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DE3414369A1 - Wc-spuelkasten - Google Patents

Wc-spuelkasten

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Publication number
DE3414369A1
DE3414369A1 DE19843414369 DE3414369A DE3414369A1 DE 3414369 A1 DE3414369 A1 DE 3414369A1 DE 19843414369 DE19843414369 DE 19843414369 DE 3414369 A DE3414369 A DE 3414369A DE 3414369 A1 DE3414369 A1 DE 3414369A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
cistern
emptying
attached
flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19843414369
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Dipl.-Phys. Dr. 8000 München Altmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843414369 priority Critical patent/DE3414369A1/de
Priority to AU31006/84A priority patent/AU3100684A/en
Priority to EP19840902506 priority patent/EP0145773A1/de
Priority to PCT/DE1984/000134 priority patent/WO1985000047A1/de
Publication of DE3414369A1 publication Critical patent/DE3414369A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/30Valves for high or low level cisterns; Their arrangement ; Flushing mechanisms in the cistern, optionally with provisions for a pre-or a post- flushing and for cutting off the flushing mechanism in case of leakage
    • E03D1/304Valves for high or low level cisterns; Their arrangement ; Flushing mechanisms in the cistern, optionally with provisions for a pre-or a post- flushing and for cutting off the flushing mechanism in case of leakage with valves with own buoyancy
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/14Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves
    • E03D1/142Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves in cisterns with flushing valves
    • E03D1/144Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves in cisterns with flushing valves having a single flush outlet and an additional float for delaying the valve closure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/08Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid using a permanent magnet
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/18Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float
    • F16K31/20Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve
    • F16K31/22Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve with the float rigidly connected to the valve

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  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • WC - Spülkasten
  • In der Patentanmeldung P 33 21 453.0 wurde eine Konstruktion vorgeschlagen, die es ermöglicht, einen WC-Spülkasten mit Hilfe eines einzigen Ablaufventils ganz oder teilweise zu entleeren. Die wesentlichen Elemente der in der P 33 21 453.0 angegebenen Konstruktion werden im Folgenden anhand von Fig. 1 beschrieben.
  • An einem Rohr 1, das gleichzeitig als Überlaufrohr dient, ist unten ein Dichtungsring 2 befestigt. Außerdem ist an dem Rohr in mittlerer Höhe ein Schwimmkörper 3 befestigt.
  • Das Rohr 1 kann durch Betätigen des Hebels 4, der in den Bügel 5 eingreift, und um die Achse 6 drehbar ist, angehoben werden.
  • Geschieht dies, so wird gleichzeitig der Dichtungsring 2 gegen den hydrostatischen Druck angehoben. Der Abfluß 7 bleibt dann so lange geöffnet, bis der Pegel auf die Höhe des Schwimmers 3 abgesunken ist. Daraufhin schließt sich das Ventil infolge des Sogs des abfließenden Wassers. Um den Hebel 4 von dem in der Zeichnung parallel angeordneten Hebel 8 zu unterscheiden, ist dieser in Fig. 1 gestrichelt eingezeichnet, und zwar in der Position, die er nach Niederdrücken des rechten Endes einnimmt.
  • Um eine Vollentleerung einzuleiten, wurde in der P 33 21 453.0 vorgeschlagen, das Rohr 1 durch Betätigen eines zweiten Hebels 8 anzuheben. Um ein vorzeitiges Schließen infolge des Sogs des abfließenden Wassers zu verhindern, wurde weiter vorgeschlagen, daß dieser zweite Hebel in der nach der Betätigung eingenommenen gekippten Position durch eine Magnetkupplung solange festgehalten wird, bis diese bei leerem Spülkasten durch das Einwirken der Schwerkraft auf ein an dem Rohr befestigtes Gewicht getrennt wird. Um zu verhindern, daß der Hebel 8 bei Betätigen des Hebels 4 gleichzeitig mitbewegt wird, greift dieser in dem Bügel 5 in ein Langloch ein. Dieses Verfahren funktioniert, wie vom Anmelder erprobt, zuverlässig.
  • Es hat jedoch den Nachteil, daß die Magnetkupplung ein bisher im Spülkastenbau nicht erprobtes, neuartiges Konstruktionselement darstellt, was einen größeren Testaufwand vor Beginn einer Serienproduktion bedingt.
  • Außer der eben beschriebenen Methode ist noch ein weiteres Verfahren zur Teil- und Vollentleerung eines Spülkastens bekannt, das in Japan benutzt wird. Dieses Verfahren soll anhand von Fig. 5 beschrieben werden.
  • Bei der in Fig. 5 angegebenen Konstruktion ist der kurze waagrechte Teil des Überlaufrohres 40 fest mit dem Boden des Spülkastens verbunden und bildet daher eine Erhöhung.
  • Die Einmündung des Überlaufrohres in den Ablauf liegt unmittelbar unter der Ablauföffnung 41. An dem senkrechten Teil des Überlaufrohres ist eine Klappe 42 drehbar befestigt, welche die Ablauföffnung verschließt. Diese Klappe ist durch ein Bändchen 43 mit einem von außen drehbaren Hebel 44 verbunden. Dreht man den Hebel nach rechts, so öffnet sich die Klappe so weit, daß der von links einwirkende Staudruck zusammen mit dem hydrostatischen Druck größer als der von oben einwirkende Druck ist. Die Klappe bleibt daher auch nach Loslassen des Hebels nahezu bis zu völligen Entleerung geöffnet und schließt sich danach durch ihr Eigengewicht. Nach links kann dagegen der Hebel nur bis zu dem Anschlag 45 gedreht werden, sodaß sich die Klappe nur ein kleines Stück öffnet (gestrichelte Position).
  • In dieser Position überwiegt der von oben einwirkende Druck, sodaß sich die Klappe unmittelbar nach Loslassen des Hebels wieder schließt. Dies ermöglicht eine Teilentleerung. Die Handhabung ist jedoch etwas unbequem, da der Benutzer die Klappe aus eigener Kraft solange offenhalten muß, bis die erforderliche Teilmenge abgeflossen ist. Da sich letztere nur schlecht bestimmen läßt, ist dieses Verfahren auch unhygienisch.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile der beiden beschriebenen Verfahren zu beheben. Überraschenderweise können dazu in beiden Fällen ähnliche Konstruktionsprinzipien benutzt werden.
  • Zur Verbesserung des ersten Verfahrens wird vorgeschlagen, die Magnetkupplung durch eine automatisch arbeitende mechanische Blockierung des Hebels für die Vollentleerung zu ersetzen. Dazu werden zwei Methoden angegeben.
  • Die erste Methode wird im Folgenden anhand von Fig. 1 beschrieben. Die Figur zeigt neben den bereits erwähnten Konstruktionselementen folgende Einrichtungen: Rechts neben dem Abfluß ist am Boden des Spülkastens ein Zusatzbehälter 9 befestigt, der ähnlich wie der Zusatzbehälter in Fig. 3 der P 33 21 453.0 oben Lüftugslöcher 10 und unten Öffnungen 11 besitzt, aus denen das Wasser bei der Entleerung des Spülkastens verzögert ausläuft. In den Zusatzbehälter taucht ein Schwimmer 12 ein, an dem eine Stange 13 befestigt ist. Diese Stange wird durch ein Loch 14 im Deckel des Behälters geführt. Ihr oberes Ende ist an der rechten Ecke der Platte 15, welche die Form eines 900-Sektors hat, beweglich befestigt.
  • Die Platte ist um die Achse 16 drehbar gelagert. Bei vollem Spülkasten drückt die linke, senkrechte Kante der Platte infolge des Auftriebs des Schwimmkörpers 12 gegen das Rädchen 17, welches sich um die Achse 18 drehen kann und mit Hilfe der letzteren an dem linken Arm des Hebels 8 befestigt ist.
  • Wird nun der Hebel 8 betätigt, und somit sein linker Arm angehoben, so weicht die Platte 15 nach links aus, wobei die kreisfömige Kante der Platte unter dem Rädchen 17 hindurchgleitet. Diese Bewegung wird dadurch gestoppt, daß die Aufwärtsbewegung des Schwimmers durch den Anschlag 19 begrenzt wird, wenn dieser am Gehäusedeckel anstößt. Die obere Ecke der sektorförmigen Platte wird zweckmäßigerweise so abgerundet, daß das Rädchen 17 leicht abrollen kann. Außerdem kann durch geeignete Wahl der Rundung erreicht werden, daß der ganze Öffnungsvorgang infolge der durch den Schwimmer 12 erzeugten Auftriebskraft von selbst abläuft, wenn das rechte Ende des Hebels 8 nur um einige Millimeter niedergedrückt wurde.
  • Um nach Betätigen des Hebels 8 ein möglichst rasches Auftauchen des Schwimmers 12 zu erreichen, wird vorgeschlagen, ihn mit Hilfe von Rundungen so zu gestalten, daß sein Strömungswiderstand möglichst klein ist.
  • Ist der eben beschriebene Vorgang abgelaufen, so bleibt das linke Ende des Hebels 8 solange angehoben, bis sich der Zusatzbehälter 9 soweit entleert hat, daß der Schwimmer 12 absinkt. Dadurch wird auch die Platte 15 wieder in ihre Ausgangsposition zurückgedreht, sodaß sich das Ventil schließen kann. Durch geeignete Dimensionierung der Öffnungen 11 kann der Zeitpunkt des Schließens so festgelegt werden, daß letzteres genau dann erfolgt, wenn der Spülkasten völlig leer ist. Um das Absinken des Schwimmers zuverlässig zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, die Stange 13 entsprechend schwer zu machen oder ein zusätzliches Gewicht anzubringen. Da der in der P 33 21 453.0 benutzte Führungsmechanismus hier entfällt, sind in Fig. 1 Klammern 20 zur Führung des Rohres 1 vorgesehen, in welche dieses bei der Fertigung von vorne hineingedrückt wird.
  • Zusätzlich zur P 33 21 453.0 wird hier außerdem vorgeschlagen, daß der Schwimmer 3 an dem Rohr 1 so befestigt wird, daß er mit Hilfe einer Zahnung 21, in welche die Nase 22 eingreift, in verschiedene Positionen gebracht werden kann, um die Menge der Teilspülung für verschiedene WC-Becken anzupassen.
  • Die eben beschriebene Vorrichtung läßt sich mit einem sehr gerirlgJtrl Kostenaufwand realisieren, insbesondere, wenn man den unteren Teil des Zusatzbehälters in einem Stück mit dem Hauptbehälter herstellt, sodaß der Deckel bei der Fertigung nur aufgesetzt werden muß.
  • Die zweite Methode basiert unter Verzicht auf den Zusatzbehälter allein auf der Ausnutzung strömungsmechanischer Effekte. Sie wird im Folgenden anhand von Fig. 2 an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Fig. 2 zeigt eine Stange 23, die an einer drehbar gelagerten Achse 24 starr befestigt ist. An der Achse 24 ist außerdem ein Gewicht 25 und an ihrem unteren Ende eine Kappe 26 befestigt. Letztere hat die in Fig. 3 im Schrägbild genauer angegebene Form. Durch diese Kappe, welche den Dichtungsring 2 von rechts und von oben abschirmt, wird erreicht, daß der Hauptanteil des Wassers von links in den Abfluß 7 strömt.
  • Dies hat zur Folge, daß auf die Kappe während der Entleerung eine von rechts nach links wirkende Kraft ausgeübt wird. Unmittelbar nach dem Öffnen des Ventils wird diese Kraft hauptsächlich durch den von rechts einwirkenden hydrostatischen Druck bewirkt und beträgt bei 20 cm Füllhöhe ca. 5 N . Die Stange 23 wird daher unmittelbar nach dem Öffnen im Uhrzeigersinn gedreht, sodaß sich ihr oberes Ende unter den an dem Hebel 8 angebrachten Vorsprung 27 schiebt. Die Bewegung wird durch die Anschläge 28 gestoppt, die sich in Fig. 2 vor und hinter der Bildebene neben der Abflußöffnung 7 befinden (s.
  • Fig. 3). Da während des Abfließens der hydrostatische Druck noch durch den Sog ergänzt wird, verharrt die Stange 23 nahezu bis zur völligen Entleerung des Spülkastens in der erreichten Stellung. Während dieser Zeit wird daher das linke Ende des Hebels 8 in der oberen Position festgehalten, sodaß sich das Ventil nicht schließen kann. Ist der Spülkasten leer, so läßt die Sogwirkung schlagartig nach. Die Stange 23 wird infolgedessen durch die Wirkung des Gewichts 25 wieder in ihre Ausgangsposition zurückgedreht, welche durch den Anschlag 29 festgelegt ist.
  • Gleichzeitig verschiebt sich ihr oberes Ende bis es sich links von dem Vorsprung 27 befindet. Hat es diese Position erreicht, so senkt sich der linke Arm des Hebels 8, wodurch das Ventil geschlossen wird.
  • Um Reibungskräfte zu vermeiden, ist an dem oberen Ende der Stange 23 wiederum ein drehbares Rädchen 30 befestigt.
  • Außerdem ist das Eck des Vorsprungs 27 abgerundet. Dadurch wird zusätzlich gewährleistet, daß sich das Ventil auch dann voll öffnet, wenn der Hebel 8 nur einige Millimeter niedergedrückt wird. Gegebenenfalls kann jedoch auf dieses Detail verzichtet werden.
  • Das in Fig. 2 angegebene Ausführungsbeispiel hat noch den kleinen Mangel, daß in dem Spülkasten eine kleine Wassermenge, die einer Füllhöhe von etwa 1 bis 2 cm entspricht, zurückbleibt. Zur Vermeidung dieses Mangels wird vorgeschlagen, den Boden des Spülkastens in der Umgebung der Abflußöffnung um einige Zentimeter abzusenken, wie Fig. 4 zeigt, und zwar in einem kreisförmigen oder ovalen Bereich, der etwas größer als die durch den Dichtungsring überdeckte Fläche ist.
  • Um zu verhindern, daß der Dichtungsring 2 beim Auftauchen des Rohres 1 an der Kappe 26 anstößt, wurde an dem Rohr eine Nase 31 angebracht, welche die Aufwärtsbewegung begrenzt, sobald sie die obere Führungsklammer 20 erreicht.
  • Die Funktion des Gewichts 25 kann auch durch eine Feder übernommen werden, z. B. durch eine Lamelle aus Kunststoff.
  • Die eben angegebene Konstruktion hat den Vorteil, daß die Stange 23 zusammen mit der Achse 24 und dem Gewicht 25 (oder einer Feder) in einem Stück hergestellt werden kann.
  • Bei der Anfertigung des Spülkastens kann die Achse 24 dann z. B. in zwei Vorsprünge an der vorderen und hinteren Wandung eingehängt werden.
  • Die beiden bisher vorgeschlagenen Konstruktionen lassen sich noch weiter vereinfachen, wenn man die beiden Betätigungshebel in einen zusammenfaßt. Dies ist aus folgendem Grund und in folgender Weise möglich: Das Abflußventil läßt sich bei vollem Spülkasten infolge des Auftriebs des Schwimmkörpers 3, der entsprechend zu dimensionieren ist, sehr leicht öffnen. Außerdem erfolgt die Öffnung, wenn der Hebel 8 nur leicht gedrückt wurde, dank des Langlochs in dem Bügel 5 selbsttätig. Bringt man daher, wie Fig. 4 zeigt, unter dem rechten Ende des HebelS 8 einem elastischen Anschlag 32 in Form einer Feder oder eines Gummiblocks so an, daß die Blockierung bei Verkippen bis zu diesem Anschlag noch nicht einrastet, so läßt sich auf diese Weise ein Zweistufenmodus für die Betätigung realisieren.
  • Drückt man den Hebel bis zu dem elastischen Anschlag 32 nieder, was nur ein leichtes Antippen erfordert, so erfolgt eine Teilentleerung, verstärkt man jedoch den Druck auf den Hebel gegen den Widerstand des elastischen Anschlags, so rastet nach einer weiteren Verkippung des Hebels die Blockierung ein, sodaß eine Vollentleerung erfolgt.
  • Die in den bisher vorgeschlagenen Konstruktionen benutzten Steuerelemente, nämlich ein an dem Verbindungselement zwischen Betätigungshebel und Ventildichtung befestigter Schwimmer und eine Einrichtung zur mechanischen Blockierung, lassen sich in überraschender Weise auch dazu benutzen, das eingangs beschriebene Ablaufventil, welches mit einer Klappe am Boden des Spülkastens arbeitet, so zu verbessern, daß daraus eine selbsttätig arbeitende 2-Stufenspülung wird.
  • Die dazu nötigen Änderungen der bekannten Konstruktion werden im Folgenden anhand von Fig. 6 beschrieben.
  • Das Seil 43 wird durch eine Stange 46 ersetzt, die an dem Hebel 44 und an der Klappe 42 drehbar befestigt ist.
  • An dieser Stange ist ein Schwimmer 3 befestigt, dessen Position wiederum mit Hilfe einer Zahnung oder eines Gewindes verändert werden kann. Die Teilentleerung wird nun wieder, wie eingangs beschrieben, dadurch eingeleitet, daß man den Hebel 44 nach links dreht, bis dieser an dem Anschlag 45 anstößt, wodurch der mögliche Öffnungswinkel der Klappe begrenzt wird. Da sich nun die von oben auf die Klappe wirkende Kraft bereits bei einer kleinen Drehung erheblich verringert, lassen sich der Auftrieb des Schwimmers 3 und die Position des Anschlags 45 so abstimmen, daß der Schwimmer in der Lage ist, die Klappe solange offen zu halten, bis der Wasserspiegel auf die Höhe des Schwimmers abgefallen ist. Durch diese Änderung wird daher eine definierte Teilentleerung realisiert. Sollte es nötig sein, den von der Seite auf die Platte einwirkenden Staudruck zu vergrößern, so wird vorgeschlagen, die linke Kante der Klappe 42 etwas nach oben zu biegen, wie Fig. 6 zeigt.
  • Die Vollentleerung wird wie bisher dadurch eingeleitet, daß man den Hebel 44 nach rechts dreht. Hier ergibt sich durch den Schwimmer der Vorteil, daß sich die Klappe nach einer kleinen Drehung des Hebels von selbst voll öffnet, bis sie an den Anschlag 47 anstößt.
  • Die durch den waagrechten Teil des Überlaufrohres bedingte Erhöhung der Abflußöffnung kann beseitigt werden, wenn man das Überlaufrohr, wie Fig. 7 zeigt, unterhalb des Bodens in das Abflußrohr einführt. Da sich jedoch dann die Strömung etwas ändert, muß der von oben auf die Klappe einwirkende Druck durch eine starr mit dem Gehäuse verbundene Platte abgeschirmt werden, an welche sich die Klappe anlegt, wenn sie voll geöffnet ist. Da die Platte 48 die Klappe 42, wenn diese geöffnet ist, voll abdecken muß, wird vorgeschlagen, die Stange 46 bei diesem Ausführungsbeispiel an der Klappe 42 mit Hilfe einer kleinen vorspringenden Nase 49 zu befestigen.
  • Wie bereits erwähnt, muß der Hebel 44 zur Einleitung der Entleerung wegen des Auftriebs des Schwimmers im Gegensatz zur bisher bekannten Konstruktion nur mehr leicht geschwenkt werden. Er kann also, wie Fig. 7 zeigt, durch eine Wippe 50 ergänzt werden, welche von oben herab durch eine zweite im Deckel des Spülkastens integrierte Wippe 51 betätigt wird.
  • Um jedoch bei diesem Ausführungsbeispiel zu gewährleisten, daß sich die Klappe 42 im Fall der Vollentleerung soweit öffnet, daß sie an der Platte 48 anstößt, muß die Befestigung der Stange 46 an dem Hebel 44 geändert werden. Es wird vorgeschlagen, im oberen Ende der Stange 46 ein Langloch 52 anzubringen, sodaß sich diese relativ zum Hebel 44 verschieben kann. Dies hat jedoch zur Folge, daß der Anschlag für die Teilentleerung nunmehr so ausgeführt werden muß, daß er die Aufwärtsbewegung der Stange 46 unmittelbar begrenzt, wenn der Hebel 44 nach links geschwenkt wird. Es wird vorgeschlagen, zu diesem Zweck links von dem Hebel 44 eine Platte 53 anzubringen, deren rechte Kante leicht abgewinkelt ist, wie Fig. 7 zeigt. Da bei der Vollentleerung das obere Ende der Stange 46 zunächst etwas nach rechts verschoben wird, gleitet es im weiteren Verlauf des Öffnungsvorgangs an der Platte 53 vorbei. Das obere Ende der Stange 46 ist außerdem relativ zu der Wippe 50 so anzuordnen, daß es sich im Fall der Vollentleerung vor oder hinter dieser Wippe nach oben bewegen kann.
  • Das System wird durch diese Änderung der Betätigungseinrichtung der in europäischen Ländern verbreiteten Gepflogenheit angepaßt, den Spülkasten durch eine Drucktaste zu betätigen.

Claims (16)

  1. Patentansprüche 1. WC-Spülkasten mit einer Ablaufventilöffnung, einem die Ablaufentilöffnung verschließenden Ventilkörper, sowie mit einem an dem Ventilkörper angreifenden, von außerhalb des Spülkastens betätigbaren Hebelmechanismus zum Anheben des Ventilkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Teilentleerung des Spülkastens in mittlerer Wasserstandshöhe entsprechend der abzugebenden Wassermenge ein Schwimmer angeordnet und mit dem Ventilkörper verbunden ist, wobei die von dem Schwimmer bis zum Abschluß des Teilentleerungsvorgangs auf den Ventilkörper ausgeübte Auftriebskraft größer als die auf den Ventilkörper einwirkenden Schließkräfte ist, und daß für eine Vollentleerung des Spülkastens durch eine gesonderte Betätigung des Hebelmechanismus ein Glied derart in Stellung gebracht wird, daß nach Absinken des Wasserspiegels unter das Niveau des Schwimmers und bis zur im wesentlichen vollständigen Entleerung des Spülkastens keine ein Schließen bewirkende Kräfte auf den Ventilkörper einwirken können, wobei nach abgeschlossener Vollentleerung das Glied in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
  2. 2. WC-Spülkasten nach Anspruch 1, bei dem die Dichtung für die Ablaufventilöffnung am unteren Ende einer Stange oder eines Rohres (1) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,daß das Rohr zum Öffnen des Ventils durch zwei Hebel (4, 8) angehoben werden kann, die in ein oder zwei Langlöcher eines Bügels am oberen Ende des Rohres (1) eingreifen, sodaß sie unabhängig wahlweise betätigt werden können, mit dem Zweck, daß durch die Betätigung des ersten Hebels eine Teilentleerung eingeleitet wird, die solange andauert, bis der Wasserspiegel auf die Höhe eines an dem Rohr befestigten Schwimmers (3) abgefallen ist, und daß durch den zweiten Hebel eine gesonderte Betätigung ermöglicht wird, durch die eine Vollentleerung eingeleitet wird, die dadurch zustande kommt, daß der zweite Hebel in der als Folge der Betätigung eingenommenen gekippten Position bis zum Ende der Vollentleerung durch eine mechanische Verriegelung festgehalten wird, die durch einen zweiten Schwimmer, dessen Auftrieb bis zum Ende der Entleerung wirksam ist, gesteuert wird.
  3. 3. WC-Spülkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schwimmer in einen Zusatzbehälter (9) eintaucht, aus dem das Wasser durch entsprechend zu dimensionierende Löcher verzögert ausläuft, sodaß die auf den Schwimmer wirkende Auftriebskraft erst bei entleertem Spülkasten nachläßt.
  4. 4. WC-Spülkasten nach Anspruch 2 und/oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur mechanischen Verriegelung aus einer Platte (15) in Form eines 900-Kreissektors besteht, die mit dem zweiten Schwimmer durch ein Gestänge (13) verbunden ist und sich unter Wirkung des Auftriebs des letzteren beim Verkippen des zweiten Betätigungshebels (8) unter einen an diesem angebrachten Vorsprung dreht, wodurch dieser Hebel solange blockiert wird, bis sich die Platte am Ende der Entleerung infolge der Verminderung der auf den zweiten Schwimmer wirkenden Auftriebskraft unter dem Einfluß der Schwerkraft zurückdreht.
  5. 5. WC-Spülkasten nach Anpruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Verriegelung durch strömungsmechanische Kräfte gesteuert wird, und zwar mit Hilfe einer Stange (23), die um eine Achse drehbar oder an einer drehbar gelagerten Achse (24) befestigt ist, und an derem unteren Ende ein schaufelartiges Gebilde (26) befestigt ist, welches in die Strömung in der Nähe der Abflußöffnung eingreift, sodaß die Stange unmittelbar nach dem Öffnen des Ventils durch den Druck der Strömung so gedreht wird, daß sich ihr oberes Ende unter einen Vorsprung an dem zweiten Betätigungshebel (8) schiebt und dadurch dessen Zurückkippen in die Ausgangsposition solange blockiert, bis der Spülkasten leer ist, worauf die Stange durch die Einwirkung eines Gewichts (25), das an ihr so befestigt ist, daß ein entsprechendes Drehmoment entsteht, wieder in die Ausgangslage zurückgedreht wird.
  6. 6. WC-Spülkasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion des Gewichts (25) durch eine Feder übernommen wird.
  7. 7. WC-Spülkasten nach Anspruch 5 und/oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Spülkastens in der Umgebung der Abflußventilöffnung um einige cm abgesenkt ist.
  8. 8. WC-Spülkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Betätigungshebel (4, 8) in einen zusammengefaßt werden, der nach einer kleinen Verkippung an einen elastischen Anschlag (32) anstößt, der so angeordnet ist, daß die Verriegelung erst nach einer weiteren Verkippung gegen den Widerstand dieses elastischen Anschlags einrastet, mit dem Zweck, daß durch eine Verkippung bis zu dem Anschlag (32) die Teilentleerung eingeleitet wird, was nur ein leichtes Antippen erfordert, während nach weiterer Verkippung die Vollentleerung erfolgt.
  9. 9. WC-Spülkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper als Klappe (42) ausgebildet ist, welche am Boden des Spülkastens oder an einem starr mit dem Spülkasten verbundenen Überlaufrohr (40) drehbar befestigt ist und mit Hilfe einer an ihr drehbar befestigten Stange (46) mit einem Schwenkhebel (44) ebenfalls drehbar verbunden ist, welcher, wenn er nach links gedreht wird, an einen Anschlag (45) anstößt, sodaß die Klappe durch einen an der Stange (46) befestigten Schwimmkörper nur solange offengehalten werden kann, bis der Wasserspiegel auf die Höhe des Schwimmers abgesunken ist, daß jedoch die Klappe, wenn der Hebel nach rechts gedreht wird, soweit geöffnet wird, daß der von der Seite einwirkende Staudruck groß genug ist, um die Klappe bis zur vollständigen Entleerung offenzuhalten.
  10. 10. WC-Spülkasten nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die linke Kante der Klappe (42) leicht nach oben gebogen ist.
  11. 11. WC-Spülkasten nach Anspruch 9 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht von oben auf die Klappe einwirkende Staudruck durch eine fest mit dem Gehäuse verbundene schrägstehende Platte (48) abgeschirmt wird, an die sich die Klappe bei vollständiger Öffnung anlegt.
  12. 12. WC-Spülkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Achse, mit welcher die Stange (46) an dem Hebel (44) befestigt ist, in einem Langloch im oberen Ende der Stange (46) verschieben kann.
  13. 13. WC-Spülkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag, welcher bei einer Linksdrehung des Hebels (44) die vollständige Öffnung der Klappe (42) verhindert, in Form einer waagrechten Platte (53), welche links von dem Hebel (44) angebracht ist, die Aufwärtsbewegung der Stange (46) unmittelbar begrenzt.
  14. 14. WC-Spülkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13 dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Betätigungshebel (44) durch eine Wippe (50) ergänzt wird, mit dem Zweck, daß bei Niederdrücken der einen Seite eine Teilentleerung und bei Niederdrücken der anderen Seite eine Vollentleerung erfolgt.
  15. 15. WC-Spülkasten nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (50), durch eine in dem Deckel des Spülkastens integrierte Wippe (51) mit Hilfe eines Gestänges betätigt wird.
  16. 16. WC-Spülkasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Position des Schwimmkörpers 3 mit Hilfe einer Zahnung (21) oder eines Gewindes verändert werden kann, sodaß die abgelassene Teilmenge für verschiedene WC-Becken angepaßt werden kann.
DE19843414369 1983-06-14 1984-04-16 Wc-spuelkasten Ceased DE3414369A1 (de)

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