DE3444049A1 - Dampf- oder heisswasserkessel - Google Patents
Dampf- oder heisswasserkesselInfo
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Description
Dampf- oder Heißwasserkessel
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dampf-oder Heißwasserkessel
mit mechanischer Rostfeuerung.
Bei der gleichzeitigen Verbrennung von Müll und Kohle ist
es bekannt, auf ein aus klassierter Kohle bestehendes Grundfeuer durch Zerkleinerung und teilweise Aussortierung vorbereiteten
Müll aufzugeben, wobei entweder bei entsprechend kleinen Anteilen eine Eindüsung in den Feuerraum und bei größeren Anteilen
eine direkte Aufgabe auf den Rost möglich ist. Soweit jedoch dieser zusätzliche Brennstoff zum Grundbrennstoff einen bestimmte
mengenmäßigen Anteil überschreitet, ergeben sich Schwierigkeiten,
die auf den unterschiedlichen Eigenschaften der verwendeten
Brennstoffe beruhen. Diese unterschiedlichen Eigenschaften
bestehen in unterschiedlichen Heizwerten, im zeitlich sehr
unterschiedlichen Abbrandverhalten, in den unterschiedlichen
Aschenbildnern und daher auch unterschiedlichen Aschenschmelzpunkten,
und auch darin, daß diese Brennstoffe sehr unterschiedliche Flammen- und Gastemperaturen erzeugen. Diese Brennstoffe
sollten nur dann miteinander verbrannt werden, wenn einer der Brennstoffe den mengenmäßig größeren Anteil darstellt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Dampf- oder Heißwasserkessel zu schaffen, bei dem verschiedenartige Festbrennstoffe
in beliebigem Mengenverhältnis verbrannt werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem Dampf- oder Heißwasserkessel mit mechanischer Rostfeuerung dadurch gelöst, daß zumindest
der Feuerraum durch mindestens eine Trennwand in mehrere Teilfeuerräume unterteilt ist und daß in jedem der Tei1 feuerräume
ein unabhängig vom benachbarten Feuerungsrost betreibbarer Feuerungsrost vorgesehen ist.
Hierdurch ist es möglich, jeden Teilfeuerraum so zu gestalten.
und zu betreiben, wie dies der darin verwendete Brennstoff erfordert. Kompromißlösungen, die dem unterschiedlichen Abbrandverhalten
Rechnung tragen, brauchen dabei nicht berücksichtigt zu werden, wodurch der Wirkungsgrad verbessert wird.
Auch ist eine gegenseitige Beeinflussung im Abbrandverhalten
der einzelnen Brennstoffe durch die Aufteilung in unabhängige Teilfeuerräume ausgeschlossen.
Neben einer optimalen Rostauslegung für den jeweiligen Brennstoff
ergibt sich eine gute Regelbarkeit der Dampfleistung, da sich
mehrere Teilfeuerungen leichter auf ein bestimmtes Gesamtergebnis,
beispielsweise durch Abschaltung einer Teilfeuerung einstellen
lassen, als dies bei einer für beide Brennstoffe ausgelegten Großfeuerung der gleichen Gesamtleistung der Fall ist. Durch
jeweils dem entsprechenden Brennstoff angepaßte Feuerraumausbildung und so auf diesen Brennstoff abgestellte Regelungsmaßnahmen
ist es auch möglich, geringe Schadgas-Werte zu erzielen.
Das erfindungsgemäße Grundprinzip der Aufteilung zumindest
des Feuerraumes in mehrere Teilfeuerräume kann auch für nur
einen Brennstoff angewandt werden, beispielsweise dann, wenn
die erforderliche Rostbreite zur Erzielung einer entsprechend
hohen Gesamtleistung eine konstruktionsbedingte Obergrenze
überschreiten würde.
1.
Entsprechend den vorhandenen Platzverhältnissen, der notwendigen
Ausbildung der jeweiligen Tei1 feuerräume und gegebenenfalls
in Abhängigkeit von den Anforderungen an die Aufgabemöglichkeiten
der Brennstoffe und vom Abtransport der ausfallenden Schlacke können zumindest einige der Teilfeuerräume entweder nebeneinande
oder gegeneinander angeordnet sein.
Grundsätzlich ist es möglich, den Tei1 feuerräumen entweder
einen gemeinsamen Gaszug und gemeinsame Kesselzüge nachzuordnen, oder jedem Tei1 feuerraum einen gesonderten Teilkessel nachzuordnen,
wobei die Teilkessel dann durch die jeweilige, die zugeordneten Teilfeuerräume abgrenzende Trennwand gegeneinander
abgegrenzt sind.
Im Falle der Nachordnung eines gemeinsamen Gaszuges und eines gemeinsamen Kesselzuges empfiehlt es sich, in den gemeinsamen
Gasabzug aus Kesselrohren aufgebaute Ablenk- und Leitplatten für die Abgase vorzusehen, um die in ihrer Zusammensetzung,
Temperatur und Menge unterschiedlichen Gasströme bei ihrem
Zusammentreffen möglichst intensiv zu vermischen, damit die gemeinsamen Kesselzüge von einer weitgehend in sich homogenen
Gasströmung beaufschlagt werden. Diese Mischung und Homogenisierung der Gasströme kann auch durch Überhitzer bewirkt werden,
die in den Gaszügen vorgesehen sind und zur Überhitzung des Dampfes dienen.
Es kann auch bei der Unterteilung des Kessels in einzelne Teilkessel vorteilhaft sein, wenn in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung jeder Teilkessel mit einem gesonderten Economizer ausgestattet ist.
Um den Erfor-derni ssen der einzelnen Brennstoffe besser gerecht
werden zu können, kann jeder Teilkessel mit einem gesonderten Luftvorwärmer ausgestattet sein.
3U4049 }
Bei der Unterteilung des Kessels in mehrere Teilkessel können
Luftvorwärmer und/oder Economizer vorgesehen sein, d.h. allen Teilkesseln können Luftvorwärmer und/oder Economizer zugeordnet
sein, oder es ist auch möglich, einem oder mehreren Teilkesseln einen Luftvorwärmer und den verbleibenden Teilkesseln
Economizer zuzuordnen.
Um den Wirkungsgrad des Kessels zu erhöhen, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Trennwand bzw. die Trennwände
aus zwei voneinander unabhängigen Kesselrohrwänden aufgebaut sein. Der Aufbau einer jeden Trennwand'aus zwei unabhängig
voneinander gestalteten Kessel rohrwänden hat den Vorteil, daß die Temperatur der dem jeweiligen Teilfeuerraum zugeordneten
Wand nicht durch den Betrieb des benachbarten Teilfeuerraumes
beeinflußt ist.
In den Teilfeuerräumen können gleiche oder unterschiedliche
Feuerungsroste vorgesehen sein, d.h. es kann beispielsweise
in dem einen Teilfeuerraum ein Rosttyp und in dem anderen
Teilfeuerraum ein anderer Rosttyp vorgesehen sein, wodurch den Erfordernissen des jeweils verwendeten Brennstoffes Rechnung
getragen werden kann.
Weitere Maßnahmen, die nach der Erfindung ergriffen werden können, um den jeweiligen Besonderheiten des verwendeten
Brennstoffes Rechnung zu tragen, bestehen darin, daß den einzelnen
Feuerungsrosten voneinander unabhängige Unterwind-Zuführeinrichtungen
zugeordnet sind. Auch können die Teilfeuerräume voneinander unabhängige Sekundär- und Tertiär-Luftzuführungseinrichtungen
aufwei sen.
Zur Erhöhung des Wärmeübergangs und damit des Kesselwirkungsgrades
können die Kesselrohre für die Trennwände oder die Leitplatten als Flossenrohre ausgebildet sein.
Es kann aus Gründen der Beeinflussung der Schadstoffe in den
Abgasen oder zur zusätzlichen Leistungsregelung des Kessels empfehlenswert sein, eine zusätzliche Öl- oder Gasfeuerung
in zumindest einem der Teilfeuerräume oder in zumindest einem zusätzlichen Teilfeuerraum vorzusehen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und in schematischer
Form dargestellt. In dieser zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform der
Erfindung, bei der die Teilfeuerräume hintereinander
angeordnet sind;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer abgeänder
ten Kesselbauart;
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer ersten Ausführungsform
mit parallel angeordneten Tei1 feuerräumen mit nachgeschaltetem gemeinsamen Kessel für beide
Feuerungen;
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung einer gegenüber Fig.
abgeänderten Ausführungsform mit parallel angeordneten
Teilfeuerungsräumen und Trennung des Kessels in Teilkessel
bis zum Kesselende;
I.
Fig. 5 einen Querschnitt durch mehrere nebeneinander angeordnete
Teilfeuerungsräume mit einer ersten Ausführungsform der Trennwände;
Fig. 6 einen Querschnitt durch parallel nebeneinander liegende
Teilfeuerungsräume mit einer zweiten Ausführungsform der Trennwand;
Fig. 7 einen Querschnitt durch nebeneinander"1iegende Teilfeuerräume
mit gegenüber Fig. 6 abgeänderter Ausgestaltung
der Trennwand; und
Fig. 8 einen Querschnitt durch nebeneinander liegende Teilfeuer.-räume
entsprechend Fig. 6 jedoch mit einem zusätzlichen Teilfeuerraum für eine Öl- oder Gasfeuerung.
In der Fig. 1 bzw. 2 ist ein Heißdampf- bzw.Heißwasser- oder
Sattdampfkessel dargestellt, der zwei gegeneinander angeordnete
Teilfeuerräume 1 und 2 umfaßt, in denen jeweils mechanische
Rostfeuerungen 3 und 4 vorgesehen sind. Die beiden Teilfeuerräume
1 und 2 sind durch eine Trennwand 5 voneinander getrennt, die aus zwei Kesselrohrwänden 6 und 7 aufgebaut ist, die voneinander
unabhängig sind und jeweils eigene Sammler 8, 8a bzw. 9, 9a aufweisen. Zwischen den Sammlern 8 und 9 ist ein
Trichter 12 angeordnet, in welchem Staub aus den Abgasen teilweise aufgenommen werden kann. Mit 13 ist eine Abführungsleitung
für den aufgefangenen Staub bezeichnet.
Da die Teilfeuerräume 1 und 2 gegeneinander angeordnet sind,
weisen sie an gegenüberliegenden Seiten Aufgabevorrichtungen
14 und 15 für die Feuerungen 3 und 4 auf. Mit 16 ist eine
gemeinsame Sc.hl ackenaustragvorrichtung bezeichnet.
Die beiden Rostfeuerungen 3 und 4 sind mit unabhängig voneinander
regelbaren Unterwindzuführungen 10 und 11 versehen.
34U049
Der dargestellte Kessel ist als integrierter Kessel ausgebildet, d.h. die Seitenwände des Kessels bestehen aus Kessel rohrwänden
17, die sich über der Rostfeuerung befinden.Im Gaszug 18 kann beispielsweise ein Überhitzer 24 angeordnet sein, ferner ist
ein Kessel rohrbündel 19 mit einer unteren Kessel trommel 20 und einer oberen Kessel trommel 21 vorgesehen. Nach dem Kesselrohrbündel
19 sind in dem absteigenden Abgaskanal in Fig. 1 Economizer 22 und in Fig. 2 Luftvorwärmer 23 angeordnet; d.h.
anstelle von Economizern können ganz oder teilweise auch Luftvorwärmer
vorgesehen sein.
Für die Verwirbelung und somit Homogenisierung der Gasströme
ist in Fig. 1 vor dem Kesselrohrbündel 19 ein Überhitzer 24
und in Fig. 2 eine aus Kesselrohren aufgebaute Ablenkplatte 25 vorgesehen. Für gleiche Teile in den Fig. 1 und 2 sind
die gleichen Bezugszeichen verwendet worden.
Die Fig. 3 und 4 zeigen wiederum untereinander sehr ähnliche
Ausführungsformen, die sich nur hinsichtlich des Grades der
Unterteilung des Kessels unterscheiden, weshalb bei diesen beiden Ausführungsformen wiederum gleiche Bezugszeichen für
gleiche Teile verwendet werden.
Bei den in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsformen
handelt es sich ebenfalls um integrierte Kessel, bei denen nicht nur die seitlichen Begrenzungswände 26, 27, sondern
auch eine Trennwand 28 bei der Ausführungsform nach Fig. 3
und eine Trennwand 29 bei der Ausführungsform nach Fig. 4
aus Kessel rohren aufgebaut sind.
Die Trennwand 28 unterteilt den Feuerraum in zwei Teilfeuerräume 30 und 31 mit zwei Rostfeuerungen 32 und 33, die parallel
- 10 -
nebeneinander liegen und einen gemeinsamen Schiackenaustrag
34 aufweisen. Für die Aufgabe der Brennstoffe ist ein insgesamt mit 35 bezeichneter Aufgabetrichter durch eine Trennwand
in zwei Aufgabevorrichtungen 37 und 38 unterteilt. Die aus
den Teilfeuerräumen 30 und 31 aufsteigenden Abgase vereinigen
sich in dem gemeinsamen Gaszug 39, in welchem ein Überhitzer
40 vorgesehen ist. Im Anschluß an den Überhitzer ist ein Kesselrohrbündel 41 mit einer Untertrommel '42 und einer Obertrommel
43 vorgesehen. In dem nach abwärts gerichteten Abgaszug, der sich an das Kesselbündel 41 anschließt, sind beispielsweise
Economizer 44 vorgesehen.
Jeder Rostfeuerung 32, 33 sind voneinander unabhängige Unterwindzuführeinrichtungen
zugeordnet, von denen nur die Unterwindzuführeinrichtung
für die Rostfeuerung 32 in der Zeichnung erkennbar ist, die wiederum in voneinander unabhängige Unterwindzuführeinrichtungen
32a und 32b unterteilt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der gesamte Kessel
durch die Trennwand 29 unterteilt, d.h. es sind nicht nur zwei parallel nebeneinander liegende Teilfeuerräume 30 und
31 gebildet, sondern der gesamte Kessel ist in zwei Teilkessel .
45 und 46 unterteilt. Von dieser Unterteilung ist auch der Überhitzer, das Kesselbündel und die nachgeschalteten und
Luftvorwärmer Economizer betroffen. Die jedem Teilkessel und 46 zugeordneten Überhitzer sind mit 47 und 48 und die
beiden Kessel rohrbündel mit 49 und 50 bezeichnet. Im Abgaszug
sind voneinander getrennte Economizer 51, 51a und Luftvorwärmer 52, 52a angeordnet. Es ist z.B. auch möglich, in dem einen
Abgaszug einen Economizer und in dem anderen Abgaszug einen Luftvorwärmer vorzusehen.
- 11 -
34U049
1b
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist der erste
Zug des Kessels in drei Teilfeuerräume 53, 54 und 55 aufgeteilt, die parallel nebeneinander liegen, wobei die beiden
Trennwände 56 und 57 ebenso wie die Außenwände 58 und 59 als einfache Kesselrohrwände aufgebaut sind. Jedem Teilfeuerraum
ist ein Feuerungsrost 60,61 bzw. 62 zugeordnet, die je nach
den verwendeten Brennstoffen als Wanderrost, Vorschubrost, Walzenrost oder Rückschubrost ausgebildet sein können. Die
Roste können untereinander gleich oder unterschiedlich ausgebildet
sein. Unterhalb den jeweiligen Rosten sind voneinander unabhängige Unterwind-Zuführeirichtungen 63, 64 und 65 vorgesehen, die
an ihrem unteren Ende jeweils eine Abführleitung 66 für den
Rostdurchfall ausweisen.
Bei dieser Ausführungsform vereinigen sich die Abgasströme
aus den einzelnen Tei!feuerräumen in einem gemeinsamen Abgaskanal
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind zwei parallel zueinander
angeordnete Teilfeuerräume 67 und 68 dargestellt, die Rostfeuerungen 69 bzw. 70 mit entsprechenden Unterwind-Zuführeinrichtungen
71 und 72 aufweisen. Der wesentliche Unterschied gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 5 besteht darin, daß
die insgesamt mit 73 bezeichnete Trennwand aus feuerfestem Material, d.h.Mauerwerk aufgebaut ist. Die Außenwände sind
als Kessel rohrwände ausgebildet und mit den Bezugszeichen 74 und 75 versehen. Ebenso wie bei der Ausführungsform nach
Fig. 5 sind die Unterwind-Zuführeinrichtungen mit einer Abführleitung
76 versehen, um den Rostdurchfall abführen zu können. Die Trennwand 73 ist an ihrem oberen Ende nach Art eines Giebels
ausgebildet, so daß der sich absetzende Staub nach unten rutschen kann. Der gemeinsame Abgaskanal ist mit 89 bezeichnet.
- 12 -
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 sind ebenfalls zwei Teilfeuerräume
77 und 78 mit mechanischen Rostfeuerungen 79 und
80 vorgesehen, die durch eine insgesamt mit 81 bezeichnete Trennwand voneinander getrennt sind. Diese Trennwand ist aus
zwei unabhängigen Kessel rohrwänden 83 und 84 aufgebaut. Hier sind am oberen Teil für jede Trennwand gesonderte Sammler
85 und 86 vorgesehen, die durch einen Trichter 87 verbunden sind, welcher eine Austragsöffnung 88 für den angesammelten
Staub aufweist. Mit 89 ist ein für beide Teilfeuerräume gemeinsamer
Gasabzug bezeichnet. Den einzelnen Rostfeuerungen und 80 sind voneinander unabhängige Unterwind-Zuführeinrichtungen
90 und 91 zugeordnet, die trichterförmig ausgebildet sind
und an ihren unteren Enden für die Abführung des Rostdurchfalls
vorgesehene Leitungen 92 aufweisen. Mit 82 ist eine Stützmauer für die Trennwand 81 bezeichnet. Die Außenwände
des integrierten Kessels, die mit 93 und 94 bezeichnet sind, weisen den gleichen Aufbau wie die Kessel rohrwände 83 und
84 der Trennwand 81 auf.
Sekundärluftzuführungseinrichtungen 95 und Tertiärluftzuführungseinrichtungen
96 dienen zur Beeinflussung der Flammenausbildung
und der Flammentemperatur.
In Fig. 8 ist der Feuerraum durch einen zusätzlichen Teilfeuerraum
97 ergänzt, in welchem die Verbrennung von Öl oder Gas durch Brenner 98 und 99 erfolgen kann. Bei dieser Ausgestaltung
sind die in Fig. 6 verwendeten Bezugszeichen übertragen worden, wobei die i!n Fig. 6 mit dem Bezugszeichen 75 bezeichnete Außenwand
abgeändert ist und als Zwischenwand zwischen den Tei1 feuerraum
68 und dem zusätzlich angefügten Teilfeuerraum 97 dient. Diese
Zwischenwand ist mit dem Bezugszeichen 75a bezeichnet. Die
- 13 -
Abgase, die aus dem zusätzlich angeordneten Tei1 feuerraum
97 kommen, ziehen in den gemeinsamen Abgaskanal 89 ab.
- 14 -
-if-
- Leerseite -
Claims (17)
- PatentansprücheDampf- oder Heißwaserkessel mit mechanischer Rostfeuerung dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Feuerraum durch mindestens eine Trennwand (5; 28; 29; 56, 57; 73; 81) in mehrere Teilfeuerräume (1, 2; 30, 31; 53', 54, 55; 67, 68; 77, 78) unterteilt ist und daß in jedem der Teilfeuerräume ein unabhängig vom benachbarten Feuerungsrost betreibbarer Feuerungsrost (3, 4; 32, 33; 60, 61, 62; 69, 70; 79, 80) vorgesehen ist.
- 2. Dampf- oder Heißwasserkessel nach Anspruch 1, dadurch kennzeichnet, daß zumindest einige der Teilfeuerräume (30, 31; 53, 54, 55; 67, 68; 77, 78) nebeneinander angeordnet sind.
- 3. Dampf- oder Heißwasserkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der Teilfeuerräume (1, 2) gegeneinander angeordnet sind.
- 4. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Teilfeuerräumen (1, 2; 30, 31; 53, 54, 55; 67, 68; 77, 78) ein gemeinsamer Gasabzug (18; 39; 89) und gemeinsame Kesselzüge (19; 41) nachgeordnet sind.
- 5. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem gemeinsamen Gasabzug· (18; 39) aus Kesselrohren aufgebaute Ablenk- und Leitplatten (25) und/oder Überhitzer (24, 40) für die Mischung der Abgase und Überhitzung des Dampfes vorgesehen sind.34U049 I
- 6. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Tei1 feuerraum. (30, 31) ein gesonderter Teilkessel (45, 46) nachgeordnet ist und daß die Teilkessel durch die jeweilige, die zugeordneten Teilfeuerräume abgrenzende Trennwand (29) gegeneinander abgegrenzt sind.
- 7. Dampf- oder Heißwasserkessel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilkessel (45, 46) mit einem gesonderten Luftvorwärmer (52, 52a) ausgestattet ist.
- 8. Dampf- oder Heißwasserkessel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilkessel (45, 46) mit einem gesonderten Economizer (51, 51a) ausgestattet ist.
- v 9. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Teilkesseln (45, 46) Luftvorwärmer (52, 52a) und/oder Economizer (51, 51a) vorgesehen sind.
- 10. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (73) der Teilfeuerungen (67, 68) ganz oder teilweise aus feuerfestem Material gemauert ist.
- 11. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (6, 7; 28; 2.9; 56, 57; 83, 84) als Kesselrohrwand ausgebildet ist.
- 12. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche3U40491 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (5; 81) aus zwei voneinander unabhängigen Kessel rohrwänden (6, 7; 83, 84) aufgebaut ist.
- 13. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in den Teilfeuerräumen (1, 2; 30, 31; 53, 54, 55; 67, 68; 77, 78) gleiche oder unterschiedliche Feuerungsroste (3, 4; 32, 33; 60, 61, 62; 69, 70; 79, 80) vorgesehen sind.
- 14. Dampf-oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Feuerungsrosten (3, 4; 32, 33; 60, 61, 62; 69, 70; 79, 80) voneinander unabhängige Unterwindzuführeinrichtungen (10, 11; 32a, 32b; 63, 64, 65; 71, 72; 90, 91) zugeordnet sind.
- 15. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilfeuerräume (z. B. 1, 2, 67, 68) voneinander unabhängige Sekundär-(95) und Tertiärluftzuführungseinrichtungen (96) aufweisen.
- 16. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche5 oder 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kesselrohre für die Trennwände (z.B. 6) und/oder die Leitplatten (25) als Flossenrohre ausgebildet sind.
- 17. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Öl- oderl-Gasfeuerung (Brenner 98, 99) in zumindest einen der Teilfeuerräume oder in zumindest einem zusätzlichen Teilfeuerraum (97) vorgesehen ist.
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ID=6251770
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19843444049 Withdrawn DE3444049A1 (de) | 1984-12-03 | 1984-12-03 | Dampf- oder heisswasserkessel |
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1985
- 1985-11-27 EP EP85115019A patent/EP0184119A3/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0184119A3 (de) | 1988-01-27 |
| EP0184119A2 (de) | 1986-06-11 |
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