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DE1022915B - Kupplungseinrichtung fuer Lastzuege - Google Patents

Kupplungseinrichtung fuer Lastzuege

Info

Publication number
DE1022915B
DE1022915B DEK29224A DEK0029224A DE1022915B DE 1022915 B DE1022915 B DE 1022915B DE K29224 A DEK29224 A DE K29224A DE K0029224 A DEK0029224 A DE K0029224A DE 1022915 B DE1022915 B DE 1022915B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
trailer
coupling device
rod
truck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK29224A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schwab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH
Original Assignee
Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH filed Critical Karl Kaessbohrer Fahrzeugwerke GmbH
Priority to DEK29224A priority Critical patent/DE1022915B/de
Publication of DE1022915B publication Critical patent/DE1022915B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/06Steering specially adapted for trailers for backing a normally drawn trailer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Kupplungseinrichtung für Lastzüge Die Erfindung betrifft eine Kupplungseinrichtung zum Verbinden eines Zugwagens mit einem Anhänger zu einem Lastzug.
  • In der Regel ist der Anhänger bisher mit einer Deichsel ausgerüstet, die einerseits am Anhänger angelenkt ist und die Lenkung der Vorderräder des Anhängers bewirkt und andererseits in einer leicht lösbaren Kupplung des Zugwagens beweglich verriegelt ist. Solche bekannte Kupplungseinrichtungen sind zwar einfach in ihrer Bauart, begründen jedoch auch eine Reihe von Nachteilen. So kann z. B. der mit einer solchen. Kupplungseinrichtung ausgerüstete Lastzug nicht rückwärts rangieren, sondern, muß hierzu aufgeteilt und Zugwagen und Anhänger für sich rückwärts gesetzt werden. Auch kann bei einem solchen Lastzug der Anhänger nicht nur mit dem hinteren Teil, sondern sogar mit dem Vordergestell aus der Spur des Zugwagens, z. B. auf schlüpfrigen Straßen, insbesondere beim Bremsen, seitlich ausbrechen.
  • Zur Ausschaltung dieser schwerwiegenden Nachteile ist schon versucht worden, den Zugwagen mit dem Anhänger durch zwei starre Zugstangen zu verbinden, die symmetrisch zur Wagenzuglängsmitte verlaufend sich kreuzen, so daß sie beide, von oben gesehen, schräg zur Längsmitte verlaufen.
  • Eine solche Kupplungseinrichtung führt aber zwangläufig dazu, daß die Vorderräder des Anhängers in Kurvenfahrten, stark radieren, denn die starren Zugstangen drängen. den Anhänger aus der Spur. Ferner ist ein Rückwärtsrangieren auch mit dieser Kupplungseinrichtung nicht möglich:. Auch ergibt sich. durch die schräge Anordnung der Zugstangen eine sehr große Beanspruchung der Lager der Zugstangen auch in Richtung quer zum Fahrzeug. Endlich kann sich während der Fahrt der Abstand zwischen den Wagen in verhältnismäßig weiten Grenzen ändern.
  • Aus diesen Grund wurde versucht, die vorstehend beschriebene Zugstangenverbindung mit einer üblichen Deichsel zu kombinieren. Der Zugwagen sollte dabei also mit dem Anhänger durch zwei symmetrisch angeordnete, sich kreuzende starre Zugstangen und durch eine Deichsel verbunden sein, die an der Drehschemellenkuag der Vorderräder des Anhängers befestigt war.
  • Eine solche Kupplungseinrichtung führt jedoch dazu, daß sich Zugwagen und Anhänger überhaupt nicht zueinander schräg stellen können; die Einrichtung ist also unbrauchbar.
  • Die Erfindung bezweckt eine Kupplungseinrichtung für Lastzüge, welche die Vorteile der einfachen Ausbildung und, direkten Kraftübertragung der bekannten Deichselverbindung beibehält, aber ihre weiter oben geschilderten Nachteile vermeidet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß bei einer Kupplungseinrichtung, die aus zwei sich kreuzenden., an den Fahrzeugen in der Nähe ihrer Enden angelenkten Kupplungsstangen besteht, eine Stange in der Längsmitte des Lastzuges angeordnet; ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt darin, die Kupplungsstangen so anzuordnen, daß die Verbindungslinie zwischen den zwei sich an einem Fahrzeug befindlichen Anlenkpunkten bei ges trecktem Wagenzug eine Senkrechte auf die- schräg zur Fahrtrichtung verlaufende Kupplungsstange bildet.
  • Ferner kann gemäß der Erfindung die in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Kupplungsstange mit der Lenkeinrichtung der Anhängerräder in Verbindung stehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert; dabei zeigt Fig. 1 schematisch einen Lastzug in Ansicht von unten in Geradeausfahrt, Fig. 2 in der gleichen Darstellung einen Lastzug in Kurvenfahrt und Fig.3 wiederum in derselben schematischen Darstellung einen Lastzug mit größerem Abstand zwischen Zugwagen und Anhänger.
  • Der Lastzug besteht wie üblich aus einem Zugwagen 1 und einem Anhänger 2. Die Räder 3 und 4 an den Hinterachsen 5 und 6 des Zugwagens 1 und dies Anhängers 2 sind ungelenikt, die Räder 7 und 8 an den Vorderachsen 9 und 10 des Zugwagens 1 und: des Anhängers 2 dagegein gelenkt. Im Beispiel nach: Fig. 1 ist im Anhänger 2 hierzu ein Drehkranz 11 eingebaut, während beim Beispiel nach Fig. 2 eine Achsscbenkellenkung Verwendung findet. Der Zugwagen 1 und der Anhänger 2 sind einerseits durch eine in. der Längsmitte des Lastzugs verlaufende Kupplungsstange 12 und andererseits durch eine die Stange 12 kreuzein:de zweite Kupplungsstange 13 verbunden. Die Kupplungsstangen 12 und 13 sind mit ihren Enden in den Punkten 14 und 15 bzw. 16 und 17 allseitig beweglich an den Fahrzeugen angelenkt. Die Anlenkpunkte 14, 15,16 und: 17 sind. dabei so angeordnet, daß die Verbindungslinie 18 zwischen den Punkten 14 und. 16 und die Verbindungslinie 19 zwischen den Punkten 15 und 17 die kreuzende Kupplungsstange 13 jeweils im rechten Winkel a schneiden, wenn sich der Lastzug in Geradeausfahrt befindet. Die Kupplungsstange 12 ist mit der Lenkeinrichtung der Vorderräder 8 des Anhängers 2 zu gemeinsamer Bewegung in der bekannten Art verbunden (nicht gezeichnet. Dabei kann die Kupplungsstange 12 auch als Gabel ausgebildet und in der üblichen Weise z. B. am Drehkranz 11 angelenkt sein oder über Spurstangen. achsschenkelgelenkte Räder steuern. Es ist jedoch auch möglich, die Anhängerräder auf eine andere bekannte Art, z. B. durch. eine Gelenkwelle, zu lenken.
  • Wie in Fig.2 gezeigt, ist es ohne Schwierigkeit möglich, auch bei Lastzügen mit der neuen Kupplungseinrichtung die Räder so anzuordnen, daß sie spuren, d. h. die Senkrechten auf die Räder sich in einem gemeinsamen Kurvenzentrum 20 schneiden. Durch die kreuzende Kupplungsstange 13 wird verhindert, daß der Vorderteil des Anhängers 2 seitlich ausbreche-in kann, so daß ein Lastzug mit der neuen Kupplungseinrichtung in der Spur bleibend rückwärts rangieren kann. Auch bei schlüpfrigen Straßen ist der Umstand von Vorteil, daß die Kupplungsstange 13 den Anhängervorderteil in der Spur des Zugwagens 1 hält.
  • Die Möglichkeit, mit dem Lastzug rückwärts rangieren zu können, ist außerdem insofern wesentlich, als somit Zugwagen und Anhänger stets beisammenbleiben können. Deshalb kann der Abstand zwischen Zugwagen und Anhänger verhältnismäßig klein gehalten werden, wie z. B. in Fig. 1 und 2 gezeigt. Auf diese Weise kann die Länge des Lastzuges etwa um 1 m verkürzt werden, wobei die Kurvengängigkeit, wie! in Fig. 2 gezeigt, mit Sicherheit für die Praxis ausreicht. Durch Wahl der Länge der beiden Kupplungsstangen 12 und 13 kann im übrigen allen vorkommenden Bedingen bezüglich Abstand zwischen den. Fahrzeugen und kleinstem Kurvenradius entsprochen werden (s. Fig. 3).
  • Ein besonderer Vorteil der neuen Kupplungseinrichtung besteht ferner darin, daß jeder übliche Zugwagen und Anhänger mit geringen zusätzlichen Mitteln entsprechend umgebaut werden kann. Entweder kann dabei die normale Zugdeichsel beibehalten und nur die kreuzende Kupplungsstange 13 nachträglich angebracht werden, oder aber es genügt dabei ein einfaches Auswechseln der normalen Zugdeichsel gegen eine kürzere. Auf jeden Fall ist ein solcher Umbau mit denkbar billigen Mitteln durchführbar.
  • In den Beispielen nach Fig. 1 bis 3 sind die Anlenkpunkte 14, 16 und 15, 17 so angeordnet, daß die Abstände der Punkte 16 und 17 von der Fahrzeuglängsmitte gleich groß sind. Durch eine solche Anordnung ergibt sich sowohl in Links- als auch in Rechtskurven die gleiche Kurvengängigkit. Es kann jedoch in manchen Fällen erwünscht sein, daß der Wagenzug eine Rechtskurve enger durchfährt als eine Linkskurve. Auch einer solchen Forderung wird die neue Kupplungseinrichtung gerecht, dazu brauchen nur die vorher erwähnten Abstände der Punkte 16 und 17 von der Fahrzeugmitte ungleich gewählt zu werden.
  • Die Ausbildung der Kupplungsstangen 12 und 13 ist beliebig; sie stören sich gegenseitig nicht, weil sie übereinanderliegen. Unter Umständen ist es vorteilhaft, die Kupplungsstangen oder eine Stange mehrteilig zu gestalten und eine leicht lösbare, aber starre Verbindung zwischen den Teilen anzubringen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kupplungseinrichtung für Anhänger und Zugwagen umfassende Lastzüge, bestehend aus zwei sich kreuzenden, an den. Fahrzeugen in der Nähe ihrer Enden angelenkten Kupplungsstangen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stange (12) in der Längsmitte des Lastzuges angeordnet ist.
  2. 2. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die @"e!rhindungslinie (18 b:zw. 19) zwischen den zwei sich an einem Fahrzeug befindlichen An:lenkpunkten (14,16 bzw. 15,17) bei gestrecktem Wagenzug eine Senkrechte auf die schräg zur Fahrtrichtung verlaufende Kupplungsstange (13) bildet.
  3. 3. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Kupplungsstange (12) mit der Lenkeinrichtung (l1) der Anhängerräder (8) in Verbindung steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 834 816; französische Patentschrift Nr. 992 367.
DEK29224A 1956-06-29 1956-06-29 Kupplungseinrichtung fuer Lastzuege Pending DE1022915B (de)

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DEK29224A DE1022915B (de) 1956-06-29 1956-06-29 Kupplungseinrichtung fuer Lastzuege

Publications (1)

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DE1022915B true DE1022915B (de) 1958-01-16

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DEK29224A Pending DE1022915B (de) 1956-06-29 1956-06-29 Kupplungseinrichtung fuer Lastzuege

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DE (1) DE1022915B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3134301A1 (de) * 1981-08-29 1983-04-07 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8000 München Kupplungseinrichtung zwischen lastkraftwagen und anhaenger
FR2517604A1 (fr) * 1981-12-09 1983-06-10 Verdier Jean Jacques Dispositif d'attelage pour vehicules
EP0298401A1 (de) * 1987-07-04 1989-01-11 Roland Rief Anhängervorrichtung, insbesondere für landwirtschaftliche Zugfahrzeuge

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR992367A (fr) * 1944-06-23 1951-10-17 Vehicules Ind Titan Dispositif de couplage pour véhicules routiers
DE834816C (de) * 1950-07-11 1952-03-24 Quante & Co K G Mittels Druecker zu betaetigendes Schloss

Patent Citations (2)

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