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DE3421669C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3421669C2
DE3421669C2 DE19843421669 DE3421669A DE3421669C2 DE 3421669 C2 DE3421669 C2 DE 3421669C2 DE 19843421669 DE19843421669 DE 19843421669 DE 3421669 A DE3421669 A DE 3421669A DE 3421669 C2 DE3421669 C2 DE 3421669C2
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DE
Germany
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chain
return
scraper conveyor
conveyor according
guide housing
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE19843421669
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English (en)
Other versions
DE3421669A1 (de
Inventor
Klaus Dipl.-Ing. 4150 Krefeld De Ketterer
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Individual
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Individual
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Publication of DE3421669A1 publication Critical patent/DE3421669A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3421669C2 publication Critical patent/DE3421669C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18Details
    • B65G19/22Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor
    • B65G19/24Attachment of impellers to traction element
    • B65G19/26Attachment of impellers to traction element pivotal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pusher Or Impeller Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kettenkratzförderer für den Transport von Massengütern, insbesondere für den Kohle- und Bergetransport im untertägigen Steinkohlenbergbau, bestehend aus den miteinander zu verbindenden Rinnen mit winklig zueinander angeordneten Förder- und Rücklauftrums und der darin geführten, endlosen, mit klappbar ausgebildeten Mit­ nehmern besetzten und von End- und Zwischenantrieben gezogenen Vorlauf- und Rücklaufkette.
Die meist im Abbaubereich im untertägigen Bergbau einge­ setzten Kettenkratzförderer dienen der Abförderung des hereingewonnenen Haufwerks, insbesondere der Kohle, der Führung der an oder auf ihnen geführten Gewinnungsmaschinen und als Widerlager für den Schreitausbau. Diese Förderer be­ stehen im wesentlichen aus den sog. Rinnen, die miteinander verbunden werden, den Ketten und den daran befestigten Mit­ nehmern. Die Antriebsstation eines solchen Förderers bestehen aus Maschinenrahmen, Kettenstern, Getriebe und Motor, wobei in der Regel an beiden Enden des Rinnenstranges derartige Antriebsstationen angeordnet sind. Die Rinnen teilen mit ihrem Bodenblech den Förderer in ein Obertrum und ein Untertrum bzw. in ein Fördertrum und ein Rücklauftrum. Die Kette wird über endseitig des Rinnenstrangs angeordnete Kettensterne gezogen, wobei es sich bei der Kette um eine Endloskette handelt. Neben einem hohen Verschleiß haben diese Förderer einen hohen Reibungsverlust, da Kette und Mitnehmer sowohl im Förder­ wie im Rücklauftrum gleitend durch die Führungen gezogen werden müssen. Um die notwendige Kraft einzuIeiten, müssen an den Antriebsstationen sehr große Antriebsleistungen installiert werden, was zwangsläufig die Notwendigkeit nach sich zieht, die verwendeten Ketten immer stärker, d. h. insbesondere dicker und schwerer auszubilden. Die großen Motoren müssen gekühlt werden, was im untertägigen Bergbau besondere Maß­ nahmen erfordert und einen erheblichen Aufwand darstellt. Außerdem benötigen diese großen Antriebsstationen viel Platz, so daß häufig ein zusätzlicher Ausbruch erforderlich ist, um die Antriebsstationen installieren zu können. Man hat daher versucht, Förderer mit sog. Zwischenantrieben zu entwickeln. Mit Hilfe des Bundesministers für Forschung und Technologie ist ein Förderer entwickelt worden, bei dem zwischen besonders ausgebildeten, neuentwickelten, noch stärkeren Ketten in Abständen Zwischenantriebe angeordnet sind. Dabei ist es erforderlich, in diesem Bereich das Fördertrum und das Rücklauf­ trum in einem entsprechenden Abstand voneinander zu führen. Die Bauhöhe derartiger Förderer ist aufgrund der notwendigen Baumaße der Motoren und Getriebe so groß, daß derartige Förderer nur in Streben zum Einsatz kommen können, die eine ausreichende Mächtigkeit aufweisen. Nachteilig ist außerdem, daß bei einem Kettenriß im Rücklauftrum im Bereich der Zwischenantriebe auch diese demontiert werden müssen. Aber auch in den Bereichen zwischen den Zwischenantrieben weist ein derartiger Förderer noch eine Bauhöhe auf, die beispielsweise bei Einsatz entsprechender Gewinnungsmaschinen deren Einsatz erschweren oder gar verhindern kann. Als weiterer Nachteil ist anzusehen, daß aufgrund der völlig neu entwickelten Kette und der Mitnehmer sowie der speziell ausgebildeten Rinnen eine völlige Umrüstung nit allen Bauteilen erforderlich ist.
Aus der DE-AS 10 58 430 ist ein Einkettenförderer bekannt, bei dem die Mitnehmer gleichzeitig als Bremsorgan dienen. Hier liegen die Kettentrume ebenfalls in weitem Abstand von­ einander, so daß sich insgesamt erhebliche Bauabmessungen er­ geben, die wiederum den Einsatz nur in bestimmten Bereichen ermöglichen.
Die DE-OS 25 06 600 beschreibt einen Einkettenförderer, der über klappbare Mitnehmer verfügt, wobei diese aber in zwei nebeneinanderliegenden Kettentrumen geführt werden. Nachteilig ist dabei nicht nur die erhebliche Breite eines derartigen Förderers, vor allem auch im Bereich der Umkehren, sondern vor allem die fehlende Möglichkeit, hier mit Zwischen­ antrieben zu arbeiten.
Aus der DE-PS 7 03 721 ist ein Kratzförderer mit zwei nebeneinander liegenden Rinnen bekannt, wobei hier die beiden Kettentrume im Winkel zueinander verlaufen. Die Zuordnung von Zwischenantrieben ist nicht möglich.
Zweiarmige Mitnehmer für einen Kettenförderer sind der DE-PS 8 99 624 zu entnehmen. Diese Mitnehmerteile sind mittig miteinander verbunden und zwar so, daß sie dabei in einer T-förmigen Führungsschiene geführt sind. Dadurch soll die Kurvengängigkeit eines derartigen Kettenförderers erreicht werden. Die beiden Kettentrume liegen übereinander, so daß sich auch hier eine bezüglich der Bauhöhe und der einwandfreien Führung der Mitnehmer machbare Zwischenantriebslösung nicht ergibt. Aus der DE-OS 26 33 150 ist ein durch entsprechende Führungsrollen kurvengängig gemachter Kettenförderer zu ent­ nehmen.
Die DE-OS 8 09 415 beschreibt einen Einkettenkratzförderer, dessen Mitnehmer nicht wie sonst üblich übereinander ver­ laufen, sondern vielmehr in winklig zueinander angeordneten Trumen. Die beiden Kettentrume verlaufen zweckmäßigerweise wie dort ausgeführt ist in Ebenen, die einen Winkel von 30 bis 60°C aufweisen. Diese besondere Ausbildung und Anordnung erfordert spezielle Winkelgetriebe, die aufwendig und sehr teuer sind. Darüber hinaus wird offenbar der Mitnehmer im Leer­ trum oder Rücklauftrum nach vorne gelegt gefördert, was an der Umlenkstation einen erheblichen Aufwand erfordert. Außerdem ist nicht mit der notwendigen Sicherheit gewährleistet, daß die Mitnehmer jeweils richtig in das Leertrum eingezogen werden. Auch kann die Kette bei der Wartung nur mit erheblichem Aufwand erreicht werden. Nachteilig ist weiter, daß bei diesen Kettenkratzförderern das Gelenk, um das die Mitnehmer klapp­ bar sind, im eigentlichen Fördertrum liegt, sich somit leicht zusetzen kann, zumindest aber einem erheblichen Verschleiß unterliegt. Nachteilig ist schließlich die relativ geringe Beladungshöhe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ketten­ förderer mit über die Kette verbundenen Mitnehmern zu schaffen, der über auch vom Fahrweg aus leicht zugängliche Zwischen­ antriebe angetrieben ist und bei dem die Klappmitnehmer sicher geführt sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Vorlauf- und Rücklaufkette senkrecht übereinander in den senkrecht zum Fördertrum stehenden und als Rücklauftrum dienenden Führungsgehäuse verlaufend angeordnet sind, daß die Mitnehmer über einen in das Führungsgehäuse reichenden haken­ förmigen Ansatz verfügen, daß jeder Mitnehmer über einen Rollenwagen mit der Vorlauf- bzw. Rücklaufkette verbunden ist, der auf den Führungsgehäuse zugeordneten Schienen ablaufend in diesem positioniert ist und daß das die Mitnehmer tragende Gelenk eine in Förderrichtung positionierte Gelenkachse auf­ weist und zwischen Rollenwagen und hakenförmigem Ansatz angeordnet ist.
Mit Hilfe eines derartigen Kettenkratzförderers ist es möglich, mit einfachen Getrieben zu arbeiten und mit Ketten­ rädern, die eine horizontal laufende Achse aufweisen. Die die Mitnehmer tragenden und das Umklappen bewirkenden Gelenke und ihre zugeordneten Gelenkachsen liegen innerhalb des Führungs­ gehäuses, sind also gesichert untergebracht und erlauben darüber hinaus eine Klapprichtung für die Mitnehmer, die das Ein­ ziehen in das Führungsgehäuse sicher ermöglicht. Eine ins­ gesamt sichere Führung der Klappmitnehmer ist somit gewähr­ leistet.
Um im Bereich der Zwischenantriebe die notwendigen Zug­ kräfte auf die Ketten übertragen zu können, ist vorgesehen, daß den Kettensternen der Zwischenantriebe zugeordnete Kettenräder auf die Vorlauf- bzw. die Rücklaufkette einwirkend ausgebildet sind. Damit erhöht sich der Umschlingungs­ winkel der Kette und der Eingriff in die Kette ist leichter und sicherer. Da im Bereich der Führung ausreichend Platz für derartige Zwischenantriebe und die Kettenräder ist, spielt es letztlich auch keine Rolle, wie viel derartiger Kettenräder dem Zwischenantrieb vor- bzw. nachgeordnet werden. Eine genaue und vorteilhafte Führung der Vorlauf- und der Rücklaufkette ist damit erreicht. Da gleichzeitig mit einem derartigen Zwischenantrieb die Vorlauf- und die Rücklaufkette ange­ trieben werden, ist eine günstige Ausnutzung der Antriebsenergie erreicht.
Eine vorteilhaft stabile Ausführung des die Ketten führenden Bereiches ist gegeben, wenn wie vor­ geschlagen, die versatzseitige Wand des doppelwandig ausge­ bildeten Führungsgehäuses eine mit Platten verschließbare Stahlkonstruktion ist und daß sie über eine obere und eine mittlere tragende Strebe nit der kohlenstoßseitigen Wand verbunden ist. Über die durch Platten verschlossene Stahl­ konstruktion ist es ohne großen Aufwand möglich, in jedem Bereich an die Vorlauf- und Rücklaufkette bzw. die übrigen Teile heranzukommen. Die Platten führen darüber hinaus dazu, daß ein vollständig geschlossenes System vorhanden ist, so daß eine Gefährdung durch den Förderer und die laufenden Ketten nicht auftreten kann.
Um einerseits eine sichere Führung der Mitnehmer der Rücklaufkette zu erreichen und andererseits die hochstehende Führung als Leitplanke verwenden zu können, ist es zweckmäßig, seitlich des Führungsgehäuses ein parallel dazu verlaufendes seitlich geschlossenes Trum für den Mitnehmer der Rücklaufkette vorzusehen. Der Mitnehmer läuft damit in einem eigenen Trum, ohne von außen beeinflußt oder auch nach außen hin Einfluß nehmen zu können. Dabei ist das parallele Trum zweckmäßig nach unten durch Stege mit der kohlenstoßseitigen Wand des Führungs­ gehäuses verbunden. Hierdurch ist die Stabilität des gesamten System optimiert und andererseits sichergestellt, daß an den Mitnehmern anhaftendes Fördergut, das sich durch Stöße und durch den Trocknungsvorgang von diesem ablöst, nicht zu Verstopfern führt. Vielmehr fällt das Fördergut nach unten in das Fördertrum und wird mit abgefördert.
Vorteilhaft ist der Rollenwagen als Doppelwagen ausge­ bildet, dessen Rollenachsen durch einen Tragsteg verbunden sind und daß der Rollenwagen auf der Ober- und der Unter­ seite der Schienen oder auf den Seitenwänden des Führungs­ gehäuses mit den Rollen abläuft. Hierdurch ist eine sichere Führung des Rollenwagens und damit der Ketten sowie der Mitnehmer gesichert. Gleichzeitig wird damit die Kraftein­ leitung in die Kette durch deren einseitige Anlenkung an die Mitnehmer vergleichmäßigt, was zusätzliche Vorteile mit sich bringt. Eine weitere vorteilhafte Führung ist die, bei der die Kette in Rohren gleitend geführt ist.
Um ein Auswechseln der Mitnehmer zu erleichtern, ist der Ansatz lösbar und/oder gelenkig mit dem Mitnehmer ver­ bunden. Die gelenkige Verbindung erfordert allerdings eine Abstützung des Mitnehmers, schont diesen aber bei ent­ sprechenden Beanspruchungen.
Zur weiteren Verringerung der Reibungsverluste ist es von Vorteil, wenn der Ansatz über eine eigene Rollenführung verfügt.
Eine gleichmäßige Umleitung der Mitnehmer am Ketten­ förderer wird erreicht, indem den am Fördererende angeordneten Kettensterne eine schneckenförmige Führungsvorrichtung für die klappbaren Mitnehmer zugeordnet ist.
Auftretender Verschleiß im Bereich des Bodenbleches erfordert nicht zwangsläufig ein völliges Auswechseln des ent­ sprechenden Rinnenschusses mit dem biegesteif daran befestigten Führungsgehause, da das das Fördertrum bildende Bodenblech ein auswechselbares Schleißblech aufweist. Bei auftretendem Verschleiß ist es nur notwendig, diese Schleiß­ bleche auszuwechseln, wobei weiter vorteilhaft ist, daß diese Schleißbleche aus einem entsprechenden verschleißfesten Material hergestellt werden können, während die übrigen Teile des Bodenbleches aus üblichem, weniger teurem, für den vor­ gesehenen Einsatzfall aber zweckmäßigerem Stahl hergestellt sind.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß die bisherigen Nachteile von Kettenkratzförderern vermieden werden. Insbesondere wird durch die leicht zugänglich ange­ ordneten Zwischenantriebe eine Einleitung der notwendigen Antriebskräfte an beliebigen Stellen möglich, wobei die Kräfte sowohl in die Vorlauf- wie die Rücklaufkette eingeleitet werden können. Die Zwischenantriebe sind gut zugänglich. Eine ein­ wandfreie Führung und damit auch eine Reduzierung der auf­ tretenden Reibung wird erreicht, in dem die Kette über Rollen­ wagen in einem Führungsgehäuse über die gesamte Länge des Strebes gleichmäßig und sicher geführt ist. Förder- und Rücklauftrum sind so voneinander getrennt, daß die Bauhöhe des Förderers reduziert ist, wobei das Rücklauftrum bzw. das Führungsgehäuse senkrecht zum Fördertrum steht. Dadurch sind derartige Förderer ohne weiteres auch in geringmächtigen Flözen sicher einzusetzen. Mitnehmer und Schleißbleche sind lösbar mit den sie tragenden Teilen verbunden, so daß die noch dem Verschleiß verstärkt unterworfenen Teile ohne großen Arbeitsaufwand ausgetauscht werden können.
Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Förderer,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der einzelnen Trums und
Fig. 3 eine Seitenansicht des Förderers im Bereich eines Zwischenantriebes.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Förderer 1 handelt es sich um einen Winkelförderer, weil hier die Rinne 2 , die mit gleichartigen Rinnen zu verbinden ist, mit in unterschied­ lichen Ebenen, rechtwinklig zueinander angeordneten Trums ausgebildet ist. Hierzu sind die Mitnehmer 3, 4 klappbar ausgebildet, die wie bisher an die Vorlaufkette 5 im Fördertrum 6 bzw. die Rücklaufkette 7 im Rücklauftrum 8 angeschlossen sind. Allerdings sind die Mitnehmer 3, 4 nur an einer Seite an die Ketten angeschlagen, wodurch sich eine günstige Kurvengängigkeit des gesamten Systems ergibt.
Senkrecht zum Fördertrum 6 ist ein Führungsgehäuse 10 vorgesehen, in dem sowohl die Vorlaufkette 5 wie auch die Rücklaufkette 7 verlaufen. Das Führungsgehäuse 10 besteht aus der versatzseitigen Wand 11 , einer mit lös­ baren Platten 13 ausgerüsteten Stahlkonstruktion 12 sowie der kohlenstoßseitigen Wand 14 . Beide Wände 11, 14 sind durch tragende Streben 15, 16 miteinander verbunden, so daß das Gesamtsystem über eine ausreichende Stabilität verfügt.
Parallel zu den Wänden 11, 14 verläuft ein weiteres Blech, so daß sich ein paralleles Trum 17 zur Aufnahme des Mit­ nehmers 4 ergibt. Über den gesamten Rücklaufweg wird der Mitnehmer 4 in diesem parallelen Trum 17 geführt, so daß es zu Förderstörungen nicht kommen kann. Am unteren Ende ist das das parallele Trum 17 mitbildende Schutzblech 20 über Stege 18 mit der Wand 14 verbunden. Evtl. an den Mit­ nehmern 4 anhaftendes Fördergut kann so durch den Boden 19 hindurch auf das Fördertrum 6 herabfallen und dann mit abgefördert werden.
Die Vorlaufkette 5 und die Rücklaufkette 7 sind im Abstand zueinander angeordnet und wie noch weiter unten zu erläutern ist, gleichmäßig geführt. Diese Zwangsführung ermöglicht es gleichzeitig, in bestimmten Abständen, beispiels­ weise 20 bis 50 m Zwischenantriebe 22 vorzusehen. Diese Zwischenantriebe 22 , die hier nur durch die Achse ange­ deutet sind, sind auf der Versatzseite des Förderers 1 angeordnet, so daß sie leicht zugänglich, gut zu warten und ggf. auch auszuwechseln sind. Außerdem ist es so möglich, die benötigten Versorgungskabel zu führen, ohne daß sie mit den Ketten in Berührung kommen können. Der Zwischenantrieb 22 verfügt über einen Kettenstern 23 , der sowohl die Vorlauf­ kette 5 wie auch die Rücklaufkette 7 beansprucht und so die Antriebskräfte auf beide Ketten gleichzeitig überträgt.
Als Kettenstern 23 können solche verwendet werden, die bisher auch schon an den Umkehren der Förderer 1 eingesetzt worden sind. Allerdings können diese wesentlich vereinfacht und verkleinert werden, so daß sie sich optimal in das Führungsgehäuse 10 einpassen lassen.
Zur Führung der Vorlauf- und Rücklaufkette 5, 7 und zur Verringerung der Reibungsverluste sind den Ketten Rollen­ wagen 25 zugeordnet. Diese Rollenwagen 25 verfügen über eine obere und eine untere Rollenachse 26, 27, an denen die Rollen befestigt sind, die gleichzeitig auf beiden Seiten der Schienen 33, 34 abrollen. Die so geschaffene sichere Führung ermöglicht gleichzeitig ein sicheres Umleiten des Rollenwagens 25 und damit der Vorlauf- bzw. Rücklaufkette 5, 7 mit Mitnehmern 3, 4 im Bereich der Umkehren. Die Rollenachsen 26, 27 sind durch Tragstege 28 miteinander verbunden, die auf der dem Rollenwagen 25 abgewandten Seite ein Gelenk 29 bzw. 30 tragen. Über dieses Gelenk 29, 30 sind sie mit den Mitnehmern bzw. den winklig ausgebildeten Ansätzen 32 verbunden. Das Gelenk 29, 30 ermöglicht das Klappen des Mitnehmers 3, 4 jeweils im Bereich der Umkehre. Die Rollen­ wagen 25 sind entweder so angeordnet, daß sie auf den Schienen 33, 34 abrollen oder auf den Innenseiten der Wände 11, 14 .
Die einzelnen Mitnehmer 3, 4 werden im Bereich der Verbindungsstelle 31 lösbar mit den winkligen Ansätzen 32 verbunden, so daß bei auftretendem Verschleiß lediglich der eigentliche Mitnehmer ausgewechselt werden muß.
Endseitig des Fördertrums 6 bzw. des das Fördertrum bildenden Bodenbleches ist eine Laderampe 36 angeordnet, um das Beladen des Förderers 1 zu erleichtern. Dieses Beladen wird aber alleine schon durch die niedrige Bauhöhe des Föderers 1 bzw. des entsprechenden Bodenbleches erleichtert, so daß auf zusätzliche Räumvorrichtungen in der Regel ver­ zichtet werden kann. Auf dem Bodenblech bzw. dem Fördertrum 6 sind Schleißbleche 37 angebracht, die auswechselbar sind. Bei auftretendem Verschleiß müssen somit lediglich diese eine spezielle Materialausbildung aufweisenden Teile ausge­ wechselt werden.
Fig. 2 verdeutlicht schematisch den einfachen Aufbau der neuen winkelförmigen Rinne 2. Neben dem das Fördertrum 6 bildenden Bodenblech sind nur rechtwinklig dazu zusätz­ liche Wände 11, 14 bzw. Bleche 20 angebracht. Diese verschiedenen Wände bzw. Bleche bilden die verschiedenen Trums für die Vorlauf- bzw. Rücklaufkette 5, 7 bzw. den Mit­ nehmern 4. Auf den Schienen 33, 34 rollen dabei die hier nicht dargestellten Rollenwagen ab.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht im Bereich eines Zwischen­ antriebes 22. Der Kettenstern 23 des Zwischenantriebes 22 ist mittig angeordnet und erfaßt gleichzeitig die Vor­ lauf- und Rücklaufkette 5, 7. Der Eingriff des Ketten­ sternes 23 in die Vorlauf- bzw. Rücklaufkette 5, 7 wird verbessert, in dem vor und ggf. auch hinter dem Kettenstern 23 versetzt angeordnete Kettenräder 39, 40 vorgesehen sind, die die Vorlauf- und Rücklaufkette 5, 7 enger zusammen­ führen.

Claims (11)

1. Kettenkratzförderer für den Transport von Massen­ gütern, insbesondere für den Kohle- und Bergetransport im untertägigen Steinkohlenbergbau, bestehend aus den mitein­ ander zu verbindenden Rinnen mit winklig zueinander ange­ ordneten Förder- und Rücklauftrums und der darin geführten, endlos mit klappbar ausgebildeten Mitnehmern besetzten und von End- und Zwischenantrieben gezogenen Vorlauf- und Rücklauf­ kette, dadurch gekennzeichnet, daß Vorlauf- und Rücklaufkette (5, 7) senkrecht übereinander in den senkrecht zum Fördertrum (6) stehenden und als Rücklauf­ trum dienenden Führungsgehäuse (10) verlaufend angeordnet sind, daß die Mitnehmer (3, 4) über einen in das Führungs­ gehäuse (10) reichenden hakenförmigen Ansatz (32) verfügen, daß jeder Mitnehmer (3; 4) über einen Rollenwagen (25) mit der Vorlauf- bzw. Rücklaufkette (5, 7) verbunden ist, der auf dem Führungsgehäuse (10) zugeordneten Schienen (33, 34) ablaufend in diesem positioniert ist und daß das die Mitnehmer (3, 4) tragende Gelenk (29, 30) eine in Förderrichtung positionierte Gelenkachse aufweist und zwischen Rollenwagen (25) und hakenförmigen Ansatz (32) angeordnet ist.
2. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Kettensternen (23) der Zwischenantriebe (22) zuge­ ordnete Kettenräder (39, 40) auf die Vorlauf- bzw. die Rück­ laufkette (5, 7) einwirkend ausgebildet sind.
3. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die versatzseitige Wand (11) des doppelwandig ausge­ bildeten Führungsgehäuses (10) eine mit Platten (13) ver­ fügbare Stahlkonstruktion (12) ist und daß über eine obere (15) und eine mittlere Strebe (16) mit der kohlenstoßseitigen Wand (14) verbunden ist.
4. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich des Führungsgehäuses (10) ein parallel dazu verlaufendes seitlich geschlossenes Trum (17) für den Mitnehmer (4) der Rücklaufkette (7) vorgesehen ist.
5. Kettenkratzförderer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das parallele Trum (17) unten durch Stege (18) mit der kohlenstoßseitigen Wand (14) des Führungsgehäuses (10) ver­ bunden ist.
6. Kettenkratzförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenwagen (25) als Doppelwagen ausgebildet ist, dessen Rollenachsen (26, 27) durch einen Tragsteg (28) verbunden sind, und daß der Rollenwagen (25) auf der Ober­ und der Unterseite der Schienen (33, 34) oder auf den Seiten­ wänden (11, 14) des Führungsgehäuses (10) mit den Rollen abläuft.
7. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (32) lösbar und/oder gelenkig mit dem Mit­ nehmer (3, 4) verbunden ist.
8. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (32) über eine eigene Rollenführung verfügt.
9. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den am Fördererende angeordneten Kettensternen eine schneckenförmige Führungsvorrichtung für die klappbaren Mitnehmer (3, 4) zugeordnet ist.
10. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördertrum (6) bildende Bodenblech ein auswechsel­ bares Schleißblech (37) aufweist.
11. Kettenkratzförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlauf- (5) und die Rücklaufkette (7) in zweiseitig längsgeschlitzten und profilierten Rohren gleitend geführt sind.
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