DE347868C - Roentgenkassette - Google Patents
RoentgenkassetteInfo
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- DE347868C DE347868C DE1921347868D DE347868DD DE347868C DE 347868 C DE347868 C DE 347868C DE 1921347868 D DE1921347868 D DE 1921347868D DE 347868D D DE347868D D DE 347868DD DE 347868 C DE347868 C DE 347868C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B42/00—Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
- G03B42/02—Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
- G03B42/04—Holders for X-ray films
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
- Radiography Using Non-Light Waves (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. JANUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a GRUPPE
Werner Otto in Berlin.
Röntgenkassette. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1921 ab.
Die üblichen Röntgenkässetten weisen den Mangel auf, daß in ihnen die für die Erzielung
von gleichmäßig scharfen Bildern erforderliche gleichmäßige dichte Anlage des Verstärkungsschirmes
an die Platte nicht mit Sicherheit erzielt wird. Man hat dies bis jetzt in der Regel dadurch zu erreichen versucht,
daß man zwischen dem Kassettendeckel und der Platte elastische Druckmittel (Federn) anbrachte. Solche Mittel erfüllen
den angestrebten Zweck nur unvollkommen, zumal wenn man bedenkt, daß große Glasplatten
in der Regel nicht vollkommen eben sind, sondern starke Verwerfungen zeigen, die
natürlich durch auf einzelne, ein für allemal bestimmte Stellen ausgeübten elastischen
Druck nicht ausgeglichen werden. Dazu kommt, daß der Kassettenboden im Interesse
der Durchlässigkeit für die Röntgenstrahlen to aus einem verhältnismäßig dünnen nachgiebigen
Material, z. B. Fiber, Preßspan u. dgl., besteht, was zur Folge hat, daß besonders
in der Mitte infolge der Nachgiebigkeit des Bodens der erforderliche Anlagedruck kaum
zu erzielen ist. Es kommt auch häufig bei Ausführung der Aufnahmen vor, daß der Patient z. B. mit dem Ellbogen oder einem
vorspringenden Knochen des Körpers auf eine Stelle des Kassettenbodens drückt, mit der
Wirkung, da R ~- den Boden an dieser Stelle
einwärt.. "f diese Weise die Platte
von den a^. . en des Bodens abdrückt,
wodurch die Berufung zwischen Schirm und Platte aufgehoben wird. Um dies zu verhindern,
ist gemäß der Erfindung die Innenfläche des Kassettendeckels vorgewölbt, so daß der Deckel beim Einpressen in die Kassette
sich zunächst auf die Mitte der Glasplatte aufsetzt und hier einen Druck auf die Platte
ausübt, worauf er beim weiteren Andrücken unter Durchbiegung der Glasplatte auch mit
deren äußeren Teilen bis zum Rande hin in Anlage kommt. Auf diese Weise werden auch
Verwerfungen der Platte unschädlich gemacht, da die Platte durch den auf sie ausgeübten
Druck gezwungen wird, sich der Wölbung des Deckels anzupassen. Glas hat bekanntlich
genügend Elastizität, um eine solche Durchbiegung zu ermöglichen. Entsprechend der
Platte wird auch der nachgiebige Boden der Kassette nach außen gebogen und in einen
entsprechenden Spannungszustand versetzt. Dadurch wird die· gleichmäßige Anlage des
zwischen den Boden und die Platte eingelegten Verstärkungsschirmes an die Platte
gesichert.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch eine Kassette,
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Deckelseite, Abb. 3 einen Schnitt durch ein Bruchstück
des Deckels in größerem Maßstabe.
Die Kassette besteht in an sich bekannter Weise aus einem Holzrahmen α und einem
auf der Unterseite auf diesem befestigten Boden δ aus Preßspan, Fiber o. dgl., sowie
aus einem starken Holzdeckel c. Dieser ist ' auf seiner in üblicher Weise mit einer Bleiplatte d belegten Innenseite vorgewölbt. Diese
Wölbung kann man, wie in Abb. 3 angedeutet, in der Weise erzeugen, daß man die
Innenfläche des Holzdeckels mit einer Anzahl Papierlagen e von immer kleiner werdenden
Abmessungen beklebt.
Um diesen gewölbten Deckel in der beabsichtigten Weise derart auf die in die Kassette
eingelegte Glasplatte f aufpressen zu können, daß diese sich entsprechend biegt
und dadurch zur gleichmäßigen dichten Anlage an den Verstärkungsschirm g gelangt,
wobei gleichzeitig der Boden δ der Kassette entsprechend unter Auswärtswölbung unter
Spannung gesetzt wird, sind die zum Verschließen der Kassette dienenden Riegel h an
den in den Rahmen eingreifenden Enden keilförmig zugeschärft, so daß beim Vorschieben
der Riegel selbsttätig ein Anpreßdruck erzeugt wird.
Der Kassettendeckel ist übrigens so dick gehalten, daß er bei verschlossener Kassette
über die Oberkante des Kassettenrahmens a vorsteht. Hierdurch wird erreicht, daß bei
Ausübung eines Druckes auf einen Punkt des nachgiebigen Kassettenbodens durch einen
vorspringenden Teil des Körpers des Patienten keine Verlagerung etwa durch Nachgeben
eines Riegels erfolgen kann, weil der Druck durch den Deckel und nicht durch den Rahmen
auf die Unterlage übertragen wird. Der eingepreßte Deckel bildet mit der Glasplatte,
dem Verstärkungsschirm und dem Kassettenboden ein starres Ganzes, innerhalb dessen bei
Ausübung eines Druckes auf irgendeine Stelle eine Verlagerung nicht möglich ist, so daß
unter allen Umständen die dichte Anlage des Verstärkungsschirmes an die Platte gewahrt
bleibt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι. Röntgenkassette, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Kassettenbodens vorgewölbt ist.
- 2. Röntgenkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung der Deckelinnenfläche durch Aufkleben dünner Schichten (z. B. Papier) von abgestufter Größe erzeugt ist.
- 3. Röntgenkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke no des Kassettendeckels (i) größer ist als die die Einlagen (Verstärkungsscbirm und Platte) überragende Höhe des Rahmens (a), so daß bei eingepreßtem Deckel dessen Rückseite über die Kante des Rahmens («) - vorsteht.Hierzu "1 Blatt Zeichnungen. ,.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE347868T | 1921-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE347868C true DE347868C (de) | 1922-01-26 |
Family
ID=6256697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921347868D Expired DE347868C (de) | 1921-04-12 | 1921-04-12 | Roentgenkassette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE347868C (de) |
-
1921
- 1921-04-12 DE DE1921347868D patent/DE347868C/de not_active Expired
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