DE3405759A1 - Seilflasche - Google Patents
SeilflascheInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/04—Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
- B66D3/06—Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage with more than one pulley
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Seilflasche mit einer oder mehreren auf
- einer Lagerachse gelagerten Seilrollen, mit beidseitig der Seilrollen auf der Lagerachse befestigten Deckelwangen und mit einem Verankerungsmittel für die Seilflasche. Im Rahmen der Erfindung ist unter dem Verankerungsmittel auch ein Aufhängemittel zu verstehen.
- Ein ständiges Problem bei den bekannten Seilflaschen dieser Ausführungsform ist einerseits in ihrem Eigengewicht und andererseits in ihrer Bauhöhe mit tiefliegendem Lastanhängepunkt zu sehen. Denn bei den Verankerungs- bzw. Aufhängemitteln handelt es sich regelmäßig um einen auf der Oberseite der betreffenden Seilflasche gelagerten Lasthaken oder Querbolzen. Hinzu kommt, daß Lasthaken und Querbolzen aufgrund ihrer relativ kleinen Biegeradien bei Einsatz von Seilen oder Gurten zum Aufhängen der Seilflaschen Deformationen in diesen Aufhängemitteln hinterlassen, zumal aus Gründen der Gewichtsersparnis in der Praxis regelmäßig zu kleine Seilflaschen verwendet werden. Daraus wiederum resultieren im Zugseil bleibende Deformationen. - Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Seilflasche der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die sich durch eine bei größer werdenden Seilrollen progressiv zunehmende Gewichtsverminderung ebenso auszeichnet wie durch vergrößerte Biegeradien für das Verankerungs- bzw. Aufhängemittel sowie durch eine beachtliche Reduzierung ihrer Bauhöhe.
- Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Seilflasche dadurch, daß die Lagerachse als Hohlachse ausgebildet ist und die Deckelwangen im Bereich der Hohlachse Durchbrechnungen aufweisen, und daß das Verankerungsmittel als flexibles Verankerungsmittel bzw. flexibles Aufhängemittel ausgebildet und durch die Hohlachse sowie im Bereich der Durchbrechungen durch die Deckelwangen hindurchgeführt ist. - Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß die Verankerung bzw. Aufhängung der erfindungsgemäßen Seilflasche im Bereich der Hohlachse und folglich nahe der Lagerachse für die Seilrollen erfolgt. Folglich kann auf den sonst auf der Seilflasche gelagerten Lasthaken oder Querbolzen verzichtet werden und wird die Bauhöhe entsprechend reduziert. Da das flexible Verankerungs- bzw. Aufhängemittel gleichsam über die Breite der Hohlachse als Schlinge geführt ist, entsteht ein beachtlicher vergrößerter Biegeradius für das Verankerungs- bzw. Aufhängemittel.
- Die Gewichtsverminderung resultiert nicht nur aus dem Verzicht auf den sonst üblichen Lasthaken oder Querbolzen, sondern darüber hinaus können Seilrollen mit größeren Durchmessern eingesetzt werden, ohne daß eine Vergrößerung des sonst erforderlichen Seilflaschenüberbaus für die Lagerung des Lasthakens oder Querbolzens erforderlich ist.
- Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt.
- So sieht die Erfindung vor, daß das Verankerungsmittel bzw. Aufhängemittel als Kette Seil, Gurt o. dgl. ausgebildet ist, die sich sämtlich durch die erforderliche Flexibilität auszeichnen. Nach einem Vorschlag der Erfindung mit selbständiger Bedeutung ist vorgesehen, daß die Hohlachse im Bereich des Überganges von ihrem Hohlraum bzw. der Hohlraumwandung zu ihren Stirnflächen verhältnismäßig große Radien oder verschleißfeste Einlagen bzw. Auflagen mit verhältnismäßig großen Radien aufweist, so daß das flexible Verankerungs - bzw. Aufhängemittel besonders geschont wird. Erfindungsgemäß ist die Hohlachse aus zwei Lagerringen und einem zwischen beiden Lagerringen angeordneten Wälzlager für die Seilrollen gebildet, wobei die inneren Ringflächen der Lagerringe und auch der Durchbrechungen verhältnismäßig große Radien aufweisen.
- Weiter sieht die Erfindung vor, daß die beiden Deckelwangen mittels den Hohlraum der Hohlachse durchdringender Verbindungsschrauben gegen die Hohlachse verspannt sind. Daraus resultiert eine verhältnismäßig einfache Montage für die Deckelwangen. Darüber hinaus sind zweckmäßigerweise die beiden Deckelwangen über sich diametral gegenüberliegende Seilentgleisungsschutzbleche mit Schrauben- oder Steckbolzen für deren Montage gegeneinander abgestützt. Die Seilentgleisungsschutzbleche weisen einen den Seilrollen entsprechenden Radius auf und sorgen durch die gegenseitige Abstützung der beiden Deckelwangen dafür, daß unzulässige Biegebeanspruchungen in den Deckelwangen nicht auftreten. - Ferner können die beiden Deckelwangen auf der Seilabgangsseite als Seilführungen ausgebildete Erweiterungen oder diese Erweiterungen Seilführungsplatten tragen, welche nur eine minimale seitliche Seilablenkung zulassen, wodurch sich die erfindungsgemäße Seilflasche zu Beginn einer Zugoperation selbsttätig nach der Zugrichtung ausrichtet. Endlich sieht die Erfindung vor, daß die beiden Deckelwangen auf ihrer Außenseite zwei mit vorgegebenem Abstand voneinander angeordnete Rippen als Verdrehsicherung für das zwischen den Rippen austretende Verankerungsmittel aufweisen. Denn das Verankerungs- bzw. Aufhängemittel wird gegen die Rippen anschlagen, wenn die erfindungsgemäße Seilflasche sich zu drehen versucht.
- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Seilflasche mit einer oder mehreren Seilrollen verwirklicht wird, die sich bei größer werdenden Seilrollen durch eine progressiv zunehmende Gewichtsverminderung auszeichnet.
- Größere Biegeradien für das flexible Verankerungs- bzw. Aufhängemittel sorgen für dessen Schonung und folglich erhöhte Lebensdauer.
- Endlich wird die Baulänge bzw. -höhe bei der erfindungsgemäßen Seilflasche selbst unter Berücksichtigung relativ großer Seilrollen erheblich reduziert, weil auf den sonst erforderlichen Überbau mit Lasthaken oder Querbolzen verzichtet werden kann. Im ganzen entsteht eine kompakte Seilflasche mit erhöhter Manipulations- und Funktionsfähigkeit.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Seilflasche im Axialschnitt und Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in Stirnansicht.
- In den Figuren ist eine Seilflasche mit zwei auf einer Lagerachse 1 gelagerten Seilrollen 2 dargestellt. Beidseitig der Seilrollen 2 sind Deckelwangen 3 auf der Lagerachse 1 befestigt. Außerdem weist die Seilflasche ein Verankerungs- bzw. Aufhängemittel 4 auf. Die Lagerachse ist als Hohlachse 1 ausgebildet. Die Deckelwangen 3 weisen im Bereich der Hohlachse 1 Durchbrechungen 5 auf. Das Verankerungsmittel ist als flexibles Verankerungsmittel 4 ausgebildet und durch die Hohlachse 1 sowie im Bereich der Durchbrechungen 5 durch die Deckelwangen 3 hindurchgeführt. Bei dem Verankerungsmittel 4 kann es sich um eine Kette, ein Seil, einen Gurt o. dgl. handeln.
- Die Hohlachse weist im Bereich des Überganges von ihrem Hohlraum bzw. der Hohlraumwandung zu ihren Stirnflächen verhältnismäßig große Radien R und/oder verschleißfeste Einlagen bzw. Auflagen mit verhältnismäßig großen Radien auf. Nach dem Ausführungsbeispiel ist die Hohlachse 1 aus zwei Lagerringen 6 und einem zwischen beiden Lagerringen 6 angeordneten Wälzlager 7 für die Seilrollen 2 aufgebaut, wobei die inneren Ringflächen der Lagerringe 6 die verhältnismäßig großen Radien R1 aufweisen . Das gleiche gilt für die Durchbrechungen 5 der die Lagerringe 6 zwischen sich aufnehmenden Deckelwangen 3.
- Die beiden Deckelwangen 3 sind mittels den Hohlraum der Hohlachse 1 durchdringender Verbindungsschrauben 8 gegen die Hohlachse 1 verspannt. Sie sind ferner über sich diametral gegenüberliegende Seilentgleisungsschutzbleche 9 mit Schrauben- und Steckbolzen 10 für die Montage der Seilentgleisungsschutzbleche gegeneinander abgestützt. Außerdem weisen die beiden Deckelwangen 3 auf der Seilabgangsseite als Seilführungen ausgebildete Erweiterungen 11 auf. Es besteht aber auch die Möglichkeit, daß diese Erweiterungen 11 Seilführungsplatten 12 tragen. Die beiden Deckelwangen 3 besitzen ferner auf ihrer Außenseite zwei mit vorgegebenem Abstand voneinander angeordnete Rippen 13 als Verdrehsicherung für das zwischen den Rippen 13 austretende flexible Verankerungsmittel 4.
Claims (8)
- Seilflasche Patentansprüche: 1. Seilflasche mit einer oder mehreren auf einer Lagerachse gelagerten Seilrollen, mit beidseitig der Seilrollen auf der Lagerachse befestigten Deckelwangen und mit einem Verankerungsmittel für die Seilflasche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Lagerachse als Hohlachse (1) ausgebildet ist und die Deckelwangen (3) im Bereich der Hohlachse (1) Durchbrechungen (5) aufweisen, und daß das Verankerungsmittel als flexibles Verankerungsmittel (4) ausgebildet und durch die Hohlachse (1) sowie durch die Deckelwangen (3) hindurchgeführt ist.
- 2. Seilflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungsmittel (4) als Kette, Seil, Gurt o. dgl. ausgebildet ist.
- 3. Seilflasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlachse (1) im Bereich des Überganges von ihrem Hohlraum zu ihren Stirnflächen verhältnismäßig große Radien oder verschleißfeste Einlagen bzw. Auflagen mit verhältnismäßig großen Radien aufweist.
- 4. Seilflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlachse (1) aus zwei Lagerringen (6) und einem zwischen beiden Lagerringen angeordneten Wälzlager (7) für die Seilrollen (2) gebildet ist und die inneren Ringflächen der Lagerringe (7) und der Durchbrechungen (5) verhältnismäßig große Radien (R, R1) aufweisen.
- 5. Seilflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Deckelwangen (3) mittels den Hohlraum der Hohlachse (1) durchdringender Verbindungsschrauben (8) gegen die Hohlachse verspannt sind.
- 6. Seilflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Deckelwangen (3) über sich diametral gegenüberliegende Seilentgleisungsschutzbleche (9) mit Schrauben- oder Steckbolzen (10) gegeneinander abgestützt sind.
- 7. Seilflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennr zeichnet, daß die beiden Deckelwangen (3) auf der Seilabgangsseite als Seilführungen ausgebildete Erweiterungen (11) aufweisen oder diese Erweiterungen Seilführungsplatten (12) tragen.
- 8. Seilflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Deckelwangen (3) auf ihrer Außenseite zwei mit vorgegebenem Abstand voneinander angeordnete Rippen (13) als Verdrehsicherung für das zwischen den Rippen (13) austretende Verankerungsmittel (4) aufweisen.
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