DE3412000C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Filteranordnung nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1. Diese Filteranordnung ist insbe
sondere für eine pneumatische Mischvorrichtung für
Schüttgüter geeignet.
Bei pneumatischen Mischvorrichtungen für Schüttgüter werden
diese mittels eines Gasstrahls homogenisiert und vermischt.
Derartige Mischvorrichtungen müssen daher mit wirksamen
Filteranordnungen versehen sein. Bekannt ist für diesen
Zweck die Verwendung von Kerzen- und Papierfaltenfiltern.
Derartige Filter haben sich unter den Belastungen des
Mischens und Rückspülens als nicht ausreichend beständig
erwiesen. Außerdem hat sich gezeigt, daß bei Papierfiltern
das Mischgut sich zwischen den einzelnen Lamellen des ge
falteten Papierfilters festsetzt, so daß ein Druckverlust
am Filter auftritt. Dies hat zur Folge, daß das Rück
spülen vorzeitig eingeleitet und die Filter daher unnötig
hohen Belastungen ausgesetzt werden. Dies führt letztendlich
dazu, daß die Filter häufig gewechselt werden müssen, was
stets eine unerwünschte Produktionsunterbrechung bedingt.
Die US-PS 40 73 632 beschreibt eine Filteranordnung mit
Filterschläuchen, die in einer Lochplatte hängen. In der
Lochbohrung sind auch Venturidüsen befestigt, die in das
Innere der Filterschläuche ragen. Um die Filterschläuche
zu reinigen, sind Rückspüldüsen vorgesehen, die koaxial
und oberhalb der Lochplatte im Abstand zu den Venturi
düsen angeordnet sind.
Die DE-OS 20 31 011 beschreibt eine Vorrichtung zur Reinigung
von Staubabscheidefiltern, wie Schlauchfilter. Diese Vor
richtung umfaßt Injektor-Düsen, die mit Druckluft betrieben
werden. Die Injektor-Düsen sind im Abstand von dem offenen
Ende der Filterelemente angeordnet. Der aus den Düsen aus
tretende Luftstrom wird zum Rückspülen direkt in die Filter
elemente geleitet.
Die DE-OS 15 07 839 betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zum
Reinigen von Filtern, wie beispielsweise Schlauchfiltern.
Zu diesem Zweck ist ein Gasbeschleunigungsrohr vorgesehen,
das oberhalb des offenen Endes von Filterschläuchen angeordnet
ist. Die Innenfläche des Rohres bildet einen Kanal, dessen
Innendurchmesser sich beginnend von dem einen offenen Ende
kontinuierlich verringert und dann allmählich sich linear
bis zu einem Punkt in der Nähe der anderen Öffnung des Rohres
vergrößert und sich schließlich von diesem Punkt stark ver
breitert. Das Spülgas wird in dem Gasbeschleunigungsrohr
auf Ultraschallgeschwindigkeit beschleunigt. Nach dem Aus
tritt aus dem Rohr wird das Spülgas direkt in die Filter
schläuche geleitet.
Auch bei diesen Vorrichtungen des Standes der Technik werden
die Filterschläuche beim Rückspülen stark beansprucht, so
daß häufig eine Stillegung der Anlage erforderlich wird,
um schadhafte Filterschläuche auszuwechseln.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Filteranordnung zur Verfügung zu stellen, die
möglichst schonend be
trieben werden kann, so daß lange Standzeiten der Filter
anordnung ermöglicht werden, und die eine einfache Befestigung
der Schlauchfilter erlaubt.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs ge
nannten Art mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
angegebenen Merkmalen gelöst.
Durch die Venturidüse
wird das ausströmende Spülgas in dem sich verengenden
Düsenabschnitt zunehmend beschleunigt. An der sich er
weiternden Düsenöffnung wird die Geschwindigkeit des Spül
gases dann in Druck zur Reinigung der Filterschläuche im
Gegenstrom umgesetzt. Durch die Rückspüldüsen wird das
Spülgas so gebündelt, daß eine bessere Druckverteilung im
Schlauchfilter erzielt wird. Dadurch wird die Befestigung
des Schlauchfilters an seinem oberen Ende entlastet und
eine Beschädigung der Filtertücher durch eine ungleich
mäßige Druckverteilung, insbesondere bei der Wechselbe
lastung durch einen gepulsten Rückspülgasstrom, vermieden.
Hinzu kommt, daß aufgrund des gebündelten Spülgases die
Rückspüldüsen im Abstand von der Öffnung der Venturidüsen
angeordnet werden können, so daß die Venturidüsen mit einem
zylindrischeh Oberteil versehen werden können, an dem die
Schlauchfilter befestigt werden können.
Beim Durchströmen des sich allmählich erweiternden Düsen
abschnittes der Venturidüse wird, wie erwähnt, das Spülgas zunehmend be
schleunigt. In Verbindung mit dem aus der Rückspüldüse
gebündelt austretenden Spülgasstrom und dem kurzen Einlauf
abschnitt der Venturidüse wird auf diese Weise eine
starke Verwirbelung des Spülgases und gleichzeitig eine
starke Geschwindigkeitsabnahme und ein hoher Druckanstieg
erzielt. Dies führt zu einer besonders intensiven Reinigung
des Filtermediums im Gegenstrom durch das Rückspülgas.
Während des Filterbetriebs durchströmt das Reingas die
Venturidüsen in umgekehrter Richtung. Dies führt zu einem
nur geringen Druckverlust.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht
vor, daß an der Lochplatte ein äußeres Stützgestell für
die Schlauchfilter befestigt ist, das von der Loch
platte herabhängt und die unteren Enden der Schlauch
filter umgreift.
Das äußere Stützgestell für die Schlauchfilter
ermöglicht, in vorteilhafter Weise sicherzustellen, daß
die Schlauchfilter sowohl bei der Reinigung mit einem
pulsierenden Spülgasstrom als auch z. B. beim Mischen mit
einem pulsierenden und rotierenden Mischgasstrom
in einer pneumatischem Mischvorrichtung im
wesentlichen in ihrer vertikal hängenden Lage ver
bleiben, so daß mechanische Beschädigungen, insbeson
dere des Filtermediums, vermieden werden und die Stand
zeit des Schlauchfilters zusätzlich erhöht wird.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß das Stützgestell an
seinem unteren, die Schlauchfilterenden umfassenden Ende
aus mehreren in einer Ebene angeordneten Ringen be
steht, die fest miteinander verbunden sind. Auf diese
Weise wird erreicht, daß einerseits jedes einzelne
Schlauchfilter für sich in Abstand von den benachbar
ten Schlauchfiltern gehalten wird und daß das Stütz
gestell selbst wegen der miteinander fest verbundenen
Ringe eine höhere Festigkeit erhält. Insbesondere heben
sich Kräfte einer Wirbelströmung auf das Stützgestell,
die auf entgegengesetzte radiale Bereiche der Schlauch
filtereinheit einwirken, gegenseitig auf. Die in den
Halterungen ruhiggestellten Schlauchfilter können nur
noch eine geringe Schwenkbewegung ausführen, wodurch
die Möglichkeit einer mechanischen Beschädigung des
Schlauchfilters stark reduziert wird.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine pneumatische Mischvorrichtung mi-t einer
erfindungsgemäßen Filteranordnung,
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt der Fig. 1, der
die gegenseitige Anordnung der Rückspüldüse
und der Filterdüse zeigt,
Fig. 3 die Rückspüldüse in drei Ansichten,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Stütz
gestells und
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Stütz
gestells von unten.
Die pneumatische Mischvorrichtung besteht aus einem
zylindrischen Behälter (1) stehender Anordnung mit koni
schem Auslaufboden (2). Im untersten Bereich des Auslauf
bodens (2) befindet sich ein Kranz von Düsen (3) ein
schließlich Zuführleitungen und Absperrorganen für das
Mischgas. Das Mischgas wird über eine Pumpe (4) und einen
Druckbehälter (5) den Düsen (3) zugeführt. Der obere Teil
des zylindrischen Behälters (1) wird von einem abnehm
baren Mischerdeckel (6) abgeschlossen. Der Mischerdeckel
6 weist eine oder mehrere Einlaßöffnungen (7) mit pneu
matisch betätigtem Verschluß auf, über die ein unter
Druck stehendes Spülgas für eine Filtereinrichtung (8) in
den oberen Teil des zylindrischen Behälters 1 einleit
bar ist. Vom Mischerdeckel (6) steht außerdem ein koaxial
zum Behälter (1) angeordneter Stutzen (9) für die Abluft
nach außen ab.
Der Behälter (1) weist in der Auflageebene des Mischer
deckels (6) eine Lochplatte (10) auf mit insgesamt neunzehn
Lochbohrungen 11, die mit Abstand voneinander
symmetrisch und in der Form eines Sechsecks angeordnet
sind, wobei eine Kante des Sechsecks aus drei in einer
Linie liegenden Lochbohrungen (11) gebildet ist, und die
durch die Ecken gehenden Diagonalen aus fünf in einer
Linie liegenden Lochbohrungen (11) gebildet sind. Die
Lochplatte (10) trennt einen unteren Mischbereich (12) im
Behälter (1) von einem oberen Reingasbereich (13) unter dem
Mischerdeckel (6) dicht ab.
An der Lochplatte (10) ist in jeder Lochbohrung (11) eine
Venturidüse (14) vom Reingasbereich (13) nach unten in den
Mischbereich (12) hängend auf der Oberseite der Loch
platte (10) befestigt. Hierzu weist die Venturidüse (14) an
ihrem einen Ende einen Flansch (15) mit insgesamt acht
umfangsmäßig gleichmäßig verteilten Bohrungen auf,
durch die die Venturidüse (14) fest mit der Lochplatte (10)
verschraubt werden kann. Zwischen dem Flansch (15) der
Venturidüse (14) und der Lochplatte (1) ist eine Ring
dichtung (16) angeordnet. An dem dem Flansch (15) abge
wandten Ende der Venturidüse (14) befindet sich ein ab
gerundet konischer Einlaufabschnitt (17), der bis zum
engsten Düsenquerschnitt reicht. Nach dem engsten
Querschnitt erweitert sich die Venturidüse (14) all
mählich in einem Düsenabschnitt (18), der an seinem Ende
in einen zylindrischen, mit dem Flansch (15) endenden
Düsenabschnitt (19) mündet.
Der hohlzylindrische Düsenabschnitt (19) ist mit einer
äußeren Ringnut (20) versehen, die eine O-Ring-Dichtung
aufnehmen kann oder in die eine entsprechende Ausneh
mung eines inneren Stützgestells (21) eines Schlauch
filters (22) einrasten kann. Dabei wird ein an sich be
kanntes Stützgestell (21) in Form eines Innengerüstes auf
den zylindrischen Düsenabschnitt (19) aufgeschoben. Über
das innere Stützgestell (21) kann dann ein Filtermedium
(34) übergestülpt werden, das am oberen Ende des Stütz
gestells (21) in Höhe des hohlzylindrischen Düsenab
schnitts (19) mit einer Schlauchschelle (33) gemeinsam mit
dem Stützgestell (21) gegen den zylindrischen Düsenab
schnitt (18) festgeklemmt wird.
Koaxial zu den Venturidüsen (14) und mit axialem Abstand
nach oben sind jeweils Spülgasstutzen (23) im Reingas
bereich (13) angeordnet, die von horizontal verlaufenden
mit der Einlaßöffnung (7) verbundenen Druckleitungen (24)
abstehen. Die Spülgasstutzen (23) weisen an ihren Enden
jeweils eine Rückspüldüse (25) auf, die in den Spülgas
stutzen (23) eingeschraubt ist und die zwei zueinander
entgegengesetzte, sich erweiterende Düsenabschnitte (26), (27)
und einen zwischen diesen angeordneten geraden Düsen
kanal (28) aufweisen. Die Rückspüldüse (25) weist in ihrem
mittleren Bereich auf ihrer Mantelfläche einen Ring
flansch (29) auf, bis zu dem von einem Ende der Rück
spüldüse (25) ein Außengewinde (30) reicht. Das Außenge
winde (30) der Rückspüldüse (25) dient zum Einschrauben der
Rückspüldüse (25) in ein entsprechendes Innengewinde (31)
des Spülgasstutzens (23). Auf der dem Außengewinde (30)
abgewandten Seite der Rückspüldüse (25) sind zwei zu
einander parallele Flächen (32) auf entgegengesetzten
Seiten in den Außenmantel der Rückspüldüse eingefräst,
um die Rückspüldüse (25) mit einem Maulschlüssel ein
schrauben zu können.
An der Lochplatte (10) ist außer den Venturidüsen (14) ein
äußeres Stützgestell (35) über insgesamt drei Stangen (36)
befestigt, die parallel zu den Schlauchfiltern (22) am
äußeren Rand der Filtereinheiten (8) herabhängen. An den
drei Stützstangen (36) sind an deren unteren Enden ins
gesamt neunzehn Ringe (37), entsprechend den neunzehn
Schlauchfiltern (22), untereinander fest verbunden, z. B.
verschweißt, in einer Ebene angeordnet. Die Anordnung
der Ringe (37) entspricht der Anordnung der Lochbohrungen
(11) in der Lochplatte (10), wobei die Lochbohrungen und
die Ringe (37) konzentrisch zueinander sind. Die drei
Stangen (36) sind vorzugsweise an drei Ecken des von den
Ringen (37) gebildeten Sechsecks mit gleichem Abstand
voneinander angeordnet und fest mit den Ringen ver
bunden. Die Stangen (36) sind ferner kürzer als die
Schlauchfilter (22), so daß jeder einzelne Ring (37) je
weils einen Schlauchfilter (22) an seinem unteren Ende
umfaßt. Dabei wird jedes Schlauchfilter (22) in einem
einheitlichen definierten Abstand von den benachbarten
Schlauchfiltern gehalten. Die Ringe (37) sind aus einem
Stangenmaterial mit rundem Querschnitt, so daß selbst
bei starken Verwirbelungen im Mischraum (12) die auf den
inneren Stützgestellen (21) aufgespannten Filtermedien (34)
nicht beschädigt werden können. Zum Wechseln des Fil
termediums (34) muß lediglich die Schlauchschelle (33)
unterhalb der Lochplatte (10) in Höhe des zylindrischen
Düsenabschnitts (19) gelöst werden. Dabei kann das äußere
Stützgestell (35) an der Lochplatte 10 montiert bleiben.
Das Filtermedium besteht vorzugsweise aus einem Poly
estergewebe bzw. einem Baumwollpolyamidgewebe. Diese
Gewebe weisen eine hohe Reißfestigkeit auf und gewähr
leisten aufgrund eines geringen Durchströmungswider
standes einen geringen Druckverlust am Filter.
Die beschriebene Vorrichtung dient dazu, feinkörniges
Schüttgut, z. B. ein Pulver, insbesondere bei unter
schiedlichen Korngrößen oder unterschiedlichen Pul
verstoffen zu mischen und zu homogenisieren. Zum
Mischen der Schüttgüter werden diese in dem Behälter
über entsprechende pneumatisch betätigte (nicht dar
gestellte) Einlaufverschlüsse eingefüllt. Der Mischraum
12 kann je nach Gashaltevermögen des Schüttgutes ca. zu
60 bis 70% gefüllt werden. Nach Befüllung wird der
Mischvorgang durch eine automatisch arbeitende
elektro-pneumatische Steuerung eingeleitet. Dabei ge
langt das Mischgas, das in dem Druckbehälter (5) verdich
tet und gespeichert ist, über eine Absperreinrichtung,
z. B. einen Kugelhahn und mehrere Düsen (3) in den Misch
raum (12) des Behälters (1). Die zum Mischen erforderliche
Strömungsturbulenz wird durch impulsartiges Einblasen
des Mischgases über die Düsen (3) erreicht, wobei
am Außenmantel des Behälters (1) ein spiralig aufsteigen
der Wirbel nämlich eine Wirbelquelle, und im inneren
Teil ein gegenlaufender absteigender Wirbel, nämlich
eine Wirbelsenke, entsteht. Das intensive Mischen be
ruht also auf das schlagartige völlige Durchwirbeln des
gesamten Mischerinhaltes durch die impulsartigen Misch
gasstrahlen. Das bis auf einen geringen Restdruck im
Behälter (1) expandierende Mischgas entweicht bei fein
körnigem Schüttgut über die Filtereinheiten (8) und den
Stutzen (9) nach außen. Dabei wird das Schlauchfilter (22)
von außen nach innen durchströmt, wobei sich das
Schüttgut auf der glatten zylindrischen Außenfläche des
Filtermediums abscheidet. Nach Durchströmen des Filter
mediums gelangt der Gasstrom über die Venturidüse (14) in
den Reingasbereich (13), wo er über den Stutzen (9) ent
weichen kann.
Während des Filterns setzen sich feinste Partikel des
Schüttgutes in den Poren des Filtermediums fest, so daß
der Druckabfall am Filtermedium ansteigt. Erreicht die
ser Druckabfall einen bestimmten Grenzwert, muß ein
Rückspülvorgang eingeleitet werden, um die Durchlässig
keit des Filtermediums wiederherzustellen. Dazu wird
zunächst der Mischvorgang unterbrochen und der Misch
gasstrom abgestellt. Dann wird über die Einlaßöffnung (7)
pulsierend ein Rückspülgas eingeleitet, das über die
Druckleitungen (24) an den Spülgasstutzen (23) über die
Rückspüldüsen (25) austritt und eng gebündelt in die Ven
turidüse (14) eingeblasen wird. Die Venturidüse (14) be
schleunigt den Spülgasstrom bis zu ihrer engsten Quer
schnittsstelle, wonach durch eine Erweiterung des
Düsenquerschnitts eine Geschwindigkeits-Druck-Transfor
mation stattfindet, so daß die Schlauchfilter mit hohem
Druck im Gegenstrom pulsierend gereinigt werden, wobei
die Filterporen freigeblasen werden. Die enge Bündelung
des Rückspülstromes bewirkt eine gleichmäßige Druckver
teilung im Inneren des Schlauchfilters (22). Aufgrund der
mit Hilfe der Rückspüldüsen (25) und der Filterdüsen (14)
optimierten Reinigung der Schlauchfilter (22) und auf
grund der Verwendung von Baumwollpolyamid- bzw. Poly
esterfiltermedien kann der Druck in der Mischvorrich
tung während des Mischvorganges auf 0,05 bar bei un
verändertem Mischgasvolumendurchsatz abgesenkt werden.
Dabei beträgt die durchschnittliche Porengröße des 2 mm
dicken Filtermediums 1 µm und das Porenvolumen des Fil
termediums 83%.
Claims (3)
1. Filteranordnung, insbesondere für eine pneumatische
Mischvorrichtung für Schüttgüter, mit einer Lochplatte,
wobei in den Lochbohrungen Venturidüsen nach unten
hängend und in Schlauchfilter ragend befestigt sind
und die Venturidüsen einen allmähnlich sich in Richtung
auf Rückspüldüsen erweiternden Düsenabschnitt aufweisen,
wobei die Rückspüldüsen sich
oberhalb der Lochplatte befinden und koaxial in die Öffnungen der
Schlauchfilter weisen und über die Rückspülluft in die
Schlauchfilter einleitbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der sich allmählich erweiternde Düsenabschnitt (18)
durch einen hohlzylindrischen Abschnitt (19) verlängert
ist, an dem die Schlauchfilter (22) befestigt sind und
daß die Rückspüldüsen (25) zwei zueinander entgegengesetzt
sich erweiternde Düsenabschnitte (26, 27) aufweisen.
2. Filteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Lochplatte (10) ein äußeres Stützgestell (35)
für die Schlauchfilter (22) befestigt ist, das von der
Lochplatte (10) herabhängt und die unteren Enden der
Schlauchfilter (22) umgreift.
3. Filteranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützgestell (35) an seinem unteren die Schlauch
filterenden umfassenden Ende aus mehreren in einer Ebene
angeordneten Ringen (37) besteht, die fest miteinander
verbunden sind.
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