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DE3444049A1 - Dampf- oder heisswasserkessel - Google Patents

Dampf- oder heisswasserkessel

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Publication number
DE3444049A1
DE3444049A1 DE19843444049 DE3444049A DE3444049A1 DE 3444049 A1 DE3444049 A1 DE 3444049A1 DE 19843444049 DE19843444049 DE 19843444049 DE 3444049 A DE3444049 A DE 3444049A DE 3444049 A1 DE3444049 A1 DE 3444049A1
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DE
Germany
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steam
partial
hot water
water boiler
boiler according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843444049
Other languages
English (en)
Inventor
Horst 8162 Schliersee Kammholz
Walter J. 8180 Tegernsee Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Martin GmbH fuer Umwelt und Energietechnik
Original Assignee
Martin GmbH fuer Umwelt und Energietechnik
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Filing date
Publication date
Application filed by Martin GmbH fuer Umwelt und Energietechnik filed Critical Martin GmbH fuer Umwelt und Energietechnik
Priority to DE19843444049 priority Critical patent/DE3444049A1/de
Priority to EP85115019A priority patent/EP0184119A3/de
Publication of DE3444049A1 publication Critical patent/DE3444049A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B10/00Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B31/00Modifications of boiler construction, or of tube systems, dependent on installation of combustion apparatus; Arrangements or dispositions of combustion apparatus
    • F22B31/04Heat supply by installation of two or more combustion apparatus, e.g. of separate combustion apparatus for the boiler and the superheater respectively
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B1/00Combustion apparatus using only lump fuel
    • F23B1/02Combustion apparatus using only lump fuel for indirect heating of a medium in a vessel, e.g. for boiling water
    • F23B1/12Combustion apparatus using only lump fuel for indirect heating of a medium in a vessel, e.g. for boiling water with a plurality of combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • F23B50/12Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel being fed to the combustion zone by free fall or by sliding along inclined surfaces, e.g. from a conveyor terminating above the fuel bed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

Dampf- oder Heißwasserkessel
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dampf-oder Heißwasserkessel mit mechanischer Rostfeuerung.
Bei der gleichzeitigen Verbrennung von Müll und Kohle ist es bekannt, auf ein aus klassierter Kohle bestehendes Grundfeuer durch Zerkleinerung und teilweise Aussortierung vorbereiteten Müll aufzugeben, wobei entweder bei entsprechend kleinen Anteilen eine Eindüsung in den Feuerraum und bei größeren Anteilen eine direkte Aufgabe auf den Rost möglich ist. Soweit jedoch dieser zusätzliche Brennstoff zum Grundbrennstoff einen bestimmte mengenmäßigen Anteil überschreitet, ergeben sich Schwierigkeiten, die auf den unterschiedlichen Eigenschaften der verwendeten Brennstoffe beruhen. Diese unterschiedlichen Eigenschaften bestehen in unterschiedlichen Heizwerten, im zeitlich sehr unterschiedlichen Abbrandverhalten, in den unterschiedlichen Aschenbildnern und daher auch unterschiedlichen Aschenschmelzpunkten, und auch darin, daß diese Brennstoffe sehr unterschiedliche Flammen- und Gastemperaturen erzeugen. Diese Brennstoffe sollten nur dann miteinander verbrannt werden, wenn einer der Brennstoffe den mengenmäßig größeren Anteil darstellt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Dampf- oder Heißwasserkessel zu schaffen, bei dem verschiedenartige Festbrennstoffe in beliebigem Mengenverhältnis verbrannt werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem Dampf- oder Heißwasserkessel mit mechanischer Rostfeuerung dadurch gelöst, daß zumindest der Feuerraum durch mindestens eine Trennwand in mehrere Teilfeuerräume unterteilt ist und daß in jedem der Tei1 feuerräume
ein unabhängig vom benachbarten Feuerungsrost betreibbarer Feuerungsrost vorgesehen ist.
Hierdurch ist es möglich, jeden Teilfeuerraum so zu gestalten. und zu betreiben, wie dies der darin verwendete Brennstoff erfordert. Kompromißlösungen, die dem unterschiedlichen Abbrandverhalten Rechnung tragen, brauchen dabei nicht berücksichtigt zu werden, wodurch der Wirkungsgrad verbessert wird. Auch ist eine gegenseitige Beeinflussung im Abbrandverhalten der einzelnen Brennstoffe durch die Aufteilung in unabhängige Teilfeuerräume ausgeschlossen.
Neben einer optimalen Rostauslegung für den jeweiligen Brennstoff ergibt sich eine gute Regelbarkeit der Dampfleistung, da sich mehrere Teilfeuerungen leichter auf ein bestimmtes Gesamtergebnis, beispielsweise durch Abschaltung einer Teilfeuerung einstellen lassen, als dies bei einer für beide Brennstoffe ausgelegten Großfeuerung der gleichen Gesamtleistung der Fall ist. Durch jeweils dem entsprechenden Brennstoff angepaßte Feuerraumausbildung und so auf diesen Brennstoff abgestellte Regelungsmaßnahmen ist es auch möglich, geringe Schadgas-Werte zu erzielen.
Das erfindungsgemäße Grundprinzip der Aufteilung zumindest des Feuerraumes in mehrere Teilfeuerräume kann auch für nur einen Brennstoff angewandt werden, beispielsweise dann, wenn die erforderliche Rostbreite zur Erzielung einer entsprechend hohen Gesamtleistung eine konstruktionsbedingte Obergrenze überschreiten würde.
1.
Entsprechend den vorhandenen Platzverhältnissen, der notwendigen Ausbildung der jeweiligen Tei1 feuerräume und gegebenenfalls in Abhängigkeit von den Anforderungen an die Aufgabemöglichkeiten
der Brennstoffe und vom Abtransport der ausfallenden Schlacke können zumindest einige der Teilfeuerräume entweder nebeneinande oder gegeneinander angeordnet sein.
Grundsätzlich ist es möglich, den Tei1 feuerräumen entweder einen gemeinsamen Gaszug und gemeinsame Kesselzüge nachzuordnen, oder jedem Tei1 feuerraum einen gesonderten Teilkessel nachzuordnen, wobei die Teilkessel dann durch die jeweilige, die zugeordneten Teilfeuerräume abgrenzende Trennwand gegeneinander abgegrenzt sind.
Im Falle der Nachordnung eines gemeinsamen Gaszuges und eines gemeinsamen Kesselzuges empfiehlt es sich, in den gemeinsamen Gasabzug aus Kesselrohren aufgebaute Ablenk- und Leitplatten für die Abgase vorzusehen, um die in ihrer Zusammensetzung, Temperatur und Menge unterschiedlichen Gasströme bei ihrem Zusammentreffen möglichst intensiv zu vermischen, damit die gemeinsamen Kesselzüge von einer weitgehend in sich homogenen Gasströmung beaufschlagt werden. Diese Mischung und Homogenisierung der Gasströme kann auch durch Überhitzer bewirkt werden, die in den Gaszügen vorgesehen sind und zur Überhitzung des Dampfes dienen.
Es kann auch bei der Unterteilung des Kessels in einzelne Teilkessel vorteilhaft sein, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung jeder Teilkessel mit einem gesonderten Economizer ausgestattet ist.
Um den Erfor-derni ssen der einzelnen Brennstoffe besser gerecht werden zu können, kann jeder Teilkessel mit einem gesonderten Luftvorwärmer ausgestattet sein.
3U4049 }
Bei der Unterteilung des Kessels in mehrere Teilkessel können Luftvorwärmer und/oder Economizer vorgesehen sein, d.h. allen Teilkesseln können Luftvorwärmer und/oder Economizer zugeordnet sein, oder es ist auch möglich, einem oder mehreren Teilkesseln einen Luftvorwärmer und den verbleibenden Teilkesseln Economizer zuzuordnen.
Um den Wirkungsgrad des Kessels zu erhöhen, kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Trennwand bzw. die Trennwände aus zwei voneinander unabhängigen Kesselrohrwänden aufgebaut sein. Der Aufbau einer jeden Trennwand'aus zwei unabhängig voneinander gestalteten Kessel rohrwänden hat den Vorteil, daß die Temperatur der dem jeweiligen Teilfeuerraum zugeordneten Wand nicht durch den Betrieb des benachbarten Teilfeuerraumes beeinflußt ist.
In den Teilfeuerräumen können gleiche oder unterschiedliche Feuerungsroste vorgesehen sein, d.h. es kann beispielsweise in dem einen Teilfeuerraum ein Rosttyp und in dem anderen Teilfeuerraum ein anderer Rosttyp vorgesehen sein, wodurch den Erfordernissen des jeweils verwendeten Brennstoffes Rechnung getragen werden kann.
Weitere Maßnahmen, die nach der Erfindung ergriffen werden können, um den jeweiligen Besonderheiten des verwendeten Brennstoffes Rechnung zu tragen, bestehen darin, daß den einzelnen Feuerungsrosten voneinander unabhängige Unterwind-Zuführeinrichtungen zugeordnet sind. Auch können die Teilfeuerräume voneinander unabhängige Sekundär- und Tertiär-Luftzuführungseinrichtungen aufwei sen.
Zur Erhöhung des Wärmeübergangs und damit des Kesselwirkungsgrades
können die Kesselrohre für die Trennwände oder die Leitplatten als Flossenrohre ausgebildet sein.
Es kann aus Gründen der Beeinflussung der Schadstoffe in den Abgasen oder zur zusätzlichen Leistungsregelung des Kessels empfehlenswert sein, eine zusätzliche Öl- oder Gasfeuerung in zumindest einem der Teilfeuerräume oder in zumindest einem zusätzlichen Teilfeuerraum vorzusehen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und in schematischer Form dargestellt. In dieser zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei der die Teilfeuerräume hintereinander angeordnet sind;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer abgeänder ten Kesselbauart;
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer ersten Ausführungsform mit parallel angeordneten Tei1 feuerräumen mit nachgeschaltetem gemeinsamen Kessel für beide Feuerungen;
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung einer gegenüber Fig. abgeänderten Ausführungsform mit parallel angeordneten Teilfeuerungsräumen und Trennung des Kessels in Teilkessel bis zum Kesselende;
I.
Fig. 5 einen Querschnitt durch mehrere nebeneinander angeordnete Teilfeuerungsräume mit einer ersten Ausführungsform der Trennwände;
Fig. 6 einen Querschnitt durch parallel nebeneinander liegende Teilfeuerungsräume mit einer zweiten Ausführungsform der Trennwand;
Fig. 7 einen Querschnitt durch nebeneinander"1iegende Teilfeuerräume mit gegenüber Fig. 6 abgeänderter Ausgestaltung der Trennwand; und
Fig. 8 einen Querschnitt durch nebeneinander liegende Teilfeuer.-räume entsprechend Fig. 6 jedoch mit einem zusätzlichen Teilfeuerraum für eine Öl- oder Gasfeuerung.
In der Fig. 1 bzw. 2 ist ein Heißdampf- bzw.Heißwasser- oder Sattdampfkessel dargestellt, der zwei gegeneinander angeordnete Teilfeuerräume 1 und 2 umfaßt, in denen jeweils mechanische Rostfeuerungen 3 und 4 vorgesehen sind. Die beiden Teilfeuerräume 1 und 2 sind durch eine Trennwand 5 voneinander getrennt, die aus zwei Kesselrohrwänden 6 und 7 aufgebaut ist, die voneinander unabhängig sind und jeweils eigene Sammler 8, 8a bzw. 9, 9a aufweisen. Zwischen den Sammlern 8 und 9 ist ein Trichter 12 angeordnet, in welchem Staub aus den Abgasen teilweise aufgenommen werden kann. Mit 13 ist eine Abführungsleitung für den aufgefangenen Staub bezeichnet.
Da die Teilfeuerräume 1 und 2 gegeneinander angeordnet sind, weisen sie an gegenüberliegenden Seiten Aufgabevorrichtungen 14 und 15 für die Feuerungen 3 und 4 auf. Mit 16 ist eine gemeinsame Sc.hl ackenaustragvorrichtung bezeichnet. Die beiden Rostfeuerungen 3 und 4 sind mit unabhängig voneinander regelbaren Unterwindzuführungen 10 und 11 versehen.
34U049
Der dargestellte Kessel ist als integrierter Kessel ausgebildet, d.h. die Seitenwände des Kessels bestehen aus Kessel rohrwänden 17, die sich über der Rostfeuerung befinden.Im Gaszug 18 kann beispielsweise ein Überhitzer 24 angeordnet sein, ferner ist ein Kessel rohrbündel 19 mit einer unteren Kessel trommel 20 und einer oberen Kessel trommel 21 vorgesehen. Nach dem Kesselrohrbündel 19 sind in dem absteigenden Abgaskanal in Fig. 1 Economizer 22 und in Fig. 2 Luftvorwärmer 23 angeordnet; d.h. anstelle von Economizern können ganz oder teilweise auch Luftvorwärmer vorgesehen sein.
Für die Verwirbelung und somit Homogenisierung der Gasströme ist in Fig. 1 vor dem Kesselrohrbündel 19 ein Überhitzer 24 und in Fig. 2 eine aus Kesselrohren aufgebaute Ablenkplatte 25 vorgesehen. Für gleiche Teile in den Fig. 1 und 2 sind die gleichen Bezugszeichen verwendet worden.
Die Fig. 3 und 4 zeigen wiederum untereinander sehr ähnliche Ausführungsformen, die sich nur hinsichtlich des Grades der Unterteilung des Kessels unterscheiden, weshalb bei diesen beiden Ausführungsformen wiederum gleiche Bezugszeichen für gleiche Teile verwendet werden.
Bei den in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsformen handelt es sich ebenfalls um integrierte Kessel, bei denen nicht nur die seitlichen Begrenzungswände 26, 27, sondern auch eine Trennwand 28 bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und eine Trennwand 29 bei der Ausführungsform nach Fig. 4 aus Kessel rohren aufgebaut sind.
Die Trennwand 28 unterteilt den Feuerraum in zwei Teilfeuerräume 30 und 31 mit zwei Rostfeuerungen 32 und 33, die parallel
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nebeneinander liegen und einen gemeinsamen Schiackenaustrag 34 aufweisen. Für die Aufgabe der Brennstoffe ist ein insgesamt mit 35 bezeichneter Aufgabetrichter durch eine Trennwand in zwei Aufgabevorrichtungen 37 und 38 unterteilt. Die aus den Teilfeuerräumen 30 und 31 aufsteigenden Abgase vereinigen sich in dem gemeinsamen Gaszug 39, in welchem ein Überhitzer 40 vorgesehen ist. Im Anschluß an den Überhitzer ist ein Kesselrohrbündel 41 mit einer Untertrommel '42 und einer Obertrommel 43 vorgesehen. In dem nach abwärts gerichteten Abgaszug, der sich an das Kesselbündel 41 anschließt, sind beispielsweise Economizer 44 vorgesehen.
Jeder Rostfeuerung 32, 33 sind voneinander unabhängige Unterwindzuführeinrichtungen zugeordnet, von denen nur die Unterwindzuführeinrichtung für die Rostfeuerung 32 in der Zeichnung erkennbar ist, die wiederum in voneinander unabhängige Unterwindzuführeinrichtungen 32a und 32b unterteilt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der gesamte Kessel durch die Trennwand 29 unterteilt, d.h. es sind nicht nur zwei parallel nebeneinander liegende Teilfeuerräume 30 und 31 gebildet, sondern der gesamte Kessel ist in zwei Teilkessel . 45 und 46 unterteilt. Von dieser Unterteilung ist auch der Überhitzer, das Kesselbündel und die nachgeschalteten und Luftvorwärmer Economizer betroffen. Die jedem Teilkessel und 46 zugeordneten Überhitzer sind mit 47 und 48 und die beiden Kessel rohrbündel mit 49 und 50 bezeichnet. Im Abgaszug sind voneinander getrennte Economizer 51, 51a und Luftvorwärmer 52, 52a angeordnet. Es ist z.B. auch möglich, in dem einen Abgaszug einen Economizer und in dem anderen Abgaszug einen Luftvorwärmer vorzusehen.
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1b
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist der erste Zug des Kessels in drei Teilfeuerräume 53, 54 und 55 aufgeteilt, die parallel nebeneinander liegen, wobei die beiden Trennwände 56 und 57 ebenso wie die Außenwände 58 und 59 als einfache Kesselrohrwände aufgebaut sind. Jedem Teilfeuerraum ist ein Feuerungsrost 60,61 bzw. 62 zugeordnet, die je nach den verwendeten Brennstoffen als Wanderrost, Vorschubrost, Walzenrost oder Rückschubrost ausgebildet sein können. Die Roste können untereinander gleich oder unterschiedlich ausgebildet sein. Unterhalb den jeweiligen Rosten sind voneinander unabhängige Unterwind-Zuführeirichtungen 63, 64 und 65 vorgesehen, die an ihrem unteren Ende jeweils eine Abführleitung 66 für den Rostdurchfall ausweisen.
Bei dieser Ausführungsform vereinigen sich die Abgasströme aus den einzelnen Tei!feuerräumen in einem gemeinsamen Abgaskanal
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind zwei parallel zueinander angeordnete Teilfeuerräume 67 und 68 dargestellt, die Rostfeuerungen 69 bzw. 70 mit entsprechenden Unterwind-Zuführeinrichtungen 71 und 72 aufweisen. Der wesentliche Unterschied gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 5 besteht darin, daß die insgesamt mit 73 bezeichnete Trennwand aus feuerfestem Material, d.h.Mauerwerk aufgebaut ist. Die Außenwände sind als Kessel rohrwände ausgebildet und mit den Bezugszeichen 74 und 75 versehen. Ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Unterwind-Zuführeinrichtungen mit einer Abführleitung 76 versehen, um den Rostdurchfall abführen zu können. Die Trennwand 73 ist an ihrem oberen Ende nach Art eines Giebels ausgebildet, so daß der sich absetzende Staub nach unten rutschen kann. Der gemeinsame Abgaskanal ist mit 89 bezeichnet.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 sind ebenfalls zwei Teilfeuerräume 77 und 78 mit mechanischen Rostfeuerungen 79 und 80 vorgesehen, die durch eine insgesamt mit 81 bezeichnete Trennwand voneinander getrennt sind. Diese Trennwand ist aus zwei unabhängigen Kessel rohrwänden 83 und 84 aufgebaut. Hier sind am oberen Teil für jede Trennwand gesonderte Sammler 85 und 86 vorgesehen, die durch einen Trichter 87 verbunden sind, welcher eine Austragsöffnung 88 für den angesammelten Staub aufweist. Mit 89 ist ein für beide Teilfeuerräume gemeinsamer Gasabzug bezeichnet. Den einzelnen Rostfeuerungen und 80 sind voneinander unabhängige Unterwind-Zuführeinrichtungen 90 und 91 zugeordnet, die trichterförmig ausgebildet sind und an ihren unteren Enden für die Abführung des Rostdurchfalls vorgesehene Leitungen 92 aufweisen. Mit 82 ist eine Stützmauer für die Trennwand 81 bezeichnet. Die Außenwände des integrierten Kessels, die mit 93 und 94 bezeichnet sind, weisen den gleichen Aufbau wie die Kessel rohrwände 83 und 84 der Trennwand 81 auf.
Sekundärluftzuführungseinrichtungen 95 und Tertiärluftzuführungseinrichtungen 96 dienen zur Beeinflussung der Flammenausbildung und der Flammentemperatur.
In Fig. 8 ist der Feuerraum durch einen zusätzlichen Teilfeuerraum 97 ergänzt, in welchem die Verbrennung von Öl oder Gas durch Brenner 98 und 99 erfolgen kann. Bei dieser Ausgestaltung sind die in Fig. 6 verwendeten Bezugszeichen übertragen worden, wobei die i!n Fig. 6 mit dem Bezugszeichen 75 bezeichnete Außenwand abgeändert ist und als Zwischenwand zwischen den Tei1 feuerraum 68 und dem zusätzlich angefügten Teilfeuerraum 97 dient. Diese Zwischenwand ist mit dem Bezugszeichen 75a bezeichnet. Die
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Abgase, die aus dem zusätzlich angeordneten Tei1 feuerraum 97 kommen, ziehen in den gemeinsamen Abgaskanal 89 ab.
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Claims (17)

  1. Patentansprüche
    Dampf- oder Heißwaserkessel mit mechanischer Rostfeuerung dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Feuerraum durch mindestens eine Trennwand (5; 28; 29; 56, 57; 73; 81) in mehrere Teilfeuerräume (1, 2; 30, 31; 53', 54, 55; 67, 68; 77, 78) unterteilt ist und daß in jedem der Teilfeuerräume ein unabhängig vom benachbarten Feuerungsrost betreibbarer Feuerungsrost (3, 4; 32, 33; 60, 61, 62; 69, 70; 79, 80) vorgesehen ist.
  2. 2. Dampf- oder Heißwasserkessel nach Anspruch 1, dadurch kennzeichnet, daß zumindest einige der Teilfeuerräume (30, 31; 53, 54, 55; 67, 68; 77, 78) nebeneinander angeordnet sind.
  3. 3. Dampf- oder Heißwasserkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der Teilfeuerräume (1, 2) gegeneinander angeordnet sind.
  4. 4. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Teilfeuerräumen (1, 2; 30, 31; 53, 54, 55; 67, 68; 77, 78) ein gemeinsamer Gasabzug (18; 39; 89) und gemeinsame Kesselzüge (19; 41) nachgeordnet sind.
  5. 5. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem gemeinsamen Gasabzug· (18; 39) aus Kesselrohren aufgebaute Ablenk- und Leitplatten (25) und/oder Überhitzer (24, 40) für die Mischung der Abgase und Überhitzung des Dampfes vorgesehen sind.
    34U049 I
  6. 6. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Tei1 feuerraum. (30, 31) ein gesonderter Teilkessel (45, 46) nachgeordnet ist und daß die Teilkessel durch die jeweilige, die zugeordneten Teilfeuerräume abgrenzende Trennwand (29) gegeneinander abgegrenzt sind.
  7. 7. Dampf- oder Heißwasserkessel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilkessel (45, 46) mit einem gesonderten Luftvorwärmer (52, 52a) ausgestattet ist.
  8. 8. Dampf- oder Heißwasserkessel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilkessel (45, 46) mit einem gesonderten Economizer (51, 51a) ausgestattet ist.
  9. v 9. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Teilkesseln (45, 46) Luftvorwärmer (52, 52a) und/oder Economizer (51, 51a) vorgesehen sind.
  10. 10. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (73) der Teilfeuerungen (67, 68) ganz oder teilweise aus feuerfestem Material gemauert ist.
  11. 11. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (6, 7; 28; 2.9; 56, 57; 83, 84) als Kesselrohrwand ausgebildet ist.
  12. 12. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    3U4049
    1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (5; 81) aus zwei voneinander unabhängigen Kessel rohrwänden (6, 7; 83, 84) aufgebaut ist.
  13. 13. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in den Teilfeuerräumen (1, 2; 30, 31; 53, 54, 55; 67, 68; 77, 78) gleiche oder unterschiedliche Feuerungsroste (3, 4; 32, 33; 60, 61, 62; 69, 70; 79, 80) vorgesehen sind.
  14. 14. Dampf-oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Feuerungsrosten (3, 4; 32, 33; 60, 61, 62; 69, 70; 79, 80) voneinander unabhängige Unterwindzuführeinrichtungen (10, 11; 32a, 32b; 63, 64, 65; 71, 72; 90, 91) zugeordnet sind.
  15. 15. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilfeuerräume (z. B. 1, 2, 67, 68) voneinander unabhängige Sekundär-(95) und Tertiärluftzuführungseinrichtungen (96) aufweisen.
  16. 16. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    5 oder 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kesselrohre für die Trennwände (z.B. 6) und/oder die Leitplatten (25) als Flossenrohre ausgebildet sind.
  17. 17. Dampf- oder Heißwasserkessel nach einem der Ansprüche
    1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Öl- oderl-Gasfeuerung (Brenner 98, 99) in zumindest einen der Teilfeuerräume oder in zumindest einem zusätzlichen Teilfeuerraum (97) vorgesehen ist.
DE19843444049 1984-12-03 1984-12-03 Dampf- oder heisswasserkessel Withdrawn DE3444049A1 (de)

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