DE3407014A1 - Karl-fischer-reagenz und verfahren zur bestimmung von wasser mit hilfe dieses reagenzes - Google Patents
Karl-fischer-reagenz und verfahren zur bestimmung von wasser mit hilfe dieses reagenzesInfo
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Description
Merck Patent Gesellschaft mit beschränkter Haftung Darmstadt
den 22.Februar 1984
Karl-Fischer-Reagenz und Verfahren zur Bestimmung von Wasser mit Hilfe
dieses Reagenzes
Merck Patent Gesellschaft
mit beschränkter Haftung
Darmstadt
mit beschränkter Haftung
Darmstadt
Karl-Fischer-Reagenz
und Verfahren zur Bestimmung von Wasser mit Hilfe dieses Reagenzes
Die Erfindung betrifft ein modifiziertes Karl-Fischer-Reagenz zur Bestimmung von Wasser, das einen Pyridinersatz,
Schwefeldioxid und Jod enthält, sowie ein Verfahren zur Bestimmung von Wasser mit Hilfe dieses Reagenzes
.
Aus der Literatur ist eine Reihe von Vorschlägen bekannt, Pyridin im Karl-Fischer-Reagenz durch andere
Substanzen zu ersetzen. In Anal. Chim. Acta 94, 395 (1977) wird Natriumacetat als Ersatz für Pyridin verwendet.
Dieser Ersatz bringt jedoch gewisse Nachteile mit sich. Es bildet sich z.B. mit dem als Lösungsmittel
verwendeten Alkohol Essigsäureester, wobei Wasser frei wird, das bei einer Wasserbestimmungsmethode naturgemäß
stört. Die Lösungen sind deshalb nicht stabil, ihr Blindwert nimmt stetig zu.
PAT LOG 3/7 211283 COPV
Im GB-Patent 728 947 sind außer Acetaten auch Alkoholate, Phenolate und Metallsalze schwacher organischer
Säuren als Ersatz für Pyridin genannt. Die Überprüfung der in der Patentschrift genannten Substanzen
ergab, daß diese als Pyridinersatz ungeeignet sind, teils wegen nicht ausreichender Löslichkeit,
teils wegen nicht genügender Stabilität der Fertiglösungen.
Um diese Nachteile zu umgehen, wurde in neuester Zeit versucht, Pyridin durch aliphatische Amine in
einem bestimmten Molverhältnis zu Schwefeldioxid oder auch durch heterocyclische Verbindungen zu
ersetzen (EP 35 066). Aber auch dieser Pyridinersatz weist noch Nachteile auf, weil die Stabilität
des Endpunktes mit der Menge des zu titrierenden Wassers schwankt.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein modifiziertes Karl-Fischer-Reagenz zur Verfügung zu stellen,
das stabil ist, exakte Analysenergebnisse liefert und einen möglichst stabilen Endpunkt auch
bei variabler Wassermenge zeigt.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß ein solches Karl-Fischer-Reagenz erhalten werden kann, wenn anstelle
von Pyridin bzw. anderen stickstoffhaltigen Heterocyclen oder Aminen in den bekannten Karl-Fischer-Reagenzien
eine Verbindung aus der Gruppe der Guanidine, Amidine, Imidoester, Isoharnstoffe,
Isothioharnstoffe und/oder Cyanamid oder deren Salze mit einer schwachen organischen Säure, vorzugsweise
einer aromatischen Carbonsäure, verwendet wird.
PAT LOG 3/7 211283
. 5.
Diese Substanzen sind in der Reagenzlösung sehr gut löslich, reagieren mit Alkoholen praktisch nicht
unter Esterbildung, sind sehr lagerstabil und
zeigen stabile Endpunkte auch bei der Titration über einen großen Wasserbereich.
Ein zusätzlicher Einsatz von Säuren im Karl-Fischer-Reagenz wird zwar auch in der EP 35 066 erwähnt, jedoch
liefern die dort genannten Säuren keine für das erfindungsgemäße Reagenz brauchbaren Salze (bei Verwendung
von Schwefelsäure, Jodwasserstoffsäure) oder das Reagenz wird durch den Säurezusatz instabil (bei
Verwendung von Ameisensäure, Oxalsäure, Essigsäure).
Gegenstand der Erfindung ist ein Karl-Fischer-Reagenz zur Bestimmung von Wasser, enhaltend einen Pyridinersatz,
Schwefeldioxid und Jod, das dadurch gekennzeichnet ist, daß als Pyridinersatz mindestens eine
Verbindung aus der Gruppe der Guanidine, Amidine, Imidoester, Isoharnstoffe, Cyanamid oder deren Salze
mit einer schwachen organischen Säure vorliegt.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Bestimmung von Wasser mit Hilfe des genannten Karl-Fischer-Reagenzes.
Das erfindungsgemäße Karl-Fischer-Reagenz besteht entweder aus zwei Lösungen, einem Lösemittel und
einem Titriermittel, oder aus einem sogenannten Einkomponentenreagenz, das alle Bestandteile in
einer einzigen Lösung enthält. Das Lösemittel enthält Schwefeldioxid und den Pyridinersatz in einem
Lösungsmittel und dient zur Aufnahme der auf ihren Wassergehalt zu untersuchenden Probe. Das" Titriermittel
ist eine auf einen konstanten Titer eingestellte Lösung von Jod in einem Lösungsmittel.
PAT LOG 3/7 211283 COPY
Lösemittel und Titriermittel können aber auch, wie bereits erwähnt, als Einkomponentenreagenz vorliegen.
Dieses ist ausreichend stabil, um in üblicher Weise als Titrierflüssigkeit eingesetzt zu werden. Das Einkomponentenreagenz
ist besonders dann von Vorteil, wenn die zu untersuchende Substanz in einem anderen
Lösungsmittel besser löslich ist als in dem im Lösemittel enthaltenen Lösungsmittel. In diesem Fall ist
auch die Reaktionsgeschwindigkeit nicht von der Lösegeschwindigkeit abhängig.
Geeignete Pyridinersatzmittel nach der Erfindung sind
Guanidinderivate wie Mono-, Di-, Tri- und Tetraalkylguanidin, ggf. substituiertes Mono-, Di-, Tri- und
Tetraphenylguanidin, die sowohl im Phenylkern als auch an den Stickstoffatomen substituiert sein können,
sowie deren Salze mit schwachen Säuren wie Benzoesäure, Salicylsäure usw. Amidine wie Benzamidin,
Acetamidin und Alkylamidine, deren Stickstoffatome durch Phenyl- und/oder Alkylgruppen substituiert
sein können sowie deren Salze. Imidoester wie 2-Alkyloxazolin, vorzugsweise 2-Methyloxazolin,
2-Ethyloxazolin, 2-Propyloxazolin oder 2-Phenyloxazolin.
Isoharnstoffe wie O-Methylisoharnstoff, O-Ethylisoharnstoff,
O-Propylisoharnstoff und Cyanamid.
Zur Salzbildung mit diesen Verbindungen geeignete schwache Säuren sind z.B. aromatische Carbonsäuren
wie Benzoesäure, ihre 2-Monoalkyl- oder 2,6-Dialkylderivate,
insbesondere die Methyl- und Ethylderivate, Salicylsäure und deren Derivate.
Die Salze haben den Vorteil, daß sie neben ihrer Wirkung als Base noch eine das Reaktionsmilieu
, puffernde Wirkung haben. Das ist insbesondere in saurem oder basischem Milieu wichtig, weil die Verwendung
von weniger pufferden freien Basen bereits bei niedrigen Wassergehalten der Probe unbrauchbare
Ergebnisse liefert.
COPY
PAT LOG 3/7 211283
Besonders bevorzugt für das erfindungsgemäße Reagenz
sind Guanidiniumbenzoat, Tetramethylguanidin, Benzamidin,
Benzamidiniumbenzoat, Acetamidin, Acetamidiniumbenzoat, N-Phenyl-N1,N!dimethylacetamidin,
O-Methylisoharnstoffsalicylat, 2-Methyloxazolin,
Cyanamid.
Das molare Verhältnis von erfindungsgemäßer Verbindung zu Schwefeldioxid liegt im Bereich von 0,5:1
bis 3:1, vorzugsweise von 1:1 bis 1,5:1.
Als Lösungsmittel sowohl für das Löse- als auch für das Titriermittel eignen sich alle in der Literatur
zu diesem Zweck beschriebenen Lösungsmittel, vorzugsweise Alkohole und/oder Glykole, insbesondere
niedere Alkohole wie Methanol, Ethanol, Propanol usw. sowie Ethylenglykol und Ethylenglykolmonoalkylether
und auch Chloroform. Die Lösungsmittel können einzeln oder in einem beliebigen Mischungsverhältnis
verwendet werden. So ist es z.B. möglich, den erfindungsgemäßen Pyridinersatz in einem Alkohol oder
in einem Glykol oder in einem beliebigen Mischungsverhältnis von Alkoholen, Glykolen oder Mischungen
beider Lösungsmitteltypen zu lösen, mit der notwendigen Menge Schwefeldioxid zu versetzen und im Falle
der sogenannten Einmallösung noch zusätzlich Jod hinzuzugeben.
Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Pyridinersatzmittel ergeben sich eine Reihe von Vorteilen:
Der Umschlag am Äquivalenzpunkt ist deutlicher und stabiler als mit den herkömmlichen Karl-Fischer-Reagenzien;
das Reagenz hat eine bessere Löslichkeit und damit eine größere Anwendungsbreite, es ist insgesamt
umweltfreundlich und preiswert.
PAT LOG 3/7 211283
"^" 3A070H
. ο*
Mit dem erfindungsgemäßen Karl-Fischer-Reagenz kann der Endpunkt der maßanalytischen Wasserbestimmung
visuell, photometrisch oder elektrometrisch (Dead-Stop-Methode, coulometrische Methode) bestimmt werden.
Das Reagenz eignet sich sowohl für den Einsatz im Titrierautomaten als auch als Feldmethode. Bei
der Feldmethode empfiehlt sich der Ersatz des Methanols durch die genannten Lösungsmittel mit niedrigem
Dampfdruck. Die Titration erfolgt generell unter Ausschluß von Luftfeuchtigkeit. Bervorzugt ist heute
die elektrometrische Titration, insbesondere die sogenannte Dead-Stop-Methode.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
A. Zweikomponentenreagenzien
Beispiel 1
20
20
Zur Herstellung des Lösemittels und des Titriermittels werden die jeweiligen Substanzen in dem
entsprechenden Lösungsmittel gelöst:
a) Lösemittel:
272 g Guanidiniumbenzoat (1,5 M) und 64 g Schwefeldioxid (1 M) in
1 1 Methanol
b) Titriemittel:
85 g Jod in 1 1 Methanol
PAT LOG 3/7 211283
Die auf ihren Wassergehalt zu untersuchende Substanz wird je nach dem geschätzten Wassergehalt
in 20 ml des Lösemittels gelöst und mit dem Titriermittel unter ständigem Rühren
unter Ausschluß von Luftfeuchtigkeit bis zum Endpunkt titriert.
Es werden folgende Karl-Fischer-Lösungen hergestellt:
a) Lösemittel: <
173 g Tetramethylguanidin (1,5 M) und
96 g Schwefeldioxid (1,5 M) in 1 1 Ethanol
b) Titriemittel:
85 g Jod in 1 1 Ethanol
Mit diesen Lösungen werden die gleichen Ergebnisse erzielt wie mit den Lösungen -nach Beispiel 1. Die Ergebnisse ändern sich auch nicht
nach teilweisem oder vollständigem Ersatz des
Ethanols durch Ethylenglykolmonomethylether.
Beispiel 3
30
30
Es werden folgende Karl-Fischer-Lösungen hergestellt:
PAT LOG 3/7 211283
a) Lösemittel:
160 g N-Phenyl-Nr,N'-dimethylacetamidin
(1 M) und
60 g Schwefeldioxid (0,94 M) in 11 Methanol
b) Titriemittel:
85 g Jod in 1 1 Methanol
Mit diesen Lösungen werden die gleichen Ergeb
nisse erzielt wie mit den Lösungen nach Beispiel 1 und 2.
Es werden folgende Karl-Fischer-Lösungen hergestellt:
a) Lösemittel:
77 g Benzamidin (1,5 M) werden in
1 1 Methanol gelöst und unter Rühren werden 32 g Schwefeldioxid (0,5 M) eingeleitet.
b) Titriemittel wie in Beispiel 3.
Mit diesem Reagenz werden analoge Analysenergebnisse erhalten wie mit dem Reagenz nach
Beispiel 1.
30
30
PAT LOG 3/7 211283
Es werden folgende Karl-Fischer-Lösungen hergestellt:
5
5
a) Lösemittel:
182 g Benzamidiniumbenzoat (1 M) werden in
1 1 Methanol suspendiert und unter Rühren werden 38 g Schwefeldioxid (0,6 M) eingeleitet.
■
b) Titriemittel wie in Beispiel 3.
Auch dieses Reagenz liefert analoge Ergebnisse wie das nach Beispiel 1.
15
15
Es werden folgende Karl-Fischer-Lösungen her- *
gestellt: j
a) Lösemittel: ~Ä
63 g Cyanamid (1,5 M) werden in i'l
1 1 Methanol gelöst und unter Rühren werden ?1 *·
96 g Schwefeldioxid (1,5 M) eingeleitet".
b) Titriermittel wie in Beispiel 3.
Dieses Reagenz ist erst nach mehrtägigem Stehen verwendbar und liefert ausgezeichnete Analysen
ergebnisse.
copy
PAT LOG 3/7 211283 ~
B. Einkomponentenreagenzien
Beispiel 7
Beispiel 7
Es wird eine Einkomponentenlösung hergestellt
aus
543 g Guanidiniumbenzoat (3 M), 128 g Schwefeldioxid (2 M) und
160 g Jod in
1 1 Ethylenglykolmonomethylether
Die auf ihren Wassergehalt zu untersuchende Substanz wird in 20 ml eines Löungsmittels gelöst
und mit der Einkomponentenlösung titriert.
1 ml dieser Lösung entspricht 5,4 mg Wasser.
Beispiel 8
20
20
Es wird eine Einkomponentenlösung hergestellt aus
259 g Tetramethylguanidin (2,25 M), 128 g Schwefeldioxid (2 M) und
160 g Jod in
1 1 Ethylenglykolmonomethylether
Die auf ihren Wassergehalt zu untersuchende Substanz wird in 20 ml eines Löungsmittels ge
löst und mit der Einkomponentenlösung titriert, 1 ml dieser Lösung entspricht 5,5 mg Wasser.
PAT LOG 3/7 211283
♦ /13 ·
Eine Einkomponentenlösung wird hergestllt durch Suspendieren von
5
5
485 g Benzamidiniumbenzoat (2,7 M) in
1 1 Ethylenglykolmonomethylether. 128 g Schwefeldioxid (2 M) werden unter Rühren
eingeleitet und anschließend 62,5 g Jod zugeben.
Die Bestimmung erfolgt analog Beispiel 6. Der Faktor dieser Lösung beträgt 3,0 d.h. 1 ml der
Lösung zeigt 3 mg Wasser an. 15
Es wird eine Einkomponentenlösung hergestellt
aus
20
20
175 g Acetamidin (3 M)
128 g Schwefeldioxid (2 M) und
170 g Jod in
1 1 Ethylenglykolmonomethylether . 25
Der Faktor dieser Lösung beträgt 5,7.
PAT LOG 3/7 211283
34Ö70U
Es wird eine Einkomponentenlösung hergestellt aus
542 g Acetamidiniumbenzoat (3 M), 113 g Schwefeldioxid (1,77 M) und
170 g Jod in
1 1 Ethylenglykolmonomethylether
Der Faktor dieser Lösung beträgt 5,3
Beispiel 15
Es wird eine Einkomponentenlösung hergestellt aus
637 g O-Methylisoharnstoffsalicylat (3 M),
128 g Schwefeldioxid (2 M) und
160 g Jod in
1 1 Ethylenglykolmonomethylether
Der Faktor dieser Lösung beträgt 5,3. 25
Es wird eine Einkomponentenlösung hergestellt aus
637 g O-Methylisoharnstoffsalicylat (3 M), 64 g Schwefeldioxid (1 M) und
80 g Jod in 11 Ethylenglykolmonomethylether
Der Faktor dieser Lösung beträgt 3,0.
O PAT LOG 3/7 211283
Es wird eine Einkomponentenlösung hergestellt aus 5
255 g 2-Methyloxazolin (3 M),
190 g Schwefeldioxid (3 M) und 170 g Jod in
1 1 Ethylenglykolmonomethylether 10
Der Faktor dieser Lösung beträgt 5,8.
C. Coulometrische Reagenzien 15
Zur Durchführung einer coulometrischen Wasserbestimmung werden folgende Lösungen verwendet:
20
a) Kathodenlösung:
272 g Guanidiniumbenzoat (1,5 M) und 64 g Schwefeldioxid (1 M) werden in
einer Mischung von 0,7 1 Methanol und
0,3 1 Chloroform gelöst.
b) Anodenlösung:
Analog a), jedoch mit Zusatz von 6 g Jod. 30
PAT LOG 3/7 211283
.W. 34070H
Es werden folgende Lösungen hergestellt:
a) Kathodenlösung:
173 g Tetramethylguanidin (1,5 M), 96 g Schwefeldioxid (1,5 M) in
0,7 1 Methanol und
0,3 1 Chloroform
■ ,
b) Anodenlösung:
Analog a), jedoch mit Zusatz von 6 g Jod.
Es werden folgende Lösungen hergestellt:
a) Kathodenlösung:
160 g N-Phenyl-N1,N'-dimethylacetamidin
(1 M),
60 g Schwefeldioxid (0,94 M) in 1 1 Methanol
b) Anodenlösung:
Analog a), jedoch mit Zusatz von 6 g Jod.
Beispiel 18
30
30
Es werden folgende Lösungen hergestellt:
a) Kathodenlösung:
Analog dem Lösungsmittel nach Beispiel 4, 35
PAT LOG 3/7 211283
Art 3AÖ70H
b) Anodenlösung:
Analog a), jedoch mit Zusatz von 6 g Jod.
Es werden folgende Lösungen hergestellt:
a) Kathodenlösung:
Analog dem Lösemittel nach Beispiel 5
b) Anodenlösung:
Analog a), jedoch mit Zusatz von 2 g Jod.
Es werden folgende Lösungen hergestellt:
a) Kathodenlösung:
Analog dem Lösungsmittel nach Beispiel 6
b) Anodenlösung:
Analog a) r jedoch mit Zusatz von 2 g Jod.
PAT LOG 3/7 211283
Claims (3)
1. Karl-Fischer-Reagenz zur Bestimmung von Wasser, enthaltend einen Pyridinersatz, Schwefeldioxid und Jod,
dadurch gekennzeichnet, daß als Pyridinersatz min- £ destens eine Verbindung aus der Gruppe der Guanidine,
Amidine, Imidoester, Isoharnstoffe, Cyanamid oder deren Salze mit einer schwachen organischen
Säure vorliegt.
2. .Karl-Fischer-Reagenz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Pyridinersatz Guanidiniumbenzoat, Tetramethylguanidin, Benzamidin, Benzamidiniumbenzoat,
Acetamidin,. Acetamidiniumbenzoat, N-Phenyl-N1 ,N1- ·· J
dimethylacetamidin, O-Methylisoharnstoffsalicylat, u !
2-Methyloxazolin und/oder Cyanamid vorliegt.
3. Verfahren zur Bestimmung von Wasser mit Hilfe des Karl-Fischer-Reagenzes nach den Ansprüchen 1 und 2.
PAT LOG 3/7 211283
COPY
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE3407014A DE3407014A1 (de) | 1984-02-27 | 1984-02-27 | Karl-fischer-reagenz und verfahren zur bestimmung von wasser mit hilfe dieses reagenzes |
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|---|---|---|---|
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| DE3407014C2 DE3407014C2 (de) | 1993-04-22 |
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