DE3401665C2 - Regeleinrichtung für ein Gasheizgerät - Google Patents
Regeleinrichtung für ein GasheizgerätInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung für
ein Gasheizgerät nach dem Oberbegriff des Patenanspruchs 1.
Eine solche Regeleinrichtung soll das Verhältnis zwischen
Brenngasdurchflußmenge und Brennluftdurchsatz in einem Gas
heizgerät konstant halten, das mit einem Ventilator mit stu
fenlos oder stufenweise verstellbarer Luftförderung oder mit
einem Ventilator mit konstanter Luftförderung und einem Reg
ler zur Steuerung der Luftstrommenge zum Brenner ausgerüstet
ist, wobei der Ventilator den Luftstrom entweder direkt durch
Zuführung der Luft von außen oder aber indirekt durch Ansau
gen der Verbrennungsprodukte steuert; die letztgenannte An
ordnung wird bei Heizgeräten mit Gasdruckregler vorgesehen.
Es ist bekannt, daß Heizanlagen in der Regel für einen fest
gelegten maximalen Wärmebedarf ausgelegt sind, wobei sie al
lerdings in der Praxis nicht ständig mit voller Heizleistung
betrieben werden.
Daher wird entsprechend dem jeweiligen Heizbedarf die Durch
flußmenge des Brenngases verändert, beispielsweise mit Hilfe
eines Durchflußreglers, der als sogenannter "Minimum-Maximum-
Regler", oder als "Stufenregler", oder als "Verhältnis-
Regler" oder als eine Kombinationen dieser Regelungsarten
ausgeführt sein kann.
Weiterhin ist bekannt, daß bei einem Heizgerät, dessen Heiz
leistung immer im Bereich des maximalen Leistungswertes abge
geben werden soll, die Notwendigkeit besteht, das Verhältnis
zwischen der in die Brennkammer eingeleiteten Luftmenge und
der jeweiligen Gasdurchflußmenge konstant zu halten; dies
kann entweder durch einen Ventilator mit variabler Luftförde
rung oder mit einem Ventilator mit fest eingestellter Dreh
zahl und einer Vorrichtung zur Regulierung des Luftdurchsat
zes erfolgen, wobei der Ventilator die Luftzufuhr zur Brenn
kammer in Abhängigkeit von der Gasdurchflußmenge steuert.
Es ist gleichfalls bekannt, daß das Gas/Luft-Verhältnis bei
geändert er Gasdurchflußmenge nahezu konstant gehalten werden
muß, was entweder durch ein Signal eines geeigneten Rauch
gasanalysators, der beispielsweise den Sauerstoffgehalt der
Verbrennungsprodukte kontrolliert, oder durch mit Heißleitern
(Thermistoren) ausgerüstete elektronische Regler oder aber
durch Herstellung einer geeigneten mechanischen Verbindung
zwischen dem Regler für den Brennluftdurchsatz und dem Regler
für die Brenngasdurchflußmenge herbeigeführt werden kann, so
daß beide Durchflußmengen synchron verändert werden.
Hierbei handelt es sich um extrem kostenaufwendige Systeme
(Rauchgasanalysatoren) oder um schwer einstellbare Systeme,
zumal die Heizgeräte in der Regel als sogenannte "Multigas"-
Geräte ausgeführt sein müssen, so daß sie ohne weiteres mit
der jeweils verfügbaren Gasart betrieben werden können.
Eine Regeleinrichtung der eingangs genannten Art ist aus der
DE 30 06 683 C2 bekannt. Dort hat man in die Luftzuführung zu
einem Gasbrenner eine Blende eingesetzt und den dort luft
durchsatzabhängig auftretenden Differenzdruck in ein durch
eine Membran geteiltes Gehäuse geleitet. Die abhängig vom
Differenzdruck bewegte Membran wirkt mechanisch über einen
Stellhebel auf einen Druckregler, der in die Gaszuführleitung
zum Brenner eingesetzt ist. Auf diese Weise läßt sich das
Gas/Luft-Verhältnis einregeln. Man hat dort zusätzlich auch,
weil die dem Brenner zugeführte Luft vorgewärmt wird, noch
eine weitere Blende in die Gaszuführung eingesetzt und den
hinter dieser Blende auftretenden Druck zum Ausgleich der
durch die Luftvorwärmung entstehenden Veränderungen im
Gas/Luft-Verhältnis ebenfalls über eine Membran auf den den
Gasdruckregler beeinflussenden Stellhebel wirken lassen. Eine
Umstellung des Gas/Luft-Verhältnisses bei Einsatz einer ande
ren Gasart ist dort nicht vorgesehen.
Aus der DE-OS 25 09 893 ist es auch bekannt, den Druck in ei
ner Gasleitung vor dem Gasdruckregler auf eine das Gasdruck
regelventil steuernde Membran zu geben, die von der anderen
Seite her durch eine Druckfeder beaufschlagt ist. Dieser ent
gegengesetzt zur Druckfeder wirkende Gasdruck wird aber zu
sätzlich noch auf mindestens einen Pilotregler gegeben, des
sen Druckkammer hinter einem Steuerventil sitzt, das mit dem
Ausgangsstutzen der Gaszuführung in Verbindung steht. Abhän
gig davon, welche Gasmenge vom Pilotregler in den Ausgangs
stutzen geleitet wird, d. h. abhängig von dem Öffnungsdruck
des Pilotreglers, wird dadurch auch der Druck in der Druck
kammer des Gasdruckreglers beeinflußt, so daß bei der dort
vorgesehenen Umschaltung auf einen zweiten Pilotregler mit
einem anderen Druckniveau, auch eine Umstellung der zugeführ
ten Gasmenge erreicht werden kann. Solche Einrichtungen, bei
denen auch nur ein Pilotregler mit umschaltbarer Federdruck
kraft vorgesehen sein kann, sind daher für die Verwendung für
verschiedene Gasarten geeignet. Eine Abstimmung mit der zuge
führten Luftmenge allerdings ist dort nicht vorgesehen. Auch
eine feinfühlige Regelung, die insbesondere auf Änderungen
der Luftmenge anspricht, kann dort nicht erreicht werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Regelein
richtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine
feinfühlige Regelung des Gas/Luft-Verhältnisses erreicht,
einfach und sicher zu handhaben ist und ohne weiteres an di
verse Gasarten anpaßbar sein soll, mit denen das Heizgerät
betrieben werden soll.
Diese Aufgabe wird bei einer Regeleinrichtung der eingangs
genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Patent
anspruches 1 gelöst. Durch diese Ausgestaltung kann die je
weils abgegebene Gasdurchflußmenge direkt über den vom Luft
durchsatz an einer Drosselstelle erzeugten Druckabfall ge
steuert werden und zwar mit Hilfe einer relativ einfachen He
belvorrichtung, die auf den im Gasstrom vorgesehenen Druckreg
ler wirkt. Durch Veränderung-der Lage der Schwenkachse dieser
Hebelvorrichtung läßt sich das einzuregelnde Gas/Luft-Ver
hältnis in einfacher Weise verstellen.
In Weiterbildung der Erfindung kann die für die Stütze des
Stellhebels vorgesehene Anzahl von Sitzen für die Lagerung
des Stellhebels an einem in Längsrichtung des Hebels ver
stellbaren Steuerschieber angebracht sein, so daß die Ver
stellung der Schwenkachse in einfacher Weise, beispielsweise
vor der Auslieferung des Heizgerätes vorgenommen werden kann.
Weitere Merkmale der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung gehen
aus den Unteransprüchen hervor.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der beigefügten
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden beschrieben.
Die einzige Figur zeigt dabei eine schematische Dar
stellung einer erfindungsgemäßen Regeleinrichtung.
In der Zeichnung wird ein Gasheizgerät insgesamt mit 1 bezeichnet,
in das eine erfindungsgemäße Verhältnis-Regeleinrichtung eingebaut
baut ist.
Das Heizgerät 1 besteht aus einer Brennkammer 2 mit einer Rohrleitung
3 für den in Pfeilrichtung F geführten Luftstrom und einer Rohrleitung
4 für den in Pfeilrichtung G abgeleiteten Rauchgasstrom.
In der Brennkammer 2 sind ein Gasbrenner 5 und ein Wärmetauscher 6
angeordnet, der von den Rauchgasen umströmt wird und durch den im
dargestellten Ausführungsbeispiel das auf zuheizende Wasser hindurch
fließt, das über die Rohrstutzen 7 und 8 ein- und austritt, die ih
rerseits an ein herkömmliches, nicht gezeichnetes Leitungsnetz ange
schlossen sind.
Der Gasbrenner 5 wird über einen Gasdruckregler 9 und eine Rohr
leitung 10 gespeist, an deren Ende eine oder mehrere Düsen 11 zur
Versorgung des Brenners 5 angebracht sind.
Nicht dargestellt sind die weiteren Regel- und/oder Sicherheits
organe, die gemeinhin bei einem Gasbrenner vorgesehen werden, da
sie nicht erfindungserheblich und zudem allgemein bekannt sind.
Der Druckregler 9 umfaßt im einzelnen ein Ventilgehäuse 12, in
dem der gestrichelt dargestellte Gasstrom 13 durch einen Einlaß
stutzen 14, der an eine herkömmliche und folglich nicht darge
stellte Gasquelle angeschlossen ist, und durch einen Auslaßstut
zen 15 definiert wird, der an die Rohrleitung 10 angeschlossen
ist.
Der Gasdruckregler 9 umfaßt des weiteren einen beweglichen Ven
tilkörper 16, dessen Sitz 17 in das Ventilgehäuse 12 eingearbeitet
ist.
Mit 18 wird eine elastische Membran bezeichnet, die hinter dem
Ventilsitz 17 angeordnet und peripher am Ventilgehäuse 12 be
festigt ist; der Ventilkörper 16 ist mit der Membran 18 zu einer
Einheit zusammengebaut.
Durch die Wirkung der Membran 18 wird der Ventilkörper 16 je nach
Bedarf in axialer Richtung vom Ventilsitz 17 weg bzw. zum Ventil
sitz 17 hin bewegt.
Die hinter dem Ventilsitz 17 angeordnete Membran 18 ist mit einem
koaxial zum Ventilkörper 16 angeordneten Stößel 19 versehen, der
auf der dem Ventilkörper 16 entgegengesetzten Seite geführt wird.
Der beschriebene Gasdruckregler 9 ist ein sogenannter direkt
wirkender Regler; selbstverständlich kann ebensogut ein sogenann
ter indirekt wirkender Regler vorgesehen werden.
Um den Brennluftdurchsatz in Funktion des jeweiligen Heizbedarfs
zu regulieren, ist das Heizgerät mit einem Ventilator 20 mit va
riabler Geschwindigkeit ausgerüstet, dessen Luftleistung je nach
Bedarf auf einfache und bekannte Weise verstellt werden kann. An
stelle des Ventilators mit variabler Geschwindigkeit kann auch ein
Ventilator mit konstanter Drehzahl und verstellbarem Drosselorgan
eingesetzt werden. Beim hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist
der Ventilator in der Rohrleitung 4 im Rauchgasstrom angebracht;
er könnte ebenso gut auch in der Rohrleitung 3 im Brennluftstrom
montiert werden.
Mit 21 wird eine Drossel bezeichnet, die im vorliegenden Fall in
die rauchgasführende Rohrleitung 4 eingesetzt ist und die aus einer
Bohrung 22 besteht, die in einer quer zur Strömungsrichtung vorge
sehenen dünnen Wand angebracht ist.
Die Druckdifferenz, die an der Drossel 21 auftreten kann, wird von
einem Membranmeßwerk 25 aufgenommen. Die Meßwerkmembran 24 bildet
mit einem lotrecht zu ihr angeordneten Stößel 26 eine Einheit, wo
bei der Stößel 26 beweglich und druckdicht durch eine Bohrung 27
im Membranmeßwerk 25 hindurchgeführt wird und über dieses hinaus
ragt.
Die Membran 24 bildet im Membranmeßwerk 26 eine erste Kammer 28 und
eine zweite, vom Stößel 26 durchquerte Kammer 29; die Kammern 28, 29
stehen über die Leitungen 30, 31 mit der Rohrleitung 4 des Rauchgas
stroms in strömender Verbindung, und zwar vor und nach der Drossel
21.
Das Membranmeßwerk 25 und der Druckregler 9 sind jeweils so posi
tioniert, daß der Stößel 26 und der Stößel 19 gleichgerichtet ge
führt werden; beim gezeichneten Ausführungsbeispiel sind das Mem
branmeßwerk 25 und der Druckregler 9 durch einen Haltebügel 32 zu
einer Einheit zusammengebaut.
Die Regeleinrichtung umfaßt außerdem einen mechanischen Stellan
trieb, der insgesamt mit 33 bezeichnet wird und der aus einem Stell
hebel 34 mit Hebelstütze 35 besteht, wobei die Länge der Hebelarme
36 und 37 mit "a" beziehungsweise "b" bezeichnet wird.
Die Enden der Hebel arme 36 und 37 sind an den Enden der Stößel 26
und 19 angelenkt, so daß auf diese Weise die mechanische Verbin
dung zwischen der Meßwerkmembran 24 und der Reglermembran 18 herge
stellt ist.
Die Hebelstütze 35 liegt auf dem Bügel 32 auf, und zwar parallel
zum Stellhebel 34 verschiebbar, damit die Längen "a" und "b" der
Hebelarme 36 und 37 verändert werden können.
Der Hebel 34 weist eine Vielzahl von Sitzen auf, die beim dargestell
ten Ausführungsbeispiel mit 38, 39, 40 und 41 bezeichnet sind und
die Hebelstütze 35 aufnehmen, und zwar je nach dem Gastyp, mit dem
das Heizgerät 1 betrieben werden soll.
Die Sitze 38, 39, 40 und 41 sind an einem Steuerschieber 42 ange
bracht, der längs dem Hebel 34 montiert ist und mit Hilfe der
Feststellschrauben 43 verstellt werden kann und dessen Funktions
weise im folgenden näher beschrieben wird.
Mit 44 wird eine Feder bezeichnet, deren Vorspannung
über eine Schraube 45 fest eingestellt wird und die über das freie
Ende des Hebelarmes 37 und den Stößel 19 auf die Reglermembran 18 und
damit auf das Stellventil 16 einwirkt, wobei die Federkraft so ein
gesetzt wird, daß das Stellventil 16 vom Ventilsitz 17 abhebt.
Der Stellantrieb 33 ist als federnder Antrieb ausgeführt, da die
Feder 46 mit hoher Vorspannung zwischen den beiden teleskopartig
wirkenden Ausläufern 47 und 48 des Stößels 19 oder, als Lösungs
alternative, des Stößels 26 montiert wird.
Innerhalb der hier beschriebenen Regeleinrichtung bilden die in
die Rohrleitung 4 des Rauchgasstroms eingesetzte Drossel 21 und
die Membran 24 ein Meßwerk für die Rauchgasdurchflußmenge, das
ein Signal abgibt, welches durch die Kraft erzeugt wird, mit der
die Membran 24 infolge der dies- und jenseits der Drossel 21 auf
tretenden gegensätzlichen Wirkkräfte beaufschlagt ist, wobei die
ses Signal über den mechanischen stellantrieb 33 den Druckregler 9
steuert.
Durch die erfindungsgemäß ausgeführte Regeleinrichtung verhält sich
die Brenngasdurchflußmenge proportional der Rauchgasdurchflußmenge.
Bekanntlich zeigen die nachstehend aufgeführten Regelgrößen ein Ver
halten, das bei je zweien dieser Größen proportional ist, und zwar:
- - der Druck des Gasstroms in der Rohrleitung 10,
- - die Fläche der Membran 18,
- - die vom Ende des Hebelarmes 37 auf das Stellventil 16 über den Stößel 19 ausgeübte Kraft,
- - die von der Membran 24 auf das Ende des Hebelarmes 36 ausgeüb te Kraft,
- - die Fläche der Membran 24,
- - der Differenzdruck an der Drossel 21.
Hieraus folgt, daß die erste Größe proportional der letzten Größe
ist, so daß sich - wie angestrebt - die Gasdurchflußmenge proportio
nal dem Brennluftdurchsatz verhält.
Der numerische Wert der Verhältniszahl, die das erwünschte stöchio
metrische Gas/Luft-Verhältnis bewirkt, kann übrigens in der Praxis
auf einfache Weise durch eine geeignete maßliche Auslegung und Ein
stellung der Regeleinrichtung erzielt werden.
Um die Verwendung eines beliebigen, im Handel befindlichen Gases
(Erdgas, Stadtgas, usw.) zu ermöglichen, kann die Verhältniszahl
am erfindungsgemäß ausgeführten Gerät ohne weiteres verändert wer
den, um sie dem jeweils verfügbaren Gas anzupassen, indem die He
belstütze 35 so verstellt wird, das sie in einen der Sitze 38, 39,
40 oder 41 eingreift, wodurch ein bestimmter Wert der Länge "a" und
"b" der Hebelarme 34, 36 eingestellt wird, der die erwünschte Ver
hältniszahl bestimmt.
Dieses Verstellen der Hebelstütze 35 kann an Ort und Stelle je nach
dem vorhandenen Gas und ohne weiteren Einstellaufwand erfolgen.
Die Grundeinstellung der Regeleinrichtung wird einmalig im Herstel
lerwerk vorgenommen, und zwar für eine bestimmte Gasart, wobei der
Steuerschieber 42 längs dem Hebel 34 verstellt und sodann fixiert
wird, während die Hebelstütze 35 in den Sitz eingreift, der der an
genommenen Gasart entspricht.
Die Feder 44 kann auf einfache Weise so eingestellt werden, daß
ein Absinken des Gasdrucks unter einen bestimmten Mindestwert mit
Sicherheit ausgeschlossen ist.
Die Feder 46 ist so dimensioniert und eingestellt, daß die über
einen festgelegten Höchstwert hinausgehenden Wirkkräfte nicht vom
Stößel 19 auf die Membran 16 übertragen werden, so daß der Gasdruck
nicht über einen festgelegten Höchstwert hinaus ansteigen kann,
wodurch die abgegebene Brenngasinenge zwangsläufig nach oben begrenzt
wird.
Der wesentliche Vorteil, der mit der erfindungsgemäßen Regelein
richtung erzielt werden kann, besteht darin, das erwünschte stöchio
metrische Gas/Luft-Verhältnis auf einfache, kostengünstige und zu
verlässige Art und Weise herbeizuführen.
Ein weiterer erheblicher Vorteil der erfindungsgemäßen Regelein
richtung besteht darin, daß sie sich rasch und an Ort und Stelle
an die für den Betrieb verfügbare Gasart angepaßt werden kann.
Claims (4)
1. Regeleinrichtung für ein Gasheizgerät bestehend aus
einem in eine Brennkammer mit einer Rohrleitung für den Luft
strom und mit einer Rohrleitung für den Rauchgasstrom einge
bauten Gasbrenner, einem in der Brennkammer angeordneten Wär
metauscher und einem Gasdruckregler mit mindestens einer mit
einem Ventilkörper zu einer Einheit zusammengebauten Membran,
bei der als weitere Funktionsglieder eine in die Rohrleitung
des Luftstromes oder in die Rohrleitung des Rauchgasstromes
eingesetzte Drossel, ein Membranmeßwerk zur Aufnahme des Dif
ferenzdruckes vor und nach der Drossel, sowie ein proportio
nal wirkender mechanischer Stellantrieb zwischen Membran,
Meßwerk und Reglermembran vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mechanische Stellantrieb (33) als ein schwenkbarer
Stellhebel (34) ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm (36)
auf das Membranmeßwerk und dessen anderer Hebelarm (37) auf
die Reglermembran (18) mechanisch einwirkt, und daß der
Stellhebel (34) auf einer Hebelstütze (35) aufliegt, die
durch Eingriff in einen von einer Vielzahl von Sitzen (38,
39, 40, 41) relativ zur Längsrichtung des Stellhebels (34)
verstellbar ist.
2. Verhältnis-Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die genannte Vielzahl von Sitzen (38, 39,
40 und 41) an einem in Längsrichtung des Hebels (34) verstell
baren Steuerschieber (42) angebracht sind.
3. Verhältnis-Regeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß der Gasdruckregler (9) mit einer ein
stellbaren Feder (44) ausgerüstet ist, die konstant auf den
Ventilkörper (16) wirkt und dadurch sicherstellt, daß der Gas
druck nicht unter einen fest eingestellten Mindestwert absinkt.
4. Verhältnis-Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mechanische Stellantrieb
(33) durch eine mit fest eingestellter, hoher Vorspannung ein
gebaute Feder (46) Proportional-kontinuierlich arbeitet und da
durch sicherstellt, daß der Gasdruck nicht über einen fest ein
gestellten Höchstwert ansteigt.
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