DE3417015C2 - Interpolationsverfahren - Google Patents
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Description
a) zumindest ein Teil der Meßlänge der Teilung (T) des Teilungsträgers (M) wird vor der eigentlichen
Positionsmessung von der Abtasteinheit (7ψ abgetastet,
b) in konstanten Zeinbständer. werden die momentanen
Amplituden der wenigstens zwei von der Abtasteinheit (A) erzeugten periodischen
Analogsignale (St, S2) ermittelt,
c) aus den momentanen Amplituden der wenigstens zwei periodischen Analogsignale (St, S2)
werden mit Hilfe von numerischen Auswerteverfahren die Periodendauern der einzelnen Perioden
der periodischen Analogsignale (Si, Sz) ermittelt und die momentanen Amplituden einer
einheitlichen Periode zugeordnet,
d) aus den dieser einheitlichen Periode zugeordneten Amplitudenwerten der periodischen Analogsignale
(S\, S2) werden gemitteite Signalformen
(Si. S2) der periodischen Analogsignale (S1,
S2) ermittelt,
e) die gemittelten Analogsignale (St, S2) werden in
digitaler Form in einem Speicher (SP)der Interpolationseinrichtung
(I) in einer Interpolationstabelle in Form von gemittelten Tabellen abgespeichert,
f) bei der eigentlichen Positionsmessung werden die von der Abtasteinheit (A) erzeugten wenigstens
zwei periodischen Analogsignale (St, S2) in der Interpolationseinrichtung (I) digitalisiert
und die Digitalwerte zur Zuordnung zur Interpolationstabelle bezüglich der gemittelten Tabellen
normiert.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Normierung der Digitalwerte der periodischen Analogsignale (Si, S2) von einem Digitalrechner
(R) der Interpolationseinrichtung (I) durchgeführt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Digitalrechner (R) eine Zuordnung der Positionsmeßwerte der vollen
Signalperioden zu den interpolierten Po.sitionsmeüwerten
innerhalb der Signalperioden bewirkt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Interpolieren
von positionsabhängigen periodischen Analogsignalen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer lichtelektrischen inkrementalen Positionsmeßeinrichtung zur Messung der Relativlage zweier
Objekte (beispielsweise Bett und Schlitten einer Werkzeugmaschine) wird die Teilung eines Teilungsträgers,
der mit dem einen Objekt verbunden ist, von einer mit dem anderen Objekt verbundenen Abtasteinheit abgetastet.
Die Abtasteinheit weist zu diesem Zweck eine Beleuchtungseinheit, eine Abtastplatte mit beispielsweise
zwei Teilungsfeldern auf, deren Teilungen um ein Viertel der Teilungsperiode der Teilung des Teilungsträgers zueinander versetzt sind und mit dieser Teilung
exakt übereinstimmen, sowie zwei diesen Teilungsfeldern zugeordnete Photoelemente auf. Die gleichartigen
Teilungen des Teilungsträgers und der Abtastplattc können beispielsweise beim Durchlichtmeßverfahren
aus lichtdurchlässigen und lichtundurchiässigen Streifen bestehen, die in Meßrichtung alternierend aufeinander
folgen. Der Lichtstrom der Beleuchtungseinheit, der die Teilungen des Teilungsträgers und die Abtastplatte
durchsetzt und anschließend auf die beiden Photoelemente fällt, wird bei der Relativbewegung der zu messenden
Objekte an diesen Teilungen moduliert, so daß die beiden, jeweils einem Teilungsfeld zugeordneten
Photoelemente zwei sinusförmige elektrische Analogsignale liefern, die um ein Viertel der Teilungsperiode der
Teilung des Teiiungsträgers zueinander phasenversei/t sind. Diese periodischen Analogsignale werden einer
Auswerteeinrichtung zur Bildung von Positionsmeßwerten zugeführt; der Phasenversatz zwischen den beiden
periodischen Analogsignalen erlaubt die Diskriminierung der Meßrichtung.
Die Periode der gewonnenen Analogsignale wird durch die Teilungsperiode (Gitterkonstante) der Teilung
des Teilungsträgers bestimmt. Die Teilungsperiode wird durch die identischen Breiten eines lichtdurchlässigen
Streifens und eines lichtundurchlässigen Streifens in Meßrichtung gebildet. Bei der Relativbewegung zwischen
der Abtastehiheit und dem Teilungsträger wird jede abgetastete Teilungsperiode der Teilung des Teilungsträgers
durch einen Zählimpuls in der Auswerteeinrichtung erfaßt und kann als Positionsmeßwert einer
Steuerungseinrichtung oder einer Anzeigeeinheit zugeführt werden.
Im Zuge steigender Anforderungen an die Meßgenauigkeit derartiger Positionsmeßeinrichtungen, insbesondere für den Einsatz bei Bearbeitungsmaschinen, war man bestrebt, die durch die Teilungsperiode (Gitterkonstante) der Teilung des Teilungsträgers bestimmte Auflösung dieser Meßeinrichtungen zu erhöhen. Dicse Erhöhung der Auflösung kann einmal durch eine weitere Verkleinerung der Gitterkonstanten der Teilung des Teilungsträgers erfolgen. Einer solchen Verkleinerung der Gitterkonstanten der Teilung sind ;ibcr technologische und wirtschaftliche Grenzen gesetzt. Zum anderen kann eine Erhöhung der Auflösung dadurch erzielt werden, daß die Signalperioden der bei der Abtastung der Teilung des Teiiungsträgers gewonnenen periodischen Analogsignale unterteilt werden. Beispiels-
Im Zuge steigender Anforderungen an die Meßgenauigkeit derartiger Positionsmeßeinrichtungen, insbesondere für den Einsatz bei Bearbeitungsmaschinen, war man bestrebt, die durch die Teilungsperiode (Gitterkonstante) der Teilung des Teilungsträgers bestimmte Auflösung dieser Meßeinrichtungen zu erhöhen. Dicse Erhöhung der Auflösung kann einmal durch eine weitere Verkleinerung der Gitterkonstanten der Teilung des Teilungsträgers erfolgen. Einer solchen Verkleinerung der Gitterkonstanten der Teilung sind ;ibcr technologische und wirtschaftliche Grenzen gesetzt. Zum anderen kann eine Erhöhung der Auflösung dadurch erzielt werden, daß die Signalperioden der bei der Abtastung der Teilung des Teiiungsträgers gewonnenen periodischen Analogsignale unterteilt werden. Beispiels-
weise kann mit zwei periodischen, um 90° gegeneinander
phasenversetzten Analogsignalen eine vierfache Unterteilung einer Signalperiode erreicht werden. Eine
höhere Auflösung, beispielsweise eine bis zu zwanzigfache Unterteilung einer Signalperiode, kann durch eine
Signalvervielfachung mittels eines Unterteilungsnetzwerkes erzielt werden, indem die phasenverschobenen
Analogsignale (Primärsignale) einer Widerstandskette zugeführt werden, die eine Reihe einstellbarer Potentiometer
aufweist. Durch Abgriff der Potentiometer kann eine Vielzahl von Sekundärsignalen erzeugt werden, die
zwischen den Primärsignaien liegen und mittels einer Triggerschaltung eine Interpolation ermöglichen. Auch
bei dieser Interpolationsmethode werden die Grenzen der Unterteilung durch den Schaltungsaufwand bestimmt.
In der DE-OS 27 29 697 ist ein Interpolationsverfahren bei einer Positionsmeßeinrichtung beschrieben, bei
dem zwei bei der Abtastung der Teilung eines Maßstabs von einer Abtasteinheit gewonnene periodische Analogsignale,
die einen gegenseitigen Phasenversatz von 90° aufweisen, digitalisiert und die Digitalwerte einem
Digitalrechner zur Berechnung von Interpolationswerten innerhalb der Signalperiode der periodischen Analogsignale
zugeführt werden. Aus jeweils zwei Digitalwerten der beiden Analogsignale werden vom Digitalrechner
die Interpolationswerte mittels einer Arcustangens-Funktion berechnet Zur Erzielung eines hohen
Unterteilungsfaktors bei der Interpolation ist eine hohe Güte der Signalparameter der Analogsignale Voraussetzung,
die im allgemeinen aber nicht vorliegt. Daher werden bei fehlerhaften Signalparametern der Analogsignale
vor dem Interpolationsvorgang die Digitalwerte der Analogsignale mit vorher bestimmten abgespeicherten
Korrekturwerten beaufschlagt.
In der DE-OS 30 24 716 ist ein inierpoiationsverfahren
gemäß der vorstehenden DE-OS 27 29 697 offenbart, bei dem ebenfalls bei fehlerhaften Signalparamelcrn
der Analogsignale vor dem Interpolationsvorgang die Digitalwerte der Analogsignale mit vorher bestimmten
abgespeicherten Korrekturwerten beaufschlagt werden. Zur Ermittlung dieser Korrekturwerte sind in
der Positionsmeßeinrichturig gesonderte, von den Analogsignalen beaufschlagte Detektorelemente zur selbsiändigen
Ermittlung der Korrekturwerte aus den Analogsignalcn
in einem Durchlauf über die gesmte Meßlünge
integriert.
Die beiden letztgenannten Interpolationsverfahren benötigen zur Korrektur und zur Interpolation durch
den Digitalrechner einen relativ großen Rechenaufwand, so daß die Abtastgeschwindigkeit (Meßgeschwindigkeit)
der Meßeinrichtung begrenzt ist.*Beim letztgenannten Interpolationsverfahren ist die Positionsmeßeinrichtung
wege!? der integrierten Detektorelemente relativ aufwendig aufgebaut.
Aus der österreichischen Bekanntmachungsschrift 5 042/79 ist eine Einrichtung zum Abgleich der analogen
Abtastsignale auf eine bestimmte Signalhöhe und Signalform bei einer inkrementalen Meßeinrichtung bekannt,
bei der das Analogsignal einmal einer regelbaren Verstärkerstufe zugeleitet und zum anderen in Ist-Digitalwerte
umgewandelt wird, aus denen ein Rechner durch Vergleich mit abgespeicherten Soll-Digitalwerten
Rcgeldaten ermittelt, die der regelbaren Verstärkerstufc zugeführt werden, so daß am Verstärkerausgang das
korrigierte Analogsigna1 auftritt.
Der DE-OS 30 46 797 entnimmt man eine Positionsmeßeinrichtung mit einer Einrichtung zur Korrektur
des Signalparameters »Gleichspannungsanteil« der Abtastsignaie. Zur Ermittlung der Korrekturwerte werden
die minimale Amplitude und die maximale Amplitude innerhalb einer Signalperiode gemessen.
Aus der Druckschrift »Digitale Lagemeßtechnik« 1974, Seiten 78—79 ist es bekannt, zur Erzeugung oberwellenarmer
Sinusschwingungen aus einem Festwertspeicher seriell diskrete Amplitudenwerte in digitaler
Darstellung aus einer Sinus- und Kosinustabelle abzufragen und mittels eines Digital-/Analog-Umsetzers in
analoge Spannungen umzuwandeln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Interpolieren von periodischen Analogsignalen bei einer digitalen elektrischen Positionsmeßeinrichtung
anzugeben, das eine hohe und praktisch unbegrenzt feinstufige Unterteilung innerhalb einer Signaiperiode
der Analogsignale ohne Begrenzung der Meßgeschwindigkeit erlaubt und das bei einer herkömmlichen
Positionsmeßeinrichtung ohne zusätzliche EIemente eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsge:,iäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen
eine h-he und genaue Interpolation von Positionsmeßwerten ohne Einschränkung der Meßgenauigkeit bei einer
Positionsmeßeinrichtung erlauben, da die gemittelten Tabellen der Interpolationseinrichtung den wahren
Signalformen der periodischen Abtastsignale angepaßt sind. Da zu diesem Zweck keine zusätzliche Elemente
benötigt werden, kann eine preiswerte herkömmliche Positionsmeßeinrichtung verwendet werden.
Vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung entnimmt man den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Fig. 1 ist eine lichtelektrische inkremental
Längenmeßeinrichtung mit einer Interpolationseinrichtung / dargestellt. Die Teilung T eines mit einem zu
messenden Objekt verbundenen Maßstabs M wird von einer Abtasteinheit A abgetastet, die mit einem anderen
zu messenden Objekt verbunden ist. Die nicht dargestellten Objekte können aus zwei relativ zueinander beweglichen
Maschinenteilen einer Bearbeitungsmaschine gebildet sein. Die Abtasteinheit A enthält in nicht
gezeigter Weise eine Abtastplatte mit Teilungsfeldern, eine Beleuchtungseinheit sowie Photoelemente, die den
an der Teilung Tdes Maßstabs M und an den Teilungsfeldern der Abtastplatte modulierten Lichtstrom der
Beleuchtungseinheif in zwei periodische sinusförmige nullsymmetrische Analogsignale Si, Si (sin x, cos x) umformen.
Diese beiden bei der Relativbewegung der Abtusteinheit
A bezüglich des Maßstabs M (Pfeilrichtung) von der Abtasteinheit A gelieferten periodischen Analogsignale
Si. S2 werden in einer Auswerfeinrichtung
W jeweils Verstärkern V1, V2 sowie Triggern T1, T2 zur
Umformung in Rechtecksignale Si', S2' zugeführt. Diese
Rechtecksignale 5·', S2' werden über einen Richtungsdiskriminator
RDzur Diskriminierung der Meßrichtung einem Vorwärts-ZRückwärtszähler Z zum vorzeiehenrichtigen
Zählen der vom RichtungsdiFkriminator RD erzeugten Impulse zugeleitet, so daß jede Signalperiode
der periodischen Analogsignale Si. Si vom Zähler ZaIs
Positionsmeßwert firdie Relativlage de beiden Objekte hi erfaßt wird.
Zur Interpolation zwischen diesen Positionsmeßwerten, d.h. zur Unterteilung der Signalperiode der nullsymmetrischen
periodischen Analogsignale Si, S2 in ei-
ne Vielzahl von Digiialschritten werden die verstärkten
periodischen Analogsignale Si. Sj einer Interpolationseinrichtung / zugeleitet. Diese Interpolationseinrichtung
/ enthält zwei Analog-/Digital-Umsetzer U\. Ui. denen ein Digitalrechner R nachgeschaliet ist: der Digi
talrechner R ist mit einem Speicher SP verbunden. Die verstärkten periodischen Analogsignale Si. Sj werden in
der Interpolationseinrichtung / mittels der beiden Analog-Digital-Umsetzer
U\. Uj digitalisiert und die Digitalwerte dem Digitalrechner R zur Ermittlung von interpolierten
Positionsmeßwerten innerhalb einer Signalpenode der periodischen Analogsignale Si, S; zugeleitet.
Um aus den dem Digitalrechner R zugeführten Digitalwerten der periodischen Analogsignale Si. Sj interpolierte
Positionsmeßwerte zu erhalten, wird erfindungsgemäß im Speicher SP der Interpolationseinrichtung
/eine Interpolationstabelle abgespeichert. Zur Gewinnung dieser Interpolationstabclle wird zumindest
Λ __ Ii-Ol-
uci ivicuiungc uci
wirkt dabei eine Zuordnung der Positionsmeßwerte der vollen Signalperioden aus dem Zähler Zzu den interpolierten
Positionsmeßwerten innerhalb der Signalperioden der periodischen Analogsignale Si, S^.
I CMUMg / UCS !ViaiJMUUS IVI,
vorzugsweise aber die gesamte Meßlänge, vor der eigentlichen
Positionsmessung von der Abtasteinheit A mit einer im wesentlichen konstanten Abtastgeschwindigkeit
abgetastet. Diese Abtastgeschwindigkeit braucht nicht notwendigerweise konstant zu sein, sondern
lediglich die zulässige Beschleunigung ist durch die geforderte Auswertegenauigkeit beschränkt.
Bei dieser Eichabtastung der Teilung 7~des Maßstabs M werden in konstanten Zeitabständen die momentanen
Amplituden der beiden von der Abtasteinheit A geiieferten periodischen nullsymmetrischen Analogsi- jo
gnaie S-. S; ermittelt und digital abgespeichert. Aus einer Vielzahl von diesen gespeicherten momentanen
Amplituden der periodischen Analogsignale Si. Sj werden
mit Hilfe von bekannten numerischen Auswerteverfahren die von der jeweiligen Relativgeschwindigkeit
abhängigen Periodendauern der einzelnen Perioden der Aniilnpsipnnlp S· S; ffnüH^U und ür^chh^^^nc! sämtliche
gespeicherte Amplitudenwerte einer einheitlichen Penodendauer zugeordnet, indem jedem gespeicherten
Amplitudenwert die ihm zugehörige Phasenlage innerhalb der einheitlichen Periode zugeordnet wird. Aus den
nunmehr dieser einheitlichen Periode zugeordneten Amplitudenwerten der periodischen Analogsignale Si.
S- werden sodann durch Interpolation und Mittelwertbildung gemittelte Signalformen S-. Sj der periodischen
Analogsignale S1. S: ermittelt.
Diese gemittelten Analogsignale Si. Sj werden in digitaler
Form im Speicher SP der Interpolationseinrichtung / in einer Interpolationstabelle in Form einer gemittelten
Sinustabelle und einer gemittelten Kosinustabelle acgespeiche.t. Die Sinustabelle gibt die Signalform des gemittelten Analogsignals Si und die Kosinustabelle
die Signalform des gemittelten Analogsignals Si
wieder.
Bei der eigentlichen Positionsmessung werden die Digitalwerte der periodischen Analogsignale Si, Sj vom
Digitalrechner R zur Zuordnung zur Interpolationstabelle normiert, d. h. die Digitalwerte des Sinussignals Si
werden den Digitalwerten der gemittelten Sinustabelle und die Digitalwerte des Kosinussignals S-, den Digitalwerten
der gemittelten Kosinustabelle angepaßt. Bei der Positionsmessung werden die interpolierten Positionsmeßwerte
mittels der zugehörigen Digitalwerte der periodischen Analogsignale Si. Sj über den Digitalrechner
R aus dem Speicher SPausgelesen und können
über eine Leitung L vom Digitalrechner R an eine nicht gezeigte Steuereinrichtung oder an eine digitale Anzeigeeinheit
überführt werden. Der Digitalrechner R be-Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zum Interpolieren von positionsabhängigen periodischen Analogsignalen bei einer digitalen
elektrischen Positionsmeßeinrichtung zum Messen der Relativlage zweier Objekte, bei dem die
Teilung eines mit dem einen Objekt verbundenen Teilungsträgers von einer mit dem anderen Objekt
verbundenen Abtasteinheit abgetastet wird und die von der Abtasteinheit erzeugten wenigstens zwei
periodischen Analogsignale in digitalisierter Form einmal einer Auswerteeinrichtung und zum anderen
einer Interpolationseinrichtung zugeführt werden und bei dem vor der eigentlichen Positionsmessung
in einem Eichvorgang die Signalformen der periodischen Analogsignale zumindest über einen Teil der
Meßlänge ermittelt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß aus den Signalformen (Su S2) gemittelte
Signalformen (S~t, ~S~2) gebildet werden, daß
die gemittelten Signale (S], Sl) in digitalisierter Form
einem Speicher (SP) zugeführt werden und daß die Interpolation zwischen den Positionsmeßwerten direkt
mit Hilfe der gespeicherten, digitalisierten Signale (S~u S2) erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843417015 DE3417015C2 (de) | 1984-05-09 | 1984-05-09 | Interpolationsverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843417015 DE3417015C2 (de) | 1984-05-09 | 1984-05-09 | Interpolationsverfahren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3417015A1 DE3417015A1 (de) | 1985-11-21 |
| DE3417015C2 true DE3417015C2 (de) | 1986-03-13 |
Family
ID=6235264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843417015 Expired DE3417015C2 (de) | 1984-05-09 | 1984-05-09 | Interpolationsverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3417015C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4443898A1 (de) * | 1994-12-09 | 1996-06-13 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Positionsmeßverfahren und Positionsmeßeinrichtung |
| EP1610096B2 (de) † | 1997-04-16 | 2012-09-05 | Dr. Johannes Heidenhain GmbH | Positionsmesseinrichtung und Verfahren zum Betrieb einer Positionsmesseinrichtung |
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| DE4017954C1 (de) * | 1990-06-05 | 1991-08-29 | Pav Praezisions-Apparatebau Ag, Vaduz, Li | |
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|---|---|---|---|---|
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-
1984
- 1984-05-09 DE DE19843417015 patent/DE3417015C2/de not_active Expired
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| D2 | Grant after examination | ||
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