DE3400083C2 - Aerodynamische Bremse für rotierende Körper, insbesondere Geschosse - Google Patents
Aerodynamische Bremse für rotierende Körper, insbesondere GeschosseInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B10/00—Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
- F42B10/02—Stabilising arrangements
- F42B10/14—Stabilising arrangements using fins spread or deployed after launch, e.g. after leaving the barrel
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Abstract
Aerodynamische Bremse für einen rotierenden Körper, insbesondere ein Geschoß, gekennzeichnet durch einen unter Bildung von zwei bogenförmigen Wänden (7, 8) an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen geschlitzten und am rotierenden Körper (1) befestigten Ring (5) sowie zwei Blechstreifen (9, 10), die derart um die inneren und äußeren Oberflächen dieser Wände (7, 8) gelegt, derart an der jeweils innenliegenden Oberfläche befestigt und derart an einem Ende der Wände (7, 8) jeweils um Stücke (11, 12) verlängert sind, die im wesentlichen gleich lang wie die an den äußeren Oberflächen der Wände (7, 8) anliegenden Streifenabschnitte sind, daß sich diese beiden Streifenabschnitte zusammen mit den Verlängerungsstücken (11, 12) unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft und des aerodynamischen Widerstands zu Bremsflügeln für den rotierenden Körper (1) öffnen (Fig. 1). sätzen angeformte, in Umfangsrichtung verlaufende Klemmstege gesichert.
Description
Die Erfindung betrifft eine aerodynamische Bremse, um die Drehung von rotierenden Körpern, insbesondere
Geschossen oder deren Komponenten, zu bremsen.
Bekannt ist die Notwendigkeit, rotierende Bewegungen zu bremsen, denen einige rotierende Körper unterliegen,
insbesondere Geschosse oder deren Komponenten. Die Drehzahlen derartiger Bewegungen können
sehr hohe Werte erreichen, zum Beispiel 15 000 Umdrehungen/Minute.
Zur Lösung dieses Problems sind Einrichtungen bekannt, die aus metallischen, entsprechend geformten
Elementen bestehen. Diese werden durch mechanische Bearbeitung, durch Druckguß oder aus dünnen metallischen
Blechen hergestellt, die aufeinander gefaltet oder verschiedentlich geschweißt werden. Die Verbindung
mit dem rotierenden Körper erfolgt durch Schweißen oder durch ein an diesem befestigtes Scharniersystem.
In allen Fällen zeigen die genannten Einrichtungen den Nachteil, daß sie Nachgiebigkeitszonen aufweisen,
nämlich dort, wo die Teile besonders hoch beansprucht sind (Gelenke oder Schweißstellen). Außerdem ist bei
Anwendung von gelenkigen Flügeln deren Funktionsbereitschaft dadurch vorgegeben, daß sie im Moment
des Öffnens gegen ein Laufende stoßen, um dann wieder in die Gleichgewichtsstellung zurückzukehren, was sich
negativ auf die Sofortwirkung der Bremsaktion auswirkt.
Zur Vermeidung dieses Nachteils wurde bereits eine aerodynamische Bremse für rotierende Körper vorgeschlagen,
die wenigstens ein Paar Flügelchen aus Metallblechstreifen enthält, die derart am rotierenden Körper
befestigt sind, daß sie an zwei diametral gegenüberliegenden Punkten nach Art von Flügeln tangential zu
diesem Körper stehen, wobei diese Punkte gleichzeitig Erzeugende des rotierenden Körpers sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine aerodynamische Bremse zu schaffen, deren mechanische Widerstandsfähigkeit
und Leistungsfähigkeit größer als jene der bekannten Bremsen sind und die dennoch nur
relativ niedrige Produktionskosten verursacht.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs vorgesehen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird die erfindungsgemäße aerodynamische Bremse nachfolgend
anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt der aerodynamischen Bremse im Ruhezustand;
Fig.2 einen Längsschnitt der Bremse im Ruhezustand;
F i g. 3 einen Querschnitt der Bremse im Betriebszustand; und
F i g. 4 eine perspektivische Vorderansicht der Bremse im Betriebszustand in verkleinertem Maßstab im Vergleich zu den anderen Figuren.
F i g. 4 eine perspektivische Vorderansicht der Bremse im Betriebszustand in verkleinertem Maßstab im Vergleich zu den anderen Figuren.
Gemäß F i g. 1 und 2 trägt ein rotierender Körper 1 eine auf ihm fixierte Nabe 2 mit einem ringförmigen,
den rotierenden Körper 1 umgebenden und ein Gewinde 4 aufweisenden Bund 3. Ein Ring 5 weist einen Rand 6
mit einem Gewinde auf, das zum Aufschrauben auf das Gewinde 4 des Bundes 3 bestimmt ist, und ist ausgenommen
am Rand 6 an zwei diametral gegenüberliegenden Punkten aufgespalten, um zwei gebogene Wände 7 und
8 zu bilden. Um jede gebogene Wand wird ein Blechstreifen 9 bzw. 10 gewickelt, welcher auf der inneren
Oberfläche der Wand in irgendeiner geeigneten Weise befestigt wird, z. B. mittels Leimung oder Schweißung.
Im übrigen ist der Blechstreifen frei. An einem Ende jeder gebogenen Wand 7 bzw. 8 ist der Blechstreifen 9
bzw. 10 um ein Stück 11 bzw. 12 verlängert, welches im wesentlichen die gleiche Länge wie das Streifenstück
hat, das um die äußere Fläche der entsprechend gebogenen Wand gewickelt ist
Nachdem die Blechstreifen 9 und 10 um die entsprechend gebogenen Wände 7 und 8 gewickelt sind (in
Fi g. 2 ist eine Ansicht des Blechstreifens 10 dargestellt,
um klarer zu zeigen, wie dieser sich um die gebogene Wand 8 wickelt), wird der Ring 5 auf den Bund 3 geschraubt,
bis die freien Enden der gebogenen Wände 7 und 8 fest in Sitzen 12 bzw. 13 fixiert sind, die in der
Nabe 2 vorgesehen sind. Die gesamte Vorrichtung ist in einer äußeren Umhüllung enthalten (nicht dargestellt),
die sich in dem vorbestimmten Moment entfernen wird.
Die beschriebene aerodynamische Bremse funktioniert wie folgt:
Wenn der rotierende Körper abgeschossen wird, rotiert
er. Daher werden die Verlängerungsstücke 11 und 12 der Blechstreifen 9,10 sowie diejenigen Teile davon.
die um die äußere Oberfläche der gebogenen Wände gewickelt sind, nach Abtrennung der äußeren Umhüllung
aufgrund der Zentrifugalkraft und untei· dem auslösenden
Einfluß des zur Vergrößerung der Leistungsfähigkeit des eine Bremsung bewirkenden aerodynamisehen
Widerstands auf jeweils diejenigen zwei Streifenabsclinitte,
die in der Drehrichtung des Körpers 1 gewickelt sind, aus ihrer im wesentlichen tangentialen Ruheposition
umgelenkt, bis sie am Ende eine gestreckte, im wesentlichen radiale Position annehmen, die in
F i g. 3 und 4 dargestellt ist. In dieser Betriebsstellung üben sie, in Form von Flügeln oder Rippen, eine bremsende
Wirkung auf den rotierenden Körper aus. Im übrigen ist die Vorrichtung in F i g. 4 umgekehrt im Vergleich
zu F i g. 2 gezeigt.
Die beschrieben aerodynamische Bremse ist extrem einfach in ihrer Beschaffenheit und kann leicht und
schnell auf dem rotierenden Körper montiert werden. Trotzdem hat sich ihre Funktion in der Praxis als sehr
effektiv herausgestellt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- 34 OO 083Patentansprach:Aerodynamische Bremse für einen rotierenden Körper, insbesondere ein Geschoß, gekennzeichnet durch einen unter Bildung von zwei bogenförmigen Wänden (7, 8) an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen geschlitzten und am rotierenden Körper (1) befestigten Ring (5) sowie zwei Blechstreifen (9, 10), die derart um die inneren und äußeren Oberflächen dieser Wände (7,8) gelegt, derart an der jeweils innen liegenden Oberfläche befestigt und derart an einem Ende der Wände (7, 8) jeweils um Stücke (11, 12) verlängert sind, die im wesentlichen gleich lang wie die an den äußeren Oberflächen der Wände (7, 8) anliegenden Streifenabschnitte sind, daß die öffnung dieser beiden Streifenabschnitts zusammen mit denVerlängerungsstükken (11, 12) zu Bremsflügeln für den rotierenden Körper (1) durch den Einfluß der Zentrifugalkraft und des aerodynamischen Widerstands ausgelöst ist
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| ITMI1983U20887U IT8320887U1 (it) | 1983-02-22 | 1983-02-22 | Freno aerodinamico per corpi rotanti, in particolare proiettili |
Publications (2)
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|---|---|
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| DE3400083C2 true DE3400083C2 (de) | 1986-10-02 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Non-Patent Citations (1)
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