DE3443378A1 - Anordnung zum palettenwechsel bei gabelstaplern - Google Patents
Anordnung zum palettenwechsel bei gabelstaplernInfo
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Description
-ΓΛΠ NjA-NW \ll1 I
H'Koi'iÄs'i'Aii Μ'Αίη;Γ';ι ^s-
· V.m M-IOh ■ HfXXl Mum hen 80 ■ Ίι-lcfon O (»4<(00731-34 · Tc-Ii-x 5216)116 h.iRi· d ■ lcli-Kr.inim li.i^cyfi.ilcn! I1-IrLiV (V"" '<8.'-i.'l ·\ιι1··'ΐι.ι· ι ι Hi
Brieianschnft Poitiach 8(.03?4 K(KKl MunJu-n 8t>
u.Z.: Pat 516/1-84M wiHH^O/O München, den
2a. November 1984 Dr.G/2/bw
Tsubakimoto Chain Co.
17-88, Tsurumi 4-chome, Tsurumi-ku,
Osaka-Shi, Osaka-fu,
Japan
ANORDNUNG ZUM PALETTENWECHSEL BEI GAPELSTAPLERN
1) Land: Japan
Datum: 28. November 198 3
Az.: 182078/1983
2) Land: Japan
Datum: 28. November 198 3
Az.: 182079/1983
η κ, t; \i_,t μλ.\ι\λ
PAU M AVWAlVi
<■■ MmKc HlH ■ B(XX)München 80-Ielofon O089"900731-34 · lelex 5216136 hage d · telegramm. hagoypatent ■ leletax 0Ö9·982421 Automal K CIIl Ct
Briefanschrift. Postfach 860329 · 8000 München 86
Tsubakinoto Chain Co. u.Z.: Pat 516/1-84M
München, den
28. November 1984 Dr.G/2/bw
Anordnung zum Palettenwechsel bei Gapelstaplern
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Palettenwechsel bei Gabelstaplern mit einem Paar vertikal zueinander
versetzter Stapelgabeln, bei der der Austausch einer beladenen Palette oder einer unbeladenen Palette
(Leerpalette) mit einer Leerpalette bzw. einer beladenen Palette erfolgen soll, wobei somit eine beladene Palette,
die von der oberen Stapelgabel getragen wird, oder eine unbeladene Palette, die von der unteren Stapelgabel getragen
wird, abgeladen und von der anderen Stapelgabel dann entsprechend eine Leerpalette bzw. eine beladene
Palette aufgenommen wird.
Bislang wurde für den Fall, daß eine von einem z.B. ferngesteuerten
Gabelstapler getragene beladene oder unbeladene Palette in eine unbeladene bzw. beladene Palette
ausgewechselt werden sollte, die beladene bzw. unbeladene, von den Stapelgabeln getragene Palette auf einem Ablageplatz
durch eine Folge von einzelnen Schritten abgestellt, die in Verbindung mit der Darstellung aus Fig. 1
besonders leicht erkennbar sind: dort wird die beladene
oder unbeladene Palette 3, die von den Gabeln 2 eines ferngesteuerten Gabelstaplers 1 getragen wird, auf einem
Ablagestand 4 abgestellt. Dabei wird zuerst der Gabelstapler rückwärts (d.h. bei der Darstellung in Fig. 1: aufwärts)
bewegt, anschließend die Gabel 2 abgesenkt und dann der Gabelstapler 1 vorwärts (d.h. bei der Darstellung
in Fig. 1: nach unten) bewegt. Hiernach wird der Gabelstapler 1 seitlich nach links und dann wieder rückwärts
(d.h. bei der Darstellung in Fig. 1: nach oben) verfahren. Als nächster Schritt wird die Gabel 2 angehoben,
so daß sie eine beladene oder unbeladene Palette 5, die aufgenommen werden soll, erfaßt. Dies bedeutet,
daß der Gabelstapler zweimal vorwärts und rückwärts sowie zweimal seitwärts verfahren werden muß. Die Folge hiervon
ist, daß der Zeitzyklus zum Auswechseln einer Palette sehr lange ist und ein Bedarf für Stapelplätze sowohl
zum Stapeln der beladenen, wie der unbeladenen Paletten besteht. Hinzukommt, daß im Falle des Einsatzes von
ferngesteuerten Gabelstaplern auch eine Einrichtung erforderlich ist, um eine seitliche Eewegung des Gabelstaplers
auszulösen und zu ermöglichen. Insgesamt ergibt sich, daß herkömmliche Anordnungen zum Palettenwechsel
bei Gabelstaplern wirtschaftliche Nachteile im Hinblick auf den erforderlichen Arbeitsplatzbedarf und die nötige
Ausrüstung aufweisen.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Anordnung zum Palettenwechsel
bei Gabelstaplern zu finden, bei der die oben aufgezeigten Nachteile vermieden und ein rascheres Ausführen
des Palettenwechsels ohne seitliches Verfahren des Gabelstaplers ermöglicht wird. Erfindungsgemäß wird hierfür
eine Anordnung zum Palettenwechsel bei Gabelstaplern vorgeschlagen, bei der die Gabelstapler mit einem Paar
vertikal zueinander versetzter Stapelgabeln versehen sind, die gleichzeitig angehoben oder abgesenkt werden,
wobei eine beladene Palette, die von der oberen Stapel-
gabel getragen wird, abgeladen und von der unteren Stapelgabel eine Leerpalette aufgenommen werden kann, wobei
ein Palettenstützglied, das unter der Wirkung einer Feder so vorgespannt ist, daß es sich in eine Paletten-Aufnahmeposition
aus einer zurückgezogenen Stellung außerhalb des Ecwegungsbereiches einer von einer Gabel aufgenommenen
Palette bewegt, ferner ein Hebel, der in einer Lage oberhalb des Palettenstützgliedes angebracht ist, wobei die
Höhendifferenz kleiner als der Vertikalabstand zwischen den beiden Gabelpaaren ist, und der dazu eingerichtet ist,
in die Bewegungsbahn der Paletten ein- und aus dieser auszuschwenken, sowie unbewegliche Halteteile vorgesehen sind,
die an beiden Seiten der Bewegungsbahn der von den Gabeln getragenen Palette angeordnet sind und an deren jedem
ein Palettenstützglied und ein Hebel verschwenkbar befestigt sind, und wobei auch ein Verbindungsglied vorgesehen
ist, das längliche Öffnungen aufweist, in die der Hebel und das Palettenstützglied eingreifen, und das vertikal
verschiebbar an jedem Halteteil angebracht ist, wobei es angehoben wird, wenn der Hebel mit einer Leerpalette
in Berührkontakt kommt und anschließend in eine nach oben geneigte Lage gekippt wird, so daß das Palettenstützglied
in seine zurückgezogene Stellung überführt wird, während das Verbindungsglied gegen das Palettenstützglied
andrückt und hierdurch in seiner angehobenen Stellung verbleibt, und wobei dann, wenn der Hebel von
einer beladenen Palette nach unten verschwenkt wird, das Palettenstützglied in seine Palettenaufnahmeposition
zurückführbar ist.
Erfindungsgemäß wird aber auch für den Fall, daß eine
Palettenwechselvorrichtung vorgesehen sein soll, mit welcher eine von einem Gabelstapler transportierte unbeladene
Palette durch eine beladene Palette ausgewechselt werden soll, eine Anordnung zum Palettenwechsel bei Gabelstaplern
vorgeschlagen, bei der die Gabelstapler wie-
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derum mit einem Paar vertikal zueinander versetzter Gabeln
versehen sind, wobei von der unteren Gabel eine Leerpalette abgeladen werden soll, während eine beladene Palette
von der oberen Cabel aufgenommen werden soll, und wobei erfindungsgemäß an jedem der an beiden Seiten der Bewegungsbahn
einer von einer Stapelgabel getragenen Palette angeordneten unbeweglichen Halteteile ein Palettenstützglied
verschwenkbar derart befestigt ist, daß es in einer zurückgezogenen Stellung außerhalb der Bewegungsbahn in
Richtung auf eine Verdrehung in eine Palettenaufnahmeposition vorgespannt ist.
Durch die Erfindung wird eine Anordnung vorgeschlagen, welche die weiter oben aufgezeigten Nachteile bekannter
Anordnungen vermeidet und die es ermöglicht, eine beladene Palette durch eine Leerpalette oder eine Leerpalette durch
eine beladene Palette auszuwechseln und dabei nur eine Vorwärts- und eine Rückwärtsbewegung des Gabelstaplers
sowie vertikale Bewegungen seiner Gabeln einzusetzen.
Ein seitliches Verfahren des Gabelstaplers ist nicht mehr nötig, weshalb auch die entsprechenden Einrichtungen für
ein seitliches Verfahren des Gabelstaplers bzw. entsprechende Steuerungseinrichtungen (bei Fernsteuerung) und
auch der damit verbundene Platzbedarf beim Arbeiten entfallen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielshalber noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung (in Draufsicht)
zur Erklärung eines herkömmlichen Verfahrens zum Auswechseln von Paletten;
die Fig. 2 bis 5 stellen ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung für den
Fall dar, daß eine beladene Palette, die
von einem Gabelstapler getragen wird, durch
eine Leerpalette ausgewechselt werden soll, wobei
b Fig. 2 eine, schematische Seitenansicht,
Fig. 3 eine seitl iche Detaildarstellung (vergrößert)
zur Illustration der Aufnahme einer Leerpalette zeigt,
Fig. 4 eine seitliche Detaildarstellung (vergrößert) zur Illustration des Auswechseln einer Leerpalette
durch eine beladene Palette und Fig. 5 eine Vorderansicht eines Verbindungsgliedes
zeigt.
Die Fig. 7 und 8 stellen den Fig. 3, 4 und 5 ähnliche Darstellungen
einer zweiten Ausführungsform zu der in den Fig. 3 bis 5 qezeigten
Anordnung dar;
die Fig. S, 10 und 11 stellen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung
dar, das für den Fall vorgesehen ist, bei dem eine Leerpalette, die von einem Gabelstapler
getragen wird, durch eine beladene Palette ersetzt werden soll, wobei Fig. 9 eine schematische Seitendarstellung hiervon
zeigt; die
Fig.10 und 11 zeigen seitliche Teilansichten (vergrößert) zur Darstellung des Auswechselns
einer Leerpalette mit einer be-
ladenen Palette dar.
Bei der Darstellung in den Figuren, bei der zunächst auf die nach Fig. 2 Bezug genommen wird, ist ein Paar von
vertikal voneinander entfernten Gabeln 7 und 8 gezeigt, die so eingerichtet und ausgelegt sind, daß sie gemein-
sam angehoben oder abgesenkt werden können und die auf
der Rückseite eines Gabelstaplers 6 befestigt·sind. Die
obere Gabel 7 trägt eine beladene Palette 9. Eine Paletten-Auswechseleinrichtung,
die in Fig. 2 ganz allgemein mit dem Bezugszeichen 10 versehen ist, ist in einer Position
vorgesehen, in der eine beladene Palette entladen werden kann und weist vier stationäre Säulen 12 mit
quadratischem oder rechteckigem Querschnitt auf, um die rechten und linken Seiten einer Palette in der Fichtung
abzustützen, in welche eine Gabel in eine entladene Palette 11 eingeführt wird.
Wie am besten in den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, ist ein Hebel 13 drehbar über einen Bolzen 14 an dem oberen Abschnitt
jeder Säule 12 so angebracht, daß er in einer vertikalen Ebene über Anlaqekontakt durch eine entladene
Palette verschwenkt werden kann, wenn diese angehoben wird. Ein Palettenstützglied 15 ist ebenfalls
verschwenkbar mit einem Stift 16 an der Säule 12 befestigt und vom Hebel 13 vertikal in einem geeigneten
Abstand entfernt angeordnet. Das Stützglied 15 weist eine horizontale obere Oberfläche 19 auf, welche die entladene
Palette 11 abstützt, wenn das Stützglied 15 gegen einen Anschlag 18 unter der Einwirkung einer Feder 17
angedrückt wird, und ferner weist das Stützglied 15 auch eine untere geneigte Fläche 20 auf. Wenn das Stützglied
15 im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird derart, daß die untere geneigte Fläche 20 in eine vertikale Position
kommt und gehalten wird, dann befindet sich diese geneigte Fläche 20 in einer Lage, die nur wenig von der innenliegenden
Oberfläche 21 der betreffenden Säule 12 entfernt ist (vgl. Fig. 4).
Ein Verbindungsglied 22 in Form einer Platte ist vertikai
verschieblich gelagert und geführt in unmittelbarer Nähe von sowie längs der inneren Oberfläche 21 der Säule
12; der Hebel 13 erstreckt sich durch einen oberen läna-
lichen Schlitz 23 des Verbindungsgliedes 22, während das Stützglied 15 sich durch einen unteren länglichen Schlitz
24 des Verbindungsgliedes 22 hindurch erstreckt. Das Verbindungsglied 22 befindet sich mit dem Hebel 13 so
in Eingriff, daß es von dem Hebel 13 getragen wird. Dabei wird der Hebel 13 mit der Kraft einer Feder o.a.
beaufschlagt, wobei diese Feder o.a. so ausgebildet und aufgebaut ist, daß der Hebel 13 um etwa 30° relativ zur
Horizontalen nach unten geneigt verläuft, wenn er mit IQ dem Verbindungsglied 22 in Anschlag gebracht ist. Wie im
folgenden noch näher zu beschreiben sein wird, wird das Verbindungsglied 22 dann, wenn die entladene Palette 11
so angehoben wird, daß sie den Hebel 13 nach oben drückt, ebenfalls gleichzeitig so angehoben, daß die urtere Kante
25 des unteren, vertikalen, länglichen Schlitzes 24 in Anlage mit dem Palettenstützglied 15 gelangt, wodurch dann
das Stützglied 15 im Gegenuhrzeigersinn gegen die Kraft
der Feder 17 verdreht wird. Sobald die untere geneigte
Fläche 20 des Palettenstützgliedes 15 in ihre vertikale Lage gebracht ist, kommt der untere Abschnitt 26 des
Verbindungsgliedes 22 außer Eingriff mit der unteren schrägen Fläche 20, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist,
so daß der untere Abschnitt 26 und die untere geneigte Fläche 20 unter der Einwirkung der Kraft der Feder 17 gegeneinandergepreßt
werden und hierdurch eine Reibkraft
erzeugt wird. Als Folge hiervon verbleibt das Verbindungsglied 22, noch nachdem die entladene Palette 11 von dem
Hebel 13 abgehoben ist, in der angehobenen Position und der Hebel 13 verbleibt in dem oberen vertikalen längli-3Q
chen Schlitz 23 der Verbindungsplatte 22 in einer mittleren Lage.
Wenn die beladene Palette 9, die von dem Gabelstapler 6 getragen wird, durch eine unbeladene Palette 11 ersetzt
gc werden soll, wird die unbeladene Palette 11 zuerst auf
den Palettenstützgliedern 15 der Paletten-Auswechseleinrichtung 10 abgestellt und dann der Gabelstapler 6 rückwärts
so bewegt, daß die untere Gabel 8 in die unbeladene
Palette 11 eingeführt wird. In diesem Fall befindet sich die beladene Palette 9 oberhalb des Hebels 13. Hiernach
werden die beiden Gabeln 7 und 8 so angehoben, daß die unbeladene Palette 11 in Anlage mit den Hebeln 13 kommt und
diese dazu bringt, daß sie sich nach oben anstellen, während die Verbindungsglieder 22 ihre jeweiligen Palettenstützglieder
15 zu einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn bzw. nach oben veranlassen. Wenn die unteren geneigten
Flächen 20 der Palettenstützglieder 15 in ihre vertikale Lage gebracht und in Berührung mit den unteren Abschnitten
26 der Verbindungsglieder 22 gebracht sind, wird die Anhebebewegung der Gabeln 7 und 8 abgestoppt. Danach werden
die Gabeln 7 und 8 abgesenkt, so daß die unbeladene -Palette 11 unter die Palettenstützglieder 15 abgesenkt
wird, wodurch die beladene Palette 9 in Anlage mit den Hebeln 13 gelangt und diese veranlaßt, sich nach unten
zu neigen bzw. im Uhrzeigersinn zu verdrehen. Gleichzeitig werden die Verbindungsglieder 22 abgesenkt, so daß ihre
unteren !.Abschnitte 26 von den unteren geneigten Flächen
20 der Stützglieder 15 abgefahren werden. Als Ergebnis hiervon werden die Stützglieder 15 abgesenkt und gelangen
in Anlage zu den Anschlägen 18 und die oberen horizontalen Oberflächen 19 der Palettenstützglieder 15 tragen
die beladene Palette 9. Hiernach wird der Gabelstapler 6 so vorwärtsbewegt, daß die beladene Palette 9 von der
Gabel 7 abgenommen wird und auf der Paletten-Auswechseleinrichtung 10 verbleibt, während die unbeladene Palette
11 durch die Gabel S aufgenommen und aus der Paletten-Auswechseleinrichtung
10 herausbewegt wird.
Die Darstellungen in den Fig. 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfonding. Ein Leerpaletten-Stützglied
15a ist horizontal verschieblich gelagert und wird von einem Führungsblock 27 geführt, der wiederum an
einer Säule 12 befestigt ist. Eine Verbindungsstange 29 ist mittels eines Stiftes 28 an der Säule 12 in einer
Lage oberhalb des Stützgliedes 15a verschwenkbar angeordnet
und weist eine längliche Öffnung (Schlitz) 30 auf,
die im unteren Endabschnitt der Verbindungsstange 29 ausgebildet ist und in die, in ihr gleitend verschwenkbar,
ein Stift 31 eingreift, der von dem Stützglied 15a vorsteht.
Eine Schraubenfeder 32 (oder eine andere geeignete Feder, etwa eine Schneckenfeder) ist außen um das Stützglied
15a zwischen dem Führungsblock 27 und der Verbindungsstange 29 so angebracht, daß die Verbindungsstange
29 in Normallage gegen den (in Fig. 6 rechts gezeichneten) Führungsblock 27 angedrückt und entsprechend das Stützglied
15a im Normalzustand in eine Stellung zur Abstützung einer Leerpalette gedrückt wird.
Ein L-förmiger Hebel 13a ist an der Stelle seines Verdrehzapfens
14 abgeknickt und mit einem horizontalen Bügel 33 versehen, der am unteren Ende des L-förmigen
Hebels 13a angebracht ist und in Berührkontakt mit dem oberen Ende der Verbindungsstange 29 steht. Eine Zwischenplatte
34 iöt vertikal verschieblich zwischen der inneren Oberfläche 21 der Säule 12 und dem rechten Führungsblock
27 zwischengeschaltet (vgl. Fig. 6). Wie am besten in Fig. 8 gezeigt, weist die Zwischenplatte 24
eine längliche-Öffnung 35 auf, in die das Stützglied 15a
eingreift. Die untere Kante der länglichen Öffnung 35 der Zwischenplatte 34 befindet sich in ihrer Normallage
unter der Einwirkung einer Feder 36 in Anlage mit dem Stützglied 15a. Unter diesen Bedingungen befindet sich
das obere Ende dex Zwischenplatte 34 mit der unteren Oberfläche des Hebels 13a in Berührung, so daß der L-förmige
Hebel 13a. (d,.h. der längere Hebelabschnitt des
Hebels 13a) in horizontaler Lage gehalten wird (vgl. Fig. 6) .
Wie im Falle des ersten Ausführungsbeispiels, das weiter oben geschildert wurde, wird dann, wenn die Gabel 8 angehoben
wird, so daß eine Leerpalette 11 angehoben wird und mit dem Hebel 13a in Berührung kommt, dieser Hebel
nach oben in eine geneigte Positionvverschwenkt (vgl.
Fig. 7). Der horizontale Bügel 33 des L-förmigen Hebels
13a bewirkt dann, daß die Verbindungsstange 29 im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird, wodurch das Stützglied 15a gegen die Wirkung der Feder 32 zurückgezogen wird. Wenn
das vordere Ende des Stützgliedes 15a aus der länglichen Öffnung 35 der Zwischenplatte 34 herausgezogen wird, wird
die Zwischenplatte 34 unter Einwirkung einer Feder 36 nach oben gedrückt, so daß der untere Abschnitt 37 der Zwischenplatte
34 mit dem vorderen Ende des Stützgliedes
15a in Berührungskontakt kommt, wodurch das Stützglied
15a in seiner Lage stationär gehalten wird. Wenn die
Gabeln 7 und 8 abgesenkt werden, so daß die Loerpalette 11 unter die Lage des Stützgliedes 15a gesenkt wird,
drückt die beladene Palette 9 den Febel 13a nach unten, so daß die Stützplatte 34 ebenfalls nach unten bewegt
wird. Wenn der untere Abschnitt 37 der Zwischenplatte
34 von dem vorderen Ende des Stützgliedes 15a weg bewegt ist, ist der horizontale Bügel 33 angehoben und außer
Kontakt mit der Führungsstange 29. Als Ergebnis hiervon wird das Stützglied 15a unter Einwirkung der Kraft der
Feder 32 nach vorne gedrückt und bildet eine Abstützung für die beladene Palette 9, die abgesenkt wird, aus. In Übereinstimmung mit der geschilderten Ausführungsform,
wirken somit die Verbindungsstange 29 und die Zwischenplatte 34 so gegenseitig zusammen, daß sie die Funktion des Verbindungsgliedes 22 aus dem erstgenannten Ausführungsbeispiel· erfüllen.
15a in seiner Lage stationär gehalten wird. Wenn die
Gabeln 7 und 8 abgesenkt werden, so daß die Loerpalette 11 unter die Lage des Stützgliedes 15a gesenkt wird,
drückt die beladene Palette 9 den Febel 13a nach unten, so daß die Stützplatte 34 ebenfalls nach unten bewegt
wird. Wenn der untere Abschnitt 37 der Zwischenplatte
34 von dem vorderen Ende des Stützgliedes 15a weg bewegt ist, ist der horizontale Bügel 33 angehoben und außer
Kontakt mit der Führungsstange 29. Als Ergebnis hiervon wird das Stützglied 15a unter Einwirkung der Kraft der
Feder 32 nach vorne gedrückt und bildet eine Abstützung für die beladene Palette 9, die abgesenkt wird, aus. In Übereinstimmung mit der geschilderten Ausführungsform,
wirken somit die Verbindungsstange 29 und die Zwischenplatte 34 so gegenseitig zusammen, daß sie die Funktion des Verbindungsgliedes 22 aus dem erstgenannten Ausführungsbeispiel· erfüllen.
Im nachfolgenden soll noch ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Erfindung beschrieben werden. Zunächst sei , *
auf die Fig. 9 Bezug genommen, in der ein Gabelstapler
6 gezeigt ist, der ein Paar vertikal voneinander entfernt angeordneter Gabeln 7 und 8 aufweist, die/gemeinsam angehoben oder abgesenkt werden können. Die euere
Gabel 7 trägt die beladene Palette 9. -Eine Pal'etton-Auswechseleinrichtung 10' dieser Ausführungsform ist an
einer Stelle angeordnet, an der die beladene Palette abgeladen wird, und sie weist vier feste, stationäre Säulen
6 gezeigt ist, der ein Paar vertikal voneinander entfernt angeordneter Gabeln 7 und 8 aufweist, die/gemeinsam angehoben oder abgesenkt werden können. Die euere
Gabel 7 trägt die beladene Palette 9. -Eine Pal'etton-Auswechseleinrichtung 10' dieser Ausführungsform ist an
einer Stelle angeordnet, an der die beladene Palette abgeladen wird, und sie weist vier feste, stationäre Säulen
12' zur Aufnahme der rechten und linken Seiten einer
Palette in Richtung der Einführung der Gabel in die Palette auf.
Palette in Richtung der Einführung der Gabel in die Palette auf.
Wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt ist, ist ein Stützglied 15 vorgesehen, das die beladene Palette 9 aufnimmt; dieses
Stützglied ist mittels eines Stiftes 16' am oberen Abschnitt jeder Säule 12' derart gelagert, daß das Stützglied
15' in einer vertikalen Ebene verschwenkt werden kann. Das Stützglied 15' wird in seiner Normalstellung
gegen einen Anschlag 18' unter Wirkung der Kraft einer Feder 17' angedrückt» Unter diesen Bedingungen wird die
beladene Palette 9 auf der horizontalen Ebene 19' des Stützgldedes 1,5' aufgenommen. Wenn der Gabelstapler 6,
dessen untere Gabel 8 eine Leerpalette 11* trägt, rückwärts,
wie durch einen Pfeil in Fig. 9 dargestellt, so bpwegt wird, daß die obere Gabel 7 in die beladene Pa-,lette
9 eingeführt wird und wenn hiernach die Gabeln 7 und 8 angehoben werden, dann wird die beladene Palette
9 auf die obere Gabel des Gabelstaplers 6 aufgeladen.
Dabei kommt die Leerpalette 11' mit der unteren geneigten
Oberfläche 20' des Stützgliedes 15* in Berührkontakt, so
daß das Stützglied /15' im Gegenuhrzeigersinn bzw. nach
oben verschwenkt wird (vgl. Fig.10). Wenn die Leerpalette 11 die vorderen bzw. Frontenden der Stützglieder 15
passiert hat, werden diese im Uhrzeigersinn bzw. nach unten verschwenkt und kommen mit den Anschlägen 18' in
Anlagekontakt. Hiernach werden die Gabeln 7 und 8 wieder abgesenkt, so daß die Leerpalette 11' auf die Stützglieder 15' aufgelegt wird (vgl. Fig. 11). Wenn der Gabelstapler 6 nun vorwärtsbewegt wird, verbleibt die Leerpalette 11' auf der Paletten-Auswechseleinrichtung 10', während die beladene Palette 9 von dem Gabelstapler 6
mitgenommen wird.
Anlagekontakt. Hiernach werden die Gabeln 7 und 8 wieder abgesenkt, so daß die Leerpalette 11' auf die Stützglieder 15' aufgelegt wird (vgl. Fig. 11). Wenn der Gabelstapler 6 nun vorwärtsbewegt wird, verbleibt die Leerpalette 11' auf der Paletten-Auswechseleinrichtung 10', während die beladene Palette 9 von dem Gabelstapler 6
mitgenommen wird.
-1*- 3Λ43378
Wie vorstehend beschrieben, reicht es nach der Lehre der Erfindung aus, wenn der Gabelstapler -nur vorwärts oder
rückwärts bewegt wird, während dabei eine unbeladene Palette, die von dem Gabelstapler angebracht wurde, durch
eine beladene Palette ersetzt wird, die auf der Palettenauswechseleinrichtung
gestapelt war. Auf diese Weise können Einrichtungen zu einer seitlichen Bewegung entfallen
und der für eine seitliche Bewegung erforderliche Platzbedarf entfällt. Dies ist insbesondere dann von
großem Vorteil, wenn ein von einer Fernbedienung aus gesteuerter Gabelstapler eingesetzt wird, um den automatischen Palettenwechsel auszuführen, so daß die erfindungsgemäße
Lösung ganz besonders bemerkenswert und vorteilhaft zum Erzielen einer Arbeitsersparnis in einem
Betrieb oder bei der vollen Automation eines Betriebes ist.
· j
Claims (2)
1. Anordnung zum Palettenwechsel bei Gabelstaplern mit
einem Paar vertikal zueinander versetzter Stapelgabeln, die gleichzeitig angehoben oder abgesenkt werden, wobei
eine beladene Palette, die von der oberen Stapelgabel getragen wird, abgeladen und von der unteren Stapelgabel
eine Leerpalette aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Bewegungsbereiches
der von den Gabeln (7; 8) getragenen Paletten (9, 11) unbewegliche Halteteile (12) angeordnet
sind, an deren jedem ein Palettenstützglied (15; 15a), das unter Wirkung einer Feder (17; 32) in Richtung auf
ein Einschwenken in eine Paletten-Aufnahmeposition aus einer zurückgezogenen Stellung außerhalb des Bewegungsbereiches der Paletten heraus vorspannbar ist, und ein
oberhalb des Palettenstützgliedes (15; 15a) um einen Abstand kleiner als der Vertikalabstand zwischen den Gabel
paaren (7, 8) des Gapelstaplers angeordneter, in den Bewegungsbereich der Paletten ein- und ausführbarer Hebel
(13; 13a) verschwenkbar befestigt sind und ein Verbindungsglied (22; 29) mit einer oder mehreren länglichen
Öffnung (en) (23, 24; 35), in die der Hebel (13; 13a) bzw
das Palettenstützglied (15; 15a) eingreifen, vertikal
verschiebbar angeordnet ist, und daß das Verbindungsglied (22; 29), wenn der Hebel (13; 13a) durch Kontakt mit einer
Leerpalette (11) nach oben verschwenkt wird, anhebbar
und dadurch das Palettenstützglied (15; 15a) in seine zurückgezogene Stellung überführbar ist, wobei
das Verbindungsglied (22; 29) infolge seines Druckkontaktes mit dem Palettenstützglied (15; 15a) in seiner angehobenen
Lage haltbar ist, während bei einem Verschwenken ]0 des angehobenen Hebels (13; 13a) nach unten durch eine
beladene Palette (9) das Palettenstützglied (15; 15a) wieder in seine Paletten-Aufnahmeposition rückführbar
ist.
2. Anordnung zum Palettenwechsel bei Gabelstaplern mit einem Paar vertikal zueinander versetzter Stapelgabeln,
wobei eine unbeladene Palette, die von der unteren Stapelgabel getragen wird, abgeladen und von der oberen
Stapelgabel eine beladene Palette aufgenommen wird,
2(j dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Bewegungsbereiches
der von einer Gabel (7) getragenen Palette (11') unbewegliche Halteteile (12') angeordnet sind,
an deren jedem ein Palettenstützglied (151), das in Richtung
auf ein Einschwenken in eine Paletten-Aufnahmeposition aus einer zurückgezogenen Stellung außerhalb des
Eewegungsbereiches der Palette (11') vorgespannt ist, verschwenkbar befestigt ist.
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