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DE3443292A1 - Hallenkran - Google Patents

Hallenkran

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Publication number
DE3443292A1
DE3443292A1 DE19843443292 DE3443292A DE3443292A1 DE 3443292 A1 DE3443292 A1 DE 3443292A1 DE 19843443292 DE19843443292 DE 19843443292 DE 3443292 A DE3443292 A DE 3443292A DE 3443292 A1 DE3443292 A1 DE 3443292A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crane
pallet
luffing
hall
crane system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843443292
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FERTIGBAUTECHNIK MBH GES
Original Assignee
FERTIGBAUTECHNIK MBH GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FERTIGBAUTECHNIK MBH GES filed Critical FERTIGBAUTECHNIK MBH GES
Priority to DE19843443292 priority Critical patent/DE3443292A1/de
Publication of DE3443292A1 publication Critical patent/DE3443292A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B17/00Details of, or accessories for, apparatus for shaping the material; Auxiliary measures taken in connection with such shaping
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/04Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with jibs the effective length of which is variable in operation, e.g. longitudinally displaceable, extensible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/06Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with jibs mounted for jibbing or luffing movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Hallenkrananlage für
  • Fertigungsstätten von Betonfertigteilen auf Paletten zum Manipulieren von Rahmen oder Rahmengliedern von Palettenseitenschalungen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Die Fertigung von meistens bewehrten Boden-,Wand-und Deckenplatten, welche als Stahlbetonfertigteile im Großtafelbau Verwendung finden, erfolgt insbesondere unter klimatisch ungünstigen Bedingungen in Hallen und im allgemeinen in Serienfertigung auf einer sogenannten Fließbandanlage. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Fließbandanlagen mit horizontalem Kreislauf der Paletten. Hierbei bewegen sich die auf Schienen laufenden Paletten auf der Decke eines Tunnels im Takt der Fertigung hintereinander bis zu einer Hebebühne, welche die Paletten einzeln aufnimmt und auf das Niveau der Tunnelsohle absenkt, auf der sich die Paletten wiederum hintereinander in Gegenrichtung zurückbewegen. Am Ende der Tunnelsohle bzw. des Palettenschienenstranges befindet sich eine weitere Hebebühne, welche die Paletten wiederum einzeln auf das Niveau der Tunneldecke zurückverbringt.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere Fertigungsanlagen, bei denen die letztgenannte Hebebühne als Kippbühne ausgebildet ist, welche die Paletten aus ihrer horizontalen Lage um eine Kante des Betonelementes verschwenkt, sobald das Niveau der Tunneldecke erreicht ist; die abgekippte Palette ermöglicht das Anhängen des Betonfertigteils an einen Hallenkran.
  • Eine solche Kippbühne wird vorzugsweise mit Paletten zusammen verwendet, deren Schalrahmen ein der Kante des Betonfertigteiles, um das die Kippbühne schwenkt, zugeordnetesSchalrahmenglied aufweist, das nach dem Kippen der Bühne als Drehlager für das Paletten fertigteil ausgebildet ist, so daß bei der Bewegung des Betonfertigteiles in die Senkrechte mit Hilfe des Hakens des Hallenlaufkranes die Unterstützung des Betonfertigteiles nicht verlorengeht. Dieses Schalrahmenglied verbleibt in der Regel ständig an der Palette. Solche Paletten sind häufig auch mit senkrecht zu diesem Schalrahmenglied verlaufenden, weiteren Schalrahmengliedern versehen, welche eine.
  • hydraulische Abzugsvorrichtung aufweisen und ebenfalls ständig an der Palette verbleiben. Dagegen muß das vierte Schalrahmenglied, welches parallel zu dem an der Palette verschwenkbaren Schalrahmenglied verläuft, abnehmbar sein. Das ergibt sich vor allem daraus, daß durch Abnehmen dieses Schalrahmengliedes erst die Anschlüsse für das Lastaufnahmemittel des Hallen laufkranes freiwerden, welcher das Betonfertigteil von der Palette in der beschriebenen Weise übernimmt und meistens unmittelbar in ein Lager abtransportiert.
  • Solche, als Schalformen dienende Paletten können in modernen Fertigungsstätten mehrfach belegt werden.
  • Darunter ist zu verstehen, daß auf einer Palette mehrere Betonfertigteile gleichzeitig nebeneinander gefertigt werden. Das erreicht man mit einer entsprechend vermehrten Anzahl von querverlaufenden Rahmengliedern, die im Gegensatz zu den äußeren hydraulisch abziehbaren Rahmengliedern abnehmbar sind. Insbesondere bei der Fertigung von Wänden müssen in dem Betonfertigteil häufig Aussparungen z.B. als Tür-und Fensteröffnungen angebracht werden. Dazu dienen in der Regel Schalrahmen mit biegesteif verbundenen Rahmengliedern, welche aber verstellbar und häufig zusammenhängend ausgebildet sind. Auch diese Rahmen müssen beim Entschalen von der Palette abgenommen werden.
  • In einer Fertigungsstätte der beschriebenen Art müssen deswegen an der Station, an der entschalt bzw. geschalt wird, häufig eine Mehrzahl von Schalrahmen bzw.
  • Schalrahmengliedern abgenommen, bereitgehalten und gegebenenfalls auf die Paletten auch wieder aufgelegt werden. Befindet sich die Fertigungsstätte in einer Halle, so ergibt sich in aller Regel ein zu einer Hallenwand paralleler Verlauf der Palettengleise, wobei aus räumlichen Gründen zwischen den Palettengleisen und einer Hallenwand meistens nur wenig Platz zur Verfügung steht, aber häufig im Bereich der Entschalungsstation, in der auch die Schalung zusammengebaut wird, die abnehmbaren Schalrahmenglieder bereitgehalten.werden müssen, welche von den Paletten vorher abgenommen wurden. Diese Hallen sind im allgemeinen mit ihrer Grundfläche eng an den Flächenbedarf einer oder mehrerer parallel angeordneter Palettenumläufe angepaßt. Ihre Höhe ist ebenso wie die Hallengrundfläche schon aus Kostengründen auf das unbedingt notwendige Maß eingeschränkt, das sich in der Regel aus der Höhe der Kranbahn für den Hallenlaufkran ergibt, mit der die Fertigteile abgenommen und wegtransportiert werden. Die Hallenfundamente und die Stabilität der Hallenwand sind aus den gleichen Gründen so leicht bzw. so gering wie möglich ausgeführt und vertragen daher auch nur geringe zusätzliche Beanspruchungen.
  • Die weitere Entwicklung dieser dem fortgeschrittensten Stand der Serienfertigung von wandgroßen Betonfertigteilen entsprechenden Fertigungsanlagen muß sich der Betontechnologie anpassen. Aus unterschiedlichen Gründen, vor allem aber aus bauphysikalischen Erwägungen, welche die Wärme und die Schalldämmung mit Hilfe der Betonfertigteile in den späteren Gebäuden betreffen, ergeben sich vergrößerte Wandstärken, welche in Beton, meistens in sogenanntem Leichtbeton ausgeführt werden müssen. Das führt zwangsläufig zu schwereren, weil höheren Schalrahmen, die entweder nicht mehr von Hand manipuliert werden können oder deren Handhabung zu anstrengend oder zu gefährlich ist. Plant man hierfür den Einsatz des Hallenlaufkranes, so verlängert sich zwangsläufig die Taktzeit um den Zeitraum, den der Hallenkran für das Ablegen bzw.
  • den Transport der Schalrahmenteile benötigt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hallenkrananlage für Fertigungsstätten von Betonfertigteilen auf Paletten zum:mnipulierent von Rahmen oder Rahmengliedern von Palettenschalungen zu schaffen, welche einfach aufgebaut ist und das Manipulieren auch bei Mehrfachbelegung der Paletten erleichtert und sich für niedrige Hallen mit geringen Freiflächen neben den Paletten eignet.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des Anspruches 1. Zweckmäßige Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand ihrer Unteransprüche.
  • Die Erfindung sieht einen oder mehrere und dann miteinander zusammenwirkende Säulenkräne vor, wobei sich zwei Säulenkräne als zweckmäßig und ausreichend erwiesen haben. Diese Säulenkräne. sind auf einem in der Schal- bzw. Entschalungsstation parallel zu den Seitenschalungen und deswegen im wesentlichen parallel zu dem Palettengleis bzw. seiner Fortsetzung auf einer Hebe-Kippbühne in Fertigungsstätten der eingangs beschriebenen Art verfahrbar. Diese Verfahrbarkeit beschränkt sich jedoch auf die zum Ausrichten der Krananlage mit der betreffenden Palette nötige Wegstrecke, welche sich gegebenenfalls auf die zum Ablegen und Aufnehmen der Rahmenglieder bzw. Rahmen der Palettenseitenschalungen bzw. Abschalungen von Aussparungen erweitern kann.
  • Die Ausrichtung der Krananlage mit der betreffenden Palette bringt die Arretierungsarme in ihre Ausgangsstellung, aus der sie mit der Palette zum Formschluß gebracht werden können. Dadurch werden alle Bewegungen der Palette oder der Krananlage während des Ablaufes der verschiedenen Manipulationen verhindert, die mit der Krananlage ausgeführt werden.
  • Die Wippausleger müssen die Entfernung von der Palette bis zur jeweiligen Kransäule überbrücken, welche einerseits wegen der erheblichen Querabmessungen der Paletten und andererseits wegen der zwischen der Palette bzw. der Kippbühne und den Säulen notwendigen Abstandes relativ groß ist und eine entsprechende Länge der Wippausleger voraussetzt. Da erfindungsgemäß aber jeder Wippausleger mit einem längsverstellbaren Endausleger zusammenwirkt, kann er wesentlich kürzer als die erforderliche Kraglänge und nur so lang ausgeführt werden, daß er in senkrecht aufgerichteter Stellung nicht mit der Halle kollidiert, wobei der Endausleger eingefahren ist. Die am Endausleger fahrende Laufkatze benötigt kein Windwerk. Daher ist ihr Lastaufnahmemittel durch bloßes Verfahren längs des Endauslegers in die richtige Ausgangsstellung für den Eingriff der Klemm- und Stütz einrichtung mit dem betreffenden Schalrahmen oder Rahmenglied zu bringen. Diese Klemm- und Stützeinrichtung verbindet das betreffende Schalrahmenglied mit der Laufkatze, so daß der Wippausleger das Schalrahmenglied mit der erforderlichen Genauigkeit aufnehmen und wieder absetzen kann.
  • Andererseits ist das Lastaufnahmemittel der Laufkatze mindestens um die Höhe der Palettenschalung vertikal beweglich. Dadurch wird es möglich, ohne das Wippwerk das von der Klemm- und Stütz einrichtung erfaßte Schalrahmenglied parallel zu sich selbst anzuheben und bei der Bewegung des Endauslegers über andere Schalrahmenglieder hinwegzubringen. Das ist z.B.
  • erforderlich, wenn man quer zu einem Schalrahmenglied bzw. zur Palette verlaufende Schalrahmenglieder abnehmen muß, oder wenn entschalte Schalrahmen für Aussparungen ausgehoben und über das fertige Betonelement hinweg aus dem Bereich der Kippbühne heraus bewegt werden.
  • Die Hallenkrananlage gemäß der Erfindung hat bei den eingangs erläuterten Fertigungsstätten mit Hebekippbühne den Vorteil, daß die mit der auf die Höhe des aufgerichteten Betonfertigteiles abgestimmten Höhe der Halle an der Kippbühne auskommt, weil die Länge des aufgerichteten Wippauslegers hierauf abgestimmt werden kann. Sie hat weiter den Vorteil, daß sie die Schalungs- und Entschalungsarheiten weitgehend mechanisiert. Gesteuert werden muß bei einer solchen Hallenkrananlage nämlich nur die Vor-und Zurückbewegung der Kransäule auf der Kranbahn.
  • sowie des Endauslegers und der Laufkatze, die Auf-und Abbewegung des Auslegers und die notwendigen Verstellungen der Arretierungs- und Klemmeinrichtung.
  • Da diese Steuervorgänge im wesentlichen nacheinander ablaufen, lassen sie sich leicht koordinieren und durchführen. Eine solche Steuerungseinrichtung kann außerdem leicht die Hallenkrananlage gemäß der Erz in dung mit der Kippbühne verriegeln, so daß die Kippbühne nur betätigt werden kann, wenn die Arretierungsarme die Wippausleger eingefahren bzw. aufgeschwenkt und damit aus dem Kippbühnenbereich heraus verbracht sind.
  • Es ist zweckmäßig, die erfindungsgemäße Krananlage so auszubilden, daß gleichzeitig an mehreren Rahmen bzw. Rahmengliedern einer Mehrfachbelegung der Palette gearbeitet werden kann. Das ermöglichen die Merkmale des Anspruches 2. Mit dieser und der im Anspruch 1 wiedergegebenen Krananlage kann ohne Säulendruck-bzw. Schwenkwerk gearbeitet werden. Sollte der Arbeitsablauf dies erfordern, so können mit den Teleskopauslegern ein oder mehrere Schalrahmen bzw.
  • Schalrahmenglieder abgezogen, in den Klemmeinrichtungen gehalten und mit dem Wippausleger in Senkrechtstellung und damit außerhalb des Kippbereiches einer Hebekippbühne verbracht werden, ohne daß die betreffenden Schalrahmen bzw. Schalrahmenglieder in der Zwischenzeit neben der Kippbühne abgelegt zu werden brauchen und ohne daß der Kippvorgang der Bühne beeinträchtigt wird.
  • Mit den Merkmalen des Anspruches 3 ist es möglich, die erforderliche Höhe für das Ausheben von Schalrahmengliedern zu gewinnen, ohne eine Schwenkbewegung des Wippauslegers ausführen zu müssen, welche sich auf das betreffende Schalrahmenglied übertragen und zu Beschädigungen des diesem zugeordneten Randes des Betonfertigteiles führen könnte. Eine solche Bewegung läßt sich leicht in der Säule selbst bewirken und ausführen, z.B. mit Hilfe eines Hubwerkes.
  • Mit den Merkmalen des Anspruches 4 läßt sich die aus den angegebenen Gründen große Kraglänge des Wippauslegers in der Arbeitsstellung des Hallenkranes so weit verkürzen, daß sie sich in den allgemein niedrigen Hallen unterbringen läßt. Da die kürzeste Länge des Wippauslegers mit seiner Senk recht stellung identisch ist, wird dadurch auch die Fläche zwischen der Hebekippbühne und der Kransäule, die meistens unmittelbar neben der Hallenwand angeordnet ist, freigemacht und steht für geeignete Zwecke, z.B.
  • auch zur Ablage von zeitweise nicht benötigten Schalrahmengliedern bzw. Schalrahmen zur Verfügung.
  • Bei Verwirklichung der Merkmale des Anspruches 5 kommt man mit einem vergleichsweise leichten Fundament für die Kranbahn aus. An sich ergibt sich nämlich aus der beschriebenen großen Kraglänge des Wippauslegers in der Horizontalstellung und dem beträchtlichen Gewicht der Schalrahmen bzw. Schalrahmenglieder an der Kransäule ein erhebliches Kippmoment, das nur über entsprechend schwere Fundamente ausgeglichen werden könnte. Durch die Mittelschiene wird das dem Kippmoment des Wippauslegers entgegenwirkende Lastmoment um die Hälfte der Gleisbreite reduziert, was die gewünschte Einsparung am Fundament erreichbar macht.
  • Vorzugsweise bei dieser letztgenannten Ausführungsart der Erfindung bildet man die Mittelschiene mit den Merkmalen des Anspruches 6 weiter, weil dadurch eine zusätzliche Unterstützung der Kransäule geschaffen wird, welche die Oberflanschläufer-Tragrollen entlastet, mit denen das Gleis befahren werden muß.
  • Mit den Merkmalen des Anspruches 7 ergibt sich eine vorteilhaft einfache Ausbildung der Konsolen, welche an den mit der Hallenkrananlage gemäß der Erfindung zu manipulierenden Schalrahmen bzw. Schalrahmengliedern angebracht werden müssen. Hierbei kann es sich um einfache Platten handeln, welche senkrecht von einer Seite eines Schalrahmengliedes bzw. eines Schalrahmens vorstehen und zwischen die Schwinge und die mit ihr zusammenwirkende Platte der Stützeinrichtung passen.
  • Die Genauigkeit, mit der eine solche Klemm- und Stützeinrichtung beim Eingriff in eine Konsole eines Schalrahmens bzw. Schalrahmengliedes eingreift, läßt sich mit den Merkmalen des Anspruches 8 noch wesentlich vergrößern, wodurch trotz der wenigen Freiheitsgrade der erfindungsgemäßen Hallenkrananlage ein genaues Erfassen und Ausrichten der Schalrahmen bzw. Schalrahmenglieder auf der Palette erreichbar ist.
  • Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteil le der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen Fig. 1 in Seitenansicht und schematisch eine Hallenkrananlage gemäß der Erfindung im Zusammenwirken mit einem Schalrahmenglied einer Palette unter Weglassung der Kippbühne und aller für das Verständnis der Erfindung sonst nicht erforderlichen Einzelheiten, Fig. 2 eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 und Fig. 3 in vergrößerter Darstellung den unteren Teil der abgebrochen wiedergegebenen Kransäule'und des Wippauslegers.
  • Auf dem Boden 1 einer Halle, deren Hallenwand sich unmittelbar an den linken Rand der Zeichnung anschliept, ist die allgemein mit 2 bezeichnete Krananlage gemäß der Erfindung fest installiert. Die Krananlage dient ausschließlich zum Manipulieren von Schalrahmen bzw.
  • Schalrahmengliedern 3, welche als Seitenschalungen auf einer Palette 4 befestigt werden. Die Palette 4 hat ein Schienenfahrgestell, das ebenso wie die Kippbühne nicht dargestellt ist, in der die Krananlage 2 aufgebaut ist. Es ist außerdem darauf hinzuweisen, daß die Halle einen üblichen Laufkran aufweist, welcher dazu dient, das von einer Palette 4 entschalte und abgebrochen bei 5 wiedergegebene Betonfertigteil zu übernehmen, sobald das Schalrahmenglied 3 abgezogen worden ist.
  • Die Hallenkrananlage 2 weist gemäß dem Ausführungsbeispiel einen Säulenkran 6 auf. Die Kransäule 7 ist auf einem aus vier Oberflanschläufer-Tragrollen 8 bestehenden Kranwagen 9 gelagert und nicht drehbar. Die Kranbahn besteht dementsprechend aus zwei parallelen I-Profilen 10, 11, die zusammen das Fahrgleis für den Kranwagen 9 bilden. An der Kransäule 7 ist mit Hilfe eines Horizontalgelenkes 12 ein Wippausleger 14 gelagert. Der Wippausleger ist in einer aufgerichteten und einer horizontalen Stellung wiedergegeben, die mit Hilfe eines von einem Schubkolbengetriebe 15 gebildeten Wippwerkes erreicht wird. Das Schubkolbengetriebe ist mit seinem hydraulischen Zylinder 16 am oberen Ende der Kransäule 7 mit einem Horizontalgelenk 17 befestigt und wirkt über einen Winkelhebel 18 mit seiner Kolbenstange 19 auf einen. Grundausleger 20.. Der Winkelhebel 18 ist mit dem beweglichen Teil 21 des Horizontalgelenkes 12 fest verbunden.
  • Der Grund ausleger 20 wird von einem I-Träger gebildet, dessen Unterflansch 22 die Fahrbahn- für je ein Oberflanschläufer-Rollenpaar 23, 24 und für je ein Unterflanchläufer-Rollenpaar 25, 26 bildet. Das aus den Rollenpaaren 23 bis 26 bestehende Laufwerk sitzt am Ende eines Endauslegers 27, der seinerseits von einem I-Träger gebildet wird. Dieser Träger dient seinerseits zur Verlagerung einer Geradführung 28 für eine Laufkatze 29, welche das aus einer Klemmeinrichtung 30 und einer Stütze 31 bestehende tastaufnahmemittel 32 aufweist. Die Klemmeinrichtung besteht aus einem Winkelhebel 33, dessen freies Ende 34 eine Distanzscheibe 35 und einen Dorn 36 aufweist. Der andere Arm dient an seinem freien Ende zur Unterbringung eines Horizontalgelenkes 37, mit dem die Kolbenstange 38 eines Schubkolbengetriebes angelenkt ist, deren hydraulischer Zylinder 39 über ein weiteres Horizontalgelenk 40 an eine Konsole 41 der Laufkatze 29 angelenkt ist. Das Drehlager 42 des Winkelhebels 33, welcher eine Schwinge bildet, ist auf einer Konsole 43 ausgebildet, welche an der Unterseite der Laufkatze 29 befestigt ist.
  • An der Säule 7, d.h. in deren unterem Bereich 44 ist ein Justierarm 45 befestigt.
  • Der Justierarm 45 (Fig. 1) wird mit dem allgemein mit 9 bezeichneten Kranfahrwerk zusammen mit der Säule 7 verfahren. Er weist einen teleskopierbaren Endausleger 46 auf, welcher mit einem Schubkolbengetriebe 47 hydraulisch angetrieben ist. Der Zylinder 48 des Schubkolbengetriebes 47 ist im Bereich einer senkrechten Stütze 49 an ein Horizont'algelenk 50 des Justierarms 45 angelenkt, während die Kolben stange 51 des Schubkolbengetriebes 47 an eine Konsole 52 des Endauslegers 46 angelenkt ist, der mit einer weiteren Stütze 53 für den Hallenboden 1 Versehen ist. Ein an der Stirnseite 54 angeordneter Zapfen 55 kann in eine entsprechende Aussparung 56 am seitlichen Rahmenglied 57 der Palette 4 eingreifen, sobald der Justierarm 45 mit dem Fahrwerk 9 entsprechend ausgerichtet worden ist.
  • Mit Hilfe der Rollen 23 bis 2S kann der Endausleger 27 in der horizontalen Stellung des Wippauslegers 14 längs des Grundauslegers verfahren und in seine in der Horizontalen wiedergegebene Extremstellung verbracht werden. An der Geradführung 28 fährt dann die Laufkatze 29 in die Endstellung, in der die Schwinge 30 mit dem Dorn in die Aussparung 59 einer Konsole 60 eingreift, welche an der Außenseite 61 des Schalrahmens 3 befestigt ist. Mit Hilfe der Scheibe 35 wird die Platte 60 auf die Stütze 31 gepreßt und dadurch mit dem Endausleger 27 formschlüssig.
  • Die Kransäule 7 kann zur Ausführung einer Vertikalbewegung des in der Horizontale befindlichen Wippauslegers 14 mehrteilig und hydraulisch verlänger-und verkürzbar ausgebildet sein. Das ist in den Figuren nicht wiedergegeben. Eine weitere Möglichkeit zur Ausführung vertikaler Bewegungen besteht in der Ausnutzung des Hubes der Kippbühne, die ebenfalls nicht wiedergegeben ist.
  • Wie sich aus der Fig . 3 schließlich ergibt, ist zwischen den Schienen 10, 11 des Fahrgleises eine Mittelschiene 62 verlegt, welche auf einem 1-Träger 63 befestigt ist, der seinerseits im Hallenboden 1 verankert wird. Auf der Schiene 62 läuft eine mit zwei Spurkränzen 64, 65 versehene Stützrolle 66, deren Lager zwischen zwei parallelen Wangen 67, 68 des Kranfahrwerkes 9 angeordnet ist. An den Enden der Wangen sind Unterflanschläuferrollen 68,69 gelagert,die die Unterseite des Oberflansches des I-Trägers 63 als Laufbahn benutzen.
  • Im Betrieb wird die Palette 4 mit Hilfe der Hebe-Kippbühne auf das Niveau der Halle angehoben. Zum Abnehmen des Stahlbetonfertigteiles 5 muß zunächst das Schalrahmenglied 3 abgenommen werden. Zu diesem Zweck wird die Kransäule 7 mit Hilfe des Kranfahrwerkes 9 verfahren. Das geschieht mit einem elektrischen Getriebemotor 70, welcher an einer Seite 71 der Säule 7 angebracht ist und über einen Kettentrieb 72 auf ein Antriebsritzel 73 wirkt,das eines der Oberflanschrollenpaare 8 8 antreibt. Die Bewegung des Säulenkranes 7 auf der Kranbahn, die allgemein mit 75 in Fig. 1 gezeichnet ist, dient dazu, den Justierarm 45 in die Ausgangsstellung zum Einrasten-des Zapfens 55 in die Aussparung 56 der Palette 4 zu bringen, wodurch nach Ausfahren der Kolbenstange 51 die Palette 4 mit der Krananlage formschlüssig verbunden ist.
  • Durch Einfahren der Kolbenstange 19 in den Zylinder 16 des Wippwerkes 15 wird dann der Wippausleger 14 in seine horizontale Stellung verbracht. In dieser befindet sich zunächst die Laufkatze 76, welche aus den Tragrollen 23 bis 26 besteht,in ihrer der Kransäule 7 am nächsten liegenden Stellung. Durch Ausfahren der Laufkatze 76 wird der Endausleger 27 so weit an den Palettenrahmen 3 herangefahren, daß die Klemmeinrichtung 30 zum formschlüssigen Eingriff mit der Konsole 60 gebracht werden kann. Nunmehr wird die Laufkatze 76 in umgekehrter Richtung verfahren, wodurch der Schalrahmen 3 von dem Stahlbetonfertigteil 5 unter Abstützung der Palette 4 auf dem Justierarm abgezogen wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist es nicht erforderlich, den Schalrahmen 3 vertikal auszuheben. Das wird dann nötig, wenn das Schalrahmenglied 3 über ein dem Palettenrand näherliegendes weiteres Schalrahmenglied ausgehoben werden muß.. Die Vertikalbewegung wird dann nach einer der beiden vorstehend beschriebenen Alternativen ausgeführt.
  • Sobald der Formschluß der Klemmeinrichtung 30 und der Stütze 31 mit dem Schalrahmenglied 3 erreicht ist, wird - gegebenenfalls nach Durchführung der Vertikalbewegung - die Laufkatze 76 eingefahren, d.h.
  • in ihre der Säule 7 nächste Stellung verbracht.
  • Dadurch verkürzt sich der Wippausleger 14 auf seine minimale Länge. Er kann nunmehr ohne Kollision mit dem Hallendach durch Ausfahren der Kolbenstange 19 aus dem hydraulischen Zylinder 16 des Wippwerkes 15 aufgerichtet und in seine vertikale Stellung nach Fig. 1 verbracht werden. Dabei bleibt das Schalrahmenglied 3 formschlüssig mit dem Wippausleger 14 und wird in dieser Stellung bereitgehalten, bis die nächste Palette auf die angehobene Kippbühne gefahren wird. Die Kippbühne dient bei einer solchen Anlage gleichzeitig zur Herstellung der Schalung aus Schalrahmengliedern, von denen das Schalrahmenglied 3 die Kante des Stahlbetonfertigteiles 5 abschalt, die mit der Kippbühne nach oben verschwenkt wird.
  • Diese Kippbewegung schließt sich an die Bewegung des Wippwerkes 15 an, mit der der Wippausleger 14 in seine senkrechte Stellung verbracht wird. Dann nämlich ist die Palette 4 freigegeben, so daß sie im Uhrzeigersinn verschwenkt werden kann. Da das Schalrahmenglied 3 vorher abgenommen worden ist, werden am Rand des Betonfertigteiles 5 die Ösen zugänglich, an die die Laufkatze des Hallenkrans angehängt wird.
  • Während in dem dargestellten Ausführungsbeispiel nur mit einem Säulenkran 6 gearbeitet wird, können zwei Säulenkräne gleicher Ausbildung synchron betätigt werden, um ein Schalrahmenglied 3 entsprechender Länge auszuheben bzw. in seine Schalstellung zurückzuverbringen.
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Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Hallenkrananlage für Fertigungsstätlen von Betonfertigteilen auf Paletten zum Manipulieren von Rahmen oder Rahmengliedern von Palettenseitenschalungen, g e k e n n z e i c h n e t d u r ch wenigstens einen mit einem Wippausleger versehenen Säulenkran (6), welcher auf einer parallel zu den Paletten (4) verlegten Kranbahn (75) zusammen mit einem querbeweglichen, mit einer Palette (4) zusammenwirkenden Arretierungsarm (45) verfahrbar ist, wobei längs des Wippauslegers (20) ein Endausleger (27) verfahrbar gelagert ist, der die Bahn (28) einer Laufkatze (29) bildet, die zusammen mit ihrem Lastaufnahmemittel mindestens um die Höhe der Palettenseitenschalung (3) vertikal beweglich ist und als Lastaufnahmemittel eine Klemm- und Stützeinrichtung (30, 31) als formschlüssige Verbindung mit einer an einem Rahmenglied (3) angebrachten Außenkonsole (60) aufweist.
  2. 2. Hallenkrananlage nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß mehrere gleiche Säulenkräne (6) unabhängig voneinander verfahrbar auf der Kranbahn (75) angeordnet sind.
  3. 3. Hallenkrananlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, .daß der Wippausleger (20) zur Höhenverstellung der Laufkatze (29) parallel zu sich selbst verstellbar ist.
  4. 4. Hallenkrananlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n.z e i c h n e t, daß das Wippwerk (15) des Wippauslegers (20) einen Arbeitsbereich aufweist, der von der Senkrechtstellung des Wippauslegers (20) mit eingefahrenem Endausleger (27) bis zur Horizontalstellung des Wippauslegers (20) mit ausgefahrenem Endausleger (27) reicht.
  5. 5. Hallenkrananlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da d u r c h g e k e n n z e i c h ne t, daß die Kranbahn (75) aus einem Fahrgleis (10, 11) aus parallelen Tragschienen für Oberflanschläufer-Tragrollen (8)und eim Mittelschiene (62) für an der Unterseite eines Oberflansches der Mittelschiene laufende Stützrollen (68, 69) aufweist.
  6. 6. Hallenkrananlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Mittelschiene (62) in der senkrechten Position der Kransäule(en) (7) angeordnet ist und auf dem Oberflansch eines Trägers (63) verlegt ist, auf dessen Unterseite sich die Stützrollen (68, 69) abwälzen.
  7. 7. Hallenkrananlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gek e n n zeichnet, daß die Klemmeinrichtung (30))aus einer Schwinge und die Stütze aus einer unter der Schwinge angeordneten Platte (31) besteht, zwischen der und .der Schwinge eine Konsolenplatte (60) einspannbar ist.
  8. 8. Hallenkrananlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da du r c h gek e n n z e ich ne t, daß das mit der Stützplatte (31) zusammenwirkende freie Ende der als Winkelhebel (33) ausgebildeten Schwinge einen Dorn (36) mit einer Distanzscheibe (35) zum Zusammenwirken mit einer dem Dorn (36) entsprechenden Aulc.sparung (59) in der Schalrahmenkonsole (60) aufweist und das andere Ende des Winkelhebels (3 zum Anschluß eines Schubkolbengetriebes (32) dient, welches die Klemmeinrichtung antreibt.
  9. 9. Hallenkrananlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Justierarm (45) einen Endausleger (46) aufweist, dessen Stirnseite (54) mit einem Dorn (55) versehen ist, welcher in eine Dornaussparung ($6) im Rahmenseitenglied (57) einer Palette (4) versehen ist.
DE19843443292 1984-11-28 1984-11-28 Hallenkran Withdrawn DE3443292A1 (de)

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DE (1) DE3443292A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8025493B2 (en) * 2009-08-12 2011-09-27 Petrov George Apparatus for manufacturing a pre-cast retaining wall
CN117185153A (zh) * 2023-10-25 2023-12-08 徐工集团工程机械股份有限公司建设机械分公司 起重设备安装方法及起重设备

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