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DE3402959A1 - Elevator - Google Patents

Elevator

Info

Publication number
DE3402959A1
DE3402959A1 DE19843402959 DE3402959A DE3402959A1 DE 3402959 A1 DE3402959 A1 DE 3402959A1 DE 19843402959 DE19843402959 DE 19843402959 DE 3402959 A DE3402959 A DE 3402959A DE 3402959 A1 DE3402959 A1 DE 3402959A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elevator
section
conveyor
elevator according
bunker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19843402959
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons 8306 Schierling Holmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843402959 priority Critical patent/DE3402959A1/de
Publication of DE3402959A1 publication Critical patent/DE3402959A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
    • B65G21/10Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors movable, or having interchangeable or relatively movable parts; Devices for moving framework or parts thereof
    • B65G21/14Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors movable, or having interchangeable or relatively movable parts; Devices for moving framework or parts thereof to allow adjustment of length or configuration of load-carrier or traction element
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
    • A01D33/10Crop collecting devices, with or without weighing apparatus
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D51/00Apparatus for gathering together crops spread on the soil, e.g. apples, beets, nuts, potatoes, cotton, cane sugar
    • A01D51/005Loaders for beets, beetleaf or potatoes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Titel: Elevator
  • Elevator Die Erfindung betrifft Elevatoren zum Fördern von landwirtschaftlichen Gütern insbes. Wurzel früchten,wie z.B.
  • Zuckerrüben. Hierbei wird das Gut vom Boden oder einer bodennahen Stelle über einen Zuförderer dr umlauFenden Förderkette, dem umlaufenden Förderband oder derg 1. Fördervorrichtung des Elevators aufgegeben, hochgefördert und an einen Bunker oder d ergl . abgegeben.
  • Derartige Elevatoren sind für das Ernten bzw. Laden von Zuckerrüben bekannt, und zwar sowohl in stationärer Ausführung als auch bei selbstfahrenden Rübenerntemaschinen. Die bekannten Elevatoren sind als Ringelevatoren ausgebildet, d.h. sie arbeiten im geschlossenen Umlauf, nehmen die Rüben z.B. von einem Zuförderer im unteren waagrechten Abschnitt auf, fördern die Rüben im vertikalen Abschnitt nach oben und werfen in ihrem oberen waagrechten Abschnitt die Rüben auf einen innerhalb des Ringelevators angeordneten ratzboden eines Rübenbunkers ab, der mit dem Elevator gekoppelt ist.
  • Der Elevator stellt dabeiin der Regel den hinteren Teil des Rübenbunkers dar. Der Rübenbunicer weist 1 unteren ocier Bodenbereichein getrenntes Rübenentladeband auf, über das die qebunkerten Rüben aus dem Bunker ab- und auf einen Transportwagen oder dergl. überladen werden. Die Notwendigkeit eines gesonderten Entladebandes für das Abfördern bzw.
  • Überladender Rüben aus dem Bunker ist kostenaufwendig, kompliziert und belastet das Gewicht der Anordnung aus Bunker und Elevator. Des weiteren ist ein derartiges Entladeband sperrig und umständlich in der Handhabung.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Elevator der nattunnsqemäßen Art so auszugestalten, daß mit ihm ein ijberladen von Rüben oder dergl. entweder aus dem Bunker oder direkt über den Elevator auf ein LadeFahrzeug ohne Verwendung eines zusätzlichen Entladebandes möglich ist, und daß ein Teil des Elevators selbst als Überladeförderer arbeiten kann.
  • Gemäß der Erfindung wird dies mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 erreicht. Weitere Ausgestaltungen der Erfindungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Der Elevator nach vorliegender Erfindung ist im Gegensatz zu den bekannten Ringelevatoren nicht ein aeschlossener, sondern ein offener Elevator, der in rorm eines etwa um 90° gedrehten U ausgebildet ist, dessen oberer Schenkel kürzer ist als der untere. Das Förderelement des Elevators ist als Siebkette, Siebband oder dergl. ausgebildet, das auf der Förderseite Mitnehmer für das zu befördernde Gut aufweist.
  • Das Siebband, die Siebkette oder dergl. Förderelement ist als Endlos-Fördervorrichtung ausgebildet und besitzt an den Endstellen sowie an den Eckpunkten Antriebswalzen, Umlenkwalzen und Gegendruckwalzen, die mit dem Rahmen des Elevators befestigt sind und die die Siebkette, das Siebband oder dergl. Fördervorrichtung tragen und führen. Der Elevator ist entweder als selbstfahrendes, als gezogenes, oder als Anbaugerät an Erntemaschinen, z.B. Rodern, oder Mehrzweckschleppern ausgebildet und weist im Bereich des vertikalen Abschnittes mit dem Rahmen (oder mit dem Bunker) verbundene ührungs - bzw. Begrenzungsblecheoder dergl. auf, die beim Hochfördern der Rüben ein Her ausfallen der Rüben aus den Mitnehmern verhindern, und die ferner am Übergang von dem vertil<alen E n d e in den in den oheren horizonta3en Abschnitt die Riiben führen, bevor sie auf den darunterliegenden Kratzboden odc rdergl. abgeworfen werden.
  • Aufgrund der offenen Bauweise des Elevators nach der Erfindung kann der Elevator in der Weise ausgebildet werden, daß er wahlweise auf den rtzboden oder dergl. eines Bunkers fördern oder aber als Überladeförderer arbeiten kann. Dies wird dadurch erreicht, daß der obere horizontale Abschnitt des Elevator aus der Stellung, in der die Rüben auf einen Kratzboden innerhalb eines Bunkers oder dergl.
  • abgegeben werden, um eine horizontale Achse des Elevators an der Stelle, an der der vertikale Abschnitt und der obere horizontale Abschnitt ineinander übergehen, um einen einstellbaren Winkel in eine Position verschwenkt wird, in der der Elevator als Entladeband arbeitet. Die Verschwenkung kann dabei entweder mechanisch über Kurbeltrieb oder dergl.
  • oder aber mit Hilfe eines Motorgetriebes, über Hubzylinder oder dergl. von einem Zugfahrzeug aus steuerbar erfolgen.
  • In weiterer Ausgestaltunq der Erfindung ist der Elevator am Übergang zwischen den unteren horizontalem Abschnitt und dem vertikalen Abschnitt ebenfalls um eine horizontale Achse verschwenkbar, so daß damit der Elevator im Querschnitt anstatt einer U-rorm in eine Z-rorm bzw. eine verschobene Z-Form beliebiger Neigung gebracht werden kann. Es ist hierdurch möglich, den Elevator auch als normale Fördervorrichtung zu betreiben, indem der ursprünglich vertikale Abschnitt des Elevator einen beliebigen Winkel zur ertikalen einschließen, in Extremfall sogar in die horizontale Richtung gebracht werden kann, während gleichzeitig der obere Abschnitt des El evators in gewünschter Weise verschwenkbar ist und im Extremfall somit die drei Abschnitte des El evat or 5 zu e irie m horizontalen Förderer ijmgeschwenk t werden können.
  • Eine derartiqe Ausgestaltung erfordert lediglich an den Umlenkstellen jeweils eine drehbare Umlenktrommel an der Schwenkstelle, die angetrieben ist und um die die beiden gegenläufigen Trume der Siebkette, des Siebbandes oder dergl. geführt sind, sowie auf entgegengesetzten Seiten jeweils eine Gegendrucicwalze, die das Band, die Kette oder dergl. gegen die UmlenkroJle drückt. Ferner ist an einer Stelle der Siebkettt e oder des Siebbandes eine Spannvorrichtung für das Band, die Kette oder dergl. erforderlich, die dafür sorgt, daß die Fördervorrichtung des Elevator stets straff gespannt ist. Dererticle Spannvorrichtungen sind an sich bekannt.
  • Der Elevator nach der Erfindung kann entweder zum Beschicken eines Bunkers verwendet werden, indem die Rüben auf einen vom Elevator teilweise umschlossenen Kratzboden abgeworfen werden, oder er kann bei Verschwenkung des oberen Abschnittes als Überladoband verwendet werden, mit dem ein getrennter Ladewagen oder dergl. beschickt wird, wenn der Elevator über eeinen Zuförderer mit Gut gespeist wird, so daß dieses Gut unmilt(?lhar vor d('.r Zuforderstelle ijber den Elevator an den Ladewagen übergeben wird, oder aber der Elevator kann als Entladeband in Verbindung mit der Bunkerung so eingesetzt werden, daß das über das Entladeband auf ein Ladefahrzeug abgegebene Gut teilweise direkt von einem Zuförderer in den Elevator eingeführt und teilweise über den Kratzboden in einem Bunker dem unteren waagrechten Abschnitt des Elevators aufgegeben wird und die beiden Gutströme miteinander vereinigt werden. Die ist besonders zweckmäßig, wenn die Zuförderung zum Elevator nicht kontinuierlich erfolgt, so daß zu Zeiten geringerer Zuführung die Kapazität des Elevators für den Entladebetrieb dadurch ausgenutzt werden kann, das n im daß im Bunker vorhandenes Gut au f den E 1 eva tor auscebracht und d mit dem von dem Zuförderer von außen zugeführten Gut vereinigt wird. Auf diese Weise kann der Gutstrom im Elevator geregelt werden. für einen derartigen Betrieb ist der Kratzboden des Bunkers so ausgebildet, daß er sich nur über den Bereich des Bunkerbodens bis zum Elevator erstreckt, damit von dem Kratzbo-den Gut auf den Elevator übergeben werden kann. Damit bei der Stellung des oberen Elevatorabschnittes, bei der eine Bunkerung vorgenommen wird, das geförderte Gut nicht laufend auf den unteren Abschnitt des Elevators fällt und damit lediglich eine Umwälzung des Gutes erreicht würde, ist im Bunker eine Abdeck- u n<I Dos L 0 rwand angeordnet, die vorzugsweise an der gemeinsamen Riickwand von Bunker und Elevator befestigt, i risbes. dort schwenkbar gelagert ist und sich durch den Elevator hindurch erstreckt. Diese Abdeck-und Dosierwand ist, z.B. mit Hilfe eines Zylinders so einstellbar, daß die Öffnung zwischen freiem Ende der Wand und darunterliegendem Kratzboden innerhalb vorgegebener Werte eingestellt werden kann. Mit Hilfe dieser Wand wird somit verhindert, daß gefördertes Gut im Bunkerungsbetrieb von der oberen Abgabestelle des Elevators auf den unteren Abschnitt fällt, und sichergestellt, daßdas Gut auf dieser geneigten Wand in den Bunker rutscht oder rollt, und daß beim Entladebetrieb durch die Einstellung des Abstandes zwischen dem vorderen Ende dr Wand und dem Kratzboden die von Krat7hoden auf den Elevator abgegebene Riìbenmenge auf den crforderlici-lerl b7v. gewünsct0-ten Wert dosierbar ist. Die Dosierung bzw. die Einstellung der Neigung der Abdeck- und Dosierwand kann entweder von Hand oder fernbedienbar, z.B. von einem Schlepperfahrzeug aus, oder aber in Abhängigkeit von der Zuführung des Gutes über den Zuführförderer in den Elevator selbsttätig gesteuert werden, indem z.B. in Abhängigkeit von der festgestellten Zuführmenge zum unteren Abschnitt des Elevators eine Höheneinstellung der Abdeck-und Dosierwand und eine gleichzeitige Einschaltung des Kratzbodens vorgenommen wird, wobei die Summe der beiden Gutströme stets etwa den qleichen Wert haben soll.
  • Um eine Verschwenkuno des oberen Abschnittes des Elevators einwandfrei vornehmen zu können, kann es erforderlich sein, die im Bunker befindliche Förderschnecke in der Höhe verstellbar auszuführen, was beispielsweise durch Verschwenken der Schnecke mit Hilfe eines Hubzylinders oder dergl., oder aber durch Höhenverschiebung der Schnecke, ebenfalls z.B. über Hubzylinder, erreicht werden kann. Die rörderschnecke ist an der vorderen und der hinteren Bunkerwand gelagert und kann dabei in in diesen Wänden angebrachten Schlitzen über Lagerstellen angehoben und abgesenkt werden.
  • Der Einsatz eines derartiqen Elevators ist besonders zweckmäßig in Verbinduny mit einem Rüberllariegeriit, das entweder als selbstfahrendes Gerät oder als schleppergezogenes Gerät ausgebildet ist und das einen Förderer aufweist, der unmittelbar in (ien unteren Abschnitt des Elevators fördert. Hierbei ist der Elevator mit seine Rahmen an diesem selbstahrenden oder schleppergezogenen Ladegerät befestigt oder wird von diesem Ladegerät aus angetrieben.
  • Nachstechend wird die Erfindung in Verbindung mitder Ze ichnurig anloan d eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Darstellung des Elevators nach der Erfindung im Bunkerungsbet rieb, Fig. 2 den oberen Teil des Elevators nach Fig. 1 im Entladebetrieb, Fig. 3 schematisch den Entladebetrieb, Fig. 4 eine schematische Darstellung der Verschwenkung der Förderschnecke des Bunkers, Fig. 5 eine schematische Darstellung der Verbindung des Elevator mit einem RübenauSnahmegerät, und Fig. 6 in schematischer, seitlicher Ansicht (aufgeschnitten) Bunker und Elevator mit Abdeck- und Dosierwand.
  • Der Elevator 1 besteht aus einem unteren horizontalen Abschnitt 2, einem mittleren, vertikalen Abschnitt 3 und einem oberen horizontalen Abschnitt 4. Die Abschnitte 2, 3 und 4 werden von einer kontinuierlichen, geschlossenen Siebkette, Siebband oder drl. Förder- bzw. Transporteinrichttrig 5 dargestellt. Diese Förder- bzw. Transporteinrichtung weist ein inneres Trum 6 und ein äußeres Trum 7 auf, die beide zu der Endloskette bzw. dem Endlosband verbunden sind. Die Kette bzw. das Band 5 läuft um Umlenkwalzen bzw. Umlenkrollen 8, 9, 10 und 11, die zumindest teilweise angetrieben sind, wobei der Antrieb von einem den Elevator 1 aufnehmenden Fahrzeug stammt oder ein unabhängiger Antrieb (nicht dargestellt) ist. Der Umlenkwalze bzw. -rolle 10 ist sowohl auf dem inneren Trum 6 als auf dem äußeren Trum 7 Kie eine Gegendruckrolle 12, 13 zugeordnet, die die Kette bzw. das Band an die ilalze bzw. Rolle 10 andrücken; entsprechend ist der Umlenkwalze 9 mindestens eine Gegendruckrolle 14 zugeordnet (in Fig. 1 sind mehrere derartiger Rollen 14 angedeutet.) Diese Kette bzw. das Siebband ist auf der äußeren, d.h. der Arbeitsfläche, mit in gleichmäßigem Abstand voneinander angeordneten Mitnehmern 15 versehen, die dazu dienen, die Rüben oder dergl. weiterzubefördern und mitzunehmen. Derartige Mitnehmer 15 sind bei Ringel evatore n in analoger Weise bekannt. Dem inneren T r um der Siebkette bzw. des Siebbandes 5 ist im vertikalen Abschnitt sowie im Übergang aus dem horizontalen in den vertikalen und aus dem vertikalen in den horizontalen Abschnitt ein Halte-, Führungs- oder Begrenzungsblech 16 zugeordnet, das z.B. mit dem Rahmen des Elevators starr verbunden ist, das wahlweise aber auch mit dem Bunker bzw.
  • der Bunkerwand 17verbunden sein kann. Dieses Blech hat die Aufgabe, die Rüben beim Hochfördern im vertikalen Abschnitt an einem Herausfallen aus den Mitnehmern zu hindern. Der Bunker selbst ist in rig, 1 mit B angedeutet. Unmittelbar über dem Boden des Bunkers B ist ein Kratzboden ].R angeordnet, auf dem die in den Bunker abgegebenen Riib(>n aufliegen und gesammelt werden. Jnnerhalb des Bunkers ist in dessen oberem Bereich eine förderschnecke 1 9 vorgesehen, die den Bunker in seiner Längsachse durchsetzt und die bewirkt, daß die sich in der Nähe des Elevators im Bunker ansammelnden Rüben zum vorderen (vom Elevator abgewandten)Teil des Bunkers gefördert werden. Mit 20 ist eine Spannvorrichtung für die Siebkette bzw. das Siebband 5 angedeutet, die bei 21 am El evatorrahmen, am Bunkerrahmen oder an einem anderen feststehenden Teil sowie an der Achse der Umlenkwalze 8 befestigt ist. Eine Feder 22 ist zwischen Spannvorrichtung und Rahmen eingesetzt und spannt die Vorrichtung 2(1 so vor, daß die Siebkette, das Siebband oder dergl. straff gespannt ist.
  • Der Abschnitt 3 und der Abschnitt 4 sind miteinander so verbunden, daß sie gegeneinander verschwenkbar sind, derart, daß der Abschnitt 4 um die Achse 23 in Pfeilrichtung beweglich ist. Dieser Schwenkvorgang wird entweder mechanisch über Getriebe, hydraulisch, z.B. über einen Ölmotor, oder pneumatisch, z.B. über Hubzylinder, bewerstelligt, wobei der Schwenkvorgan g um die Achse 23 vorgenommen wird.
  • In ähnlicher Weise ist der Abschnitt 3 gegenüber dem Abschnitt: 2 verschwenkbar ausgebildet, wobei der Schwenkvorgang tim eine Achse 24 erfolgt, und zwar ebenfalls mechanisch, hydraulisch oder pneuma tisch. In Fig. 3 ist eine derartige Verschwenkung des Abschnittes 3 gegenüber dem Abschnitt 2 schematisch im Einsatz dargestellt. Hierbei ist der Elevator 1 mit dem Abschnitt 2 auf einem fahrbaren Gestell 25 angeordnet. Mit 26 ist ein Zuführförderer dargestellt, der das zu befördernde Gut anliefert und auf den unteren horizontalen Abschnitt 2 des Elevators übergibt, von wo das Gut über den Abschnitt 3 und den Abschnitt 4 auf einen darunter abgestellten Ladewagen 27 abgegeben wird.
  • Fig. 2 zeigt den Elevator in einer Stellung, in der der Abschnitt 4 aus der Stellung nach Fig. 1 um 1800 verschwenkt ist.
  • Die im Bunker 17 gelagerte Förderschnecke 19 ist, wie in Fig. 4 schematisch andeutet, aus der unteren in die obere Position 19 anhebbar. Hierzu ist die Förderschnecke 19 am vorderen und hinteren Ende z.B. über einen Arm 28 an einer ortsfesten Stelle des Bunkers gelenkiq gelagert. Am Arm 28 greift die Kolbenstange 29 eines Hubzylinders 30 an, der die rörderschnecke 19 am Arm 28 anhebt bzw. absenkt. Anstelle dieser Ausführungsform kann der Hubzylinder 30 am vorderen urld hinteren Ende der Schnecke 1 9 auch direkt an der Schnecl<enwelle angreifen und die Schnecke an den Lagerstellen in der vordereri und hintererl Bunl<erwand innerhalb einer schlitzartiqen F tih run g in dieser Wand anheben und nl)senken, so daß die Ffirderschnecke aus dem Bewegungsbereich des Abschnittes 4 bei dessen Verschwenkung herausgeführt werden kann.
  • Bei der schematischen Darstellung nach Fig. 4 ist eine spezielle Anwendungsform der Erfindung dargestellt. Die Elevatorabschnitte 2, 3 und 4 sind entsprechend der Darstellung nach Fig. 3 ausgelegt, wobei der Abschnitt 4 gegenüber dem Abschnitt 3 zusätzlich um eine vertikale Achse verdrehbar ist, damit ohne Positionswechsel des gesamten Elevators ein wesentlicher Teil der Ladefläche des Ladewagens 27 überstrichen werden kann. Der Elevatorabschnitt 2 wird über einen Zuförderer 26 gespeist, der Teil eines Ladegerätes bzw. Rübenaufnahmegerätes 31 ist, das in Pfeilrichtung gegen einen Rübenhaufen verfahren wird und die zu verladenden Rüben über eine Siebkette, ein Siebband oder dergl. Förderer aufnimmt und an die Querförderer 32 abgibt, die die aufgenommenen Rüben auf das Förderband 26 übergeben.
  • Mit 33 sind Bodenräder bezeichnet, auf denen der Förderer 26 angeordnet und verfahrbar ist. Der Förderer 26 kann jedoch auch starr mit den Querförderern 32 an dem Ladegerät 31 befestigt sein.
  • In Fig. 6 ist schematisch ein Mehrzweck-Schlepperfahrzeug dargestellt, dessen Fahrerkabine 34 und dessen Rübenbunker 35 auf dem Fahrzeugrahmen 36 angeordnet sind. Vorzugsweise ist der Bunker 35 ein Wechselaufbau. Die dem Förderer 26 entsprechende Fördereinrichtung 37 wird bei diesem Fahrzeug zwischen den Rädern 38 hindurchgeführt, so daß die am vorderen Ende des Fahrzeuges aufgenommenen Rüben über den Förderer 37 unterhalb des Fahrzeuges nach hinten zum Elevator 1 gefördert werden, der die Rüben auf den Abschnitt 2 des Elevators 1 (nach Fig. 1) abgibt. Der Bunker 35 nimmt bei dieser Ausführungsform den Elevator auf. An seinem Boden ist ein Elevator 18 angeordnet, der sich über die Bodenfläche des Bunkers bis zum Elevator erstreckt. Die Förderstrecke 19 durchsetzt den Bunker 35 von der Vorderwand bis zur Rückwand und ist in beiden Wänden, vorzugsweise höhenverstellbar, gelagert.
  • An der Bunkerrückwand ist eine Abdeck- und Dosierwand 39 bzw. 39 schwenkbar bei 4n befestigt, die sich über die Breite des Elevators 1 hinaus geringfügig in den Bunkerraum erstreckt. Die Wand 39 ist von der Gelenkstelle 40 aus nach unten geneigt, so daß die vom Elevatorabschnitt 4 abgebenen Rüben auf der Wand 39 nach abwärts in den Bunker rollen und dort auf dem Kratzboden angesammelt werden. Damit wird verhindert, daß die von dem Abschnitt 4 abgegebenen Rüben nach unten auf den Abschnitt 2 des Elevators fallen und somit in einen kontiniuierlichen Umlauf gebracht werden. Die Wand 39 hat die wesentliche Aufgabe, die bei laufendem Kratzboden 18 aus dem Bunker in den Elevator abgegebene Rübenmenge zu dosieren. Je weiter die Wand 39 nach unten gesenkt wird, desto weniger Rüben gelangen von dem Kratzboden in den Elevator. Die Platte 39 ist z.B. über einen Hubzylinder 41, der bei 42 am Bunker bzw. am Elevatorrahmen festgelegt ist, in ihrer Neigung und in ihrem Höhenabstand über dem Kratzboden einstellbar. Wenn somit die Rübenzufuhr vom Förderer 26 geringer ist als der Kapazität des Elevators entspricht, kann aus dem gebunkerten Rübenvorrat über dem Kratzboden die zur Auslastung der Kapazität erforderliche Rübenmenge in den Elevator abgegeben werden. Es kann mit dem erfindungsgemäßen Elevator auch nur gebunkert werden, wenn der Abschnitt 4 die in Fig. 1 gezeigte Position einnimmt, und es kann andererseits so gearbeitet werden, daß die über einen Förderer 26 zugeführten Rüben - bei einer Position des Abschnittes 4 in der Überlade- bzw. Entladestellung - ohne Bunkerung durch den Elevator geführt und unmittelbar an den Ladewagen 27 überladen werden, so daß ein gesondertes Entladeband vollständig entfallen kann.
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Claims (12)

  1. P a t e n t a n s p r c 1. Elevator zurn r(irdern von landwirtschaftlichen Gütern, insbes. Wurzelfrüchten wie Zuckerriiberl, mil. cinarn Abschnitt, n c m Abs c 0 fi i dem das geerntete Gut direkt vom R oden oder über eine Transportvorrichtung aufgegeben vr i rd , mi t eine weiteren Abschnitt, in dem das aufgenommene Gut weiter- loses.
    hochgefördert wird, und mit einem Abschnitt, in dem das hochgeförderte Gut nach unten auf eine Abfdrdervorrichtung abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Elevator (1) aus einem horizontalen unteren Abschnitt (2), einem daran anschließenden Hochförderabschnitt und einen daran anschließenden oberen Abgabeabschnitt (4) besteht, und daß der obere Abschnitt (4) stufenlos um eine am oberen Ende des Hochförderabsehnittes (3) gelagerte horizontale Achse (23) schwenkbar angeordnet ist.
  2. 2. Elevator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochförderabschnitt am unteren waagrechten Abschnitt (2) um eine horizontale Achse (24) schwenkbar angeordnet ist.
  3. 3. Elevator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (5, 6, 7) des Elevators eine umlaufende Siebkette, ein umlaufendes Siebband oder dergi.
    Endlos-fördervorrichtung (6, 7) wirt.
  4. 4. Elevator nach einem der Ansprüche bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Elevatorabschnitt (4 bzw. 3) gegenüber dem nachfolgenden Abschnitt (3 bzw. 2) mit Hilfe eines Hydraulikantriebes, Pneumatikantriebes. rnechanischen oder elektrischen Antriebes verschwenkbar ausoch ii det ist.
  5. 5. Elevator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb einen Ölmotor mit Schneckengetriebe oder mit Hubzylinder aufweist.
  6. 6. Elevator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elevatorabschnitte (2, 3, 4) einen Kratzboden (18) eines Rtióenbunkers (17) teilweise und U-förmig umschließen.
  7. 7. Elevator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (5, 6, 7) in form z.B. einer Siebkette oder eines Siebbandes eine Gurtspannvorrichtung (20, 22) in Verbindung mit Antriebsrollen und Umlenkrollen (8 - 14) aufweist.
  8. 8. Elevator nach Anspruch Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rübenbunker (17) in an sich bekannter Weise oberhalb des Kratzbodens (18) und unterhalb des oberen Elevatorabschnit-Les (4) eine den Bunker (17) in Achslängsrichtung durchsetzende Förderschnecke (19) aufweist, und daß die Förderschnecke (19) in der Höhe verschwenkbar oder verschiebbar ausgebildet ist.
  9. 9. Elevator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Abdeck- und Dosierwand (39), die sich quer zu ßunkerlängsachse etwa in der Breite des Kratzbodens (18) erstreckt, und dic auf unterschiedliche Höhen über dem Kratzboden (18) einstellbar ist.
  10. 10. Elevator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeck- und Dosierwand (39) an der rückwärtigen Bunkerwand gelenkig (bei 40) befestigt ist und mit dem freien Ende mittels einer Hubvorrichtung (41) kontinuierlich oder in Stufen im Abstand über dem Kratzboden (18) heb- und senkbar ist.
  11. 13 . Elevator nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Elevator (1) mit einer Rübenlade-bzw. Rijbenöu fnahmcmaschine (31) gekoppelt ist bzw. von ihr aufgenonmmen ist , die über eine Fördervorrichtung (26) die vom Boden aufgenommenen Rüben an den E Elevator (1) abqibt.
  12. 12. Elevator nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Überqabeabschnitt (4) des Elevators (l)in einer horizontalen Ebene drehbar ausgebildet ist.
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