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DE3400747A1 - Verfahren zur herstellung von 1-amino-4-hydroxy-anthrachinonen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von 1-amino-4-hydroxy-anthrachinonen

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Publication number
DE3400747A1
DE3400747A1 DE19843400747 DE3400747A DE3400747A1 DE 3400747 A1 DE3400747 A1 DE 3400747A1 DE 19843400747 DE19843400747 DE 19843400747 DE 3400747 A DE3400747 A DE 3400747A DE 3400747 A1 DE3400747 A1 DE 3400747A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
quaternary ammonium
amino
alcohol
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843400747
Other languages
English (en)
Inventor
Makoto Toyonaka Osaka Hattori
Masao Hirakata Osaka Nishikuri
Akira Toyonaka Osaka Takeshita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Chemical Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Chemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP58002993A external-priority patent/JPS59128363A/ja
Priority claimed from JP58045521A external-priority patent/JPS59170047A/ja
Application filed by Sumitomo Chemical Co Ltd filed Critical Sumitomo Chemical Co Ltd
Publication of DE3400747A1 publication Critical patent/DE3400747A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/50Amino-hydroxy-anthraquinones; Ethers and esters thereof
    • C09B1/54Amino-hydroxy-anthraquinones; Ethers and esters thereof etherified
    • C09B1/542Anthraquinones with aliphatic, cycloaliphatic, araliphatic or aromatic ether groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/50Amino-hydroxy-anthraquinones; Ethers and esters thereof
    • C09B1/503Amino-hydroxy-anthraquinones; Ethers and esters thereof unsubstituted amino-hydroxy anthraquinone

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 1-Amino-4-hydroxy-
  • anthrachinonen II Die Erfindung betrifft den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand. Insbesondere betrifft die Erfindung ein neues Verfahren zur Herstellung von 1-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinonen oder 1- Amino-2-alkoxy-4-hydroxyanthrachinonen.
  • Wenn von den erfindungsgemäß hergestellten 1-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinonen die Rede ist, so kennzeichnet in den erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen der Rest 2-Phenoxy auch solche Phenoxyreste, in denen der Benzolring gegebenenfalls substituiert ist. Die Art der Substitution des Benzolrings geht nachstehend bei der Besprechung der eingesetzten Phenolverbindung näher hervor.
  • Die am Benzolring unsubstituierte bekannte Verbindung 1 -Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinon stellt einen wichtigen roten Dispersionsfarbstoff für Polyesterfasern dar.
  • Die Verbindung stellt auch ein wichtiges Zwischenprodukt zur Herstellung von weiteren roten Dispersionsfarbstoffen dar.
  • Nach bekannten Verfahren wird das 1-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinon durch Umsetzung von 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon mit Phenol in einem organischen Lösungsmittel und in Gegenwart eines Säureakzeptors hergestellt.
  • Das organische Lösungsmittel ist Phenol selbst, (wie in der F-PS 1,478,768), oder ein polares Lösungsmittel, wie Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid (z.B. gemäß DE-OS 1,444,761 und JP-OS 37 432/1973).
  • Diese bekannten Verfahren weisen den Nachteil auf, daß in ihnen viel Arbeit und Energie zur Wiedergewinnung des Phenols oder des Lösungsmittels aufgewendet werden muß.
  • In einem weiteren bekannten Verfahren (vgl. Zh. Prinkl.
  • Khim., Vol 49 (1976) 4, 904-905 pp.) wird eine ähnliche Umsetzung in Gegenwart eines Dispergiermittels in einem wäßrigen Medium durchgeführt. Die Ausbeute des gewünschten Produktes ist nach diesem Verfahren bestenfalls 90 %.
  • In einem weiteren bekannten Verfahren erhält man 1-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinon durch Umsetzung von 1-Amino-2-chlor-4-hydroxyanthrachinon mit Phenol in einem wäßrigen Medium in Gegenwart eines Phasentransfer-Katalysators {val. JP-OS 125 156/1980). Dieses Verfahren ist von Nachteil, da es hohe Temperaturen von über 1200C erfordert. Darüber hinaus ist das als Ausgangsmaterial eingesetzte 1-Amino-2-chlor-4-hydroxyanthrachinon schwerer herzustellen als das Ausgangsmaterial 1 -Amino-2-brom4-hydroxyanthrachinon.
  • Darüber hinaus erhält man nach dem gekannten Verfahren keinen Farbstoff mit leuchtender Farbe, sofern man dort das 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon als Ausgangsverbindung einsetzt.
  • Andererseits ist auch das 1-.Amino-2-alkoxy-4-hydroxyanthrachinon ein wichtiger roter Dispersionsfarbstoff für Polyesterfasern.
  • Nach bekannten Verfahren wird das 1-Amino-2-alkoxy-4-hydroxyanthrachinon durch Umsetzung von 1-Amino-2-halogen-4-hydroxyanthrachinon mit einem Alkohol in einem organischen Lösungsmittels und in Gegenwart eines Säureakzeptors, vorzugsweise in Gegenwart einer Phenolverbindung, oder durch Umsetzung von l-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinon mit einem Alkohol in einem organischen Lösungsmittels und in Gegenwart eines Säureakzeptors hergestellt. Das organische Lösungsmittel ist in einem großen Uberschuß gegenüber dem Alkohol selbst enthalten (z.B. gemäß den JP-Auslegeschriften 11 976/1961, 14 316/1965 und 74/1970 und der JP-OS 42 026/1973), oder stellt ein polares Lösungsmittel, wie Dimethylsulfoxid und N-Methylpyrrolidon dar (beispielsweise gemäß der JP-Offenlegungsschriften 37 432/1913 und 66 720/1974), oder es wird ein inertes organisches Lösungsmittel in Kombination mit einem Phasentransfer-Katalysator eingesetzt (z.B. JP-OS 27 752/1983).
  • Diese bekannten Verfahren weisen den Nachteil auf, daß sehr viel Arbeit und Energie aufgewendet werden muß, um den Alkohol oder das Lösungsmittel zurückzugewinnen.
  • Um die vorstehend geschilderten Nachteile zu vermeiden, stellten sich die Erfinder der vorliegenden Anmeldung die Aufgabe, ausgehend von 1 -Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon ein 1-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinon mit einer leuchtenden Farbe herzustellen und ausgehend von einem 1-Amino-2-halogen-4-hydroxyanthrachinon ein 1-Amino-2-alkoxy-4-hydroxyanthrachinon herzustellen, wobei die Herstellung in einem wäßrigen Medium erfolgt. Die Lösung der Aufgabe beruht auf dem überraschenden Befund, daß man das erfindungsgemäße Verfahren in vorteilhafter Weise in einem wäßrigen Medium durchführen kann, welches eine quaternäre Ammoniumverbindung oder eine quaternäre Phosphoniumverb1ndung in verhältnismäßig hohen Konzentrationen enthält.
  • Somit betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines 1 -Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinons oder eines 1-Amino-2-alkoxy-4-hydroxyanthrachinons und ist dadurch gekennzeichnet, daß man 1 -Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon mit einer Phenolverbindung oder mit einem Alkohol, oder 1-Amino-2-chlor-4-hydroxyanthrachinon mit einem Alkohol zur Umsetzung bringt, wobei die Umsetzungen in Gegenwart eines Säureakzeptors und in Gegenwart einer quaternären Ammonium- verbindung oder einer quaternären Phosphoniumverbindung in wäßrigem Medium erfolgen.
  • Spezielle Beispiele der erfindungsgemäß verwendeten quaternären Ammoniumverbindungen sind solche der nachstehenden allgemeinen Formeln (I) und (II) wobei 1 und R2 jeweils einen Alkylrest mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen bedeuten oder eine gegebenenfalls substituierte Benzylgruppe darstellen; R3 und R4 jeweils einen Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoff atomen darstellen und X einen anionischen Rest bedeutet.
  • wobei R5 einen Alkylrest mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen bedeutet; R6 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe darstellt und X die vorstehende Bedeutung hat.
  • Spezielle Beispiele für den anionischen Rest in den Formeln (I) und (II) sind die Anionen von Chlor, Brom und Jod, sowie die Sulfat-, Phosphat-, Acetat-, Methylsulfat-, Äthylsulfat-und Hydrogensulfat-Reste.
  • Spezielle Beispiele für bevorzugt verwendete quaternäre Ammoniumverbindungen sind die nachstehenden Verbindungen: Tetraalkylammoniumverbindungen, wie Tetramethylammoniumchlorid, Tetraäthylammoniumchlorid, Tetra-n-propylammoniumchlorid, Tetra-n-butylammoniumchlorid, Tetramethylammoniummethylsulfat, Tetraäthylammoniumäthylsulfat, Triäthylpropylammoniumchlorid, Octyltrimethylammoniumchlorid, Dodecyltrimethylammoniumchlorid, Hexadecyltrimethylammoniumchlorid, Octadecyltrimethylammoniumchlorid, Tetracosyltrimethylammoniumchlorid, Dioctadecyldimethylammoniumchlorid, Diheptadecyldimethylammoniumchlorid und Trioctylmethylammoniumchlorid.
  • Weiterhin Benzyltrialkylammoniumverbindungen und Dibenzyldialkylammoniumverbindungen, wie Benzyltrimethylammoniumchlorid, Benzyltriäthylammoniumchlorid, Benzyltripropylammoniumchlorid, Benzyläthyldipropylammoniumchlorid, Dodecyldimethylbenzylammoniumchlorid, o-, m- oder p-Methoxybenzyltriäthylammoniumchlorid, o-, m- oder p-Chlorbenzyltriäthylammoniumchlorid, Octylbenzyldimethylammoniumchlorid und Diäthyldibenzylammoniumchlorid.
  • Weiterhin N-Alkylpyridiniumverbindungen und N-AlkySpicoliniumverbindungen, wie N-Methylpyridiniumchlorid, N-Äthylpyridiniumchlorid, N-Butylpyridiniunchlorid, N-Dodecylpyridiniumchlorid, N-Octadecylpyridiniumchlorid, N-Methylpicoliniumchlorid, N-Butylpicoliniumchlorid und N-Dodecylpicoliniumchlorid.
  • Weiterhin die Bromide, Jodide, Sulfate, Phosphate, Hydrogensulfate, Acetate, Methylsulfate und Sthylsulfate entsprechend den vorstehend genannten Chloriden, sowie deren Gemische.
  • Besonders bevorzugt sind unter dem wirtschaftlichen Aspekt die Benzyltrialkylammoniumverbindungen, wie das Benzyltri- methylammoniumchlorid und Benzyltriäthylammoniumchlorid.
  • Die quaternären Ammoniumverbindungen werden in unterschiedlichen Zugabemengen eingesetzt, abhängig von der genauen Verbindungsart und der Art der Umsetzung.
  • Bei der Umsetzung mit der Phenolverbindung wird die quaternäre knmoniumverbindung in einer Menge von 10 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der quaternären Ammoniumverbindung und des wäßrigen Mediums eingesetzt. Im Falle der Tetralkylammoniumverbindungen werden 30 bis 90 Gewichtsprozent, vorzugsweise 40 bis 80 Gewichtsprozent eingesetzt. Im Falle der Benzyltrialkylammoniumverbindungen werden 10 bis 85 Gewichtsprozent, vorzugsweise 15 bis 80 Gewichtoprozent eingesetzt. Im Falle der N-Alkylpyridiniumverbindungen oder N-Alkylpicoliniumverbindungen werden 10 bis CO Gewichtsprozent, vorzugsweise 10 bis 50 Gewichtsprozent eingesetzt. Beispielsweise werden im Falle der Verwendung von Benzyltriäthylammoniumchlorid 20 bis 85 Gewichtsprozent, vorzugsweise 30 bis 80 Gewichtsprozent eingesetzt.
  • Quaternäre Ammoniumverbindungen mit hohem lipophilen Charakter sollten vorzugsweise in geringeren Mengen eingesetzt werden, als vorstehend angezeigt. Quaternäre Ammoniumverbindungen mit niedrigem lipophilen Charakter sollten in höheren Mengen eingesetzt werden, als vorstehend angezeigt.
  • Andererseits ist die Zugabemenge der quaternären Ammoniumverbindungen bei der Umsetzung mit dem Alkohol 2 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der quaternären Ammoniumverbindung und des wäßrigen Mediums. Im Falle der Tetraalkylammoniumverbindungen werden 10 bis 90 Gewichtsprozent, vorzugsweise 20 bis 80 Gewichtsprozent eingesetzt. Im Falle der Benzyltrialkylammoniumverbindungen werden 5 bis 85 Gewichtsprozent, vorzugsweise 10 bis 80 Gewichtsprozent verwendet. Im Falle der N-Alkylpyridiniumver- bindungen oder N-Alkylpicoliniumverbindungen werden 5 bis 60, vorzugsweise 5 bis 50 Gewichtsprozent eingesetzt.
  • Beispielsweise werden im Falle der Verwendung von Benzyltriäthylammoniumchlorid 10 bis 85 Gewichtsprozent, vorzugsweise 20 bis 80 Gewichtsprozent eingesetzt.
  • Quaternäre Ammoniumverbindungen von hohem lipophilen Charakter sollten vorzugsweise in geringeren Mengen, als vorstehend angezeigt, eingesetzt werden und solche mit niedrigem lipophilen Charakter sollten in höheren Mengen verwendet werden, als vorstehend angezeigt.
  • Die erfindungsgemäß eingesetzten quaternären Phosphoniumverbindungen haben die nachstehende allgemeine Formel (III): wobei R7, R8, Rg und R10 jeweils einen Alkylrest mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe bedeuten und R7 eine Benzylgruppe bedeuten kann und X einen anionischen Rest darstellt.
  • Spezielle Beispiele für den anionischen Rest in der Formel (III) sind die anionischen Reste von Chlor, Brom und Jod sowie die Sulfat-, Phosphat-, Acetat-, Methylsulfat-, Äthylsulfat- und Hydrogensulfatreste.
  • Beispiele für bevorzugte quaternäre Phosphoniumverbindungen sind: Tetraalkylphosphoniumverbindungen, wie Tetramethylphosphoniumchlorid, Tetraäthylphosphoniumchlorid, Tetrabu- tylphosphoniumchlorid, Octyltriäthylphosphoniumchlorid, Hexadecyltriäthylphosphoniumchlorid, Hexadecyltributylphosphoniumchlorid, Dodecyltrimethylphosphoniumchlorid, Trioctyläthylphosphoniumchlorid und Tetracosyltriäthylphosahoniumchlorid; Benzyltrialkylphosphoniumverbindungen, wie Benzyltriäthylphosphoniumchlorid und Benzyltributylphosphoniumchlorid; Alkyltriphenylphosphoniumverbindungen, wie Methyltriphenylphosphoniumchlorid und Äthyltriphenylphosphoniumchlorid; sowie. Bromide, Jodide, Sulfate, Phosphate, Acetate und Hydrogensulfate entsprechend den vorstehend genannten Chloriden, sowie deren Gemische.
  • Die quaternären Phosphoniumverbindungen in der erfindungsgemäßen Umsetzung mit der Phenolverbindung oder dem Alkohol werden je nach der Art der eingesetzten Phosphoniumverbindung, in unterschiedlichen Mengen eingesetzt. Die Phosphoniumverbindungen werden in einer Menge von 10 bis 80 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der quaternären Phosphoniumverbindung und des wäßrigen Mediums, einsetzt. Im Falle der Tetraalkylphosphoniumverbindungen beträgt die Zugabemenge 20 bis 80 Gewichtsprozent, vorzugsweise 25 bis 75 Gewichtsprozent, im Falle der Benzyltrialkylphosphoniumverbindungen 15 bis 75 Gewichtsprozent, vorzugsweise 20 bis 70 Gewichtsprozent. Im Falle der Alkyltriphenylphosphoniumverbindungen beträgt die Zugabemenge 10 bis 60 Gewichtsprozent, vorzugsweise 15 bis 50 Gewichtsprozent.
  • Beisaielsw-eise beträgt im Falle der Verwendung des Methyltriphenylphosphoniumbromids die Zugabemenge 20 bis 50 Gewichtsprozent, vorzugsweise 25 bis 45 Gewichtsprozent, Quaternäre Phosphoniumverbindungen mit hohem lipophilen Charakter sollten vorzugsweise in geringeren Mengen, als den vorstehend angegebenen, eingesetzt werden. z.B. 10 bis 40 Gewichtsprozent im Falle des Tetraphenylphosphoniumchlorids. Andererseits sollten solche quaternären Phosphoniumverbindungen, die einen hohen lipophilen Charakter aufweisen, in höheren, als den angegebenen Mengen, verwendet werden.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können die quaternären Ammoniumverbindungen und die quaternären Phosphoniumverbindungen (zusammen) in Kombination eingesetzt werden. Bei der Umsetzung mit der Phenolverbindung beträgt die Meine der quaternären Ammoniumverbindung 10 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der quaternären Ammoniumverbindung und des wäßrigen Mediums, und die Zugabemenge der quaternären Phosphoniumverbindung beträgt 10 bis 9' Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der quaternären Phosphoniumverbindung und des wäßrigen Mediums, wobei die Summe der eingesetzten Mengen an quaternärer Ammoniumverbindung und an quaternärer Phosphoniumverbindung 10 bis 90 Gewichtsprozent beträgt, bezogen auf das Gesamtgewicht von quaternärer Ammoniumverbindung, quaternärer Phosphoniumverbindung sowie des wäßrigen Mediums.
  • Andererseits beträgt bei der Umsetzung mit dem Alkohol die Zugabemenge der quaternären Ammoniumverbindung 2 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der quaternären Ammoniumverbindung und des wäßrigen Mediums die Zugabemenge der quaternären Phosphoniumverbindung beträgt in diesem Falle 2 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der quaternären Phosphoniumverbindung und des wäßrigen Mediums, und die Summe der Zugabemengen von quaternärer Ammoniumverbindung und der quaternären Phosphoniumverbindung beträgt 2 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht von quaternärer Ammoniumverbindung, quaternärer Phosphoniumverbindung sowie des wäßrigen Mediums.
  • Das wäßrige Medium, das die quaternäre Ammoniumverbindung und/oder die quaternäre Phosphoniumverbindung enthält, wird in einer 2- bis 30-fachen Gewichtsmenge, bezogen das 1-Amino-2-brom- oder -chlor-4-hydroxyanthrachinon, eingesetzt.
  • Die erfindungsgemäß eingesetzte Phenolverbindung stellt eine Vertindung der nachstehenden allgemeinen Formel (1V) dar: wobei R1 und R2 jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxylgruppe, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Cyanalkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet; ebenso können die Reste die nachstehende Bedeutung haben: Aralkoxygruppe, Aryloxyalkoxygruppe, Alkylcarbonyloxygruppe Arylcarbonyloxyalkylgruppe oder Alkoxycarbonyloxygruppe.
  • Spezielle Beispiele der Phenolverbindung sind: Phenol, Hydrochinon, Resorzin, Cathechin, o-, m- oder p-Kresol, o-, m- oder p-Methoxyphenol, o- oder p-Chlorphenol, o-oder p-Bromphenol, Xylenole, 4-Äthylphenol, 4-Isopropylphenol, 4-tert . -Butylphenol und 2-Methyl-4-cyanäthylphenol.
  • Die erfindungsgemäß eingesetzte Phenolverbindung wird in einer Menge von mindestens 1 Mol, vorzugsweise 1,1 bis 3 Mol pro Mol des 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinons eingesetzt.
  • Die erfindungsgemäß eingesetzten Alkohole sind einwertige Alkohole, zweiwertige Alkohole (Glykole) und Glykoläther.
  • Spezielle Beispiele der erfindungsgemäß eingesetzte Alkohole sind 1-Butanol, Amylalkohol, 1-Hexanol, 1-Heptanol, 1-Octanol, Decylalkohol, Laurylalkohol, Stearylalkohol, Palmitylalkohol, 2-0thyl-1-hexanol, benzylalkohol, 2-Phenoxyäthanol, 2-Phenyläthanol, 3-phenylpropanol, Äthylenglykol, 1,2-Propylenglykol, 1,3-Propylenglykol, 1,3-Butandiol, 1,4-Butandiol, 3-Methyl-1 , 3-butandiol, 1,5-Pentandiol, 1,6-Hexandiol, 1,8-Octandiol, Neopentylglykol, 2-Phenoxyäthanol, o-, m- oder p-Kresoxyäthanol, 3-Phenoxypropanol, m- oder p-Kresoxypropanol, 2, 2-Diäthyl-1 , 3-propandiol, 2-Äthyl-2-n-butyl-i,3-propandiol, 2, 2-Diäthyl-1 , 6-hexandiol, 2,2,4-Trimethyl-1,5-pentandiol, 2,2-Di-n-butyl-1,3-propandiol, 2-Methyl-2-propyl-l,3-propandiol, 3-Methyl-1,5-pentandiol, Äthylenglykolmonomethyläther, Äthylenglykolmonoäthyläther, Diäthylenglykol, Triäthylenglykol, Diäthylenglykolmonomethyläther, Diäthylenglykolmonoäthyläther, Diäthylenglykolmonohexyläther und Triäthylenglykolmonomethyläther, sowie deren Gemische.
  • Der Alkohol sollte in einer Menge von mindestens 1 Mol, vorzugsweise 1,1 bis 4 Mol, pro Mol des 1-Amino-2-brom-oder -chlor-4-hydroxyanthrachinons eingesetzt werden.
  • Die Umsetzung mit dem Alkohol kann in Gegenwart einer Phenolverbindung erfolgen. Spezielle Beispiele füt Phenolverbindungen sind Phenol, o-, m- oder p-Chlorphenol, o-, m- oder p-Bromphenol, o-, m- oder p-Kresol, 4-tert.-Butylphenol sowie deren Gemische. Die Phenolverbindung sollte in einer Zugabemenge von höchstens 1 Mol pro Mol des 1-Amino-2-brom- oder -chlor-4-hydroxyanthrachinons eingesetzt werden.
  • Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Säureakzeptoren sind Hydroxide, Carbonate, Phosphate, Hydrogenphosphate, Hydrogencarbonate und Acetate von Alkalimetallen oder Erdalkalimetallen. Spezielle Beispiele sind Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Kaliumcarbonat, Kaliumphosphat, Kaliumace- tat, Natriumcarbonat, Natriumphosphat, Natriumacetat, Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumhydrogencarbonat und Kaliumhydrogencarbonat. Bevorzugte Säureakzeptoren sind unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit die Hydroxide, Carbonate und Phosphate der Alkalimetalle, wie Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid, Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat, Kaliumphosphat und Natriumphosphat.
  • Die Säureakzeptoren sollten in einer Zugabemenge von mindenstens 1 Äquivalent bezogen auf das 1-Amino-2-brom- oder -ch1or-4-hydroxyanthrachinon eingesetzt werden.
  • Die Reaktionstemperatur des erfindungsgemäßen Verfahrens beträgt 600C oder höher, vorzugsweise 70 bis 1200C bei der Umsetzung mit der Phenolverbindung und 70 bis 1300C bei der Umsetzung mit dem Alkohol.
  • Gewöhnlich ist die Umsetzung nach 2 bis 48 Stunden beendet.
  • Nac1i beendeter Umsetzung wird das Reaktionsgemisch heiß oder gekühlt filtriert, oder gegebenenfalls zuvor mit Wasser oder einem niederen aliphatischen Alkohol, wie Methanol oder Äthanol, verdünnt, worauf das erwünschte Produkt isoliert wird.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann die Umsetzung mit einer bemerkenswert niedrigen Menge der Phenolverbindung oder des Alkohols durchgeführt werden und das gewünschte Produkt, 1-Amino-2-alkoxy-4-hydroxyanthrachinon oder 1-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinon, kann in einer praktisch quantitativen Ausbeute erhalten werden.
  • Das Verhalten der erfindungsgemäß hergestellten Produkte als Farbstoffe ist vergleichbar oder besser als das der Produkte, die nach bekannten Verfahren hergestellt werden.
  • Die im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten quaternären Ammoniumverbindungen und quaternären Phosphoniumverbindungen können ohne Verluste aus dem Filtrat in der Form von quaternären Ammoniumverbindungen oder quaternären Phosphoniumverbindungen durch Verwendung einer alkalischen Verbindung zurückgewonnen und erneut in das Verfahren eingesetzt werden. Die Rückgewinnung kann auch durch Extraktion dieser Verbindungen in Form von quaternärem Ammoniumhydroxid oder quaternärem Phosphoniumhydroxid mit einem organischen Lösungsmittel und anschließende Rückextraktion mit angesäuertem Wasser erfolgen.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen wird deutlich, daß das erfindungsgemäße Verfahren von hoher wirtschaftlicher Bedeutung ist.
  • Die Beispiele erläutern die Erfindung. Teile und Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht, sofern nichts anderes angegeben ist.
  • Beispiel 1 Ein Gemisch von 68,3 Teilen Benzyltriäthylammoniumchlorid und 34,6 Teilen Wasser wird mit 9,67 Teilen 1-Amino-9-brom-4-hydroxyanthrachinon (98,7 % Reinheit), 4,9 Teilen einer 48prozentigen wäßrigen Lösung von Kaliumhydroxid und 3,95 Teilen Phenol versetzt. Das Gemisch wird auf 95°C erhitzt und stark gerührt. Das Rühren wird bei dieser emperatur fortgesetzt, bis eine chromatographische Analyse den Verbrauch des Ausgangsmaterials anzeigt. Das Reaktionsgemisch wird danach heiß filtriert, worauf mit warmem Wasser gründlich gewaschen und anschließend getrocknet wird. Man erhält 9,82 Teile 1-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinon in Form eines dunkel-rötlichen Filterkuchens. Die Reinheit ist 99 % und die Ausbeute beträgt 98 %.
  • Des Produkt wird zur Färbung von Polyesterfasern verwendet.
  • Die gefärbten Fasern zeigen eine leuchtendere gelbe Farbe, als Fasern, die mit dem entsprechenden Produkt aus bekannten Verfahren gefärbt wurden.
  • Man erhält die vorstehenden Ergebnisse in gleicher Form, sofern man anstelle des Benzyltriäthylammoniumchlorids das entgprechende Bromid oder Jodid einsetzt.
  • Beispiel 2 Ein Gemisch von 77,1 Teilen Benzyltrimethylammoniumchlorid und 25,7 Teilen Wasser wird mit 9,94 Teilen 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon (96,0 % Reinheit) 5,2 Teilen Kaliumcarbonat und 6,2 Teilen Phenol versetzt. Das Gemisch wird auf 115°C erhitzt und gründlich gerührt. Das Rühren wird fortgesetzt, bis die chromatographische Analyse den'Verbrauch des Ausgangsmaterials anzeigt. Das Reaktionsgemisch wird gemäß Beispiel 1 aufgearbeitet. Man erhält 9,9 Teile 1 -Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinon in Form eines dunkel-rötlichen Filterkuchens. Die Reinheit ist 98,5 % und die Ausbeute beträgt 98-,2 %.
  • Dieses Produkt wird zur Färbung von Polyesterfasern eingesetzt. Die damit gefärbten Fasern weisen eine leuchtendere gelbe Farbe auf, als Fasern, die mit dem gleichen Produkt aus bekannten Verfahren gefärbt wurden.
  • Man erhält das gleiche Ergebnis, sofern 5,2 Teile des Kaliumcarbonats durch 5,3 Teile Kaliumphosphat oder 3,0 Teile Natriumhydroxid ersetzt werden.
  • B e i s p i e l e 3 bis 9 Beispiel 1 wird wiederholt, jedoch werden anstelle des Benzyltriäthylammoniumchlorids die in der nachstehenden Tabelle I angegebenen quaternären Ammoniumverbindungen und quaternären Phosphoniumverbindungen verwendet. Die Ausbeute und die Reinheit des erhaltenen Produkts 1-Amno-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinon gehen ebenfalls aus Tabelle I hervor.
  • Tabelle I Bei- Quaternäre Ammoniumverbindung oder Teile Ausbeute Reinheit Färbung, verglichen mit spiel quaternäre Phosphoniumverbindung (Teile) (%) nach bekannten Verfahren hergestellten Produkten 3 Dodecyltrimethylammoniumchlorid 77,3 9,80 97,9 vergleichbar 4 Tetra-n-butylammoniumbromid 68,3 9,75 98,5 gelblich, leichtender 5 N-Butylpyridiniumjodid 34,6 9,70 97,0 vergleichbar 6 Octylbenzyldimethylammoniumchlorid 34,6 9,70 98,0 vergleichbar 7 Octyltrimethylammoniumchlorid 68,3 9,82 99,0 gelblich, leuchtender 8 Tetrabutylphosphoniumbromid 45,5 9,85 98 gelblich 9 N-Dodecylpyridiniumchlorid 21,5 9,78 98,5 leuchtender Benzyltriäthylammoniumchlorid 46,8 B e i s p i e l e 10 bis 13 Beispiel 1 wird wiederholt, jedoch wird statt des Phenols (3,95 Teile) jeweils das aus der nachstehenden Tabelle. II ersichtliche Phenol eingesetzt. Die Ausbeute und die Reinheit der hergestellten 1-Amino-2-phnoxy-4-hydroxyanthrachinone geht ebenfalls aus Tabelle II hervor.
  • Tabelle II Bei- Ausbeute Reinheit Phenol Teile Produkt spiel (Teile) (%) 10 4-Methoxyphenol 5,3 1-Amino-2-(4-methoxyphenoxy)-4- 10,68 98,0 (hydroxyanthrachinon 11 4-Chlorphenol 5,5 1-Amino-2-(4-chlorphenoxy)-4- 10,80 97,5 hydroxyanthrachinon 12 Hydrochinon 4,7 1-Amino-2-(4-hydroxyphenoxy)-4- 10,30 97,5 hydroxyanthrachinon 13 2-Methyl-4-cyan- 6,8 1-Amino-2-(2-methyl-4-cyan- 11,80 96,9 äthylphenol äthylphenoxy)-4-hydroxyanthrachinon B e i s p i e 1 14 Ein Gemisch von 68,3 Teilen Benzyltriäthylammoniumchlorid und 34,6 Teilen Wasser wird mit 8,38 Teilen 1-Amino-2-chlor-4-hydroxyanthrachinon (98 % Reinheit), 5,0 Teilen einer 50prozentigen wäßrigen Lösung von Kaliumcarbonat und 10,6 Teilen 1,6-Hexandiol versetzt. Das Gemisch wird allf 950C erhitzt und stark gerührt. Das Rühren wird bei der gleichen Temperatur fortgesetzt, bis die chromatographische Analyse den Verbrauch des Ausgangsmaterials anzeigt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch filtriert und anschließend gründlich mit Methanol und dann mit Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen erhält man 9,55 Teile 1-Amino-4-hydroxy-2-(6-hydroxyhexoxy)-anthrachinon in 95 % Ausbeute.
  • Das Produkt wird zur Färbung von Polyesterfasern eingesetzt.
  • Die gefärbten Fasern sind vergleichbar mit Fasern, die mit dem entsprechenden Produkt aus bekannten Verfahren gefwrbt wurden.
  • Man erhält das gleiche Ergebnis, sofern man anstelle des Benzyltriäthylammoniumchlorids das entsprechende Bromid oder Jodid einsetzt.
  • B e i s p i e 1 15 Ein Gemisch aus 68,3 Teilen Tetra-n-butylammoniumbromid und 34,6 Teilen Wasser wird mit 9,67 Teilen 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon (98,7 % Reinheit, 0,5 Teilen einer S0prozentigen wäßrigen Lösung von Kaliumcarbonat 1,2 Teilen Phenol und 11,7 Teilen 1,6-Hexandiol versetzt. Das Gemisch wird auf 1050C erhitzt und gründlich gerührt. Das Rühren wird bei der gleichen Temperatur fortgesetzt, bis die chromatographische Analyse den Verbrauch des Ausgangsmaterials anzeigt. Nach dem Verdünnen des Reaktionsgemisches mit 35 Teilen Wasser und Abkühlen wird das entstandene Reaktions- gemisch filtriert. Anschließend wird gründlich mit warmem Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält 10,4 Teilen -Amino-4-hydroxy-2- (6-hydroxyhexoxy) -anthrachinon. Ausbeute 97,5 %.
  • Das Produkt wird zur Färbung von Polyesterfasern verwendet.
  • Die gefärbten Fasern sind vergleichbar mit Fasern, die mit dem entsprechenden Produkt aus bekannten Verfahren hergestellt wurden.
  • Das gleiche Ergebnis erhält man, wenn man die 5,0 Teile Kaliumcarbonat mit der gleichen Menge an Kaliumphosphat, Kaliumcarbonat, Kaliumhydroxid oder Kaliumacetat ersetzt.
  • B e i s p i e 1 16 Ein Gemisch von 70 Teilen Methyltrioctylammoniumchlorid und 26 Teilen Wasser wird mit 10,0 Teilen 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon (95,4 % Reinheit), 5,0 Teilen einer 50prozentigen wäßrigen Lösung von Kaliumcarbonat, 1,0 Teilen p-Kresol und 12,4 Teilen 2-Phenoxyäthanol ersetzt. Das Gemisch wird auf 800C erhitzt und stark gerührt. Die Reaktion wird fortgesetzt, bis die chromatographische Analyse anzeigt, daß das Ausgangsmaterial verbraucht ist. Nach dem Verdünnen des Reaktionsgemisches mit 30 Teilen Methanol wird das entstandene Reaktionsgemisch filtriert und anschließend gründlich mit Methanol und dann mit Wasser gewaschen, worauf getrocknet wird. Man erhält 10,2 Teile 1-Amino-4-'hydroxy-2- (2-phenoxyäthoxy) -anthrachinon. Ausbeute 90 %* Die gleichen Ergebnisse werden erhalten, sofern man anstelle des p-Kresols das p-Chlorphenol oder o-Bromphenol einsetzt.
  • B e 1 s p i e 1 e 17 bis 21 Beispiel 14 wird wiederholt, jedoch wird das Benzyltriäthylammoniumchlorid durch die jeweiligen quaternären Ammoniumverbindungen und quaternären Phosphoniumverbindungen, wie sie aus Tabelle III hervorgehen, ersetzt. Die Ausbeute und die Reinheit der entstandenen 1-Amino-4-hydroxy-2-(6-hydroxyhexoxy)-anthrachinone gehen ebenfalls aus Tabelle III hervor.
  • Tabelle III Bei- Quaternäre Ammoniumverbindung oder Teile Ausbeute spiel quaternäre Phosphoniumverbindung ~~~~~ (*) 17 Dodecyltrimethylammoniumchlorid 75,5 94,0 18 N-Butylpyridiniumjodid 40,5 91,2 19 Octyltrimethylammonoumchlorid 68,3 95,u 20 Tetrabutylphosphoniumbromid 45,5 90,5 21 N-nodecylpyridiniumchlorid 21,5 93,3 Benzyltrimethylphosphoniumchlorid 46,8 B e i s p i e 1 e 22 bis 25 Beispiel 15 wird wiederholt, jedoch wird das Tetra-n-Butylammoniumbromid durch die jeweiligen quaternären Ammoniunverbindungen und quaternären Phosphoniumverbindungen, wie sie aus der nachstehenden Tabelle IV hervorgehen, ersetzt. Die Ausbeute und die Reinheit der entstandenen 1-Amino-4-hydroxy-2- (6-hydroxyhexoxy) -anthrachinone geht ebenfalls aus Tabelle IV hervor.
  • Tabelle IV Be.- Quaternäre Ammoniumverbindung oder Teile Ausbeute spiel quaternäre Phosphoniumverbindung ~~~~~ (%) 22 Methyltriphenylphosphoniumbromid 34,6 91,5 23 Benzyltributylammoniumchlorid 41,5 95,0 24 Hexadexyltributylphosphoniumbromid 25,5 90,0 25 Benzyltrimethylaimnoniuinhydroxid 3,8 90,0 Tetraäthylammonoumäthylsulfat 30,8 B e i s p i e l e 26 bis 30 Beispiel 16 wird wiederholt, jedoch wird anstelle des 2-Phenoxyäthanols jeweils ein Alkohol eingesetzt, wie er aus der nachstehenden Tabelle V hervorgeht. Die Ausbeute und die Reinheit der entstandenen 1-Amino-2-alkoxy-4-hydroxyanthrachinone geht ebenfalls aus Tabelle V hervor. Tabelle V Bei- Ausbeute Alkohol Teile Produkt spiel (%) 26 1,3-Butandiol 8,1 1-Amino-4-hydroxy-2-(3-hydroxybutoxy)- 95,0 anthrachinon 27 Neopentylglykol 9,4 1-Amino-4-hydroxy-2-(3-hydroxy-2,2- 90,2 dimethylpropoxy)-anthrachinon 28 Diäthylenglykol- 10,8 1-Amino-4-hydroxy-2-[2-(2-methoxy- 89,8 methyläther äthoxy)-äthoxy]-anthrachinon 29 2-Äthylhexanol 11,7 1-Amino-4-hydroxy-2-(2-äthylhexoxy)- 90,5 anthrachinon 30 2-Phenyläthanol 6,2 Ein Gemisch von 1-Amino-4-hydroxy-2-(2- 90,8 2-Phenoxyäthanol 6,2 phenyläthoxy)-anthrachinon und 1-Amino-4-hydroxy-2-(2-phenoxyäthoxy)-anthrachinon

Claims (21)

  1. " Verfahren zur Herstellung von 1-Amino-4-hydroxyanthrachinonen P a t e n t a n s p r ü c h e 1. erfahren zur Herstellung eines 1-Amino-2-phenoxy-4-hydroxyanthrachinons oder eines 1-Amino-2-alkoxy-4-hydroxyanthrachinons, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß man 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon mit einer Phenolverbindung oder einem Alkohol umsetzt, oder 1-Amino-2-chlor-4-hydroxyanthrachinon mit einem Alkohol umsetzt, wobei man die Umsetzungen in Gegenwart eines Säureakzeptors und in Gegenwart einer quarternären Ammoniumverbindung oder einer quarternären Phosphoniumverbindung in einem wäßrigen Medium durchführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als quarternäre Ammoniumverbindung oder quaternäre Phosphoniumverbindung mindestens eine der Verbindungen nach den nachstehenden Formeln (I) bis (III) einsetzt: wobei R1 und R2 jeweils einen Alkylrest mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls substituierte Benzylgruppe.bedeuten; R3 und R4 jeweils einen Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen darstellen und X einen anionischen Rest bedeutet, wobei R5 einen Alkylrest mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen bedeutet; R6 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe darstellt und X die vorstehende Bedeutung hat, wobei R7, R8, Rg und R10 jeweils einen Acylrest mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe bedeuten, R7 eine Benzylgruppe bedeuten kann und X einen anionischen Rest darstellt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als quaternäre Ammoniumverbindung mindestens eine Verbindung aus der nachstehellden Gruppe einsetzt: Tetraalkylammoniumverbindungen, Benzyltrialkylammoniumverbindungen, Dibenzyldialkylammoniumverbindungen, N-Alkylpyridiniumverbindungen und N-Alkylpicoliniumverbindungen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als quaternäre Ammoniumverbindung mindestens eine Verbindung aus der Gruppe der Benzyltrialkylammoniumverbindungen einsetzt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die quaternäre Ammoniumverbindung oder die quaternäre Phosphoniumverbindung bei der Umsetzung mit einer Phenolverbindung in einer Menge von 10 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des wäßrigen Mediums und der quaternären Ammonium- oder Phosphoniumverbindung, einsetzt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die quaternäre Ammoniumverbindung oder die quaternäre Phosphoniumverbindung bei der Umsetzung mit einem Alkohol in einer Menge von 2 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des wäßrigen Mediums und der quaternären Ammonium- oder Phosphoniumverbindung, einsetzt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Benzyltrialkylammoniumverbindung bei der Umsetzung mit einer Phenolverbindung in einer Menge von 10 bis 85 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des wäßrigen Mediums und der quaternären Ammoniumverbindung, einsetzt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Tetraalkylammoniumverbindung bei der Umsetzung mit einer Phenolverbindung in einer Menge von 30 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des wäßrigen Mediums und der quaternären Ammoniumverbindung, einsetzt.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die N-Alkylpyridiniumverbindung oder die N-Alkylpicoliniumverbindung bei der Umsetzung mit einer Phenolverbindung in einer Menge von 10 bis 60 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des wäßrigen Mediums und der quaternären Ammoniumverbindung, einsetzt.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Benzyltrialkylammoniumverbindung bei der Umsetzung mit einem Alkohol in einer Menge von 5 bis 85 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des wäßrigen Mediums und der quaternären Ammoniumverbindung, einsetzt.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Tetraalkylammoniumverbindung bei der Umsetzung mit einem Alkohol in einer Menge von 10 bis 90 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des wäßrigen Mediums und der quaternären Ammoniumverbindung, einsetzt.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die N-Alkylpyridiniumverbindung oder die N-Alkylpicoliniumverbindung bei der Umsetzung mit einem Alkohol in einer Menge von 5 bis 60 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des wäßrigen Mediums und der quaternären Ammoniumverbindung, einsetzt.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Phenolverbindung eine Verbindung der nachstehenden Formel (IV) verwendet: wobei R1 und R2 jeweils ein Wasserstoffatom, Halogenatom, eine Hydroxylgruppe, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Cyanalkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten oder eine Aralkyloxygruppe, Aryloxyalkoxygruppe, Alkylcarbonyloxygruppe, Arylcarbonyloxyalkylgruppe oder eine Alkoxycarbonyloxygruppe darstellen.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Phenolverbindung der allgemeinen Formel (IV) Phenol, Hydrochinon, p-Methoxyphenol, p-Chlorphenol oder 2-Methyl-4-cyanäthylphenol darstellt.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Alkohol einen einwertigen oder zweiwertigen Alkohol oder einen Glykoläther verwendet.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß man als einwertigen Alkohol 2-Phenoxyäthanol, 2-Phenyläthanol oder 2-Rthylhexanol verwendet.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß man als zweiwertigen Alkohol 1,6-Hexandiol, 1,3-Butandiol oder Neopentylglykol verwendet.
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung mit einem Alkohol in Gegenwart einer Phenolverbindung durchführt.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Phenolverbindung in einer Menge von 1,1 bis 3 Mol pro Mol 1-Amino-2-brom-4-hydroxyanthrachinon einsetzt.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Alkohol in einer Menge von 1,1 bis 4 Mol pro Mol des 1-Amino-2-brom- oder -chlor-4-hydroxyanthrachinons einsetzt.
  21. 21. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung bei einer Temperatur von 600C oder bei höheren Temperaturen durchführt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0508184A1 (de) * 1991-04-11 1992-10-14 BASF Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung und Reinigung von 1-Amino-2-phenoxy-4-hydroxy-anthrachinon
KR20180079575A (ko) * 2016-12-30 2018-07-11 한국생산기술연구원 안트라퀴논계 분산염료 및 이를 포함하는 승화 전사잉크 조성물
CN111117285A (zh) * 2019-12-28 2020-05-08 江苏亚邦染料股份有限公司 一种还原蓝4的精制方法
CN111154287A (zh) * 2019-12-30 2020-05-15 江苏亚邦染料股份有限公司 一种分散红60缩合工艺

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