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DE3426015A1 - Spruehwaescher und verfahren zur gasreinigung - Google Patents

Spruehwaescher und verfahren zur gasreinigung

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Publication number
DE3426015A1
DE3426015A1 DE19843426015 DE3426015A DE3426015A1 DE 3426015 A1 DE3426015 A1 DE 3426015A1 DE 19843426015 DE19843426015 DE 19843426015 DE 3426015 A DE3426015 A DE 3426015A DE 3426015 A1 DE3426015 A1 DE 3426015A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
housing
gas
gaseous medium
spray
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843426015
Other languages
English (en)
Inventor
Abdus Lancaster Pa. Saleem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE3426015A1 publication Critical patent/DE3426015A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
    • B01D53/48Sulfur compounds
    • B01D53/50Sulfur oxides
    • B01D53/501Sulfur oxides by treating the gases with a solution or a suspension of an alkali or earth-alkali or ammonium compound
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning
    • B01D47/08Spray cleaning with rotary nozzles
    • B01D47/085Spray cleaning with rotary nozzles with nozzles which are partly immersed in the washing fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/16Apparatus having rotary means, other than rotatable nozzles, for atomising the cleaning liquid
    • B01D47/18Apparatus having rotary means, other than rotatable nozzles, for atomising the cleaning liquid with horizontally-arranged shafts

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Description

Sprühwäscher und Verfahren zur Gasreinigung
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Entfernen von gasförmigem und/oder teilchenförmigen» Material aus einem Gasstrom und betrifft insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Erzeugen eines Flüssigkeitssprühnebels grossen Volumens aus einem Flüssigkeitskörper, so daß die den Sprühnebel bildende Flüssigkeit in im wesentlichen innigen Kontakt mit einem gasförmigen Medium kommt, das über den Flüssigkeitskörper hinweggeht. Sprühnebeierzeugungsvorrichtungen des hier beschriebenen Typs sind brauchbar als Einrichtungen zum Entfernen von festen oder lösbaren Bestandteilen aus einem Industrieabgasstrom oder als Einrichtungen zum Kühlen eines gasförmigen Mediums durch Verdampfung aufgrund des Kontakts des Flüssigkeitssprühnebels mit dem gasförmigen Medium.
Bekannte Vorrichtungen, wie sie beispielsweise in der US-PS 1 462 363 beschrieben sind, erzeugen einen Flüssigkeitssprühnebel mit Hilfe von Zylindern mit großer Oberfläche, welche sich auf einer zentralen Achse drehen und oberhalb eines Flüssigkeitskörpers so gelagert sind, daß sie die obere Fläche der Flüssigkeit nur leicht berührt und zu dem untersten Teil der Oberflächen der Zylinder nahezu tangential ist. Wenn die sich drehenden Zylinder die Oberfläche der Flüssigkeit berühren, haftet ein dünner Flüssigkeitsfilm an ihnen, und bei der Drehung der Zylinder wird der Flüssigkeitsfilm durch Zentrifugalkraft von den Zylinderoberflächen als ein feiner Sprühnebel weggeschleudert, der oberhalb der Zylinder verteilt ist. Gemäß der US-PS 1 462 tauchen die Zylinder sehr wenig in die Flüssigkeit ein,weil die zum Drehen der Zylinder notwendige Leistung sehr stark vergrößert und der Sprüheffekt weitgehend zerstört wird, wenn selbst ein kleiner Teil des Zylinders unterhalb des Flüssigkeitsspiegels ist. Die Unzulänglichkeit von gewissen Scheiben ist in der US-PS 1 462 363 erläutert, weil diese eine beträchtliche Flüssigkeitsströmung in der Richtung der Bewegung des die Flüssigkeit berührenden Randes der Scheibe aufgrund der Reibung des Wassers an den Seiten der Scheibe verursachen. Bei anderen bekannten Vorrichtungen, beispielsweise bei den in der US-PS 1 361 607 beschriebenen, werden umlaufende, geneigte Scheiben oder Laufräder benutzt, um einen Flüssigkeitssprühnebel oberhalb eines Flüssigkeitskörpers zu erzeugen. Diese sind aber ebenso auf ein nur geringfügiges Eintauchen in den Flüssigkeitskörper, aus welchem der Sprühnebel erzeugt wird, beschränkt. Die Umfangsfläche (die Ränder) der Scheiben sind gemäß der US-PS 1 361 607 im allgemeinen mit besonders konstruierten Kanten versehen.
Die vorstehenden Beschränkungen sind bedeutsam, weil nur begrenzte Flüssigkeitsmengen durch die Zylinder oder Laufräder aufgenommen werden können und weil darüber hinaus geringfügige Vergrößerungen oder Verkleinerungen der Flüssigkeitshöhe oder Turbulenz auf der Flüssigkeitsoberfläche zu einem nicht richtigen Kontakt des umlaufenden Teils mit dem Flüssigkeitskörper führen können, wodurch ein verringerter und unregelmäßiger Sprühnebel erzeugt wird. Es ist infolgedessen allgemein anerkannte Praxis auf dem einschlägigen Fachgebiet geworden, gasförmiges und/oder teilchenförmiges Material aus Gasströmen durch verschiedene andere Einrichtungen zu entfernen.
Bei den meisten herkömmlichen Sprühwäschern zur Gasreinigung (Skrubbern) erfordert der innige Gas-Flüssigkeitskontakt die Verwendung von Pumpen zum Sprühen einer Waschflüssigkeit in ein Gefäß, durch welches das zu reinigende Gas hindurchgeleitet wird. Bei anderen Sprühwäschern werden vertikal übereinander gestapelte perforierte Tröge benutzt, auf die die Waschflüssigkeit im Kreislauf zurückgeleitet wird, und durch die Perforationen oder gestapelten Säulen gedrücktes Gas wird gewaschen, indem Waschflüssigkeit durch die Perforationen hindurchgeleitet wird. Bei anderen Vorrichtungen werden Durchblaserohre benutzt, um das zu reinigende Gas durch das Reinigungsflüssigkeitsbad zu drücken. Düsenvorrichtungen sind zwar relativ wirksam, sie können aber durch das Teilchenmaterial verstopft werden, das in der Flüssigkeit enthalten ist, und sind daher in der Fähigkeit, die Flüssigkeit ständig wieder mit dem gasförmigen Medium in Berührung zu bringen, begrenzt. Darüber hinaus können solche Vorrichtungen nicht in Fällen benutzt werden, in denen eine gegenläufige Strömung von Flüssigkeit und Gas erwünscht ist, beispielsweise wenn es erforderlich ist, die aus einem Gasstrom entfernten Bestandteile wirksam rückzugewinnen. Nachteilig ist außerdem die Verwendung der meisten Vorrichtungen, die von Pumpen, Sprühdüsen, perforierten Trögen, Säulenstapeln, Durchblaserohren und der verschiedenen Ausrüstung, welche zum Betreiben dieser Elemente
erforderlich ist, abhängig sind, und zwar wegen der beträchtlichen Kapitalkosten und der späteren Betriebs- und Wartungskosten.
Hauptaufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Entfernen von gasförmigem und/oder teilchenförmigem Material aus einem Gasstrom zu schaffen.
Weiter sollen durch die Erfindung eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Erzeugen eines Flüssigkeitssprühnebels großen Volumens oberhalb eines Reservoirs an Flüssigkeit geschaffen werden, so daß die den Sprühnebel bildende Flüssigkeit in im wesentlichen innigen Kontakt mit einem gasförmigen Medium kommt, das über die Flüssigkeit hinweggeht.
Ferner sollen durch die Erfindung eine Vorrichtung und ein Verfahren geschaffen werden zum Herstellen von innigem Kontakt zwischen Gasen und Flüssigkeiten in Form eines Sprühnebels, wobei die Vorrichtung unabhängig von der Höhe des Flüssigkeitskörpers arbeitet, aus welchem der Sprühnebel erzeugt wird.
Außerdem sollen durch die Erfindung eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Waschen von Gasen mit einem Flüssigkeitssprühnebel geschaffen werden, wobei die Flüssigkeitsströmung, aus der der Sprühnebel erzeugt wird, eine Richtung hat, die zu der der Strömung des zu waschenden Gases entgegengesetzt ist.
Weiter soll die Erfindung eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum Waschen von Gasen schaffen, wobei die Vorrichtung im Aufbau relativ einfach ist, im Betrieb zuverlässig ist und ein Minimum an Wartung und Reparaturen erfordert.
Diese Aufgabenstellung wird durch die Erfindung dadurch gelöst/ daß eine Vorrichtung geschaffen wird, die ein Gehäuse aufweist, welches einen Flüssigkeitskörper in dem unteren Teil und einen Gas-Flüssigkeitskontaktraum in dem oberen Teil enthält. Der untere Teil des Gehäuses hat Flüssigkeitseinlaß- und -auslaßeinrichtungen und ebenso hat der obere Teil Gaseinlaß- und -auslaßeinrichtungen. In einer Ausgestaltung der Erfindung wird eine verbesserte Vorrichtung zum Herstellen von innigem Kontakt zwischen Gasen und Flüssigkeiten geschaffen, die in Kombination enthält:
a) ein langgestrecktes, horizontal angeordnetes Gehäuse, das einen unteren Teil zum Aufnehmen einer Flüssigkeit und einen oberen Teil hat, der einen Gas-Flüssigkeitskontaktraum begrenzt;
b) eine Einrichtung zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum des Gehäuses und eine Einrichtung, die dem gasförmigen Medium ermöglicht, das Gehäuse zu verlassen;
c) mehrere scheibenförmige Laufräder, die eine Konfiguration auf den Seitenflächen haben, welche in der Lage ist, einen Flüssigkeitssprühnebel in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum hinein zu bilden, wobei die Laufräder auf mehreren drehbaren Wellen befestigt sind, welche in dem Gehäuse axial angeordnet und oberhalb der Flüssigkeit gelagert sind, so daß ein unterer Teil der Laufräder im wesentlichen in die Flüssigkeit eingetaucht ist; und
d) eine Einrichtung zum Drehen der Wellen.
Insgesamt verbessert die Erfindung den Waschbetriebswirkungsgrad durch die Verwendung von umlaufenden scheibenförmigen Laufrädern, die eine Konfiguration auf den Seitenflächen haben, welche in der Lage ist, einen Flüssigkeitssprühnebel in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum hinein zu bilden, wobei die scheibenförmigen Laufräder auf mehreren drehbaren Wellen befestigt sind, die in einem Gehäuse axial angeordnet und oberhalb einer Waschflüssigkeit gelagert sind, so daß ein unterer Teil der scheibenförmigen Laufräder im wesentlichen in die Waschflüssigkeit eingetaucht ist. In manchen
Ausführungsformen haben die umlaufenden scheibenförmigen Laufräder schaufelartige Vorsprünge zum Wegschleudern von Flüssigkeit, die sich auf jeder Seitenfläche sammelt, wobei diese Laufräder auf mehreren parallelen umlaufenden Wellen befestigt sind, die oberhalb eines Flüssigkeitskörpers so gelagert sind, daß die unteren Teile der Laufräder im wesentlichen in die Flüssigkeit eingetaucht sind. Weil die Laufräder im wesentlichen in die Flüssigkeit eingetaucht sind, arbeitet die Vorrichtung unabhängig von der Höhe des Flüssigkeitskörpers. Darüber hinaus sind unmittelbar benachbarte Wellen und deshalb die darauf befindlichen Laufräder vorzugsweise zur gegenläufigen Drehung vorgesehen. Wenn die Wellen gedreht werden, scheinen die seitlichen VorSprünge der Laufräder im wesentlichen Flüssigkeitsfilme aufzunehmen und sie als einen relativ feinen Sprühnebel, der oberhalb der Laufräder gleichmäßig verteilt ist, aufwärts in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum zu schleudern oder zu treiben.
Der Flüssigkeitskörper, der in dem Reservoir oder unteren Teil des Gehäuses enthalten ist, kann in mehrere kleinere Kammern mittels Trennwänden unterteilt sein, die zwischen den Gehäusestirnwänden angeordnet sind. Darüber hinaus können die Flüssigkeitseinlaß und -auslaßeinrichtungen so angeordnet sein, daß der Flüssigkeitseinlaß bezüglich des Gaseinlasses an dem entgegengesetzten Ende des Gehäuses ist und daß der Flüssigkeitsauslaß ebenso bezüglich des Gasauslasses an dem entgegengesetzten Ende des Gehäuses ist, mit dem Ergebnis, daß die Flüssigkeitsströmung zu der Gasströmung entgegengesetzt ist, um den Wirkungsgrad der Vorrichtung zu steigern.
Zusätzliche Bestandteile, wie Rühreinrichtungen, die die Flüssigkeit in dem Reservoir in Bewegung halten, und Luftdurchblaseeinrichtungen zur Oxidation von Bestandteilen in dem Flüssigkeitskörper sind ebenfalls vorgesehen.
Weiter schafft die Erfindung ein verbessertes Verfahren zum Waschen eines Gasstroms, der Verunreinigungen enthält, die durch die Flüssigkeit entfernbar sind, in folgenden Schritten:
a) Einleiten eines gasförmigen Mediums, das die Verunreinigungen enthält, in ein Ende eines Gas-Flüssigkeitskontaktraums, der oberhalb eines Reservoirs der Flüssigkeit angeordnet ist;
b) Bilden eines Sprühnebels der Flüssigkeit in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum;
c) Hindurchleiten des die Verunreinigungen enthaltenden gasförmigen Mediums durch den Flüssigkeitssprühnebel in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum, wodurch ein an Verunrei nigungen abgereichertes Gas gebildet wird;
d) Ableiten des an Verunreinigungen abgereicherten Gases aus dem anderen Ende des Gas-Flüssigkeitskontaktraums;
e) Einleiten von nichtverunreinigter Flüssigkeit in das Reservoir an einer Stelle, die im wesentlichen unterhalb der Ableitstelle des an Verunreinigungen abgereicherten Gases liegt, wodurch der in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum gebildete Sprühnebel an der Stelle des Ableitens des an Verunreinigungen abgereicherten Gases ein im wesentlichen nichtverunreinigter Flüssigkeitssprühnebel ist; und
f) Entfernen der verunreinigten Flüssigkeit aus dem Reservoir an einer Stelle, die im wesentlichen unterhalb der Einleitungsstelle des die Verunreinigungen enthaltenden gasförmigen Mediums liegt.
Durch die Erfindung werden die oben dargelegten Probleme, Nachteile und Beschränkungen des Standes der Technik überwunden, indem eine Vorrichtung und ein Verfahren geschaffen werden, bei denen keine Düsen oder umlaufenden Zylinder verwendet werden. Die Erfindung erzeugt einen Flüssigkeitssprühnebel aus einem Flüssigkeitskörper, so daß kleinere Veränderungen in der Flüssigkeitshöhe den wirksamen Betrieb der Vorrichtung nicht nachteilig beeinflussen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische weggebrochene Ansicht
der Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 ' eine Querschnittansicht nach der Linie 2-2
in Fig. 1, die eine Konfiguration von Laufrädern zeigt, welche auf zwei drehbaren Wellen befestigt sind, wobei die Laufräder teilweise in die Flüssigkeit eingetaucht sind,
Fig. 3 eine Längsschnittansicht nach der Linie
3-3 in Fig. 2, die die Verwendung von Trennwänden zur Bildung von Flüssigkeitsaufnahmekammern, entgegengesetzt angeordneten Flüssigkeitseinlaß- und auslaßeinrichtungen und entgegengesetzt angeordneten Gaseinlaß- und auslaßeinrichtungen zum Erzeugen von gegenläufigen Gas- und Flüssigkeitsströmen in der Vorrichtung zeigt, und
Fig. 4 eine Querschnittansicht ähnlich der in Fig.
2, die eine Konfiguration von Laufrädern zeigt, welche auf vier drehbaren Wellen befestigt und teilweise in die Flüssigkeit eingetaucht sind.
Fig. 1 zeigt die Vorrichtung nach der Erfindung zum Herstellen von innigem Kontakt zwischen Gasen und Flüssigkeiten. Die Vorrichtung hat ein langgestrecktes Gehäuse 10. In den bevorzugten Ausführungsformen ist das Gehäuse 10 im wesentlichen zylindrisch. Das Gehäuse 10 kann jedoch auch andere Formen, Konfigurationen und geometrische Auslegungen haben, die das Waschen von Gasen durch den innigen Kontakt zwischen
Gasen und Flüssigkeiten gestatten. In Fig. 1 ist das Gehäuse 10 horizontal auf mehreren Tragteilen 11 angeordnet, aus denen ein halbkreisförmiger Abschnitt entfernt worden ist, damit sie die untere Oberfläche des zylindrischen Gehäuses aufnehmen können und mit dieser zusammenpassen. Die Waschvorrichtungen nach der Erfindung sind im wesentlichen horizontal, um für ein wirksames Waschen von Gasen mit dem Flüssigkeitssprühnebel zu sorgen und um einen im wesentlichen waagerechten Flüssigkeitskörper zu schaffen, in welchen Laufräder eingetaucht sind.
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann zwar aus irgendeinem geeigneten Material hergestellt werden, beispielsweise aus Metall, Kunststoff od.dgl., wenn die Vorrichtung nach der Erfindung zum "Reinigen" von Industrieabgasströmen benutzt wird ist es jedoch wichtig, daß das Gehäuse 10 aus einem säuren- und laugenbeständigen Material hergestellt wird, und zwar wegen der korrodierenden Eigenschaften der Substanzen, mit denen es in Berührung kommt, wie beispielsweise der alkalischen Waschlösung und den säurebildenden Bestandteilen des Gasstroms.
Zum Verständnis der Erfindung ist es nützlich, das horizontal angeordnete Gehäuse 10 begrifflich in einen unteren Teil 12 und in einen oberen Teil 13 zu unterteilen, wie in den Zeichnungen dargestellt, indem eine horizontale Ebene betrachtet wird, die durch die Längsachse des Gehäuses hindurchgeht. Während des normalen Betriebes der Vorrichtung enthält der untere Teil 12 des Gehäuses einen Flüssigkeitskörper 14, welcher auf einer derartigen Höhe gehalten wird, daß seine obere Oberfläche 15 unmittelbar unterhalb der begrifflich angenommenen Ebene liegt. Innerhalb der im folgenden beschriebenen Grenzen ist das Ausmaß, um welches sich die Flüssigkeitsoberfläche 15 unterhalb der begrifflich angenommenen Ebene befindet, für die richtige Erzeugung eines Flüssigkeitssprühnebels 16 (in Fig. 1 nicht dargestellt) während des Betriebes der Vorrichtung unwichtig.
Bevorzugt werden jedoch Einrichtungen vorgesehen, um den Flüssigkeitskörper 14 in einer vorbestimmten Höhe relativ zu den Achsen der Laufräder zu halten/ beispielsweise durch Zuführen von Flüssigkeit an einem Flüssigkeitseinlaß und durch Steuern der Flüssigkeitsströmung an einem Flüssigkeitsauslaß, . wobei der Einlaß 17 und der Auslaß 18 in den Wänden des unteren Teils 12 des Gehäuses angeordnet sind, wodurch die Möglichkeit, daß die Vorrichtung durch unzulänglich oder übermäßig vorhandene Flüssigkeit nicht richtig arbeitet, beseitigt wird. Die Flüssigkeitseinlaß- und -auslaßeinrichtungen sind ausführlich in Fig. 3 dargestellt.
Es gibt keine Grenzen für den Teil des Gehäuses, der durch den die Flüssigkeit enthaltenden unteren Teil (Reservoir) und durch den den Gas-Flüssigkeitskontaktraum begrenzenden oberen Teil eingenommen wird, solange es einen ausreichenden Kontaktraum zum wirksamen Waschen des Gases mit der Flüssigkeit in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum gibt. In den meisten Ausführungsformenr sowie in den in den Zeichnungen dargestellten ist der untere Teil zur Aufnahme der Flüssigkeit (das Reservoir) ungefähr in der unteren Hälfte des Gehäuses,und der den Gas-Flüssigkeitskontaktraum begrenzende obere Teil ist ungefähr in der oberen Hälfte des Gehäuses. Der obere und der untere Teil von weiteren Waschvorrichtungen können jedoch nach Bedarf eingeteilt werden, beispielsweise in 60 % oberer Teil und 40 % unterer Teil, 40 % oberer Teil und 60 % unterer Teil, 70 % oberer Teil und 30 % unterer Teil, usw.
Der obere Teil des Gehäuses ist mit einer herkömmlichen Einrichtung zum Einleiten des zu waschenden gasförmigen Mediums in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum und mit einer Einrichtung versehen, die dem gewaschenen gasförmigen Medium gestattet, den Gas-Flüssigkeitskontaktraum zu verlassen, was in Fig. 3 dargestellt und unten ausführlicher erläutert ist.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 sind zwei drehbare Wellen 23, die mehrere scheibenförmige Laufräder 24 haben, die Vorsprünge 25 aufweisen, welche sich von den Seitenflächen der scheibenförmigen Laufräder 24 nach außen erstrecken, in dem langgestreckten Gehäuse 10 in Längsrichtung angeordnet. Die scheibenförmigen Laufräder sind in die Flüssigkeit 14 in dem unteren Teil 12 des Gehäuses eingetaucht, so daß bei der Drehung der Laufräder ein Sprühnebel der Flüssigkeit in den oberen Teil des Gehäuses geschleudert wird, d.h. in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum in dem Bereich oberhalb der Laufräder. Die Wellen 23 sind mittelsherkömmlicher Einrichtungen in dem Gehäuse in einem vorbestimmten Abstand oberhalb des Flüssigkeitskörpers axial gelagert, so daß die unteren Hälften der Laufräder im wesentlichen in den Flüssigkeitskörper eingetaucht sind.
Die Laufradanordnung 22 weist mehrere drehbare Wellen 23 auf, die mehrere scheibenförmige Laufräder 24 tragen, welche schaufelartige Vorsprünge 25 haben, die sich von ihren Seitenflächen nach außen erstrecken. Die Laufräder 24 sind hintereinander an jeder drehbaren Welle 23 befestigt. Die drehbaren Wellen 23 sind oberhalb des Flüssigkeitskörpers 14 so gelagert, daß die Wellen zu der Längsachse des Gehäuses 10 parallel sind und daß die unteren Hälften der Laufräder 24 im wesentlichen in die Flüssigkeit eingetaucht sind. Die Wellen 23 werden durch eine Antriebsquelle in Drehbewegung versetzt, welche außerhalb des Gehäuses 10 angeordnet ist, beispielsweise durch den in Fig. 3 gezeigten Motor 48 od.dgl., wodurch die schaufelartigen Vorsprünge 25 veranlaßt werden. Flüssigkeit als Sprühnebel aufwärts in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum 13 in dem Gehäuse 10 zu schleudern. Der Sprühnebel 16 ist in den Fig. 2, 3 und 4 gezeigt.
Die scheibenförmigen Laufräder sind in die Flüssigkeit "im wesentlichen eingetaucht", so daß sich ein wesentlicher Teil der Vorsprünge 25 während der Drehung der Wellen 23 in die Flüssigkeit erstreckt. Selbstverständlich muß sich ein
Teil der scheibenförmigen Laufräder in den Gas-Flüssigkeits kontaktraum erstrecken, um die Flüssigkeit in den oberen Teil des Gehäuses zu treiben oder zu schleudern, und, wenn beispielsweise 50 % des scheibenförmigen Laufrades in die Flüssigkeit eingetaucht sind, erstrecken sich 50 % des scheibenförmigen Laufrades in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum.
Gemäß der Darstellung in Fig. 2 gestattet das Eintauchen von im wesentlichen der unteren Hälfte der Laufräder 24 in den Flüssigkeitskörper 14 den schaufelartigen VorSprüngen 25, Flüssigkeit aufwärts in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum 13 zu schleudern, wo die Flüssigkeitsoberfläche 15 unter der drehbaren Welle 23 und oberhalb des untersten ümfangsrandes der Laufräder 24 ist.
Die Konfiguration auf den Seitenflächen des scheibenförmigen Laufrades kann irgendein geometrischer Vorsprung oder irgendeine geometrische Konstruktion sein, durch die ein Flüssigkeitssprühnebel gebildet wird, wenn das Laufrad im wesentlichen eingetaucht ist und in der Flüssigkeit gedreht wird. Die schaufelartigen VorSprünge 25 auf den Seitenflächen der Scheiben oder scheibenförmigen Laufräder 24 sind bevorzugte Konfigurationen in den Waschvorrichtungen nach der Erfindung. Der Vorsprung kann auf einer Seite der Scheibe oder auf beiden Seiten der Scheibe angebracht sein.
Es kann zwar jede Anzahl von scheibenförmigen Laufrädern auf jeder drehbaren Welle 23 befestigt werden, bevorzugt wird jedoch, daß die Laufräder parallel zueinander ausgerichtet sind, um einen gleichmäßigeren Sprühnebel 16 in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum 13 zu schaffen. Es wird weiter bevorzugt, daß jede drehbare Welle 23 entgegengesetzt zu benachbarten Wellen gedreht wird und daß wenigstens vier derartige Wellen vorgesehen sind. Diese Anordnung ist erwünscht, weil sie die größte Überlappung der durch die einzelnen Laufräder 24 erzeugten Sprühnebel bewirkt.
Das Vergrößern oder Verkleinern der Anzahl der Laufräder 24 auf jeder Welle 23 bewirkt eine proportionale Vergrößerung oder Verkleinerung des Volumens der erzeugten Sprühnebel 16. Somit kann der optimale Gas-Flüssigkeitskontakt leicht erzielt werden, indem die Anzahl der Laufräder 24 auf den drehbaren Wellen 23 verändert wird. Darüber hinaus können die Eigenschaften des Sprühnebels 16 für unterschiedliche Verwendungszwecke der Erfindung variiert werden. Beispielsweise können die Größe der Flüssigkeitströpfchen, die den Sprühnebel 16 bilden, und der Sprühwinkel geändert werden, indem Laufräder 24 anderer Größe vorgesehen werden, indem die Konstruktion der seitlichen VorSprünge 25 an den Laufrädern verändert wird oder indem die Drehgeschwindigkeit der Wellen 23 vergrößert oder verkleinert wird.
Der Flüssigkeitsspiegel kann nach Bedarf in jeder gewünschten Höhe gehalten werden, und zwar durch herkömmliche Einrichtungen, beispielsweise durch eine Pumpe und ein Wehr. Fig. 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zum Zuführen und Ableiten von Flüssigkeiten aus dem Reservoir durch eine Flüssigkeitseinlaßeinrichtung 17 und eine Flüssigkeitsauslaßeinrichtung 18. Der Flüssigkeitskörper 14 kann relativ zu den Achsen der Laufräder in einer vorbestimmten Höhe gehalten werden, indem Flüssigkeit an dem Flüssigkeitseinlaß 17 zugeführt und die Flüssigkeitsströmung aus dem Reservoir oder dem Flüssigkeitskörper 14 durch den Flüssigkeitsauslaß 18 gesteuert wird. Es können daher Einrichtungen vorgesehen sein zum Halten der Flüssigkeit in einer vorbestimmten Höhe relativ zu den Achsen der Wellen, das heißt derart, daß der Flüssigkeitsspiegel in einem gleichmäßigen Abstand von den Wellen 23 gehalten wird. Im allgemeinen bildet der Flüssigkeitseinlaß, der in dem unteren Teil des Gehäuses angeordnet ist, auch eine Einrichtung zum Einleiten von frischer Flüssigkeit in das Gehäuse, und der Flüssigkeitsauslaß, der in dem unteren Teil des Gehäuses angeordnet ist, bildet ebenfalls eine Einrichtung zum Ableiten von verbrauchter Flüssigkeit aus dem Gehäuse. In den bevorzugten Ausführungsformen ist der Flüssig-
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keitseinlaß 17 im wesentlichen entgegengesetzt zu dem Flüssigkeitsauslaß 18 angeordnet.
Fig. 3 zeigt außerdem Einrichtungen zum Einleiten des zu waschenden gasförmigen Mediums in den Gas-Flüssigkeitskontaktbereich und Einrichtungen, die ermöglichen, daß das gasförmige Medium das Gehäuse 10 verläßt. Das gasförmige Medium tritt in das Gehäuse 10 über einen Kanal 30 ein und verläßt das Gehäuse 10 über einen Kanal 32. Die Gasströmung in dem Gehäuse 10 ist durch Pfeile 34 dargestellt. Gas, das über den Kanal 30 eintritt und in Richtung der Pfeile 34 strömt, wird durch Flüssigkeit 16 in Form eines Regens oder Sprühnebels in dem oberen Teil 13 des Gehäuses 10 gewaschen. Das gewaschene Gas verläßt dann das Gehäuse 10 über den Kanal 32 und kann zu einer Blaseinrichtung, einem Abgaskamin od.dgl. (nicht dargestellt) geleitet werden.
In vielenFällen ist es erwünscht, eine entgegengesetzte Strömung von gasförmigem Medium und Flüssigkeit 14 im Betrieb der Vorrichtung zu erzeugen, beispielsweise wenn lösliche Bestandteile aus einem Industrieabgasstrom entfernt werden. Eine solche gegenläufige Strömung gestattet, daß der Flüssigkeitskörper 14 die maximale Menge an Bestandteilen aufnimmt, die aus dem gasförmigen Medium entfernt werden, und ist deshalb besonders nützlich, wenn das Rückgewinnen solcher Bestandteile wichtig ist. Zum Erzielen der gegenläufigen Strömung in den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist ein Flüssigkeitseinlaß in dem unteren Teil des Gehäuses unterhalb der Einrichtung angeordnet, die dem gasförmigen Medium das Verlassen des Gehäuses gestattet, und ein Flüssigkeitsauslaß ist entgegengesetzt zu dem Einlaß in dem Gehäuse unterhalb der Einrichtung zum Einleiten des gasförmigen Mediums in das Gehäuse angeordnet, so daß das gasförmige Medium und die Flüssigkeit entgegengesetzt zueinander durch das Gehäuse strömen.
Anders ausgedrückt, der Flüssigkeitseinlaß ist in dem unteren Teil des Gehäuses nahe der Einrichtung angeordnet, die dem gasförmigen Medium gestattet, das Gehäuse zu verlassen, und der Flüssigkeitsauslaß ist in dem unteren Teil des Gehäuses nahe der Einrichtung zum Einleiten des gasförmigen Mediums in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum angeordnet.
In der Ausführungsform nach Fig. 3 wird ein Gegenstrom von gasförmigem Medium und Flüssigkeit erzielt, indem der Flüssigkeitseinlaß 17 unter dem Gasauslaßkanal 32 und der Flüssigkeitsauslaß 18 unter dem Gaseinlaßkanal 30 angeordnet wird, so daß das gasförmige Medium und die Flüssigkeit an entgegengesetzten Enden des Gehäuses 10 in dieses eingeleitet bzw. aus diesem abgeleitet werden. Gemäß der Erfindung kann eine wirksamere Gegenströmung erzielt werden, indem zusätzlich wenigstens eine Trennwand 26 in dem unteren Teil 12 oder Flüssigkeitsreservoir in dem Gehäuse 10 vorgesehen wird, um mehrere Flüssigkeit enthaltende Kammern 27 zu bilden. In manchen bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist daher wenigstens eine Trennwand in dem die Flüssigkeit enthaltenden unteren Teil angeordnet, um mehrere Flüssigkeit enthaltende Kammern zu bilden, und es sind Einrichtungen vorgesehen, die die Flüssigkeit von einer Kammer zur anderen leiten.
Die Trennwand 26 gestattet eine Flüssigkeitströmung zwischen benachbarten Kammern 27, vorzugsweise dadurch, daß die Flüssigkeit über die obere Oberfläche der Trennwand 26, welche ein Wehr darstellt, hinwegströmt, es können aber auch andere Einrichtungen benutzt werden, wie beispielsweise Wände, die Löcher haben, od.dgl. Es kann daher wenigstens eine Trennwand in dem unteren Teil des Gehäuses vorgesehen werden, um mehrere Flüssigkeit enthaltende Kammern zu bilden, wobei die Oberfläche der Trennwand, die der Oberfläche der Flüssigkeit am nächsten ist, ausreichend weit in der Flüssigkeit untergetaucht ist, um eine Flüssigkeitsströmung zwischen den Kammern zu gestatten. Die Stirn-
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wand 19 bildet die äußere Stirnwand des unteren Teils oder Reservoirs 12 und des oberen Teils 13.
Wenn Trennwände in dem Reservoir oderunteren Teil 12 angeordnet sind, wird das gasförmige Medium, welches durch den Gas-Flüssigkeitskontaktraum 13 strömt, gereinigt, wenn es sich der Gasauslaßeinrichtung 21 nähert, und die Kammern 27, die näher bei der Flüssigkeitsauslaßeinrichtung 18 sind, enthalten zunehmend größere Mengen an Bestandteilen, die aus dem gasförmigen Medium entfernt worden sind. Um zu verhindern, daß sich Teilchenmaterial auf dem Boden der Kammern 27 absetzt, können herkömmliche Rühreinrichtungen 28 darin vorgesehen werden, um die Flüssigkeit 14 in Bewegung und das Teilchenmaterial in Suspension zu halten. Zu diesem Zweck sind gemäß der Darstellung in den Fig. 2-4 Rühreinrichtungen 28 vorgesehen, die durch Motoren 36 angetrieben werden. Teilchenmaterial, das über den Flüssigkeitsauslaß 18 austritt, kann aus der Flüssigkeit durch herkömmliche Verfahren entfernt werden, beispielsweise durch Filtrieren oder Absetzen.
In manchen Fällen ist es erwünscht, gelöste Substanzen (Verunreinigungen) in der Flüssigkeit in dem Reservoir oder unteren Teil 12 zu oxidieren oder zur Reaktion zu bringen. Diese gelösten Substanzen sind häufig Verunreinigungen oder Bestandteile, die aus dem innigen Kontakt zwischen Gas und Flüssigkeit resultieren. Die Oxidation oder Reaktion kann ausgeführt werden, indem Luft oder ein anderes Medium in die Flüssigkeit eingeleitet wird, in der sie die Oxidation oder Reaktion der Verunreinigung oder der Verunreinigungen bewirkt. Daher wird bei manchen Ausführungsformen der Erfindung ein gasförmiges Medium in die Flüssigkeit in dem Reservoir eingeleitet, um die Oxidation wenigstens einiger der Verunreinigungen oder Bestandteile in der verunreinigten Flüssigkeit zu bewirken. Herkömmliche Einrichtungen können vorgesehen sein zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in die Flüssigkeit, um die
Oxidation der in der Flüssigkeit infolge des innigen Kontakts zwischen Gas und Flüssigkeit gelösten Bestandteile zu bewirken.
Wenn Stoffe in der Flüssigkeit 14 oxidiert werden sollen, können gemäß Fig. 3 Luftdurchblaseinrichtungen 29 in einer Kammer oder in mehreren Kammern 27, die durch die Gehäusestirnwand 19 und die Trennwand 26 und/oder durch benachbarte Trennwände 26 gebildet sind, installiert werden. Wenn die Vorrichtung benutzt wird, um Schwefeloxide aus einem Rauchgas zu entfernen, das durch ein kohlegefeuertes Kraftwerk erzeugt wird, kann eine Luftdurchblaseinrichtung benutzt werden, um Calcium-Schwefel-Salze in Gips zur Verwendung bei der Zement- und Leichtbauplattenherstellung umzuwandeln. In diesem Fall ist das an Verunreinigung abgereicherte oder gewaschene Gas ein an Schwefeloxiden abgereichertes Gas.
Weil das gasförmige Medium durch den Gas-Flüssigkeitskontaktraum 13 mit beträchtlicher Geschwindigkeit hindurchgeht, besteht die Tendenz, daß der Sprühnebel 16 in den Auslaßkanal 32 des gasförmigen Mediums geblasen wird. Demgemäß ist es bei manchen Ausführungsformen erwünscht, eine Einrichtung zum Entfernen von Flüssigkeit, die in dem an Verunreinigung abgereicherten oder gewaschenen Gas enthalten ist, vorzusehen. Eine Entfeuchtungseinrichtung 40 nahe bei oder innerhalb von dem Auslaßkanal 32 kann benutzt werden, um den Sprühnebel 16 innerhalb des Gas-Flüssigkeitskontaktraums 13 zu halten. Darüber hinaus dient die Entfeuchtungseinrichtung 40 zum Minimieren von Abgaskaminkorrosion aufgrund von Säurekondensation.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine verbesserte Vorrichtung zum Herstellen von innigem Kontakt zwischen Gasen und Flüssigkeiten geschaffen, die in Kombination enthält: a) ein langestrecktes, horizontal angeordnetes Gehäuse, das einen unteren Teil zur Aufnahme einer Flüssigkeit und einen oberen Teil hat, welcher einen
Gas-Flüssigkeitskontaktraum begrenzt; b) eine Einrichtung zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum des Gehäuses und eine Einrichtung, die dem gasförmigen Medium gestattet, das Gehäuse zu verlassen; c) mehrere scheibenförmige Laufräder, die Vorsprünge haben, welche sich von deren Seitenflächen aus nach außen erstrekken, wobei die Laufräder auf wenigstens vier drehbaren Wellen befestigt sind, die in dem Gehäuse axial angeordnet und oberhalb der Flüssigkeit so gelagert sind, daß die unteren Hälften der Laufräder in die Flüssigkeit im wesentlichen eingetaucht sind; d) eine Einrichtung zum Drehen von unmittelbar benachbarten Wellen in entgegengesetzten Richtungen;
e) einen Flüssigkeitseinlaß, der in dem unteren Teil des Gehäuses angeordnet ist, und einen Flüssigkeitsauslaß, der in dem unteren Teil des Gehäuses angeordnet ist; und
f) wenigstens eine Trennwand in einer Position zwischen den Enden des unteren Teils des Gehäuses, um mehrere Flüssigkeit enthaltende Kammern zu bilden. Wahlweise können Rühreinrichtungen in dem unteren Teil des Gehäuses angeordnet sein, um die Flüssigkeit in ständiger Bewegung zu halten; Einrichtungen können vorgesehen sein zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in die Flüssigkeit, um die Ausscheidung von Bestandteilen zu bewirken, die in der Flüssigkeit als Ergebnis des innigen Kontakts zwischen Gas und Flüssigkeit gelöst sind; und/oder Einrichtungen können in den Einrichtungen, die dem gasförmigen Medium das Verlassen des Gehäuses gestatten, angeordnet sein, um zu verhindern, daß Flüssigkeitssprühnebel aus dem Gehäuse entweicht.
Bei einem besonderen Verfahren der Erfindung, bei welchem Schwefeldioxid aus einem gasförmigen Strom durch die Verwendung von Calcium enthaltenden Verbindungen in Wasser, wie beispielsweise pulverförmigem Kalkstein oder Kalk, entfernt wird, a) wird der gasförmige Strom oder das gasförmige Medium, das das Schwefeldioxid enthält, in ein Ende eines Gas-Flüssigkeitskontaktraums eingeleitet, der oberhalb eines Reservoirs des Calcium enthaltenden Wassers angeordnet ist;
b) wird ein Sprühnebel des Calcium enthaltenden Wassers in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum gebildet; c) wird das das Schwefeldioxid enthaltende Medium durch den Sprühnebel des Calcium enthaltenden Wassers in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum hindurchgeleitet, wordurch ein an Schwefeldioxid abgereichertes Gas gebildet wird; d) wird das an Schwefeldioxid abgereicherte gasförmige Medium aus dem anderen Ende des Gas-Flüssigkeitskontaktraums abgeleitet, der oberhalb eines Reservoirs der Calcium enthaltenden Flüssigkeit angeordnet ist; e) wird frisches Calcium enthaltendes Wasser in das Reservoir an einer Stelle eingeleitet, die im wesentlichen unterhalb der Stelle des Ableitens von an Schwefeldioxid abgereichertem Gas liegt, wodurch der Sprühnebel von Calcium enthaltendem Wasser, welcher in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum an der Ableitstelle des an Schwefeldioxid abgereicherten Gases gebildet wird, im wesentlichen ein unverunreinigter, Calcium enthaltender Wassersprühnebel ist; f) Luft wird in das Calcium enthaltende Wasser in dem Reservoir eingeleitet, um Calcium-Schwefel-Salze, die darin enthalten sind, in Gips enthaltendes Wasser umzuwandeln; g) das Gips enthaltende Wasser wird aus dem Reservoir an einer Stelle abgeleitet, die sich im wesentlichen unterhalb der Stelle des Einleitens des das Schwefeldioxid enthaltenden gasförmigen Mediums befindet; und h) der Gips wird zurückgewonnen. Das Calcium enthaltende Wasser kann in dem Reservoir aufgerührt werden, um den ausgefällten Gips in Suspension zu halten.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, in der vier drehbare Wellen in dem Gehäuse 10 benutzt werden, wobei mehrere scheibenförmige Laufräder auf jeder Welle befestigt sind. Jede drehbare Welle wird vorzugsweise unabhängig von den anderen Wellen in Drehung versetzt, beispielsweise durch einen in Fig. 3 gezeigten Motor 48, so daß unmittelbar benachbarte Wellen gegenläufig gedreht werden können. Gemäß der Darstellung durch die Pfeile in Fig. 4 wird die Welle, die einer Wand am nächsten ist, im Gegenuhrzeigersinn gedreht;
die nächste benachbarte Welle wird im Uhrzeigersinn gedreht; die nächste benachbarte Welle wird im Gegenuhrzeigersinn gedreht; und die Welle, die der anderen Wand am nächsten ist, wird im Uhrzeigersinn gedreht. Selbstverständlich kann jede Welle auch entgegengesetzt zu der in Fig. 4 gezeigten Drehrichtung gedreht werden, um die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zu erzielen, die Einrichtungen zum gegenläufigen Drehen von unmittelbar benachbarten Wellen vorsieht.

Claims (28)

Ansprüche :
1. Vorrichtung zum Herstellen von innigem Kontakt zwischen Gasen und Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch eine Kombination aus:
a) einem langgestreckten, horizontal angeordneten Gehäuse (10) mit einem unteren Teil (12) zur Aufnahme einer Flüssigkeit (14) und mit einem oberen Teil (13), der einen Gas-Flüssigkeitskontaktraum begrenzt;
b) einer Einrichtung (30) zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum (13) des Gehäuses (10) und einer Einrichtung (32), die dem gasförmigen Medium gestattet, das Gehäuse zu verlassen;
c) mehreren scheibenförmigen Laufrädern (24), die in der Lage sind, einen Flüssigkeitssprühnebel (16) in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum (13) hinein zu bilden, wobei die Laufräder auf mehreren drehbaren Wellen (23) befestigt sind, die in dem Gehäuse (10) axial angeordnet und oberhalb der Flüssigkeit so befestigt sind, daß ein unterer Teil der Laufräder in die Flüssigkeit im wesentlichen eingetaucht ist; und
d) einer Einrichtung (48) zum Drehen der Wellen (23).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Flüssigkeitseinlaß (17), der in dem unteren Teil (12) des Gehäuses (10) angeordnet ist und eine Einrichtung bildet zum Einleiten von frischer Flüssigkeit in das Gehäuse, und durch einen Flüssigkeitsauslaß (18), der in dem unteren Teil (12) des Gehäuses (10) angeordnet ist und eine Einrichtung bildet zum Ableiten von verbrauchter Flüssigkeit aus dem Gehäuse.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitseinlaß (17) im wesentlichen entgegengesetzt zu dem Flüssigkeitsauslaß (18) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitseinlaß (17) in dem unteren Teil (12) des Gehäuses (10) neben der Einrichtung (32) angeordnet ist, die dem gasförmigen Medium gestattet, das Gehäuse zu verlassen, und daß der Flüssigkeitsauslaß (18) in dem unteren Teil (12) des Gehäuses (10) neben der Einrichtung (3 0) zum Einleiten des gasförmigen Mediums in den Gas-Flüssigkeitskontakraum (13) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch wenigstens eine Trennwand (26) , die in dem die Flüssigkeit aufnehmenden unteren Teil (12) angeordnet ist, um mehrere Flüssigkeit aufnehmende Kammern (27) zu bilden, und daß Einrichtungen vorgesehen sind, die die Flüssigkeit von einer Kammer zur anderen leiten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen (17, 18) zum Halten der Flüssigkeit (14) in einer vorbestimmten Höhe relativ zu den Achsen der Wellen (23) .
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Halten der Flüssigkeit (14) in einer vorbestimmten Höhe einen Flüssigkeitseinlaß i17), der in dem
unteren Teil (12) des Gehäuses (10) unterhalb der Einrichtung (32) angeordnet ist, welche dem gasförmigen Medium
gestattet, das Gehäuse zu verlassen, und einen Flüssigkeitsauslaß (18) umfassen, der entgegengesetzt zu dem Einlaß des Gehäuses unterhalb der Einrichtung (30) zum Einleiten des gasförmigen Mediums in das Gehäuse angeordnet ist, so daß das gasförmige Medium und die Flüssigkeit entgegengesetzt durch das Gehäuse strömen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch wenigstens eine Trennwand (26) in dem unteren Teil (12) des Gehäuses (10) zur Bildung von mehreren Flüssigkeit aufnehmenden Kammern (27), wobei die Oberfläche der Trennwand, die der Oberfläche (15) der Flüssigkeit (14) am nächsten ist, ausreichend in der Flüssigkeit untergetaucht ist, um eine Flüssigkeitsströmung zwischen den Kammern zu gestatten.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch wenigstens vier drehbare Wellen (23), die
jeweils mehrere scheibenförmige Laufräder (24) tragen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (48) zum Drehen der
Wellen (23) Einrichtungen enthält zum gegenläufigen Drehen von unmittelbar benachbarten Wellen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens vier drehbare Wellen (23)
vorgesehen sind und daß weiter eine Einrichtung (48) vorgesehen ist zum Drehen von benachbarten Wellen in entgegengesetzten Richtungen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Rühreinrichtungen (28) in dem unteren Teil (12) des Gehäuses (10) angeordnet sind, um die Flüssigkeit (14) in ständiger Bewegung zu halten.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (29) zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in die Flüssigkeit (14), um eine Oxidation von in der Flüssigkeit infolge des innigen Kontakts zwischen Gas und Flüssigkeit gelösten Bestandteilen zu bewirken .
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine Entfeuchtungseinrichtung (40), die verhindert, daß Flüssigkeitssprühnebel (16) aus dem Gehäuse (10) austritt, und in der Einrichtung (32) angeordnet ist, die dem gasförmigen Medium das Verlassen des Gehäuses gestattet.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche, 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenförmigen Laufräder (24), die eine Konfiguration haben, welche sie in die Lage versetzt, einen Flüssigkeitssprühnebel (16) in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum (13) hinein zu bilden, Vorsprünge (25) haben, die sich von ihren Seitenflächen nach außen erstrekken.
16. Vorrichtung zum Herstellen von innigem Kontakt zwischen Gasen und Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch eine Kombination aus:
a) einem langgestreckten,horizontal angeordneten Gehäuse (10), das einen unteren Teil (12) zur Aufnahme einer Flüssigkeit (14) und einen oberen Teil (13) hat, der einen Gas-Flüssigkeitskontaktraum begrenzt;
b) einer Einrichtung (30) zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in den Gas-Flüssigkeitskontaktraum (13) des Gehäuses und einer Einrichtung (32), die dem gasförmigen Medium gestattet, das Gehäuse zu verlassen;
c) mehreren scheibenförmigen Laufrädern (24), die Vorsprünge (25)haben; welche sich von ihren Seitenflächen nach außen erstrecken, wobei die Laufräder auf wenigstens vier
... drehbaren Wellen (23) befestigt sind, die in dem Gehäuse (10) axial angeordnet und oberhalb der Flüssigkeit (14) gelagert sind, so daß die unteren Hälften der Laufräder in die Flüssigkeit im wesentlichen eingetaucht sind;
d) einer Einrichtung (48) zum Drehen von unmittelbar benachbarten Wellen (23) in entgegengesetzten Richtungen;
e) einem Flüssigkeitseinlaß (17), der in dem unteren Teil (12) des Gehäuses (10) angeordnet ist, und einem Flüssigkeitsauslaß (18), der in dem unteren Teil des Gehäuses angeordnet ist; und
f) wenigstens einer Trennwand (26) in einer Position zwischen den Enden des unteren Teils (12) des Gehäuses (10), um mehrere Flüssigkeit aufnehmende Kammern (27) zu bilden.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch Rühreinrichtungen (28), die in dem unteren Teil (12) des Gehäuses (10) angeordnet sind, um die Flüssigkeit in ständiger Bewegung zu halten.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (29) zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in die Flüssigkeit (14), um eine Oxidation von in der Flüssigkeit infolge des innigen Kontakts zwischen Gas und Flüssigkeit gelösten Bestandteilen zu bewirken.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (40), die in der Einrichtung (32), welcher dem gasförmigen Medium gestattet, das Gehäuse (10) zu verlassen, angeordnet ist, um zu verhindern, daß Flüssigkeitssprühnebel (16) aus dem Gehäuse verlorengeht.
20. Verfahren zum Waschen eines Gasstroms, der Verunreinigungen enthält, die durch eine Flüssigkeit entfernbar sind, gekennzeichnet dur^ch folgende Schritte:
a) Einleiten eines ga"s"förmigen Mediums, das die Verunreinigungen enthält, in ein Ende eines Gas-Flüssigkeitskon-
taktraums, der oberhalb eines Reservoirs der Flüssigkeit angeordnet ist;
b) Bilden eines Sprühnebels der Flüssigkeit in dem Gas-Flüssigkeit skontak träum;
c) Hindurchleiten des die Verunreinigungen enthaltenden gasförmigen Mediums durch den Flüssigkeitssprühnebel in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum, wodurch ein an Verunreinigungen abgereichertes Gas gebildet wird;
d) Ableiten des an Verunreinigungen abgereicherten Gases aus dem anderen Ende des Gas-Flüssigkeitskontaktraums;
e) Einleiten von nichtverunreinigter Flüssigkeit in das Reservoir an einer Stelle im wesentlichen unterhalb der Ableitstelle des an Verunreinigungen abgereicherten Gases, wodurch der Flüssigkeitssprühnebel, welcher in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum an der Ableitstelle des an Verunreinigungen abgereicherten Gases gebildet wird, im wesentlichen ein nichtverunreinigter Flüssigkeitssprühnebel ist; und
f) Ableiten von verunreinigter Flüssigkeit aus dem Reservoir an einer Stelle im wesentlichen unterhalb der Einleitstelle des die Verunreinigungen enthaltenden gasförmigen Mediums.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit in dem Reservoir auf einer vorbestimmten Höhe gehalten wird.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit in dem Reservoir aufgerührt wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein gasförmiges Medium in die Flüssigkeit in dem Reservoir eingeleitet wird, um eine Oxidation von wenigstens einigen der Verunreinigungen in der verunreinigten Flüssigkeit zu bewirken.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß Flüssigkeit, die in dem an Verunreinigungen abgereicherten Gas enthalten ist, entfernt wird.
25. Verfahren zum Entfernen von Schwefeldioxid aus einem Gasstrom durch die Verwendung einer Calcium enthaltenden Verbindung in Wasser, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) Einleiten des das Schwefeldioxid enthaltenden gasförmigen Mediums in ein Ende eines Gas-Flüssigkeitskontaktraums, der oberhalb eines Reservoirs des Calcium enthaltenden Wasser angeordnet ist;
b) Bilden eines Sprühnebels des Calcium enthaltenden Wassers in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum;
c) Hindurchleiten des das Schwefeldioxidgas enthaltenden gasförmigen Mediums durch den Sprühnebel von Calcium enthaltendem Wasser in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum, wodurch ein an Schwefeldioxid abgereichertes Gas gebildet wird;
d) Ableiten des an Schwefeldioxid abgereicherten gasförmigen Mediums aus dem anderen Ende des Gas-Flüssigkeitskontaktraums, der oberhalb eines Reservoirs der Calcium enthaltenden Flüssigkeit angeordnet ist;
e) Einleiten von frischem, Calcium enthaltendem Wasser in das Reservoir an einer Stelle im wesentlichen unterhalb der Stelle des Ableitens des an Schwefeldioxid abgereicherten Gases, wodurch der Sprühnebel von Calcium enthaltendem Wasser, welcher in dem Gas-Flüssigkeitskontaktraum gebildet wird, an der Stelle des Ableitens des an Schwefeldioxid abgereicherten Gases im wesentlichen ein Sprühnebel von nichtverunreinigtem, Calcium enthaltendem Wasser ist;
f) Einleiten von Luft in das Calcium enthaltende Wasser in dem Reservoir, um Calcium-Schwefel-Salze, die darin enthalten sind, in gipshaltiges Wasser umzuwandeln;
g) Ableiten des gipshaltigen Wassers aus dem Reservoir an einer Stelle im wesentlichen unterhalb der Einleitstelle
des das Schwefeldioxid enthaltenden gasförmigen Mediums; und
h) Rückgewinnen des Gipses.
26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Calcium enthaltende Wasser in dem Reservoir aufgerührt wird, um den ausgefällten Gips in Suspension zu halten.
27. Verfahren nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Calcium enthaltende Verbindung Kalk ist.
28. Verfahren nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Calcium enthaltende Verbindung pulverförmiger Kalkstein oder Kalk ist.
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