DE3421669C2 - - Google Patents
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G19/00—Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
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- B65G19/24—Attachment of impellers to traction element
- B65G19/26—Attachment of impellers to traction element pivotal
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kettenkratzförderer für den
Transport von Massengütern, insbesondere für den Kohle- und
Bergetransport im untertägigen Steinkohlenbergbau, bestehend
aus den miteinander zu verbindenden Rinnen mit winklig
zueinander angeordneten Förder- und Rücklauftrums und der
darin geführten, endlosen, mit klappbar ausgebildeten Mit
nehmern besetzten und von End- und Zwischenantrieben gezogenen
Vorlauf- und Rücklaufkette.
Die meist im Abbaubereich im untertägigen Bergbau einge
setzten Kettenkratzförderer dienen der Abförderung des
hereingewonnenen Haufwerks, insbesondere der Kohle, der
Führung der an oder auf ihnen geführten Gewinnungsmaschinen
und als Widerlager für den Schreitausbau. Diese Förderer be
stehen im wesentlichen aus den sog. Rinnen, die miteinander
verbunden werden, den Ketten und den daran befestigten Mit
nehmern. Die Antriebsstation eines solchen Förderers bestehen
aus Maschinenrahmen, Kettenstern, Getriebe und Motor, wobei
in der Regel an beiden Enden des Rinnenstranges derartige
Antriebsstationen angeordnet sind. Die Rinnen teilen mit ihrem
Bodenblech den Förderer in ein Obertrum und ein Untertrum bzw.
in ein Fördertrum und ein Rücklauftrum. Die Kette wird über
endseitig des Rinnenstrangs angeordnete Kettensterne gezogen,
wobei es sich bei der Kette um eine Endloskette handelt.
Neben einem hohen Verschleiß haben diese Förderer einen hohen
Reibungsverlust, da Kette und Mitnehmer sowohl im Förder
wie im Rücklauftrum gleitend durch die Führungen gezogen
werden müssen. Um die notwendige Kraft einzuIeiten, müssen an
den Antriebsstationen sehr große Antriebsleistungen installiert
werden, was zwangsläufig die Notwendigkeit nach sich zieht,
die verwendeten Ketten immer stärker, d. h. insbesondere
dicker und schwerer auszubilden. Die großen Motoren müssen
gekühlt werden, was im untertägigen Bergbau besondere Maß
nahmen erfordert und einen erheblichen Aufwand darstellt.
Außerdem benötigen diese großen Antriebsstationen viel Platz, so
daß häufig ein zusätzlicher Ausbruch erforderlich ist, um
die Antriebsstationen installieren zu können. Man hat daher
versucht, Förderer mit sog. Zwischenantrieben zu entwickeln. Mit
Hilfe des Bundesministers für Forschung und Technologie ist
ein Förderer entwickelt worden, bei dem zwischen besonders
ausgebildeten, neuentwickelten, noch stärkeren Ketten in
Abständen Zwischenantriebe angeordnet sind. Dabei ist es
erforderlich, in diesem Bereich das Fördertrum und das Rücklauf
trum in einem entsprechenden Abstand voneinander zu führen.
Die Bauhöhe derartiger Förderer ist aufgrund der notwendigen
Baumaße der Motoren und Getriebe so groß, daß derartige
Förderer nur in Streben zum Einsatz kommen können, die eine
ausreichende Mächtigkeit aufweisen. Nachteilig ist außerdem,
daß bei einem Kettenriß im Rücklauftrum im Bereich der
Zwischenantriebe auch diese demontiert werden müssen. Aber
auch in den Bereichen zwischen den Zwischenantrieben weist ein
derartiger Förderer noch eine Bauhöhe auf, die beispielsweise
bei Einsatz entsprechender Gewinnungsmaschinen deren Einsatz
erschweren oder gar verhindern kann. Als weiterer Nachteil
ist anzusehen, daß aufgrund der völlig neu entwickelten Kette
und der Mitnehmer sowie der speziell ausgebildeten Rinnen
eine völlige Umrüstung nit allen Bauteilen erforderlich ist.
Aus der DE-AS 10 58 430 ist ein Einkettenförderer bekannt,
bei dem die Mitnehmer gleichzeitig als Bremsorgan dienen.
Hier liegen die Kettentrume ebenfalls in weitem Abstand von
einander, so daß sich insgesamt erhebliche Bauabmessungen er
geben, die wiederum den Einsatz nur in bestimmten Bereichen
ermöglichen.
Die DE-OS 25 06 600 beschreibt einen Einkettenförderer,
der über klappbare Mitnehmer verfügt, wobei diese aber in
zwei nebeneinanderliegenden Kettentrumen geführt werden.
Nachteilig ist dabei nicht nur die erhebliche Breite eines
derartigen Förderers, vor allem auch im Bereich der Umkehren,
sondern vor allem die fehlende Möglichkeit, hier mit Zwischen
antrieben zu arbeiten.
Aus der DE-PS 7 03 721 ist ein Kratzförderer mit zwei
nebeneinander liegenden Rinnen bekannt, wobei hier die beiden
Kettentrume im Winkel zueinander verlaufen. Die Zuordnung von
Zwischenantrieben ist nicht möglich.
Zweiarmige Mitnehmer für einen Kettenförderer sind der
DE-PS 8 99 624 zu entnehmen. Diese Mitnehmerteile sind mittig
miteinander verbunden und zwar so, daß sie dabei in einer
T-förmigen Führungsschiene geführt sind. Dadurch soll die
Kurvengängigkeit eines derartigen Kettenförderers erreicht
werden. Die beiden Kettentrume liegen übereinander, so daß
sich auch hier eine bezüglich der Bauhöhe und der einwandfreien
Führung der Mitnehmer machbare Zwischenantriebslösung nicht
ergibt. Aus der DE-OS 26 33 150 ist ein durch entsprechende
Führungsrollen kurvengängig gemachter Kettenförderer zu ent
nehmen.
Die DE-OS 8 09 415 beschreibt einen Einkettenkratzförderer,
dessen Mitnehmer nicht wie sonst üblich übereinander ver
laufen, sondern vielmehr in winklig zueinander angeordneten
Trumen. Die beiden Kettentrume verlaufen zweckmäßigerweise wie
dort ausgeführt ist in Ebenen, die einen Winkel von 30 bis
60°C aufweisen. Diese besondere Ausbildung und Anordnung
erfordert spezielle Winkelgetriebe, die aufwendig und sehr
teuer sind. Darüber hinaus wird offenbar der Mitnehmer im Leer
trum oder Rücklauftrum nach vorne gelegt gefördert, was an der
Umlenkstation einen erheblichen Aufwand erfordert. Außerdem
ist nicht mit der notwendigen Sicherheit gewährleistet, daß
die Mitnehmer jeweils richtig in das Leertrum eingezogen
werden. Auch kann die Kette bei der Wartung nur mit erheblichem
Aufwand erreicht werden. Nachteilig ist weiter, daß bei diesen
Kettenkratzförderern das Gelenk, um das die Mitnehmer klapp
bar sind, im eigentlichen Fördertrum liegt, sich somit leicht
zusetzen kann, zumindest aber einem erheblichen Verschleiß
unterliegt. Nachteilig ist schließlich die relativ geringe
Beladungshöhe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ketten
förderer mit über die Kette verbundenen Mitnehmern zu schaffen,
der über auch vom Fahrweg aus leicht zugängliche Zwischen
antriebe angetrieben ist und bei dem die Klappmitnehmer sicher
geführt sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
Vorlauf- und Rücklaufkette senkrecht übereinander in den
senkrecht zum Fördertrum stehenden und als Rücklauftrum
dienenden Führungsgehäuse verlaufend angeordnet sind, daß die
Mitnehmer über einen in das Führungsgehäuse reichenden haken
förmigen Ansatz verfügen, daß jeder Mitnehmer über einen
Rollenwagen mit der Vorlauf- bzw. Rücklaufkette verbunden ist,
der auf den Führungsgehäuse zugeordneten Schienen ablaufend in
diesem positioniert ist und daß das die Mitnehmer tragende
Gelenk eine in Förderrichtung positionierte Gelenkachse auf
weist und zwischen Rollenwagen und hakenförmigem Ansatz
angeordnet ist.
Mit Hilfe eines derartigen Kettenkratzförderers ist es
möglich, mit einfachen Getrieben zu arbeiten und mit Ketten
rädern, die eine horizontal laufende Achse aufweisen. Die die
Mitnehmer tragenden und das Umklappen bewirkenden Gelenke und
ihre zugeordneten Gelenkachsen liegen innerhalb des Führungs
gehäuses, sind also gesichert untergebracht und erlauben darüber
hinaus eine Klapprichtung für die Mitnehmer, die das Ein
ziehen in das Führungsgehäuse sicher ermöglicht. Eine ins
gesamt sichere Führung der Klappmitnehmer ist somit gewähr
leistet.
Um im Bereich der Zwischenantriebe die notwendigen Zug
kräfte auf die Ketten übertragen zu können, ist
vorgesehen, daß den Kettensternen der Zwischenantriebe
zugeordnete Kettenräder auf die Vorlauf- bzw. die Rücklaufkette
einwirkend ausgebildet sind. Damit erhöht sich der Umschlingungs
winkel der Kette und der Eingriff in die Kette ist leichter
und sicherer. Da im Bereich der Führung ausreichend Platz für
derartige Zwischenantriebe und die Kettenräder ist, spielt
es letztlich auch keine Rolle, wie viel derartiger Kettenräder
dem Zwischenantrieb vor- bzw. nachgeordnet werden. Eine genaue
und vorteilhafte Führung der Vorlauf- und der Rücklaufkette
ist damit erreicht. Da gleichzeitig mit einem derartigen
Zwischenantrieb die Vorlauf- und die Rücklaufkette ange
trieben werden, ist eine günstige Ausnutzung der Antriebsenergie
erreicht.
Eine vorteilhaft stabile Ausführung des die Ketten
führenden Bereiches ist gegeben, wenn wie vor
geschlagen, die versatzseitige Wand des doppelwandig ausge
bildeten Führungsgehäuses eine mit Platten verschließbare
Stahlkonstruktion ist und daß sie über eine obere und eine
mittlere tragende Strebe nit der kohlenstoßseitigen Wand
verbunden ist. Über die durch Platten verschlossene Stahl
konstruktion ist es ohne großen Aufwand möglich, in jedem
Bereich an die Vorlauf- und Rücklaufkette bzw. die übrigen
Teile heranzukommen. Die Platten führen darüber hinaus dazu,
daß ein vollständig geschlossenes System vorhanden ist, so daß
eine Gefährdung durch den Förderer und die laufenden Ketten
nicht auftreten kann.
Um einerseits eine sichere Führung der Mitnehmer der
Rücklaufkette zu erreichen und andererseits die hochstehende
Führung als Leitplanke verwenden zu können, ist es zweckmäßig,
seitlich des Führungsgehäuses ein parallel dazu verlaufendes
seitlich geschlossenes Trum für den Mitnehmer der Rücklaufkette
vorzusehen. Der Mitnehmer läuft damit in einem eigenen Trum,
ohne von außen beeinflußt oder auch nach außen hin Einfluß
nehmen zu können. Dabei ist das parallele Trum zweckmäßig nach
unten durch Stege mit der kohlenstoßseitigen Wand des Führungs
gehäuses verbunden. Hierdurch ist die Stabilität des gesamten
System optimiert und andererseits sichergestellt, daß an den
Mitnehmern anhaftendes Fördergut, das sich durch Stöße und
durch den Trocknungsvorgang von diesem ablöst, nicht zu
Verstopfern führt. Vielmehr fällt das Fördergut nach unten
in das Fördertrum und wird mit abgefördert.
Vorteilhaft ist der Rollenwagen als Doppelwagen ausge
bildet, dessen Rollenachsen durch einen Tragsteg verbunden
sind und daß der Rollenwagen auf der Ober- und der Unter
seite der Schienen oder auf den Seitenwänden des Führungs
gehäuses mit den Rollen abläuft. Hierdurch ist eine sichere
Führung des Rollenwagens und damit der Ketten sowie der
Mitnehmer gesichert. Gleichzeitig wird damit die Kraftein
leitung in die Kette durch deren einseitige Anlenkung an die
Mitnehmer vergleichmäßigt, was zusätzliche Vorteile mit sich
bringt. Eine weitere vorteilhafte Führung ist die, bei der die
Kette in Rohren gleitend geführt ist.
Um ein Auswechseln der Mitnehmer zu erleichtern, ist
der Ansatz lösbar und/oder gelenkig mit dem Mitnehmer ver
bunden. Die gelenkige Verbindung erfordert allerdings eine
Abstützung des Mitnehmers, schont diesen aber bei ent
sprechenden Beanspruchungen.
Zur weiteren Verringerung der Reibungsverluste ist es
von Vorteil, wenn der Ansatz über eine eigene Rollenführung
verfügt.
Eine gleichmäßige Umleitung der Mitnehmer am Ketten
förderer wird erreicht, indem den am Fördererende angeordneten
Kettensterne eine schneckenförmige Führungsvorrichtung für
die klappbaren Mitnehmer zugeordnet ist.
Auftretender Verschleiß im Bereich des Bodenbleches
erfordert nicht zwangsläufig ein völliges Auswechseln des ent
sprechenden Rinnenschusses mit dem biegesteif daran befestigten
Führungsgehause, da das das Fördertrum bildende
Bodenblech ein auswechselbares Schleißblech aufweist. Bei
auftretendem Verschleiß ist es nur notwendig, diese Schleiß
bleche auszuwechseln, wobei weiter vorteilhaft ist, daß diese
Schleißbleche aus einem entsprechenden verschleißfesten
Material hergestellt werden können, während die übrigen Teile
des Bodenbleches aus üblichem, weniger teurem, für den vor
gesehenen Einsatzfall aber zweckmäßigerem Stahl hergestellt
sind.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß
die bisherigen Nachteile von Kettenkratzförderern vermieden
werden. Insbesondere wird durch die leicht zugänglich ange
ordneten Zwischenantriebe eine Einleitung der notwendigen
Antriebskräfte an beliebigen Stellen möglich, wobei die Kräfte
sowohl in die Vorlauf- wie die Rücklaufkette eingeleitet werden
können. Die Zwischenantriebe sind gut zugänglich. Eine ein
wandfreie Führung und damit auch eine Reduzierung der auf
tretenden Reibung wird erreicht, in dem die Kette über Rollen
wagen in einem Führungsgehäuse über die gesamte Länge des
Strebes gleichmäßig und sicher geführt ist. Förder- und
Rücklauftrum sind so voneinander getrennt, daß die Bauhöhe des
Förderers reduziert ist, wobei das Rücklauftrum bzw. das
Führungsgehäuse senkrecht zum Fördertrum steht. Dadurch sind
derartige Förderer ohne weiteres auch in geringmächtigen
Flözen sicher einzusetzen. Mitnehmer und Schleißbleche sind
lösbar mit den sie tragenden Teilen verbunden, so daß die noch
dem Verschleiß verstärkt unterworfenen Teile ohne großen
Arbeitsaufwand ausgetauscht werden können.
Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen
Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit
den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt
ist. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Förderer,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der einzelnen
Trums und
Fig. 3 eine Seitenansicht des Förderers im
Bereich eines Zwischenantriebes.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Förderer 1 handelt es sich
um einen Winkelförderer, weil hier die Rinne 2 , die mit
gleichartigen Rinnen zu verbinden ist, mit in unterschied
lichen Ebenen, rechtwinklig zueinander angeordneten Trums
ausgebildet ist. Hierzu sind die Mitnehmer 3, 4 klappbar
ausgebildet, die wie bisher an die Vorlaufkette 5 im
Fördertrum 6 bzw. die Rücklaufkette 7 im Rücklauftrum 8
angeschlossen sind. Allerdings sind die Mitnehmer 3, 4
nur an einer Seite an die Ketten angeschlagen, wodurch sich
eine günstige Kurvengängigkeit des gesamten Systems ergibt.
Senkrecht zum Fördertrum 6 ist ein Führungsgehäuse
10 vorgesehen, in dem sowohl die Vorlaufkette 5 wie auch
die Rücklaufkette 7 verlaufen. Das Führungsgehäuse 10
besteht aus der versatzseitigen Wand 11 , einer mit lös
baren Platten 13 ausgerüsteten Stahlkonstruktion 12 sowie
der kohlenstoßseitigen Wand 14 . Beide Wände 11, 14 sind
durch tragende Streben 15, 16 miteinander verbunden, so daß
das Gesamtsystem über eine ausreichende Stabilität verfügt.
Parallel zu den Wänden 11, 14 verläuft ein weiteres Blech,
so daß sich ein paralleles Trum 17 zur Aufnahme des Mit
nehmers 4 ergibt. Über den gesamten Rücklaufweg wird der
Mitnehmer 4 in diesem parallelen Trum 17 geführt, so daß
es zu Förderstörungen nicht kommen kann. Am unteren Ende ist das
das parallele Trum 17 mitbildende Schutzblech 20 über
Stege 18 mit der Wand 14 verbunden. Evtl. an den Mit
nehmern 4 anhaftendes Fördergut kann so durch den Boden
19 hindurch auf das Fördertrum 6 herabfallen und dann
mit abgefördert werden.
Die Vorlaufkette 5 und die Rücklaufkette 7 sind im
Abstand zueinander angeordnet und wie noch weiter unten
zu erläutern ist, gleichmäßig geführt. Diese Zwangsführung
ermöglicht es gleichzeitig, in bestimmten Abständen, beispiels
weise 20 bis 50 m Zwischenantriebe 22 vorzusehen. Diese
Zwischenantriebe 22 , die hier nur durch die Achse ange
deutet sind, sind auf der Versatzseite des Förderers 1
angeordnet, so daß sie leicht zugänglich, gut zu warten und
ggf. auch auszuwechseln sind. Außerdem ist es so möglich, die
benötigten Versorgungskabel zu führen, ohne daß sie mit den
Ketten in Berührung kommen können. Der Zwischenantrieb 22
verfügt über einen Kettenstern 23 , der sowohl die Vorlauf
kette 5 wie auch die Rücklaufkette 7 beansprucht und
so die Antriebskräfte auf beide Ketten gleichzeitig überträgt.
Als Kettenstern 23 können solche verwendet werden, die
bisher auch schon an den Umkehren der Förderer 1 eingesetzt
worden sind. Allerdings können diese wesentlich vereinfacht
und verkleinert werden, so daß sie sich optimal in das
Führungsgehäuse 10 einpassen lassen.
Zur Führung der Vorlauf- und Rücklaufkette 5, 7 und
zur Verringerung der Reibungsverluste sind den Ketten Rollen
wagen 25 zugeordnet. Diese Rollenwagen 25 verfügen über eine
obere und eine untere Rollenachse 26, 27, an denen die Rollen
befestigt sind, die gleichzeitig auf beiden Seiten der
Schienen 33, 34 abrollen. Die so geschaffene sichere
Führung ermöglicht gleichzeitig ein sicheres Umleiten des
Rollenwagens 25 und damit der Vorlauf- bzw. Rücklaufkette
5, 7 mit Mitnehmern 3, 4 im Bereich der Umkehren. Die
Rollenachsen 26, 27 sind durch Tragstege 28 miteinander
verbunden, die auf der dem Rollenwagen 25 abgewandten Seite
ein Gelenk 29 bzw. 30 tragen. Über dieses Gelenk 29, 30
sind sie mit den Mitnehmern bzw. den winklig ausgebildeten
Ansätzen 32 verbunden. Das Gelenk 29, 30 ermöglicht das Klappen des
Mitnehmers 3, 4 jeweils im Bereich der Umkehre. Die Rollen
wagen 25 sind entweder so angeordnet, daß sie auf den
Schienen 33, 34 abrollen oder auf den Innenseiten der Wände
11, 14 .
Die einzelnen Mitnehmer 3, 4 werden im Bereich der
Verbindungsstelle 31 lösbar mit den winkligen Ansätzen
32 verbunden, so daß bei auftretendem Verschleiß lediglich der
eigentliche Mitnehmer ausgewechselt werden muß.
Endseitig des Fördertrums 6 bzw. des das Fördertrum
bildenden Bodenbleches ist eine Laderampe 36 angeordnet, um
das Beladen des Förderers 1 zu erleichtern. Dieses Beladen
wird aber alleine schon durch die niedrige Bauhöhe des
Föderers 1 bzw. des entsprechenden Bodenbleches erleichtert,
so daß auf zusätzliche Räumvorrichtungen in der Regel ver
zichtet werden kann. Auf dem Bodenblech bzw. dem Fördertrum
6 sind Schleißbleche 37 angebracht, die auswechselbar sind.
Bei auftretendem Verschleiß müssen somit lediglich diese
eine spezielle Materialausbildung aufweisenden Teile ausge
wechselt werden.
Fig. 2 verdeutlicht schematisch den einfachen Aufbau
der neuen winkelförmigen Rinne 2. Neben dem das Fördertrum
6 bildenden Bodenblech sind nur rechtwinklig dazu zusätz
liche Wände 11, 14 bzw. Bleche 20 angebracht. Diese
verschiedenen Wände bzw. Bleche bilden die verschiedenen Trums
für die Vorlauf- bzw. Rücklaufkette 5, 7 bzw. den Mit
nehmern 4. Auf den Schienen 33, 34 rollen dabei die hier
nicht dargestellten Rollenwagen ab.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht im Bereich eines Zwischen
antriebes 22. Der Kettenstern 23 des Zwischenantriebes
22 ist mittig angeordnet und erfaßt gleichzeitig die Vor
lauf- und Rücklaufkette 5, 7. Der Eingriff des Ketten
sternes 23 in die Vorlauf- bzw. Rücklaufkette 5, 7 wird
verbessert, in dem vor und ggf. auch hinter dem Kettenstern
23 versetzt angeordnete Kettenräder 39, 40 vorgesehen
sind, die die Vorlauf- und Rücklaufkette 5, 7 enger zusammen
führen.
Claims (11)
1. Kettenkratzförderer für den Transport von Massen
gütern, insbesondere für den Kohle- und Bergetransport im
untertägigen Steinkohlenbergbau, bestehend aus den mitein
ander zu verbindenden Rinnen mit winklig zueinander ange
ordneten Förder- und Rücklauftrums und der darin geführten,
endlos mit klappbar ausgebildeten Mitnehmern besetzten und von
End- und Zwischenantrieben gezogenen Vorlauf- und Rücklauf
kette,
dadurch gekennzeichnet,
daß Vorlauf- und Rücklaufkette (5, 7) senkrecht übereinander
in den senkrecht zum Fördertrum (6) stehenden und als Rücklauf
trum dienenden Führungsgehäuse (10) verlaufend angeordnet
sind, daß die Mitnehmer (3, 4) über einen in das Führungs
gehäuse (10) reichenden hakenförmigen Ansatz (32) verfügen,
daß jeder Mitnehmer (3; 4) über einen Rollenwagen (25) mit
der Vorlauf- bzw. Rücklaufkette (5, 7) verbunden ist, der
auf dem Führungsgehäuse (10) zugeordneten Schienen (33, 34)
ablaufend in diesem positioniert ist und daß das die Mitnehmer
(3, 4) tragende Gelenk (29, 30) eine in Förderrichtung
positionierte Gelenkachse aufweist und zwischen Rollenwagen
(25) und hakenförmigen Ansatz (32) angeordnet ist.
2. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Kettensternen (23) der Zwischenantriebe (22) zuge
ordnete Kettenräder (39, 40) auf die Vorlauf- bzw. die Rück
laufkette (5, 7) einwirkend ausgebildet sind.
3. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die versatzseitige Wand (11) des doppelwandig ausge
bildeten Führungsgehäuses (10) eine mit Platten (13) ver
fügbare Stahlkonstruktion (12) ist und daß über eine obere
(15) und eine mittlere Strebe (16) mit der kohlenstoßseitigen
Wand (14) verbunden ist.
4. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß seitlich des Führungsgehäuses (10) ein parallel dazu
verlaufendes seitlich geschlossenes Trum (17) für den Mitnehmer
(4) der Rücklaufkette (7) vorgesehen ist.
5. Kettenkratzförderer nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das parallele Trum (17) unten durch Stege (18) mit der
kohlenstoßseitigen Wand (14) des Führungsgehäuses (10) ver
bunden ist.
6. Kettenkratzförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rollenwagen (25) als Doppelwagen ausgebildet ist,
dessen Rollenachsen (26, 27) durch einen Tragsteg (28)
verbunden sind, und daß der Rollenwagen (25) auf der Ober
und der Unterseite der Schienen (33, 34) oder auf den Seiten
wänden (11, 14) des Führungsgehäuses (10) mit den Rollen
abläuft.
7. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansatz (32) lösbar und/oder gelenkig mit dem Mit
nehmer (3, 4) verbunden ist.
8. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansatz (32) über eine eigene Rollenführung verfügt.
9. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß den am Fördererende angeordneten Kettensternen eine
schneckenförmige Führungsvorrichtung für die klappbaren
Mitnehmer (3, 4) zugeordnet ist.
10. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fördertrum (6) bildende Bodenblech ein auswechsel
bares Schleißblech (37) aufweist.
11. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorlauf- (5) und die Rücklaufkette (7) in zweiseitig
längsgeschlitzten und profilierten Rohren gleitend geführt
sind.
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| DE3421669C2 true DE3421669C2 (de) | 1992-03-19 |
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- 1984-06-09 DE DE19843421669 patent/DE3421669A1/de active Granted
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