DE3414799A1 - Aussenwandanker fuer den hoch- und tiefbau - Google Patents
Aussenwandanker fuer den hoch- und tiefbauInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
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Description
34U799
Die Erfindung betrifft einen Außenwandanker für den Hoch- und Tiefbau gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf Außenwandanker, welche im Hochbau in einer Fassade nicht
nur vorübergehend befestigt werden, sondern zur Verbindung
von Fassadenelementen mit der Außenwand
ff-~- dienen. Vorzugsweise handelt es sich hierbei um sogenannte
Kaltfassaden, bei denen zwischen den Fassadenelementen
und der Außenwand ein Luftraum zur Hinterlüftung der von den Fassadenelementen gebildeten
Fassade vorgesehen ist. Beispielsweise werden die erfindungsgemäßen Außenwandanker in Fertigteilen von
vornherein vorgesehen, um die an der Baustelle durchzuführenden Arbeiten auf den unbedingt notwendigen
Umfang zu begrenzen und insbesondere das Befestigen der Dübel bereits im Fertigteilewerk abzuschließen.
Die Erfindung wird daher u.a. auf großformatige Mauerkunststeine angewandt, mit denen Außenwände errichtet
werden, an denen an der Baustelle die Fassaden-
^ elemente angebracht werden. Darunter befinden sich
neuartige, großformatige Mauerkunststeine, die mehrfach zur Bildung von vertikalen und horizontalen
Wandkanälen ausgespart sind, durch die ein gasförmiges Klimatisierungsmedium, insbesondere Warmluft
geführt wird; diese großformatigen Mauerkunststeine tragen an der Fassadenseite in aller Regel eine
Platte.aus wärmeisolierendem Material, beispielsweise Schaumstoff und lassen sich in der Form mit
den Dübeln und der Wärmeisolierung zu einer Baueinheit verbinden.
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Die Erfindung geht von einem nicht vorveröffentlichten Stand der Technik aus (EPA 84 10 0900.4). Gegenstand
dieses älteren Vorschlages ist ein Fertigteil der vorstehend zuletzt erläuterten Art. Dabei sind in
dem Mauerkunststein mehrere Dübel verankert, die die beschriebene Isolierplatte halten und an der Baustelle
die Ankerschrauben aufnehmen, mit denen die Fassadenelemente befestigt und im Abstand von der Isolierplatte
gehalten werden sollen, um die beschriebene Kaltfassadenkonstruktion
herzustellen.
Die bereits vorgeschlagenen Außenwandanker sind mit dem Gewicht der Fassadenelemerite nur nach Maßgabe
ihrer Festigkeit in ihrem über das Kunststeinmaterial vorstehenden Dübellängen belastbar, weil die Isolierstoffplatte
aufgrund ihrer geringen Festigkeit keine Kräfte abtragen kann und daher die Durchbiegung der
vorkragenden Dübellängen nicht verhindern kann. Diese Umstände setzen eine Vielzahl von Ankern in
jedem Fertigteil voraus. Der dadurch bedingte Aufwand an der Baustelle ist nicht nur wegen des Materialverbrauches,
sondern auch aus Gründen des damit verbundenen Umfanges der Baustellenarbeit nachteilig.
Darüberhinaus führt die Vielzahl der Anker zur mehrfachen Einspannung der Fassadenelemente in ihrer
Ebene und damit zur Auslösung gefährlicher Spannungen, die durch die unterschiedlichen Temperaturen der
Fassade entstehen.
Es ist ferner nachteilig, daß sich die Fassadenelemente nur schwer auf den Ankerschrauben festlegen
lassen. Dadurch entsteht die Gefahr, daß sich die Fassadenelemente längs der Ankerschrauben verschieben,
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wodurch der Kaltfassadeneffekt beeinträchtigt oder ganz vereitelt werden kann. An der Baustelle entstehen
oft Schwierigkeiten, wenn die Passadenelemente höher als die Reichweite der Arbeitskräfte an der
Außenwand angebracht werden müssen, was den Regelfall darstellt. In diesem Fall müssen Arbeitsgerüste im
Abstand von der Außenwand errichtet werden, um die Fassadenelemente anzubringen. Solche Gerüste sind
aufwendig in der Gewährleistung der Standsicherheit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Außenwandanker der beschriebenen Art zu schaffen, welcher
eine zuverlässige Festlegung der Fassadenelemente ermöglicht und eine Festigkeit, mitbringt, welche eine
weitere Rationalisierung der Baustellenarbeit ermöglicht,
Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Zweckmäßige Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung dient der vorkragende(äußere
Dübelabschnitt zur Befestigung eines Gegenhalters, wobei die Verstärkung der Dübelhülse mit der Ankerschraube
ausnutzt wird, um die erforderliche Festigkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig wird durch die
Wandkonsole die Biegesteifigkeit des Dübels in der Belastungsrichtung durch die von der Ankerschraube
in der Dübelhülse abgetragenen Kräfte erhöht und die Durchbiegung durch die Abstützung auf der Wand
reduziert bzw. ganz unterbunden. Auf diese Weise ist es möglich, die Dübelhülse im Bereich ihres vorkragenden
Abschnittes bzw. auf ihrer eine Isolierstoff-
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platte durchdringenden Länge derart zu steigern, daß sich die Anzahl der erforderlichen Ankerschrauben
wesentlich reduzieren läßt und die Möglichkeit besteht, die Ankerschrauben an der Baustelle auch für
andere Zwecke, d.h. vorübergehend einzusetzen. Daher lassen sich die erfindungsgemäßen Außenwandanker
zur vorübergehenden Befestigung beispielsweise von Arbeitsgerüsten an der Außenwand verwenden, welche
die Anbringung der Fassadenelemente erheblich erleichtern.
Mit den Merkmalen des Anspruches 2 wird 'erreicht, daß sich die Außenwandelemente unabhängig von der
jeweiligen Länge der auskragenden Dübelabschnitte justieren, d.h. untereinander ausfluchten lassen. Das
geschieht mit Hilfe der Reguliermutter, welche den Sitz der Stützplatte bestimmt.
Die Merkmale des Anspruches 3 ermöglichen eine optimale Wandabstützung, nämlich in der Hauptbelastungsrichtung
der Dübelhülsen bei relativ geringem Aufwand.
Mit den Merkmalen des Anspruches 4 läßt sich erreichen, daß eine Ankerschraube, welche ein Fassadenelement
hält, gleichzeitig dazu verwendet werden kann, das in der Vertikalen folgende Fassadenelement abzustützen.
Das geschieht mit dem längeren Flügel der Stützplatte. Es ist damit möglich, die Anzahl der
Außenwandanker in einer Fassade weiter zu vermindern, was sich vorteilhaft bei der Vermeidung von Spannungen
in den Fassadenelementen auswirkt.
34H7S9
Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung des Erfindungsgegenstandes anhand der
Figuren in der Zeichnung; es zeigen
Fig. 1 im senkrechten Schnitt eine Außenwand eines Wohngebäudes, welche zur Klimatisierung der
Räume ausgespart ist,
Fig. 2 eine Vergrößerung an der mit A bezeichneten Stelle der Fig. 1 und
Fig. 3 in abgebrochener Darstellung eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 2.
Gemäß der Darstellung der Fig. 1 ist die großformatige Außenwand eines Wohngebäudes in großformatigen Mauerkunststeinen
aufgeführt. Ein solcher Mauerkunststein hat mehrere ihn im Abstand voneinander durchdringende
senkrechte Aussparungen 3 bzw. 4 und je eine fugenparallele Aussparung 5 bzw. 6. Das Vermauern der
Steine erfolgt in der Weise, daß sich in der Außenwand durchgehende senkrechte Wandkanäle ergeben, wie sie
bei 7 und 8 dargestellt sind. Außerdem ergeben sich, wie am Beispiel des im Schnitt dargestellten Mauerkunststeines
9 zu erkennen ist, horizontale Wandkanäle 10, welche die senkrechten Wandkanäle 7,8
verbinden.
Ein solcher Mauerkunststein besteht aus einem Betonkörper 12 und trägt auf seiner Außenseite 13 eine
Isolierstoffplatte 14, die bereits in der Form mit dem
Körper 12 verbunden ist, in der dieser Körper gegossen
und erhärtet wird.
Gemäß der Darstellung der Fig. 2 steht aus der Außenseite 13 des Körpers 12 eine Spreizhülse 14 mit einer
vorkragenden Länge 16 vor. Im Körper 12 befindet sich eine innere Länge 17 der Spreizhülse, deren inneres
Ende die beiden auseinandergespreizten Hülsenteile 18, 19 aufweist. Der vorkragende Abschnitt 16 ist mit
je einer Kehlnaht 20 an ein Knotenblech 21 angeschlossen, das seinerseits mit je einer Kehlnaht 22 an eine
Konsolenplatte 23 angeschlossen ist. Die Konsolenplatte 23 weist eine Bohrung 24 auf, durch die der
Dübelabschnitt 16 nach außen vorsteht,und mit der die aus dem Knotenblech 21 und der Konsole 23 bestehende
Wandkonsole 25 vor ihrer Befestigung mit den beschriebenen Kehlnähten 20, 22 auf die Dübelhülse aufgefädelt
ist.
Die Konsole 25 sitzt gemäß der Darstellung der Fig. 2 hinter einem Außengewinde 26 der Dübelhülse. Das Außengewinde
dient zum Aufschrauben einer Reguliermutter 27, welche ihrerseits Teil eines Gegenhalters 28 ist.
Dieser weist eine Stützplatte 29 auf, welche ein plattenförmiges Fassadenelement 30 auf dessen Rückseite
31 abfängt, d.h. abstützt. Gemäß der dargestellten Ausfuhrungsform ist der Dübelabschnitt 16 durch eine
Aussparung 32 in dem Fassadenelement 30 bis zum Boden 33 einer Aussparung 34 an der Außenseite 35 des
Fassadenelementes geführt. Eine Ankerschraube 36 ist mit ihrem Gewindeende 37 in den Dübel 14 eingeschraubt
und durchdringt diesen bis zu den gespreizten Enden 18, 19. Der Sechskantkopf 37*der Ankerschraube 36
ist über eine Unterlegscheibe 38 auf dem Boden 33. der
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Aussparung 34 des Fassadenelementes 30 abgestützt.
Wie die Fig.3 zeigt, hat die Stützplatte einen oberen
längeren Flügel 39, welcher über die obere Begrenzungskante 40 des Fassadenelementes 30 nach oben vorsteht
und die Rückseite des folgenden Fassadenelementes 41 unterstützt. Dabei ist die Anordnung der an der betrachteten
Stelle A angebrachten Anker 42 in der Außenwand 2 derart gewählt, daß sie oberhalb des Schwerpunkts
der betreffenden Fassadenplatte 30 sitzen. Das gilt auch für die darüberliegende Fassadenplatte 41 und
die in der Vertikalen folgende, darunterliegende Fassadenplatte 43. Die Schwerpunktlage führt dann dazu,
daß sich ein Druckpunkt an jeder Fassadenplatte ergibt, der beispielsweise bei 44 in Fig. 1 dargestellt ist.
Dieser Druckpunkt hält die betreffende Fassadenplatte 30 auf dem sie hintergreifenden Abschnitt 45 des längeren
Flügels 39 der Stützplatte 29. Daher ist der unterhalb der Aussparung 46 für den Abschnitt 16 des Dübels
14 liegende Flügel 47 kürzer ausgebildet.
Da die großformatigen Fertigteilelemente die Dübel 14 bereits mitbringen, lassen sich die Dübel zusammen mit
den betreffenden Ankerschrauben auch zur Befestigung eines Arbeitsgerüstes an der Baustelle verwenden.
Im übrigen ist die Höhe der Mauerkunststeine mit gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel 6 3 mm so
gewählt, daß unter Einbeziehung der Fugen mit einer Höhe von 2 mm sich die Gewichtgeschoßhöhe von 2,63 m
ergibt. Die Decken bestehen ihrerseits aus Fertigelementen 49, 50, welche ihrerseits mit Aussparungen 51, 52
zur vertikalen Führung des Klimatisierungsmediums, z.B.
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Heißluft im Gebäude versehen sind.
Claims (5)
1. Außenwandanker für den Hoch- und Tiefbau, insbesondere Fassadenanker zur Befestigung von Fassadenelementen
einer Kaltfassade, bestehend aus einem in der Außenwand bzw. an dem Mauerstein der Außenwand
sitzenden Dübel und einer Ankerschraube, welche das Fassadenelement durchdringt und mit ihrem
Gewinde in den Bügel geschraubt ist , dadurch gekennzeichnet , daß auf dem äußeren
Ende (16) des Dübels (14) ein Außengewinde (26) zum Aufschrauben eines Gegenhalters (28) für die Ankerschraube
(36) angeordnet ist und hinter dem Außengewinde auf einem aus der Wand vorkragenden äußeren
Dübelabschnitt (16) eine Wandkonsole (25) befestigt ist.
2. Außenwandanker nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß der Gegenhalter
(28) eine auf das Außengewinde (26) des Dübels (14) passende Reguliermutter (27) und eine Stützplatte
(29) aufweist.
3. Außenwandanker nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gek en nzeichnet,
daß die Wandkonsole (25) aus einer mit ihrer Ebene im wesentlichen senkrecht zur Dübelachse orientierten
Stützplatte (23) und einem Knotenblech (21) besteht, welches den vorkragenden Dübelabschnitt
(16) mit der Stützplatte (23) verbindet.
— 3 —
j NACHOtF-RElGHTj-
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4. Außenwandanker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dübel die Stützplatte (29) des Gegenhalters durchdringt, die mit der Regulierschraube (27)
verbunden ist, und daß die Stützplatte (29) des Gegenhalters (28) einen in der Fassade nach unten
orientierten, kurzen und einen mit der Fassade nach oben orientierten langen Flügel (39, 47)
aufweist, der zwei in der Senkrechten der Fassade aufeinanderfolgende Fassadenelemente (30, 41)
abstützt.
5. Außenwandanker nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Knotenblech (21) mit dem hülsenförmigen
Dübel (14) und der Stützplatte (23) der Wandkonsole (25) an seinen Rändern verschweißt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843414799 DE3414799A1 (de) | 1984-04-19 | 1984-04-19 | Aussenwandanker fuer den hoch- und tiefbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843414799 DE3414799A1 (de) | 1984-04-19 | 1984-04-19 | Aussenwandanker fuer den hoch- und tiefbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3414799A1 true DE3414799A1 (de) | 1985-10-24 |
Family
ID=6233985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843414799 Withdrawn DE3414799A1 (de) | 1984-04-19 | 1984-04-19 | Aussenwandanker fuer den hoch- und tiefbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3414799A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2162502C1 (ru) * | 1999-08-11 | 2001-01-27 | Государственное унитарное предприятие "Научно-исследовательский, проектно-конструкторский и технологический институт бетона и железобетона" | Облицовка стен зданий |
-
1984
- 1984-04-19 DE DE19843414799 patent/DE3414799A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2162502C1 (ru) * | 1999-08-11 | 2001-01-27 | Государственное унитарное предприятие "Научно-исследовательский, проектно-конструкторский и технологический институт бетона и железобетона" | Облицовка стен зданий |
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