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DE3400083A1 - Aerodynamische bremse fuer rotierende koerper, insbesondere geschosse - Google Patents

Aerodynamische bremse fuer rotierende koerper, insbesondere geschosse

Info

Publication number
DE3400083A1
DE3400083A1 DE19843400083 DE3400083A DE3400083A1 DE 3400083 A1 DE3400083 A1 DE 3400083A1 DE 19843400083 DE19843400083 DE 19843400083 DE 3400083 A DE3400083 A DE 3400083A DE 3400083 A1 DE3400083 A1 DE 3400083A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
walls
rotating body
aerodynamic
brake
outer surfaces
Prior art date
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Granted
Application number
DE19843400083
Other languages
English (en)
Other versions
DE3400083C2 (de
Inventor
Eugenio Dr. Castelfranco Veneto Dall`Orto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNDS Ammo Italy SpA
Original Assignee
Simmel SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Simmel SpA filed Critical Simmel SpA
Publication of DE3400083A1 publication Critical patent/DE3400083A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3400083C2 publication Critical patent/DE3400083C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/02Stabilising arrangements
    • F42B10/14Stabilising arrangements using fins spread or deployed after launch, e.g. after leaving the barrel
    • F42B10/16Wrap-around fins

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Aerodynamische Bremse für rotierende Körper, insbesondere
  • Geschosse Die Erfindung betrifft eine aerodynamische Bremse, um die Drehung von rotierenden Körpern, insbesondere Geschossen oder deren Komponenten, zu bremsen.
  • Bekannt ist die Notwendigkeit, rotierende Bewegungen zu bremsen, denen einige rotierende Körper unterliegen, insbesondere Geschosse oder deren Komponenten. Die Drehzahlen derartiger Bewegungen können sehr hohe Werte erreichen, zum Beispiel 15.000 Umdrehungen/Minute.
  • Zur Lösung dieses Problems sind Einrichtungen bekannt, die aus metallischen, entsprechend geformten Elementen bestehen.
  • Diese werden durch mechanische Bearbeitung, durch Druckguß oder aus dünnen metallischen Blechen hergestellt, die aufeinander gefaltet oder verschiedentlich geschweißt werden. Die Verbindung mit dem rotierenden Körper erfolgt durch Schweißen oder durch ein an diesem befestigtes Scharniersystem.
  • In allen Fällen zeigen die genannten Einrichtungen den Nachteil, daß sie Nachgiebigkeitszonen aufweisen, nämlich dort, wo die Teile besonders hoch beansprucht sind (Gelenke oder Schweißstellen). Außerdem ist bei Anwendung von gelenkigen Flügeln deren Funktionsbereitschaft dadurch vorgegeben, daß sie im Moment des Öffnens gegen ein Laufende stoßen, um dann wieder in die Gleichgewichtsstellung zurückzukehren, was sich negativ auf die Sefortwirkung der Bremsaktion auswirkt.
  • Zur Vermedung dieses Nachteils wurde bereits eine aerodynamische Bremse für rotierende Körper vorgeschlagen, die wenigstens ein Paar Flügelchen aus Metallblechstreifen ent hält, die derart am rotierenden Körper befestigt sind, daß sie an zwei diametral gegenilberliegenden Alnkten nach Art von Flügeln tangential zu diesem Körper stehen, wobei diese Punkte gleichzeitig Erzeugende des rotierenden Körpers sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine aerodynamische Bremse zu schaffen, deren Leistungsfähigkeit und mechanische Widerstandsfähigkeit größer als jene der bekannten Bremsen sind und die dennoch nur relativ niedrige Produktionskosten verursacht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs vorgesehen.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird die erfindungsgemäße aerodynamische Bremse nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt der aerodynamischen Bremse im Ruhezustand; Fig. 2 einen Längsschnitt der Bremse im Ruhezustand; Fig. 3 einen Querschnitt der Bremse im Betriebszustand; und Fig. 4 eine perspektivische Vorderansicht der Bremse im Betriebszustand in verkleinertem Maßstab im Verglich zu den anderen Figuren.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 trägt ein rotierender Körper 1 eine auf ihm fixierte Nabe 2 mit einem ringförmigen, den rotierenden Körper 1 umgebenden und ein Gewinde 4 aufweisenden Bund 3. Ein Ring 5 weist einen Rand 6 mit einem Gewinde auf, das zum Aufschrauben auf das Gewinde 4 des Bundes 3 bestimmt ist, und ist ausgenommen am Rand 6 an zwei diametral gegenüberliegenden Punkten aufgespalten, um zwei gebogene Wände 7 und 8 zu bilden. Um jede gebogene Wand wird ein Blechstreifen 9 bzw. 10 gewickelt, welcher auf der inneren Oberfläche der Wand in irgendeiner geeigneten Weise befestigt wird, z.B. mittels Leimung oder Schweißung. Im übrigen ist der Blechstreifen frei. An einem Ende jeder gebogenen Wand 7 bzw. 8 ist der Blechstreifen 9 bzw.10 um ein Stück 11 bzw. 12 verlängert, welches im wesentlichen die gleiche Länge wie das Streifenstück hat, das um die äußere Fläche der entsprechend gebogenen Wand gewickelt ist.
  • nachdem die Blechstreifen 9 und 10 um die entsprechend gebogenen Wände 7 und 8 gewickelt sind (in Fig. 2 ist eine Ansicht des Blechstreifens 10 dargestellt, um klarer zu zeigen, wie dieser sich um die gebogene Wand 8 wickelt), wird der Ring 5 auf den Bund 3 geschraubt, bis die freien Enden der gebogenen Wände 7 und 8 fest in Sitzen 12 bzw. 13 fixiert sind, die in der Nabe 2 vorgesehen sind. Die gesamte Vorrichtung ist in einer äußeren Umhilllung enthalten (nicht dargestellt), die sich in dem vorbestimmten Moment entfernen wird.
  • Die beschriebene aerodynamische Bremse funktioniert wie folgt: Wenn der rotierende Körper abgeschossen wird, rotiert er.
  • Daher werden die Verlängerungsstücke 11 und 12 der Blechstreifen 9,10 sowie dieJenigen Teile davon, die um die äußere Oberfläche der gebogenen Wände gewickelt sind, nach Abtrennung der äußeren Umhüllung aufgrund der Zentrifugalkraft und des aerodynamischen Widerstands aus ihrer im wesentlichen tangentialen Ruheposition umgelenkt, bis sie am Ende eine gestreckte, im wesentlichen radiale Position annehmen, die in Fig. 3 und 4 dargestellt ist In dieser Betriebsstellung üben sie, in Form von Flügeln oder Rippen, eine bremsende Wirkung auf den rotierenden Körper aus. Im übrigen ist die Vorrichtung in Fig. 4 umgekehrt im Vergleich zu Fig. 2 gezeigt.
  • Die beschriebene aerodynamische Bremse ist extrem einfach in ihrer Beschaffenheit und kann leicht und schnell auf dem rotierenden Körper montiert werden. Trotzdem hat sich ihre Funktion in der Praxis als sehr effektiv herausgestellt.
  • - Leerseite -

Claims (1)

  1. Anspruch Aerodynamische Bremse für einen rotierenden Körper, insbesondere ein Geschoß, gekennzeichnet durch einen unter Bildung von zwei bogenförmigen Wänden (7,8) an zwei diametral gegen-Uberliegenden Stellen geschlitzten und am rotierenden Körper (1) befestigten Ring (5) sowie zwei Blechstreifen (9,10), die derart um die inneren und äußeren Oberflächen dieser Wände (7,8) gelegt, derart an der jeweils innen liegenden Oberfläche befestigt und derart an einem Ende der Wände (7,53) jeweils um Stücke (11,12) verlängert sind, die im wesentlichen gleich lang wie die an deri äußeren Oberflächen der Wände (7,8) anliegenden Strelfenabsohnitte sind, daß sich diese beiden Streifenabschnitte zusammen mit den Verlängerungsstükkon (11,12) unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft und des aerodynamischen Widerstands zu Bremsfltigeln für den rotierenden Körper (1) öffnen.
DE3400083A 1983-02-22 1984-01-03 Aerodynamische Bremse für rotierende Körper, insbesondere Geschosse Expired DE3400083C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ITMI1983U20887U IT8320887U1 (it) 1983-02-22 1983-02-22 Freno aerodinamico per corpi rotanti, in particolare proiettili

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3400083A1 true DE3400083A1 (de) 1984-08-23
DE3400083C2 DE3400083C2 (de) 1986-10-02

Family

ID=11173582

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3400083A Expired DE3400083C2 (de) 1983-02-22 1984-01-03 Aerodynamische Bremse für rotierende Körper, insbesondere Geschosse

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE3400083C2 (de)
IT (1) IT8320887U1 (de)
SE (1) SE456037B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
SE456037B (sv) 1988-08-29
IT8320887U1 (it) 1984-08-22
IT8320887V0 (it) 1983-02-22
DE3400083C2 (de) 1986-10-02
SE8400386D0 (sv) 1984-01-26
SE8400386L (sv) 1984-08-23

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