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DE345298C - Zeitstempel mit Einstellung der Typenscheiben durch Vorschieben von Anschlagschienen gegen von einem Uhrwerk bewegte Stufenscheiben - Google Patents

Zeitstempel mit Einstellung der Typenscheiben durch Vorschieben von Anschlagschienen gegen von einem Uhrwerk bewegte Stufenscheiben

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Publication number
DE345298C
DE345298C DE1919345298D DE345298DD DE345298C DE 345298 C DE345298 C DE 345298C DE 1919345298 D DE1919345298 D DE 1919345298D DE 345298D D DE345298D D DE 345298DD DE 345298 C DE345298 C DE 345298C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disks
time stamp
stamp
clockwork
slide
Prior art date
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Expired
Application number
DE1919345298D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRW Fahrwerksysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
TRW Fahrwerksysteme GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRW Fahrwerksysteme GmbH and Co KG filed Critical TRW Fahrwerksysteme GmbH and Co KG
Application granted granted Critical
Publication of DE345298C publication Critical patent/DE345298C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Zeitstempel mit Einstellung der Typenscheiben durch Vorschieben von Anschlagschienen gegen von einem Uhrwerk bewegte Stufenscheiben. Die Erfindung betrifft einen Zeitstempel mit Typenrädern, die durch das Vorschieben von Anschlagschienen gegen Stufenscheiben eingestellt werden, die durch ein Uhrwerk. angetrieben werden. Bei ähnlichen bekannten Zeitstempeln sind der Zeitstempel und das Uhrwerk mit den von diesem angetriebenen Stufenscheiben in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet, so daß die Handhabung eines derartigen Zeitstempels zum Drucken schwierig ist. Es ist zwar bekannt, zu bedruckende Papierstreifen in die Vorrichtung einzuführen und dann infolge eines Hebeldrucks mit dem Zeitaufdruck zu versehen. Diese Verwendungsmöglichkeit ist aber insofern eine recht beschränkte, als nicht nur leicht einzuführende, einzelne Papierstreifen, sondern auch größere Schriftstücke usw. häufig mit -dem Zeitaufdruck zu versehen sind.
  • Dies wird nun dadurch ermöglicht, daß gemäß der Erfindung der Zeitstempel von dem Uhrwerk mit den Stufenscheiben getrennt ist und nur für die jedesmalige Einstellung des Stempels in dasUhrwerkgehäuse hineingeschoben wird. Dadurch ergibt sich eine sehr handliche und leichte Ausführung des Zeitstempels, der nun natürlich zum Bedrucken aller Arten von Gegenständen benutzt werden kann, indem er wie ein gewöhnlicher Handstempel betätigt wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Zeitstempels in den Abb. i und 2 in senkrechten Längsschnitten und -in Abb. 3 im Querschnitt nach A.-B dargestellt; Abb. q. zeigt einen- teilweisen Schnitt nach C-D und Abb. 5 einen teilweisen Schnitt nach E-.F, während Abb. 6 einen teilweisen Schnitt nach G-H darstellt.
  • Das Uhrwerk i ist in dem Gehäuse 2 angeordnet und treibt in bekannter Weise mittels seiner Minutenwelle 3 durch eine an der Scheibe q. sitzende Feder 5 die Welle 6 mittels des Kurbelzapfens 7 an. Auf dieser Welle 6 befinden sich die drei Stufenscheiben, und zwar Stufenscheibe 8 für die Einerminnten, Stufenscheibe g für die Zehnerminuten und Stufenscheibe io für die Stunden. Die Stufenscheiben 8 und g sind mit der Welle 6 fest verbunden, drehen sich also in gleichem Maße wie der große Zeiger der Uhr in jeder Stunde einmal herum. Die Stufenscheibe io hingegen sitzt lose auf der Welle 6 und-- wird mittels der Zahnräderpaare 1i, 12 so angetrieben, daß sie die gleiche Umdrehungszahl wie der kleine Zeigerder Uhr besitzt. Die Stufenscheibe 8 ist mit sechs gleichen Lappen, von denen jeder zehn Abstufungen besitzt, versehen. Die Stufenscheibe g besitzt auf dem Umfang sechs Abstufungen, und die Stufenscheibe io hat zwölf Abstufungen. Die Wirkungsweise dieser einzelnen Abstufungen ist an sich bekannt. An den Zwischenwänden 13, in denen auch die Welle 6 gelagert ist, sind parallel zu den Stufenscheiben drei Schieber 1q., 15 und 16 mittels Bolzen 17 senkrecht verschiebbar :geführt. Jeder Schieber trägt einen Ansatz 18, der beim Niederdrücken des Schiebers: sich auf seine Stufenscheibe legt, und zwar der Anschlagdes Schiebers 1q. auf die Stufenscheibe 8; der Anschlag des Schiebers 15 auf die Stufen- Scheibe 9 und der Anschlag des Schiebers 16 auf die Stufenscheibe =o. Diese Schieber tragen nach oben gerichtete Verlängerungen z9, 2o und 21, die verschiedene Längen besitzen, entsprechend der durch die Stufenscheiben bedingten größtmöglichen Verstellung des Schiebers. Das Gehäuse 2 hat einen nach oben hin offenen Schacht 22, in den die drei Verlänge-_ungen ragen.
  • Der Zeitstempel selbst ist nunf völlig getrennt von dieser Einstellvorrichtung mit dem Uhrwerk und den Stufenscheiben. Das Gehäuse 23 des Zeitstempels trägt oben einen Griff 2q., mit dem der Stempel bequem gehandhabt werden kann. Im unteren Teil des Gehäuses 23 sind auf der Achse 25 die drei Typenscheiben 26, 27 und 28" für die Einerminuten, die Zehnerminuten und die Stunden frei drehbar angeordnet. Mit jeder Typenscheibe ist je ein Zahnrad 29 verbunden, in das ein großes Zahnrad 3o eingreift, das mit einem kleinen Zahnrad 32 fest verbunden ist und für sich lose auf der Welle 33 sitzt. In jedes kleine Zahnrad 32 greift eine Zahnstange 3q., die an einem Schieber 35 sich befindet. Diese drei Schieber 35 sind mit Schlitzen auf Bolzen 37 verschiebbar gelagert, und jeder Schieber besitzt an seinem unteren Ende einen Ansatz 38, der in ein Loch im Boden des Gehäuses 23 ragt. Diese Löcher und dementsprechend die Ansätze 38 sind so im Gehäuse angeordnet; daß beim Einsetzen des Stempels in den Schacht 22 jede der drei Verlängerungen i9, 2o und 2i in eines der Löcher eintritt und auf die hier befindliche Verlängerung 38 der Schieber 35 trifft. Die Schieber 35 werden durch Federn 39 abwärts gezogen, und zwischen ihnen sind gleichfalls auf den Bolzen 37 geführte Schieber qo angeordnet, die in der Mitte Ausschnitte haben, die also die Zahnräder 3o umgreifen und unten mit je einer keilförmigen Schneide 41 versehen sind, die beim Hochgehen des Schiebers in das Zahnrad 29 eingreift. Die drei Schieber qo sind oben durch ein Querstück 65 mit dem durch den Griff 24 ragenden Bolzen 42 verbunden, der durch eine Feder 43 nach oben gedrückt wird und an seinem Ende einen Knopf qq. trägt. Die Feder 43 bewirkt also, daß die Schneiden q.= in die Zahnräder 29 eingreifen, wenn der Knopf 44 nicht niedergedrückt wird. Zwischen zwei Schiebern 40 sind ferner noch je zwei kleine Rollen 45 gelagert, die auf schrägen Flächen eines quer beweglich gelagerten Schiebers 46 gleiten. An diesem Schieber sitzt ein Stift ¢7, gegen den ein Winkelhebel 48 durch eine Feder 49 gezogen wird. Der wagerecht liegende Arm des Hebels 48 ragt etwas aus dem Gehäuse 23 heraus. Beim Einsetzen des Stempels in den Schacht 22 wird dieser Hebel 48 durch den abgerundeten Rand 5o des Schachtes 22 nach innen bewegt, wodurch mittels seines anderen Armes und des Stiftes 47 der Schieber 46 seitwärts gedrückt und dadurch die durch das Querstück 65 verbundenen Schieber 40 abwärts bewegt werden, so daß die Schneiden 41 die Zahnräder 29 freigeben. Der Griff 2,4 ist drehbar im Gehäuse 23 gelagert und innen mit einer Platte 51 versehen, an der eine Schiene 52 befestigt ist, die an ihrem unteren Ende einen federnd gelagerten Bolzen 53 trägt. Eine Fe-, der 54, die am Gehäuse 23 und an der Platte 51 befestigt ist, ist bestrebt, diese Platte und die Schiene 52 so zu drehen, daß sich die Schlitze 55 in der Schiene gegen den festen Bolzen 56 und die Welle 33 legen. An der Innenseite des Schachtes 22 befindet sich ein Schlitz 57, der mehrere Vertiefungen 58 besitzt und unten durch einen Querschlitz 59 mit einem zweiten senkrechten Schlitz 6o in Verbindung steht.
  • Wenn der Zeitstempel in den Schacht 22 gesetzt wird, dann werden mittels des Hebels 4.8 die Schneiden 41 aus den Zahnrädern 29 herausgehoben, so daß die Federn 39 die Schieber 35 mit den Zahnstangen 34 in die tiefste Lage zurückziehen können, wodurch die Typenscheiben auf Null eingestellt werden. Ferner schnappt beim Einsetzen des Zeitstempels in den Schacht 22 der Bolzen 53 in die erste Vertiefung 58, so daß nun der Zeitstempel nicht mehr herausgezogen werden kann, sondern bis in seine tiefste Stellung gedrückt werden muß, in welcher durch geringes Drehen des Griffes 9,4 der Bolzen 53 durch den Querschlitz 59 in den Schlitz 6o bewegt und nunmehr der Zeitstempel wieder herausgehoben werden kann. Bei dem Abwärtsdrücken des Zeitstempels in den Schacht 22 werden durch das Auftreffen der Ansätze 38 auf die Verlängerungen i9, 2o und 21 zunächst die letzteren mit ihren Schiebern 1q., 15, 16 unter Spannen der Federn 67 so weit abwärts gedrückt, bis sich die Anschläge 18 auf die Stufenscheiben legen. Beim weiteren Abwärtsdrücken bewirken dann die nun festliegenden Verlängerungen i9, 2o, 21 das Verschieben der Schieber 35 nach oben, wodurch die Typenscheiben 26, 27, 28 auf die den, Stufenscheiben entsprechenden Ziffern eingestellt werden. Wenn der Zeitstempel in seiner tiefsten Stellung angelangt ist, in welcher der Bolzen 53 in den Querschlitz 59 bewegt werden kann, dann schnappt der Hebel 48 hinter eine Leiste 61 im Schacht 22, so daß die Schneiden 4a sich in die Zahnräder 29 einlegen und damit die Typenscheiben in den eingestellten Lagen feststellen. Beim Herausziehen des Stempels werden also die Typenscheiben 26; 27, 28 festgehalten, denn der Hebel 48 kann über die Leiste 61 zurückstreichen, ohne daß der Schieber 46 bewegt wird. Nun kann der Zeitstempel zum Aufdrucken benutzt werden. Dann wird durch Niederdrücken des Knopfes 44 infolge des Auslösens der Schneiden qx ein selbsttätiges Zurückstellen der Typenscheiben auf. Null bewirkt, damit nach einer gewissen Zeit der Stempel nicht mit der jetzt unrichtigen Zeitangabe nochmals zum Drucken benutzt werden kann.
  • Im Boden des Gehäuses 2 befindet sich ein Schlitz 63, durch den das Einstellen der Uhr mittels des Zahnrades i2 möglich ist. Ein Rückwärtsdrehen der Uhr wird durch eine Sperrklinke 64 verhütet.

Claims (3)

  1. PATT,NT-ANSPRÜcFIE: i. Zeitstempel mit Einstellung der Typen-Scheiben durch Vorschieben von Anschlagschienen gegen von einem Uhrwerk bewegte Stufenscheiben, gekennzeichnet durch einen von dem das Uhrwerk und die Stufenscheiben enthaltenden Gehäuse getrennten Zeitstempel, der zum Einstellen der Typenscheiben in dieses Gehäuse hineingeschoben wird.
  2. 2. Zeitstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Typenscheiben (26, 27, 28) mittels Zahnräder (2g, 3o, 32) und Zahnstangen (3q.) durch Schieber (35) eingestellt werden, die von den mit den Stufenscheiben (8, g, =o) durch Anschläge (i8) zusammenwirkenden Schienen (i4, 15, 16) bewegt werden.
  3. 3. Zeitstempel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Typenscheiben (26, 27, 28) in ihrer eingestellten Lage durch Sperrvorrichtungen (4o, 41) festgestellt werden, die mittels eines am Stempelgriff sitzenden Knopfes (q.4) von Hand und durch einen beim Einsetzen des Stempels in das Uhrwerkgehäuse bewegten Schieber (q.6) selbsttätig ausgelöst werden. g.. Zeitstempel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dä.B der Stempel sofort beim Einsetzen in das Uhrgehäuse durch einen federnden Bolzen (53) gegen Herausnehmen gesichert wird, der erst nach dem völligen Niederdrücken des Stempels bis in die Endlage und durch Drehen des Stempelgriffes (2q:) ein Herausheben des Stempels gestattet.
DE1919345298D 1919-07-25 1919-07-25 Zeitstempel mit Einstellung der Typenscheiben durch Vorschieben von Anschlagschienen gegen von einem Uhrwerk bewegte Stufenscheiben Expired DE345298C (de)

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