DE3400012C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Stift gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 ein Verfahren zu seiner Herstellung sowie
ein Verfahren zum Herstellen von Galvanoformwerkzeugen, wie sie z. B.
für die Herstellung von Rückstrahlfolien und anderen
reflektierenden Strahlern eingesetzt werden.
Bei der Herstellung von Rückstrahlfolien werden sehr genaue
Muster aus Tetraederelementen benötigt, die wesentlich kleiner
sind als bei üblichen Pflastermarkierungen oder Kfz-Reflektoren.
Für größere Reflektoren können die Glaskörper unmittelbar an
einer Gruppe von Stiften geformt werden, oder es ist auch
möglich, eine Gruppe von Stiften dazu zu verwenden, einen
galvanoplastischen Formeinsatz herzustellen. Die mechanische
Bearbeitung der Oberflächen der relativ großen Stifte ist
einfach, so daß dazu gewöhnliche Werkzeuge und bekannte Ver
fahren angewendet werden können. Üblicherweise wird dabei
jeweils ein Stift dazu benützt, ein einzelnes Tetraeder oder
ein sonstiges optisches Element zu bilden.
Die Forderung nach sehr kleinen präzisen Tetraedern für
die Verwendung für Rückstrahlfolien (z. B. 0,15 mm Kanten
länge) setzt voraus, daß mit sehr hoher Genauigkeit graviert
wird. Bisher werden bei der Herstellung von Werkzeugen
für Rückstrahlfolien relativ große Aluminiumblöcke graviert,
die dann als Urmatrize dienen, welche vervielfacht
wird. Die große Zahl von Rillen, die in das harte Stift
material einzugravieren sind, hat zur Folge, daß das teuere
Diamantschneidwerkzeug schnell abnutzt und ausgetauscht
werden muß. Jedes Austauschen des Schneidelementes während
des Gravurvorgangs kann gegenüber den bereits eingravier
ten Linien oder Rillen zu einer Fehlausrichtung führen
oder Anlaß zu Unregelmäßigkeiten in der Gestalt der Linien,
in den Abmessungen, der Tiefe oder der ebenen Gestaltung
der Oberflächen geben, die durch die Gravurlinien herge
stellt werden. Es ist zwar möglich, eine Anordnung von Tetra
ederelementen aus einem Block relativ weichen Materials
zu schneiden, doch ist es nicht möglich, mit hoher Genauig
keit unterschiedliche optische Muster in einem einzigen
Block zu erzeugen. Versuche, Mehrformmuster unterschiedlicher
Elemente herzustellen, führen dazu, daß Schwierigkeiten
während der Galvanisierung auftreten, weil es schwierig
ist, mehrere dünne Stifte zusammenzuhalten. Zwar treten
bei sehr exakten Stahlstiften kaum Grate auf, die sich
während des Galvanisierens in den Zwischenräumen zwischen
den Stiften bilden, was besonders dann wichtig ist, wenn
das auf diese Weise hergestellte Werkzeug für Prägevorgänge
an Plastikfolien verwendet wird, die nur 0,08 mm dick sind;
doch lassen sich derartige Stahlstifte wegen ihrer Härte nicht
mehr wirtschaftlich gravieren.
Ein mehrere zusammengesetzte Stifte enthaltendes Formwerk
zeug zur Herstellung von Tetraeder-Rückstrahlern ist aus
der US-PS 34 17 959 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen für ein
Werkzeug zum Herstellen von Gegenständen mit optisch kriti
schen Mustern, insbesondere der erwähnten Rückstrahlfolien
geeigneten Stift zu schaffen, der einerseits die erforderliche
Festigkeit hat und andererseits das Eingravieren des Musters
mit der erforderlichen Präzision erleichtert.
Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen 1 bzw. 10
gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Die hier beschriebenen, aus zwei Metallen bestehenden, Stifte ermöglichen
beträchtliche Variationen hinsichtlich des Musters, und zwar
nicht nur bei Rückstrahlfolien und sonstigen optischen, z. B.
linsenartigen Elementen, sondern es können auch nach Maß ge
arbeitete Gestaltungen mit sich vielfach wiederholenden
optischen Mustern oder Umrissen oder mit mehreren verschie
denen Ausrichtungen der einzelnen Muster geschaffen werden,
wie es auch möglich ist, Anordnungen mit Elementen unter
schiedlicher Größe zusammenzustellen. Die Möglichkeit, eine
ununterbrochene Anordnung in kleinere Elemente aufzuteilen,
läßt es zu, daß Unregelmäßigkeiten im Muster, die derzeit
bereits bei sehr kleinen Unregelmäßigkeiten während des Gravie
rens bei großen, nicht unterbrochenen Mustern sichtbar werden,
unterteilt werden und damit optisch verschwinden.
Mit der Erfindung werden die Schwierigkeiten beseitigt, die
bei den bisher üblichen Stiften und ihrer Verwendung zur
Herstellung galvanoplastischer Formeinsätze für die Fabrika
tion von Rückstrahlfolien mit präzisen Tetraederelementen
auftraten. Mit den hier beschriebenen Stiften können Werkzeuge
zum Prägen und Gießformen auch anderer Glaskörperelemente
von kleinen Abmessungen und mit verschiedensten Mustern ge
schaffen werden, während die Probleme beim Gravieren klein
gehalten werden. Die Stifte können mit verschieden gravier
ten Mustern zu einem einzigen optischen Körper zusammenge
setzt werden einschließlich solcher mit sich mehrfach wieder
holenden optischen Mustern. Die Möglichkeit, relativ kleine
Stifte zu verwenden, auf denen wiederum eine große Zahl
von optischen Elementen an einem Ende eingraviert ist, und
diese Stifte oder Reihen davon dann gegeneinander zu verdrehen
oder zu versetzen, läßt es zu, Abweichungen von geraden Linien,
die während des Gravierens auftreten, mehrfach zu unterbrechen.
Solche ausgedehnten, jedoch unbedeutenden Fehler in den in
großen Teilen gravierten Linien sind für einen Beobachter
sehr deutlich zu erfassen, auch wenn die Abweichungen nur Bruch
teile von Millimetern betragen. Verwendet man jedoch sehr
kleine Stifte und verschiebt man diese ein wenig gegeneinander,
so können derartige Abweichungen verdeckt werden, so daß
der ästhetische Eindruck des fertigen Teils nicht leidet.
Für die Herstellung von Rückstrahlfolien haben die hier be
schriebenen Metallstifte vorzugsweise einen viereckigen
Querschnitt von etwa 4 mm Kantenlänge, wobei auf der Ober
fläche jedes Stiftes 600 bis 1400 Tetraederelemente
herausgraviert sind. Derartig kleine Tetraederelemente haben
für die Herstellung von Rückstrahlern für Automobile den
Vorteil, daß sie sowohl ein Profilieren als auch eine bestimm
te Winkelausrichtung der Tetraederachsen bezüglich des Rück
strahlkörperelementes ermöglichen, wobei nur geringe Stift
verschiebung erforderlich ist und sehr dünne Rückstrahlfolien
geschaffen werden können, was Materialeinsparung bedeutet und
erweiterte äußere Gestaltungsmöglichkeiten zuläßt.
Die bimetallischen Stifte für die Herstellung von Werk
zeugen zur Erzeugung von Rückstrahlfolien mit optischer
Qualität können Tetraederelemente auf ihrer Stirnfläche
tragen, deren Achsen gegenüber den Stiftachsen geneigt sind,
wobei auf jeder Stirnfläche zwischen 600 bis 1400
Tetraederelemente angeordnet sind, und benachbarte Stift
elemente können dann um jeweils 90° zueinander verdreht
werden, was zu einer vielfältigen Orientierung und Verbes
serung der Eintrittswinkelcharakteristik der Rückstrahlfolien
führt.
An bevorzugten Ausführungsbeispielen wird die Erfindung
näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 die Stirnfläche eines nach dem Prinzip der
Erfindung hergestellten Metallstiftes;
Fig. 2 das Oberende des Metallstiftes
nach Fig. 1 in vertikaler Schnitt
darstellung; und
Fig. 3-11 eine diagrammartige Wiedergabe der
Schrittfolge bei der Herstellung
eines Metallstiftes gemäß der Er
findung und der Zusammenstellung
mehrerer derartiger Metallstifte,
um daraus ein Werkzeug für die Her
stellung einer galvanoplastischen
Form zu bilden.
Die Zeichnung zeigt die verschiedenen Aspekte der Erfindung
bei der Herstellung eines Metallstiftes, der das Grund
element darstellt, mit dem ein Werkzeug gebildet wird,
das zur Herstellung äußerst genauer galvanoplastischer For
men dient, die als Formeinsätze bei der Produktion von opti
schen Teilen verwendet werden, z. B. für Rückstrahlfolien.
Ein runder Stab 60 aus geeignetem Metall, etwa magneti
sierbarem rostfreiem Stahl mit einem Härtewert von Rc 45-50
dient zur Herstellung eines Stiftrohlings und weist einen
Durchmesser von 5,6-6,6 mm und eine Länge von
45 mm auf. Die Endabschnitte 62 und 64 (Fig. 3) können ab
geschliffen sein, damit sichergestellt ist, daß sie zur Längs
achse senkrecht stehen.
Die freiliegende Fläche 66, die dadurch entsteht, daß der
Endabschnitt 62 entfernt worden ist, wird dann aufgerauht,
wie bei 68 gezeigt, damit eine bessere Haftung gegenüber
einem weicheren Material entsteht, das sehr genau graviert
werden kann. Bevorzugtes Material dafür ist Kupfer, das re
lativ einfach zu gravieren ist, jedoch während der anschließ
enden Operationsgänge seine Festigkeit und Dauerhaftigkeit
behält. Ein Kupferaufsatz 70 wird dann fest mit der End
fläche 66 des Stabes 60 verbunden. Bei einer bevorzugten
Konstruktion wird der Kupferaufsatz 70 durch Plattieren
des Stabes 60 gebildet. Der Aufsatz 70 kann aber auch auf
dem Stab 60 durch Vakuumablagerung hervorgerufen werden.
Statt eines Aufbaus des Kupferaufsatzes 70 auf der Endflä
che 66 des Stabes 60 kann der Aufsatz 70 mit den gewünsch
ten Abmessungen auch unmittelbar durch Schweißen, Hartlö
ten, Kaltschweißen oder dergleichen aufgebracht werden.
Die Stärke des Kupferaufsatzes 70 beträgt vorzugsweise
zwischen 0,75 und 2,5 mm, insbesondere etwa 1,3 mm.
Der befestigte Kupferaufsatz 70 kann dann so beschliffen
werden, daß der gesamte Metallstift 72 die genaue Länge
von annähernd 37 bis 42 mm hat.
Weil man zylindrische Metallstifte 72 nicht zu Gruppen
zusammenfassen kann, ohne daß zwischen benachbarten Stiften
Lücken entstehen, müssen die zylindrischen Stifte 72 zu
Polygonen geformt werden, die das lückenlose Aneinanderset
zen der Stifte ermöglichen. Die Stifte erhalten deshalb ei
nen Querschnitt in Form eines Rechtecks, eines Dreiecks,
eines Quadrates oder eines Sechsecks, nachfolgend allgemein
als regelmäßiges Polygon bezeichnet. Bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel werden die zylindrischen Metallstifte
72 maschinell bearbeitet und zu rechteckigen Metallstiften
74 (Fig. 3) von etwa 4,1 × 4,2 mm beschliffen. Die Stirnflä
che 76 eines jeden Stiftes 74 wird vollkommen glatt und eben
und die Kanten werden rechtwinklig gemacht, so daß mehrere Stifte
74 ohne Unterbrechung aneinandergesetzt werden können und
zwischen benachbarten Stiften keine Lücke entsteht.
Die Magnetisierbarkeit des unteren Endes der Stifte 74
ist insofern wichtig, als dieser Teil der Stifte dazu bei
trägt, daß sie während der maschinellen Bearbeitung zu dem
gewünschten Polygonquerschnitt gut gehalten werden können.
Eine Gruppe bearbeiteter Stifte 74, die andeutungsweise
für eine größere Zahl derartiger Stifte steht, wird dann
in eine einstellbare Halterung 82 (Fig. 4) eingesetzt, die
auf einer Grundplatte 84 ruht. Die Halterung 82 besitzt zwei
feste Wände 86, 87, die einen L-förmigen Raum 88 (Fig. 5)
bilden, in den die Gruppe von Stiften 74 hineingeordnet wer
den kann. Zwei weitere verstellbare Wände 90 und 96 schlie
ßen den offenen Raum 88. Die Wand 90 läßt sich gegenüber
den festen Wänden 86 und 87 mit Hilfe gewöhnlicher Füh
rungsspindeln 94 verstellen. In gleicher Weise kann die Wand
96 gegenüber den festen Wänden 86 und 87 mit Hilfe von
Führungsspindeln 98 verstellt werden. Durch das Anordnen
der Stifte 74 gegen die Verbindungsstelle der beiden Schen
kel der festen Wände 86 und 87 hin und Vorschieben oder
Zurückziehen der einstellbaren Wände 90 und 96 können die
zusammengeordneten Stifte 74 im wesentlichen frei von Spal
ten oder Zwischenräumen zwischen den Stiften 74 selbst und
zu den Wänden 86, 87, 90 und 96 hin zusammengespannt wer
den. Nachdem die Stifte in der Halterung 82 festgespannt
sind, wird die Halterung mit einem Epoxidharz oder einem
aushärtbaren Polyester überdeckt, dessen Härte und maschi
nelle Bearbeitbarkeit annähernd gleich den entsprechenden
Eigenschaften der rechtwinkligen Kupferabschnitte 78 sind.
Das Epoxid
oder der aushärtbare Polyester (nachfolgend als Füller
bezeichnet) kann aus einer Kanne 100 aufgegossen werden,
und überschüssiges Material wird von den Endflächen der
Kupferabschnitte 78, die über die Wände 86, 87, 90 und 96
überstehen, entfernt.
Wenn der Füller ausgehärtet ist, werden die Grundplatte 84
und die Halterung 82 gegenüber einer Graviervorrichtung aus
gerichtet, die allgemein mit 102 bezeichnet ist. Mit dieser
Graviervorrichtung 102 sollen in die freiliegenden Flächen
76 der Kupferabschnitte 78 eines jeden Stiftes 74 zahlreiche
Rillen eingraviert werden. Sollen die Stifte zur Herstel
lung von Tetraederreflektorelementen dienen, die nicht ge
kippt sind, dann werden drei Guppen paralleler Rillen in
die Flächen eingeschnitten, die jeweils um 120° zueinander
gedreht verlaufen; es entstehen dann Tetraeder oder Pyrami
den, die über die tiefsten Stellen der Rillen hervorstehen.
Die Schneid- oder Graviervorrichtung 102, die schematisch
dargestellt ist, weist eine Motor- und Positioniervorrich
tung 103 auf und eine Schiene 106, entlang der ein Diamant
schneidwerkzeug 108 verfahren werden kann. Es ist auch mög
lich, das Schneidwerkzeug 108 fest anzuordnen und die Halte
rung 82 mit den Stiften 74 gegenüber dem Schneidwerkzeug 108
zu verfahren. Die Graviervorrichtung 102 ist in Fig. 5 mit
der Achse 32 der Grundplatte 84 ausgerichtet dargestellt.
Eine Nut 31 wird dann in die Stirnflächen 76 der Aufsätze
70 eingraviert, deren Tiefe und Form durch die Form des
Schneidwerkzeugs 108 und die Tiefe bestimmt werden, auf
die das Werkzeug eingestellt ist. Fig. 5a zeigt die Stirn
fläche eines einzigen Stiftes 74 in starker Vergrößerung,
in die eine Reihe von Nuten 31 eingraviert worden ist. Um
hohe Genauigkeit zu erzielen, können die Nuten in wieder
holten Arbeitsgängen geschnitten werden, wobei zur Vertie
fung der einzelnen Nuten bei jedem Durchgang etwas Material
weggenommen wird. Jede Nut 31 kann eine Tiefe
von 0,075 bis 0,165 mm haben. Die Seiten des Schneid
werkzeugs 108, das an den Nutwänden entlang fährt, gibt
diesen eine Spiegeloberfläche. Ein Schneidwerkzeug 108 mit
dreiecksförmigem Schneidbereich erzeugt z. B. Nutwände
42 (Fig. 2), die schräg geneigt sind; und die drei Nuten
oder Rillen bilden zusammen Muster 40 in Form von
Dreikant-
oder Tetraederelementen mit
drei zueinander im wesentlichen senkrecht stehenden Flä
chen, die nach bekannten optischen Prinzipien Reflexion
des Lichts hervorrufen. Nach Fertigstellung jeder einzelnen
Nut 31 wird das Schneidwerkzeug 108 in die nächste Schneid-
oder Gravierstellung umgesetzt, die parallel zur vorherigen
Nut 31 verläuft. Der Abstand zweier Nuten hängt dabei mit
der Höhe der zu erzeugenden Tetraeder zusammen.
Wenn sämtliche Nuten 31 einer ersten Serie geschnitten
sind, wird sämtliches noch verbliebenes Epoxid bzw. Poly
ester entfernt, und es wird ein neuer Epoxid- oder aushärt
barer Polyesterfüller aufgebracht, der auch in die erste
Gruppe von Nuten eindringt. Hierdurch wird es möglich,
die zweite Gruppe von Nuten so zu schneiden, als wäre die
erste Gruppe von Nuten 31 nicht vorhanden. Eine zweite
Gruppe von Nuten 37 (Fig. 6) wird dann in Richtung einer
Achse 38 geschnitten, die zur Achse 31 um 120° gedreht
ist. Im Anschluß daran wird wiederum der Füller entfernt
und ein neuer Füller aufgebracht. In Richtung der Achse 35
wird, nachdem das Schneidwerkzeug 108 oder die Halterung 82
erneut um 120° gedreht worden sind, eine dritte Gruppe von
Nuten 34 (Fig. 7) eingraviert. Sind dann sämtliche drei
Gruppen von Nuten 31, 34 und 37 eingeschnitten, wird von
der Halterung 82 der noch verbliebene Füller entfernt.
Nach Belieben können Form und Winkel des Schneidwerkzeugs
so gewählt werden, daß die Dreikantelemente gekippt sind.
Angenommen, die Achse des Dreikantelementes ist so gewählt,
daß sie zu den drei Flächen als Trisektor verläuft, dann
ist diese Achse gegenüber der Längsachse des Stiftes 74
um einen bestimmten Winkel geneigt. Wenn die Stifte mit
derart geneigten Achsen der Dreikantelemente hergestellt
werden, können mit dem fertigen Werkzeug Teile geformt
oder geprägt werden, die besondere Eintritts- oder Rich
tungswinkelcharakteristiken haben. Mit mehreren derartigen
geneigten Stiften und auch mit unterschiedlichen Stiften,
die nicht geneigt sind oder sonstige andere Gestaltungen
aufweisen, lassen sich dann wiederkehrende optische Muster
zusammenstellen, die besondere Richtungs- und Eintrittswin
kelcharakteristiken haben. Die Anordnung von quadratischen
Stiften mit einzelnen Tetraederelementen auf ihren Enden,
um damit besondere Winkelorientierungscharakteristiken zu
erzielen, ist bekannt. Der Vorteil jedoch bei der Verwen
dung von vielen relativ kleinen Stiften gemäß der Erfin
dung mit sehr vielen kleinen Dreikantkörpern auf jedem Stift
ist der, daß bei der kleinen Zahl vorhersehbarer Sichtab
stände, bei der Reflektorfolien oder dergleichen verwendet
werden, wie z. B. ca. 13 m vor einem Autofahrer, der Ein
fallswinkel nur etwa 1 min beträgt. Bei solch einer Distanz
sind deshalb alle sonst erkennbaren Unterschiede zwischen
den einzelnen Stiften für den Beobachter praktisch nicht
sichtbar, und die Reflektorfolie erscheint dann vollkommen
gleichmäßig und hat ein gleichmäßig leuchtendes Erschei
nungsbild. Nach Belieben können Stifte benachbarter Reihen
auch zueinander versetzt angeordnet sein, um ein gleich
mäßiges Muster zu erzeugen oder eine ausgedehnte Fehlstelle
oder Abweichung, die beim Gravieren entstanden ist, aufzu
heben oder zu zerlegen, auch wenn derartige Abweichungen
relativ klein in ihren Abmessungen sind.
Eine Gruppe von Stiften 74 mit den gewünschten optischen
Flächen wird dann in eine Galvanoformhalterung 110 (Fig.
8 bis 10) in einem bestimmten Muster oder mit den gewünsch
ten Umrissen eingesetzt. Eine einzige, einteilige Wand
114 wird auf eine Grundplatte 112 aufgesetzt, um die Stifte
74 zusammenzuhalten. Zwischenräume zwischen den Stiften 74
und der Wand 114 werden dann mit einem leitfähigen Material
ausgefüllt, etwa mit Lot oder Silberdraht und dergleichen.
Dieses leitfähige Material sollte zugleich zwischen den
Stiften 74 und der Wand 114 gut abdichten und wenigstens in
solchem Maße leitfähig wie die Stifte 74 sein, aber auch voll
ständig entfernt werden können, so daß die Stifte 74 wieder
verwendbar sind. Über die Halterung 110 wird dann eine Ab
deckung 116 gesetzt, so daß nur die Tetraeder- oder Dreikant
erhebungen der Muster 40 über die Abdeckung 116 hervorstehen. Die ge
samte Anordnung der Halterung 110, der Abdeckung 116 und
der Stifte 74 wird dann in einen Galvanisiertank 118 ein
gesetzt, in dem auf galvanoplastischem Wege von den als Ma
trize dienenden Stiften 74 in bekannter Weise ein Negativ
abgenommen wird. Bei Bedarf können Abschirmungen verwendet
werden, um Teile der Halterung oder Abdeckung zu schützen
oder die Galvanisierungsstärke bezüglich einzelner Teile
der Stifte zu steuern.
Claims (16)
1. Metallischer Stift für ein Werkzeug zum Herstellen
von Gegenständen mit optischer Qualität, insbesondere
für ein Galvanoformwerkzeug, mit einem ersten Abschnitt aus
einem Metall hoher Festigkeit, und mit einem optischen Muster
in einem der Stiftenden,
dadurch gekennzeichnet,
daß am einen Ende des ersten Abschnitts ein zweiter Abschnitt
(78) aus einem leicht bearbeitbaren Metall von geringerer
Festigkeit als der des ersten Abschnitts fest angebracht ist,
in dessen Ende das optische Muster (40) eingraviert ist.
2. Stift nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch polygonalen Querschnitt.
3. Stift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der erste Metallabschnitt aus
rostfreiem Stahl besteht.
4. Stift nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zweite Metallabschnitt (78)
aus Kupfer besteht.
5. Stift nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste Metallabschnitt
aus magnetischem oder magnetisierbarem Edelstahl besteht.
6. Stift nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Metallabschnitt (78) durch
Plattierung oder Galvanisierung auf den ersten Metallabschnitt
aufgebracht ist.
7. Stift nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Polygon regelmäßig ist.
8. Stift nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Polygonkantenlänge höchstens 4,3 mm
beträgt.
9. Stift nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das optische Muster (40)
aus einer Anordnung von 600 bis 1400 eingravierten Tetra
ederelementen besteht.
10. Verfahren zur Herstellung eines bimetallischen Stiftes
nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß zunächst ein Stiftrohling aus dem Metall
hoher Festigkeit hergestellt wird und daß dann mit einem der
beiden Enden dieses Rohlings ein Aufsatz aus dem zweiten Metall
durch Plattieren, Galvanisieren, Schweißen, Hartlöten oder Vakuum
ablagerung verbunden wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Abschnitt am Ende des Stiftrohlings
vor der Verbindung mit dem Aufsatz entfernt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stiftrohling und der
Aufsatz zunächst Kreisquerschnitt haben und beide auf einen
Polygonalquerschnitt bearbeitet werden.
13. Verfahren zum Herstellen eines Galvanoformwerkzeugs unter Verwendung von metallischen Stiften nach einem
der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Metallstifte mit regelmäßigem Polygonquerschnitt
in eine Halterung eingesetzt werden, ohne daß Lücken zwischen
benachbarten Stiften oder zwischen den Stiften und der Halterung
entstehen;
und daß dann das optische Muster eingraviert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß in benach
barten Bimetallstiften unterschiedliche optische Muster aus
gebildet werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß benach
barte Stifte gegeneinander verdreht angeordnet werden.
16. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß benach
barte Stifte gegeneinander in Form einer gestaffelten Stift
anordnung versetzt werden.
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