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DE2731893A1 - Selbstladepistole mit sicherheitsvorrichtung fuer beiderseitige bedienung - Google Patents

Selbstladepistole mit sicherheitsvorrichtung fuer beiderseitige bedienung

Info

Publication number
DE2731893A1
DE2731893A1 DE19772731893 DE2731893A DE2731893A1 DE 2731893 A1 DE2731893 A1 DE 2731893A1 DE 19772731893 DE19772731893 DE 19772731893 DE 2731893 A DE2731893 A DE 2731893A DE 2731893 A1 DE2731893 A1 DE 2731893A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
safety device
pistol
lever
safety catch
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19772731893
Other languages
English (en)
Inventor
Pier Carlo Beretta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beretta SpA
Original Assignee
Fabbrica dArmi Pietro Beretta SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fabbrica dArmi Pietro Beretta SpA filed Critical Fabbrica dArmi Pietro Beretta SpA
Publication of DE2731893A1 publication Critical patent/DE2731893A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A35/00Accessories or details not otherwise provided for
    • F41A35/06Adaptation of guns to both right and left hand use
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/56Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • "Selbstladenistole mit Sicherheitsvorrichtung für beidersei-
  • tige Bedienung".
  • Die Erfindung betrifft eine Selbstladepistole mit Sicherheitsvorrichtung für beiderseitige Bedienung.
  • Bekanntlich sind alle zelbstlader mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen, die ein ungewolltes Abfeuern der geladenen AJaffe z.B. bei einem Stoß oder Fall, verhindern soll.
  • Eine solche Sicherheitsvorrichtung kann gewöhnlich von einer eingeschalteten Sicherheitsstellung in eine ausgeschaltete (entsicherte) Sicherheitsstellung oder umgekehrt verschoben werden, und zwar dadurch1 daß man ein BetätigunSsglied der Vorrichtung von Hand bedient, das an einer Seite der Pistole angeordnet ist.
  • Dieses BetätigunCscrlied besteht in den meisten Fällen aus einem Handhebel, der an der linken Seite der Pistole in einer solchen Late angeordnet ist, daß er von einer normalen, rechtshändig&n Person mit dem Daumen derselben, mit der Pistole bewaffneten Hand verschoben werden kann, während dieselbe Hand die Pistole festhält.
  • Diese Anordnung bringt natürlich für linkshändige Schützen Schwierigkeiten mit sich, da bei innen der Daumen und das Betätigungsglied der zicherheitsvorrichtung sich an entgegengesetzten Seiten der Waffe befinden, so daß es für sie unnöglich ist, die Sicherheitsvorrichtung mit derselben, die Pistole zum Abfeuern festhaltenden Hand ein- bzw. abzustellen.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Selbstladepistole, die mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen ist, die sowohl von rechts- wie auch von linkshändigen Personen mit derselben Hand zu bedienen ist, die die Pistole zum Abfeuern festhält.
  • Erfindungs£emäß wird diese Aufgabe mit einer 3elbstladepistole gelöst, die mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen ist, die von einer gesicherten in eine entsicherte lage von Hand gebracht werden kann, welche Sicherheitsvorrichtung mit einem ersten außerhalb der Pistole zugänglichen, an der einen Seite derselben angeordneten Betätigungsglied versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe Sicherheitsvorrichtung mit einem zweiten Betätigungsglied versehen ist, das an der anderen Seite der Pistole zu dem ersten spiegelbildlich angeordnet ist.
  • Somit ist die erfindungsgemäße Selbstladepistole nicht nur mit einem sondern mit zwei Betätigungsgliedern der Sicherheitsvorrichtung versehen, die an der einen und an der anderen Seite der Pistole zueinander spiegelbildlich angeordnet sind.
  • Auf der linken Seite der Pistole befindet sich das seitens der rechtshändigen Schützen zu gebrauchende Betätigungsglied, während sich das für linkshändige Schützen an der rechten Seite befindet. Auf jeden Fall kann daher der Schütze die Sicherheitsvorrichtung mit derselben Hand einwandfrei und augenblicklich bedienen, mit der er die Waffe schußbereit hält.
  • Vorzugsweise wird der gesicherte bzw. entsicherte Zustand der Pistole dem Schützen durch FIarkierungen am Verschluß der Pistole angezeigt, welche durch die Betätigungsglieder der Sicherheitsvorrichtung je nach deren Zustand verdeckt bzw.
  • freigelegt sind.
  • Außerdem ist die Sicherheitsvorrichtung - wie weiter unten näher beschrieben wird - vorzugsweise so aufgebaut, daß der Auslösehebel des Hahnes der Pistole bei eingeschalteter Sicherheitsvorrichtung in einer solchen Stellung festgehalten wird, daß ein uebergehen des Hahnes von seinem gespannten Zustand auf den aufgelösten Zustand verhindert ist. Diese Lösung erhöht in erheblichem t:laß die Wirksamkeit der Sicherheitsvorichtung beim Anstoßen der iaffe gegen eine harte Oberfläche oder beim Herunterfallen.
  • Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung einer Ausführungsform der Erwindung hervor, die in der beigefügten Zeichnung bei spielhaft dargestellt ist. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer mit einer erfindungsgemäßen Sicherheibsvorrichtunc ausgerüsteten Selbstladepistole mit heruntergedrücktem Hahn und ausgeschalteter Sicherheitsvorrichtung, Fig. 2 die gleiche Pistole mit gespanntem Hahn und eingeschaltet er SicherheitsvorrichtunQs Fig. 3 die gleiche Fistole mit Hahn während der Phase der Spannung und eingeschaltet er Sicherheitsvorrichtung1 Fig. 4 dieselbe Pistole mit gespanntem Hahn und eingeschal.-teter Sicherheitsvorricbtung, Fig. 5 einen Schnitt durch einen Abschnitt derselben Pistole in vergrößertem Iaaßstab nach linie V - V von Fig. 1, Fig. 6 einen Schnitt durch einen weiteren Abschnitt der Pistole nach Linie VI - VI von Fig. 1, und Fig. 7 eine draufsicht der in der in den vorhergehenden Figuren dargestellten Pistole eingebauten Sicherheitsvorrichtung, wobei der Kasten der Pistole mit 3trichpunktlinien gezeichnet ist.
  • Die in der Zeichnung -ezeiste Selbstladepistole umfaßt im allgemeinen einen Kasten 1, einen lauf 2, einen Verschluß 3, einen in 5 angelenkten Abzug 4, einen in 7 angelenkten Auslösehebel 6, einen in 9 angelenkten Hahn 8 und eine Sicherheitsvorrichtung 10.
  • Zweckentsprechende, in der Zeichnung nicht dargestellte, an sich bekannte selbsttätige liechanismen verbinden den Abzug 4 mit dem Auslösehebel 6 und mit dem Hahn 8, so daß ein auf den Abzug 4 zum Zweck des Abfeuerns ausgeübter Druck (auf die in Fig. 3 gezeigte b1eise, wo die Strichpunktlinie die Ruhe-Stellung darstellt) zuerst eine Drehung im Uhrzeigersinn (für den Betrachter der Zeichnung) des Hahnes 8 von der tiefen Stellung nach Fig. 1 in die gespannte Stellung nach Fig. 2 (wobei die Nachwiebiskeit einer Rückhaltefeder 11 ausgenützt ist, die auf den Auslösehebel wirkt) und dann eine begrenzte, kurzzeitige Drehbewegung in entgegengesetztem Uhrzeigersinn (für den Betrachter der Zeichnung) des Auslösehebels 6 hervorgerufen wird, um die Freigabe des Auslösevorsprungs 12 des Hahnes 8 seitens des zugeordneten Auslösevorsprungs 13 des Auslösehebels 6 und das darauffolgende heftige Zurückschlagen.
  • des Hahnes 8 (der von zweckentsprechenden, nicht dargestellten, federnden Mitteln getrieben wird) in seine tiefe Stellung für das Abfeuern einer zuvor geladenen Patrone zu bewirken.
  • Die beschriebene Folge der durch die Betätigung des Abzuges 4 zum Abfeuern einer Patrone ausgelösten Vorgänge wird je nach der 3tellung der 3icherheitsvorrichtung 10 zugelassen bzw. verhindert. '.iie aus Fig, 1, 5 und 7 ersichtlich, besteht die Sicherheitsvorrichtung aus; zwei Handhebeln 14 und 15, die an den beiden Seiten d3s Kastens der pistole an einer von außen zugänglichen Stelle angeordnet (s. insbesondere Fig.?) und durch einen Bolzen 16 miteinander drehfest verbunden sind1 der in den beiden Seitenwänden des Pistolenkastens drehtest angelenkt ist und in seiner Mitte eine Ausnehmung 17 (Fig. 5 und 7) aufweist, die dem Hahn freien Durchgang gewährt, während dieser von seiner tiefen Stellung zu seiner gespannten Stellung und ungekehrt übergeht. Am linken Handhebel 14 ist außerdem ein Arm 18 befestigt, dessen Ende mit einem quer gerichteten Vorsprung 19 (Fig. 7) versehen ist. Schließlich umfaßt die Sicherheitsvorrichtung 10 einen kleinen Kolben 20, der unter der Wirkung einer Feder 21 steht und in eine am Ende des Zapfens 9 des Hahnes 8 sich erstreckende Verlängerung so eingreifen kann, daß zwei mögliche slinkelstellungen des die Sicherheitsvorrichtung bildenden Drehkörpers festgelegt werden (Fig. 1 bis 4).
  • Während sich die Sicherheitsvorrichtung 10 in der entsicherten Stellung befindet, wie in Fi. 1 und 2 dargestellt, greift ihr Quervorsprung 19 in einen genuteten Abschnitt 22 des Auslösehebels 6 ein, so daß derselbe Hebel frei ist, den Beanspruchungen seitens des Hahnes 8 bzw. des Abzuges 4 nachzu--geben, und der Hahn frei ist, von der tiefen Stellung nach Fig. 1 in die gespannte Stellung nach Fig. 2 und umgekehrt Wberzugehen, wenn der Abzug 4 betätigt wird, oder bei der ersten Bewegung, wenn der Schütze direkt eingreift. Die erfolgte Entsicherung der Pistole wird dem Schützen optisch angezeigt, erstens durch die waagerechte T-age der Handhebel 14 und 15 und zweitens von der Sichtbarkeit eines Paares Marken 23, z.B. zweier roter Punkte, die am Kasten der Pistole an einer Stelle vorgesehen sind, wo sie sichtbar sind, wenn die Sicherheitsvorrichtung in der ausgeschalteten Stellung ist, und von den Handhebeln 14 und 15 verdeckt sind, wenn sich die Sicherheitsvorrichtung in der eingeschalteten Stellung bef indet, wie in Fig. 3 und 4.
  • Wenn sich die Sicherheitsvorrichtung 10 in der eingestellten Stellung nach Fig. 3 und 4 befindet, die dem Schützen durch den abgedeckten Zustand der Karten 23 - wie oben erwähnt angezeigt ist, befindet sich der Ouervorsprung 19 mit einem Zahn 24 des Auslösehebels 6 (Fig. 6) im Eingriff, so daß der Auslösehebel 6, die in Fig. 3 und 4 gezeigte Stellung nicht verlassen kann. Das hängt davon ab, daß ein Anschlag eines Zahnes 25 des Hahnes 8 mit einem Zahn 26 des Auslösehebels 6 (Fig. 3 und 6) den Hahn 8 verhindert, von der tiefen auf die gespannte Stellung überzugohen, und wenn sich dabei der Hahn bereits in der gespannten Stellung befindet, so verhindert der jetzt nicht aufzulösende Eingriff zwischen den Auslösevorsprüngen 12 und 13 des Hahnes bzw. des Auslösehebels 6 das Zurückschlagen des Hahnes in die tiefe Stellung.
  • Dadurch ergibt sich eine hohe Sicherheit vor ungewollten Abfeuerungen von Schüssen bei Stoßen oder beim Herunterfallen der Waffe0 Das Umstellen der Sicherheitsvorrichtung 10 von der Stellung der eingeschalteten Sicherung nach rig. 1 und 2 in die der ausgeschalteten Sicherung nach Fig. 3 und 4 erfolgt durch einen Handgriff d.h. durch Bedienung des einen oder des anderen Handhebels 14 und 15 mit dem Daumen der abfeuernden Hand. Ist der Schütze rechtshändig, so bedient er mit dem Daumen seiner rechten Hand den an der linken Seite der Pistole angebrachten Fandhebel 14; ist er linkshändig, so bedient er mit dem Daumen seiner linken Hand den an der rechten Seite der Pistole angebrachten Randhebel 15. In beiden Fällen kann der Schütze die Bedienung der Sicherheitsvorrichtung nit der erforderlichen .»irksamkeit und Rechtzeitigkeit verrichten.
  • L e e r s e i t e

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Selbstladeistole, die mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen ist, die von einer gesicherten in eine entsicherte Lage von Hand gebracht werden kann, welche Sicherheitsvorrichtung mit einem ersten außerhalb der Pistole zugänglichen, an der einen Seite derselben angeordneten Betätigungsglied versehen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß dieselbe Sicherheitsvorrichtung mit einem zweiten Betätigungsglied versehen ist, das an der anderen Seite der Pistole spiegelbildlich zu dem ersten angeordnet ist.
  2. 2. Selbstladepistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit zarten versehen ist, welche den ein--bzw. ausgeschalteten Zustand der Sicherheitsvorrichtung jeweils optisch anzeigen, und an beiden Seiten der Pistole an Stellen angebracht sind,' wo sie entweder sichtbar oder von den Betätigungsgliedern der Sicherheitsvorrichtung verdeckt sind, je nachdem sich Letztere in entsicherter bzw. gesicherter Stellung befindet.
  3. 3. Selbstladepistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsvorrichtung aus einem Drehkörper besteht, an dem die Betätigungsglieder als Handhebel ausgebildet, drehfest befestigt sind, wobei der Drehkörper mit dem Auslösehebel des Pistolenhahnes in irkverbindung steht, so daß der Drehkörper den Auslösehebel bei eingeschalteter Sicherheitsvorrichtung in einer Stellung sperrt, die den Ubertang des Hahnes von der gespannten in die tiefe Stellung und umgekehrt verhindert.
DE19772731893 1976-07-22 1977-07-14 Selbstladepistole mit sicherheitsvorrichtung fuer beiderseitige bedienung Ceased DE2731893A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT2558076A IT1067419B (it) 1976-07-22 1976-07-22 Pistola automatica con dispositivo di sicupa a comando ambidestro

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2731893A1 true DE2731893A1 (de) 1978-02-16

Family

ID=11217151

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772731893 Ceased DE2731893A1 (de) 1976-07-22 1977-07-14 Selbstladepistole mit sicherheitsvorrichtung fuer beiderseitige bedienung

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DE (1) DE2731893A1 (de)
ES (1) ES460973A1 (de)
IT (1) IT1067419B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
IT1067419B (it) 1985-03-16
ES460973A1 (es) 1978-05-16

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