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DE3402007A1 - Sicherungseinrichtung an einer schusswaffe - Google Patents

Sicherungseinrichtung an einer schusswaffe

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Publication number
DE3402007A1
DE3402007A1 DE19843402007 DE3402007A DE3402007A1 DE 3402007 A1 DE3402007 A1 DE 3402007A1 DE 19843402007 DE19843402007 DE 19843402007 DE 3402007 A DE3402007 A DE 3402007A DE 3402007 A1 DE3402007 A1 DE 3402007A1
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DE
Germany
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loading flap
locking member
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drum
firearm
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DE19843402007
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DE3402007C2 (de
Inventor
Günter Horst 7927 Sontheim Röhm
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/74Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

PATENTANWALT DIPL-PHYS. DR. HERMANN FAY
Günter Horst Röhm
Heinrich-Röhm-Straße 50
7927 Sontheim
7900 Ulm, 09.01.84 Akte PG/6138 d/sr
Sicherungseinrichtung an einer Schußwaffe.
Die Erfindung betrifft äne Sicherungseinrichtung an einer Schußwaffe, insbesondere an einer Einzelschußwaffe, mit einem Abzug und einem Hahn, die Jeweils am Schußwaffenrahmen um zueinander parallele Achsen schwenkbar gelagert sind, wobei der Hahn aus seiner Ruhelage gegen die Kraft einer Hahnfeder in eine Spannstellung verstellbar ist und dabei den Abzug gegen die Kraft einer Abzugfeder aus seiner Ruhelage in die Feuerbereitstellung verschwenkt, ferner mit einer mehrere Patronenlager aufweisenden Trommel, die um eine zum Schußwaffenlauf parallele Trommelachse drehbar im Schußwaffenrahmen gelagert ist und in ihrer jeweiligen Drehstellung durch eine Rastklinke gehalten ist, die in an der Trommel mantelseitig angeordnete Trommelrasten greift, ferner mit einer auf der dem Schußwaffenlauf abgewandten Stirnseite der Trommel am Schußwaffenrahmen um eine zur Trommelachse parallele Ladeklappenwelle schwenkbar angeschlossene Ladeklappe, die in ihrer ausgeschwenkten Stellung zumindest ein Patronenlager zur Beschickung in axialer Richtung freigibt, wobei die an der Ladeklappe drehfeste Ladeklappenwelle einen Nocken zur Betätigung eines Arretierungsgliedes aufweist, das bei ausgeschwenkter Ladeklappe die Rastklinke über eine von dieser vorstehende Nase aus der Trommelrast ausrückt,
Adresse: 79 Ulm/Donau, Telefon Telegramme Postscheckkonto Bankkonto
Postfach 1209, Ensingerstraßc 21 (07 31)649 46 Prospat Ulmdonau Stuttgart 732 31 Deutsche Bank AG Ulm 184
■b ·
sowie mit einer an der Ladeklappenwelle angreifenden Sperre, die bei ausgeschwenkter Ladeklappe das Verschwenken des Hahns in die Spannstellung bzw. bei in die Spannstellung verstelltem Hahn das Ausschwenken der Ladeklappe sperrt.
Aus der US-PS 3 768 190 ist eine derartige Sicherungseinrichtung an einem Trommelrevolver bekannt, bei welcher die Sperre von einer Verriegelungsnase gebildet ist, die endseitig an einem sich zur Ladeklappenwelle erstreckenden Hebelteil des Abzugs angeordnet ist und in entsprechende Freischneidungen der Ladeklappenwelle vorsteht. Diese Freischneidungen sind so angeordnet, daß bei geschlossener Ladeklappe die Verriegelungsnase etwa in axialer Richtung längs der Ladeklappenwelle und damit der Abzug in die Feuerbereitstellung verstellbar ist, daß dagegen bei ausgeschwenkter Ladeklappe die Verriegelungsnase beim Verschwenken des Abzugs gegen eine Anschlagfläche an der Ladeklappenwelle anschlägt. Bei in die Feuerbereitstellung verschwenktem Abzug liegt die Verriegelungsnase plan einer entsprechenden ebenen Fläche an der Ladeklappenwelle an, so daß deren Drehung und damit das Ausschwenken der Ladeklappe verhindert wird. Auf diese "Weise ist sichergestellt, daß die Schußwaffe beim Laden oder Entladen nicht gespannt werden kann. Nachteilig ist jedoch bei dieser bekannten Sicherungseinrichtung, daß die Sperre zwischen der Ladeklappenwelle und dem Abzug wirksam ist, während die Schußwaffe durch Verschwenken des Hahns gespannt wird, so daß die Sperre somit nur mittelbar auf den Hahn wirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungseinrichtung der eingangs genannten Art so auszu-
bilden, daß bei ausgeschwenkter Ladeklappe die Betätigung des Hahns unmittelbar gesperrt ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Sperre von einem im wesentlichen parallel zur Schwenkachse des Hahns im Schußwaffenrahmen verschiebbar geführten Sperrglied gebildet ist, das von der Ladeklappenwelle beim Ausschwenken der Ladeklappe in Richtung zum Hahn verstellbar ist, daß eine der beiden zu seiner Schwenkachse senkrechten Seitenflächen des Hahns einen Anschlag für das Sperrglied bildet und daß der Hahn in dieser Seitenfläche eine Sperrausnehmung aufweist, in die das Sperrglied bei in seiner Ruhelage stehendem Hahn beim Ausschwenken der Ladeklappe eintritt.
Der durch die Erfindung eneichte Fortschritt besteht im wesentlichen darin, daß das Sperrglied unmittelbar den Hahn sperrt und die beim Spannen der Waffe auf den Hahn' ausgeübte Kraft über das Sperrglied vom Schußwaffenrahmen aufgenommen wird, wodurch die Sicherungsfunktion in besonders hohem Maße gewährleistet ist.
Das Sperrglied weist zu seiner Verstellung zweckmäßigerweise eine zur Ladeklappenwelle weisende Stellausnehmung zur Aufnahme eines stirnseitig an der Ladeklappenwelle vorgesehenen und zu deren Achse exzentrisch angeordneten Stellfinger auf. Das Sperrglied wird somit in beiden Bewegungsrichtungen unmittelbar durch den Stellfinger verstellt, so daß es keiner zusätzlichen, auf das Sperrglied wirkenden Feder oder dergleichen bedarf. Der Stellfinger weist vorteilhafterweise im Querschnitt kreissektorförmige Gestalt auf, wobei der Zen-
triwinkel des Kreissektors kleiner als 90° ist.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist das Sperrglied als kreiszylindrischer Sperrbolzen ausgebildet, der zur drehfesten Führung in einer Bohrung im SchuBwaffenrahmen eine axial in seiner Mantelfläche verlaufende Führungsnut aufweist, in die.ein in der Bohrung vorgesehener Vorsprung vorsteht. Die Stellausnehmung im Sperrglied kann dann von einer senkrecht zu dessen Verschiebungsrichtung verlaufenden ; Nut gebildet sein, deren Seitenwände die Anschläge für den Stellfinger bilden.
Schließlich empfiehlt es sich, daß sich axial neben dem Stellfinger der Nocken der Ladeklappenwelle befindet, und daß das Arretierungsglied als unter dem Sperrglied und der Ladeklappenwelle gelagerte, verschwenkbare Schaltklinke in Form eines zweiarmigen Hebels ausgebildet ist, dessen kürzerer Hebelarm mit seinem freien Ende unter der Kraft einer Schraubenfeder dem Nocken anliegt und dessen längerer Arm endseitig an der Nase der Rastklinke angreift. Durch die unterschiedliche Länge der beiden Hebelarme sind bereits relativ kleine Verstellwege des Nockens ausreichend, um die Rastklinke aus der Trommelrast vollständig auszurücken, so daß bei geöffneter Ladeklappe die Trommel frei drehbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Schußwaffe mit einer Sicherungseinrichtung nach der Erfindung, teilweise im Schnitt längs der Linie A-B nach Fig. 3 dargestellt,
Fig. 2 den Gegenstand nach B'ig. 1, teilweise im Schnitt längs der Mittelebene der Waffe dargestellt,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie G-H durch den Gegenstand nach Fig. 2 bei geschlossener Ladeklappe,
Fig. 4 einen Schnitt entsprechend Fig. 3, jedoch bei geöffneter Ladeklappe,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie C-D durch den Gegenstand nach Fig. 4 in vergrößerter Detaildarstellung,
Fig. 6 einen Schnitt durch den Gegenstand nach Fig. längs der Linie E-F,
Fig. 7 eine Explosionsdarstellung der Ladeklappe, des Sperrgliedes, der Rastklinke und der Schaltklinke .
Die in der Zeichnung dargestellte Sicherungseinrichtung ist insbesondere für Einzelschußwaffen wie beispielsweise Trommelrevolver nach den Fig. 1 und 2 vorgesehen. Der Revolver besteht im wesentlichen aus einem Schußwaffenrahmen 1, einem daran angeschlossenen Lauf 2, ferner einer mittels einer Trommelachse drehbar am Schußwaffenrahmen 1 gelagerten Trommel 4, einem um einen Hahnzapfen schwenkbar am Rahmen 1 befestigten Hahn 5» einem um einen Abzugszapfen ebenfalls am Rahmen 1 schwenkbar gelagerten Abzug 6, sowie aus einer Spanneinrichtung 7 für den Hahn 5, die in einem mit dem Schußwaffenrahmen 1 verbundenen Griffstück 8 angeordnet ist. Die Trommel 4 weist mehrere
Patronenlager 9 auf, die durch Drehung der Trommel 4 nacheinander in Flucht mit der Bohrung des Laufes 2 gebracht werden. Der Transport der Trommel 4 geschieht über eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte Transportklinke, die in einen an der Trommel 4 stirnseitig angebrachten, in der Zeichnung jedoch ebenfalls nicht näher dargestellten Zahnkranz eingreift. Zum Transport der Trommel 4 wird eine die Trommel 4 verriegelnde Rastklinke 10 über einen im Hahn 5 angeordneten, jedoch nicht im einzelnen dargestellten Schaltbolzen, der bei 11 an der Rastklinke 10 angreift, vorübergehend aus in der Trommel 4 vorgesehenen Trommelrasten 12 ausgeschwenkt, so daß die Trommel 4 drehbar ist. Ferner ist am Schußwaffenrahmen 1 ein Schlagbolzen 13 so angeordnet, daß er bei axialer Verstellung gegen eine Druckfeder 14 auf die im obersten Patronenlager 9 der Trommel 4 befindliche Patrone aufschlägt, wenn der Revolver abgefeuert wird. Dazu ist eine bei 15 am Abzug 6 angelenkte Abzugstange 16 vorgesehen, die sich im wesentlichen zwischen dem Schußwaffenrahmen 1 und dem Hahn 5 erstreckt und durch Verschwenken des Abzugs 6 im wesentlichen in ihrer Längsrichtung verstellbar ist. Bei in Feuerbereitstellung verschwenktem Abzug 6 schiebt sich die endseitig mit einer Anlaufschräge versehene Abzugsstange 16 zwischen den Schlagbolzen 13 und den Hahn 5, so daß bei Betätigung des Abzugs 6 der zurückschnellende Hahn 5 über die Abzugsstange 16 den Schlagbolzen 13 zum Patronenlager 9 hin verschiebt.
Auf der dem Lauf 2 abgewandten Stirnseite der Trommel 4 ist am Schußwaffenrahmen 1 eine Ladeklape 17 angeschlossen, die um eine zur Trommelachse 3 parallele Ladeklappenwelle 18 schwenkbar ist. In ihrer ausgeschwenkten
Stellung nach Fig. 4 gibt die Ladeklappe 17 zumindest ein Patronenlager 9 zur Beschickung mit einer Patrone bzw. Entfernung der Patronenhülse frei. Die zur Ladeklappe 17 drehfeste Ladeklappenwelle 18 weist einen Nocken 19 zur Betätigung eines Arretierungsgliedes 20 auf, das bei ausgeschwenkter Ladeklappe 17 die Rast-. klinke 10 über eine von dieser vorstehende Nase 21 aus der Trommelrast 12 ausrückt. Ferner wird von der Ladeklappenwelle 18 ein Sperrglied 22 betätigt, das im wesentlichen parallel zur Schwenkachse des Hahns 5 im Schußwaffenrahmen 1 verschiebbar geführt ist. Dieses Sperrglied 22 steht bei geschlossener Ladeklappe 17 der einen, zu seiner Schwenkachse senkrechten Seitenfläche 5·1 des Hahns 5 mit geringem Abstand gegenüber, wie dies in Fig. 3 erkennbar ist. Beim Ausschwenken der Ladeklappe 17 wird das Sperrglied 22 von der Ladeklappenwelle 18 in Richtung zum Hahn 5 verstellt und tritt bei in seiner Ruhelage stehendem Hahn 5 in eine Sperrausnehmung 5.2 des Hahns 5 ein, wodurch das Verschwenken des Hahns 5 in die Spannstellung gesperrt ist. Ist dagegen der Hahn 5 nur geringfügig aus seiner Ruhelage verschwenkt, so schlägt das Sperrglied 22 an der Seitenfläche 5.1 des Hahns 5 an und verhindert somit ein Ausschwenken der Ladeklappe 17. Das Sperrglied
22 ist als kreiszylindrischer Sperrbolzen ausgebildet, der in einer Bohrung im Schußwaffenrahmen 1 drehfest geführt ist. Dazu ist der Sperrbolzen mit einer axial in seiner Mantelfläche verlaufenden Führungsnut 22.1 versehen, in die ein in der Bohrung vorgesehener Vorsprung
23 vorsteht. Weiter weist das Sperrglied 22 eine zur Ladeklappenwelle 18 weisende Stel!ausnehmung 22.2 auf. In diese steht ein stirnseitig an der Ladeklappenwelle 18 und zu deren Achse exzentrisch angeordneter Stellfinger 24 vor. Dieser Stellfinger 24 weist im Querschnitt
eine kreissektorförmige Gestalt auf, wobei der Zentriwinkel des Kreissektors kleiner als 90° ist. Die Stälausnehmung 22.2 im Sperrglied 22 ist von einer senkrecht zu dessen Verschiebungsrichtung "verlaufenden Nut gebildet, deren Seitenwände die Anschläge für den Stellfinger bilden.
Axial neben dem Stellfinger 24 befindet sich der Nocken 19 der Ladeklappenwelle 18. Das Arretierungsglied 20 ist als eine um die Achse 25 verschwenkbare, unter dem Sperrglied 22 und der Ladeklappenwelle gelagerte Schaltklinke in Form eines zweiarmigen Hebels ausgebildet. Der kürzere Hebelarm 20.1 liegt mit seinem freien Ende unter der Kraft einer Schraubenfeder 26 dem Nocken 19 der Ladeklappenwelle 18 an, während der längere Arm 20.2 endseitig an der Nase 21 der Rastklinke 10 angreift. Dadurch wird die Rastklinke 10 auch bei nur geringem Verstellweg des Nockens 19 vollständig aus der Trommelrast 12 ausgerückt, so daß die Trommel 4 zum Laden bzw. Entladen der Waffe frei drehbar ist.
- Leerseite -

Claims (4)

PATENTANWALT DIPL.-PHYS. DR. HERMANN FAY Günter Horst Röhm Heinrich-Röhm-Straße 50 Sontheim 7900 Ulm, 09.01.84 Akte PG/6138 d/sr Ansprüche:
1. Sicherungseinrichtung an einer Schußwaffe, insbesondere an einer Einzelschußwaffe, mit einem Abzug und einem Hahn, die jeweils am Schußwaffenrahmen um zueinander parallele Achsen schwenkbar gelagert sind, wobei der Hahn aus seiner Ruhelage gegen die Kraft einer Hahnfeder in eine Spannstellung verstellbar ist und dabei den Abzug gegen die Kraft einer Abzugfeder aus seiner Ruhelage in die Feuerbereitstellung verschwenkt, ferner mit einer mehrere Patronenlager aufweisenden Trommel, die um eine zum Schußwaffenlauf parallele Trommelachse drehbar im Schußwaffenrahmen gelagert ist und in ihrer jeweiligen Drehstellung durch eine Rastklinke gehalten ist, die in an der Trommel mantelseitig angeordnete Trommelrasten greift, ferner mit einer auf der dem Schußwaffenlauf abgewandten Stirnseite der Trommel am Schußwaffenrahmen um eine zur Trommelachse .parallele Ladeklappenwelle schwenkbar angeschlossene Ladeklappe, die in ihrer ausgeschwenkten Stellung zumindest ein Patronenlager zur Beschickung in axialer Richtung freigibt, wobei die an der Ladeklappe drehfeste Ladeklappenwelle einen Nocken zur Betätigung eines Arretierungsgliedes aufweist, das bei ausgeschwenkter Ladeklappe die Rastklinke über eine von dieser vorstehende Nase aus der Trommelrast ausrückt, sowie mit einer an der Ladeklappen-
Adretse: 79 Ulm/Donau, Telefon Telegramme Poatsdiedckonto Bankkonto
Postfach 1209, EiuingeratraS« 21 (0731) 6494« Prospat Ulmdonaa Stuttgart 73231 Deutttht Bank AG Ulm IM «71
welle angreifenden Sperre, die bei ausgeschwenkter Ladeklappe das Verschwenken des Hahns in die Spannstellung bzw. bei in die Spannstellung verstelltem Hahn das Ausschwenken der Ladeklappe sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre von einem im wesentlichen parallel zur Schwenkachse des Hahns (5) im Schußwaffenrahmen (1) verschiebbar geführten Sperrglied (22) gebildet ist, das von der Ladeklappenwelle (18) beim Ausschwenken der Ladeklappe (17) in Richtung zum Hahn (5) verstellbar ist, daß eine der beiden zu seiner Schwenkachse senkrechten Seitenflächen (5.1) des Hahns (5) einen Anschlag für das Sperrglied (22) bildet und daß der Hahn (5) in dieser Seitenfläche (5.1) eine Sperrausnehmung (5.2) aufweist, in die das Sperrglied (22) bei in seiner Ruhelage stehendem Hahn (5) beim Ausschwenken der Ladeklappe (17) eintritt.
2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (22) zu seiner Verstellung eine zur Ladeklappenwelle (18) weisende Stellausnehmung (22.2) zur Aufnahme eines stirnseitig an der Ladeklappenwelle (18) vorgesehenen und zu, deren Achse exzentrisch angeordneten Stellfingers (24) aufweist.
3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellfinger (24) im Querschnitt kreissektorförmige Gestalt aufweist, wobei der Zentriwinkel des Kreissektors kleiner als 90° ist.
4. Sicherungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (22) als kreiszylindrischer Sperrbolzen ausgebildet ist, der
zur drehfesten Führung in einer Bohrung im Schußwaffenrahmen (1) eine axial in seiner Mantelfläche verlaufende Führungsnut (22.1) aufweist, in die ein in der Bohrung vorgesehener Vorsprung (23) vorsteht.
Sicherungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellausnehmung (22.2) im Sperrglied (22) von einer senkrecht zu dessen Verschiebungsrichtung verlaufenden Nut gebildet ist, deren Seitenwände die Anschläge für den Stellfinger (24) bilden.
Sicherungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich axial neben dem Stellfinger (24) der Nocken (19) der Ladeklappenwelle (18) befindet, und daß das Arretierungsglied (20) als unter dem Sperrglied (22) und der Ladeklappenwelle (18) gelagerte verschwenkbare Schaltklinke in Form eines zweiarmigen Hebels ausgebildet ist, dessen kürzerer Hebelarm (20.1) mit seinem freien Ende unter der Kraft einer Schraubenfeder (26) dem Nocken (19) anliegt und dessen längerer Arm (20.2) endseitig an der Nase (21) der Rastklinke (10) angreift.
DE3402007A 1984-01-21 1984-01-21 Sicherungseinrichtung an einer Schußwaffe Expired DE3402007C2 (de)

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US06/692,907 US4627185A (en) 1984-01-21 1985-01-18 Safety hammer lock for a hand weapon

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