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DE348832C - Gewichtsanzeiger fuer unterbrochen oder ununterbrochen aufeinanderfolgende Lasten anWaagen - Google Patents

Gewichtsanzeiger fuer unterbrochen oder ununterbrochen aufeinanderfolgende Lasten anWaagen

Info

Publication number
DE348832C
DE348832C DE1919348832D DE348832DD DE348832C DE 348832 C DE348832 C DE 348832C DE 1919348832 D DE1919348832 D DE 1919348832D DE 348832D D DE348832D D DE 348832DD DE 348832 C DE348832 C DE 348832C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
weighing
scales
drum
weight indicator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919348832D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HESSEN
MEGUIN AKT GES
Original Assignee
HESSEN
MEGUIN AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HESSEN, MEGUIN AKT GES filed Critical HESSEN
Application granted granted Critical
Publication of DE348832C publication Critical patent/DE348832C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Gewichtsanzeiger für unterbrochen oder ununterbrochen aufeinanderfolgende Lasten an Waagen. ., Zur Anzeige ,desGewichts von Lasten; welche unterbrochen oder auch ununterbrochen über eine Waage laufen, dient in bekannter Weise, wie z. B. bei Transportbändern, Conveyer-Ketten, Gleis- und Hängebahnschienen usw., die normale Waage. über dieselbe werden :lie Transportmittel hinweggeführt und bewegen entsprechend dem jeweiligen Gewicht die Wiegehebel im Verhältnis zu der Lastgröße. Die Aufgabe, die Anzeigevorrichtung einer solchen Waage möglichst genau zu bedienen, ist bei dem Gegenstand vorliegender Erfindung in folgender Weise gelöst: Das Transportmittel, welches die Last über die Waage bewegt, setzt ein Zählwerk, entweder kontinuierlich, z. B. bei endlosen Transporteinrichtungen, wie Bänder und Ketten, oder stoßweise in Bewegung, wie bei Gleisfahrzeugen usw. Die Bewegung wird von den Transportmitteln im ersten Falle durch eine entsprechende Vorlegewelle von der Bewegung des Transportmittels selbst übertragen, im zweiten Falle durch passende Sternräder, die die passierenden Transportmittel stoßweise bewegen. Im letzteren Falle ist der fortschreitende Weg am Zählwerk, ausgelöst durch dieses Sternrad, so groß, daß bei jeweiligem Fortschritt die größte vorkommende Last angezeigt werden kann.
  • Das jeweilige Gewicht, welches die Waage passiert, beeinflußt das fortschreitende Zählwerk nun in der Weise, daß das Zahnrad des Zählwerks, welches die "Zeiger oder das Zählrad treibt, in eine der Konstruktion nach berannte Staffeltrommel eingreift, die verschiebbar auf ihrer Achse gelagert ist und durch einGestänge vomWiegebalken aus verschoben wird. Entsprechend der Höhe des Gewichts der zu wiegenden Last gibt die Trommel dein Zahnrad des Zählwerks eine größere oder kleinere Umdrehungszahl. Ein mit der Welle der Staffeltrommel verbundenes Zählwerk kann gleichzeitig durch gesonderten Antrieb die über die Waage gelaufenen Einzellasten zählen und neben dein Gewicht registrieren. Das geschieht von einem Stirnrad aus, welches durch die fortschreitenden Einzellasten angetrieben wird. Es sind also zwei Antriebsgruppen vorhanden. Die eine Gruppe bringt entsprechend der passierenden Last ein in gleichen Schritten fortschreitendes Zahlenrad in Bewegung und zählt daher in der einfachen Zahlenreihe die Lasten. Die zweite Gruppe treibt entsprechend den Gewichten der passierenden Einzellasten durch die verschiedene Einstellung der Staffeltrommel eine Gruppe Zahlenräder ungleichmäßig, d. h. mehr oder weniger vorwärts, und addiert dadurch infolge der Eichung der Zahlenräder auf Gewichtseinheiten die Gewichte der Einzellasten. Der Apparat kann natürlich auch Gewicht und Anzahl der Wägungen durch Einbau bekannter Elemente schriftlich registrieren. Die schriftliche Registrierung kann in der Weise erfolgen, daß statt der Zahlenräder ein Schreibzeiger auf geeicht eingeteiltem, auf eine Trommel aufgezogenem Papierstreifen eine Zähl-und eine Wägekurve schreibt. Sie kann auch dadurch erfolgen, daß von einem Typenrad auf einen Papierstreifen Abdrucke ider Wiegezahlen und Zählzahlen bewirkt werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweiser Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Gleiswaage mit aufgefahrenem Wagen, Abb. 2 einen Schnitt nach A-B der Abb. i, Abb. 3 ein Transportband mitWiegeeinrichtung, Abb. q. einen Querschnitt nach C-D der Abb. 3, Abb. 5 einen Sternradantrieb in, größerem Maßstab.
  • Die Gleiswaage nach Abb. i besteht aus der Brücke i, welche auf dem Waagebalken .2 ruht und die aufgefahrene Last mittels des I@ommutatorhebels 3 durch Zugstange auf den im Podestständer ¢ ruhenden Wiegebalken 5 überträgt. Dieser Wiegebalken, welcher das Gegengewicht 6 trägt; hat entsprechend dein Gewicht der auf die Gleisbrücke aufgefahrenen Last einen ganz bestimmten Aus= schlag, den er mittels der Stange; und dem Winkelhebel 8 mit Ausgleicher 9 auf die auf der Vierkantachse io verschiebbaren sogenannten Staffeltrommel i i überträgt. Die Staffeltrommel hat in bekannter Ausführung eine gleichmäßige Zahnteilung, abEr eine verschiedene Zahnbreite, und zwar so angeordnet, daß jeder Zahn um ein gleichmäßiges Stück breiter ist als der vorhergehende, so verteilt, daß am einen Ende die volle Kreisteilung und dementsprechend am ganzen Umfange die Zähne vorhanden sind, während am entgegengesetzten Trommelende nur noch ein Zahn am Umfang vorhanden ist. In diese verschiebbare Staffeltrommel greift das Zahnrad 12 ein, welches bei einer einmaligen Umdrehung der Staffeltrommel je nach ihrer durch die Last eingenommenen Stellung mit mehr oder weniger Zähnen vorgetrieben wird. Dieses Vortreiben überträgt das Zahnrad 12 durch die Welle i3 auf das Zählwerk 1q..
  • Die Bewegung der Staffeltrommel, und zwar bei jedesmaligem Vortrieb um eine volle Umdrehung, erfolgt nun durch die auf die Gleiswaage auffahrende Wagenlast. Die Wagen besitzen einen Mitnehmer 15, welcher beim Passieren der Brücke gegen einen Arm 16 des Stern- oder Steuerrades stößt und dies um eine Vierteldrehung, beispielsweise bei einem vierarmigen Sternrad, vortreibt. Die Bewegung wird durch Zahnrad 17 und Zahnrad 18 und Kettenrad i9 mittels Kette 2o und Kegelantrieb 21 auf die Vierkanttrommelwelle übertragen. Die Übersetzung ist so gewählt, daß bei einmaligem Anschlag des Wagens an das Sternrad die Staffeltr ommel genau eine Umdrehung macht.
  • Da eine Ungenauigkeit in der Höhenlage des Wagenanschlages und eine unkorrekte Stellung des Sternraides eine ungenaue Trominelumdrehung und falsche Wiegezählung hervorrufen könnte, ist nur ein Teil der Drehung des Sternrades ausgenutzt, indem das Zahnrad 17, entsprechend der Anzahl der Sternarme nur eine entsprechende Anzahl Zahngruppen trägt. Eine Zahngruppe besorgt genau eine Staffeltrommelumdrehung. Hierdurch ist die Fehlerquelle des ungenauen Auffahrens eines Wagens ausgeschaltet.
  • Durch die vorstehend beschriebene Kombination der Drehung und Verschiebung der Staffeltrommel ist folgendes erreicht: Der Wagen fährt mit seiner Last auf -die Wiegebrücke, stellt entsprechend seinem Nettogewicht .(die Tara ist zweckmäßig ausgeglichen ) die Staffeltrommel ein. Beim Vorfahren des Wagens dreht dieser mittels des Sternrades die Staffeltrommel um eine Drehung und das Zahnrad 12 addiert im entsprechend geeichten Zählwerk f4 die je-N@,eilige Wägung. Mit der Vierkantwelle io ist gleichzeitig ein zweites Zählwerk 22 verbunden, das die einzelnen aufeinanderfolgenden Wagenlasten, welche die Wiegebrücke passieren, zählt. Die meisten Waagen dieser Art verwiegen einzelne sich stark in ihrer Höhe ähnelnde Lasten. Deshalb können bei Einzellasten, die um ein bestimmtes Hundert von Kilo wiegen, die Hunderter und diese in Zehnerschritt an die Tausender angeschlossen, direkt mit der Vierkanttrommelwelle verbunden werden, so daß das bestimmte Hundert bei je einer Wagenladung, die die Wiegebrücke passiert, im Zählwerk 14 von der Vierkantwelle io vorgetrieben wird, also nicht vom Zahnrad 12. Diese Anordnung ermöglicht es, daß die Staffeltrommel nur für die Zehner und Einer, evtl. auch noch für Zehntel, ausgenutzt «-erden kann, ohne die Zähnezahl auf der Trommel wesentlich zu vergrößern.
  • Hier sei noch erwähnt, daß die üblichen Aufhaltevorrichtungen vor der Wiegebrücke, wenn dieselbe besetzt, und eine zweite Sperre hinter der Brücke, wenn richtige Wägung und Zählung nicht stattgefunden hat, in der Zeichnung fortgelassen sind, um dieselbe nicht imübersichtlich zu machen. Aus gleichem Grunde ist die Druckvorrichtung zum Abdrucken der Wiegezahlen auf fortlaufendem Streifen nicht eingetragen sowie eine Dämpfvorrichtung etwa in Form eines Ölbremszylinders, die die Wiegebalkenschwingungen dämpft.
  • Die Anwendung der Erfindung auf - eine Einrichtung zum Anzeigen der Gewichte von Lasten, die auf endlosen Transportbändern oder Ketten bewegt werden, ist in Abb. 3 dar gestellt mit dem zugehörigen Schnitt C-D gemäß Abb. 4.. Das Transportorgan ist hier ein endloses Band, dessen oberer Trumm 23 die Last befördert, und dessen unterer Trumm 2.1 leer zurückläuft. Ein Teil der Gurttragrollen 2..1a ruht auf der Wiegebrücke 25, die mit den Zugstangen 26 an den Wagebalken 27 angreifen. Die Last wird weiter auf dem Kominutatoxhebe128 übertragen. Die Hebel 27 und 28 entsprechen den Hebeln 2 und 3 der Wiegeeinrichtung nach Abb. i und 2 und bewirken auch dieselbe Staffeltrommelbewegung. Die Drehung der Staffeltrommel erfolgt durch den rücklaufenden Leertrumm 24, indem derselbe über die Spannrollen 29 sich auf die Reibrolle 3o niederlegt. Letztere überträgt mittels Kettenrad 31 und Kette 32 die Drehung auf einen gleichen Kegeltrieb 21 wie in Abb. i. Bei dieser Anzeigevorrichtung erübrigt sich ein Zählwerk 22, da eine Zählung der Einzellasten nicht erforderlich ist. Das Gewicht der fortschreitenden Last wird kontinuierlich abgewogen und am Zählwerk addiert. Ein gleicher Gewichtsanzeiger läßt sich nun auch für Becherketten und Hänge- und Seilbahnwagen verwenden, indem über eine bewegliche Schiene, die etwa der Wiegebrücke 25 nach Abb.3 entspricht, die Becher bzw. Wagen hinwegrollen und mit einem Sternrad, wie in Abb. i und 5 dargestellt, die Staffeltrommel drehen. Hier ist zweckmäßig das Zählwerk 22 wieder einzuschalten, um die Einzelbecher oder Wagen, die den Apparat passiert haben, zu zählen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Gewichtsanzeiger für unterbrochen oder ununterbrochen aufeinanderfolgende Lasten an Waagen, bei denen die Bewegung des die Last tragenden Transportmittels auf das Zählwerk übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Bewegung auf das Anzeigezählwerk entweder durch eine entsprechende Vorlegewelle oder durch passende Sternräder übertragen wird, wodurch im ersten Falle eine kontinuierliche, im zweiten Falle eine stoßweise Bewegung des Zählwerks eintritt, während das Zählwerk noch durch eine vom Wiegebalken verschiebbare Staffeltrommel (ii) beeinflußt wird.
  2. 2. Gewichtsanzeiger an Waagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ, welches das Zählwerk antreibt, z. B. ein Sternrad, derart mit dem Zählwerk verbunden ist, das von dem Gesamtweg, den das Sternrad beschreibt, zur Genauigkeit der Weglänge für Sie exakte Zählung bzw. für das exakte Vorschreiten der die Wägung anzeigenden Zahnräder nur ein Teil, et-%va das mittlere Drittel, zum Vortreiben ausgenutzt wird.
  3. 3. Gewichtsanzeiger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß infolge des stoßweisen Vorschreitens des Werkes eine direkte Zählung am Zählwerk ohne jegliche weitere Übersetzung vorgenommen `wird und jede Wägung nur eine Trommelumdrehung bedingt.
DE1919348832D 1919-05-09 1919-05-09 Gewichtsanzeiger fuer unterbrochen oder ununterbrochen aufeinanderfolgende Lasten anWaagen Expired DE348832C (de)

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DE1919348832D Expired DE348832C (de) 1919-05-09 1919-05-09 Gewichtsanzeiger fuer unterbrochen oder ununterbrochen aufeinanderfolgende Lasten anWaagen

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DE (1) DE348832C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743184C (de) * 1941-01-10 1943-12-20 Thyssen Huette Ag Verfahren zur Gewichtsnachpruefung bei der Entnahme von zu mischenden Schuettguetern oder Fluessigkeiten aus mehreren Behaeltern, Bunkern o. dgl. und Vorrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743184C (de) * 1941-01-10 1943-12-20 Thyssen Huette Ag Verfahren zur Gewichtsnachpruefung bei der Entnahme von zu mischenden Schuettguetern oder Fluessigkeiten aus mehreren Behaeltern, Bunkern o. dgl. und Vorrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens

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