DE3443629A1 - Mit pixelwoertern arbeitender teletext-decodierer - Google Patents
Mit pixelwoertern arbeitender teletext-decodiererInfo
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Description
RCA 80484
Dr.v.B/Schä(30)
Dr.v.B/Schä(30)
RCA Corporation,
New York, N.Y., V.St.v.A.
New York, N.Y., V.St.v.A.
Mit Pixelwörtern arbeitender Teletext-Decodierer
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Decodierer für leletext-
und ähnliche Signale.
und ähnliche Signale.
Teletext und Videotext sind Bezeichnungen für Systeme zum Übertragen
textlicher und graphischer Information, bei denen die Information für die Übertragung digital decodiert wird. Die spezielle
Art der Codierung kann je nachdem verwendeten System oder der verwendeten Norm etwas verschieden sein. Bei einer digitalen
Teletext-Übertragung wird der Digitalcode in ein Fernsehsignal
eingeführt. Bei einer Videotext-Übertragung wird der Digitalcode in einem Signal untergebracht, das über das öffentliche Fernsprechnetz
übertragen wird. In der vorliegenden Beschreibung und den Patentansprüchen soll der Begriff "teletextähnlich" als
Sammelbegriff sowohl für Telext als auch für Videotext gelten.
Bei Teletext wird eine Fernsehabtastzeile zur Rundfunkübertragung
textlicher und graphischer Information verwendet, die in binärer Digitaldarstellung codiert ist. Der Teletext kann während
20
des Vertikai austastintervall es übertragen werden, wenn keine
andere Bildinformation gesendet wird. Die binäre Teletextinformation
enthält Steuerinformation und Bildinformation, die seriell in Datenblöcken organisiert ist. Die Organisation der binären
Information im Rundfunksignal wird durch die von der Sendeanstalt benutzte Norm bestimmt. In der vorliegenden Beschreibung soll
beispielsweise auf das vorgeschlagene NABTS-System (North American
Broadcast Teletext Specification) Bezug genommen werden, wie es in der Veröffentlichung von B.Astle "Teletext Standards
in North America" in der Zeitschrift RCA Engineer Sept./Oct.
1983 beschrieben ist.
Bei der North American Broadcast Telext Specification (NABTS)
wird jede Horizontal- oder Fernsehzeile, die Teletextdaten
enthält, als Datenteile bezeichnet und eine solche Zeile enthält ein Datenpaket. Die Binärdaten im Paket sind in Bytes unterteilt,
wobei jedes Byte aucht binäre Einheiten (Bits) enthält. Die ersten acht Bytes jedes Pakets werden zusammen als Vorsatz
des Pakets oder "Paketkopf" bezeichnet. Drei Bytes des Paketkopfes bezeichnen die Kanalnummer; die Kanäle sind jeweils in Seiten
orientiert. Jede Seite besteht aus einer Anzahl von Paketen.
Nach dem Empfang durch den Fernsehempfänger werden die im Videosignal
enthaltenen digitalen Daten durch einen Teletext-Decodierer verarbeitet. Die digitalen Daten werden aus dem Videosignal
durch einen Datentrenner extrahiert, der einen Strom von Bits an einen Datenprozessor liefert, der gelegentlich als Vorbereitungscode- oder Präfix-Prozessor bezeichnet wird. Dem Datenprozessor
werden vom Benutzer ausgehende Befehle zugeführt, die die wiederzugebende Information spezifizieren. Der Datenprozessor speichert
in einem Pufferspeicher die Daten, die in dem für die Wiedergabe ausgewählten Teletext-Kanal enthalten sind. Die gepufferten
oder gespeicherten Daten werden verarbeitet und einem Wiedergabeprozessor zugeführt, der die Wiedergabesignale liefert. Wenn
als Bi ldwiedergabegerä't oder Display eine Fernsehbildröhre
(Kathodenstrahlröhre) verwendet wird, muß der Wiedergabeprozessor
die Wiedergabesignale periodisch abgeben, damit das Bild auf dem Fernsehschirm erhalten bleibt.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Decodierer für teletextartige Signale, die binäre Daten, welche Steuerinformation
und Information, die durch eine Wiedergabevorrichtung wiederzugeben ist, darstellen, enthalten. Der Decodierer enthält
eine Anordnung zum Gewinnen vorgegebener Daten aus den teletextartigen
Signalen; eine erste Vielzahl von Speicherplätzen, zu der die Gewinnungsanordnung Zugriff hat, um die vorgegebenen
Daten zu speichern sowie eine zweite Vielzahl von Speicherplätzen
und ist gekennzeichnet durch eine Verarbeitungseinrichtung, die Zugriff zu der ersten und der zweiten Mehrzahl von Plätzen
hat, um aus den vorgegebenen Daten Pixelwörter zu gewinnen, die Pixels der für die Wiedergabe vorgesehenen, wiedergebbaren
Information darstellen, und um die Pixel Wörter in der zweiten Mehrzahl von Plätzen zu speichern, und durch einen Wiedergabe-
oder Display-Prozessor, der Zugriff zur zweiten Vielzahl von
Plätzen hat, um .aus den Pixelwörtern Signale zu gewinnen, die die Wiedergabeeinrichtung veranlaßt, die Pixel der wiedergebbaren
Information wiederzugeben.
Gemäß einem anderen erfinderischen Aspekt wird ein Decodierer für teletextähnliche Signale, die Steuerinformation und Bildinformation
zur Wiedergabe durch eine Abbildungseinrichtung enthalten, vorgesehen. Dieser Decodierer enthält einen Datenprozessor,
der aus den telextartigen Signalen binäre Daten erzeugt, eine Anordnung zum Gewinnen von Pixeldatenwörtern aus den binären
Daten und einen zur Wiedergabe der entsprechenden Pixels dienenden Wiedergabe- oder Display-Prozessor, der eine Anordnung zum
Umsetzen der durch ein Pixel wort angenommenen Binärkombination
in einen Farbcode und einen gleichzeitigen Transparenzcode enthält.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung gemäß dem einen Aspekt enthält der Decodierer für die Bildinformation enthaltenden
teletextartigen Signale einen Datenprozessor zum Gewinnen einer digitalen Nachricht aus den teletextartigen Signalen. Die digitale
Nachricht wird in einem Speicher gespeichert. Ein Mikrocomputer liest die gespeicherten Daten, verarbeitet sie und stellt die
verarbeiteten Daten als Pixelwörter in einem Speicher wieder her. Aus dem Speicher werden die Pixel Wörter durch einen Display-Prozessor
gelesen, der Treiber- oder Steuersignale zur Charakterisierung eines wiedergegebenen Pixels erzeugt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines typischen Teletext-Decodierers
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung-,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Aufteilung eines Speichers
für den Codierer gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform eines Wiedergabeoder
Display-Prozessors für den Decodierer gemäß Fig. 1.
Dem Teletext-Decodierer gemäß Fig. 1 wird ein videomoduliertes
Signal am Eingang 20 einer Fernseh-Verarbeitungs-Einrichtung 21 zugeführt. Die Verarbeitungs-Einrichtung 21 enthält die
üblichen Stufen eines Fernsehempfängers wie einen Tuner, einen Zwischenfrequenzverstärker und einen Videodemodulator. Von
der Fernseh-Verarbeitungseinrichtung 21 wird das demodulierte Videosignal einer Datenabtrennstufe ("Datentrenner") 22 zum
Erfassen und Abtrennen der binären Teletext-Daten zugeführt.
Die Datenabtrennstufe 22 erzeugt Horizontal- und Vertikal-Synchro-
nisiersignale auf Signal leitungen H bzw. V, die mit dem zugeführten
Videosignalgemisch synchronisiert sind. Ferner liefert
die Daten-Abtrennstufe 22 einen seriellen Datenstrom und ein wiederhergestelltes Taktsignal auf Leitungen 70 an einen Daten-Prozessor
24, wie einen üblichen Präfix-Prozessor eines Teletext-Decodierers.
Das wiederhergestellte Taktsignal wird zur Synchronisierung des durch den Daten-Prozessor 24 erzeugten Teletextsystemtaktes
verwendet und auf die verschiedenen Stufen im Decodierer verteilt. Dem Daten-Prozessor 24 werden vom Benutzer ausgehen-
IQ de Befehle über einen Mikrocomputer 25 zugeführt. Der Benutzer
wählt durch Betätigung einer Tastatur 26 die wiederzugebende Magazin- und Seitennummer. Die vorn Benutzer erzeugten Daten
werden von der Tastatur über eine Signal leitung dem Mikrocomputer
26 zugeführt, der daraufhin ein 12-Bit-Wort auf Wahl leitungen
κ 47 an den Daten-Prozessor 24 abgibt. Dieses Wort gibt die gemäß
NABTS definierte Adresse des gewünschten Paketes an.
Nach dem Erscheinen eines Horizontal-Synchronisierimpulses
beginnt der Daten-Prozessor nach einem NABTS-Rahmen- oder Bildfeld-
2Q code, in dem von der Daten-Abtrennstufe 22 empfangenen seriellen
Datenstrom zu suchen. Wenn ein gültiger Rahmencode auftritt, beginnt der Daten-Prozessor den seriellen Datenstrom in 8-Bit-Einheiten,
die als Bytes bezeichnet werden, abzupacken. Der Daten-Prozessor 24 verarbeitet die nächsten drei Bytes, um die Paketadresse
zu erhalten. Der Mikroprozessor 25 liefert ein 12-Bit-Wort
über Leitungen 24 an den Daten-Prozessor, um die gewünschte Pakteadresse zu spezifizieren. Wenn Übereinstimmung zwischen
der gewünschten Paketadresse und der Paketadresse der ankommenden Teletextdaten besteht, beginnt der Daten-Prozessor 24 alle
on folgenden, in den NABTS-definierten Datenpaketen enthaltenen
Bytes während Zeitschlitzen, die durch eine Zeitsteuereinheit
29 gesteuert werden, in eine Mehrzahl von Speicherplätzen zu
übertragen, die bei dem Decodierer gemäß Fig. 1 in einem Speicher 28 enthalten sind.
Der Speicher 28 arbeitet im Zeitteil verfahren mit dem Mikrocomputer
25, dem Daten-Prozessor 24 und einem Wiedergabe- oder Display-Prozessor 43 zusammen. Die zeitteilige Mehrfachbenutzung
des Speichers 28 wird durch die Zeitsteuereinheit 29 gesteuert, welche für jeden Zugriff zum gemeinsamen Speicher 28 einen
Zeitschlitz zur Verfügung stellt.
Die Zeitschlitze für den Display-Prozessor 43 werden von der
Zeitsteuereinheit 29 mit einer vorgegebenen Rate oder Wiederholungsfrequenz
geliefert, während die Zeitschlitze für den Daten-Prozessor 29 und den Mikrocomputer 25 gemäß einer Prioritätsordnung
der Zeitsteuereinheit 29 zur Verfügung gestellt werden, die dem Daten-Prozessor 24 eine höhere priorität zuordnet als
dem Mikrocomputer 25. Im Ergebnis hat also der Display-Prozessor für seine Zeitschlitze immer die höchste Priorität, so
daß er in ihnen immer zugreifen kann.
Die Datenwörter werden vom Daten-Prozessor 24 in den Speicher
28 in einem zwei schrittigen Prozeß übertragen, der innerhalb
eines einzigen Zeitschlitzes durchgeführt wird. Über eine Anforderungsleitung
49 wird der Zeitsteuereinheit 29 angezeigt, daß der Daten-Prozessor 24 für einen Zugriff zum Speicher 28 bereit
ist. Im ersten Schritt wird ein Adressenwort von einem Adressenanschluß 30 des Daten-Prozessors 24 auf Leitungen 31 zu einem
Anschluß E eines Schalters 32 übertragen. Die Zeitsteuereinheit
29 liefert Zeitsteuersignale 54 an den Steuerschalter 32, um Schalterleitungen S mit einem Anschluß E zu verbinden, so
daß die Adressenwörter über einen Anschluß G auf eine Sammelleitung 33 übertragen werden. Die Sammelleitung 33 kann sechzehn
Adern oder Leitungen enthalten und einen 16-Bit-Bus bilden.
Von der Sammelleitung 33 wird das Adressenwort auf Leitungen
36 einem Eingangsanschluß 34 eines Ädressenregisters 35 zugeführt.
Das Adressenwort wird im Adressenregister 35 gespeichert und
ein Ausgangsanschluß 37 überträgt das gespeicherte Adressenwort
] an einen Speicheradressenanschluß 38 des Speichers 28, urn den
Platz im Speicher auszuwählen, in den das Teletextwort übertragen
werden soll.
Beim zweiten Schritt wird ein Datenwort von einem Anschluß 39 des Daten-Prozessors 24 über Leitungen 40 zu einem Anschluß
F des Schalters 32 übertragen. Die Zeitsteuereinheit 29 stellt die Schaltleitungen S des Schalters 32 nun für die Übertragung
der Daten auf die gleiche Sammelleitung 33 ein. Die Sammelleitung
33 leitet die Daten zum Speicherdatenanschluß 41. Das Datenwort
wird dann im Speicher 28 in dem Platz gespeichert, der durch die im Adressenregister 35 gespeicherte Adresse adressiert
ist.
Die tatsächliche Datenwortübertragung zwischen dem Mikrocomputer 25 und dem Speicher 28 erfolgt ebenfalls durch einen zweischrittigen
Prozeß. Durch eine Anforderungsleitung 58 wird der Zeitsteuereinheit 39 angezeigt, daß der Mikrocomputer 25 bereit ist,
einen Zugriff zum gemeinsamen Speicher durchzuführen. Im ersten Schritt wird ein Adressenwort vom Adressenanschluß 45 des Mikrocomputers
25 über Leitungen 46 einem Anschluß A des Schalters 32 zugeführt. Von der Sammelleitung 33 wird dann das Adressenwort
über Leitungen 36 dem Eingangsanschluß 34 des Adressenregisters
35 zugeführt und das Adressenwort wird im Adressenregister 25 gespeichert. Im zweiten Schritt bewirkt der Mikrocomputer
25 eine Übertragung entweder in den aus dem Speicher 28. Wenn eine Übertragung in den Speicher erfolgen soll, wird ein Datenwort
auf Leitungen 47 von einem Datenanschluß 48 des Mikrocomputers
25 zu einem Anschluß B des Schalters 32 übertragen. Wenn andererseits eine Übertragung aus dem Speicher 28 zum Mikrocomputer
25 durchzuführen ist, wird ein Datenwort unter Steuerung durch die Zeitsteuereinheit 29 vom Speicherdatenanschluß 41 zur Sammelleitung
33 und von dieser zum Anschluß B des Schalters 32 übertragen. Vom Anschluß B des Schalters 32 wird das Datenwort über
Leitungen 47 zum Datenanschluß 48 des Mikrocomputers übertragen.
] Die Arbeitsweise der Zeitsteuereinheit 29 und des Speichers
28 ist in einer gleichzeitig eingereichten Anmeldung mit der Priorität 29. 11. 1983, US.556353 desselben Erfinders genauer
erläutert.
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Der Daten-Prozessor 24 speichert die aufeinanderfolgenden Datenwörter
in aufeinanderfolgenden Speicheradressen. Er bildet dadurch
einen Datenprozessor-Puffer bzw. -Pufferspeicher 201, wie in
Fig. 2 für die Organisation des Speichers 28 der Fig. 1 schematisch
dargestellt ist. Dieser Datenpufferspeicher wird vom Mikrocomputer
25 für die weitere Verarbeitung gelesen oder abgefragt. Durch das Lesen von Leitungen 27 kann der Mikrocomputer 25 feststellen,
wie viele Datenwörter durch den Daten-Prozessor 24· zum Speicher 28 übertragen worden sind, um zu ermitteln, wann der Puffer
201 voll und die Datenübertragung fertig ist. Der Mikrocomputer
25 liest den Datenprozessor-Puffer 201, der sich im Speicher 28 befindet, und überträgt seinen Inhalt in eine andere Gruppe
von Plätzen, nämlich einen Seitenspeicher-Puffer 202 (Fig. 2) im Speicher 28 der Fig. 1.
Der Seitenspeicher-Puffer 202 dient zur Speicherung der Teletextdaten
entsprechend denjenigen Seiten, die der Benutzer am wahrscheinlichsten wählen wird. Es ist beispielsweise wahrscheinlich,
daß der Benutzer die jeweils vorhergehende Seite sehen möchte.
Durch ihre Speicherung im Puffer 202 kann der Decodierer einen Wunsch des Benutzers nach der vorhergehenden Seite schnell
erfüllen, da die vorhergehende Seite zum Zeitpunkt der betreffenden Anforderung des Benutzers bereits im Puffer 202 gespeichert
ist.
Nach dem Übertragen des Teletextdaten des Datenprozessor-Puffers 201 in den Seitenspeicher-Puffer 202 verarbeitet der Mikrocomputer
25 die Information des Seitenspeicher-Puffers 202 und speichert das Ergebnis in einer Mehrzahl von Speicherplätzen; bei dem
Decodierer der Fig. 1 ist diese Mehrzahl von Speicherplätzen
Eine gegebene Kombination von Bits eines Pixelwortes entspricht einer gegebenen Wiedergabe-Information für ein durch das Pixelwort
definiertes Pixel. Der Display-Prozessor 43 liest die Wiedergabe-Bitkarte
203 sequentiell.
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Der Teletext-Decodierer gemäß Fig. 1 hat einen sechzehn Bits
breiten Speicher 28. Da also unter einer Speicheradresse mehr als 1 Pixelwort gespeichert werden kann, liefert jeder Speicherzugriff
in vorteilhafter Weise dem Display-Prozessor 43 mehrere Pixelwörter für eine sequentielle Verarbeitung.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für den Display-Prozessor
43 des in Fig. 1 dargestellten Teletext-Decodierers. Einheiten,
die in den beiden Figuren gleich bezeichnet sind, arbeiten entsprechend oder stellen entsprechende Größen dar. Bei dem
Display-Prozessor 43 gemäß Fig. 3 wird ein Adressenwort zum Holen oder Lesen eines Pixelwortes aus dem Speicher 28 der
Fig. 1 an einem Adressenanschluß 83 durch eine Steuerstufe 520 des Display-Prozessors 43 unter Steuerung durch Zeitsignale
56 auf Leitungen 56A geliefert.
Die sequentielle Verarbeitung der Mehrzahl von Pixelwörtern, die vom Speicher 28 in einer vorgegebenen Zugriffsoperation
erhalten wurden, erfolgt bei Fig. 3 mit Hilfe von Schieberegistern
510. Die Schieberegister 510 zerlegen unter Steuerung von
Taktsignalen 56 auf Taktleitungen 56B die jeweiligen, über einen Anschluß 81 erhaltenen 16-Bit-Datenwörter in vier 4-Bit-Pixelwörter.
Die vier Pixelwörter werden jeweils sequentiell über eine gemeinsame Sammelleitung 500 einer Tabellen-Nachschlaganordnung
501 zum Adressieren zugeführt.
Die Tabellen-Nachschlaganordnung 501 kann durch eine 16x10
Registeranordnung verwirklicht werden, d.h. eine Registeranordnung,
die 16 Register mit einer Breite von jeweils 10 Bits enthalten,
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in einer Wiedergabe-Bitkarte 203 enthalten, die in der schematischen
Darstellung der Fig. 2 des Speichers 28 der Fig. 1 dargestellt ist. Ein Platz in der Wiedergabe-Bitkarte 203 enthält
Wiedergabe-Information, die in einem einfachen kondensierten Format organisiert ist, welches eine einfachere Konstruktion
des Wiedergabe-Prozessors 43 ermöglicht. Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, daß man den Mikrocomputer 25 veranlaßt oder
benutzt, die Tel etextdatenworter zu verarbeiten. Die Daten vereinfachten Formats in der Wiedergabe-Bitkarte 303 werden
vom Display-Prozessor abgefragt.
Die Übertragung eines Datenworts vom Speicher 28 in den Display-Prozessor
43 ist ähnlich wie die Übertragung zum Mikrocomputer
25 vom Speicher 28. In diesem Falle wird, wie in Fig. 1 dargestellt ist, ein Adressenwort von einem Adressenanschluß 23 des Display-Prozessors
43 geliefert und das Datenwort wird einem Datenanschluß
81 zugeführt. Das Adressenwort wird dem Anschluß C des Schalters 32 zugeführt und das Datenwort kommt von einem Anschluß D.
Die Zeitsteuereinheit 29 liefert Zeitsteuersignale zur Steuerung des Betriebes des Display-Prozessors 43. Die Datenübertragung
erfolgt ähnlich wie' der zweistufige Prozeß für die Übertragung eines Datenworts vom Speicher 28 zum Mikrocomputer 25.
Der Display-Prozessor 43 liest den Speicher 28 und liefert
ein analoges Rot-Signal, ein analoges Grün-Signal und ein analoges
Blau-Signal für die Wiedergabeeinrichtung 49 der Fig. 1 wie anhand von Fig. 3 noch näher erläutert werden wird. Die Wiedergabeeinrichtung
49 kann beispielsweise eine Fernsehbildröhre enthalten.
Jede wiedergegebene Abtastzeile ist in Bildelemente, sogenannte
Pixels, unterteilt. Die Bildinformation jedes Pixels wird durch
den Mikrocomputer 25 in der Wiedergabe-Bildkarte 203 der Fig.
2 des Speichers 28 beispielsweise als 4-Bit-Pixelwort gespeichert.
1 "
von denen das Nte Register in Fig. 3 dargestellt ist.
Ein vorgegebenes 4-Bit-Pixelwort definiert eine bestimmte von
16 Binärkombinationen und adressiert daher das entsprechende Register der Anordnung 501. Die 10 Bits jedes Registers bilden
ein Wiedergabe- oder Display-Wort, das aufgeteilt ist in drei Gruppen von jeweils 3 Bits breiten Farbcodes R, G, B und einen
gleichzeitigen 1-Bit-Transparenzcode TR. Die Werte der Farbcode bestimmen die Intensität der entsprechenden Farbe.
Die Gruppe R des Displaywortes wird auf eine Sammelleitung
511 gekoppelt, um einen Digital-Analog-Umsetzer 503 anzusteuern,
der ein analoges Rot-Signal auf einer Leitung 504 liefert. In entsprechender Weise werden auf einer Leitung 505 ein analoges
Grün-Signal und auf einer Leitung 506 ein analoges Blau-Signal erhalten, in dem die Gruppen G und B auf Sammelleitungen 512
bzw. 513 gekoppelt und dann entsprechenden Digital-Analog-Umsetzern
zugeführt werden. Die drei Analogsignale werden über eine R-, eine G- und eine B-Schiene einem Anschluß "Teletext" eines
Schalters 50 in Fig. 1 .zugeführt.
Der Schalter 50 koppelt das analoge Rot-, Grün- und Blau-Signal auf ein Sichtgerät oder eine Anzeigeeinrichtung 49, um dort
eine Bildröhre zu steuern. Welche Signalquelle, Teletext - Video oder normales Video (FS), die Wiedergabeeinrichtung 49 speist,
wird durch die Einstellung des Schalters 50 bestimmt. Die Stellung des Schalters 50 wird durch den Transparenzcode TR über die
Leitung 51 gesteuert.
Wenn der Code TR einen ersten Logikzustand hat, koppelt der Schalter 50 einen Anschluß TV an die Wiedergabeeinrichtung
49, so daß die analoge Rot-, Grün- und Bl au-Information von
einer konventionellen Leuchtdichte-Farbart-Schaltung 52 zur
Wiedergabeeinrichtung 49 übertragen wird. Wenn der Code TR
den anderen Logikzustand hat, verbindet der Schalter 50 den Anschluß TELETEXT mit der Wiedergabeeinrichtung 49.
Die Anordnung, bei der jedes der 16 Display-Wörter in der Anordnung
501 der Fig. 3 sowohl einen Farbcode als auch einen gleichzeitigen Transparenzcode enthält, ist besonders vorteilhaft. Beispielsweise
ermöglicht es diese Anordnung der Leitung 51 die Teletext- oder Nicht-Teletext-Information auf einfache Weise von Pixel
zu Pixel zu steuern. Dies kann z.B. für Überschriften von Vorteil sein.
Bei der oben beschriebenen beispielhaften Ausführungsform der
Erfindung verarbeitet ein Mikroprozessor 25 die gepufferten Teletext-Datenwörter, die vom Daten-Prozessor 24 erhalten worden
sind, um eine Pixel wortkarte für die Verwendung durch den Display-Prozessor
43 zu schaffen. Die Pixel wortkarte enthält Pixel-Datenwörter.
Jedes Pixelwort . definiert die Wiedergabe-Information eines Bildelementes oder Pixels. Das Pixel wort kann ein Wiedergabewort
wählen, welches ein Pixel charakterisiert. Die mögliche
Anzahl der Display-Wörter, die durch ein Pixelwort gewählt werden können ist gleich dem maximalen Binärwert des Pixelwortes.
Der Display-Prozessor 43 liest die Pixel-Datenwörter von der Pixel wortkarte sequentiell ab und versorgt die Wiedergabeeinrichtung
oder das Sichtgerät mit Signalen, die die Pixel kennzeichnen. Diese Anordnung, bei der der Wiedergabe-Prozessor 43 lmit
einer Pixelwortkarte versehen ist, macht die Verwendung eines Zeichengenerators überflüssig und die Konstruktion der Wiedergabeeinrichtung
einfach.
Da der Mikrocomputer 25 im Effekt ein Allzweck-Mikrocomputer
ist, kann er auch Aufgaben erfüllen, die mit der Teletext-Signal decodierung
nicht in Verbindung stehen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben kann der Mikrocomputer 25 einen Zwischen- oder Konzept spei -
cherbereich 204 im Speicher 28 enthalten, wie in Fig. 2 dargestellt
ist. Der Mikrocomputer 25 kann zusätzlich Signale verarbeiten,
die er von der Tastatur erhält.
Bei der vorliegenden Ausführungsform enthält das Display-Wort einen Farbcode und einen getrennten Transparenzcode. Der Transparenzcode
kann dazu verwendet werden, die Signalquelle zu wählen, die mit den Rot-, den Grün- und den Blau-Treiberschaltungen
der Kathodenstrahlröhre gekoppelt wird. Wenn der Transparentcode einen vorgegebenen Wert hat, ist der Display-Prozessor 43,
der einen dem Diplay-Wort zugeordneten Farbcode liefert, die Informationsquelle. Wenn der Transparenzcode einen zweiten
Wert hat, liefert eine andere Quelle als die Teletext-SignalquelIe
die Pixel information. Diese andere Quelle kann eine Quelle
sein, die ein Bild-Videosignal in denjenigen Zeiten sendet, in denen kein Teletext-Videosignal gesendet wird.
Ein Vorteil eines mit dem Farbcode koexistenten Transparenzcodes besteht darin, daß die Schaltungsanordnung zum Umsetzen
des vereinfachten Pixelwortes in ein Wiedergabewort verhältnismäßig
einfach ist. Eine Folgeschaltungsanordnung kann mit einer Anordnung
von Registern aufgebaut sein, die durch ein Pixelwort adressiert werden. Ein durch ein Pixelwort gewähltes Register enthält
einen Farbcode und einen koexistenten Transparenzcode.
Ein weiterer Vorteil der Verwendung eines Display-Wortes, das
einen mit dem Farbcode koexistenten Transparenzcode im gleichen
Display-Wort enthält, besteht darin, daß dem Benutzer die Möglichkeit gegeben werden kann, den Transparenzcode zu übersteuern.
In diesem Falle bestimmt der Farbcode des Display-Wortes die
Eigenschaften des Pixels.
- Leerseite
Claims (7)
- Mit Pixelwörtern arbeitender Teletext-DecodiererPatentansprüche/'!/Decodierer für teletextartige Signale, welche binäre Datenenthalten, die Steuerinformation und darstellbare Information für die Darstellung durch eine Anzeigevorrichtung darstellen, miteiner Anordnung (22, 24, 26) zum Gewinnen vorgegebener Daten aus den teletextartigen Signalen,einer ersten Mehrzahl von Speicherplätzen (201), zu denen die Gewinnungsanordnung (22, 24, 26) Zugriff hat, um die vorgegebenen Daten zu speichern, und
einer zweiten Mehrzahl von Speicherplätzen (203), gekennzeichnet durch eine Prozessoranordnung (25), die Zugriff zu der ersten und der zweiten Mehrzahl von Speicherplätzen (201, 203) hat um aus den vorgegebenen Daten Pixelwörter zu gewinnen, die Pixels der darstellbaren Information wie sie dargestellt werden soll, darstellen und zumSpeichern der Pixelwörter in der zweiten Mehrzahl von Plätzen (203) undeinem Wiedergabeprozessor (43), der Zugriff zur zweiten Mehrzahl von Plätzen (203) hat, um aus den Pixelwörtern Signale zu gewinnen, die die Wiedergabeeinrichtung veranlaßt, die Pixel der wiedergebbaren Information wiederzugeben. - 2. Decodierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Wiedergabeprozessor (43)eine Vorrichtung (501) zum Umsetzen jedes Pixelwortes in ein Wiedergabe- oder Displaywort enthält, welches sowohl einen Code, der ein Pixel darstellt, als auch einen coexistenten Transparenz- oder Durchschaltcode (51) enthält. 15
- 3. Decodierer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Umsetzungsanordnung (501) eine Anordnung von Registern enthält, die die jeweiligen Display-Wörter speichert und durch die Pixelworter adressierbar ist.
- 4. Decodierer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Pixelcode jeweils die Farbe des betreffenden Pixels darstellen.
- 5. Decodierer nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß er außerdem eine Schaltvorrichtung (50) enthält, die einen Ausgang zum Anschluß der Wiedergabeeinrichtung aufweist und durch den Transparenz-Code steuerbar ist, so daß sie den Ausgang wahlweise mit dem Displayprozessor (43) oder einer anderen Signalquelle als dem Decodierer koppelt.
- 6. Decodierer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin gekennnzeichnet durch eine Zeitsteueranordnung (29) zur Definition einerFolge von Zeitschlitzen, und einen Multiplexer (32), der durch die Zeitsteuereinrichtung (29) gesteuert ist und die Gewinnungsanordnung (22, 24, 26), die Prozessoranordnung (25) und den Wiedergabeprozessor (43) während der Zeitschlitze mit der ersten und der zweiten Mehrzahl von Speicherplätzen koppelt.
- 7. Decodierer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die erste und die zweite Mehrzahl von Speicherplätzen Speicherplätze eines gemeinsamen Speichers (28) sind und daß die Zeitsteuereinrichtung (29) sowie der Multiplexer (32) während eines vorgegebenen Zeitschlitzes entweder der Gewinnungsanordnung oder der Prozessoranordnung oder dem Displayprozessor alternativ einen Zugriff gemäß einer vorgegebenen Prioritätsreihenfolge ermöglicht.
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