DE3402469C2 - Flüssigkristallanzeigevorrichtung - Google Patents
FlüssigkristallanzeigevorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine
Flüssigkristallanzeigevorrichtung mit den Merkmalen des
Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
Die Merkmale einer derartigen
Flüssigkristallanzeigevorrichtung sind aus der
Druckschrift DE 31 07 827 A1 bekannt.
Ferner ist eine im Prinzip ähnliche Anzeigevorrichtung,
bei der erste und zweite Elektroden kammartig
ineinandergreifen, aus der Druckschrift GB 20 24 443 A
bekannt.
Aus der Veröffentlichung "1982 International Display
Research Conference", Seiten 166 bis 170, ist eine
Flüssigkristallanzeigevorrichtung bekannt, bei welcher
Farbstreifen unmittelbar auf oberen freien Flächen von
Elektroden angeordnet sind.
Eine herkömmliche Flüssigkristallanzeigevorrichtung, die
in den Zeichnungen in Fig. 1A in der Ansicht und in Fig.
1B im Querschnitt dargestellt ist, ist im folgenden näher
beschrieben.
Wie in Fig. 1A und 1B gezeigt ist, weist eine dort
dargestellte Punktmatrix-LCD-Vorrichtung folgende
Komponenten auf: Zwei sich gegenüberstehende transparente
Substrate 1a, 1b, mehrere längliche transparente
Elektroden 2a, 2b, . . . (allgemein mit "2" bezeichnet),
mehrere transparente Elektroden 3a, 3b, . . . (allgemein mit
"3" bezeichnet), die beispielsweise aus auf inneren
Flächen der transparenten Substrate 1a, 1b gebildetem
Indiumoxid, eine Flüssigkristallschicht 4 zwischen den
transparenten Substraten 1a, 1b und eine Dichtung 5 aus
Kunstharz mit einem nicht dargestellten Abstandselement
aus Aluminiumpulver zum Aufrechterhalten der Dicke der
Flüssigkristallschicht 4 in einem Bereich von 1 bis
100 µm.
Die länglichen transparenten Elektroden 2, 3 verlaufen
senkrecht zueinander, wobei die Flüssigkristallschicht 4
dazwischen angeordnet ist. Zuführungselektroden 6a,
6b, . . . (allgemein mit "6" bezeichnet) sind auf dem
transparenten Substrat 1a gebildet und dienen als
Zuführungsleitungen für die länglichen transparenten
Elektorden 2. Weitere Zuführungselektroden 7a, 7b,
(allgemein mit "7" bezeichnet) sind auf
dem transparenten Substrat 1b gebildet und dienen als Zufüh
rungsleitungen für die länglichen transparenten Elektroden 3.
Streifenförmige transparente Farbschichten 8a, 8b sind auf
den länglichen transparenten Elektroden 3 gebildet, wobei die
Schichten 8a, 8b abwechselnd beispielsweise rot, grün, rot, grün, . . .
eingefärbt sind. Die LCD-Einrichtung ist in
ihrer Gesamtheit mit 100 bezeichnet.
Eine tordierte nematische Flüssigkristallanzeigeschicht mit
positiver dielektrischer Anisotropie wird als Flüssigkristall
schicht 4 benutzt, und die LCD-Einrichtung 100 wird zwischen
zwei Polarisatoren eingebettet, so daß sie in einem normaler
weise dunklen Zustand erscheint. Die Anordnung wird mit einer
Lichtquelle wie z. B. einer nicht gezeigten fluoreszierenden Lampe
beleuchtet, die hinter der LCD-Anordnung angeordnet ist und
welche Licht mit Rot- und Grünanteilen emittiert. Eine vorge
schriebene Spannung wird an die Flüssigkristallschicht 4 durch
die sich kreuzenden Elektroden 2, 3 über die externen Zufüh
rungselektroden 6, 7 angelegt.
Wenn die Spannung angelegt ist, werden die Elektroden 2, 3
durchlässig gemacht. Wenn deshalb die LCD-Einrichtung von der
Seite gegenüber der fluoreszierenden Lampe betrachtet wird,
erscheinen die den roten rechtwinkligen Mustern entsprechen
den farbigen Schichten rot, während die den grünen rechtwink
ligen Mustern entsprechenden Schichten grün erscheinen.
Eine Mehrfarben-numerische Anzeige wird beispielsweise durch eine
fünf-mal-sieben Matrix von Punkten bewirkt, von denen jeder
aus einem Paar von rechtwinkligen Mustern mit rot und grün ge
färbten Schichten besteht. Zur Anzeige einer Ziffer in Rot,
werden fünf-mal-sieben rechtwinklige Muster mit rot gefärb
ten Schichten benutzt und zur Anzeige einer Ziffer in Grün
werden fünf-mal-sieben rechtwinklige Muster mit grün gefärb
ten Schichten benutzt. Wenn eine Ziffer in gemischten roten
und grünen Farben dargestellt wird, werden beide der fünf
mal-sieben rechtwinkligen Muster benutzt.
An die Zuführungselektroden 6, 7 werden Spannungen angelegt,
die die rechtwinkligen Muster zum Leuchten (Transparentwer
den) veranlassen, in Übereinstimmung mit einer darzustellen
den gewünschten Ziffer.
Es ist gebräuchlich, die Punktmatrix-LCD-Einrichtung durch
Multiplexen mit sieben oder mehr Abtastleitungen zu betrei
ben, wobei ein Spannungsmittelungsverfahren benutzt wird.
Die vielfarben-numerische Anzeige mit einer konventionellen
Punktmatrix-LCD-Einrichtung wie oben beschrieben weist je
doch die folgenden Nachteile auf:
- (i) Die Zahl von zur Darstellung einer Ziffer in einer Stel le benötigten Zuführungselektroden ist groß (7 + 5×2), und zehn oder mehr Zuführungsdrähte sind für jede zusätz liche numerische Position, die dargestellt werden soll, notwendig, was zu komplexen Verbindungen zu Treiberschal tungen führt.
- (ii) Die Einrichtung muß durch Multiplexen einer relativ hohen Ordnung betrieben werden, und die Betriebssicherheit ist gering, was zu einer schlechteren Anzeigequalität führt als bei einer LCD-Einrichtung vom Segmenttyp.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Flüssigkristallanzeigevorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die einen einfachen und kompakten Aufbau
aufweist und einen verhältnismäßig einfachen elektrischen
Anschluß ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des
kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung weist insbesondere den Vorteil auf, daß der
tatsächliche Abstand zwischen den Elektroden verhält
nismäßig groß gehalten werden kann, ohne im praktischen
Einsatz einen erheblichen Verlust an Anzeigequalität hin
nehmen zu müssen, da LCD-Anzeigevorrichtungen meist so
aufgestellt oder angeordnet werden, daß ihr Anzeigefeld
vom Betrachter unter Winkeln gesehen wird, die in horizon
taler Richtung größer sind als in vertikaler Richtung, und
daß die Betrachtung häufig unter größeren seitlichen Win
keln erfolgt. Bei einer derartigen Betrachtungsweise ist
der Abstand zwischen den Elektroden scheinbar kleiner, was
auch bei verhältnismäßig großem gegenseitigem
Elektrodenabstand zu einer feinen Anzeige bzw. zu hohem
Anzeigekontrast führt.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im
folgenden anhand von Fig. 2A bis 5 der Zeichnungen näher
beschrieben.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1A eine herkömmliche
Flüssigkristallanzeigevorrichtung in der Ansicht,
Fig. 1B den Gegenstand von Fig. 1A im Querschnitt,
Fig. 2A eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Flüssigkristallanzeigevorrichtung in
perspektivischer Darstellung,
Fig. 2B den Gegenstand von Fig. 2A im Querschnitt,
Fig. 3 Elektroden und deren Verdrahtung bzw. elektrischen
Anschlüsse beispielsweise der obigen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Flüssigkristallanzeigevorrichtung in schematischer
Darstellung,
Fig. 4 Elektroden und deren Verdrahtung bzw. elektrischen
Anschlüsse einer weiteren Ausführungsform der
erfindungsgemäßen
Flüssigkristallanzeigevorrichtung in schematischer
Darstellung und
Fig. 5 Elektroden und deren Verdrahtung bzw. elektrischen
Anschlüsse einer weiteren Ausführungsform der
erfindungsgemäßen
Flüssigkristallanzeigevorrichtung in schematischer
Darstellung.
Wie in Fig. 2A und 2B gezeigt ist, weist die dort
dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Flüssigkristallanzeigevorrichtung
sich gegenüberstehende transparente Substrate 1a, 1b und Seg
mentelektroden 9a, 9b, . . . , die auf einer inneren Oberfläche
des transparenten Substrats 1a gebildet sind, auf, wobei die
Segmentelektroden für eine numerische Stelle mit sieben
externen nicht gezeigten Zuführungselektroden verbunden sind.
Die LCD-Einrichtung weist auch zwei interdigitale gemeinsame
Elektroden 10a, 10b, die auf einer inneren Oberfläche des
Substrats 1b gebildet sind und mit zwei nicht gezeigten ex
ternen Zuführungselektroden verbunden sind, auf. Die Segment-
Elektroden 9 und die gemeinsamen Elektroden 10 können trans
parente Elektroden, beispielsweise aus Indiumoxid, sein. Strei
fenförmige transparente farbige Schichten 11a, 11b, . . . sind
in Übereinstimmung mit der Interdigitalstruktur der gemein
samen Elektroden 10 geformt. Beispielsweise können die strei
fenförmigen transparenten farbigen Schichten 11a rot gefärbte
Schichten auf der gemeinsamen Elektrode 10a sein, und die
streifenförmigen transparenten farbigen Schichten 11b grün ge
färbte Schichten auf der gemeinsamen Elektrode 11b sein.
Mit 4 ist eine Flüssigkristallschicht und mit 5 eine Dichtung
bezeichnet. Eine in der LCD-Einrichtung der vorliegenden Er
findung benutzte Flüssigkristallzelle wird in ihrer Gesamt
heit mit 200 bezeichnet.
Die streifenförmigen transparenten farbigen Schichten können
durch Aufbringen von transparenten Überzügen aufgebracht wer
den, indem ein Siebdruckverfahren oder ein Aufdampfverfahren
benutzt werden. Eine Isolatorschicht 12, die dazu dient, die
Flüssigkristallschicht 4 und die farbigen Schichten 11 in ei
ner räumlich voneinander entfernten Beziehung zu halten, kann
beispielsweise aus Polyimid-Kunstharz oder Siliziumdioxid ge
bildet sein, wobei die Bereiche der isolierenden Schicht über
den farbigen Schichten 11 eine Dicke im Bereich von 100 bis
5000 Å haben. Die isolierende Schicht 12 wird vorgesehen, um
eine Verschlechterung der LCD-Zelle 200 zu verhindern, was an
dernfalls auftreten würde durch Reaktion zwischen dem Flüssig
kristall und dem Material des transparenten Überzugs, oder
durch Auflösung jenes Materials in dem Flüssigkristallmate
rial.
Eine tordierte nematische Flüssigkristallschicht mit einer
positiven elektrischen Anisotropie wird als Flüssigkristall
schicht 4 benutzt, und die LCD-Zelle 200 ist zwischen zwei
Polarisatoren so eingebettet, daß sie normalerweise dunkel
erscheint. Die Anordnung wird mit einer Lichtquelle, z. B. ei
ner nicht gezeigten fluoreszierenden Lampe beleuchtet, die
hinter der LCD-Zelle liegt und Licht mit roten und grünen
Komponenten emittiert. Eine vorgeschriebene Spannung wird an
die Flüssigkristallschicht 4 zwischen der Segment- und gemein
samen Elektrode 9, 10 über nicht gezeigte Zuführungselektro
den angelegt.
Wenn diese Spannung angelegt wird, werden die Anordnungen
(im folgenden als "Segmentmuster" bezeichnet) der Segment
elektroden 9 beleuchtet bzw. durchlässig. Wenn deshalb
die LCD-Zelle von der Seite gegenüber der fluoreszierenden
Lampe betrachtet wird, erscheinen die Segmentmuster rot, wenn
die gemeinsame Elektrode 10a ausgewählt wird. Die Segment
muster erscheinen grün, wenn die gemeinsame Elektrode 10b
ausgewählt wird, und die Segmentmuster erscheinen als Mischung
von rot und grün, wenn beide gemeinsamen Elektroden 10a, 10b
ausgewählt werden. Deshalb kann jede gewünschte Ziffer in
mehreren Farben dargestellt werden durch zum Leuchtenbringen von aus
gewählten Segmentmustern.
Fig. 3 zeigt schematisch gemeinsame Elektroden, Segment-Elek
troden, und eine Verdrahtungsanordnung, die eine Verbindung
mit Zuführungselektroden einer LCD-Einrichtung zum selektiven
Darstellen von Ziffern in drei Positionen in drei Farben lie
fert. Zur Klarstellung werden die zwei interdigitalen gemein
samen Elektroden 10a, 10b, und ihre Verdrahtungsanordnungen
durch ausgezogene Linien dargestellt, während die Segmentelek
troden 9 mit ihrer Verdrahtungsanordnung durch gestrichelte
Linien dargestellt sind. Die Interdigitalstruktur der gemein
samen Elektroden 10a, 10b ist teilweise nicht gezeigt.
Die LCD-Einrichtung kann durch 1/2-bias, 1/2-duty-Multiplexen
mit den zwei gemeinsamen Elektroden 10a und 10b als Abtast
elektroden betrieben werden, unabhängig von der Anzahl der
darzustellenden numerischen Stellen.
Das 1/2-bias, 1/2-duty-Treiben ist eine Multiplex-Betriebsart
der niedrigsten Ordnung und hat eine größere Betriebssicher
heit und kann deutlicher Vielfarben-Ziffern darstellen als
konventionelle Punktmatrix-LCD-Einrichtungen. Die Anzahl von
externen Zuführungselektroden ist nur 9 (= 2 + 7) zum Dar
stellen einer Ziffer in einer Stelle, und steigt um 7 für je
de zusätzliche numerische Stelle an. Für die in Fig. 3 gezeig
te Drei-Stellen-Anzeige ist die Anzahl von benötigten exter
nen Zuführungselektroden 23 (= 2 + 7×3), was zur Folge hat,
daß die Verbindungen mit der Treiberschaltung einfacher wer
den als bei bisherigen Anordnungen.
Vorzugsweise haben die Interdigital-Anordnungen der gemein
samen Elektroden 10a, 10b einen Abstand, der hinreichend klei
ner ist als die Breite der Segmentmuster. Wenn der Abstand zu
groß ist, würden die beleuchteten Segmentmuster diskonti
nuierlich erscheinen und infolgedessen unnatürlich. Auch
würden rot und grün in der Farbmischungsanzeige-Betriebs
weise nicht hinreichend miteinander vermischt werden, was
eine unnatürliche Erscheinung bedeutet.
Wenn beispielsweise eine Ziffer mit einer Höhe von 25 mm und
einer Breite von 15 mm mit sieben Segmenten einer Breite von
3 mm dargestellt werden soll; sollten die Interdigitalstruk
turen der gemeinsamen Elektroden 10a, 10b einen Abstand von
300 µm aufweisen, die Elektroden 10a, 10b haben eine Breite
von 200 µm und der Abstand zwischen den Elektroden ist 50 µm.
Mit dieser Anordnung erscheint die Form und Farbe der darge
stellten Ziffer nicht unnatürlich, wenn sie von hinten aus
einer Entfernung von ungefähr 1 m betrachtet wird.
Es ist vorteilhaft, daß die streifenförmigen gefärbten Schich
ten 11 einen Abstand gleich jenem der Interdigitalabstände
der gemeinsamen Elektroden 10a, 10b aufweisen und innerhalb
eines Sehwinkels von 2 Minuten gehalten werden zur Aufrecht
erhaltung einer praktisch akzeptablen Anzeigequalität.
Vorzugsweise haben die farbigen Schichten 11 eine Breite
gleich oder größer jener der Interdigitalabstände der gemein
samen Elektroden 10a, 10b, außer in dem Fall, daß sich die
farbigen Schichten 11 überlappen.
Die Flüssigkristallschicht 4 der LCD-Zelle 200 wurde als
tordierte nematische Flüssigkristallschicht beschrieben; die
erfindungsgemäße LCD-Zelle kann jedoch auch ein Flüssigkri
stall vom "Guest-Host-Typ" sein, wobei mit nur einem Pola
risator gute Ergebnisse erzielt werden.
In der in Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsform sind die
Interdigitalkonfigurationen der gemeinsamen Elektroden 10a, 10b
und die Richtung, in die die gestreiften farbigen Schich
ten 11 sich erstrecken, im wesentlichen vertikal, obwohl sie
geringfügig geneigt sind in Übereinstimmung mit der Neigung
der darzustellenden Ziffern. Infolgedessen werden die Ab
stände der Interdigitalstrukturen der gemeinsamen Elektroden
10a, 10b und der farbigen Schichten 11 enger, wenn irgend
welche dargestellten Ziffern unter einem anderen Winkel als
frontal betrachtet werden, und der Anzeigekontrast wird grö
ßer. Die Interdigitalkonfigurationen der gemeinsamen Elektroden
10a, 10b sollten horizontal angeordnet werden.
Fig. 4 und 5 stellen schematisch gemeinsame Elektroden,
Segmentelektroden und Verdrahtungsanordnungen dar, die Ver
bindungen zu Zuführungselektroden einer LCD-Einrichtung zum
selektiven Darstellen von Ziffern in drei Positionen in drei
Farben bilden. Zur Klarstellung sind die zwei interdigitalen
gemeinsamen Elektroden 10a, 10b und ihre Verdrahtungsanord
nung durch ausgezogene Linien gezeigt, während die Segment
elektroden mit ihren Verdrahtungsanordnungen durch gestri
chelte Linien gezeigt sind. Die Interdigitalstruktur der ge
meinsamen Elektroden 10a, 10b wurde in der Darstellung teil
weise weggelassen.
Bei diesen Ausführungsformen ist die Richtung, in die die
streifenförmigen farbigen Schichten sich erstrecken, eben
falls horizontal in Übereinstimmung mit den Interdigitalkon
figurationen der gemeinsamen Elektroden 10a, 10b.
Während Ausführungsformen der Erfindung für zwei Farben (N = 2)
beschrieben wurden, können Ziffern auch in Farben mit N < 3
dargestellt werden durch Erhöhen der Anzahl von gemeinsamen
Elektrodenunterteilungen und der Zahl von Farben der gestreif
ten farbigen Schichten für Farben mit N < 2.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wurde die Anzahl
von Segmenten, die für eine numerische Position benutzt wurde,
als sieben beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch
auf eine beliebige Anzahl von Segmenten anwendbar, und Viel
farbenzeichen können dargestellt werden durch Erhöhen der An
zahl von Segmenten für eine Zeichenstelle.
Bei der erfindungsgemäßen oben beschriebenen Anordnung hat
eine LCD-Einrichtung zum Darstellen von Ziffern mit Segmenten
N gemeinsame Elektrodenunterteilungen der Interdigitalkonfi
gurationen und streifenförmigen transparenten farbigen Schich
ten von N-Farben, die auf den Interdigitalkonfigurationen in
Übereinstimmung damit gebildet sind zum deutlichen Anzeigen
von Vielfarbenzeichen mit Segmenten in (N + 1) Farben.
Bei der erfindungsgemäßen LCD-Einrichtung werden darüber hinaus
verschiedene Vielfarbenanzeigen möglich gemacht durch Ändern
der Farben der benutzten transparenten Schichten, und die ge
wünschte Anordnung kann erreicht werden, ohne die Anzahl von
externen Zuführungselektroden beträchtlich zu steigern.
Claims (9)
1. Flüssigkristallanzeigevorrichtung mit mehreren
Anzeigeeinheiten zur Anzeige mehrerer Zeichen in einem
gemeinsamen Anzeigefeld, wobei jede Anzeigeeinheit
umfaßt:
- - zwei sich gegenüberliegende Substrate, die zwischen sich einen mit einer Flüssigkristallflüssigkeit gefüllten Raum bilden,
- - an der Innenseite eines Substrates mehrere Elektroden in Form von zeichenbildenden Segmenten, die über separate Zuleitungen einzeln ansteuerbar sind, wobei die Höhe des Zeichens einer jeden Anzeigeeinheit größer ist als dessen Breite,
- - an der Innenseite des anderen Substrates eine Vielzahl von Elektroden einer ersten Elektrodengruppe und eine Vielzahl von Elektroden von mindestens einer zweiten Elektrodengruppe, wobei die Elektroden einer jeden Elektrodengruppe elektrisch miteinander verbunden und Elektroden der ersten Elektrodengruppe jeweils zwischen Elektroden der zweiten Elektrodengruppe angeordnet sind, und
- - den Elektroden der einzelnen Elektrodengruppen in Form und Anordnung jeweils zugeordnete Farbstreifen, die für Elektroden unterschiedlicher Elektrodengruppen jeweils unterschiedliche Farbe aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- (a) die Elektroden (10a bzw. 10b) der einzelnen Elektrodengruppen aller Anzeigeeinheiten und die ihnen jeweils zugeordneten Farbstreifen (11a, 11b) einer jeden Anzeigeeinheit parallel zur Höhenausdehnung des durch die jeweilige Anzeigeeinheit gebildeten Zeichens verlaufen und
- (b) die Elektroden (10a) der ersten Elektrodengruppe einer jeden Anzeigeeinheit und die Elektroden (10b) der zweiten Elektrodengruppe einer jeden Anzeigeeinheit jeweils an eine gemeinsame Verbindungsleitung der Anzeigeeinheit angeschlossen sind und die den ersten bzw. zweiten Elektrodengruppen zugeordneten Verbindungsleitungen aller Anzeigeeinheiten jeweils an eine einzige Zuleitung der Anzeigevorrichtung angeschlossen sind.
2. Flüssigkristallanzeigevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (10a bzw.
10b) der ersten und zweiten Elektrodengruppen und die
den Elektroden jeweils zugeordneten Farbstreifen (11a,
11b) der Anzeigeeinheiten jeweils im wesentlichen
vertikal verlaufen.
3. Flüssigkristallanzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinheiten
zur Anzeige der Zeichen innerhalb des Anzeigefeldes
parallel zueinander angeordnet sind.
4. Flüssigkristallanzeigevorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigefeld annähernd
Rechteckform aufweist mit horizontalen und vertikalen
Begrenzungen, die senkrecht bzw. parallel zur
Höhenerstreckung der von den Anzeigeeinheiten
anzeigbaren Zeichen verlaufen.
5. Flüssigkristallanzeigevorrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
in den jeweiligen Anzeigeeinheiten Farbstreifen (11a,
11b) zweier unterschiedlicher Farben abwechselnd
nebeneinander angeordnet sind.
6. Flüssigkristallanzeigevorrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Farbstreifen (11a, 11b) der jeweiligen
Anzeigeeinheiten einen derartigen gegenseitigen
Abstand aufweisen, daß sie bei Betrachtung aus einem
Abstand von ungefähr 1 Meter innerhalb eines
Betrachtungswinkels von 2 Winkelminuten erscheinen.
7. Flüssigkristallanzeigevorrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Elektroden (10a bzw. 10b) der ersten und zweiten
Elektrodengruppen und die hierauf angeordneten, den
Elektroden (10a bzw. 10b) jeweils zugeordneten Farbstreifen (11a,
11b) der Anzeigeeinheiten in eine isolierende Schicht
(12) eingebettet sind.
8. Flüssigkristallanzeigevorrichtung nach einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere im Anzeigefeld angeordnete Anzeigeeinheiten
eine Flüssigkristallanzeige-Zelle (200) bilden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP58012480A JPS59136718A (ja) | 1983-01-26 | 1983-01-26 | 液晶表示素子 |
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| DE3402469C2 true DE3402469C2 (de) | 1994-10-13 |
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ID=11806549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3402469A Expired - Lifetime DE3402469C2 (de) | 1983-01-26 | 1984-01-25 | Flüssigkristallanzeigevorrichtung |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPS59136718A (de) |
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| DE (1) | DE3402469C2 (de) |
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