DE3404459A1 - Verfahren und vorrichtung zur auslage bogenfoermiger produkte in form eines schuppenstromes - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur auslage bogenfoermiger produkte in form eines schuppenstromesInfo
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Description
Anmelder: Fa. Albert-Frankentha1 AG, 6710 Frankenthal
Verfahren und Vorrichtung zur Auslage bogenförmiger Produkte in Form eines Schuppenst
~
roms
10
Die Erfindung betrifft gemäß einem ersten Erfindungsgedanken
ein Verfahren zur Auslage bogenförmiger Produkte, bei dem die zunächst überlappungsfrei transportierten Produkte verzögert und in Form eines Schuppenstroms weitertransportiert
werden, und geht gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken
auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens mit einem mittels eines zugeordneten Zuführorgans mit Produkten
beaufschlagbaren, mit einem mit gegenüber der Geschwindigkeit
des Zuführorgans reduzierter Geschwindigkeit laufenden Auslegeband zusammenwirkenden Schuppaggregat.
Bei der bekannten Schaufelradauslage werden die im Falz-
apparat bearbeiteten Produkte mittels einer Bandführung einem mit Schaufeln versehenen, sternförmigen Schaufelrad
zugeführt, in den durch die Schaufeln begrenzten Kammern abgebremst und nach einer Drehung des Schaufelrads von ungefahr
90° auf das Auslegeband abgelegt. Nachteilig hierbei ist, daß die dem Schaufelrad zugeführten Produkte infolge
ihrer kinetischen Energie sehr hart auf die Schaufeln bzw. den Schaufelradgrund aufschlagen und dabei abschmieren bzw.
gestaucht und beschädigt werden/können. Ein weiterer großer Nachteil besteht darin, daß es hierbei nicht möglich ist,
die Produkte eindeutig am Schaufelradgrund zur Anlage zu bringen. Der Grund hierfür ist darin zu sehen.daß bei Freigabe
der Produkte durch die das Schaufelrad beaufschlagende
Sandführung mehrere Einflußfaktoren, wie die Papierdicke,
die Seitenzahl, die 3eschaffenheit des Papiers und sogar
der Farbauftrag auf dem äußeren Bogen, dafür maßgebend sind, ob das jeweilige Produkt den Schaufelradgrund erreicht und
eventuell wieder zurückfedert oder vorher zwischen den Schaufeln hängenbleibt. Diese Ungenauigkeiten bleiben bei der
Ablage der Produkte auf dem Auslegeband erhalten. Seitlicher Versatz, ungleiche Produktabstände und schrSgliegende Bogen
im Bareich des auf dem Auslegeband erzeugten Schuppenstrom sind daher die Folge, Hierdurch wird jedoch eine Weiterverarbeitung
der ausgelegten Produkte sehr erschwert.
Bei der bekannten Slow-Down-Auslage werden die im Falzapparat
bearbeiteten Produkte mittels mehrerer Zylinder verzögert und ausgelegt. Die gefalzten Produkte werden dabei mittels
auf den miteinander zusanimenv/irkenden Zylindern stationär
angeordneter Greifer von Zylinder zu Zylinder übergeben und bei der übergabe ruckartig verlangsamt. Dies ist jedoch
nur soweit möglich, bis der durch den Falzvorgang entstandene
Freiraum zwischen den aufeinanderfolgenden Produkten aufgebraucht
ist- Will man die Produkte weiter verlangsamen, was für eine Auslage unbedingt erforderlich ist, muß der
Produktstrom gesplittet werden. Ein Übereinanderschuppen auf den Zylindern ist hierbei nicht möglich, da die auf
diesen stationär angeordneten Greifer zur übergabe zugänglich sein müssen. Da die Produkte hierbei wechselseitig
in verschiedene Ströme geleitet werden müssen, ergibt sich ein nicht unbeträchtlicher Aufwand. In diesem Zusammenhang
ist nämlich davon auszugehen, daß jedem Strom eine Abnahmebzw. Weiterverarbeitungsstation zugeordnet werden muß. Abgesehen
davon ergibt sich auch bei der bekannten Slow-Down-Auslage infolge der mehrmaligen übergabe und ruckartigen
Verzögerung der Produkte eine hohe Beanspruchung der Produkte und daher eine hohe Beschädigungsgefahr.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, unter Vermeidung der Nachteile und Beibehaltung
der Vorteile der bekannten Lösungen, ein Verfahren und eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art zu schaffen, das bzw.
die nicht nur eine schonende und saubere Verlangsamung der Produkte und eine genaue Ablage der Produkte auf dem Auslegeband
gestattet, sondern auch eine einströmige Auslage der Produkte ermöglicht.
Diese Aufgabe wird im Zusammenhang mit dem gattungsgemäßen Verfahren dadurch gelöst, daß die überlappungsfrei transprotierten
Produkte mit Hilfe verzögerbarer Greifer erfaßt, mittels dieser über eine die Bogenlänge überragende
Strecke transportiert, auf dieser Strecke allmählich gegenüber der Ubernahmegeschwindigkeit verzögert und bei Erreichen
etwa der Schuppenstromgeschwindigkeit wieder losgelassen
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werden.
Vorrichtungsmäßig wird die genannte Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß das Schuppaggregat eine an die Transportebene des Zuführorgans sich anschließende, eine die
Bogenlänge überragende Distanz zwischen dem Zuführorgan und dem Auslegeband überbrückende Stützeinrichtung und
mehrere zwischen Zuführorgan und Auslegeband umlaufende, die aufeinanderfolgenden, im Bereich zwischen dem Zuführorgan
und dem Auslegeband auf der Stützeinrichtung aufliegenden Produkte vom Zuführorgan übernehmende und auf
das Auslegeband ablegende Greiferreihen aufweist, die mittels eines Beschleunigungsgetriebes auf einem in Bewegungsrichtung
vom Zuführorgan zum Auslegeband sich erstreckenden Bahnabschnitt von etwa der Zuführorganggeschwindigkeit auf
etwa die Auslegebandgeschwindigkeit verzögerbar und auf dem anschließenden Bahnabschnitt in umgekehrter Weise beschleunigbar
sind.
Die Greifer bewerkstelligen einen Zwangstransport und eine
genaue Fixierung der Produkte auf dem Weg vom Zuführorgan zum Auslegeband und ermöglichen eine Freigabe der Produkte
zu einem genau definierten Zeitpunkt, so daß sich eine exakte gleichmäßige Ausrichtung der Produkte auf dem Auslegeband
ergibt. Schrägstellungen, seitlicher Versatz und ungleicher
Schuppenabstand etc. sind hierbei in vorteilhafter Weise
nicht zu befürchten, was eine Weiterverarbeitung der Produkte, z. B. mittels eines Paketauslegers, erleichert. Da
die Greifer im Verlauf jedes Umlaufs zunächst verzögert und anschließend wieder hoch beschleunigt werden, was mittels
an sich bekannter Beschleunigungsgetriebe, wie Kurventrieb, Kurbeltrieb etc., auf einfache Weise erreichbar ist, ergibt
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trotz der Aufnahme der Produkte durch Greifer die gewünschte Schuppung, so daß sämtliche Produkte in Form eines einzigen
Schupenstroms ausgelegt werden, was die Weiterverarbeitung dadurch erleichtert, daß lediglich eine Auslage- bzw. Weiterverarbeitungsstation
vorzusehen ist. Die durch die allmähliche Verzögerung bzw. Beschleunigung der Greifer bewerkstelligte
allmählich Verzögerung der abzubremsenden Produkte ergibt in vorteilhafter Weise eine sehr schonende Behandlung
der Produkte und ermöglicht daher hohe Stundenleistungen.
Eine besonders zu bevorzugende Weiterbildung der übergeordneten
Vorrichtung besteht darin, daß das Stützorgan als mit fester Geschwindigkeit umlaufende, vorzugsweise zylindrische
Trommel ausgebildet ist und daß die mittels des Beschle.unigungsgetriebes verzögerbaren bzw. beschleunigbaren Greiferreihen
eine der Tourenzahl der Trommel entsprechende Tourenzahl aufweisen und gegenüber dem Trommelmantel bewegbar gelagert
sind. Infolge der Umlaufbewegung der Trommel lassen sich hierbei Relativbewegungen zwischen den die Produkte
transportierenden Greifern und dem die Produkte abstützenden Stützorgan auf ein Minimum reduzieren, was eine besonders
schonende Behandlung der Produkte erwarten läßt. Zweckmäßig kann dabei die Trommel so ausgelegt sein, daß ihre Oberflächengeschwindigkeit
dem arithmetischen Mittel zwischen der Transportgeschwindigkeit des Zuführorgans und der Transportgeschwindigkeit
des Auslegeb-ands entspricht. Die hier vorgesehene Trommel ergibt gleichzeitig eine einen gebogenen
Verlauf der Greifer vorgebende gebogene Stützfläche, wodurch sichergestellt wird, daß die hinteren Enden der im Bereich
ihrer vorderen Enden von den Greifern erfaßten Produkte infolge der Fliehkraft nach radial außen gedrängt werden, was
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-y-H.
den Schuppvorgang erleichtert.
In zweckmäßiger Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann das Beschleunigungsgetriebe so ausgelegt werden, daß
die kleinste Geschwindigkeit der Greiferreihen um ein geringes maß größer als die Transportgeschwindigkeit des Auslegebands
ist. Hierdurch ergibt sich eine gestreckte Ablage der Produkte auf dem Auslegeband.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen können die Greiferreihen so angetrieben werden, daß ihre größte
Geschwindigkeit etwas kleiner als die Transportgeschwindigkeit des Zuführorgans ist. Hierbei ergibt sich ein automatischer
Einlauf der Produkte in die Greifer, was eine Produktnachrichtung im Bereich der Greifer ermöglicht.
In weiterer Ausgestaltung der übergeordneten Maßnahmen sind die Greifer aufeinanderfolgender Greiferreihen seitlich mit
Abstand gegeneinander versetzt und in seitlich mit Abstand gegeneinander versetzten Schlitzen des Trommelmantels aufgenommen.
Hierbei erg-ibt sich in vorteilhafter Weise zwischer
den Schlitzen stehenbleibende Stege und damit ein zusammenhängender Trommelmantel, was eine einfache seitliche Lagerung
der Trommel gestattet.
Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, daß die Greiferreihen auf jeweils zwei seitlichen, mit dem Beschleunigungsgetriebe
in Wirkverbindung stehenden, drehbar gelagerten Schwingen aufgenommen sind. Aufgrund der hierdurch
bewerkstelligten separaten Lagerung der einzelnen Greiferreihen
ergibt sich eine möglichst geringe, bei jedem Umlauf einen Beschleunigungs- und Verzöcjorungsvorgang durchführende
Masse.
Zweckmäßig kann die einen zylindrischen Mantel aufweisende
Trommel von einer koaxial angeordneten Welle durchsetzt sein, auf der die die einzelnen Greiferreihen aufnehmenden
Schwingen in Umfangs-richtung drehbar gelagert sind, wobei
die den einander gegenüberliegenden Enden der Greiferreihen
jeweils zugeordneten Schwingen nebeneinander angeordnet sind. Diese Maßnahme ergibt eine sehr kompakte Bauweise und eine
einfache Kinematik.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen können die Schwingen in drehschlüssigem Eingriff mit jeweils einem
um eine zu ihrer Schwenkachse exzentrische Achse mit gleichförmiger Geschwindigkeit rotierenden Mitnehmer stehen, dessen
Tourenzahl der gewünschten Tourenzahl der Greiferreihen, im Falle der Verwendung einer umlaufenden Trommel als Stützorgan
der Tourenzahl der Trommel, entspricht. Diese Maßnahmen ergeben einen Kurbeltrieb und damit eine besonders einfache
Ausgestaltung des Beschleunigungsgetriebes. Die hiermit erzielbare Geschwindigkeit weist in vorteilhafter Weise einen
sinusförmigen Verlauf auf, wobei sich die Umkehrpunkte umgebende, breite Bereiche mit annähernder Geschwindigkeitskonstanz ergeben. Hierdurch ist sichergestellt, daß die den
Greifern zugeführten Produkte nach der Übernahme noch verhältnismäßig schnell abtransportiert werden, so daß der jeweils
nachfolgende Bogen störungsfrei erfaßt werden kann. Gleichzeitig ist hierdurch sichergestellt, daß im Bereich
vor der Ablage der Produkte auf das Auflegeband keine nennenswerte Geschwindigkeitsänderung mehr stattfindet, was eine
saubere, gestreckte Ablage gewährleistet. Zweckmäßig können dabei die sämtlichen Schwingen zugeordneten Mitnehmer an einem
bezüglich der die Schwingen aufnehmenden Welle exzentrisch
gelagerten, von der Welle durchsetzten Drehkranz befestigt sein, der mit der gewünschten Tourenzahl antreibbar ist.
Hierdurch ergibt sich eine besonders einfache und kompakte Ausführung eines sämtlichen Schwingen zugeordneten Beschleunigungsgetriebes.
Eine weitere besonders zu bevorzugende Maßnahme kann darin bestehen, daß im Bereich der Verzögerungsstrecke der Greiferreihen
eine radial außerhalb der Auflagefläche der Stützeinrichtung
angeordnete, parallel hierzu verlaufende, in radialer Richtung nachgiebige, vorzugsweise als Bürste mit
zur Stützeinrichtung hinweisenden Borsten ausgebildete Abdeckeinrichtung vorgesehen ist. Diese verhindert in vorteilhafter
Weise, daß die Produkte aufgrund ihrer Fliehkraft nach außen peitschen können, sondern hält die Produkte in
Anlage an der Stützeinrichtung. Aufgrund der Elastizität in radialer Richtung ergibt sich jedoch ausreichend Raum
für die Schuppenbildung. Die vorzugsweise zur Anwendung kommende
Bürste gewährleistet einen besonders kleinflächigen Kontakt mit den hieran vorbeigeführten Produkten, was sich
positiv auf die Verhinderung eines Abschmierens auswirkt.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen könen
sich die Trommel und damit die Bewegungsbahn der Greifer auf dem Zuführorgan und dem Auslegeband abwickeln. Hierdurch wird
ein enger gegenseitiger Eingriff und damit eine besonders zuverlässige übergabe der Produkte ermöglicht. Mit Vorteil
kann das Zuführorgan als vorzugsweise mehrteilige Bandführung ausgebildet sein, die im Bereich vor der Trommel eine
Umlenkung aufweist. Hierdurch ist sichergestellt, daß das
Auslegeband etwa um 180° am Umfang der Trommel gegenüber der
das Zuführorgan bildenden Bandführung versetzt sein kann, so daß sich eine große Verzögerungsstrecke ergibt. Die
Mehrteiligkeit der Bandführung ermöglicht eine Abbremsung
der Produkte zur Verringerung des aufgrund des Falzvorgangs zwischen den einzelnen Produkten entstehenden Zwischenraums.
Weitere zweckmäßige Vortbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen
der übergeordneten Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausf ührungsbeispiel's
anhand der Zeichnung in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen .
In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 einen Radialschnitt durch eine bevorzugte Ausführung des erfindungsgemäßen Schuppaggregats
und
Figur 2 einen Längsschnitt durch die Anordnung gemäß Figur 1.
Die in einem einer Rotationsdruckmaschine nachgeordneten Falzapparat bearbeiteten Produkte werden zur Erzielung einer
einströmigen Auslage mittels einer Bandführung 1 einem Schuppaggregat 2 zugeführt und von diesem in Form eines
Schuppenstroms auf ein mit gegenüber der Bandführung entsprechend reduzierter Geschwindigkeit laufendes Auslegeband
3 gelegt. Der Aufbau und die Wirkungsweise eines FaIzapparats
sind an sich bekannt und bedürfen daher im vorliegenden Zusammenhang keiner Erläuterung mehr. In der Zeichnung
ist daher nur noch das dem Schuppaggregat 2 zugeordnete Ende
der vom Falzklappenzylinder kommenden Bandführung 1 dargestellt. Das den Zeichnungen zugrundeliegende Schuppaggregat
2 besteht aus einer mit fester Umlaufgeschwindigkeit umlaufenden
Trommel 4, die hier einem zylinderischen Mantel 5
aufweist, und aus mehreren, auf seitlichen, mit zur Trommelachse koaxialer Achse angeordneten Schwingen 6 aufgenommenen
Greiferreihen 7 mit durch zugeordnete Schlitze 8 des Trommelmantels 5 hindurchragenden Greifern 9. Die Bandführung 1
und das Auslegeband 3 tangieren die Trommel 4 mit etwa 180° Versetzung. Die Bandführung 1 besteht in an sich bekannter
Weise aus zwei die Produkte zwischen sich aufnehmenden Bändersätzen. Der obere Bändersatz ist über Trommel 4 hinweggeführt.
Der untere Bändersatz endet vor der Trommel. Im dabei sich ergebenden Zwickel können Leitzungen 10 mit zur
Transportebene der Bandführung paralleler Auflagefläche vorgesehen
sein. Das Auslegeband 3 besitzt lediglich einen Bändersatz, der hier den unteren Bereich der Trommel 4 untergreift
.
Die Greifer 9 des Schuppaggregats 2 sind so gesteuert, daß sie die mittels der Bandführung 1 der Trommel 4 zugeführten
Produkte beim Verlassen der ein der Trommel 4 ztJfSrdnetes Zuführorgan
bildenden Bandführung 1 erfassen, um den halben Trommelumfang herumführen und auf dem 180° gegenüber der
Bandführung 1 versetzten Auslegeband 3 ablegen. Der Antrieb der jeweils eine Greife-rreihe 7 aufnehmenden Schwingen 6
erfolgt mit der Tourenzahl der Trommel 4. Gleichzeitig werden die Schwingen 6 jedoch im Verlauf jeder Umdrehung so
beschleunigt und verzögert, daß sie bei der Übernahme der Produkte 11 eine etwa der Transportgeschwindigkeit der Bandführung
1 entsprechende Geschwindigkeit und beim Ablegen der Produkte 11 auf dem Auslegeband 3 eine etwa der Trans-
Portgeschwindigkeit des Auslegebands 3 entsprechende Geschwindigkeit
aufweisen. In der Regel entspricht die Geschwindigkeit des Auslegebands 3 etwa einem Drittel der
Geschwindigkeit der Bandführung 1. Aufgrund dieser Geschwindigkeitsdifferenz
laufen die das jeweils zugeordnete Produkte 11 im Bereich seiner Falzkante haltenden Greifer 9
unter das hintere Ende des jeweils vorausgehenden Produkts 11 ein. Die Produkte 11 werden daher trotz ihrer Aufnahme
durch die Greifer 9 in Form eines Schuppenstroms 12 auf dem Auslegeband 3 abgelegt, was eine einströ-mige Auslage und
eine genaue Positionierung der einzelnen Produkte ermöglicht, Bei der Herstellung von Falzprodukten entstehen durch den
Falzvorgang zwischen den einzelnen Produkten Lücken. Diese Lücken können bereits im Bereich der Bandführung 1 soweit
abgebaut werden, daß nur ein kleiner Freiraum verbleibt, der ein Eintauchen der Greifer 9 ermöglicht. Hierzu kann
die Bandführung 1 einfach mehrere mit gegeneinander abgestufter Geschwindigkeit angetriebene Abschnitte aufweisen.
Die Schwingen 6 können so angetrieben sein, daß die größte, bei der Übernahme der Produkte 11 benötigte Geschwindigkeit
der auf den Schwingen 6 aufgenommenen Greifer 9 der Transprotgeschwindigkeit der Bandführung 1 und damit der Geschwindigkeit
der aufzunehmenden Produkte 11 entspricht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Schwingen
so angetrieben, daß die maximale Geschwindigkeit der Greifer 9 die Transportgeschwindigkeit der Bandführung 1 leicht
untersteigt, so daß die zu übernehmenden Produkte 11 zuverlässig in die geöffneten Greifer 9 einlaufen und dabei einem
Ausrichtvorgang unterworfen werden. Die Greifer 9 jeder Greiferreihe 7 können zur Bewerkstel 1 igung einer sauberen
Ausrichtung mit fluchtenden Anlaufkanten versehen sein.
Die geringste, beim Auslassen und Ablegen der Produkte auf dem Auslegeband 3 benötigte Geschwindigkeit der auf den
Schwingen 6 aufgenommenen Greifer 9 kann der Transportgeschwindigkeit
des Auslegebands 3 entsprechen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel soll die minimale Greifergeschwindigkeit
die Transportgeschwindigkeit des Auslegebands 3 leicht überschreiten, so daß sich eine Streckung der
Produkte ergibt. Der Durchmesser der mit gleicher Tourenzahl die Schwingen 6 laufenden, eine Abstützeinrichtung
für die von den Greifern 9 geführten Produkte 11 bildenden Trommel 4 ist so bemessen, daß die Oberflächengeschwindigkeit
der Trommel 4 dem arithmetischen Mittel zwischen der größten und kleinsten Greifergeschwindigkeit, d. h. etwa
dem arithmetischen Mittel zwischen der Geschwindigkeit der Bandführung 1 und des Auslegebands 3 entspricht. Hierdurch
lassen sich die Relativbewegungen der Greifer 9 gegenüber dem Trommelmantel 5 während der Verzögerungs- und Beschleunigungsphase
auf ein Minimum reduzieren. Die den Greifern zugeordneten Schlitze 8 des Trommelmantels 5 sind daher vergleichsweise
kurz. Die Greifer 9 aufeinanderfolgender Greiferreihen 7 sind mit Abstand seitlich gegeneinander versetzt,
so daß sich zwischen den Schlitzen 8 Stege 13 und damit ein zusammenhängender Tromme!mantel 5 ergeben. Die Greifer 9 laufen
hier auf einer Kreisförmigen Umlaufbahn. Die von den Greifern 9 geführten Produkte 11 werden daher aufgrund der
hieran angreifenden Fliehkräfte nach radial außen gedrängt, so daß die Greifer 9 der jeweils nachfolgenden Greiferreihe
7 leicht unter das hintere Ende des von den Greifern 9 der jeweils vorauslaufenden Greiferreihe 7 erfassten Produkts
einlaufen können. Zusätzlich können die Greifer 9 mit keilförmigen Abweisnocken 14 versehen sein, wie der Übersichtlichkeit
halber in Figur 1 lediglich anhand eines Greifers
angedeutet ist. Wie Versuche gezeigt haben, ist dies bei gekrümmter Greiferbewegungsbahn jedoch nicht erforderlich.
Um zu verhindern, daß die von den Greifern 9 geführten Produkte aufgrund der hieran angreifenden Fliehkräfte zu
stark nach außen peitschen, ist der der Verzögerungsstrecke entsprechende Umfangsabschnitt der Trommel 4 zwischen der
Bandführung 1 und dem Auslegeband 3 von einer Bürste 15 umfaßt, die nach radial innen vorstehende Borsten aufweist.
Hierdurch ergibt sich eine die durch den Trommelmantel 5 gebildete Abstützeinrichtung umfassende, in radialer Richtung
elastische Abdeckeinrichtung, durch die die Produkte einerseits an dem als Abstützeinrichtung fungierenden Trommelmantel
5 gehalten werden und die andererseits aufgrund der Elastizität der Borsten in radialer Richtung genügend
Freiraum für die aufgrund der Schuppung sich ergebende Verdickung
der Trommelauf lage bietet. Da der Kontakt der Bürstenborsten mit den hieran vorbeigeführten Produkten sehr
gering ist, kann die Bürste 15 als stationäre Bürste ausgebildet sein, ohne daß die Gefahr von Abschmieren besteht.
Es wäre aber auch denkbar, zur Bildung einer Abdeckeinrichtung ein etwa mit Trommelumfangsgeschwindigkeit laufendes
Bürstenband oder dergleichen oder meh-rere nebeneinander angeordnete,
mit Trommelumfangsgeschwindigkeit laufende Bürstenwalzen oder dergleichen, vorzusehen.
Die paarweise jeweils eine Greiferreihe 7 aufnehmenden Schwingen 6 sind, wie am besten aus Figur 2 zu erkennen ist, auf
einer mit zur Achse der Trommel 4 koaxialer Achse in den Seiten-wandungen 16 des Falzapparats gelagerten Welle 17
drehbar gelagert. Die den einander gegenüberliegenden Enden der Greiferreihen 7 jeweils zugeordneten Schwingen 6 sind
dabei jeweils nebeneinander angeordnet, so daß sich eine ge-
genseitige Abstützung in axialer Richtung ergibt und zur Fixierung sämtlicher Schwingen einer Seite jeweils lediglich
zwei Ringe ausreichen. Die paarweise zusammengehörenden Schwingen 6 sind jeweils mittels einer zugeordneten
Traverse 6a zu einem Schwenkrahmen verbunden. Die den einzelnen Greiferreihen 7 zugeordneten Schwenkrahmen werden
hier mittels eines Kurbeltriebs mit zur Achse a der Welle 17 und der Trommel 4 exzentrischer Drehachse b angetrieben.
Hierzu ist jeweils eine Schwinge 6 jedes Schwingenpaars mit einer in radialer Richtung verlaufenden Führungsnut 18
versehen, in die jeweils ein zugeordneter Mitnehmer 19 eingreift. Die mit einer Führungsnut 18 versehenen Schwingen 6
sind nebeneinander angeordnet, so daß sämtliche Mitnehmer einfach als axiale Vorsprünge eines diesen Schwingen 6 benachbarten,
von der Welle 7 durchsetzten, bezüglich der exzentrischen Achse b drehbar gelagerten Drehkranzes 20
ausgebildet sein können. Der Drehkranz 20 und die Trommel 4 werden mit gleicher Drehzahl angetrieben, so daß sich gleiche
Tourenzahlen der Trommel und der von den Schwingen 6 aufgenommenen Greifer 9 ergeben. Die Beschleunigung und Verzögerung
der Greifer 9 bezüglich der mit gleicher Tourenzahl laufenden Trommel 4 ergibt sich aufgrund des Abstands zwischen
den Achsen a und b.
Der Antrieb der Trommel 4 und des Drehkranzes 20 erfolgt von
der zentralen Welle 17 aus, die über einen Räderzug 21 mit einer Eintourenwelle des Falzapparats verbunden ist. Die
Welle 17 ist mit auf ihre durch die Seitenwände 16 hindurchgeführte Enden aufgesetzten Stirnrädern 22a, 22b versehen,
von denen eines mit dem Räderzug 21 kämmt. Der Drehkranz 20 ist mit einem der zugeordneten Seitenwand 16 benachbarten
Zahnkranz 23 versehen. Die Trommel 4 besitzt einen der gegen-
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überliegenden Seitenwand 16 benachbarten Zahnkranz 24. Die
Zahnkränze 23 bzw. 24 kämmen mit einem jeweils zugeordneten Zahnrad 25 bzw. 26, das über eine die jeweils zugeordnete
Seitenwand 16 durchsetzende Vorgelegewelle 27 mit einem
außerhalb der betreffenden Seitenwand 16 angeordneten ■ Zahnrad 28 bzw. 29 verbunden ist, das mit dem jeweils benahbarten
"Stirnrad 22a bzw. 22b der Welle 17 kämmt. Die durch die zu den Zahnkränzen 23 bzw. 24 führenden Zahnradpaarungen
bewerkstelligten über- bzw. Untersetzungen sind gleich. Sofern die Welle 17 bereits mit der gewünschten
Greifer- bzw. Trommeltourenzahl angetrieben wird, sind die Teilkreisdurchmesser der Zahnkränze 23, 24 und der hiermit zusammenwirkenden Zahnräder 25, 26 sowie der Stirnräder
22a, 22b und der hiermit zusammenwirkenden Zahnräder 28, 29 jeweils so auszulegen, daß sich eine jedem Zahnkranz
23 bzw. 24 zugeordnete Gesamtübersetzung mit dem übersetzungsverhältnis
1 ergibt. Der Drehkranz 20 ist auf einem von der zentralen Welle 17 durchsetzten, an der zugeordneten Seitenwandung
16 befestigten, nach innen auskragenden Rohrstutzen 30 drehbar gelagert. Die Trommel 4 ist einerseits auf einem
den Drehkranz 20 und das hiermit zusammenwirkende Zahnrad 25 umfassmden, an der zugeordneten Seitenwand 16 nach innen auskragend
befestigten Lagergehäuse 31 und andererseits auf einem an der gegenüberliegenden Seitenwand 16 befestigten, die WeI-Ie
17 umfassenden, von dem den trommelseitigen Zahnkranz 24
aufweisenden Ansatz umfaßten Lagergehäuse 32 drehbar gelagert. Dieses Lagergehäuse 32 dient hier gleichzeitig zur Aufnahme
einer innerhalb des Trommelmantels 5 stationär angeordneten Steuerscheibe 33 zur Steuerung der Greifer 9. Das Lagergehäuse
32 springt deshalb über die zugeordnete Stirnwand der Trommel 4 in das Trommel innere vor. Die beweglichen Klappen
der Greifer 9 jeder Greiferreihe 7 sind jeweils auf einer
durchgehenden, auf den zugeordneten Schwingen 6 drehbar gelagerten Greiferstange 34 aufgenommen, die mittels eines
hierauf befestigten, die stationäre Steuerscheibe 33 abtastenden Schwenkhebel 35 zum öffnen und Schließen der
Greifer 9 verschwenkbar ist. Die stationären Backen der Greifer 9 sind auf den Traversen 6a der Schwenkrahmen aufgenommen,
die Innenanordnung der stationären Steuerscheibe 33 ermöglicht hierbei einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser
des trommelseitigen Zahnkranzes 24.
Die hier als Zuführorgan fungierende Bandführung 1 und das Auslegeband 3 tangieren die Trommel 4, wie weiter oben
bereits erwähnt wurde, mit einer Versetzung von 180° am
Trommelumfang. Hiermit läßt sich eine vergleichsweise lange
Verzögerungsstrecke mit die maximale Produktlänge wesentlieh übersteigender Länge erreichen, so daß eine zuverlässige
Schuppenbildung erfolgen kann. Die Transportebene der Bandführung 1 läuft praktisch tangential in die Stützfläche
des als Stützorgan fungierenden Trommelmantels 5 ein. Auslegebandseitig ist diesbezüglich ein der Dicke des Schuppen-Stroms
12 entsprechender Abstand vorhanden. Die Laufrichtung des Schuppaggregats 2 ist so gewählt, daß sich die Trommel 4
und die Bewegungsbahn der Greifer 9 auf der Bandführung 1 und dem Auslegeband 3 abwickeln. In den Übergabebereichen
liegen somit gleichgerichtete Bewegungen der Bandführung 1, der Trommel 4 samt Greifer 9 und des Auslegebands 3 vor, wie
durch die Pfeile 36 a, 36b, 36c angedeutet ist. Dies vereinfacht die übergabe der Produkte. Infolge der 180°-Versetzung
von Bandführung 1 und Auslegeband 3 ergeben sich hierbei praktisch gegenläufige Transportrichtungen von Bandführung
1 und Auslegeband 3, wie die Pfeile 36a und 36c erkennen lassen. Um dies auf einfach-e Weise zu bewerkstelligen
ist die Bahnführung 1 in Transportrichtung vor dem Schuppaggregat 2 mit einer Umlenkung 37 versehen, wie Figur 1 weiter erkennen
läßt. Die hierbei bewerkstelligte Umlenkung der Produkte
wird durch die im Bereich der Trommel 4 erfolgende weitere Umlenkung der Produkte wieder rückgängig gemacht,
so daß sich insgesamt ein aus dem das Schuppaggregat 2 enthaltenden Falzapparat herausführender Transportweg ergibt.
Im dargestellten Ausfuhrungsbeispiel ist die Stützeinrichtung
zur Abstützung der Produkte 11 als umlaufende Trommel 4 ausgebildet,
womit sich Relativbewegungen weitgehend vermeiden lassen. Es wäre aber auch ohne weiteres denkbar, zur Bildung
der Stützeinrichtung einfach einen durch zwischen den Greifern 9 stationär angeordnete, entsprechend dem Verlauf der
Greiferbahn im Bereich der Verzögerungsstrecke gebogene Leisten gebildeten Tisch vorzusehen. Anstelle einer eine
Kreisbogenbahn beschreibenden Konfiguration der Verzögerungsstrecke
könnte auch ein mehr langgestreckter Verlauf vorgesehen sein, wobei dann eine Umlenkung der Bahnführung entfallen
könnte. Die vorstehenden Ausführungen lassen erkennen, daß der Gegenstand der vorliegenden Erfindung nicht auf das
in der Zeichnung dargestellte und weiter oben beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt ist.
JS;
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Claims (24)
1.)Verfahren zur Auslage bogenförmiger Produkte, bei dem
die zunächst überlappungsfrei transportierten Produkte (11) verzögert und in Form eines Schuppenstroms (12)
weitertransportiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die überlappungsfrei transportierten Produkte (11)
mit Hilfe verzögerbarer Greifer (9) erfaßt, mittels dieser über eine die Bogenlänge überragende Strecke transportiert,
auf dieser Strecke allmählich gegenüber der Übernahmegeschwindigkeit verzögert und bei Erreichen etwa
der Schuppenstromgeschwindigkeit wieder losgelassen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Produkte (11) im Anschluß an die Übernahme durch die
Greifer (9) zunächst nur geringfügig oder gar nicht ver-
zögert werden.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die überlappungsfrei transportierten
Produkte (11) einen Abstand aufweisen, der ein Eintauchen der Greifer (9) ermöglicht.
4. Vorrichtung zur Auslage bogenförmiger Produkte in Form eines Schuppenstroms (12) mit einem mittels eines zugeordneten
Zuführorgans (1) mit Produkten (11) beaufschlagbaren, mit einem gegenüber der Geschwindigkeit des Zuführorgans
(1) reduzierter Geschwindigkeit laufenden Auslegeband (3) zusammenwir-kenden Schuppaggregats (2), insbesondere
zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schuppaggregat (2) eine an die Transportebene des Zuführorgans (1) sich anschließende, eine die Bogenlänge
überragende Distanz zwischen dem Zuführorgan (1) und dem Auslegeband (3) überbrückende Stützeinrichtung (5)
und mehrere zwischen Zuführorgan and Auslegeband (3) umlaufende, die aufeinanderfolgenden, im Bereich zwischen
dem Zuführorgan (1) und dem Auslegeband (3) auf der Stützeinrichtung (5) aufliegenden Produkte (11) vom Zuführorgan
(1) übernehmende und auf das Auslegeband (3) ablegende Greiferreihen (7) aufweist, die mittels eines
Beschleunigungsgetriebes (18, 19, 20) auf einem in Bewegungsrichtung vom Zuführorgan (1) zum Auslegeband (3)
sich erstreckenden Bahnabschnitt von etwa der Zuführorgangeschwindigkeit auf etwa die Auslegebandgeschwindigkeit
verzögerbar und auf dem anschließenden Bahnabschnitt
in umgekehrter Weise beschleunigbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützeinrichtung als Mantel (5) einer mit fester Geschwindigkeit umlaufenden, vorzugsweise zylindrischen
Trommel (4) ausgebildet ist und daß die mittels des Beschleunigungsgetriebes verzögerbaren bzw. beschleunigbaren
Greiferreihen (7) eine der Tourenzahl der Trommel (4) entsprechende Tourenzahl aufweisen und gegenüber dem
Mantel (5) der Trommel (4) bewegbar gelagert sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächengeschwindigkeit
der Trommel (4) etwa dem arithmetischen Mittel zwischen der Transportgeschwindigkeit des Zuführorgans
(1) und der Transportgeschwindigkeit des Auslegebands (3) entspricht.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinste Geschwindigkeit
der Greiferreihen (7) mindestens der Transportgeschwindigkeit des Auslegebands (3) entspricht, vorzugsweise
etwas größer als die Geschwindigkeit des Auslegebands (3) ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die größte Geschwindigkeit
der Greiferreihen (7) höchstens der Transportgeschwindigkeit
des Zuführorgans (1) entspricht, Vorzugs· weise etwas kleiner als die Transportgeschwindigkeit des
Zuführorgans (1) ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
Greifer (9) jeder Greiferreihe (7) eine fluchtende Anschlagkante vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (9)
aufeinanderfolgender Greiferreihen (7) seitlich mit Abstand
gegeneinander versetzt und in seitlich mit Abstand gegeneinander versetzten Schlitzen (8) des Trommelmantels
(5) aufgenommen sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (9)
im Bereich ihrer radial äußeren Seiten mit einer Abweisnocke (14) versehen sind.
12. Vorrichtung nah einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferreihen (7)a!feweils einem zwei seitliche, schwenkbar gelagerte
Schwingen (6) aufweisenden, mit dem Beschleunigungsgetriebe in Wirkverbindung stehenden Schwenkrahmen
aufgenommen sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (4)
einen zylindrischen Mantel (5) aufweist, der von einer
koaxial angeordneten Welle (17) durchsetzt ist, auf der die Schwingen (6) der die einzlnen Greiferreihen aufnehmenden
Schwenkrahmen in Umfangsrichtung schwenkbar
gelagert und die den einander gegenüberliegenden Enden
der Greiferreihen (7) jeweils zugeordneten Schwingen (6) nebeneinander angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens
eine Schwinge (6) jedes Schwenkrahmens in drehschlüssigem Eingriff mit einem um eine zur Schwenkachse
(a) der Schwingen (6) exzentrische Achse (b) mit gleichförmiger Geschwindigkeit rotierenden Mitnehmer
(19) ist, dessen Tourenzahl der gewünschten Tourenzahl der Greiferreihen (7), im Falle einer als rotierende
Trommel (4) ausgebildeten Stützeinrichtung der Tourenzahl der Trommel (4) entspricht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch^lennzeichnet, daß
jeweils mindestens eine Schwinge (6) jedes Schwenkrahmens eine in radialer Richtung verlaufende Nut (18) aufweist,
in die der zugeordnete Mitnehmer (19) eingreift.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die sämtlichen
Schwenkrahmen zugeordneten Mitnehmer (19) mit gleichmäßiger Winkelversetzung am Umfang eines bezüglich der
die Schwingen (6) aufnehmenden Welle ( 17) exzentrisch gelagerten, von der Weile (17) durchsetzten Drehkranz
(20) befestigt sind, der mit der gewünschten Tourenzahl, im Falle einer als rotierende Trommel (4) ausgebildeten
Stützeinrichtung mit der Tourenzahl der Trommel (4) entsprechender Tourenzahl, antreibbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (4), die die Schwingen (6) aufnehmende
Welle (17) und der Drehkranz (20) vorzugsweise unabhängig voneinander an den Seitenwandungen (16) des Falz-
apparats gelagert sind und daß die ihrerseits vorzugsweise von der Eintourenwelle des Falzapparats aus antreibbare
Welle (17) mittels jeweils gleiche Übersetzungsverhältnisse aufweisender Antriebe mit der Trommel (4) und dem
Drehkranz (20) verbunden ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
5 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (9) mittels einer innerhalb der Trommel (4) angeordneten,
in Drehrichtung stationären Steuerscheibe (33) steuerbar sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (4) einerseits mit einem einen Zahnkranz
(24) aufweisende Ansatz auf einem die Steuerscheibe (33)
tragenden, von der Welle (17) durchsetzten Lagergehäuse
(32) und andererseits auf einem den Drehkranz (20) umfassenden Lagergehäuse (31) gelagert ist.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der vorzugsweise gekrümmten Verzögerungsstrecke der Greiferreihen
(7) eine radial außerhalb der Stützeinrichtung
(5) angeordnete, parallel hierzu verlaufende, in radialer Richtung nachgiebige Abdeckeinrichtung (15) vorgesehen
i st.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckeinrichtung als vorzugsweise stationär
angeordnete Bürste (5) mit zur Stützeinrichtung hin weisenden Borsten ausgebildet ist.
22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsrichtung
der Greifer (9) in den Übergabebereichen mit der Transportrichtung des Zuführorgans (1) bzw. des
Auslegebands (3) übereinstimmt.
23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 22, dadurctygekennzeichnet, daß das Zuführorgan
(1) und das Auslegeband (3) um etwa 180° am gekrümmten Umfang der Stützeinrichtung (5) gegeneinander versetzt
sind.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführorgan (1) als vorzugsweise mehrteilige
Bandführung ausgebildet ist, die mit einer Umlenkung (37) versehen ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KOENIG & BAUER-ALBERT AKTIENGESELLSCHAFT, 97080 WU |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |