DE3418073A1 - Verfahren zum justieren von bauteilen - Google Patents
Verfahren zum justieren von bauteilenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
-
- Verfahren zur Justierung von Bauteilen
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Justierung von Bauteilen, insbesondere Fertigbauteilen aus Beton.
- Aus dem DE-GM 75 21 980 ist es bekannt, säulenartige Fertigteile aus Beton damit zu zentrieren, daß im Fuß des Fertigteils eine kegelige Vertiefung und im Niveaubeton, beispielsweise eines Säulenköchers, ein Zentrierkegel aus Metall vorgesehen ist. Der Kegel bewirkt, daß das Fertigteil, wenn es beispielsweise mittels eines Mobilkranes in seine zukünftige Standposition gesetzt wird, hierbei automatisch zentriert wird.
- Dieses Verfahren ist jedoch in der Praxis nur für Säulen und ähnliche Bauteile anwendbar, da die Zentrierkegel in Verbindung mit der negativen Aussparung am Fuß der Säule kein Spiel aufweisen. Eine Toleranz zum Nachjustieren ist bei diesem Verfahren insoweit unzweckmäßig, da hierdurch die gewünschte Zentrierung negativ beeinflußt wird.
- Ähnliche Zentrierkegel mit den selben Nachteilen sind ferner aus der GB-PS 602 771 und dem DE-GM 72 29 509 bekannt.
- Ferner ist es bekannt, daß bei Serienformteilen aus Gasbeton in der einen Längskante eine Nut und in der gegenüberliegenden Längskante eine entsprechend gestaltete Feder vorgesehen ist. Diese Bausteine aus Gasbeton können somit so miteinander verbunden werden, daß sie, beispielsweise bei vertikaler Anordnung, eine plane Fasadenwand ergeben. In diesem Nut-und-Feder-System besteht zudem die Möglichkeit, daß die betreffenden Bausteine in ihrer Längsrichtung nachjustiert werden können. Dieses Nut-und-Feder-System hat sich jedoch nur bei Gasbetonstein mit einer nicht zu großen Kantenlänge und wenn sie in sehr großen Stückzahlen produziert werden, bewährt. Einer Übertragung dieses Nut-und-Feder-Systems auf Fertigteile aus Beton ist unvorteilhaft, da derartige Fertigteile meist erheblich länger sind und die betreffenden Formen zur Ausbildung derartiger Nut-und-Feder-Systeme für die kleineren Stückzahlen, die üblicherweise von Fertigteilen im Betonfertigbau gefertigt werden, nicht wirtschaftlich sind. Zudem besteht bei langen Aussparungen in der Fertigteilschalung die Gefahr, daß diese korrespondierenden Formen nicht total fluchten, so daß später, infolge einer leichten Biegung in der Nut oder der Feder, die Bauteile nicht zusammengefügt werden können. Ferner ist dieses System überhaupt nicht anwendbar, wenn ein Fertigteil auf einen Sockel aus Ortsbeton gesetzt und in seiner Längrichtung ausjustiert werden soll.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren zur Justierung von Bauteilen, insbesondere Fertigteilen aus Beton zu schaffen bei dem unter Vermeidung der Unzulänglichkeiten der bekannten Systeme die miteinander zu verbindenden Bauteile und/oder die Bauteile mit einem Sockel aus Ortsbeton in einer Koordinate eine genaue Positionierung und in einer anderen Koordinate eine Nachjustiermöglichkeit besitzen.
- Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
- Auf einer Seite des betreffenden Bauteils befinden sich mindestens zwei längliche, vorzugsweise einen in etwa dreieckigen Querschnitt aufweisende, Aussparungen. Das angrenzende Bauteil oder der Sockel aus Ortsbeton besitzt soviele Zentrierkegel, wie das oben genannte Bauteil Aussparungen. Die Zentrierkegel können genau positioniert werden. Eine zwischen den Spitzen der beiden Zentrierkegel gedachte Linie ist die spätere Fluchtlinie des Bauteils.
- Wenn nun das Bauteil auf die beiden Zentrierkegel abgelassen wird, so bewirkt das Zusammenspiel der Kegelflanken und der Seitenflächen der länglichen Aussparungen in .dem Bauteil, daß diese in einer Koordinate in die gewünschte Position gebracht wird, in der anderen Koordinate jedoch noch nachjustiert werden kann.
- Dies ist für den Häuserbau von Interesse. Hier gilt es eine plane Ebene für die Fassade zu erzielen und zugleich eine Möglichkeit durch eine Nachjustierung der Betonfertigteile eine Möglichkeit eines Längenausgleichs zu besitzen.
- Dieses Verfahren ist keinesfalls auf Fertigteile für den Haus- oder Industriebau beschränkt. Es ist beispielsweise auch vorteilhaft für Schallschutzmauern, Kanelwänden oder ähnlichen, sich längserstreckenden Wänden oder Mauern aus Fertigteilen verwendbar.
- Weitere Vorteile Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich auch dem Ausführungsbeispiel in Verbindung mit der Zeichnung.
- Hierin zeigt Fig. 1 Die schematische Darstellung zweier Bauteile bei Anwendung des Verfahrens.
- Fig. 2a eine Draufsicht und Fig. 2b eine Seitenansicht eines Formkörpers zur Erzielung einer länglichen Aussparung in einem Bauteil.
- Figur 1 zeigt schematisch die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens anhand zweier Bauteile, des Bauteils 1 und des Bauteils 2. Das Bauteil 1 ist beispielsweise ein Wandelement und das Bauteil 2 ein Deckenelement. In der unteren Längskante des Bauteils 1 befinden sich zwei längliche Aussparungen 3. Auf der Oberseite des Bauteils 2 befinden sich zwei Zentrierkegel 4. Bei der Herstellung des Bauteils 2 wurden durch übliche Aussparungskörper, in diesem Fall durch runde Aussparungsrohre, Aussparungen 5 erzeugt. Nach der Montage des Bauteils 2 auf einem dritten Bauteil 6, beispielsweise einem weiteren Wandelement, wurden die Aussparungen 5 mit Beton ausgefüllt. In diesem noch weichen Beton wurden die Zentrierkegel 5 gesetzt und durch übliche Methoden eingemessen.
- Es liegt auf der Hand, daß die Zentrierkegel 5 auch direkt in dem Bauteil 2 oder einem Sockel aus Ortsbeton eingebaut werden können. Das Verfahren mit den Aussparungen 5 in dem Bauteil 2 und der nachträglichen Positionierung hat jedoch den Vorteil, daß die Zentrierkegel 5 genau positioniert sind.
- Wenn nun das Bauteil 1 auf das Bauteil 2 abgelassen wird, so bewirkt das Zusammenspiel von den länglichen Aussparungen 3 und den Zentrierkegeln 5, daß das Bauteil 1 in seiner flächigen, vertikalen Koordinate genau justiert ist, in seiner Längsrichtung jedoch im Rahmen der Länge der länglichen Aussparungen 3 und in ihrer Lage zu den Zentrierkegeln 5 noch verschoben, d. h.
- nachjustiert werden kann.
- Figur 2a und 2b zeigt einen Aussparungskörper 7 zur Erzielung der, in Figur 1 dargestellten länglichen Ausparungen 3. Dieser Aussparungskörper 7 ist vorzugsweise ein Stanzteil aus Metall oder ein Teil aus Kunststoff, das jeweils, mit nicht dargestellten, Nagel- oder Schraublöchern auf einer Holzschalung oder mit wenigen Schweißpunkten auf einer Metallschalung befestigt werden kann. Infolge seiner länglichen Form und seinem in etwa dreieckigen, parabelartigen oder ähnlichen Querschnitt (in der Fachsprache auch als "Schweinsrücken" bezeichnet)der in Figur 2b deutlich zu sehen ist, erzielt der Aussparungskörper 7 beim Betonieren des Bauteils 1 in seiner unteren Längskante die gewünschte längliche Aussparunge 3.
Claims (2)
- Patentansprüche 1. Verfahren zur Justierung von Bauteilen, insbesondere von Fertigteilen aus Beton, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Bauteil (1) mindestens zwei längliche Aussparungen vorgesehen sind, die vorzugsweise einen in etwa dreieckigen Querschnitt aufweisen, daß in einem benachbarten Bauteil (2) oder einem Sockel aus Ortsbeton eine entsprechende Anzahl von Zentrierkegel (4) angeortnet sind, und daß diese bei der Montage des Bauteils (1) auf dem weiteren Bauteil (2) oder dem Sockel aus Ortsbeton das Bauteil (1) durch das Zusammenwirken mit dessen länglichen Aussparungen in einer Koordinate zentrieren und in einer anderen Koordinate das Bauteil zum Zwecke der Nachjustierung beweglich lassen..
- 2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß im weiteren Bauteil (2) Ausparungen (5) vorgesehen sind, die nach der Montage des weiteren Bauteils (2) mit Beton ausgefüllt und in die die Zentrierkegel (4) eingemessen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843418073 DE3418073A1 (de) | 1984-05-16 | 1984-05-16 | Verfahren zum justieren von bauteilen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19843418073 DE3418073A1 (de) | 1984-05-16 | 1984-05-16 | Verfahren zum justieren von bauteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3418073A1 true DE3418073A1 (de) | 1985-11-21 |
Family
ID=6235930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843418073 Withdrawn DE3418073A1 (de) | 1984-05-16 | 1984-05-16 | Verfahren zum justieren von bauteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3418073A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1395895A (fr) * | 1963-04-09 | 1965-04-16 | Panneau préfabriqué permettant de constituer un mur de bâtiment | |
| DE7521980U (de) * | 1975-07-10 | 1979-01-04 | Doerr, Ernst-Ludwig, 8000 Muenchen | Zentrierkegel |
| GB2104126A (en) * | 1981-08-21 | 1983-03-02 | Sodeteg | Panels for the construction of a building |
| US4436447A (en) * | 1980-09-17 | 1984-03-13 | Terrafix Erosion Control Products, Inc. | Erosion control blocks |
-
1984
- 1984-05-16 DE DE19843418073 patent/DE3418073A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1395895A (fr) * | 1963-04-09 | 1965-04-16 | Panneau préfabriqué permettant de constituer un mur de bâtiment | |
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| US4436447A (en) * | 1980-09-17 | 1984-03-13 | Terrafix Erosion Control Products, Inc. | Erosion control blocks |
| GB2104126A (en) * | 1981-08-21 | 1983-03-02 | Sodeteg | Panels for the construction of a building |
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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