DE3477C - Wagenuntergestell mit getheilten Achsen und seitlichen Achsendrehpunkten - Google Patents
Wagenuntergestell mit getheilten Achsen und seitlichen AchsendrehpunktenInfo
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- DE3477C DE3477C DENDAT3477D DE3477DA DE3477C DE 3477 C DE3477 C DE 3477C DE NDAT3477 D DENDAT3477 D DE NDAT3477D DE 3477D A DE3477D A DE 3477DA DE 3477 C DE3477 C DE 3477C
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- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 5
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
- B62D13/04—Steering specially adapted for trailers for individually-pivoted wheels
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Description
1878.
G. HAMBRUCH in BERLIN.
Wagen-Untergestell mit getheilten Axen und seitlichen Axendrehpunkten.
Wagen-Untergestell mit getheilten Axen und seitlichen Axendrehpunkten.
Patentirt im Deutschen "Reiche vom 5. März 1878 ab.
Vorliegende Construction hat den Zweck, die Lenkbarkeit des Wagens zu vergröfsern, die
kleinen Vorderräder, sowie das Vordergestell nebst dem Ausschnitt im Wagenkasten, durch
welchen sich das Vordergestell wendet, zu vermeiden und den Hebelarm, an welchem vermittelst
der Deichsel die Wendung erfolgt, zu vergröfsern.
Auch Secimdär- und Pferdebahnwagen sollen
vermittelst dieser Construction, behufs Befahrung gewöhnlicher Strafsen, lenkbarer und zum Passiren
von Curven mit kleinen Krümmungsrädern geeignet gemacht werden.
Beiliegende Zeichnung stellt einen Pferdebahnwagen und einen Omnibus mit diesem Untergestell dar.
Fig. i, 2 und 3 zeigen den Querdurchschnitt, die Seitenansicht und den Grundrifs eines
Omnibus. Die Vorder- und Hinteraxen sind vollständig gleich. Jedes Rad α steckt auf einer
Axe b, welche bis zu dem gegenüberliegenden Rade reicht.
Die beiden Axen b eines Räderpaares greifen scheerenartig über einander und haben ihren
Drehpunkt bi unterhalb des Kastenaufhängepunktes,
also unter der Feder. Das andere Ende der Axe dagegen ist in einer Coulisse geführt. Am vorderen Ende des Wagens befindet
sich der doppelarmige Hebel c, dessen mittlerer Hebel c1 schuhförmig gestaltet ist und
die Deichsel aufnimmt. Die Hebel c 2 und c 3
sind durch Stangen d d1 mit den zunächst liegenden
beiden Axen verbunden.
Gleichzeitig sind diese Axen mit denen des Hinterwagens durch Stangen e el verbunden
und zwar kreuzweise, was dadurch leicht zu erreichen ist, dafs bei den Vorderrädern die linke
Axe über der rechten, bei den hinteren die linke Axe unter der rechten liegt.
Soll der Wagen von beiden Enden fahrbar sein, so ist auf dem anderen Ende noch ein
Doppelarm / anzubringen, der gleichfalls durch Stangen mit der zunächst gelegenen Axe verbunden
und zur Aufnahme der Deichsel geeignet ist.
Alle vier Räder des Wagens sind gleich grofs.
Soll eine Wendung des Wagens erfolgen
und wird dazu die Deichsel seitwärts gedreht, so werden vermittelst der Stangen ddl und eel
sämmtliche vier Axen in eine solche Stellung gebracht, indem sich dieselben um ihren, in
der Nähe des Rades gelegenen Drehpunkt drehen, dafs der Wagen in einem Kreisbogen
wendet, dessen Radius der Deichseldrehung und Winkelstellung der Axen entspricht.
Der Hebelarm, an welchem diese Drehung der Axen erfolgt, ist ein sehr grofser, hat in
der Zeichnung ein Verhältnifs wie 4:1, bei gewöhnlichen Wagen 4% : 1, so dafs die Wendung
des Wagens den Pferden absolut keine Anstrengung macht, auch das Hin- und Herschlagen
der Deichsel auf unebenen Wegen, wie es bei gewöhnlichen Lastwagen stattfindet, vollständig gehoben ist. Dieses sowohl, als
auch das Fortfallen der kleinen Vorderräder und der ausgeschnittenen Wagenkasten ist ein
wesentlicher Vortheil dieser Construction.
Wagen, die wegen ungenügender Strafsenbreite nicht umwenden können, sind, wie vorhin erwähnt,
mit einem zweiten Doppelarm / zu versehen, in welchem mit sehr geringem Zeitverlust
die auf dem anderen Ende gelöste Deichsel eingeschoben werden kann. Da die beiden
Enden des Untergestelles absolut gleich sind, so geht die Lenkung des Wagens auch von
dieser Seite ebenso gut wie von der anderen.
Fig. 4, S und 6 stellen den Längendurchschnitt, Querdurchschnitt und den Grundrifs
eines Pferdebahn- oder Secundärbahnwagens dar, welcher geeignet sein soll, nach Entfernung
der Radflantschen auf gewöhnlichen Strafsen zu fahren.
Die Construction ist annähernd wie die vorhin beschriebene, doch greifen die Axen b nicht
über einander, dieselben gehen vielmehr nur bis zur Wagenmitte und laufen hier in Lagern g,
die in Coulissen geführt sind. Der Drehpunkt jeder halben Axe liegt in der Mitte des äufseren
Lagers, also aufserhalb des Rades. An jedem Ende des Wagens befindet sich ein Doppelarm c und /, deren mittlere, sch unförmige
Arme cl und /l zur abwechselnden Aufnahme
der Deichsel dienen. Die Stangen ddl und eel
verbinden kreuzweise die Axen unter sich und mit den Doppelarmen c und /. Die Lager g
werden durch ■ die Wagenlast nach oben, also unter den Wagenkasten gedrückt, so dafs die
Befestigung der Coulissen, in denen diese Lager gehen, keine Schwierigkeiten macht. Der Wagen
durchläuft mitfdieser Untergestellconstruction die kleinsten' Curven, ohne dafs die Räder einer
so bedeutenden Abnutzung unterliegen, wie bei den jetzigen Wagen mit parallelen Axen. Auch
kann er nach Entfernung der Radflantschen sofort auf gewöhnlichen Strafsen fahren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Verlegung der Axendrehpunkte bei Untergestellen von gewöhnlichen Strafsehbahn-, Pferdebahn- und Eisenbahnwagen, sowie Eisenbahn- und Strafsenbahn-Locomotiven aus der Axenmitte nach den Seiten, wie vorstehend beschrieben und zu dem angegebenen Zwecke.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3477C true DE3477C (de) |
Family
ID=282472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3477D Active DE3477C (de) | Wagenuntergestell mit getheilten Achsen und seitlichen Achsendrehpunkten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3477C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5020446A (en) * | 1988-11-17 | 1991-06-04 | Bergische Stahl-Industrie | Three-dimensional single-wheel suspension for wheels of railed vehicles |
-
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- DE DENDAT3477D patent/DE3477C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5020446A (en) * | 1988-11-17 | 1991-06-04 | Bergische Stahl-Industrie | Three-dimensional single-wheel suspension for wheels of railed vehicles |
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