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DE3414068C2 - Funktions-Einheits-System auf Kampfschiffen - Google Patents

Funktions-Einheits-System auf Kampfschiffen

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DE3414068C2
DE3414068C2 DE19843414068 DE3414068A DE3414068C2 DE 3414068 C2 DE3414068 C2 DE 3414068C2 DE 19843414068 DE19843414068 DE 19843414068 DE 3414068 A DE3414068 A DE 3414068A DE 3414068 C2 DE3414068 C2 DE 3414068C2
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DE
Germany
Prior art keywords
container
ammunition
inlet opening
unit
functional unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19843414068
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English (en)
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DE3414068A1 (de
Inventor
Hans-Joachim 2200 Kölln-Reisiek Franz
Hans 2153 Neu Wulmstorf Rüter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blohm and Voss GmbH
Original Assignee
BLOHM and VOSS AG 2000 HAMBURG
Blohm and Voss GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by BLOHM and VOSS AG 2000 HAMBURG, Blohm and Voss GmbH filed Critical BLOHM and VOSS AG 2000 HAMBURG
Priority to DE19843414068 priority Critical patent/DE3414068C2/de
Publication of DE3414068A1 publication Critical patent/DE3414068A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3414068C2 publication Critical patent/DE3414068C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G1/00Arrangements of guns or missile launchers; Vessels characterised thereby

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Abstract

Bei einem Kampfschiff mit in Einheitsfundamente einsetzbaren Einheits-Plattformen, die jeweils eine Waffe und einen Container tragen, ist die Zuführöffnung für Munition und die Zugangsöffnung für Personen in einer einzigen Einlaßöffnung (15) zusammengefaßt. Ein äußerer begehbarer Freiraum (16) ist nur an der die Einlaßöffnung (15) aufweisenden Wand (18) des Containers (14) vorgesehen.

Description

System an jedem Waffencontainer nur noch vorgesehene einzige Tür kann mit Links- oder Rechtsanschlag angeordnet werden und soll im Normalbetrieb mit einem Vorreiber, im Gefechtsfall zur Herstellung des Verschlußzustandes mit weiteren sieben Voxreibern wasserdicht verschlossen werden können. Die lichte Öffnung soll etwa 66 cm (Breite) χ 156 an (Höhe) betragen, was ausreichend ist für die Montage und Demontage der Geräte sowie für das Be- und Entladen der Munition.
Der Munitionsförderer ist vorzugsweise als Rollenbahn ausgebildet, die als zum Munitionsaufzug, der im Schiff fest installiert ist, zugehörig zu betrachten ist.
Aufgrund der erfir.dungsgemäßen Ausbildung kann auch die sonst bei derartigen Waffencontainern vorgesehene zweite Munitionsdurchreiche mit Zarge eingespart werden. Da im Container selbst der Munitionstransportbereich und die für die Zugänglichkeit des Klimageräts und der Schalttafel erforderliche begehbare Zone zusammengelegt sind, wird auch dort eine wesentliche Platzersparnis erzielt insgesamt läßt sich pro Waffencontainer auch eine Gewichtsersparnis von etwa 60 kg erreichen.
Ein besonders einfaches Ein- bzw. Ausbringen des Munitionsförderers kann dadurch erzielt werden, daß der Munitionsförderer um mindestens eine parallel zu der die Einlaßöffnung aufweisenden Wand des Containers verlaufende Achse aus der Einlaßöffnung herausklappbar ist
Dadurch, daß die Einlaßöffnung und die Klimagerät-Schalttafel-Anlage so dimensioniert sind, daß die Klimagerät-Schalttafel-Anlage durch die Einlaßöffnung in das Innere des Containers einbringbar und dort montierbar ist, brauchen in der Containerwand keine weiteren Öffnungen für Montagezwecke vorgesehen sein.
Auch die sonst übliche Zugänglichkeit des Klimageräts und der elektrischen Schalttafel von der Außenseite des Containers her entfällt, was insbesondere auch den Vorteil hat, daß diese empfindlichen Baugruppen völlig wasserdicht im Inneren des Containers geschützt untergebracht sind.
Bevorzugt sind das Klimagerät und die Schalttafel als getrennte Baugruppen durch die Einlaßöffnung in den Container einbringbar.
Eine besonders kompakte und besonders wenig Freiraum erfordernde Anordnung, die aber gleichzeitig eine gute Zugänglichkeit zu allen Baugruppen ermöglicht, ergibt sich dadurch, daß das Klimagerät auf der einen Seite, die Schalttafel auf der anderen Seite des Munitionsförderers im Inneren des Containers neben der Einlaßöffnung angeordnet sind.
Während bei dem bekannten Funktions-Einheits-System die Munitionsaufzüge relativ zu den Einheitsplattformen in ganz unterschiedlicher Weise angeordnet werden mußten, um die Freiraumkriterien der Waffencontainer zu erfüllen und auch seitlich der Container begehbare Freiräume erforderlich waren, wird gemäß der Erfindung bevorzugt so vorgegangen, daß die Einlaßöffnung und der äußere begehbare Freiraum an einer der beiden Querwände des Containers vorgesehen sind, und zwar vorzugsweise an der der Schiffsmittelquerebene zugewandten Querwand.
Aufgrund dieser Ausbildung ist eine systematische Anordnung der Funktionseinheiten im Schiff ermöglicht, was für die Austauschbarkeit derselben von Bedeutung ist.
Die Eintrittsöffnung der Container, die mit dem Munitionsaufzug ausgerichtet ist, befindet sich erfindungsgemäß bevorzugt seitlich der Mittellängsebene des Containers.
Daraus ergibt sich, daß die die Einlaßöffnung enthaltenden Querwände der Container bei Anordnung im Vorschiff achtern, bei Anordnung im Achterschiff vorn liegen.
Hierdurch wird eine bessere Zuordnung der Munitionsförderung sowie Kabel- und Serviceanschlüsse gewährleistet Die Entwurfsflexibiiität ist erheblich günstiger. Es bestehen bessere Umrüstungs- und Nachrüstungsmöglichkeiten. Weiter sind verbesserte Anwendungskriterien für kleinere, schmalere Schiffe (Backbord- und Steuerbord-Anordnung, z. B. im Hangarbereich) gegeben. Es werden weiter Kosteneinsparungen durch Reduzierung der nicht voll nutzbaren Decksflächep erzielt
Trotz der Anordnung des Klimageräts völlig im Inneren des Containers kann dessen Bedienung und Wartung mit geringen Freiraumerfordernissen dadurch gewährleistet werden, daß im Klimagerät der elektrische Teil unten angeordnet ist, daß das Klimagerät von mindestens zwei Seiten zugänglich ist und daß die Filter von einer Seite her zugänglich sind.
Um die Universalität und Flexibilität des Funktionseinheitssystems zu steigern, sollen in ein lelativ großes Standard-Einheitsfundament mit einem rechteckigen Querschnitt von z. B. 4,2 m χ 4,8 m auch kleinere quaderförmige bzw. rechteckige Waffencontainer eingesetzt werden können, was aus der DE-OS 31 05 349 an sich bekannt ist. Um dieses Erfordernis mit der erfindungsgemäßen Freiraumreduzierung optimal hinsichtlich Raumausnutzung und sicherer Halterung in den Fundamenten zu gewährleisten, soll nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen sein, daß für ein rechteckiges Einheitsfundament außer genau darauf passenden Einheitsplattformen auch kleinere rechteckige Einheitsplattformen mit entsprechend kleineren Containern vorgesehen sind, welche wenigstens mit derjenigen Seite, an der dis Einlaßöffnung vorgesehen ist, auf dem Einheitsfundament aufliegen und dort befestigt sind und mit den Seiten, die nicht bis zum Einheitsfundament reichen auf Adapterbalken ruhen, die ihrerseits am Einheitsfundament gehalten sind. Auf diese Weise wird unabhängig von der Größe der Waffencontainer eine einheitliche Abstandsund Ausrichtungsbeziehung zu dem zugeordneten Munitionsaufzug erzielt.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die kleineren Einheitsplattformen auch mit einer der Seiten, die an die Einlaßöffnung aufweisende Wand angrenzen, auf der zugeordneten Seite des Einheitsfundaments aufliegt und daß die Einlaßöffnung aller Einheitsplattformen von der zweiten Auflageseite gleich weit entfernt und vorzugsweise auch gleich groß sind. Bei dieser Ausführungsform werden alle quaderförmigen Waffencontainer unabhängig von ihrer Größe mit zwei Seiten unmittelbar am Einheitsfundament gehalten, wodurch automatisch die richtige Ausrichtung und der richtige Abstand der Einlaßöffnung zum fest im Schiff angeordneten Munitionsaufzug gewährleistet werden.
Besonders wichtig für die Anordnung mehrerer unterschiedlich großer Waffencontainer in ein und demselben Einheitsfundament ist es weiter, daß der Munitionsaufzug in einem vorbestimmten seitlichen Abstand neben der Mittellängsebene des Einheitsfundaments angeordnet ist.
Die vorstehend beschriebene Ausbildung bedeutet, daß der seitlicheAbstand so eroß ist. daß die Mittel-
längsebene des Munitionsaufzugs mit der Mittellängsebene der kleinsten einzusetzenden Einheitsplattform zusammenfällt. Auf diese Weise befindet sich die Einlaßöffnung des kleinsten einzusetzenden Containers in der Mitte der betreffenden Querwand, während die Einlaßöffnung bei zunehmend größeren Containern immer mehr seitlich von der Mittellängsebene versetzt angeordnet ist.
Für eine große Universalität und insbesondere eine universelle Austauschbarkeit aller Funktionseinheiten ist es wichtig, daß die Anordnung des Munitionsaufzuges relativ zum Einheitsfundament bei allen Einheitsfundamenten gleich ist. Insbesondere sollen die Munitionsaufzüge sowohl bei den achteriichen als auch bei den im Vorschiff angeordneten Einheitsfundamenten jeweils auf der der Schiffsmitte zugewandten Seite in ansonsten gleicher Reiativposition zu den Einheitsfundamenten angeordnet sein.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschriebenen dieser zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene schematische Draufsicht auf einen vergrößerten Ausschnitt eines Kampfschiffes im Bereich eines gegenüber einem Munitionsaufzug angeordneten, eine Waffe tragenden Containers,
F i g. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht des Gegenstandes der F i g. 1 nach Linie 11-11 in F i g. 1,
F i g. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht des Gegenstandes der F i g. 1 nach Linie II1-III in F i g. 1,
Fig.4 eine schematische, teilweise geschnittene Draufsicht eines Kampfschiffes mit insgesamt sechs Waffencontainern,
F i g. 5 eine teilweise horizontal geschnittene Draufsicht eines Containers im Bereich des Klimagerätes,
F i g. 6 eine rein schematisch zu verstehende Draufsicht eines Kampfschiffes mit vier Einheitsplattformen und zugeordneten Munitionsaufzügen zur Veranschaulichung der Anordnung mehrerer unterschiedlich großer Einheitsplattformen und Waffencontainer in ein und demselben rechteckigen Einheitsfundament,
F i g. 7 eine Draufsicht auf ein mit einem Adapterbalken verkleinertes Einheitsfundament und
Fig.8 einen vergrößerten Schnitt nach Linie VIlI-VIlI in Fig. 7, jedoch mit am Adapterbalken angeordneter Einheitsplattform.
Nach den F i g. 1 bis 3 ist eine Waffe 34, die als auf dem Vorschiff angeordnet angenommen werden soll und in F i g. 2 von hinten zu sehen ist, auf einer Einheitsplattform 35 befestigt, die in ein rechteckiges Einheitsfundament 26 mit einem Seitenverhältnis von etwa 4,2 m χ 4,8 m am Oberdeck 36 eines Schiffes gelagert ist.
Auf der Unterseite der Einheitsplattform 35 ist ein Container 14 befestigt, welcher einen etwas kleineren rechteckigen Querschnitt als die Einheitsplattform 35 aufweist und quaderförmig ausgebildet ist.
Nach F i g. 1 sind die beiden parallel zueinander verlaufenden Längswände 37, 38 des Containers 14 etwas langer, nämlich 4,8 m lang, als die ebenfalls parallel zueinander verlaufenden Querwände 18, 22, deren Länge 4,2 m beträgt.
Es ist lediglich (bei der beschriebenen Anordnung im Vorschiff) an der achterlichen Querwand 18 des Containers 14 auf der Backbordseite der Mittellängsebene 23 eine mannhohe Einlaßöffnung 15 vorgesehen, die durch eine wasserdichte Tür 17 verschließbar ist. Durch diese Einlaßöffnung 15 in das Innere des Containers 14 einbringbar ist ein Klimagerät 11, welches links von der Einlaßöffnung 15 an der Querwand 18 des Containers 14 angeordnet ist. Neben dem Klimagerät 11 befindet sich im anschließenden Eckbereich eine Rohranschlußnische 39.
Rechts von der Einlaßöffnung 15 befindet sich im Inneren des Containers 14 ebenfalls an der Querwand 18 eine Schalttafel 12, die im allgemeinen auch noch mit einer Steckerplatte versehen ist.
In Schiffslängsrichtung gegenüber der Einlaßöffnung
ίο 15 ist fest im Schiff ein Munitionsaufzug 32 angeordnet, welcher von der Einlaßöffnung 15 einen solchen Abstand hat, daß dazwischen ein begehbarer äußerer Freiraum 16 untergebracht werden kann, der eine Breite von etwa 90 cm und eine Länge gleich der Länge der
is Querwand 18 hat, so daß dort eine Person bequem entlang gehen kann.
Zwischen dem Munitionsaufzug 32 und dem Inneren des Containers 14 kann ein Munitionsförderer 13 angeordnet werden, der sich durch die Einlaßöffnung 15 bei geöffneter Tür 17 hindurch erstreckt und als Rollenbahn ausgebildet ist. Der Munitionsförderer 13 kann beispielsweise eine (F i g. 3) oder mehrere (F i g. 1) quer zu seiner Förderrichtung verlaufende Klappachsen 19 aufweisen, um die herum er aus der Eintrittsöffnung 15 herausklappbar bzw. in eine vertikale Ruhestellung klappbar ist, in der der Freiraum 16 auch im Bereich des Munitionsaufzuges 32 frei begehbar ist, so daß eine Person bequem durch die Einlaßöffnung 15 hindurch in das Innere des Containers 14 eintreten kann, um das Klimagerät 11 bzw. die Schalttafel 12 zu bedienen oder zu warten. Um das Klimagerät 11 und die Schalttafel 12 herum sowie im Bereich der Einlaßöffnung 15 ist ein begehbarer Freiraum 40 vorgesehen, der in F i g. 1 durch eine Karoschraffur hervorgehoben ist. Eine in F i g. 1 schematisch angedeutete Schiebetür 10 gestattet die Schließung der öffnung des Munitionsaufzuges 32.
Die Anordnung des Klimagerätes 11 und der Schalttafel 12 ist so, daß bei in das Innere des Containers 14 hineingeklappte Munitionsförderer 13 zwischen diesem
und dem Klimagerät 11 bzw. der Schalttafel 12 auch noch Freiräume 20,21 verbleiben.
Entlang der übrigen Wände 22,37,38 des Containers 14 brauchen aufgrund der beschriebenen Ausbildung keine äußeren Freiräume vorgesehen zu werden. Auch im Inneren des Containers 14 genügt, wie erwähnt, ein einziger zusammenhängender Freiraum 40.
Nach F i g. 4 sind die Munitionsaufzüge 32 in ganz spezieller Weise relativ zu den sämtlich gleich ausgebildeten Einheitsfundamenten 26 angeordnet und ausgerichtet. Die Einheitsfundamente 26 sind sämtlich gleich groß. Im Achterschiff liegen die Munitionsaufzüge 32 vor der zugeordneten Einheitsplattform 35 etwa im Abstand der Breite des als Gang zu benutzenden äußeren begehbaren Freiraums 16 etwas Steuerbord von der Mittellängsebene 23 der zugeordneten Einheitsplattform 35.
Im Vorschiff ist die Anordnung gerade umgekehrt, und zwar liegen hier die Munitionsaufzüge 32 gegenüber der achterlichen Seite des Einheitsfundaments 26 etwas backbord von der Mittellängsebene 23.
Entsprechend sind die Container 14 mit ihren die Einlaßöffnungen 15 enthaltenden Querwänden 18 im Achterschiff nach vorn und im Vorschiff nach hinten angeordnet. Auf diese Weise wird erheblicher Platz in Breitenrichtung gespart, und es ist ohne weiteres ein Austausch verschiedener Funktionseinheiten möglich.
F i g. 5 zeigt, daß der Zulaufeintritt 24 des Klimagerätes 11 an einer der frei zugänglichen Seiten vorgesehen
ist. Die Filter 25 befinden sich an einer anderen zugänglichen Seite, so daß sie beispielsweise von dem Freiraum 20 her durch eine Klappe ohne weiteres ausgewechselt werden können.
Der elektrische Teil des Klimageräts ist in nicht dargestellter Weise im unteren Bereich des Klimagerätes 11 angeordnet.
Die Abluft kann oben aus dem Klimagerät 11 herausgeführt werden, während die Frischluft seitlich bei 41 beispielsweise nach unten austreten kann.
In F i g. 6 ist das Schiff 42 nur sehr schematisch angeordnet, um den Einbau unterschiedlich großer Einheitsplattformen 27,28,29 in ein und dasselbe für die größte Einheitsplattform 27 vorgesehene Einheitsfundament 26 zu veranschaulichen. In jedem Fall ist der Munitionsaufzug 32 relativ zum Einheitsfundament 26 in der gleichen Weise angeordnet, wie das anhand von F i g. 4 beschrieben wurde. Kleinere rechteckige Einheitsplattformen 28, 29 mit entsprechend kleineren daran angeordneten Waffen und Containern werden in das Einheitsfundament 26 so eingesetzt, daß die der Querwand 18 und der Einlaßöffnung 15 zugewandte Seite jeder Einheitsplattform 27, 28, 29 unmittelbar auf dem Einheitsfundament aufliegt. Weiter liegen alle unterschiedlich großen Einheitsplattformen 27,28,29 auf einer zweiten Auflageseite 31 des Einheitsfundamentes 26 auf, welches sich im Vorschiff an Backbord und im Achterschiff an Steuerbord befindet.
Die Anordnung der Einlaßöffnungen 15 in den den verschiedenen Einheitsplattformen 27, 28, 29 zugeordneten Waffencontainern befinden sich jeweils relativ zum zugeordneten Munitionsaufzug 32 an der gleichen Stelle, was bedeutet, daß die Einlaßöffnung 15 beim Container der kleinsten Einheitsplattform 29 mit dessen Mittellängsebene 23" ausgerichtet ist, bei dem Container der nächstgrößeren Einheitsplattform 28 etwas nach Steuerbord bzw. Backbord von der Mittellängsebene 23' versetzt ist und bezüglich der Mittellängsachse 23 des Containers der größten Einheitsplattform 27 noch stärker seitlich versetzt ist.
Auf diese Weise wird unter Beibehaltung der Ausrichtung der Munitionsaufzüge 32 mit der einzigen Einlaßöffnung 15 eine besonders stabile und ausrichtungssichere Halterung der Einheitsplattformen 27, 28, 29 gewährleistet.
Nach den F i g. 7 und 8 wird der zwischen den kleineren Einheitsplattformen 28, 29 verbleibende Zwischenraum durch einen rechtwinkligen Adapterbalken 30 ausgefüllt, welcher mit seinem Außenumfang an das auf dem Schiffoberdeck angeordnete Einheitsfundament 26 angepaßt ist und an seinem Innenrand ein Auflager 43 für die Einheitsplattform 28 bzw. 29 aufweist
In F i g. 6 ist auch noch die Zuordnung von Schotten 44 und Einheitsfundamenten 26 veranschaulicht. Ein Schott 44 sollte sich jeweils im Bereich der von dem Munitionsaufzug 32 abgewandten Querseite des Einheitsfundaments 26 befinden, während das nächste Schott 44 sich im Bereich des Munitionsaufzugs 32 befindet, derart daß durch das Schott 44 die Zugänglichkeit des Freiraumes 16 nicht behindert wird. Insbesondere liegt das nächste Schott 44 in geringem Abstand auf der von dem Freiraum. 16 abgewandten Seite des Munitionsaufzuges 3Z
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

1 2 die Einlaßöffnung (15) vorgesehen ist auf dem EinPatentansprüche: heitsfundament (26) aufliegen und dort befestigt sind und mit den Seiten, die nicht bis zum Einheitsfunda-
1. Funktions-Einheits-System (FES) auf Kampf- ment (26) reichen, auf Adapterbalken (30) ruhen, die schliffen mit Einheitsplattformen, welche eine oben 5 ihrerseits am Einheitsfundament (26) gehalten sind, vorstehende Waffe und einen unten ins Schiffsinnere 9. Funktions-Einheitssysiem nach Anspruch 8, daragenden Container tragen, der eine schließbare, üurch gekennzeichnet daß die kleineren Einheitsseitliche Zufahröffnung, durch die ein Munitionsför- plattformen (28,29) auch mit einer der Seiten, die an derer hindurchfahrbar ist, sowie eine durch eine seit- die die Einlaßöffnung (15) aufweisende Wand (18) liehe verschließbare Durchtrittsöffnung zugängliche io angrenzen, auf der zugeordneten Seite des Einheits-Klimagerät-Schalttafelanlage aufweist wobei auf fundaments (26) aufliegen und daß die Einlaßöffnung den die Zuführöffnung und die Zugangsöffnung ent- (15) der Container (14) aller Einheitsplattformen (27, haltenden Seiten begehbare Freiräume vorliegen, 28,29) von der zweiten Auflageseite (31) gleich weit dadurch gekennzeichnet, daß die Klima- entfernt und auch gleich groß sind.
gerät(ll)-Schalttafel(12)-Anlage unmittelbar neben 15 10. Funktions-Einheitssystem nach Ansprüche dem Munitionsförderer (13) im Inneren des Contai- oder 9, dadurch gekennzeichnet daß der Munitionsners (14) angeordnet ist und die Zuführ- und Zu- aufzug (32) in einem vorbestimmten seitlichen Abgangsöffnung zu einer einzigen Einlaßöffnung (15) stand (A) neben der Mittellängsebene (23) des Einzusammengefaßt sind, die wahlweise durch Heraus- heitsfundamentes (26) angeordnet ist
nehmen des Munitionsförderers (13) als Zugangsöff- 20
nung begehbar oder durch Hindurchführung des
Munitionsförderers (13) als Zuführöffnung für Munition nutzbar ist, und daß ein äußerer begehbarer
Freiraum (16) nur an der die Einlaßöffnung (15) auf- Die Erfindung betrifft ein Funktions-Einheits-System
weisenden Wand (18) des Containers (14) vorgese- 25 (FES) nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
hen ist Bei einem bekannten Funktions-Einheits-System die-
2. Funktions-Einheitssystem nach Anspruch 1, da- ser Art (DE-OS 20 56 069) werden sowohl innerhalb als durch gekennzeichnet daß der Munitionsförderer auch außerhalb des im allgemeinen qucderförmigen
(13) um mindestens eine parallel zu der die Einlaßöff- Containers erhebliche Freiräume benötigt damit die nung (15) aufweisenden Wand (18) des Containers 30 Standard-Geräte und -Einrichtungen, wie Tür, Schaltta-
(14) verlaufende Achse (19) aus der Einlaßöffnung fei, Klimagerät, Rohrleitungsnische, Munitionszuführ-
(15) herausklappbar ist. öffnung, Rollenbahn und Munitionsaufzug für Bedie-
3. Funktions-Einheitssystem nach einem der vor- nung und Wartung zugänglich sind. So werden beihergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet spielsweise innerhalb des Containers einer Waffenfunkdaß die Einlaßöffnung (15) und die Klimage- 35 tionseinheit Freiräume von etwa 4,5 m2, außerhalb Freirät(l 1)-Schalttafel(12)-Anlage so dimensioniert sind, räume von etwa 7,2 m2 benötigt.
daß die Klimagerät(l 1)-Schalttafel(12)-Anlage durch An der Längsseite des Containers ist eine wasserdich-
die Einlaßöffnung (15) in das Innere des Containers te Tür mit einer Größe von 1,45 m χ 0,55 m mit einem
(14) einbringbar und dort montierbar ist. Zentralverschluß angeordnet. An den Querwänden be-
4. Funktions-Einheitssystem nach Anspruch 3, da- 40 findet sich jeweils eine Munitions-Zuführöffnung mit eidurch gekennzeichnet daß das Klimagerät (11) und ner umsetzbaren Rollenbahn. Aus diesem Grunde muß die Schalttafel (12) als getrennte Baugruppen durch bei dem bekannten Kampfschiff außerhalb des Contaidie Einlaßöffnung (15) in den Container (14) ein- ners an mindestens zwei Wänden ein begehbarer Freibringbar sind. raum vorgesehen sein.
5. Funktions-Einheitssystem nach Anspruch 4, da- 45 Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Funktionsdurch gekennzeichnet daß das Klimagerät (11) auf Einheits-System der eingangs genannten Gattung zu der einen Seite, die Schalttafel (12) auf der anderen schaffen, bei dem der für Bedienung und Wartung insbe-Seite des Munitionsförderers (13) im Inneren des sondere außerhalb, aber auch innerhalb des Containers Containers (14) neben der Einlaßöffnung (15) ange- erforderliche Freiraum wesentlich reduziert ist.
ordnet sind. 50 Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des
6. Funktions-Einheitssystem nach einem der vor- kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 vorgesehergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet hen.
daß die Einlaßöffnung (15) und der äußere begehba- Erfindungsgemäß ist somit außerhalb des Containers
re Freiraum (16) an einer der beiden Querwände (18, ein begehbarer Freiraum nur noch an einer der vier
22) des Containers (14) vorgesehen sind, und zwar an 55 vertikalen Wände des Containers erforderlich. Hier-
der der Schiffsmittelquerebene (33) zugewandten durch können die Freiräume außerhalb des Containers
Querwand (18). auf etwa 3,2 m2 reduziert werden, was einer Verringe-
7. Funktions-Einheitssystem nach Anspruch 6, da- rung des Platzbedarfs für Freiräume um mehr als 50% durch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung (15) entspricht. Innerhalb des Containers genügen aufgrund seitlich der Mittellänssebene (23) des Containers 60 der erfindungsgemäßen Anordnung etwa 2 m2 für die (14) vorgesehen ist. Anordnung von Freiräumen, was ebenfalls einer Herab-
8. Funktions-Einheitssystem nach einem der An- Setzung der erforderlichen Freiräume um mehr als 50% Sprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für ein entspricht.
Wesentlich ist dabei auch, daß durch den rechteckiges Einheitsfundament (26) außer genau Wegfall des Ganges neben dem Container die Mindestdarauf passenden Einheitsplattformen (27) auch klei- 65 breite um etwa 0,8 m herabgesetzt werden kann, was nere rechteckige Einheitsplattformen (28, 29) mit z. B. für den Hangarbereich oder kleinere Schiffe von entsprechend kleineren Containern (14) vorgesehen Bedeutung ist.
sind, welche wenigstens mit derjenigen Seite, an der Die bei dem erfindungsgemäßen Funktions-Einheits-
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DE2056069C3 (de) * 1970-11-14 1979-02-15 Blohm + Voss Ag, 2000 Hamburg Funktionseinheit auf Schiffen für Waffen-, Feuerleit- oder Ortungsanlagen
DE3105349C2 (de) * 1981-02-13 1983-02-10 Blohm + Voss Ag, 2000 Hamburg Einheits-Plattform-Fundament-System bei Schiffen

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