen sich ferner Deckenbauteile herstellen, beispielsweise aus Betonplatten mit Bewehrung der Stärke 2 X 6 cm und einer Verankerungstiefe von 8 cm.
  • Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, ein-- schließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.
  • - Leerseite - Legende PH 433 10 Fertigbauteil
    12 Platten
    14 #
    16 Bewehrungen 18 Schächte 20 Anker
    22 Innenflächen
    24 #
    26 Aussparungen 28 Einlegeteile 30 Abstandshalter 32 Haltefläche 34 Ankerbolzen 36 Außengewinde 38 Halteglied/Schaft 40 Hochkanten 42 Einsprünge 44 Steckteile 46 Gewindebuchsen 48 Zwischennasen/-rippen 50 Dehnungsfuge

Claims (24)

  1. Plattenförmige Fertigbauteile und Verfahren zu ihrer Herstellung Patentansprüche ,-1. Verfahren zum Herstellen plattenförmiger Fertigbauteile, insbesondere für Wände, Decken u.dgl., unter Verwendung von Blechschalen zur Formung aushärtenden Baumaterials wie Beton, Splittbeton, Bimsbeton usw. in Gestalt einzelner, vorzugsweise bewehrter Platten, insbesondere von Etagenhöhe und bis zu doppelt so großer Länge, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die einzelnen Platten einseitig mit Verankerungen versehen und vor Ort paarweise, bei einander zugewandten Verankerungen, in senkrechten Schächten mit aushärtendem Baumaterial ausgegossen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t, daß beim Ausgießen Zwischenräume, z.B. für Leitungsschächte, Wärme- und Schallisolierungen usw., freigelassen und/oder gesondert ausgeschäumt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß zwischen den Verankerungen bzw.
    zwischen diesen und der gegenüberliegenden Platte Dehnungsfugen vorgesehen und mit Vergußmaterial oder Dämmstoffen wie Weich-PVC, Gummi, Bitumenpappe o.dgl. gefüllt werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verankerungen der sich paarweise gegenüberstehenden Platten zueinander versetzt, -z.B. jeweils auf Lücke angeordnet werden.
  5. 5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß ungleich lange bzw. breite Platten verwendet oder gleichlange Platten um höchstens halbenwerankerungs-Abstand seitlich versetzt und anschließend zu einem Fertigbauteil vergossen werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß zur Verankerung in einander zugewandten Ausnehmungen der Platten Abstandshalter eingesetzt werden, die man nach dem Verguß entfernt, worauf die entstandenen Hohlräume teilweise oder ganz bzw.
    alle ausgegossen werden.
  7. 7. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß unter Verwendung ein und derselben Blechschalen lediglich mit unterschiedlichen Stirnteilen Fertigbauteile verschiedener Wandstärke hergestellt werden.
  8. 8. Plattenförmiges Fertigbauteil, bestehend aus zwei miteinander verbindbaren einzelnen, vorzugsweise bewehrten Platten, die bis zu Etagenhöhe und bis zu doppelt so große Länge haben, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die einander zugewandten Innenflächen (22, 24) der Platten (12, 14) in Abständen angeordnete Verankerungseinrichtungen (20) aufweisen und vor Ort in senkrechten Schächten (18) mit aushärtendem Baumaterial vergossen sind.
  9. 9. Fertigbauteil nach Anspruch 8, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die Verankerungseinrichtungen (20) der einzelnen Platten (12, 14) Nasen, Rippen o.dgl. mit oder ohne Querbohrungen sind.
  10. 10. Fertigbauteil nach Anspruch 8, dadurch -g e k e n nz e i c h n e t, daß neben den Verankerungseinrichtungen (20) der einzelnen Platten (12, 14) quer zu deren Innenflächen (22, 24vrtikal verlaufende Aussparungen (26) sowie Einlegeteile (28) und/oder Abstandshalter (30) vorhanden sind.
  11. 11. Fertigbauteil nach Anspruch 10, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die~Einlegeteile (28) bzw. Abstandshalter (30) nach dem Verguß entfernbar und die entstandenen Hohlräume ausgießbar sind.
  12. 12. Fertigbauteil nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verankerungseinrichtungen (20) an den einander zugewandten Innenflächen (22, 24) der Platten (12, 14) in ungleicher Anzahl, vorzugsweise in um Eins verschiedener Anzahl, verteilt sind.
  13. 13. Fertigbauteil nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verankerungseinrichtungen (20) mit einer rückseitigen Haltefläche (32) in die sie tragende Platte (12, 14) eingebettet oder formschlüssig daran befestigt sind.
  14. 14. Fertigbauteil nach Anspruch 13, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß von der Haltefläche (32),z.B.
    einem durchgehenden Flacheisen, jeweils ein Ankerbolzen (34) absteht.
  15. 15. Fertigbauteil nach Anspruch 14, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß das freie Ende des Ankerbolzens (34) ein Außengewinde (36) und/oder ein Halteglied (38) aufweist.
  16. 16. Fertigbauteil nach Anspruch 15, dadurch g e k e n-nz e i c h n e t, daß das Halteglied eine Verdickung oder ein Schaft (38) ist, der insbesondere im freien Bolzenende quer dazu schwenkbar gelagert ist.
  17. 17. Fertigbauteil nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß einander gegen-- überstehende Verankerungseinrichtungen (20) aneinander befestigbar sind, z.B. durch Muffen mit äußeren Werkzeug-Ansatzflächen und gegenläufigen Innengewinde-Abschnitten, die auf Ankerbolzen aufschraubbar sind.
  18. 18. Fertigbauteil nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß seine Hochkanten (40) als Formschlußteile derart ausgebildet sind, daß an einer Hochkante ein Vorsprung vorhanden ist, welcher formgleich mit einer Aussparung an der anderen Hochkante ist, insbesondere nach Art von Nut und Feder.
  19. 19. Fertigbauteil nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß seine beiden Hochkanten (40) vorzugsweise formgleiche Einsprünge (42) aufweisen, die bei aneinander anschließenden Fertigbauteilen (10) vor Ort vergießbar und/oder durch formangepaßte Steckteile (44) ausfüllbar sind.
  20. 20. Fertigbauteil nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 19, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß es oben mit Tragemitteln zum Angriff von Förderzangen, insbesondere mit plattenparallelen, vertikalen Gewindebuchsen (46) zum Einschrauben von Haken, Ösen o.dgl. für die Kranbeförderung ausgestattet ist.
  21. 21. Fertigbauteil nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 20, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verankerungseinrichtungen (20) zumindest an 3 je einer Platten-Innenfläche (22, 24) jeweils gleichmäßige Tiefe aufweisen.
  22. 22. Fertigbauteil nach Anspruch 21, dadurch - g e k e n nz z e i c h n e t, daß Zwischennasen (48), -rippen o.dgl.
    als Distanzstücke an zumindest einer Platten-Innenfläche (ztB. 14) vorhanden sind, bevorzugt beiderseits der bzw.
    jeder Verankerung (20).
  23. 23. Fertigbauteil nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 22, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß eine (z.B. 12) der beiden Platten in Längs- und/oder Höhenrichtung die andere (14) überragt.
  24. 24. Fertigbauteil nach Anspruch 23, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß unterschiedlich überkragende oder auf Gehrung stoßende Platten (12, 14) im Winkel zu einem benachbarten Fertigbauteil zusammensetzbar sind, namentlich im rechten Winkel.
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