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DE3410980A1 - Waermeisolierendes, tragendes bauelement mit brandschutz und schalldaemmung - Google Patents

Waermeisolierendes, tragendes bauelement mit brandschutz und schalldaemmung

Info

Publication number
DE3410980A1
DE3410980A1 DE19843410980 DE3410980A DE3410980A1 DE 3410980 A1 DE3410980 A1 DE 3410980A1 DE 19843410980 DE19843410980 DE 19843410980 DE 3410980 A DE3410980 A DE 3410980A DE 3410980 A1 DE3410980 A1 DE 3410980A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
beads
foam
mountain
sound
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843410980
Other languages
English (en)
Inventor
Martin 8170 Bad Tölz Gabler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843410980 priority Critical patent/DE3410980A1/de
Publication of DE3410980A1 publication Critical patent/DE3410980A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/82Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to sound only
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/92Protection against other undesired influences or dangers
    • E04B1/94Protection against other undesired influences or dangers against fire
    • E04B1/941Building elements specially adapted therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • B e s c h r e i b u n g
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein wärmeisolierendes, tragendes Bauelement gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Bei den bekannten Bauelementen dieser Art (Prospekt der Firma Laminoirs de Strasbourg) sind die Bergsicken und die Talsicken im wesentlichen voll mit Schaumkunststoff ausgefüllt, und bei einigen Ausführungen ist darüber hinaus mindestens auf der einen Seite des Trapezbleches über den Dächern der Bergsicken bzw. den Böden der Talsicken noch eine zusätzliche Schaumkunststoff lage vorhanden, so daß das Trapezblech ggf. mit Abstand von der Schaumstoffoberfläche gänzlich in den Schaumstoff eingebettet ist.
  • Die Höhe der Sicken des Trapezbleches bei Bauelementen der der Erfindung zugrunde liegenden Gattung hängt von der jeweiligen Länge und der vorgegebenen Belastbarkeit des betreffenden Bauelements ab. Eine hohe Belastbarkeit und/ oder eine »roße Länge des Bauelements erfordern eine große Sickenhöhe , und dies führt bei den bekannten Bauelementen zu einer entsprechend dicken Schautstoff-Gesamtlage, die hinsichtlich der üblicherweise zu fordernden K-Werte, also des Isolationsvermögenslbei weitem überdimensioniert ist.
  • Da die verwendeten Schaumkunststoffe, häufig Polyurethan, teuer sind, führt der hohe und über'das für das Isoliervermögen erforderliche Maß hinausgehende Schaumkunststoffverbrauch zu kostspieligen Bauelementen, wenn an die Belastbarkeit größere Anforderungen gestellt werden. Andererseits haben die bekannten Bauelemente,auch wenn sie dick sind, wegen der schlechten schalldämmenden Eigenschaften von Schaulllkunststoff nur eine verhältnismäßig geringe schalldämmende Wirkung, und sie sind brandgefährdet, da der Schaumkunststoff verhältnismäßig leicht entflammbar ist, so daß bei ihrer Verwendung zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um erforderlichenfalls eine Schalldämmung und einen Brandschutz herbeizuführen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Bauelemente nach dem Gattungsbegriff so zu gestalten, daß der Schaumkunststoffverbrauch bei ihnen unabhängig von der zu fordernden Belastbarkeit stets nur dem geforderten Isoliervermögen des Bauelements entspricht,und daß andererseits bei ihnen auch noch eine gute Schalldämmung gegeben ist und sie überdies auch noch von der einen Seite her einen Brandschutz gewährleisten, obzwar ihre Dicke im wesentlichen auf das durch die Sickenhöhe vorgegebene Maß beschränkt bleibt.
  • Die vorstehende Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Bauelement sind die Sicken nur teilweise und nur so weit mit Schaumstoff befüllt, daß eine gleichmäßig dicke Schaumstoff lage vorhanden ist, deren Dicke nur dem geforderten Isoliervermögen entspricht.
  • Der Höhe der Sicken des Trapezbleches ist damit durch den Schaumstoffverbrauch keine Grenze gesetzt, so daß die Trapezbleche unabhängig hiervon allein unter dem Gesichtspunkt der geforderten Belastbarkeit gewählt werden können und eine großzügige Sicherheitsreserve einbezogen werden kann. Andererseits ist der von der Kunststoffüllung her eingesparte Raum innerhalb der durch die Sickenhöhe ohnehin zur Verfügung gestellten Dicke des Bauelements in optimaler Weise dafür ausgenützt, daß das Bauelement mit dem orFirldunqsgem7R hinzugeFügten, nicht oder schwer entflammbaren, schalldämmenden Material auch eine hervorra- wende Schalldämmung und Brandfestigkeit erhält.
  • Der Erfindung liegt hinsichtlich der Isolierfähigkeit und der Schall-eitung die Erkenntnis zugrunde, daß die im allgemeinen dünnen Trapezbleche in Richtung ihrer Wandung nur sehr wenig Wärme transportieren und auch den Schall nur sehr begrenzt weiterleiten, so daß ein hoher Isolations- bzw. Schalldämmwert auch dann erreicht wird, wenn die Sickendächer bzw. - böden an den Breitseiten der Isolierschicht aus Schaumstoff bzw. der Lage aus brandfestem, schalldämmendem Material freiliegen.
  • Bauelemente gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, bei denen die Schaumstoff-üllung in den Talsicken von einem deren Boden aufwärts nur bis zu einem/Bruchteil ihrer Höhe entsprechenden Füllniveau reicht und in den dazwischen befindlichen Bergsicken von deren Dach abwärts erst ab diesem Füllniveau beginnt, so daß die Bergsicken aus einer in den einzelnen Sicken jeweils etwa höhengleichen, durchgehenden Schaumstoff lage innen darüber schaumstofffrei herausragen, sind Gegenstand einer älteren Patentanmeldung (P 34 05 598.3). Der Erfindung gemäß der älteren Patentannzeldung liegt eine insgesamt andere Aufgabe zugrunde,als der vorliegenden Erfindung, und bei den Bauelemten gemäß dieser älteren Anmeldung sind keinerlei Maßnahmen zur Erzielung einer zusätzlichen Schalldämmung und eines zusätzlichen Brandschutzes getroffen.
  • rs sind auch Bauelemente bekannt, bei denen ein Trapezblech auf eine Schaumstofflage von den gewünschten Isolierwert ergebender Dicke einseitig aufgelegt ist, wobei die der Schaumstofflage mit der offenen Seite zugewendeten Bergsicken voll mit Schaumstoff ausgefüllt sind. Auch diese bekannten Bauelemente haben den Nachteil eines im Hinblick auf das geforderte Isoliervermögen übermäßigen ScllaumstoffbedarSs, und sic sind insgesamt sehr dick, da sich die volle Dicke der isolationswirksamen Schaumstofflage und die volle Höhe des Trapezbleches zur Gesamtdicke des Bauelements addieren. Außerdem haben diese bekannten Bauelemente trotz ihrer großen Dicke keine integrierte schalldämmende Wirkung und keine integrierte Brandfestigkeit. Hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Dicke entsprechen diese bekannten Bauelemente (Prospekt "Info 4020 der Firma Hoesch, Siegerlandwerke AG) eher einer anderen bekannten Isoliertechnik, die das getrennte Verlegen der Trapezbleche und einer darüber angeordneten Wärmeisolationslage vorsieht (Prospekt der Firma Hoesch "Info 4119.5") und außer dem vorgenannten Nachteil der großen Dicke noch den nachteil einer zeitraubenden erschwerten Verlegearbeit beinhaltet, insbesondere wenn auch noch zusätzliche schalldämmende und brandverhütende Maßnahmen ergriffen werden sollen. /+ sind die Vorteile eines optimal niedrigen Isolierstoffverbrauchs, einer hohen Schalldämmung und einer hervorragenden Brandfestigkeit nach der Erfindung an einem einstückigen, einfach verlegbaren Bauelement erzielt , bei dem ebenso , wie bei der zuletzt besprochenen, wesentlich umständlicheren und weitaus dicker bauenden bekannten Isoliertechnik,der Isolierstoffverbrauch von der Trapezblechhöhe unabhängig ist.
  • Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen des Bauelements gemäß Anspruch l,bzw. eine in Verbindung mit einem solchen Bauelement besonders vorteilhafte Gestaltung eines Verbundes aus solchen Bauelementen an den aneinandergrenzenden Enden der einzelnen Bauelemente.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • In der Zeichnung zeigt: + Demgegenüber Fig. 1 ein Bauelement gemäß der Erfindung im Querschnitt senkrecht zur Längserstreckung der Sicken des Trapezbleches, Fig. 2 das Bauelement gemäß Fig. 1 in der gleichen Schnittdarstellung, bei der Herstellung, Fig. 3 die Endabschnitte zweier in Richtung senkrecht zur Sickenerstreckung nebeneinander angeordneter, zusammengeschlossener Bauelemente gemäß Fig. 1 in der Fig. 1 entsprechender Schnittansicht, und Fig. 4 die Endabschnitte zweier Stoß an Stoß in Richtung der Sickenerstreckung hintereinander angeordneter Bauelemente gemäß Fig. 1 im Lingsschnitt entlang der Schnittlinie IV - IV in Fig. 3 unter Darstellung der Befestigungsvorrichtung.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Bauelement weist ein Trapezblech 1 und eine Schaumkunststofflage 2 aus Polyurethanschaum auf.
  • Die Dicke D der Schaumkunststoff lage 2 ist nur so groß, wie dies zur Erzielung des Isolationsvermögens nötig ist, das dem Bauelement abverlangt wird.
  • Das Trapezblech 1 weist in der üblichen Weise nebeneinander Bergsicken la und Talsicken lb auf, deren Höhe H so bemessen ist, daß das Bauelement das ihm abverlangte Tragvermögen besitzt. Abhängig von der gewünschten Belastbarkeit kann die Höhe H der Trapezblech-Sicken la, lb wesentlich größer sein als die Dicke D der Schaumkunststoff lage 2.
  • Die Sicken la und lb sind nur teilweise mit dem Schaumkusntstoff der Schaumkunststoff lage 2 gefüllt. In den Talsicken lb reicht die Schaumkunststofffüllung von deren Boden 3- aufwärts nur bis zu einem einem Bruchteil ihrer Höhe H entsprechenden Füllniveau N, und in den dazwischen befindlichen Bergsicken la beginnt die Schaumkunststofffüllungrvon deren Dach 4 abwärts gesehen, erst ab diesem Füllniveau N. Die Bergsicken la ragen somit aus der in den einzelnen Sicken la und lb jeweils höhengleichen, durchgehenden Schaumstofflage 2 heraus und sind in dem herausragenden Teil frei von Schaumkunststoff.
  • Bei der in Fig.l dargestellten Orientierung des Bauelementes befindet sich über der Schaumkunststofflage 2 in den Bergsicken lb eine im wesentlichen gleichmäßig dicke Lage 30 aus einem schwer oder nicht entflammbaren, schalldämmenden Material (vorzugsweise Beton), das in die Talsicken lb nach der Herstellung der Lage 2 aus Schaumkunststoff eingegossen worden ist. Das gleiche Material füllt auch die Bergsicken la mindestens bis zur Höhe des Niveaus N' der Betonlagen 30 in den angrenzenden Talsicken lb, wobei diese Füllung allerdings nur in den vollständigen Bergsicken la vorhanden ist. Bei einigen Bergsicken la, in Fig. 1 der ersten vollständigen von links, ist zwischen deren Dach 4 und die Betonfüllung 31 eine sich im wesentlichen über die Sickenlänge und damit die Länge des Bauelements erstreckende Leiste 32 aus Holz oder einem anderweitigen Material, in das leicht Befestigungsmittel wie Schrauben, Nägel oder dgl. eingebracht werden können, eingelegt. Die Leiste 32 ermöglicht das einfache Befestigen von Platten oder anderweitigen Verkleidungen auf der Oberseite des Bauelements im Bedarfsfalle. In den übrigen Bergsicken la füllt die ebenso wie bei den Bergsicken lb in sie eingegossene Füllung aus dem nicht oder schwer entflammbaren, schalldämmenden Material den ganzen Hohlraum der betreffenden Bergsicke la über der Schaumkusntstofflage 2.
  • Sämtliche vollständigen Bergsicken la haben aufgrund ihrer Füllung aus Beton oder dgl. bzw. aus der Holzleiste und diesem Material eine erhöhte Festigkeit, und auch die Talsicken lb sind durch die zusätzliche Füllung mit diesem Material wesentlich versteift.
  • Die sich aus den Füllungen 30 und 31 ergebende Gesamtlage von einer mindestens den Einzellagen 30 in den Talsicken lb entsprechenden durchgehenden Dicke bildet eine hervorragende Schalldämmung und schützt das Bauelement und das auf der Schaumstofflagenseite befindliche sonstige Gefüge wie auch die Schaumstoff lage 2 selbst vor Feuer und sonstiger gefährlicher Hitze,die auf das Bauelement nach Fig. 1 von oben her in einem Sefahrenfalle einwirken könnte.
  • In den Talsicken lb kann , wie dies in Fig. 1 links dargestellt ist, eine an den Enden von außen zugängliche Verrohrung 33 eingebettet sein, die es ermöglicht, in der durchgehenden Lage 30, 31 aus dem hitzefesten, schalldämmendem Material gespeicherte Wärme, z.B. Sonnenwärme, mittels eines fließfähigen Wärmetauschermediums abzuleiten.
  • An den Enden des Bauelementes gemäß Fig. 1 sind die Bergsicken la" jeweils nur teilweise und so ausgebildet, daß sie sich mit der jeweils angrenzenden Talsicke la" eines bonachbarten Bauelementes nach dem Zusammenbau zu einer la' vollständigen Bergsicke/ergänzen.
  • Das Bauelement gemäß Fig. 1 ist zur Vereinfachung der Zeichnung nur mit zwei vollständigen Bergsicken la dargestellt. Die tatsächlichen Bauelemente weisen zwischen den endseitigen halben Bergsicken la" eine größere Anz.ahl vollständiger Bergsicken la auf.
  • Die Fig. 2 zeigt in der gleichen Darstellung wie in Fig.
  • 1 das Bauelement bei seiner Herstellung. Dabei sind die Talsicken lb bis zum Niveau N herauf mit einem Schäum-Unterbau 34 von festem Gefüge gefüllt, der auch die Bergsicken la unter fester Anlage an deren Dächern 4 und an deren Seitenwänden untergreift. Bei der Herstellung des Bauelements wird zunächst in die Bergsicken la das hitzefeste und schalldämmende Material als bis zu dem Niveau N reichende Füllung 31 eingefüllt, und erst dann wird in den zwischen den Böden 3 der Bergsicken lb und dem Schäumunterbau 34 verbleibenden Hohlraum sowie in den noch nicht befüllten Raum der Bergsicken la durch Löcher 5 in einem nicht weiter dargestellten Formrahmen der Schaumkunststoff in Längsrichtung der Sicken hineingespritzt. Die obere Wandung der Form befindet sich in einem Abstand über den Böden 3 der Talsicken lb und ist mit einem Deckmaterial , z.B. einem Blech oder einer Feststoffplatte, belegt. Auf diese Weise reicht die gebildete Schaumkunststofflage 2 über die Böden 3 der Talsicken lb hinaus, so daß das Trapezblech 1 mit Abstand von der Schaumstoffseite des Bauelementes in die Schaumkunststofflage 2 eingebettet ist.
  • Die Fig. 3 zeigt zwei nebeneinander angeordnete Bauelemente gemäß Fig. 1 im zusammengeschlossenen Zustand. Dabei überlappen sie sich mit ihren Schaumstofflagen 2, und ihre endseitigen halben Bergsicken la* greifen unter Bildung einer vollständigen Bergsicke übereinander. In diese so gebildete,endseitige, vollständige Bergsicke la' ist ein loser Formteil 35, der sich über die Länge des Bauteiles erstreckt und den Querschnitt der endseitigen Bergsickela' im wesentlichen vollständig ausfüllt, eingelegt, so daß sich die hitzefeste und schalldämmende Lage auch über die einzelnen Bauelemente hinweg ununterbrochen fortsetzt.
  • Die Bauelemente werden durch Schloßplatten 9 und Schloßschrauben 10 in ihrer Lage Seite an Seite fixiert, die in den dem Stoß benachbarten Talsicken lb angeordnet sind, wobei die Schloßschraube 10 durch die Lage aus hitzefestem und schalldämmendem Material sowie durch die Schaumkunststoff lage 2 hindurch in eine die Bauelemente quer zur Längserstreckung der Sicken unterquerende, nicht näher dargestellte Befestigungsleiste eingeschraubt sein können.
  • Die Fig. 4 zeigt, wie dieselben Schloßplatten 9 und Schloßschrauben 10 zu gleichzeitigen Zusammenschluß von in Richtung der Längserstreckung der Sicken des Trapezbleches hintereinander angeordneten Bauelementen gemäß Fig. 1 verwendet werden können. Die Schloßplatten 9 übergreifen dabei den einfachen Stoß zwischen den Bauelementen in den der jeweiligen, aus halben Bergsicken gebildeten Endsicke benachbarten Talsicken lb.
  • Das erfindungsgemäße Bauelement eignet sich besonders gut für die Isolierung und für den Brand- und Schallschutz von Dächern, Außenwänden und dgl..
  • - Leerseite -

Claims (8)

  1. P a t e n t a n s g~r ü c h e 1. Wärmeisolierendes, tragendes Bauelement mit Trapezblech als tragendem Bestandteil und in alle Sicken von diesem eingeschäumtem Schaumkunststoff, insbesondere Polyurethan, als Wärmeisolierung, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Schaumstoffüllung in den Talsicken (la) von deren Boden (3) aufwärts nur biszu einem einem Bruchteil ihrer Höhe (H) entsprechenden Füllniveau (N) reicht und in den dazwischen befindlichen Bergsicken (lb) von deren Dach (4) abwärts erst ab diesem Füllniveau (N) beginnt, so daß die Bergsicken (la) aus einer in den einzelnen Sicken (la,lb) jeweils etwa höhengleichen; durchgehenden Schaumstofflage (2) innen darüber schaumstoffrei herausragen, daß über die Schaumstoffüllung in den Talsicken (la) eine im wesentlichen gleichmäßig dicke Lage (30) aus einem nicht oder schwer entflammbaren, schalldämmenden Material in die Talsicken (lb) eingegossen ist und daß auch die schaumstofffreien Räume in den vollständigen Bergsicken (la) an die Schaumstoff lage (2) angrenzend mindestens bis zum Niveau (N') der Aussenfläche der Decklagen (30) in den Talsicken (lb) mit diesem Material gefüllt sind.
  2. 2. Bauelement nach Anspruch 1, d a d u r c h gekennzeichnet, daß das nicht oder schwer entflammbare, schalldämmende Material Beton, vorzugsweise Polymerbeton oder Brandschutzbeton aus Tonerdeschmelzzement, ist.
  3. 3. Bauelement nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in das nicht oder schwer entflammbare,schalldämmende Material an den Enden von außen zugängliche Wärmertauscherrohre (33) eingebettet sind.
  4. 4. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h gekennzeichnet, daß mindestens in einzelne Bergsicken (la) zwischen deren Dach (4) und das nicht oder schwer entflammbare, schalldämmende Material Leisten (32) aus Holz oder dgl. eingelegt sind, die sich im wesentlichen über die Sickenlänge erstrecken.
  5. 5. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Schaumstofflage (2) so dick ist, daß die Talsicken (lb) über ihren Boden (3) hinaus in sie eingebettet sind.
  6. 6. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Schaumstofflage (2) auf ihrer von den Bergsicken (la) abgewendeten Seite (2a) mit einer Decklage (2b) aus festem Material versehen ist.
  7. 7. Bauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Decklage (2b) eine Blechlage oder eine Feststoffplatte ist.
  8. 8. Verbund aus senkrecht zur Sickenerstreckung nebeneinander angeordneten Bauelementen gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Bauelemente an den aneinander angrenzenden Enden Sickenteile (la") aufweisen, die sich im zusammengebauten Zustand übereinandergreifend zu einer Bergsicke (la) ergänzen und über der Schaumstofflage (2) vor dem Zusammenbau leer sind, und daß in den schaumstoff freien Raum in den aus diesen Sickenteilen (la") gebildeten Bergsicken (la') jeweils ein diesen Raum ausfüllender , gesonderter Formteil (35) aus dem nicht oder schwer entflammbaren, schalldämmenden Material eingelegt ist.
DE19843410980 1984-03-16 1984-03-16 Waermeisolierendes, tragendes bauelement mit brandschutz und schalldaemmung Withdrawn DE3410980A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3723527A1 (de) * 1987-07-16 1989-01-26 Wilhelm Patt Trapezblech-holz-verbundelement fuer den hochbau
DE102005011817A1 (de) * 2005-03-15 2006-09-21 Werner Averkamp Deckentragwerk mit befüllten oder abgedeckten Hohlräumen
IT201600117201A1 (it) * 2016-11-21 2017-02-21 Luca Pescio Solaio autoportante ad elementi prefabbricati alleggeriti

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