DE3401189A1 - Verbund-hubschrauberrumpf - Google Patents
Verbund-hubschrauberrumpfInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C1/00—Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
- B64C1/06—Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
- B64C1/068—Fuselage sections
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
- Moulding By Coating Moulds (AREA)
Description
Dipl.-lng. A. Wasmeier
3401183
Dipl.-lng. H. Graf
Zugelassen beim Europäischen Patentamt · Professional Representatives before the European Patent Office
Patentanwälte Postfach 382 8400 Regensburg 1
An das.
Deutsche Patentamt Zvi/eibrückenstraße
8000 München 2 D-8400 REGENSBURG QREFLINQER STRASSE 7 Telefon (0941) 5 4753
Telegramm Begpatent Rgb. Telex θ 5709 repet d
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W/p 11.363
Tag
Date
10. Januar 1984 W/He
Anmelder: Westland plc
Yeovil, Somerset, England
Titel: Verbund-Hubschrauberrumpf
Priorität: Großbritannien Nr. 8301991 vom 25. Januar 1983
Erfinder: Reginald Ernest Sv/infield - Ingenieur
Konten: Bayerische Vereinsbank (BLZ 75020073) 5839300
Postscheck München (BLZ 700100 80} 893 69 ·
U I I O-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verbund-Hubschrauberrumpf
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei modernen Hubschraubern werden häufig ein oder mehrere
Motoren und ein Getriebe auf dem Dach eines Rumpfes befestigt. Das Getriebe treibt einen Haupttragrotor an und die resultierenden
Auftriebs- und Steuerkräfte werden auf den Rumpf über das Getriebe übertragen. Der Rumpf muß deshalb so' stabil sein, daß
er nicht nur die Anordnung aus Motor(en) und Getriebe aufnehmen kann, sondern es müssen auch die Befestigungen so stark ausgelegt
sein, daß sie alle Auftriebs- und Steuerbelastungen übertragen können.
Einer der Haupt vorteile von Verbundmaterialien gegenüber herkömmlichen Materialien ist ein hohes Festigkeits/Gewichts-Verhältnis,
das derartige Verbundmaterialien in idealer Weise für den Flugzeugbau anwendbar macht. Die speziellen Gesichtspunkte,
die vorstehend in Hinblick auf die Anforderungen an die Konstruktion eines Hubschrauberrumpfes angesprochen worden sind,
können jedoch bedeuten, daß solche Vorteile durch die Forderung aufgehoben werden, eine ausreichende Festigkeit des Rumpfes zu
erzielen, damit den Anforderungen im Betrieb genügt wird.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es deshalb, einen Verb.und-Hubschrauberrumpf
zu schaffen, bei dem die Eigenschaften der Verbundmaterialien optimal augenutzt sind, während eine ausreichende
Festigkeit erzielt wird, um die Betriebsbelastungen aufzunehmen.
Gemäß der Erfindung ist ein Flugzeugrumpf der gattungsgemäßen
Art dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Hauptrahmenteil zwei im wesentlichen vertikale Seitenträger aufweist, die durch
im wesentlichen horizontale obere und untere Träger verbunden
sind, daß jeder Seitenträger einen zylinderhutförmigen Abschnitt
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hat, der aus faserverstärktem KunststofFmaterial besteht,
welches mit einem Füllmaterial fest verbunden ist, und der durch einen faserverstärkten Streifen verschlossen ist, welcher mit
den Flanschen des zylinderförmigen Abschnittes fest verbunden,
z.B. verklebt oder verschweißt ist, daß jeder der oberen und unteren Träger zwei rinnenförmige Abschnitte besitzt, die- aus .
faserverstärktem Kunststoffmaterial· bestehen, die Rücken an
Rücken angeordnet sind, und die durch faserverstärkte, mit den
Flanschen verbundene, z.B. verklebte oder verschweißte Kunststof fstreifen abgeschlossen sind, daß ein Bereich am Ende sowohl
des oberen als des unteren Trägers frei von Füllmaterial ist, damit die zylinderhutförmigen Abschnitte der Seitenträger
eingesetzt werden können, und daß die Teile durch Verbinden, z.B. Verkleben oder Verschweißen, der Innenflächen der rinnenförmigen
Abschnitte an benachbarte äußere Oberflochen der zylinderhutförmigen Abschnitte angeschlossen sind.
Vorzugsweise sind eine Vielzahl von Hauptrahmenteilen vorgesehen und in Längsrichtung des Rahmenaufbaues im Abstand voneinander
angeordnet. Obere und seitliche Verbundtafein sind vorzugsweise.
mit äußeren Flanschen der Seitenträger und des oberen Trägors
verschraubt und verbunden, z.B. verklebt oder verschweißt.
Auf beiden äußeren Seitenflächen sind in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung an jedem Ende des oberen Trägers Stützträger aus Metall angeordnet, die mit Hilfe von Schraubverbindungen
festgelegt sind, welche durch die verklebte oder verschweißte Verbindung an der Oberseite der Seitenträger hindurchgehen, und
ein Befestigungsarm aus Metall ist beispielsweise über der
oberen Verbundtafel angeordnet und über die Tafel mit den Stützträgern verschraubt, um eine starre Befestigung zur
Aufnahme des Getriebes und der Motoren sowie eine wirksame Übertragung von Auftriebskräften in das Hauptrahmenbaueil /u
erzielen.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung
anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen:
**<j ι ι
Fig. 1 eine Teilschnitt-Seitenansicht eines Teiles eines j
Verbund-Hubschrauberrumpfes nach der Erfindung, [
Fig. 2 einen Querschnitt des Rumpfes längs der Linie V-V der .■ j"
Fig. 1,
Fig." 3 eine perspektivische Teildarstellung eines Teiles des
Rumpfes innerhalb des Bereiches A der Fig. 2, ■ - "
Fig.. 4 eine Teilschnittansicht längs der Linie X-X der Fig. 3, Fig. 5 eine Teil.schnittansicht längs der Linie Y-Y der Fig. 3,
F ig..6 eine perspektivische Teilansicht eines weiteren Teiles
des Rumpfes innerhalb des Bereiches B der Fig. 2,
Fig. 7 eine Teilschnittansicht längs der Linie Z-Z der Fig. 3, ■ und
Fig. 8 eine Teilschnittansicht längs der Linie W-W der Fig. 6.
Nach den Figuren 1 und 2 weist ein Teil eines Verbund-Hubschrauberrumpfes
10 einen Rahmenaufbau 11 auf, der obere und seitliche VerbündtaTein 12 und 13 aufnimmt.
Jede der oberen und seitlichen Tafeln 12 und 13 hat Sandwich-,
aufbau und besitzt einen Honigwabenkern, der mit Häuten aus mit Kohlefasern verstärktem Kunststoffmaterial ausgekleidet ist. Die
Tafeln sind mit dem Rahmenaufbau 11 verschraubt, und der Rumpf wird durch Bodentafeln 14 aus Metall, die mit dem Rahmenaufbau
11 verschraubt sind, vervollständigt.
Der Rumpf 10 nach der Erfindung ist zur Verwendung in e.inem
Hubschrauber bestimmt,- bei dem ein Getriebekasten auf der
Oberseite des Rumpfes befestigt ist und deshalb starke Stellen ■ auf der Oberseite zur Befestigung des Getriebekastens wie auch
eine ausreichende Festigkeit zur Übertragung von Auftriebskräften benötigt. Hierzu weist der Rahmenaufbau 11 mindestens zwei
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in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnete Hauptauftriebsrahrnenbauteile
15 auf, die durch längliche Abstandsbauteile 28 miteinander verbunden sind.
Jeder der Hauptrahmenteile 15 ist im Aufbau identisch und besitzt zwei vertikale"Seitenträger 16, die durch obere und
untere horizontale Träger 17 und 18 miteinander verbunden, sind.
Wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt, weist jeder Seitenträger
ein Bauteil 19 aus mit Kohlenstoff verstärktem Kunststoff auf und hat einen zylinderhutförmigen Querschnitt. Das Bauteil 19
ist mit einem Honigwabenfüllmaterial 20 gefüllt und durch einen mit Kohlefasern verstärkten Streifen 21 geschlossen, der mit den
Flanschen- des zylinderhutförmigen Abschnittes 19 verbunden, z.B. verklebt oder verschweißt ist, um eine Schraubbefestigung der
Seitentafeln 13 zu erzielen.
Die oberen und unteren horizontalen Träger 17 und 18 sind im
Aufbau ähnlich und «/eisen zwei im Abstand voneinander angeordnete
rinnenförmige Bauteile 22 und 23 auf, die aus mit Kohlefasern verstärktem Kunststoffma'terial. hergestel3t sind, Rücken
an Rücken angeordnet und mit einem Honigwabenfü!.!material 24
verbunden, z.B. verklebt oder verschweißt sind sowie durch mit Kohlefaser verstärkte Streifen 25 verschlossen sind, welche mit
den Flanschen der rinnenförmigen Abschnitte 22 und 23 verbunden, z.B. verschweißt oder verklebt sind. Diese Flansche ergeben eine
Schraubbefestigung der Bodentafeln 14 (Figuren 3 und 5) sowie
der oberen Verbundtafeln 12 (Figuren 6 und 8).
Die Konstruktion der Anschlüsse zwischen den Seitenträgern 16
und den oberen und unteren Trägern 17 und 18 ist in den Figuren 6 und 8 sowie in den Figuren 3 und 7 dargestellt. In beiden
Fällen ist das Honigwabenfüllmaterial 24 der oberen und unteren
Träger 17 und 18 aufgeschnitten, und der zylinderhutförniige
Abschnitt 19 der Seitenträger 16 mit ganz außen angeordneten Flanschen ist in den sich bildenden Raum zwischen den Rücken an
Rücken angeordneten rinnenförmigen Abschnitten 22 und 23 eingesetzt. Die Innenflächen der rinnenförmigen Abschnitte 22
und 23 uind dann mit dan benachbarten äußeren Oberflächen des
zyl inderhut f örmi-gen Abschnittes 19 verbunden, z.B. verklebt oder
VRrschweJ ßt.
F K ü L ζ t r Li g ο r. 2 6 aus Metall (Figuren 6 und 8 ) sind außerhalb der '
rinn en. Γ or in ig ο η Abschnitte 2 2 und 23 an beiden Enden des oberen
I rage r s .17 im Bereich der Anschlüsse mit den Se it en träger η 16
imgoor-dnot. Die Träger 26 sind mittels Schrauben (nicht dargestellt),
die sich durch die Anschlüsse zwischen den Seitenträriern
16 und dem oberen Träger 17 erstrecken, befestigt. Ein mit
einer Bohrung versehener ßefestigungsarm 27 aus Metall- ist über
del.· oberen Platte 12 angeordnet und mittels Schrauben (nicht dargestellt), die sich durch die Tafeln 12 und die Stützträger
2 6 erstrocken, so festgelegt, daß eine starke Befestigung für
die Aufnahme des Getriebekastens und des Motors (bzw. der
Rotoren) erzielt wird, die auch in der Lage ist, Auftriebskräfte
in oines oder mehrere' der Auftriebsrahmenteile 15 zu übertragen.
An ihren unteren Enden sind die Seitenträger 16 nach abwärts und
nach innen geneigt, und der Honigwabenkern 24 des Bodenträgers \8 ist in einem entsprechenden Winkel ausgeschnitten, wie durch
die gestrichelte- Linie 16a in Fig.3 gezeigt ist. Fig. 7 ist eine
Ansicht längs des im Winkel erfolgenden Anschlusses und zeigt die Anordnung, in der der zylinderfÖrrnige Abschnitt 19 des
Seitenträgers 16 zwischen den rinnenförmigen Abschnitten 22 und
23 dos unteren·Trägers IS angeordnet ist.
Der Verbundrumpf nach vorliegender Erfindung ueist eine kleine
An?ah.i von Teijen einfacher Formgebung auf, die auf einfache und
bill ic;ο Weis he-rzustellen sind. Ferner ergibt die Verwendung von
L? in fachen zy linderhu tf örmi gen und r innenf örmi gen Abschnitten für
u i D Au f t r.iübsrahrnonte il-e einfache, jedoch baulich wirksame
Anschlüsse, die eine ausreichende Festigkeit für die Anbringung
von istarken Be f es t igungss toi len für den Getriebekasten und den
b?\». .die "1Io to ro η wie auch für.die Übertragung von Auftriebskräfte
θ η CJ r g e b en.
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Vorstehend wurde eine Ausf ührunos Form de r Erfindung beschrieben
und dargestellt. Im Rahmen vorliegender Erfindung 1. iogen jedoch
viele Modifikationen. Beispielsweise können mehr oder v/csnicjer
der AufLriebsrahrnenbauteile 15 vorgesehen v/erden, wobei die
tatsächliche Anzahl von der Gesamtkonfiguration des Hubschraubers
und der speziellen Anordnung aus Getriebekasten und i'lotοr
abhängt. Andererseits können Materialien, wie z.B. mit Glasfaser
oder mit Borfaser verstärkte Kunststoffmaterialien bei der
Herstellung der seitlichen und oberen sowie unteren Träger 16, 17 und J 8 Verwendung finden. Das Honigv/abenfüllmaterial kanri
Metall- oder Papierhonigwaben, oder aber andere "üllmattjr ial ion,
z.B. Schaum, aufweisen.
/ο
Leerseite
Claims (3)
1. Verbund-Hubschrauberrumpf mit einem tragenden Rahmenaufbau,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Hauptrahrnenteil (15) zwei im wesentlichen vertikale Seitenträger (16)
aufweist, die durch im wesentlichen horizontale obere und untere Träger (17, 18) verbunden sind, daß jeder Seitenträger
einen zylinderhutförmigen Abschnitt (19) hat, der aus
faserverstärktem Kunststoffmaterial besteht, welches mit
einem Füllmaterial (20) fest verbunden ist,· und der durch
einen faserverstärkten Streifen (21) geschlossen ist, welcher
mit den Flanschen des zylinderhutförmigen Abschnittes fest
verbunden ist, daß jeder der oberen und unteren Träger zwei rinnenförmige Abschnitte (22, 23) besitzt, die. aus faserverstärktem
Kunststoffmaterial bestehen und die durch faserverstärkte, mit den Flanschen verbundene, z.B. verklebte oder
verschweißte Kunststoffstreifen (25) abgeschlossen sind, daß
ein Bereich am Ende sowohl des oberen als des unteren Trägers frei von Füllmaterial ist, damit die zylinderhutförmigen
Abschnitte (19) der Seitenträger (16) eingesetzt werden können, und daß die Teile durch Verbinden, z.B. Verkleben
oder Verschweißen, der Innenflächen der rinnenförmigen
Abschnitte an benachbarte äußere Oberflächen der zylinderhutförmigen Abschnitte angeschlossen sind.
2. Hubschrauberrumpf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl der Hauptrahmenteile (15) in Längsrichtung
des Stützrahmenaufbaues (11) im Abstand voneinander angeordnet sind. " ' - .
3. Hubschrauberrumpf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und seitlichen Verbundtafeln (12, 13) mit
äußeren Oberflächen der Seitenträger (16) und des oberen . Trägers (17) befestigt sind.
ι IPB ι
Hubschrauberrumpf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, ^
daß Stützträqer (26) auf beiden äußeren Seitenflächen an s
jedem Ende des oberen Trägers (17) angeordnet sind. ' I
ί Hubschrauberrumpf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, . ' [
da(3 ein Befestigungsarm (27) über der oberen Tafel angeordnet [■
Ϊ und mittels Schraubverbindungen befestigt ist, die sich durch \
die Platte und die Abstützträger erstrecken. \
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843401189 Withdrawn DE3401189A1 (de) | 1983-01-25 | 1984-01-14 | Verbund-hubschrauberrumpf |
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