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DE3403962A1 - Stichkanalvorbereitungsgeraet fuer die perkutane nephroskopie - Google Patents

Stichkanalvorbereitungsgeraet fuer die perkutane nephroskopie

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DE3403962A1
DE3403962A1 DE19843403962 DE3403962A DE3403962A1 DE 3403962 A1 DE3403962 A1 DE 3403962A1 DE 19843403962 DE19843403962 DE 19843403962 DE 3403962 A DE3403962 A DE 3403962A DE 3403962 A1 DE3403962 A1 DE 3403962A1
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shaft
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stop
endoscope
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DE19843403962
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Heinz 2000 Hamburg Hluchy
Knut Dr. 7802 Merzhausen Korth
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Olympus Winter and Ibe GmbH
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Olympus Winter and Ibe GmbH
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Publication date
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Description

*D A TTTlVTA MW A "F Tl? D-: Hamburg 7o,gehölzweg20
JrAIJtLiN JLAiM WALiHi postfach (p.o.box) 701542
rnroT IXTi- u crUAFPPD T E L E F 0 N (04 0 ) 6 5 6 2 0 5 1
DIPL. ING. H. aCHALrLK Telegrammadresse:patentiwe DIPL. PHYS. K. SCHAEFER (MTUM 2. Februar 1984 UNSER ZEICHEN: KoCH/N
Ι'Λ ILiNTANWALrK SCIIAhHER, POSTFACH 70 15 42, l>-2 HAMBURCi 70 IHR ZEICHEN;
OLYMPUS Winter & Ibe GmbH
Kuehnstraße 61, D-2000 Hamburg 70
Stichkanalvorbereitungsgerätj für die perkutane Nephroskopie
Die Erfindung betrifft ein Gerät der im Oberbegriff des Anspruchs genannten Art..
Die perkutane Nephroskopie setzt sich zunehmend zur Nierenbehandlung, insbesondere zur Steinextraktion,durch. Im Gegensatz zur herkömmlichen offenen Nierenoperation wird, hierbei von außen durch, die Haut und das darunterliegende Gewebe ein Endoskop in die Niere eingeführt.
Vor dem Einführen des Endoskopes muß für dieses ein Stichkanal geschaffen werden. Dieser Kanal muß genau gezielt angelegt werden und muß von der Haut bis in den Nierenkelch durch das zwischen Haut und Niere liegende Gewebe sowie durch das Parenchym der Niere geschaffen werden. Daher wird zur Schaffung des Kanales zweistufig gearbeitet. Zunächst wird mit einer dünnen Kanüle unter Röntgen- bzw» Ultraschallbeobachtung ein Leitdraht durch die Haut bis in die Niere verlegt. Das Anlegen des somit geschaffenen Stichkanales geringen Durchmessers kann gut gezielt und risikolos erfolgen. Auf dem Leitdraht als Führung können Geräte zur Aufweitung des Stichkanales eingeschoben werden, die diesen bis auf den Durchmesser des Endoskopes erweitern.
COMMI-R/BANK HAMBURG 22/58226 (BLZ20O4OO00) S.W.I.F.T.-CODE: COBADE HH · POSTSCHECKAMT HAMBURG 225058-208 (BLZ200 10020)
Nach dem Stand der Technik werden zum Erweitern des StichkanalesDilatatoren verwendet,die beim Vorschieben den Stichkanal aufweiten. Ein solcher Dilatator ist in der DE-OS 30 25 785 beschrieben. Mit diesem teleskopartig aufgebauten Dilatator wird der Stichkanal stufenweise aufgeweitet.
Nachteilig beim Stand der Technik ist der Vorgang des Dilatierens des zunächst engen Stichkanales auf den Durchmesser des Endoskopes. Der zunächst geschaffene kleine Stichkanal hat beispielsweise einen Durchmesser von 2 mm, Das Endoskop jedoch einen Durchmesser von z.B. 10 mm. Diese erhebliche Aufweitung ist auch bei mehrstufiger Aufweitung mit Schwierigkeiten verbunden.
So erfordert das Einführen des Dilatators eine erhebliche Kraft. Dadurch kann es'zu ungewollten Fehlbewegungen mit entsprechendem Verletzungs'risiko kommen. Bei mehrstufigem Aufweiten vergeht weiterhin eine erhebliche, den Patienten belastende Zeit. Außerdem ergeben sich insbesondere bei Operation unter örtlicher Narkose erhebliche Schmerzen beim Patienten. Bei mehrstufigem Dilatieren werden die schmerzenden Stellen mehrfach gereizt.
2^ Insbesondere ergeben sich Probleme an bestimmten Gewebestellen wie z.B. an harten,zu überwindenden Muskelhäuten, in verhärteten Muskeln oder beim Aufweiten von Narbengewebe, das von früheren Operationen her vorliegt.
30
w Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Gerät der eingangs genannten ARt zu schaffen, das unter Krafteinsparung für den Operateur eine schnellere und auch für den Patienten schmerzfreiere Vorbereitung des für das Einführen des Endoskopes benötigten Stichkanales ermöglicht.
-ο-Ι Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Kennzeichnungsteiles des Anspruchs 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Gerät wird in exakter Führung auf dem Leitdraht vorgeschoben und erweitert den Stichkanal mit einem in Stichrichtung verlaufendem Schnitt. Ein solcher Schnitt kann mit geringer Kraft selbst durch hartes, problematisches Gewebe verlegt werden, ohne daß Bedienungsgefahren durch zu hohen Kraftaufwand entstehen.
Auch die Schmerzbeeinflussung des Patienten ist geringer als beim Aufdehnen des Kanales. Der Schnitt kann bis unmittelbar vor die Niere gelegt werden, wobei deren stark durchblutetes und empfindliches Gewebe vorteilhaft nicht durchschnitten, sondern in herkömmlicher Weise dilatiert wird. Nach Legen des Schnittes kann der Kanal mit dem üblichen Dilatator einfach und sehr schnell und ohne Kraftaufwand aufgeweitet werden/ Es können mehrere Dilatationsschritte ausgelassen werde'nbzw. sofort mit einem Dilatator großen Durchmessers begonnen werden. Unter Umständen kann unmittelbar der Endoskopschaft eingeführt werden. Auf diese Weise wird die Operationszeit erheblich verkürzt und insbesondere bei Vorliegen problematischen Gewebes das Operationsrisiko und die Schmerzbeeinflussung
gesenkt.
25
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale des Anspruchs 2 gekennzeichnet. Bei zwei symmetrischen Klingen wird der Schnitt symmetrisch zum Leitdraht angelegt, wodurch der endgültig aufgeweitete
Kanal genau konzentrisch zum Leitdraht, also zur gewünschten Kanalachse, ausgebildet wird.
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale des Anspruches 3 gekennzeichnet. Ein solches Messer ist vorteilhaft bei verschiedenen zu
durchschneidenen Gewebearten und bietet die Sicherheit, jederzeit zurückgezogen werden zu können.
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale des Anspruchs 4 gekennzeichnet.
Diese Messerform zeichnet sich durch besonders schonende und exakte Schnittführung aus.
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale des Anspruchs 5 gekennzeichnet. Auf diese Weise wird der Schaft, der in anderer Ausbildung gegebenenfalls auch flexibel zur besseren Anschmiegung an den Leitdraht ausgebildet sein kann, verstärkt und dadurch stabiler und besser handhabbar. 15
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale de-s Anspruchs 6 gekennzeichnet. Auf diese Weise wird die Handhabung verbessert.
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale des Anspruchs 7 gekennzeichnet. Mit dieser Skala kann die Einstichtiefe abgelesen werden, insbesondere zum Vermeiden des Durchschneidens der Niere.
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale des Anspruchs 8 gekennzeichnet. Der Anschlag dient insbesondere in Verbindung mit der Skala der Einstellung der Einstichtiefe, die durch Anlage
des Anschlages gegen die Haut automatisch vorgegeben ist. 30
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale des Anspruchs 9 gekennzeichnet. Eine solche Markierung bzw. Formgebung erlaubt das Einhalten der gewünschten Winkelstellung des Messers auch wenn dieses eingestochen und damit nicht mehr sichtbar ist.
Insbesondere erlaubt eine solche Ausbildung das Anlegen eines kreuzförmigen Schnittes durch zweimaliges Einstechen, wobei die exakte Winkellage der beiden Schnitte über die gesamte Tiefe eingehalten werden kann.
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale des Anspruchs 10 gekennzeichnet ο Diese Ausbildung zeichnet sich durch konstruktive Einfachheit aus und dadurch, daß der Griff möglichst weit distal angeordnet ist und somit das Instrument möglichst nahe am Messer vom Operateur sicher geführt werden kann.
Weiterhin vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkamle des Anspruchs 11 gekennzeichnet. Diese Konstruktion zeichnet sich durch konstruktive Einfachheit aus, die durch die Merkmale des Anspruches weiter erhöht wird.
Schließlich ist das erfindungsgemäße Gerät durch die Merkmale des Anspruchs 13 gekennzeichnet. Auf diese
Weise wird bei einfachem Schnitt ein Schnitt geschaffen, der zum' Einführen des Endoskopes noch etwas aufgeweitet werden muß. Diese restliche Kompression des umliegenden Gewebes ist insbesondere zur Blutungsstillung von Vor- ° teil. Bei Anlegen eines Kreuzschnittes ist die Messerbreite entsprechend zu halbieren.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Gerätes.
Fig. 2: einen Achsschnitt nach Linie II - II in
Figur 1
Fig. 3: einen Querschnitt gemäß Linie III - III in Figur 2.
Wie die Figuren zeigen, weist das Instrument einen Schaft 1 auf, der aus einem inneren Rohr 2 und konzentrisch darauf befestigten Rohr 3 besteht. Am distalen Ende (in den Figuren 1 und 2 links) überragt das innere Rohr 2 das äußere Rohr 3.
Auf diesem distalen Endstück geringeren Durchmessers des Schaftes ist ein symmetrisch zur Schaftachse angeordnetes aus zwei Klingen bestehendes Messer 4 angeordnet.
Das Messer ist in einer durch die Schaftachse verlaufenden Ebene angeordnet und am inneren Rohr 2 in geeigneter Weise befestigt. Es besitzt zwei symmetrisch ausgebildete Klingen mit bogenförmig verlaufender Schneide, vermag also in beiden Stichrichtungen zu schneiden.
Auf dem äußeren Schaftrohr 3 ist eine Längsmarkierung angeordnet, die in Figur 1 dargestellt ist und deren Längenmarkierungen dort mit den Markierungszahlen 3,4, 5,6 und 25 angegeben sind. Auf diese Weise kann die Einstichtiefe abgelesen werden.
Der Schaft wird mit seinem äußeren Rohr 3 in einer entsprechenden Längsbohrung 5 eines Handgriffes 6 längsverschiebbar geführt. In dem äußeren Rohr 3 ist eine Längsnut 7 vorgesehen, in die ein Stift 8 drehsichernd eingreift. Dieser ist in einer Querbohrung des Griffes 6 geführt und mit einem Drehknopf 9 tiefeneinstellbar. ^O Er dient daher außer zu seiner Drehsicherungsfunktion auch zum Festklemmen des Schaftes 1 gegenüber dem Griff
Am distalen Ende des Griffes 6 ist eine Anschlagplatte 10 integral ausgebildet. Diese ist, wie die Figur 3 zeigt, langgestreckt ausgebildet, Und zwar in bezug auf das Messer 4 mit ihrer Längserstreckung parallel zu
diesem. Die Anschlagplatte wird mit ihrer Längserstreckung aufgrund des Nuteingriffes 8,7 stets parallel zum Messer gehalten. Der Operateur kann also an der STellung der Anschlagplatte stets die Stellung des Messers erkennen.
Der Handgriff 6 besteht vorteilhaft aus leichtem Material, beispielsweise Aluminium, und ist durch eine Ausnehmung 11 am proximalen Ende möglichst leicht gehalten, so daß sich ein gut handhabbares Instrument ergibt.
Zur Bedienung des Instrumentes wird zunächst durch Röntgen- bzw. Ultraschallbeobachtung der Abstand der Hautoberfläche zur Niere bestimmt. Dann wird am Gerät die Einstichtiefe durch Einstellen des die Anschlagplatte 10 überragenden Stückes des Schaftes unter Beobachtung der Skala eingestellt. Damit ist das Gerät betriebsbereit. Das Gerät wird mit der Bohrung des inneren Schaftrohres 2 auf den im Stichkanal verlegten Leitdraht (in den Figuren nicht dargestellt) aufgeschoben und in exakter'Führung auf diesem mit dem Messer eingestochen, bis die Anschlagplatte 10 auf der Haut des Patienten aufliegt. Damit wird ein Schnitt bis kurz vor die Niere geschaffen. Das Gerät wird herausgezogen und gegebenenfalls unter 90 Winkelverdrehung zur Schaffung eines Kreuzschnittes noch einmal eingestochen. Sodann wird der Stichkanal bis in die Niere hineindilatiert und das Endoskop eingeführt.
Das dargestellte Gerät kann auf vielfältige Weise im Rahmen der vorliegenden Erfindung variiert werden. So kann beispielsweise die Messerform unterschiedlich gewählt werden, beispielsweise mit dreieckiger Schneidenanordnung. Gegebenenfalls, beispielsweise für spezielle Fälle, kann auch ein Messer mit unsymmetrischer Klingenanordnung nur auf einer Seite des Schaftes verwendet werden.
-πι Der Schaft kann beispielsweise über seine gesamte Länge gleichen Durchmesser haben. Vorzuziehen ist jedoch die dargestellte Form, bei der der Schaft im Bereich des Messers und insbesondere distal von diesem sehr geringen Durchmesser hat, also leicht in den zunächst noch engen Stichkanal eingeführt werden kann. Der proximal vom Messer liegende Schaftteil ist dagegen vorteilhaft verstärkt ausgebildet. Diese Verstärkung kann anstelle der dargestellten Ausbildung mit zwei aufeinander befestigten Rohren 2,3 auch integral ausgebildet sein aus einem dickeren Rohr, das im distalen Bereich umfangreduziert wird.
Die Anschlagplatte 10 kann getrennt vom Griff vorgesehen sein, der beispielsweise am proximalen Ende des
Schaftes 1 fest angeordnet ist, während nur die Anschlagplatte 10 längsverstellbar ausgebildet ist. Vorzuziehen ist jedoch die dargestellte Ausbildung, bei der Griff möglichst weit vorn sitzt.
20
Gegebenenfalls in einfachster Ausbildung kann das erfindungsgemäße Gerät auch ohne Griff sowie gegebenenfalls ohne Anschlagplatte 10 verwendet werden.
An Stelle der beschriebenen Ausbildung des Messers mit &
zwei in einer Ebene liegenden Klingen bzw. der erwähnten Ausführung mit einer einseitigen Klinge kann auch ein Messer mit vier rechtwinklig zueinanderstehenden Klingen vorgesehen sein, mit dem der erwähnte Kreuzschnitt durch einmaliges Einstechen erhalten werden kann. Es
sind auch andere Klingenanordnungen denkbar, z.B. mit. drei auf dem Umfang unter 120 angeordneten Klingen oder dergleichen.
Gegebenenfalls kann auch eine spiralige Schnittführung von Interesse sein, wozu die Klingenebenen gegenüber der durch die Schaftachse gehenden Ebene leicht winkelverstellt auszurichten wären.
- Leerseite -

Claims (13)

  1. ANSPRÜCHE:
    I 1 .j Gerät zur Vorbereitung des Stichk.anales für ein Endoskop zur perkutanen Nephroskopie^it einer
    10 Achsialbohrung zur Führung auf dem zuvor in der Kanalachse verlegten Leitdraht geringen Durchmessers, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem mit der Achsialbohrung versehenen Schaft (1) in dessen distalem Endbereich· (2) geringen Durch-
    15 messers ein in Achsrichtung schneidendes Messer (4) querstehend angeordnet ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (4) zwei achssymmetrisch sich gegenüberliegende Klingen aufweist.
  3. 3. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (4) in beiden Richtungen schneidend ausgebildet ist.
    COMMERZBANK HAMBURG 22/58226 (BLZ 20040000t S.Wl.F.T.-CODE: COBADE HH
    POSTSCHECKAMT HAMBURG 2250 58-208 (BLZ 200 100 20)
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Messerklinge (4) mit bogenförmiger, an den Enden am Schaft (2) ansetzender Schneide ausgebildet ist.
  5. 5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der proximal zum Messer liegende Schaftteil (3) verdickt ausgebildet ist.
  6. 6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem proximalen Schaftteil (3) ein Handgriff (6) angeordnet ist.
  7. 7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schaft (3) eine Längsskala vorgesehen ist.
  8. 8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet', daß auf dem Schaft (3) eine längsverstellbar feststellbare Anschlagplatte
    (10) vorgesehen ist.
  9. 9. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an Schaft (1),Griff (6) oder Anschlag (10) eine die Winkelstellung des Messers (4) anzeigende Markierung bzw. anstelle der Markierung eine entsprechende richtungsweisende Formgebung vorgesehen ist, wobei im Falle der Anbringung der Markierung auf Griff bzw. Anschlag dieses Teil drehgesichert (7,8) auf dem Schaft (3) geführt ist.
  10. 10. Gerät nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (6) und der Anschlag (10) in Achsrichtung benachbart und gemeinsam längsverstell-
    bar ausgebildet sind.
    3 -
  11. 11. Gerät nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Drehsicherung ein am Griff (6) bzw. Anschlag (10) befestigter, in eine Längsnut (7) des Schaftes (3) eingreifender Nocken (8) vorgesehen ist.
  12. 12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (8) verstellbar als Feststellmittel ausgebildet ist.
  13. 13. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtbreite des Messers (4) etwas kleiner ist als der halbe Umfang des Endoskopes.
DE19843403962 1984-02-04 1984-02-04 Stichkanalvorbereitungsgeraet fuer die perkutane nephroskopie Granted DE3403962A1 (de)

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DE19843403962 DE3403962A1 (de) 1984-02-04 1984-02-04 Stichkanalvorbereitungsgeraet fuer die perkutane nephroskopie
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