DE3419466A1 - Einrichtung zum steuern des voreilwinkels einer kraftstoffeinspritzpumpe - Google Patents
Einrichtung zum steuern des voreilwinkels einer kraftstoffeinspritzpumpeInfo
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Description
Anwaltsakte; 33 513
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Steuern des Voreilwinkels
einer Kraftstoffeinspritzpumpe.
Um die zeitliche Steuerung der Kraftstoffzufuhr zu einem Verbrennungsmotor
entsprechend dem Betriebszustand des Motors elektronisch zu steuern, sind verschiedene Arten von Einrichtungen
zum Steuern des Kraftstoffeinspritz-Voreilwinkels vorgeschlagen worden. In einer weit verbreiteten, herkömmlichen
Einrichtung zum Steuern des Kraftstoffeinspritz-Voreilwinkels wird ein hydraulischer Zeitschalter verwendet, welcher einen
Kolben und ein Solenoidventil aufweist. In dieser Einrichtung wird das Solenoidventil ständig entsprechend einem impulsförmigen
Signal geschlossen/geöffnet, um den an den Kolben angelegten, hydraulischen Druck zu regulieren. Änderungen in dem
Tastverhältnis des impulsförmigen Signals haben Änderungen in dem durchschnittlichen Öffnungsgrad des Solenoidventils zur
Folge, wodurch die Stellung eines Teils zum Einstellen des Voreilwinkels einer Kraftstoffeinspritzpumpe, welche mit
dem Kolben verbunden ist, gesteuert wird. Eine derartige Einrichtung ist beispielsweise in den offengelegten japanischen
Patentanmeldungen Nr. Sho 56-52530 und Sho 58-74836 beschrieben.
Da jedoch das Solenoidventil immer in einem Zustand gehalten wird, um in dieser herkömmlichen Einrichtung durch Anlegen
des impulsförmigen Signals bei einer Frequenz von einigen 10 Hz wiederholt geschlossen/geöffnet zu werden, ist dies
nachteilig, da dadurch die Lebensdauer des Solenoidventils kurz ist und die Betriebszuverlässigkeit gering ist. Wenn
ferner ein teueres Solenoidventil mit einer ausgezeichneten Haltbarkeit verwendet wird, um eine lange Lebensdauer zu erhalten
und um die Zuverlässigkeit der Einrichtung zu erhöhen, ist nachteilig, daß dadurch die Herstellungskosten ansteigen.
—ΟΙ Gemäß der Erfindung soll daher eine hochzuverlässige Einrichtung
zum Steuern des Kraftstoffeinspritz-Voreilwinkels geschaffen
werden, bei welcher die Lebensdauer des Solenoidventils verlängert werden kann, ohne das Steuerverhalten
des hydraulischen Zeitschalters, bei welchem ein Solenoidventil verwendet ist, zu beeinträchtigen. Gemäß der Erfindung
ist dies bei einer Einrichtung zum Steuern des Voreilwinkels einer Kraftstoffeinspritzpumpe durch die Merkmale
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Ventil so gesteuert, daß es entsprechend dem Ergebnis
eines Vergleichs zwischen dem Solleinspritz-Voreilwinkel und dem tatsächlichen Einspritzvoreilwinkel in einem geschlossenen
Regelsystem geschlossen oder geöffnet wird, wenn das Rückkopplungssignal in normalem Zustand ist, während das SoIenoidventil
in kurzen Zeitintervallen wiederholt geschlossen/ geöffnet wird, um den durchschnittlichen Öffnungsgrad des
Solenoidventils des hydraulischen Zeitschalters entsprechend dem Tastverhältnis des impulsförmigen Signals nur dann zu
steuern, wenn das Rückkopplungssignal den normalen Zustand verläßt. Dadurch kann die Lebensdauer des Solenoidventils
verlängert werden.
Insbesondere wird das Solenoidventil so gesteuert, um entsprechend
dem ersten Steuersignal bei dem Closed-Loop-Regelungsbetrieb
geschlossen oder geöffnet zu werden, wenn das Rückkopplungssignal normal ist; wenn es anormal ist, wird
die Signalumschalteinrichtung betätigt, um das Steuersystem auf Open-Loop-Steuerbetrieb zu schalten, bei welchem das
Solenoid in vorbestimmten Zeitintervallen entsprechend dem impulsförmigen Signal, welches das zweite Steuersignal darstellt,
wiederholt geöffnet/geschlossen wird. Folglich wird in dem normalen Zustand das Solenoidventil in einem Ein-/
Aus-Steuerbetrieb betätigt, um nur zu schließen oder zu öffnen,
wenn sich das Vorzeichen der Differenz zwischen dem Solleinspritz-Voreilwinkel
und dem Isteinspritzvoreilwinkel ändert. Folglich ist die Anzahl der Betätigungen des Solenoidventils
im Vergleich zu einem Open-Loop-Steuerbetrieb beträchtlich herabgesetzt, und die Lebensdauer des Solenoidventils ist entsprechend
verlängert. Wenn jedoch eine längere Lebensdauer nicht gefordert wird, kann ein preiswertes Solenoidventil
verwendet werden, wodurch eine beträchtliche Verringerung der Herstellungskosten erreicht ist. Wenn der Zustand des
Rückkopplungssignals unerwünscht wird, wird das Steuersystem in den Open-Loop-Steuerungsbetrieb geändert, und das Solenoidventil
wird in kurzen Zeitintervallen wiederholt geschlossen/geöffnet. Jedoch wird der Steuerzustand "geschlossen/geöffnet"
nur für einen kurzen Zeitabschnitt durchgeführt, d.h. nur so lange, als der Zustand des Rückkoppluhgssignals
unerwünscht bleibt, so daß dies keinen schwerwiegenden Einfluß auf die Lebensdauer des Solenoidventils hat.
In der nachstehend beschriebenen Ausführungsform wird ein Signal, das die Stellung eines Kolbens eines hydraulischen
Zeitschalters anzeigt, als das Rückkopplungssignal verwendet,
das in einem Closed-Loop-Regelbetrieb benutzt wird. Jedoch
können auch ein Signal, welches den Beginn einer Kraftstoffeinspritzung anzeigt, ein Signal, das den Beginn des Verbrennens
des Kraftstoffs anzeigt, u.a. als das Rückkopplungssignal verwendet werden. Ferner brauchen die entsprechenden
Steuerschaltungen nicht unter Verwendung von diskreten Bauelementen
ausgeführt zu werden, sondern die erfindungsgemäße Einrichtung kann auch mit Hilfe eines Mikrocomputers realisiert
werden, in welchem die Eingangsdaten entsprechend einem vorbestimmten Steuerprogramm verarbeitet werden.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Blockdiagramms einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnähme
auf die anliegende Zeichnung im einzelnen erläutert.
—ΟΙ In der einzigen Figur ist eine Ausführungsform einer Einrichtung
zum Steuern eines Kraftstoffeinspritz-Voreilwinkels gemäß der Erfindung dargestellt. In dieser Ausführungsform ist
die Einrichtung 1 zum Steuern des Kraftstoffeinspritz-Vor-5eilwinkels
als eine Einrichtung zum Steuern eines hydraulischen Zeit- oder Taktgebers 3 ausgeführt, der an einer Kraftstoff
einspritzpumpe 2 angebracht ist, mittels welcher Kraftstoff an die Zylinder eines (nicht dargestellten) Dieselmotors
verteilt und diesen zugeführt wird. 10
Der in einem Gehäuse 2a der Kraftstoffeinspritzpumpe 2 unter
Druck gesetzte Kraftstoff wird dem hydraulischen Zeitschalter 3 über eine öffnung 4 in dem Zeitschalter 3 zugeführt und
wird über eine öffnung 5a , die in einem Kolben 5 festgelegt ist, in eine Hochdrtickkammer 6 geleitet, um den Kolben 5 in
der Figur nach links zu drücken. Der Kolben 5 ist durch eine Rückzugsfeder 7 vorgespannt, die in einer Niederdruckkammer
8 untergebracht ist, so daß die Stellung des Kolbens 5 durch die Kraft der Feder 7 und durch die Differenz im Kraftstoffdruck
zwischen der Hochdruckkammer 6 und der Niederdruckkammer 8 bestimmt ist. Die Hochdruckkammer 6 steht über eine Rohrleitung
11, die ein Solenoidventil 10 aufweist, mit einem Kraftstoffbehälter 9 in Verbindung. Der Druck des Kraftstoffs
in der Hochdruckkammer 6 kann durch öffnen/Schließen des Solenoidventils 10 eingestellt werden, und es ist somit möglich,
den Kolben 5 in einer gewünschten Stellung anzuordnen. Ein Rollenhalter 12, welcher als ein Einspritzvoreilwinkel-Einstellteil
dient, ist mit dem Kolben 5 verbunden, und die Winkelstellung des Rollenhalters 12 wird in Abhängigkeit von
der Stellung des Kolbens 5 eingestellt, um den Einspritzvoreilwinkel zu regulieren. Um die gesteuerte Stellung des
Kolbens 5 jeden Augenblick feststellen zu können, ist ein Positionsfühler 13 an dem einen Endteil des hydraulischen
Zeitschalters bzw. Taktgebers 3 vorgesehen. Der Positionsfühler 13 weist einen Satz parallel zueinander angeordneter
Wicklungen 14 und 15 und einen Sensorkern 16 auf, welcher mit dem Kolben 5 verbunden ist und sich in dem Satz Wicklun-
gen 14 und 15 entsprechend der Verschiebung des Kolbens 5 bewegt. Der Satz Wicklungen 14 und 15 ist mit einer Positionsfeststellschaltung
17 verbunden, wodurch eine Schwingschaltung
gebildet ist, und die Positionsfeststellschaltung 17 erzeugt eine Positionssignal S1, dessen Pegel sich entsprechend der
Induktivitätsänderung der Wicklungen 14 und 15 infolge der Bewegung des Sensorkerns 16 verändert. Das Positionssignal
S1 wird an einen Addierer 18 als ein Signal angelegt, welches
die Iststellung des Kolbens 5, d.h. den Isteinspritzvoreilwinkel anzeigt.
Um den optimalen Solleinspritzvoreilwinkel für den Betriebszustand
des Dieselmotors jeden Augenblick zu berechnen, weist die Einrichtung 1 ferner eine erste Rechenschaltung
19 auf. Drehzahldaten N, welche die Drehzahl des Motors anzeigen, Beschleunigungsdaten A, welche die Stellung eines
(nicht dargestellten) Gaspedals anzeigen, und Kühlmitteltemperaturdaten T, welche die Temperatur des Motorkühlmittels anzeigen,
werden von einer Sensoreinheit 20 aus an die erste Rechenschaltung 19 angelegt, und der optimale Einspritzvoreilwinkel
für den Betriebszustand des Motors in jedem Augenblick wird in der ersten Rechenschaltung 19 entsprechend
diesen Eingangsdaten berechnet. Das berechnete Ergebnis wird als ein Sollpositonssignal S„ abgegeben, welches
die Stellung des Kolbens 5 anzeigt, was notwendig ist, um den Solleinspritzvoreilwinkel zu erhalten.
Die vorstehend beschriebene Funktion der ersten Rechenschaltung 19 wird mit Hilfe eines Festwertspeichers (ROM) durchgeführt.
Das heißt, die erste Rechenschaltung 19 hat einen
Festwertspeicher (ROM) 19 , in welchem Daten, die verschie-
dene SolIstellungen des Kolbens 5 anzeigen, im voraus gespeichert
werden, und die Eingangsdaten N, A und T werden als Adressendaten an den Festwertspeicher 19 angelegt.
Als Ergebnis werden die Daten, die an der Adresse gespeichert sind, welche durch diese Daten N, A und T bestimmt
ist , als Daten ausgelesen, welche die optimale Stellung
- 10 -
des Kolbens 5 für den Motorbetriebszustand zu diesem Zeitpunkt
darstellen, und das Sollpositionssignal S1 wird auf
der Basis der ausgelesenen Daten erzeugt.
Die Daten, die an jeder Adresse zu speichern sind, welche durch die Daten N, A und T festgelegt ist, welche die optimale
Stellung des Kolbens 5 für den durch die Daten A, N und T dargestellten Zustand schaffen, können experimentell
bestimmt werden.
Die Ausführung der ersten Rechenschaltung 19 ist nicht auf die der vorbeschriebenen Schaltung beschränkt, in welcher
eine Planoperation (map operation) entsprechend den Daten Nj A und T durchgeführt wird, um die optimale Stellung des
J5 Kolbens 5 für den Betriebszustand des Motors zu diesem Zeitpunkt
zu erhalten; jedoch kann sie auch so angeordnet werden, daß die optimale Stellung des Kolbens 5 durch eine Berechnung
aufgrund der Daten N, A und T auf der Basis einer vorherbestimmten Gleichung erhalten wird.
Das Positionssignal S- wird in dem Addierer 18 zu dem Sollpositionssignal
Sp in der in der Figur dargestellten Polarität addiert, und ein Befehlssignal S3, das die Abweichung
des Positionssignals S1 von dem Sollpositionssignal S0
und dessen Polarität anzeigt, wird abgegeben. Das Befehlssignal S- wird an einen ersten Steuersignalgenerator 21
angelegt, um ein erstes Steuersignal S- zum Steuern des Solenoidventils 10 zu erzeugen, das zu schließen ist, wenn
die Polarität der durch das Befehlssignal S3 dargestellten
QQ Abweichung positiv oder null ist, d.h. S2
> S.., und zu öffnen ist, wenn die Polarität negativ ist, d.h. S2
< S^. Das erste Steuersignal S4 wird als ein Ein-/Ausschaltsteuersignal
an das Solenoidventil 10 über einen Schalter 22 angelegt, der zum Umschalten des Einspritzvoreilwinkels
zwischen dem Closed-Loop-Steuerbetrieb und dem Open-Loop-Steuerbetrieb
vorgesehen ist.
- 11 -
Wenn sich daher der Schalter 22 in der durch die ausgezogene Linie wiedergegebenen Stellung befindet, wird der Steuervorgang
durch eine Closed-Loop-Regelschaltung entsprechend dem
Sollpositonssignal S2 von der ersten Rechenschaltung 19
und dem Positionssignal S1 von der Positionsfeststellschaltung
17 durchgeführt. Folglich wird das Solenoidventil 10 in
einem Ein-/Ausschalt-Steuerbetrieb zum Einstellen des Einspritzvoreilwinkels
gesteuert. Im Ergebnis wird dann der tatsächliche oder Isteinspritzvoreilwinkel in Übereinstimmung
mit dem Solleinspritzvoreilwinkel gebracht.
Bekanntlich ist Ein-/Ausschalt-Steuersystem geschaffen, wenn eine Schwingung innerhalb einer begrenzten Periodenbreite
zugelassen wird, wenn das gesteuerte System ein lineares Nacheilelemen€ und ein Totzeitelement hat. Das Ein-/Ausschalt-Steuersystem
kann makroskopisch ausgeführt werden, da das Einspritzvoreilwinkel-Einstellteil der Kraftstoffeinspritzpumpe
mit Hilfe von hydraulischem Druck, einer öffnung, der Kraft einer Feder u.a. ausgebildet ist. In
einer solchen Anordnung kann ein Steuervorgang mit besseren Ansprechkenndaten und einer höheren Zuverlässigkeit ausgeführt
werden, als es mit einem PID-(Proportional, Integral und Differential) Steuersystem möglich ist, wenn die Größe
der öffnung und die Kraft der Feder richtig eingestellt sind.
Bei der Erfindung wird das vorstehend beschriebene Ein-/Ausschaltsteuersystem
nicht verwendet, wenn ein anormaler Zustand in dem Positionssignal S1 vorkommt, welches als das
Rückkopplungssignal verwendet wird. Um eine Steuerung des
Einspritzvoreilwinkels in einem Open-Loop-Steuerbetrieb bei einem derartigen Zustand durchzuführen, ist eine Steuerschaltung
23 für eine Open-Loop-Steuerung vorgesehen. Die Steuerschaltung 23 hat eine zweite Rechenschaltung 24 und
einen Impulsgenerator 25, und die Drehzahldaten N, die Beschleunigungsdaten A und die Kühlmitteltemperaturdaten T werdei
an die zweite Rechenschaltung 24 angelegt. Der optimale Ein-
- 12 -
spritzvorei!winkel für den Motorbetriebszustand zu diesem
Zeitpunkt wird von der zweiten Rechenschaltung 24 entsprechend diesen Eingangsdaten N, A und T berechnet. Das sich ergebende
Ausgangssignal Sfi wird an den Impulsgenerator 25 angelegt, um ein zweites Steuersignal S5 zu erzeugen, welches
ein Impulssignal ist, dessen Tastverhältnis sich entsprechend dem Ausgangssignal Sg ändert. Das Tastverhältnis des
zweiten Steuersignals S5, das erforderlich ist, um den gewünschten
Einspritzvoreilwinkel zu erhalten, kann experimenteil bestimmt werden, und der Impulsgenerator 25 erzeugt
ein zweites Steuersignal S1. mit einem Tastverhältnis, das
notwendig ist, um den Solleinspritzvoreilwinkel· zu erhalten, der durch das Ausgangssignal Sg dargestellt ist. Das zweite
Steuersignal S5 wird über den Schalter 22 an das Solenoidventil
10 angelegt, wenn der Schalter 22 umgeschaltet wird,
wie durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist. Als Ergebnis wird dann das Solenoidventil 10 in kurzen Intervallen
wiederholt geschlossen/geöffnet, wobei der durchschnittliche Öffnungsgrad des Solenoidventils 10 auf einem Wert gehalten
ist, welcher dem Tastverhältnis des zweiten Steuersignals S5 entspricht, und der Einspritzvoreilwinkel wird dann durch
den hydraulischen Zeitschalter bzw. Taktgeber 5 auf den gewünschten Wert eingestellt.
Ferner ist eine eine Störung feststellende Schaltung 26 vorgesehen, welche feststellt, ob der Zustand des Positionssignals
S. anormal geworden ist. Die eine Störung feststellende
Schaltung 26 unterscheidet, ob der Pegel des Positionssignals S1 in einem vorbestimmten normalen Bereich
liegt, und erzeugt ein Signal S_, dessen Pegel hoch wird, wenn der Pegel des Positionssignals S^ in dem normalen Pegelbereich
liegt, und niedrig wird, wenn der Pegel außerhalb des normalen Pegelbereichs liegt. Das Signal S_ wird als ein
Schaltsteuersignal angelegt, durch welches der Schalter 22
umgeschaltet wird, wie durch die ausgezogene Linie dargestellt ist, wenn das Signal S- auf einem hohen Pegel liegt,
und so umgeschaltet wird, wie durch die gestrichelte Linie
- 13 -
dargestellt ist, wenn es auf niedrigem Pegel liegt.
Entsprechend der vorbeschriebenen Ausführung wird das SoIenoidventil
10 in kurzen Zeitintervallen entsprechend dem Tastverhältnis (duty cycle) des zweiten Steuersignals S-wiederholt
geschlossen/geöffnet, um den durchschnittlichen Öffnungsgrad des Solenoidventils nur zu steuern, wenn das
Rückkopplungssignal anormal wird, während das Solenoidventil
10 im Ein-/Aus-Mode entsprechend dem Ergebnis eines Vergleichs des Solleinspritzvoreilwinkels und des Isteinspritzvoreilwinkels
gesteuert wird, wenn das Rückkopplungssignal sich
in normalem Zustand befindet. Da, wie oben beschrieben, das Solenoid 10 entsprechend dem Vorzeichen der Abweichung des
Isteinspritzvoreilwinkels von dem Solleinspritzvoreilwinkel
für ein normales Rückkopplungssignal geschlossen oder geöffnet wird, ist die Anzahl Betätigungen des Solenoidventils
10 im Vergleich zu der Betätigung in dem Open-Loop-Steuersystern
beachtlich verringert. Folglich ist die Lebensdauer des Solenoidventils 10 verlängert.
Wenn ein unerwünschter Zustand in dem Rückkopplungssignal vorkommt,
wird das Steuersystem auf das Open-Loop-Steuersystern
umgeschaltet, und das Solenoidventil wird in kurzen Zeitintervallen wiederholt geschlossen/geöffnet. Jedoch wird dieser
Steuerzustand "geschlossen/geöffnet" nur für einen kurzen Zeitabschnitt durchgeführt, d.h. nur solange, wie der
unerwünschte Zustand des Rückkopplungssignals besteht, so daß dies keinen schwerwiegenden Einfluß auf die Lebensdauer
des Solenoidventils hat.
Obwohl in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform die
zweite Rechenschaltung 24 vorgesehen ist, um den Solleinspritzvoreilwinkel für den Open-Loop-Steuerbetrieb zu erhalten,
wie er in der Figur durch die gestrichelte Linie dargestellt ist, kann statt des AusgangsSignaIs Sg auch das
Sollpositionssignals S2 verwendet werden. In diesem Fall kann
- 14 -
-14-1
dann die zweite Rechenschaltung 24 weggelassen werden, so
daß der Schaltungsaufbau vereinfacht werden kann.
Ende der Beschreibung
Claims (9)
- BERG-"·"; STAPF;":;SjCHWÄB-E _· SANDMAIR .:'..":" PATENTANWÄLTE"":'MAUERKIRCHERSTRASSE 45 8000 MÜNCHEN 80 3419466Anwaltsakte: 33 513Diesel Kiki Co., Ltd. Tokyo / JapanEinrichtung zum Steuern des Voreilwinkels einer KraftstoffeinspritzpumpePatentansprüche[ 1J Einrichtung zum Steuern des Voreilwinkels einer Kraftstoffeinspritzpumpe, die einen hydraulischen Takt- oder Zeitgeber mit einem Solenoidventil aufweist, das mit einem Einspritzvoreilwinkel-Einstellteil der Kraftstoffeinspritzpumpe verbunden ist, gekennzeichnet durch eine erste Einrichtung (19) zum Erzeugen eines ersten Signals (S2), das einen Solleinspritz-Voreilwinkel für eine Closed-Loop-Regelung für den Betriebszustand eines Verbrennungsmotors anzeigt, welchem die Kraftstoffeinspritzpumpe zugeordnet ist; eine zweite Einrichtung (13,17) zum Erzeugen eines Rückkopplungssignals, das zu dem tatsächlichen oder Isteinspritzvoreilwinkel in Beziehung gesetzt ist;eine dritte Einrichtung (18,21), welche auf das erste Signal (S2) und auf das Rückkopplungssignal (S1) anspricht, um ein erstes Steuersignal (S4) zum Steuern des Solenoidventils(IO) zu erzeugen, das zu schließen oder zu öffnen ist, so daß der Isteinspritzvoreilwinkel in Übereinstimmung mit dem gewünschten Solleinspritz-Voreilwinkel gebracht wird; eine Einrichtung (23) zum Erzeugen eines zeiten Signals (S5), welches einen Solleinspritzvoreilwinkel für eine Open-Loop-Steuerung entsprechend dem Betriebszustand des Verbrennungs-VII/XX/Ktz - 2 -• (089) 98 82 72 - 74 Telex: 5 24 560 BERG d Bankkonten: Bayer. Vereinsoank München 453100 (BLZ 700 202 70)Telegramme (cable): Telekopierer: (089)983049 Hypo-Bank München 4410122850 (BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MkRFRGSTAPFPATENT München KaIIe Infotec 6350 Gc. Il + III Postscheck München 653 43-808 (BLZ 700100 80)motors anzeigt;eine Einrichtung (22) , welche auf das zweite Signal anspricht, um ein zweites Steuersignal zum Steuern des durchschnittlichen Öffnungsgrads des Solenoidventils zu erzeugen, um so den optimalen Einspritzvoreilwinkel zu erhalten; eine Feststelleinrichtung (26) , um festzustellen, ob das Rückkopplungssignal (S-) in einem mormalen Zustand ist oder nicht, und
eine Signalumschalteinrichtung (24) , welche auf das Ergebnis anspricht, das von der Feststelleinrichtung (26) festgestellt worden ist, und das erste Steuersignal (S.) an das Solenoidventil (10) liefert, wenn das Rückkopplungssignal in normalem Zustand ist, und das zweite Steuersignal (S1.) an das Solenoidventil abgibt, wenn das Rückkopplungssignal (S1) nicht in normalem Zustand ist. - 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einrichtung (19) eine Rechenschaltung (19a) aufweist, welche zumindest auf ein Signal (N, A, T) anspricht, welches den Betriebszustand des Verbrennungsmotors anzeigt, und welches das erste Signal (S„) auf der Basis einer berechneten optimalen Einspritzvoreilung für den Betriebszustand des Verbrennungsmotors erzeugt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenschaltung einen Festwertspeicher (ROM 19a) aufweist, in welchem Daten, welche den Einspritzvoreilwinkel darstellen, im voraus gespeichert werden, und aus welchem ein Datenwert entsprechend dem Anlegen des Signals, welches den Betriebszustand des Verbrennungsmotors anzeigt, als ein Adressendatenwert gelesen wird.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einrichtung (13,17) entsprechend angeordnet ist, um so das Rückkopplungssignal bezüglich der Stellung eines Kolbens (5) des hydraulischen Zeit- oder Taktgebers (3) zu erzeugen.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einrichtung einen Positionsfühler (13) zum Feststellen der Position des Kolbens (5) und eine Positionsfeststellschaltung (17) hat, welche auf einδSignal von dem Positionsfühler (13) anspricht, um als das Rückkopplungssignal ein Signal (S1) zu erzeugen, welches die Stellung des Kolbens (5) anzeigt.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e η n~zeichnet, daß der Positionsfühler oder -sensor (13) Sensorwicklungen (14,15) und einen Sensorkern (16) aufweist, welcher mit dem Kolben (5) verbunden ist und sich bezüglich der Sensorwicklungen (14,15) entsprechend der Verschiebung des Kolbens (5) bewegt, um dadurch das Rückkopplungssignal zu^ erzeugen.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Einrichtung eine Schaltung(18) zum Erzeugen eines Signals (S_) hat, welches die Verschiebung des Isteinspritzvoreilwinkels bezüglich des SoIleinspritzvoreilwinkels entsprechend dem ersten Signal (S„)und dem ' Rückkopplungssignal (S ) --.--Anzeigt, , und eine Schaltung (21) hat, um das erste Steuersignal (S.)entsprechend dem die Abweichung anzeigenden Signal zu erzeugen. 25
- 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Solenoidventil (10) entsprechend dem Vorzeichen der Abweichung ,.die durch das Abweichungssignal angezeigt worden ist, von dem ersten Steuer- signal (19) geschlossen oder geöffnet wird.
- 9. Einrichtung zum Steuern des Voreilwinkels einer Kraftstoff einspritzpumpe, welche einen hydraulischen Takt- oder Zeitgeber mit einem Solenoidventil hat, das mit einem Einspritzvoreilwinkel-Einstellteil der Kraftstoffeinspritzpumpe verbunden ist, gekennzeichnet durchleine erste Einrichtung (19) zum Erzeugen eines ersten Signals, das einen Solleinspritzvoreilwinkel für den Betriebszustand eines Verbrennungsmotors anzeigt, dem die Kraftstoffpumpe zugeordnet ist;eine zweite Einrichtung (13,17) zum Erzeugen eines Rückkopplungssignals, das zu dem Isteinspritzvoreilwinkel in Beziehung gesetzt ist; eine dritte Einrichtung (18), welche auf das erste Signal (S3) und das Rückkopplungssignal (S1) anspricht, um ein erstes Steuersignal (S4) zum Steuern des Solenoidventils (10) zu erzeugen, das zu schließen oder zu öffnen ist, so daß der Isteinspritzvoreilwinkel mit dem gewünschten Solleinspritzvoreilwinkel in Übereinstimmung gebracht wird;
eine Einrichtung (23) , die auf das erste Signal (S3) anspricht, um ein zweites Steuersignal (S5) zum Steuern der -" durchschnittlichen öffnung des Solenoidventils (10) zu erzeugen,um so den optimalen Einspritzvoreilwinkel zu erhalten; eine Feststelleinrichtung (26) , um festzustellen, ob das Rückkopplungssignal (S1) in normalem Zustand ist oder nicht,und eine Signalumschalteinrichtung (22), welche auf das von der Feststelleinrichtung (26) festgestellte Ergebnis anspricht und das erste Steuersignal (S4) an das Solenoidventil (10) liefert, wenn das Rückkopplungssignal (S1) in normalem Zustand ist, und welches das zweite Steuersignal (S-) an das Solenoidventil (10) abgibt, wenn das Rückkopplungssignal (S1) nicht in normalem Zustand ist.
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