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DE346701C - Vorrichtung zur UEberwachung der Arbeitsleistung der einzelnen Zylinderseiten bei Lokomotiven - Google Patents

Vorrichtung zur UEberwachung der Arbeitsleistung der einzelnen Zylinderseiten bei Lokomotiven

Info

Publication number
DE346701C
DE346701C DE1920346701D DE346701DD DE346701C DE 346701 C DE346701 C DE 346701C DE 1920346701 D DE1920346701 D DE 1920346701D DE 346701D D DE346701D D DE 346701DD DE 346701 C DE346701 C DE 346701C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
manometer
pressure
liquid
locomotives
monitoring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920346701D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE346701C publication Critical patent/DE346701C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/12Arrangements of measuring or indicating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Überwachung der Arbeitsleistung der einzelnen Zylinderseiten bei Lokomotiven. Nach dem Hauptpatent wird eine im wesentlichen aus mehreren Flüssigkeitsmanometern, bestehende Vorrichtung, welche mit den einzelnen Zylinderseiten von Lokomotiven durch je eine Rohrleitung unter Einschaltung eines mit enger Rückströmungsöffnung versehenen Rückschlagventils verbunden ist, dazu benutzt, um einen Maßstab für die auf den verschiedenen Kolbenseiten der Arbeitszylinder von Lokomotiven während der Fahrt herrschenden mittleren Druckhöhen zu gewinnen und hierdurch auf die Einstellung des Steuerschiebers Schlüsse zu ziehen. Beim praktischen Gebrauch derartiger Vorrichtungen hat sich herausgestellt, daß, wenigstens unter den gewöhnlichen Betriebsumständen, die in der das Meßwerkzeug mit dem Zylinder verbindenden Leitung auftretenden Druckschwankungen bei einer das Verstopfen der Rückströmungsöffnung des Rückschlagventils praktisch ausschließenden genügenden Durchgangsweite dieser Drosselstelle immer noch so groß sind, daß die der Expansion und Ausströmung entsprechenden Drucksenkungen sich im Flüssigkeitsmanometer noch zu stark bemerkbar machen, um einen sicheren Maßstab für die verschiedenen Höhen des mittlerer, Druckes in den Arbeitsräumen zu gewinnen, auch wenn nahe der Anschlußstelle des Manometerrohres . eine drosselnde, verjüngte Durchgangsöffnung eingeschaltet ist.
  • Bei sehr enger Ausführung der Drosselstelle des Rückschlagventils und derjenigen des Flüssigkeitsmanometerrohres selbst, lassen sich zwar diese Schwankungen einschränken, indessen erhöht sich hierbei die Empfindlichkeit der Messungsvorrichtung wegen der Gefahr der Verstopfung und der Mitwirkung von Wassertropfen in der Rückströmungsöffnung des Rückschlagventils.
  • Diese Mängel lassen sich nach vorliegender Erfindung dadurch vermeiden, daß in der Nähe der Anschlußstelle des Flüssigkeitsmanometerr ohres ein Luftkissen vorgesehen ist, welches durch seine Kompressions- und Expansionswirkung die schnellen Druckschwankungen größtenteils ausgleicht, bevor sie das Manometerrohr erreichen können. Besonders vorteilhaft wirkt ein solches Luftkissen in Verbindung mit einer der Anschlußstelle des Flüssigkeitsmanometers vorgeschalteten, federnden Membran, wenn dieses Luftkissen mit dem Anschlußraum des Flüssigkeitsmanometers selbst jenseits dieser Membran in Verbindung steht. Hierbei kann die druckvermindernde Wirkung der Membranplatte voll zur Wirkung kommen, während die durch die Membranbewegung verdrängte Flüssigkeit in erster Linie durch Zusammendrücken des Luftkissens unter geringer Beeinflussung des Flüssigkeitsmanometers aufgenommen werden kann.
  • Eine Vereinfachung der im Hauptpatent beschriebenen Vorrichtung ist auch dadurch möglieh, daß statt für jede Zylinderseite einen besonderen Flüssigkeitsmanometer vorzusehen, ein solcher durch Vermittlung eines Dreiweghahnes mit beiden Zylinderseiten in Verbindung gebracht werden kann.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Ausführungsform der Meßvorrichtung in Abb. i in verkleinertem Maßstäbe dargestellt. Abb. 2 zeigt den Flüssigkeitsmanometerdruckmesser selbst, teils in Vorderansicht, teils in senkrechtem Schnitt. Abb. 3 zeigt eine teilweise im Schnitt dargestellte Teilansicht des unteren Teils des Flüssigkeitsmanometers.
  • Die Meßvorrichtung steht, wie nach dem Hauptpatent, durch ein Ventilgehäuse i mit dem Arbeitsraum des Zylinders in Verbindung, welche - ein sich nach außen öffnendes Rückschlagventil5 enthält, das mit einem engen Rückströmungskanal4 versehen ist. Die mit dem Gehäuse i oberhalb des Ventils 3 in Verbindung stehende Rohrleitung 7 ist Vorzugsweise in gleicher Länge wie die von der anderen Seite desselben Zylinders ausgehende Meßrohrleitung 7 und durch Vermittlung eines Dreiweghahnes 12, an dem Gehäuseunterteil 9 des Flüssigkeitsmanometers angeschlossen, welches jenseits der zwischen diesem und dem Gehäuseoberteil io, eine ähnlich wie bei einem Plattenmanometer eingespannte federnde Membran und dadurch unten abgeschlossene Flüssigkeitskammer 13 enthält. Auf dem oberen Anschlußstutzen, 14 des Gehäuseoberteils ist mittels der Überwurfmutter 15 das beispielsweise unten mit Fassungsflansch 16 versehene gläserne Manorneterrohr ii dichtaufgeschraubt, jedoch unter beiderseitiger Zwischenlage von mehr oder weniger weichen Dichtungsscheiben und einer Zwischenplatte 17, welche mit einer engen Durchgangsöffnung 18 verseben ist.
  • Hinter der Rückseite einer Skalenplatte i9, welche beispielsweise mittels zweier Tragwinkel 2o von einem Paar der Einspannschrauben 2i der Membran gehalten wird, ist an das Gehäuseoberteil io mittels eines Rohrstutzens 2a ein beispielsweise zylindrischer Behälter 23 angeschlossen, welcher oben durch eine Schraubkappe 24 luftdicht abgeschlossen werden kann. Dieser 'Behälter dient nach Abnahme der Schraubkappe zum Füllen der Flüssigkeitskammer 13 und des Manometerrohres ii bis zum unteren Nullpunkt der Skala. Das Manometerrohr ii ist oben vorzugsweise offen und nur durch eine Staubkappe 25 lose abgedeckt.
  • Mittels des Dreiweghahnes 12 kann, die Unterkammer der Membran 8 entweder abgeschlossen oder mit dem einen oder dem anderen Ende eines Arbeitszylinders durch Vermittlung der an diesen angeschlossenen Rohrleitung 7 in Verbindung gesetzt werden. Wenn diese Verbindung hergestellt ist, so wird der in der Rohrleitung 7 durch das Zusammenwirken des Rück-Schlagventils 3 und der Rückströmungsöffnung4 sich einstellende noch ziemlich erheblich schwankende Mitteldruck auf die Membran 8 so ein, daß diese mehr oder weniger stark nach oben durchgebogen wird. Die hierdurch verdrängte Flüssigkeit, welche die Oberkammer 13 füllt, «rird zum. größten Teil ohne erheblichen Widerstand in die Hilfskammer 23 gedrängt, wobei eine mehr oder weniger starke, immerhin aber verhältnismäßig geringe ZUsammendrückung des den oberen Teil dieser Hilfskammer erfüllenden Luftkissens eintritt. Mit einem dieser Druckerhöhung des Luftkissens entsprechenden veränderlichen Druck wird die Flüssigkeit durch die Drosselöffnung 18 der Zwischenscheibe 17 hindurch in das Manometerrohr ii hineingetrieben, wobei jedoch diese Drosselungsverbindung die stark abgeschwächten schnell verlaufenden Druckschwankungen der einzelnen Arbeitsgänge praktisch vollständig _aufhebt.
  • Bei richtiger Bemessung der Raumverhältnisse des Manometerrohres einerseits und des Luftkissenrohres 23 anderseits, ergibt sich eine ruhige Mittelstellung des Flüssigkeitsstandes im Manometerrohr, welche von dem tatsächlichen, mittleren; durch den jeweiligen Füllungsgrad der betreffenden Kolbenseite bedingten Arbeitsdruck im Zylinder abhängt, während die von der Membran 8 aufgenommenen Druckschwankungen das Hin- und Herspielen der Flüssigkeit zwischen der Oberkammer-des Manömetergehäuses und dein. Luftpufferräum führen.
  • Das Manometerrohr wird mit Vorteil von einem möglichst staubdichten Gehäuse abgeschlossen, welches vorn ritit einer Glasplatte abgedeckt ist. Der Dreiweghahn 12 kann durch Vermittlung weiterer Hähne auch dazu dienen, das Flüssigkeitsmanometerrobr statt mit den beiden Kolbenseiten eines Arbeitszylinders mit demjenigen auch der übrigen Arbeitszylinder wahlweise in Verbindung zu setzen. Hierdurch wird nicht nur eine Vereinfachung der Einrichtung, sondern auch eine Verbesserung des Messungsergebnisses insofern erzielt, als die Ungleichmäßigkeiten des Messungsergebnisses beseitigt werden, welche durch kleine Abweichungen in der Ausführung der verschiedenen Meßwerkzeuge stets unvermeidlich sind.
  • Statt das zur Verminderung der dem Arbeitsvorgang im Zylinder entsprechenden Schwankungen dienenden Luftkissen jenseits der das Flüssigkeitsmanometer vom - Zuleitungsrohrraum abteilenden Membran anzuordnen, kann man unter Umständen auch mit ähnlicher Wirkung ein solches Luftkissen mit dieser Rohrleitung selbst in Verbindung -setzen. Es ist jedoch in diesem Fälle zweckmäßiger, das Eingangsventil der Leitung--festzustellen, so daß es sich nicht öffnen kann ünd 'die Rohrleitung nur durch die Drosselstelle mit dem Arbeitszylinder in Verbindung steht. -Auch muß man dabei durch geeignete Anordnung dafür Sorge tragen, daß dem Luftkissen während des Betriebes dauernd die gleiche Luftmenge erhalten bleibt.
  • Das Flüssigkeitsmanometer selbst kann auch unter Umständen durch ein Zeigermanometer ersetzt werden, und zwar so, daß die den oberen Abschluß der mit dem Luftkissen verbundenen Oberkammer 13 der Membran 8 bildende Drosselstelle dem Anschluß des Zeigermanometers vorgeschaltet bleibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Vorrichtung zur überwachung der Arbeitsleistung der einzelnen Zylinderseiten bei Lokomotiven nach Patent 344225, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Zylinderraum mit gedrosselter Rückströmung (4) in Verbindung stehende Druckleitung (7) zwischen der Eingangsdrosselstelle und dem Manometer unter Miteinwirkung eines Luftkissens steht, welches auf die Druckschwankungen des Arbeitsganges ausgleichend einwirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkissen zwischen einer das Manometer von dem Innenraum seiner Zuleitung abteilenden federnd biegsamen Membran (8) und der am Eingang des Manometers liegenden Drosselstelle (x8) mit dem Flüssigkeitsraum (Z3) des Manometers in Verbindung steht.
DE1920346701D 1920-09-07 1920-09-07 Vorrichtung zur UEberwachung der Arbeitsleistung der einzelnen Zylinderseiten bei Lokomotiven Expired DE346701C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE346701T 1920-09-07

Publications (1)

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DE346701C true DE346701C (de) 1922-01-05

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ID=6255436

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920346701D Expired DE346701C (de) 1920-09-07 1920-09-07 Vorrichtung zur UEberwachung der Arbeitsleistung der einzelnen Zylinderseiten bei Lokomotiven

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DE (1) DE346701C (de)

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