DE3408488A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von deckeln mit aufreisslaschen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur herstellung von deckeln mit aufreisslaschenInfo
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Description
Beschreibung
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von
Deckeln mit Aufreißlaschen 5
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eckiger, mit an den Deckelenden Aufreißlaschen
aufweisender Deckel aus einer Folienbahn, welche an wenigstens einen ersten ihrer beiden
Längsränder zur Bildung wenigstens eines randoffenen Einschnittes eingeschnitten wird, worauf zur Bildung
der Aufreißlaschen die beidseitig des Einschnittes angeordneter. Folienbereiche entlang je einer FaItlinie
auf sich selbst zurückgefaltet werden und die Folienbahn zur Bildung der Deckel abgelängt wird.
Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Herstellen eckiger, an den Deckelecken Aufreißlaschen aufweisender
Deckel aus einer Folienbahn mit einem die Folienbahn haltenden «Rahmen, wenigstens einer Schneidanordnung
zum Einschneiden eines randoffenen Einschnitts in die Folienbahn an wenigstens einem ersten ihrer beiden
Folienbahn-Längsränder, sowie mit einer Umfaltan-Ordnung mit einem Umfaltteil und eine Trennanordnung
zum Ablängen der Folienbahn zur Bildung der Deckel, wobei der Umfaltteil von einer auf einer Seite der Folienbahnebene
befindlichen Ausgangsstellung unter Umfalten der beidseitig der Schneidebene angeordneten
^O Folienbereiche auf sich selbst zurück zurBildung der
Aufreißlaschen in eine auf der anderen Seite der Folienbahn befindliche , die Aufreißlaschen zumindest teilweise
niederhaltende Endstellung und zurückbewegbar
ist.
35
35
Λ2
Aus der DE-PS 15 86 221 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art bekannt.
Es handelt sich dabei um eine Maschine zum Verschließen von gefüllten Behältern, wie beispielsweise
Menüschalen, mit Deckeln, die ebenfalls mit dieser Maschine hergestellt werden. Zu diesem
Zweck durchläuft von einer Vorratsrolle eine Folienbahn ,. die beispielsweise aus Aluminium
oder Kunststoffmaterial bestehen kann, schrittweise eine Vorrichtung zum Herstellen der
DeckeL Sie besteht aufeinanderfolgend aus einer Schneidstation, einer Umfaltstation und einer
Trennstation zum Abtrennen der Deckel. Die Deckel werden anschließend einer Verschließstation zum
Verschließen der Behälter zugeführt. Jeder Behälter ist mit einem sich nach außen erstreckenden
Flansch versehen. Der Deckel wird nach dem Auflegen auf den Behälter um diesen Flansch herum nach unten
umgefaltet. Dabei sind die Abmessungen der Auf-
reißlaschen derart, daß ihre freien Endbereiche nach dem Umfalten des Deckels auf dessen Oberseite
angeordnet und somit leicht ergreifbar sind.
Jeder Deckel ist über die Gesamtlänge einer seiner von den Folienbahn-Längsrändern gebildeten
Stirnseiten parallel zu dieser umgefaitet und mit zwei mit gegenseitigem Abstand angeordneten
randoffenen Einschnitten versehen. Der
Deckel weist somit drei Aufreißlaschen auf,
mittels derer er in drei Teilabschnitten leicht und vollständig über die Gesamtabmessung der Stirnseite
vom Behälter gelöst werden kann.
° Die Einschnitte werden in der Schneidanordnung während der Stillstandsphase zwischen zwei Vorschubschritten
der Folienbahn mittels zweier mit entsprechendem gegenseitigem Abstand angeordneter Schneidanordnungen
in Form von Messerpaaren eingeschnitten. Der Vor-1^
schub zwischen zwei Stillstandsphasen entspricht der Länge der drei Aufreißlaschen.
Die so eingeschnittene Folienbahn wird mit dem nächsten Vorschubschritt der Umfaltstation zugeführt,
in welcher mittels des Umfaltteils entsprechender Länge die Folienbereiche zwischen den drei Einschnitten umgefaltet
werden.
In der folgenden Trennstation erfolgt das Abtrennen je eines Folienabschnittes mittig zwischen zwei Einschnit
ten, so daß ein Deckel mit zwei den Deckelecken zugeordne ten Aufreißlaschen und einer dazwischen befindlichen Aufreißlasche
entsteht.
Die Deckelherstellung nach diesem bekannten Verfahren erfordert relativ aufwendige, präzise
zueinander eingestellte Einrichtungen mit großem Platzbedarf. Es sind zwei im Abstand voneinander
angeordnete Messer und eine in ihren Funktionselementen exakt darauf abgestimmte separate Umfaltstation
allein zur Bildung der Aufreißlaschen erforderlich, zusätzlich noch eine Trennstation. Für
jede der Stationen wird als Baulänge die Länge eines Deckelzuschnitts beansprucht.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß eine verhältnismäßig große Anzahl von Einschnitten pro Deckel eingeschnitten
und die entsprechenden Folienbereiche umgefaltet werden müssen. Entsprechend groß ist auch im Vergleich
zur Deckelfläche der Mehraufwand an Folienmaterial.
Eine Umrüstung auf Deckel oder Aufreißlaschen anderer Abmessungen ist zeitaufwendig, da nicht nur die Messer in
der Schneidstation und das Umfaltblech in der Umfaltstation auf die geänderten Maße neu eingestellt, sondern
auch beide Stationen zueinander und zur Trennstation auf den neuen Taktabstand eingerichtet werden müssen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden,
daß sowohl mit konstruktiv als auch mit verfahrensmäßig geringem Aufwand die Deckel ohne Beeinträchtigung ihrer
Aufreißeigenschaften hergestellt werden können.
Dies wird bezüglich des Verfahrens dadurch erreicht, daß die beidseitig des Einschnittes angeordneten Folienbereiche
um jeweils eine vom ersten Folienbahn-Längsrand schräg bis zum Einschnitt verlaufende Faltlinie umgefaltet
werden und die Folienbahn entlang und in Fortsetzung des Einschnittes abgelängt wird.
Somit sind zwei benachbarte Deckel an ihren einander zugewandten Deckelecken an einer Folienbahnseite
mit je einer schrägen Aufreißlasche versehen. Zur Herstellung
beider Aufreißlaschen ist lediglich ein einziger Einschnitt erforderlich. Das Umrüsten auf Deckel
anderer Abmessungen kann infolgedessen mit geringerem Zeitaufwand und höherer Genauigkeit durchgeführt werden,
da es lediglich erforderlich ist, den Vorschub der Folienbahn zwischen zwei Stillstandsphasen und gegebenenfalls
den Abstand zwischen einer Schneidanordnung zum Einschnei-
j den des Einschnittes und einer Trennanordnung zum Ablängen
der Folienbahn auf die neuen Deckelmaße abzustimmen. Dies
kann beispielsweise durch Erhöhung der Vorschubgeschwindig keit bei gleicher Taktzeit und Verschieben der Trennanordnung
geschehen. Ein Wechsel von Werkzeugen ist nicht erforderlich. Die Abstandsveränderung bei Umstellung auf
andere Deckelmaße entfällt völlig, wenn z.B. das Ablängen der Folienbahn in Fortsetzung des Einschneidens erfolgt,
beispielsweise mittels der dafür angepaßten Schneidanordnung.
Durch Ausbildung der Aufreißlaschne als schräge Laschen an den Deckelecken kann der Deckel diagonal
leicht und über die Gesamtfläche des Behälters abgezo-
-5 gen werden, so daß die günstigen Aufreißeigenschaften
der mit dem bekannten Verfahren und der bekannten Vorrichtung hergestellten Deckel zumindest erhalten bleiben. Ein
zusätzlicher Vorteil ergibt sich daraus, daß.„der Deck'el
während des Ablösens vom Behälter nicht zerstört wird und Λ dadurch leichter gehandhabt werden kann. Auch der Material
aufwand für den Deckel is,t geringer, da seine Abmessungen nicht größer sein müssen als für die Ausführung eines
sicheren Verschlusses des Behälters erforderlich ist. Der zusätzliche Folienbedarf der Aufreißlaschen nach dem Stand
„ρ- der Technik entfällt.
Vorzugsweise wird der Einschnitt im wesentlichen während des Umfaltens der ihm zugeordneten Folienbereiche
eingeschnitten. Durch diese Gleichzeitigkeit des Schneid-
und Umfaltvorganges ergibt sich eine Vereinfachung des
30
Verfahrensablaufes. Es entfällt unter anderem die im Stand der Technik notwendige präzise Steuerung der Folienbahn
zur Sicherung der genauen Ausrichtung der in der Schneidstation eingeschnittenen Einschnitte auf das Um-
faltblech in der nachfolgenden Umfaltstation. 35
Die Gleichzeitigkeit des Schneid- und Umfaltvorganges wird vorzugsweise dadurch erreicht, daß die umzufaltenden
Folienbereiche beidseitig der Schneidebene einer stationären -Schneidanordnung zum Einschneiden des
Einschnitts gehalten und unter kontinuierlichem Einschneiden an der Schneidanordnung in Faltrichtung vorbeibewegt
und weiter umgefaltet werden.
Gemäß einer anderen Verfahrensweise ist es möglich, die umzufaltenden Folienbereiche beidseitig der Schneidebene
einer beweglich angeordneten Schneidanordnung zu ergreifen, die Schneidanordnung unter Einschneiden des
Einschnitts gegen die Folienbahn zu bewegen und die Folien bereiche umzufalten.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist es möglich, an beiden Folienbahn-Längsrändern miteinander fluchtende
Einschnitte einzuschneiden und die Folienbahn entlang und in Fortsetzung dieser Einschnitte abzulängen.
Die Aufgabe wird hinsichtlich der Vorrichtung dadurch
gelöst, daß das Umfaltteil zwei in Richtung zur Folienbahnmitte unter einem Winkel V-förrnig in einer
Spitze zusammenlaufende Umlaufkanten aufweist, daß die
Spitze sich in der Schneidebene
der Schneidanordnung befindet, und daß die Trennanordnung zum Ablängen der Folienbahn entlang und in Fortsetzung
des Einschnittes ausgebildet ist.
Die im Stand der Technik bekannten zwei Stationen, nämlich die Schneidstation und die Umfaltstation, sind
nunmehr durch eine einzige Station ersetzt, in welcher sowohl das Einschneiden der Einschnitte als auch das
Umfalten der zugeordneten Folienbereiche erfolgt. Es entfallen somit nicht nur die kostenaufwendigen Steuerungs-
einrichtungen zur präzisen Ausrichtung der Einschnitte auf das Umfaltteil sondern es wird darüberhinaus der Platzbedarf
in Folienbahn-Längsrichtung entscheidend verringert. Eine weitere Verringerung des Platzbedarfes ergibt sich
daraus, daß nunmehr lediglich eine einzige Schneidanordnung anstelle der im Stand der Technik notwendigen zwei
Schneidanordnungen erforderlich ist. Auch die entsprechenden Abmessungen des V-förmigen Umfalt ceils sind wesentlich
geringer als die des aus dem Stand der Technik bekannten rechteckigen Umfaltteils.
Vorzugsweise ist die Schneidanordnung als ein mit seiner Schneidkante auf der der Ausgangsstellung des Umfaltteils
gegenüberliegenden Seite der Folienbahn angeordnetes und relativ zur Folienbahn bewegbares Messer
ausgebildet.
Vorteilhafterweise ist das Umfaltteil als ein im wesentlichen dreiecksförmiger Plattenteil mit zwei seiner
Stirnkanten die Faltkanten darstellend ausgebildet.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das Umfaltteil einen zumindest an seiner Spitze randoffenen,
in der Schneidebene des Messers verlaufenden Schlitz aufweisen, dessen Breitenabmessung größer als die Dickenabmessung
zumindest des der Messerschneide zugeordneten Bereichs der Messerklinge ist. Dadurch ist es möglich,
während der Bewegung des Umfaltteils von seiner Ausgangsin seine Endstellung, d.h. während des Umfaltens, den
Einschnitt einzuschneiden.
Vorzugsweise ist zumindest während des Umfaltens ein Gegenhalter mit zwei Gegenhalterkanten auf der der
Ausgangsstellung des Umfaltteils gegenüberliegenden Seite der Folienbahn angeordnet, wobei die Gegenhalterkanten
eine Durchtrittsöffnung für den Durchtritt des Umfaltteils
während des Umfaltens definieren.
-/δι
In diesem Zusammenhang ist es günstig, das Umfaltteil in seiner Endstellung oberhalb des in der Arbeitstellung
befindlichen Gegenhalters anzuordnen. Der
Gegenhalter ist dann vorzugsweise nach dem Umfaltvorb
gang aus seiner Arbeitstellung in eine von der Endstellung
des Umfaltteils entfernten Ruhestellung bewegbar .
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das Umfaltteil von seiner Ausgangsstellung, in der die Umfaltkanten
parallel zur Ebene der Folienbahn angeordnet sind, translatorisch in seiner Endstellung und zurück bewegbar ausgebildet
sein. Hierbei ist es vorteilhaft, das Umfaltteil von der Ausgangsstellung zur Endstellung entlang
15
einer den Folienbahnlängsrand schneidenden Kreisbahn bewegbar auszubilden. Auch der Gegenhalter kann translatorisch und/oder
entlang einer Kreisbahn bewegbar'sein.,die vorzugsweise in der
Ebene der Kreisbahn des Umfaltteils angeordnet ist.
Die Funktionselemente zur Bewegung des Umfaltteils und des Gegenhalters sind vorzugsweise mechanisch
miteinander gekoppelt und relativ zueinander zwangsgesteuert .
7*'
Zur Erzielung einer besonders kurzen Bauweise ist es vorteilhaft, die Trennanordnung in die Schneid-
und Umfaltanordnung zu integrieren.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher beschrieben.
Es zeigen :
Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen von Deckeln in schematischer
Darstellung,
Fig. 2 eine teilgeschnittene Seitenansicht der in Fig. 1 angedeuteten Schneid- und Umfaltanordnung in
einer ersten Ausführung vor Beginn des Schneid- und UmfaltVorganges,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III
in Fig. 2,
Fig. 4 eine teilgeschnittene Seitenansicht der
in Fig. 2 dargestellten Schneid- und Umfaltanordnung bei beendigtem Schneid- und Umfaltvorgang,
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung des in Fig.2 mit "X" bezeichneten Ausschnitts,
Fig. 6 bis 10 jeweils eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung der Schneid- und Umfaltanordnung in
aufeinanderfolgenden Phasen des Schneid- und Umfaltvoganges.
Fig. 11 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführung der Schneid- und Umfaltanordnu'ng,
und
Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung einer dritten Ausführung der Schneid- und Umfaltanordnung.
In der in Fig. 1 schematisch dargestellten Vor-15
richtung wird eine Folienbahn 1 schrittweise von einer Vorratsrolle 2 mittels eines nicht dargestellten Antriebs
in einer horizontalen Ebene abgezogen. Die Folienbahn 1 durchläuft in Förderrichtung F nacheinander eine
Schneid- und Umfaltstation und eine Trennstation
3, in welcher die Folienbahn 1 zwecks Her-Stellung von Deckeln 4 abgelängt wird. Anschließend
können die Deckel 4 einer nicht dargestellten Verschließstation zum Verschließen von gefüllten Behältern
zugeführt werden.
25
25
Die Schneid- und Umfaltstation besteht aus zwei Schneid- und Umfaltanordnungen 5, 6, deren eine einem
ersten Folienbahn-Längsrand 7 und deren andere dem ge-
genüberliegenden zweiten Folien-Längsrand 8 zugeordnet 30
ist. Beide Anordnungen 5,6 sind einander gleich. Ihre einander entsprechenden Bauelemente sind deshalb
mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Jede Schneid- und Umfaltanordnung 5, 6 weist je eine Schneidanordnung
und je ein Umfaltteil 10 auf. Beide Messer 9 schneiden 35
in einer noch zu beschreibenden Weise je einen hier
nicht dargestellten randoffenen Einschnitt in die Folienbahn 2 ein. Beide Einschnitte liegen auf einer zu den Folienbahn-Längsrändern
7, 8 normalen, d.h. diese rechtwinkelig schneidenden
Geraden. Die beidseitig jedes Einschnittes angeordneten 5
Folienbereiche 11 werden in ebenfalls noch zu beschreibender
Weise mittels der ümfaltteile 10 auf sich selbst zurück nach oben umgefaltet, wobei die Faltlinien vom
jeweiligen Folienbahn-Längsrand 7 bzw. 8 schräg bis zum folienbahninneren Ende des jeweiligen Einschnittes verlaufen,
wie in Fig. 1 dargestellt. In der Trennstation 3 wird die Folienbahn 1 entlang und in Fortsetzung der
Einschnitte, d.h. entlang ihrer Verbindungsgeraden,abgelängt, so daß jeder Deckel an jedem seiner Ecken mit einer
dreieckigen Aufreißlasche versehen ist. 15
In Fig. 2 und 3 sind die Schneid- und Umfaltanordnungen 5,6 detailliert dargestellt. Da beide einander
gleich sind, ist im folgenden die dem ersten
Folienbahn-Längsrand 7 (links in Fig. 2 und 3) zuge-20
ordnete Anordnung 5 beschrieben. In einem Rahmen 12 der gesamten Vorrichtung ist ein Stützblech 13 zur Abstützung
der Folienbahn 1 unterhalb derselben und mit deren Breite angeordnet. Die Schneidanordnung 9 ist im
vorliegenden Ausführungsbeispiel als Messer, genauer 25
gesagt als Messerklinge, ausgebildet, welche in einer am Rahmen 12 befestigten Klemmhalterung 14 aufgenommen
ist. Beide Messer 9 sind in einer gemeinsamen Messerbzw. Schneidebene ME oberhalb der Folienbahn 1 und
diese etwa zur Hälfte überragend angeordnet. Die Messer-30
ebene ME verläuft senkrecht zur Folienbahn 1.
Das Umfaltteil 10 ist plattenförmig ausgebildet und weist an seinem der Folienbahn 1 zugewandten Ende
einen gleichschenkligen Dreiecksansatz auf, dessen eine
Spitze in der Messerebene ME angeordnet ist und dessen in Richtung zur Spitze V-förmig zueinander verlaufende
Stirnkanten die Umfaltkanten 15 des Umfaltteils 10 darp,
stellen. Das Umfaltteil 10 ist über seine Gesamtlänge durch einen Schlitz 16 in zwei symmetrische Umfaltteil-Hälften
17 geteilt. Die Breite des Schlitzes 16 ist etwas größer als die Dicke der Messerklinge 9·
-0 Das Umfaltteil 10 ist von einer in Fig. 2 und 5
dargestellten Ausgangsstellung A in eine in Fig. 4 und 9 gezeigten Endstellung E bewegbar. In der Ausgangsstellung
A befindet sich das Umfaltteil lOparallel zur Folienbahn 1 unterhalb derselben.
Die Bewegung des Umfaltteils 10 von der Ausgangsstellung A in die Endstellung E
erfolgt in Richtung zur Folienbahnmitte schräg nach oben. Dabei unterfassen die beiden Umfaltteil-Hälften 17 die
zugeordneten Folienbereiche 11 und falten diese nach oben um, wobei das in den Schlitz 16 eintauchende Messer
9 nach Maßgabe des Fortschreitens des Umfaltvorganges den Einschnitt einschneidet. Genau genommen, läuft
der Einschnitt immer etwas dem Umfaltvorgang voraus,
__ da andernfalls die Folienbahn 1 nicht eingeschnitten
/ο
sondern eingerissen werden würde. In der Endstellung E befindet sich das Umfaltteil in einer der Folienbahnmitte
näheren Position parallel zur Folienbahn 1 oberhalb derselben und halt die umgefalteten Folienbereiche
11 nieder. Das Stützblech 13 weist einen randoffenen
30
dreiecksförmigen Einschnitt 18 auf, welcher den Durchtritt des Umfaltteils 10 während des Umfaltvorganges
ermöglicht.
__ Um den Umfaltvorgang zu unterstützen, ist jeder Schneid- und Umfaltanordnung 5, 6 ein plattenförmiger
Gegenhalter 19 zugeordnet. Dieser befindet sich während des Umfaltens in seiner Arbeitsstellung AR parallel zur
Folienbahn 1 oberhalb derselben, jedoch unterhalb des g Messers 9. Er ist an seiner der Folienbahnmitte abgewandten
Seite mit einem als Durchtrittsöffnung 20 bezeichneten randoffenen dreiecksförmigen Einschnitt versehen,
dessen Spitze oder Scheitelstelle 21 in der Messerebene ME angeordnet ist.Die die Durchtrittsöffnung
20 definierenden und in der Scheitelstelle 21 zusammenlaufenden Stirnkanten des Gegenhalters 19 stellen
dessen Gegenhalterkanten 22 dar, welche in Zusammenwirken mit dem Umfaltteil 10 die Faltlinien der Aufreißlaschen
11 bestimmen. Mit anderen Worten, das Um-
, c faltteil 10 faltet die umzufaltenden Folienbereiche 11
um die Gegenhalterkanten 22 herum. Zu diesem Zwecke befindet sich die Scheitelstelle 21 des Gegenhalters 19
in der Arbeitsstellung AR unterhalb des folienbahninneren Endes des Messers 9 und die Gegenhalterkanten
on verlaufen unter dem gleichen Winkel wie die Umfaltkanten
15 des Umfaltteils 10 bis wenigstens zum jeweiligen Folienbahn-Längsrand
7 bzw. 8. Das Umfaltteil 10 tritt mit einem mindestens der Dicke der Folienbahn entsprechenden
Spiel durch die Durchtrittsöffnung 20 während des Umfaltens hindurch und ist nach beendetem Umfaltvorgang
oberhalb des Gegenhalters 19 angeordnet. Nach dem Umfalten wird, um den schrittweisen Vorschub der Folienbahn
1 in Förderrichtung F zu ermöglichen, der Gegenhalter 19 aus seiner Arbeitstellung AR (siehe Fig. U und 9)
in eine Ruhestellung R (siehe Fig. 2 und 5) bewegt.
Der Rahmen 12 umfaßt
beidseitig der Folienbahn 1 je einen vertikalen Rahmenabschnitt 231, 232, die an ihren oberen Enden
durch einen die Folienbahn 1 überspannenden horizontalen Brückenabschnitt 2 3 und an ihren unteren Enden durch eine
Rahmenleiste 233 verbunden sind. Der Brückenabschnitt und die Rahmenleiste 233 verlaufen mittig zur Messerebene ME
und weisen in etwa die gleiche Breite wie das Umfaltteil auf. Sie .dienen zur Lagerung der Einrichtungen zum Bewegen
des Umfaltteils 10 und des Gegenhalters 9 von der Ausgangsstellung
A bzw. der Ruhestellung R in die Endstellung E bzw. Arbeitsstellung AR. Diese Bewegungen erfolgen auf
Kreisbahnen und sind zwangsgesteuert. Dabei ist die Bewegung des Umfaltteils 10 translatorisch.
Nachstehend ist der Antrieb des Umfaltteils 10 und des Gegenhalters 19 der dem ersten Folienbahn-Längsrand 7
(links in Figuren 2 bis 4) zugeordneten Schneid- und Umfaltanordnung 5 beschrieben.
u Der Antrieb des Umfaltteils 10 geht von einer in Folienbahnlängsrichtung
verlaufenden1, oszillierend angetriebenen Antriebswelle
24 aus, die in einem an dem vertikalen Rahmenabschnitt
231 etwa in der Ebene der Folienbahn 1 befestigten Lagerbock 25 gelagert ist. Die übertragung der OSZillierenden
Bewegung dieser Antriebswelle 24 auf das Umfaltteil 10 erfolgt mittels einer gegenläufigen Umfalt-Doppelschwinge.
Diese besteht aus einer an der Antriebswelle befestigten Umfalt-Antriebsschwinge 26, einem Parallelkurbeltrieb
27 sowie einem beide verbindenden Koppelarm
Der Parallelkurbeltrieb 27 umfaßt vier Kurbeln 29. Jeweils ein Paar dieser Kurbeln 29 ist an jeder Längsseite der Rahmenleiste
233 im Bereich unterhalb des Folienbahn-Längsrandes 7 mittels Kurbellager 30 an der Rahmenleiste 233
gelagert. Die Kurbellager 30 der einander an den Längsseiten 35
der Rahmenleiste 233 gegenüberliegenden folienbahnäußeren und folienbahninneren Kurbeln 29 fluchten miteinander. ·
Jeweils eine Umfaltkoppel 31 verbindet mittels Kurbelgelenken
32 die oberen freien Enden der Kurbeln 29 jedes Kurbelpaares. Hierbei sind die Kurbelgelenke 32 der einander
gegenüberliegenden Kurbeln 29 als diese verbindende Achsen ausgebildet. Die beiden Umfaltkoppeln 31 sind im
Bereich der folienbahnäußeren Kurbeln 29 durch einen blockartigen Aufsatz 31I verbunden. An dessen Oberseite ist
das Umfaltteil 10 derart befestigt, daß es mit seinem die Umfaltkanten 15 aufweisenden dreiecksförmigen Ab-
^ schnitt ausreichend weit in Richtung zur Folienbahnmitte
über den Aufsatz 34 übersteht, um die umzufaltenden Folienbereiche
11 völlig umzufalten. Der Koppelarm 28 greift
mit seinem einen Ende über ein Koppelarmgelenk 33 an der Umfalt-Antriebssc?:winge
26 und mit seinem anderen Ende an der Kurbelgelenkachse 32 der folienbahnäußeren
Kurbeln 29 an.
Der Antrieb des Gegenhalters 19 geht ebenfalls von der Antriebswelle 2*1 aus. Die übertragung der oszillierenden
Bewegung dieser Welle 24 auf den Gegenhalter 19 erfolgt
mittels einer gegenläufigen Gegenhalter-Doppelschwinge. Diese besteht aus einer an der Antriebswelle 24 befestigten
Gegenhalter-Antriebsschwinge 35, einer Anordnung zweier mittels zueinander fluchtender Gegenhalterlager 36
an beiden Längsseiten des horizontalen Brückenabschnitts gelagerten Gegenhalterschwingen 37 sowie einer die Gegenhalter-Antriebsschwinge
35 und die Gegenhalterschwingen verbindenden Gegenhalterkoppel 40. Deren Verbindung mit
der Gegenhalter-Antriebsschwinge 35 erfolgt durch ein 30
Koppelgelenk 41 und mit den Gegenhalterschwingen 37 durch ein Gegenhaltergelenk 42 in Form einer beide Gegenhalterschwingen
37 verbindenden Achse. Beide Gegenhalterschwingen 37 sind mit je einer sich über die Gegenhaltergelenk-
achse 42 in Richtung zur Folienbahn 1 hinaus erstreckenden 35
Verlängerung 43 versehen. An den freien Enden dieser Verlängerungen
ist der Gegenhalter 19 diese verbindend befestigt. Die mittleren Bereiche der beiden Verlängerungen
43 sind durch eine Verstrebung 45 verbunden.
Die Gegenhalterkoppel 40 ist über die Gegenhaltergelenkachse 42 hinaus mit einer Koppelverlängerung 46
ausgebildet, die ein Langloch 47 aufweist. In diesem Langloch ist die in der Ruhestellung R des Gegenhalters
19 an dem der Folienbahnmitte abgewandten äußeren Langlochende angeordnete Gegenhaltergelenkachse 42 verschiebbar
gelagert. Die Verlängerungen 43 sind durch je eine am vertikalen Rahmenabschnitt 231 und der Verstrebung 45 befestigte
Zugfeder 48 mit Vorspannung in Richtung der Arbeitsstellung AR des Gegenhalters 19 gehalten.
Zur Bewegung des Umfaltteils 10 und des Gegenhalters 19 der dem zweiten Folienbahn-Längsrand 8 zugeordneten
Schneid- und Uaifaltanordnung 6 sind gleichfalls eine Gegenhalterschwingenanordnung und ein Parallelkurbeltrieb
vorgesehen. Diese Bauteile einschließlich Gegenhalterlager, Gegenhaltergelenk bzw. -achse, Verlängerungen
und Verstrebung bzw. Kurbeln, Umfaltkoppeln, Kurbelgelenke und Kurbellager sind Komplementär-Ele-
^O mente zu ihren Gegenstücken in der Schneid- und Umfaltanordnung
5. Sie werden »aus diesem Grunde mit den gleichen Bezugszeichen, jedoch mit einer vorangestellten
9, bezeichnet.
2S Zur übertragung der Bewegung der Gegenhalterschwingen
37 der Schneid- und Umfaltanordnung 5 auf die Komplementär-Gegenhalterschwingen 937 der Schneid- und umfaltanordnung
6 ist eine Koppelstange 49 vorgesehen, die zur Bildung einer komplementären gegenläufigen Gegen-
halter-Doppelschwinge mit ihrem einen Ende an der Gegenhalter-Gelenkachse
42 der Gegenhalterschwingen 37 und mit ihrem anderen Ende an der Komplementär-Gegenhaltergelenkachse
942 der Komplementär-Gegenhalterschwingen
angreift.
35
35
Zur Übertragung der Bewegung des Parallelkurbeltriebes
27 und damit des Umfaltteils 10 der Schneid- und Umfaltanordnung 5 auf den Komplementär-Parallelkoppeltrieb 927
der Schneid- und Umfaltanordnung 6 ist eine übertragungskoppel 50 vorgesehen, die zur Bildung einer komplementären
gegenläufigen Umfalt-Doppelschwinge mit ihrem einen Ende einer Kurbelverlängerung 51 einer der folienbahnäußeren
Kurbeln 29 des Parallelkurbeltriebs 27 und mit ihrem anderen Ende an der Kurbelgelenkachse 932
der folienbahnäußeren Kurbeln 929 des Komplementär-Parallelkurbeltriebs
927 angreift.
Die Übertragungskoppel 50 und die Koppelstange 49 sind auf der in För<1errichtung F vorlaufend angeordneten
1^ Längsseite der Rahmenleiste 233 bzw. des horizontalen
Brückenabschnitts 23 angeordnet. Auf deren gegenüberliegenden, nachlaufend angeordneten Längsseiten sind die
Umfalt-Antriebsschwinge 26, der Koppelarm 28, die Gegenhalter-Antriebsschwinge 35, Gegenhalterkoppel 40 und
^O die Koppelverlängerung 46 angeordnet.
Die Mittelpunkte der Parallelkurbeltriebe 27 und 927 sind in etwa vertikal unterhalb des folienbahninneren
Endes des jeweiligen Messers 9 angeordnet. 25
In den Figuren 5 bis 10 sind das Umfaltteil 10 und der Gegenhalter 19 der den ersten Folienbahn-Längsrand 7
zugeordneten Schneid- und Umfaltanordnung 5 in verschiedenen Phasen des Umfaltvorganges gezeigt. Die
nicht dargestellten Elemente 10 und 19 der den zweiten Folienbahn-Längsrand 8 zugeordneten Schneid- und Umfaltanordnung
6 sind infolge der bereits beschriebenen Zwangssteuerung in jeweils entsprechend gleicher Position.
Fig.5 zeigt das Umfaltteil 10 und den Gegenhalter 19
in ihrer bereits in Fig.2 dargestellten Ausgangsstellung A bzw. Ruhestellung R. Ausgehend von diesen
Stellungen bewegen sich beide Elemente 10, 19 in Richtung der mit P bzw. B bezeichneten Pfeile
Fig.6 zeigt das Umfaltteil 10 in einer Ebene mit dem Stützblech 13 innerhalb dessen Einschnitt 18, wobei
es die umzufaltenden Folienbereiche 11 gerade unterfaßt.
Der Gegenhalter 19 befindet sich in seiner Arbeitsstellung AR parallel oberhalb der Folienbahn 1 .
Gemäß Fig.7 sind die umzufaltenden Folienbereiche vom
Umfaltteil T€ bereits erfaßt und schräg nach oben am
1^ Messer 9 vorbeigeführt. Dabei taucht das Messer 9
in den Schlitz 16 des Umfaltteils 10 unter Einschneiden des randoffenen Einschnittes in die Folienbahn 1
ein. Der genaue Ablauf des Einschneid- und Umfaltvorganges wurde bereits weiter oben beschrieben.
2^ Rechts in Fig.7 ist in einer Draufsicht die Stellung
der umzufaltenden Foli'enbereiche 11 relativ zur Folienbahn
1 dargestellt. Hierbei sind die Faltlinien mit FL bezeichnet. Fig.8 zeigt eine der Fig.7 nachfolgende
Phase, in welcher die hochgefalteten Folienbereiche 11 senkrecht zur ° Folienbahn 1 stehen.
Gemäß Fig. 9 ist der Umfaltvorgang bereits beendet. Die umzufaltenden Folienbereiche 11 sind völlig auf
sich selbst zurückgefaltet und werden von dem in der
Endstellung (siehe auch Fig.4) befindlichen Umfaltteil
10 auf den Gegenhalter 19 niedergehalten.
Gemäß Fig.10 wird das Umfaltteil 10 bereits wieder in Richtung PE seiner Ausgangsstellung A bewegt.
Der Gegenhalter 19 befindet sich gerade am Beginn der Rückführbewegung in Richtung BE seiner Ruhestellung
R. Das gegenüber dem Umfaltteil 10 verzögerte Einsetzen der Rückbewegung des Gegenhalters 19 ist bedingt
durch die Langlochführung des Gegenhaltergelenks 42 in der Koppelverlängerung 46. Erst wenn das folienbahnäußere
Ende des Langlochs 47 an das Gegenhaltergelenk 42 anschlägt, erfolgt die Rückbewegung des Gegenhalters
19 gegen die Rückhaltekraft der Zugfeder 48.
Fig. 11 zeigt?' eine zweite Ausführung der Schneidan-
Ordnung. Diese besteht hier aus einem Messer 52, das
in einer Klemmhalterung 521 befestigt ist. Die Klemmhalterung 521 selbst ist um eine Achse 53 am
Rahmen 12 verschwenkbar gelagert. Die Verstrebung 45 der Gegenhalterschwinge 37 weist an seinem unteren Ende
eine Rolle 54 auf, die bei der Bewegung des Gegenhalters 19 in seiner Arbeitsstellung AR an einer Schrägfläche
55 der Klemmhalterung 521 entlanggleitet und diese gegen die Kraftwirkung einer Feder 56 nach unten verschwenkt.
Dabei schneidet das Messer 52 einen rand-
offenen Einschnitt vor Beginn des Umfaltvorganges ein (siehe gestrichelte Linien).
Fig.12 zeigt eine dritte Ausführung der Schneidanordnung.
Hierbei ist ein Messer 57 an der Verstrebung
45 der Gegenhalterschwingen 37 derart angeordnet, daß es mit seiner Schneide über den Gegenhalter 19
in Richtung zur Folienbahn 1 hinausragt. Dadurch wird bewirkt, daß das Messer 57 während der Bewegung des
Gegenhalters 19 von seiner Ruhestellung R in seine Arbeitsstellung AR (siehe gestrichelte Linien) den
randoffenen Einschnitt vor Beginn des Umfaltvorganges in die Folienbahn 1 einschneidet.
Natürlich ist es auch möglich, anstelle eines Messers einen feinen Draht oder sogar einen Laserstrahl zum Einschneiden
des Einschnitts zu verwenden. 5
- Leerseite -
Claims (8)
1. Verfahren zum Herstellen eckiger, mit an den Deckelenden Aufreißlaschen aufweisender Deckel aus einer
Folienbahn, welche an wenigstens einen ersten ihrer beiden Längsränder zur Bildung wenigstens eines
randoffenen Einschnittes eingeschnitten wird, worauf zur Bildung der Aufreißlaschen die beidseitig des
Einschnittes angeordneten Folienbereiche entlang je einer Faltlinie auf sich selbst zurückgefaltet
werden und die Folienbahn zur Bildung der Deckel abgelängt wird, dadurch gekennzeichnet
, daß die beidseitig des Einschnittes angeordneten Folienbereiche (11) um jeweils eine
vom ersten Längsrand (7) schräg bis zum
Einschnitt verlaufende Faltlinie (FL) umgefaltet werden und die Folienbahn (1) entlang und in Fortsetzung
des Einschnittes abgelängt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Einschnitt im
wesentlichen während des Umfaltens der ihm zugeordneten Folienbereiche (11) eingeschnitten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die umzufaltenden
Folienbereiche (11) beidseitig der Schneidebene (ME) einer stationären Schneidanordnung (9)
zum Einschneiden des Einschnittes gehalten und unter kontinuierlichem Einschneiden an der Schneidanordnung
(9) in Faltrichtung (P) vorbeibewegt und weiter umgefaltet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r ch
gekennzeichnet, daß die umzufaitenden
Folienbereiche (11) beidseitig der Schneidebene
(ME) einer beweglich angeordneten Schneidanordnung (52, 57) ergriffen werden, die Schneidanordnung
(52,57) unter Einschneiden des Einschnitts gegen die Folienbahn (1) bewegt wird und die Folienbereiche
(11) umgefaltet werden.
5. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 1J, dadurch gekennzeichnet,
ou daß der Einschnitt im wesentlichen normal zur Längsachse
der Folienbahn (1) eingeschnitten wird.
6. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an beiden Folienbahn-Längsrändern (7,8) miteinander fluchtende Einschnitte eingeschnitten werden
und die Folienbahn (1) entlang und in Fortsetzung der Einschnitte abgelängt wird.
7. Vorrichtung zum Herstellen eckiger, an den Deckelecken Aufreißlaschen aufweisender Deckel aus einer Folienbahn
mit einem die Folienbahn haltenden Rahmen, wenigstens einer Schneidanordnung zum Einschneiden eines
randoffenen Einschnittes in die Folienbahn an wenigstens einem ersten ihrer beiden Folienbahn-Längsränder,
sowie mit einer Umfaltanordnung mit einem Umfaltteil und einer Trennanordnung zum Ablängen der
Folienbahn zur Bildung der Deckel, wobei der Umfaltteil von einer auf einer Seite der Folienbahnebene befindlichen
Ausgangsstellung unter Umfalten der beidseitig der Schneidebene der. Schneidanordnung angeordneten
Folienbereiche auf sich selbst zurück zur Bildung der Aufreißlaschen in eine auf der anderen Seite der
Folienbahn befindliche , die Aufreißlaschen zumindest teilweise niederhaltende Endstellung und zurückbewegbar
ist, dadurch gekennzeichnet , daß das Umfaltteil (10)
zwei in Richtung zur Folienbahnmitte
unter einem Winkel V-förmig in einer Spitze zusammenlaufende Umfaitkanten (15) aufweist, daß sich die
Spitze in der Schneid-
ebene (ME) der Schneidanordnung (9,52,57) befindet, und daß die Trennanordnung (3) zum Ablängen der
Folienbahn (1) entlang und in Fortsetzung des Einschnittes ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Schneidanordnung
(9,52, 57) als ein mit seiner Schneidkante auf der der Ausgangsstellung (A) des Umfaltteils (10) gegenüberliegenden
Seite der Folienbahn (1) angeordnetes und relativ zur Folienbahn (1) bewegbares Messer (9,52,57)
ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichne t, daß das Umfaltteil (10)
als ein im wesentlichen dreiecksförmiger Plattenteil mit zwei seiner Stirnkanten die Umfaltkanten (15) darstellend
ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet , daß das Umfaltteil (10)
einen zumindest an seiner Spitze randoffenen, in der Schneidebene (ME) des Messers (9,52,57) verlaufenden
Schlitz (16) aufweist,dessen Breitenabmessung größer
als die Dickenabmessung des Messers (9,52,57) ist.
11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet
daß zumindest während des Umfaltens ein Gegenhalter
(19) mit zwei Gegenhalterkanten (22) auf der der Ausgangsstellung (A) des Umfalzteils (10) gegenüberliegenden
Seite der Folienbahn (1) in einer folienbahn-randnahen Arbeitsstellung (AR) angeordnet ist,
wobei die Gegenhalterkanten (22) eine Durchtritts-
Öffnung (20) für den Durchtritt des Umfaltteils (10) während des Umfaltens definieren.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Gegenhalterkanten
(22) in der Arbeitsstellung (AR) des Gegenhalters (19) vom ersten Folienbahn-Längsrand (7) ausgehend schräg
bis zur Schneidebene (ME) der Schneidanordnung (9,52, 57) verlaufend ausgebildet sind.
13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Gegenhalterkanten
(22) in einer Scheitelstelle (21) der Durchtrittsöffnung (20) zusammenlaufend ausgebildet sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet
, daß in der Arbeitsstellung (AR) des Gegenhalters (19) die Scheitelstelle (21) im Bereich des folienbahninneren Endes des Schneidbereichs
der Schneidanordnung (9,52,57) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14", d a d u r ch gekennzeichnet , daß die Umfaltkanten
(15) des Umfaltteils (10) und die Gegenhalterkanten (22) des Gegenhalters (19) mit gleichem Winkelbetrag
schräg zueinander verlaufend ausgebildet sind. 25
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß das Umfaltteil (10)
mit einem mindestens der Dicke der Folienbahn (1) entsprechenden Spiel durch die Durchtrittsöffnung (20)
hindurchtretbar ausgebildet ist.
17. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Umfaltteil (10) in seiner Endstellung (E)
^° oberhalb des in der Arbeitsstellung (AR) befindlichen
Gegenhalters (19) angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet
, daß die Gegenhalterkanten (22) in der Arbeitsstellung (AR) im wesentlichen parallel zur Ebene der
S Folienbahn (1) verlaufend angeordnet, sind.
19· Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
,11 bis 18, dadurch gekennzeichnet
, daß der Gegenhalter (19) plattenförmig *O ausgebildet ist.
20. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
11 bis 19, dadurch gekennzeichnet
.. daß der Gegenhalter (19) nach dem Umfalt-1^
Vorgang aus seiner Arbeitsstellung (AR) in eine
von der Endstellung (E) des Umfaltteils (10) entfernten Ruhestellung (R) bewegbar ist.
21. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
bis 20, d adurch gekennzeichnet
, daß ein »Stützblech (13) für die Folienbahn (1) unterhalb derselben am Rahmen (. 12,231 ,^rTO^geordnet
ist und einen randoffenen Einschnitt (18)
für den Durchtritt des Umfaltteils (10) aufweist. 25
22. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche bis 21, dadurch gekennzeichnet
, daß das Umfaltteil (10) von seiner Ausgangsstellung (A) ,in der die Umfaltkanten (15)
parallel zur Ebene der Folienbahn (1) angeordnet sind, translatorisch in seine Endstellung (E)
und zurück bewegbar ist.
23. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Umfaltteil (10) von der Ausgangsstellung (A) zur Endstellung (E) entlang einer
den Folienbahn-Längsrand (7,8) schneidenden Kreisbahn bewegbar ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch
gekennzeichnet , daß der Mittelpunkt der Kreisbahn des Umfaltteils (10) in etwa
vertikal unterhalb des folienbahninneren Endes des Schneidbereichs der Schneidanordnung (9,52,57)
angeordnet ist.
25. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11
bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegenhalter (19) von seiner Ruhestellung (R) translatorisch in seine Arbeitsstellung (AR) und zurück
bewegbar ist.
20
20
2d. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 11
bis 2 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegenhalter (19) entlang einer 25
Kreisbahn bewegbar ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet
, daß der Mittelpunkt der
Kreisbahn des Gegenhalters (19) in etwa vertikal 30
oberhalb des folienbahninneren Endes des Schneidbereichs der Schneidanordnung (9,52,57) angeordnet
ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch 35
gekennzeichnet , daß die Kreisbahn des Gegenhalters (19) in der Ebene der Kreisbahn
des Umfaltteils (10) angeordnet ist.
* 2 9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
2 6 bis 2 8, dadurch gekennzeichnet , daß der Gegenhalter (19) mittels
einer gegenläufigen Gegenhalter-Doppelschwinge antreibbar ist, die eine angetriebene Gegenhalter-Antriebsschwinge
(35), eine im Rahmen (12,23) gelagerte Gegenhalterschwinge (37) und eine beide
verbindende Gegenhalterkoppel (40) aufweist, wobei
der Gegenhalter (19) am freien Ende einer Verlängerung (43) der Gegenhalterschwinge (37) über deren
Gegenhaltergelenk (42) hinaus angeordnet ist.
30. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 22 bis 2*9, dadurch gekennzeich-
1^ net, daß das Umfaltteil (10) mittels einer
gegenläufigen Umfalt-Doppelschwinge antreibbar ist, die eine angetriebene Umfalt-Antriebsschwinge (26),
einen Parallelkurbeltrieb (27) mit zwei am Rahmen (12,233) mittels Kurbellager (30) gelagerten, durch
eine Umfaltkoppel (31) verbundenen Kurbeln (29)
sowie einen an eirter Kurbel (29) des Parallelkurbeltriebs (27) angreifenden Koppelarm (28)
als Verbindung zur Umfalt-Antriebsschwinge (26) aufweist, wobei die Umfaltkoppel (31) des Parallel-
kurbeltriebs (27) als Halterung (34) für das Umfaltteil
(10) ausgebildet ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 29 und 30, d a d u r ch gekennzeichnet , daß die Gegenhalter-Antriebsschwinge
(35) und die Umfalt-Antriebsschwinge (26) als Arme eines um eine Antriebswelle (24) schwingend angetriebenen doppelarmigen Schwinghebels
ausgebildet sind.
* 3 2· Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche
29 bis 3J, dadurch gekennzeichnet , daß eine von dem Gegenhaltergelenk (42) der Gegenhalterschwinge (37) ausgehende
Koppelstange (49) mit einer im Rahmen (12,23) mittels eines Gegenhalterlagers (936) gelagerten
Komplementär-Gegenhalterschwinge (937) zur Bildung einer komplementären gegenläufigen Gegenhalter-Doppelschwinge
verbunden ist, wobei am freien Ende einer Verlängerung (943) der Komplementär-Gegenhalterschwinge
(937) über ihr Gegenhaiterlager (936) hinaus ein dem zweiten Folienbahn-Längsrand
(8) zugeordneter Komplementär-Gegenhalter
(19) angeordnet ist.
15
15
3. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 30 bis 3 2, dadurch gekennzeichnet
, daß eine Übertragungskoppel (50), die mit dem freien Ende einer Kurbelverlängerung (51) einer
Kurbel (29) des Parallelkurbeltriebs (27) über deren Kurbellager (30) ttinaus verbunden ist, an einer
Kurbel (929) eines Komplementär-Parallelkurbeltriebs (927) angreift, dessen Umfaltkoppel (931) als Halterung
(934) eines dem zweiten Folienbahn-Längsrand
2" (8) zugeordneten Komplementär-Umfaltteils (10)
ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche bis 33, dadurch gekennzeich-
net , daß die Gegenhalterkoppel (40) über das Gegenhaltergelenk (42) hinaus mit einer Koppelverlängerung
(46) ausgebildet ist, die ein Langloch (47) aufweist, in welchem das in der Ruhestellung
(R) des Gegenhalters (19) an dem der Folienbahnmitte abgewandten äußeren Langlochende angeordnete Gegenhaltergelenk
(42) verschiebbar gelagert ist und daß die Gegenhalterschwinge (37) durch eine an ihrer
Verlängerung (43) und am Rahmen (12,231) befestigte
Einrichtung (48) unter Vorspannung in Richtung der Arbeitsstellung (AR) des Gegenhalters (19) gehalten
ist.
^ 3 5. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 8
bis 3 4, dadurch gekennzeichnet
, daß jedes Messer (9) stationär angeordnet ist.
1^ 3 6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 8
bis 3 4, dadurch gekennzeichnet
, daß jedes Messer (52, 57) in seiner Messerebene (ME) beweglich angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet
, daß jedes Messer (52) am Rahmen mittels eines Gelenks (53) angelenkt und durch
ein Druckelement (54) am Gegenhalter (19, 37) während dessen Bewegung in die Arbeitsstellung (AR) gegen die
Vorspannung einer Feder (56) in Richtung zur Folienbahn (1) zwecks Einschneiden des Einschnitts verschwenkbar
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3 6, dadurch gekennzeichnet , daß jedes Messer (57)
am Gegenhalter (19,37) über dessen Unterseite in Richtung zur Folienbahn (1) hervorstehend angeordnet ist.
9· Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7
30
bis 3 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Trennanordnung (3) in die Schneid-
und Umfaltanordnung (5,6) integriert ist.
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