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DE3442036C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3442036C2
DE3442036C2 DE19843442036 DE3442036A DE3442036C2 DE 3442036 C2 DE3442036 C2 DE 3442036C2 DE 19843442036 DE19843442036 DE 19843442036 DE 3442036 A DE3442036 A DE 3442036A DE 3442036 C2 DE3442036 C2 DE 3442036C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hold
workpiece
sewing machine
arm
auxiliary
Prior art date
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DE19843442036
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English (en)
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DE3442036A1 (de
Inventor
Tomoaki Kanagawa Jp Kinoshita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Juki Corp
Original Assignee
Tokyo Juki Industrial Co Ltd
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Publication date
Application filed by Tokyo Juki Industrial Co Ltd filed Critical Tokyo Juki Industrial Co Ltd
Priority to DE19843442036 priority Critical patent/DE3442036A1/de
Publication of DE3442036A1 publication Critical patent/DE3442036A1/de
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Publication of DE3442036C2 publication Critical patent/DE3442036C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Nähmaschinen, insbesondere Zyklus- bzw. Rundlaufnähmaschinen und insbesondere eine Werkstück-Niederhaltevorrichtung in einer solchen Nähmaschine, bei welcher, wenn die Nähmaschine bereit ist, das Arbeiten zu beginnen, ein Werkstück-Niederhaltefuß nach unten auf ein Werkstück abgesenkt wird, um das Werkstück an dem Nähmaschinenbett zu halten. Die Nähmaschine wird dann angetrieben, um den Nähvorgang an dem Werkstück auszuführen, wenn das Werkstück inkrementweise zugeführt oder vorgeschoben wird, und bei der Beendigung der Bildung einer vorbestimmten Anzahl von Nähten an dem Werkstück wird der Niederhaltefuß von dem Werkstück abgehoben. Insbesondere betrifft die Erfindung eine solche Rundlaufnähmaschine, die mit einem Hilfsniederhalteteil für das Werkstück versehen ist, der das Werkstück in einem Bereich niederhalten kann, der der Stelle benachbart liegt, an welcher die Nadel sich nach unten bewegt, wenn eine Naht innerhalb der Abgrenzung gebildet wird, die durch den Rahmen eines rahmenförmigen Niederhaltefußes bestimmt ist.
Aus der DE-A-29 25 253 ist eine Nähmaschine bekannt, bei der eine vorbestimmte Zahl von Nähten auf dem Werkstück durchgeführt wird, wenn das Werkstück sich bewegt. Das Werkstück wird von einem synchron mit der Nadel bewegbaren Werkstückhalter während des Nähvorgangs gehalten. Nach dem Nähvorgang wird die Nähmaschine außer Betrieb gesetzt, wobei der Werkstückshalter in die unwirksame Stellung zurückgezogen wird. Diese Nähmaschine ist jedoch nicht mit einem Werkstück-Hilfshalter versehen.
Die JP 42-4 193 betrifft ebenfalls eine Nähmaschine, bei der ein Niederhaltefuß aufwärts und abwärts beim Ansprechen auf die Drehung der Hauptwelle der Nähmaschine bewegt wird, um das Werkstück während des Nähvorgangs zu halten. Ein zusätzlicher Hilfshalter ist jedoch hier auch nicht vorgesehen.
Die DE-33 19 420 betrifft eine Nähmaschine, die ein Werkstück-Niederhalteteil aufweist, das das Nähgut unterhalb der Nadel auf der Werkstücktragplatte der Nähmaschine hält. Diese bekannte Nähmaschine weist auch kein Werkstück-Hilfsniederhalteteil auf.
Aus der DE-34 09 942 C1 ist eine Nähgutklemme für Knopflochnähmaschinen bekannt. Die Nähmaschine ist mit einem Werkstück-Niederhalteteil versehen, das einen Niederhalter und einen Klemmrahmen aufweist. Diese beiden Elemente sind an einem Arm angebracht, der an einer Kette angehängt ist und über diese in der unwirksamen Stellung gegen eine Federwirkung gehalten wird. Durch Entlasten der Kette wird der Arm über die Federwirkung auf das Werkstück zugeführt, wobei erstens der Niederhalter unter der Spannung einer zweiten Feder und danach der Klemmrahmen gegen das Werkstück gedrückt wird. Bei dieser Nähmaschine wird jedoch das Werkstück-Niederhalteteil nicht synchron mit einer Drehung der Hauptwelle der Nähmaschine bewegt.
Üblicherweise hält, wenn eine Sticknaht oder eine Heftnaht an einem Werkstück durch eine solche Rundlaufnähmaschine gebildet wird, ein rahmenförmiger Werkstück-Niederhaltefuß das Werkstück gegen die Werkstück-Zuführstange oder Werkstück-Vorschubstange, und eine Naht wird an dem Werkstück innerhalb des durch den Fuß bestimmten oder gebildeten Rahmens gebildet. Um jedoch zu verhindern, daß das Werkstück sich als Folge des Widerstandes gegen die Nadel hebt, wenn die Nadel durch das Werkstück durchsticht und sich nach oben und nach unten bewegt, und zwar im wesentlichen in der Mitte des Rahmens des Fußes, ist ein Hilfsniederhalteteil für das Werkstück vorgesehen, der sich nach oben und nach unten in einem Bereich nahe der Stelle, an welcher die Nadel einsticht, bewegt, und zwar bei Ansprechen auf die Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Nadel, wodurch der Hilfsniederhalteteil das Werkstück unten hält, während die Nadel sich in dem Werkstück nach oben bewegt. Da jedoch die Möglichkeit besteht, daß der Hilfsniederhalteteil mit dem Werkstück-Niederhalteteil in Eingriff tritt und diesen beschädigt, wenn der Werkstück-Niederhalteteil sich nach oben bewegt, kann der Niederhalteteil nicht genügend gehoben werden, so daß das Zuführen und Wegführen des Werkstückes zum Nähbereich und aus dem Nähbereich behindert ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Nähmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der das Zuführen und Wegführen des Werkstücks im Nähbereich nicht behindert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die genannten und weiteren Zwecke sowie Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor, in welcher eine Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert ist.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Werkstück-Niederhaltevorrichtung in einer Rund­ laufnähmaschine gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine schaubildliche Ansicht einer außer Eingriff bringbaren Verbindungseinrichtung für den Hilfsnieder­ halteteil für das Werkstück.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht eines Arbeitsarmes.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispiels­ weise erläutert, in welcher eine bevorzugte Ausführungsform einer Werkstück-Niederhaltevorrichtung in einer Rundlaufnähmaschine gemäß der Erfindung dargestellt ist. In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen waagerechten Tragschaft, der eine Achse hat, die sich im rechten Winkel zur Achse der Hauptwelle einer Rundlaufnähmaschine (nicht dargestellt) erstreckt und an der Zuführ- bzw. Vorschubstange (nicht dargestellt) abgestützt ist, die unter der Steuerung einer die Richtung des Zuführens oder Vorschiebens eines Werkstückes steuernden Einrichtung (nicht dar­ gestellt) in Synchronismus mit dem Arbeiten der Nähmaschine waa­ gerecht bewegbar ist. Ein Niederhaltearm 2 ist am Basisende an dem Tragschaft 1 für Drehung um die Achse des Schaftes 1 ange­ lenkt und er weist einen im wesentlichen U-förmigen Eingriffsteil 2a auf, der sich an einer Zwischenstellung zwischen den gegen­ überliegenden Enden des Armes 2 nach unten erstreckt. Eine Schraubenfeder 3 ist an den gegenüberliegenden Enden an dem Rah­ men der Nähmaschine und an dem Eingriffsteil 2a verankert, um ge­ wöhnlich den Niederhaltearm 2 gemäß Fig. 1 in Uhrzeigerrichtung federnd zu drücken. Ein rahmenförmiger Niederhaltefuß 4 ist an dem vorderen oder unteren Ende des Niederhaltearmes 2 sicher be­ festigt.
Das Bezugszeichen 5 bezeichnet einen Elektromagneten, der erregt werden kann, wenn die Nähmaschine bereit ist, das Arbeiten zu beginnen, und zwar derart, daß eine Arbeitsstange 5a gemäß Fig. 1 nach links gezogen wird, und er kann entregt werden nach der Beendigung eines Rundlaufnähvorganges an der Nähmaschine, und zwar derart, daß die Arbeitsstange 5a gemäß Fig. 1 nach rechts zurückgezogen wird.
Ein waagerechter Tragschaft 6 ist an dem Rahmen der Nähmaschine in geeigneter Weise abgestützt, und er hat eine Achse, die parallel zur Achse des Tragschaftes 1 verläuft. Ein Antriebsarm 7 ist an einem Ende an dem Tragschaft 6 schwenkbar angebracht für Drehung um die Achse des Schaftes 6, und er weist zwei Armteile 7a und 7b auf, die in einem Winkel zueinander angeordnet sind, wobei der Armteil 7a mit der Arbeitsstange 5a für den Elektro­ magneten 5 verbunden ist. Ein waagerechter Tragschaft 8 ist an dem Rahmen der Nähmaschine parallel zu und unter dem Tragschaft 6 in zweckentsprechender Weise abgestützt, und ein Arm 9 ist an einem Ende an dem Tragschaft 8 schwenkbar angeordnet. Ein Ver­ bindungsteil 10, der einen Eingriffsteil 10a an seinem unteren Ende aufweist, ist an seinem oberen und an seinem unteren Ende mit dem Vorderende des anderen Armteiles 7b des Antriebsarmes 7 bzw. mit dem vorderen Ende des Armes 9 drehbar verbunden, wo­ durch der Armteil 7b, Arm 9 und der Verbindungsteil 10 eine erste Lenkereinrichtung oder Verbindungseinrichtung darstellen.
Ein waagerechter Tragschaft 11 ist an dem Rahmen der Nähmaschine unter und parallel zu dem Tragschaft 8 in zweckentsprechender Weise abgestützt, und ein waagerechter Tragschaft 12 ist eben­ falls in zweckentsprechender Weise an dem Rahmen unter und parallel zu dem Schaft 11 abgestützt. Ein Kopplungsarm 13 ist in seiner Mitte an dem Tragschaft 11 für Drehung um den Schaft 11 abgestützt, und er weist zwei Armteile 13a und 13b auf, von denen der Armteil 13a dem Eingriffsteil 10a des Verbindungs­ teiles 10 zugewandt ist. Der Kopplungsarm 13 ist gewöhnlich gemäß Fig. 1 in Uhrzeigerrichtung einer federnden Kraft unter­ worfen, um zu bewirken, daß der Armteil 13a mit dem Eingriffs­ teil 10a des Verbindungsteiles 10 in Eingriff tritt. Ein Dreh­ arm 14 ist in zweckentsprechender Weise an dem Rahmen der Nähmaschine abgestützt für Drehung um den Schaft 12. Ein Ver­ bindungsteil 15 ist an seinem oberen und seinem unteren Ende mit dem anderen Ende des Dreharmes 14 bzw. mit dem Ende des anderen Armteiles 13b des Kopplungsarmes 13 drehbar ver­ bunden, wodurch der Dreharm 14, der Armteil 13b und der Verbin­ dungsteil 15 eine zweite Lenker- bzw. Verbindungseinrichtung darstellen. Ein Arbeitsarm 16 ist am Basisende an dem Tragschaft 12 abgestützt für Drehung um diesen Schaft 12 zusammen mit dem Dreharm 14, und er weist am Vorderende eine Nut 16a mit umge­ kehrter U-Gestalt, die sich nach unten öffnet, auf. Eine Arbeits­ stange 17 ist an ihrem Basisende an dem Tragschaft 12 drehbar abgestützt, und an ihrem Vorderende ist sie in dem U-förmigen Eingriffsteil 2a des Niederhaltearmes 2 eingepaßt, wobei ein Zwischenteil zwischen den gegenüberliegenden Enden der Stange 17 in die Nut 16a des Arbeitsarmes 16 eingepaßt ist. Die Arbeits­ stange 17 ist aus federndem und starrem Material gebildet, bei­ spielsweise aus Klavierdraht od. dgl.
Wenn der Elektromagnet 5 erregt wird, wird die Arbeitsstange 17 durch die sich gegenüberliegenden Innenflächen der Nut 16a in dem Arbeitsarm 16 verschoben, um zu bewirken, daß der Nieder­ haltearm 2 sich gemäß Fig. 1 in Gegenuhrzeigerrichtung dreht, und zwar gegen die Federkraft der Schraubenfeder 3, die ihrer­ seits bewirkt, daß der Niederhaltefuß 4 sich gegen die nicht dargestellten Zuführ- oder Vorschubstange legt.
Das Bezugszeichen 18 bezeichnet einen Tragrahmen, der an dem Rahmen der Nähmaschine sicher befestigt ist, und ein senkrechter Hilfsniederhalteteil 19 ist an dem Maschinenrahmen, der den Tragrahmen 18 einschließt, für senkrechte Bewegung abgestützt oder getragen. Der Hilfsniederhalteteil 19 hat am unteren Ende einen Niederhalteteil 19a, der so ausgeführt ist, daß er mit der Zuführ- bzw. Vorschubstange in einer Stellung nahe der Nadelein­ stichstelle in Eingriff treten kann. Der Hilfsniederhalteteil 19 besitzt weiterhin an einem oberen Teil von ihm eine Schulter 19b. Eine Schraubenfeder 20 ist um den Niederhalteteil 19 zwischen dem Tragrahmen 18 und der Schulter 19b derart gewickelt, daß sie den Niederhalteteil 19 gewöhnlich nach oben vorspannt.
In Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen 21 einen Antriebsteil, dessen Basisende mit dem Hauptschaft oder der Hauptwelle der Nähmaschine verbunden ist für schwingende Aufwärts- und Abwärts­ bewegung um sein Basisende in Synchronisation mit der Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Nadel. Eine Verbinderwelle 22 hat eine Achse parallel zur Achse der Hauptwelle, und sie ist an dem Rahmen der Nähmaschine in zweckentsprechender Weise für Drehung um ihre Achse abgestützt. Ein Nachlaufteil 23 ist an seinem Ba­ sisende an der Verbinderwelle 22 sicher befestigt und weist an seinem Vorderende einen Schlitz 23a für Aufnahme eines Stiftes 24 an dem Antriebsteil 21 für Bewegung entlang des Schlitzes 23a auf. Ein Kopplungsarm 25 ist an seinem oberen Ende an der Verbinderwelle 22 sicher befestigt. Das Bezugszeichen 26 be­ zeichnet einen Stummelschaft, dessen Achse parallel zur Achse der Verbinderwelle 22 verläuft. Ein L-förmiger Eingriffsarm 27 ist in seiner Mitte an dem Stummelschaft 26 für Drehung um die­ sen drehbar abgestützt und an dem Vorderende seines waagerech­ ten Schenkels weist er eine Nut 27a auf, die nach oben offen ist. Ein Lenker 28 ist an seinen gegenüberliegenden Enden mit dem Vorderende des senkrechten Schenkels des Eingriffsarmes 27 bzw. mit dem unteren Ende des Kopplungsarmes 25 drehbar ver­ bunden. Ein Eingriffsstift 29 ist an dem oberen Teil des Hilfs­ niederhalteteiles 19 und sich von diesem seitlich erstreckend sicher befestigt für Aufwärts- und Abwärtsbewegung derart, daß er außer Eingriff mit der Nut 27a in dem Eingriffsarm 27 bzw. in Eingriff mit dieser Nut 27a gelangt.
In Fig. 3 bezeichnet das Bezugszeichen 30 einen Arbeitsarm, der an dem Tragschaft 8 für Drehung um diesen zusammen mit dem Dreh­ arm 9 abgestützt ist und der am Vorderende eine Nut 30a mit umge­ kehrter U-Gestalt aufweist, die nach unten offen ist. Eine Ar­ beitsstange 31 ist an dem Basisende an dem Tragschaft 8 drehbar abgestützt, und ihr Vorderende kann mit der oberen Fläche der Schulter 19b an dem Hilfsniederhalteteil 19 in Eingriff treten, wobei ein Zwischenteil zwischen den gegenüberliegenden Enden der Stange 31 in der Nut 30a in dem Arbeitsarm 30 angeordnet ist. Die Arbeitsstange 31 ist aus federndem und starrem Material ge­ bildet, beispielsweise wie ein Klavierdraht. Wenn der Elektro­ magnet 5 erregt wird, schiebt die Arbeitsstange 31 den Hilfs­ niederhalteteil 19 nach unten gegen die Kraft der Schraubenfeder 20, bis der Eingriffsstift 29 an dem Teil 19 mit der Nut 27a in dem Eingriffsteil 27 in Eingriff tritt.
Bei der oben erläuterten Ausführung und Anordnung der Bauteile der Vorrichtung gemäß der Erfindung befindet sich der Elektro­ magnet 5 in seinem entregten Zustand, wenn angenommen wird, daß die Nähmaschine sich in ihrem unwirksamen Zustand befindet. Wenn der Elektromagnet sich im entregten Zustand befindet, nimmt der Arbeitsarm 5a die rechte Stellung ein, die in Fig. 1 wieder­ gegeben ist, um den Antriebsarm 7 derart zu drehen, daß der Ver­ bindungsteil 10 nach oben gezogen wird, woraufhin der Arbeitsarm 30, der sich zusammen mit dem Dreharm 9 drehen kann, seine Schiebekraft an der Arbeitsstange 31 aufhebt und der Hilfsnieder­ halteteil 19 unter der Kraft der Schraubenfeder 20 dahingehend wirkt, den Eingriffsstift 29 an dem Hilfsniederhalteteil 19 in der unwirksamen Stellung oberhalb oder entfernt von der Nut 27a in dem Eingriffsarm 27 zu halten. Da weiterhin der Kopplungs­ arm 13, der gewöhnlich mit dem Eingriffsarm 10a des Verbindungs­ teiles 10 im Eingriff steht, sich ebenfalls gemäß Fig. 1 in Uhrzeigerrichtung dreht, hebt der Arbeitsarm 16, der sich zusammen mit dem Dreharm 14 drehen kann, seine Schiebekraft oder Schubkraft an der Arbeitsstange 17 auf, und der Niederhaltearm 2 dreht sich unter der Kraft der Schraubenfeder 3 nach oben bis in eine vorbestimmte Stellung, wodurch der Niederhaltefuß 4 und der Niederhalteteil 19a an dem Hilfsniederhalteteil 19 von der Zu­ führ- oder Vorschubstange weg in eine Stellung oberhalb der Zu­ führ- bzw. Vorschubstange bewegt und in dieser Stellung gehalten werden.
Wenn mit der Nähmaschine ein Nähvorgang begonnen werden soll, wird der Elektromagnet 5 erregt, um die Arbeitsstange 5a gemäß Fig. 1 nach links zu ziehen. Der Antriebsarm 7 dreht sich in Gegenuhrzeigerrichtung, um den Verbindungsteil 10 nach unten zu bewegen, wodurch der Dreharm 9 sich ebenfalls in Gegenuhr­ zeigerrichtung dreht wie auch der Arbeitsarm 30, welcher der Drehbewegung des Dreharmes 9 folgt und die Arbeitsstange 31 nach unten drückt. Wenn die Arbeitsstange 31 nach unten gedrückt ist, wird der Hilfsniederhalteteil 29, dessen Schulter 19b mit dem Vorderende der Arbeitsstange 31 im Eingriff steht, nach unten gedrückt gegen die Kraft der Schraubenfeder 20, was dazu führt, daß der Stift 29 an dem Hilfsniederhalteteil 19 mit der Nut 27a im Eingriffsarm 27 in Eingriff tritt, wodurch eine Ver­ bindung zwischen der Hauptwelle und dem Hilfsniederhalteteil 19 hergestellt ist. Der Kopplungsarm 13, der mit dem Eingriffs­ teil 10a an dem Verbindungsteil 10 im Eingriff steht, dreht sich ebenfalls gemäß Fig. 1 in Gegenuhrzeigerrichtung und dreht dabei den Dreharm 14 in gemäß Fig. 1 Gegenuhrzeigerrichtung, der seinerseits die Arbeitsstange 17 nach unten drückt mittels des Arbeitsarmes 16, welche dem Dreharm 14 folgt und den Niederhaltearm 2, des­ sen Eingriffsteil 2a mit dem Vorderende der Arbeitsstange 17 im Eingriff steht, in Gegenuhrzeigerrichtung gegen die federnde Kraft der Schraubenfeder 3 dreht, wodurch der Niederhaltefuß 4 gegen die Werkstückvorschubstange gedrückt wird, um dadurch das nicht dargestellte Werkstück zwischen dem Fuß 4 und der Zuführ- bzw. Vorschubstange einzuklemmen. Im wesentlichen zur gleichen Zeit beginnt die Nähmaschine einen Zyklusnähvorgang oder Rundlauf­ nähvorgang, und der Antriebsteil 21 bewegt sich nach oben und nach unten in Synchronisation mit der Aufwärts- und Abwärts­ bewegung der nicht dargestellten Nähnadel beim Ansprechen auf die Drehung der Hauptwelle der Nähmaschine.
Beim Ansprechen auf die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des An­ triebsteiles 21 schwingt die Verbinderwelle 22 hin und her, um den Eingriffsarm 27 um den Tragschaft 26 über den Kopplungs­ arm 25 und den Verbinder 28 hin- und herzuschwingen, und der Hilfsniederhalteteil 19, dessen Eingriffsstift 29 mit der Nut 27a im Eingriff steht, schwingt beim Ansprechen auf die Schwingbewegung des Eingriffsarmes 27, wobei er die Schrauben­ feder 20 zusammendrückt und freigibt. Am Ende der Abwärtsbewe­ gung des Hilfsniederhalteteiles 19 (während die Nadel durch das Werkstück stößt), legt sich der Niederhalteabschnitt 19a an dem Niederhalteteil 19 federnd gegen die Zuführ- bzw. Vorschub­ stange für das Werkstück unter dem Federungsvermögen der Ar­ beitsstange 31 in dem Bereich, der durch den Rahmen des rahmen­ förmigen Niederhaltefußes bestimmt ist.
Bei Beendigung des Kreislaufnähvorganges der Nähmaschine wird der Elektromagnet 5 entregt, woraufhin die Arbeitsstange 5a in die rechte Stellung zurückkehrt, die in Fig. 1 dargestellt ist, wodurch der Niederhaltearm in die Stellung über der Zuführstange oder Vorschubstange des Werkstückes gehoben wird unter der Kraft der Schraubenfeder 3, und der Hilfsniederhalteteil 19 wird ebenfalls gehoben unter der Kraft der Schraubenfeder 20 in die unwirksame Stellung, in welcher der Eingriffsstift 29 außer Engriff mit der Nut 27a gelangt, wie es oben beschrieben ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungs­ form der Erfindung ist ersichtlich, daß der Werkstück-Nieder­ halteteil 2, der den Niederhaltefuß 4 an seinem unteren Ende aufweist, senkrecht bewegbar ist zwischen der unteren Stellung, in welcher der Niederhaltefuß 4 sich gegen das Werkstück an dem Nähmaschinenbett legt, und der oberen Stellung, in welcher der Niederhaltefuß 4 oberhalb des Maschinenbettes angeordnet ist. Der Niederhaltefuß 4 ist gewöhnlich in Richtung gegen die obere Stellung federnd vorgespannt, und zwar mittels der Feder 3, und der Hilfsniederhalteteil 19 ist senkrecht bewegbar in Synchronisation mit der Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Nadel beim Ansprechen auf die Drehung der Hauptwelle. Dabei ist der Hilfsniederhalteteil 19 bewegbar zwischen der wirksamen oder unteren Stellung, in welcher er sich gegen das Werkstück an dem Nähmaschinenbett legt, und der unwirksamen oder oberen Stellung, in welcher er oberhalb des Maschinenbetten angeordnet ist. Die freigebbare Verbindungseinrichtung ist zwischen der Hauptwelle der Nähmaschine und dem Hilfsniederhalteteil 19 angeordnet, um eine Verbindung zwischen ihnen herzustellen, wenn der Hilfsnie­ derhalteteil 19 sich in der wirksamen Stellung befindet, und um die Verbindung aufzuheben, wenn der Hilfsniederhalteteil 19 sich in der unwirksamen Stellung befindet. Die Elektromagnet­ einrichtung wird erregt, wenn die Nähmaschine einen Nähvorgang beginnen soll, und sie wird entregt, wenn eine Naht beendet ist. Die Arbeitseinrichtung ist wirksam beim Ansprechen auf das Er­ regen des Elektromagneten 5, so daß der Niederhaltearm 2 und der Hilfsniederhalteteil 19 in die wirksame Stellung bewegt werden gegen die Federkraft, und sie ist wirksam, die Teile 2 und 19 in die obere Stellung zu bewegen mit Unterstützung der Federkraft bei Entregung des Elektromagneten 5, wodurch der Niederhaltefuß 4 und der Hilfsniederhalteteil 19 beim Beginn eines Nähkreislaufes abgesenkt und in der abgesenkten Stellung gehalten, und bei Beendigung des Nährundlaufes gehoben und in der gehobenen Stellung gehalten werden können. Durch die beschriebene Ausführung kann der Nachteil wirksam überwunden werden, daß der Niederhaltefuß 4 das Bestreben hat, mit dem Hilfsniederhalteteil 19 in Eingriff zu treten, wenn bei Beendi­ gung eines Nähkreislaufes der Niederhaltefuß 4 sich in die obere Stellung bewegt, wie es bei bekannten Nähmaschinen der Fall ist, so daß mit einer Ausführung gemäß der Erfindung das Werkstück bequem in die Nähzone geführt oder aus dieser wegge­ führt werden kann.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen möglich.

Claims (2)

1. Nähmaschine, insbesondere Rundlaufnähmaschine, die beim Ansprechen auf einen Startvorgang angetrieben wird, um einen Nähvorgang an einem Werkstück innerhalb des Rahmens eines rahmenförmigen Niederhalteteiles (4) auszuführen, während das Werkstück zugeführt bzw. vorgeschoben wird, wobei die Nähmaschine anhält, nachdem eine vorbestimmte Anzahl von Nähten an dem Werkstück gebildet ist, mit:
einem Werkstück-Niederhaltearm (2), der an seinem Vorderende einen Werkstück-Niederhaltefuß (4) aufweist, zwischen einer unteren Stellung, in welcher der Niederhaltefuß sich gegen das Werkstück auf dem Nähmaschinenbett legt, und einer oberen Stellung bewegbar ist, in welcher der Niederhaltefuß sich oberhalb des Werkstückes im Abstand von diesem befindet, und der gewöhnlich unter einer federnden Kraft (Feder 3) in die obere Stellung vorgespannt ist,
einem Werkstück-Hilfsniederhalteteil (19), der zwischen einer wirksamen Stellung, in welcher er sich gegen das Werkstück auf dem Maschinenbett legt und in Synchronisation mit der Drehbewegung der Hauptwelle der Nähmaschine gehoben und gesenkt wird, und einer unwirksamen Stellung, in welcher er sich oberhalb des Werkstückes und im Abstand von diesem unbeeinflußt von der Hauptwelle der Nähmaschine befindet, bewegbar ist, und der gewöhnlich unter einer Federkraft (Feder 20) in die unwirksame Stellung vorgespannt ist, und
einer außer Eingriff bringbaren Verbindungseinrichtung (21 bis 29), die zwischen der Hauptwelle und dem Hilfsniederhalteteil (19) angeordnet ist zum Herstellen einer Verbindung zwischen der Hauptwelle und dem Hilfsniederhalteteil, wenn der Hilfsniederhalteteil sich in der wirksamen Stellung befindet, und zum Unterbrechen dieser Verbindung, wenn der Hilfsniederhalteteil sich in der unwirksamen Stellung befindet.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, desweiteren mit:
einer Elektromagneteinrichtung (5), die erregt werden kann, wenn die Nähmaschine einen Nähvorgang beginnen soll, und die bei Beendigung der Bildung einer vorbestimmten Anzahl von Nähten entregt werden kann, und
einer Arbeitseinrichtung (5a bis 16), die beim Ansprechen auf Erregung der Elektromagneteinrichtung wirksam wird, um an den Niederhaltearm (2) und an den Hilfsniederhalteteil (19) eine Betriebskraft anzulegen, um zu bewirken, daß der Niederhaltearm und der Hilfsniederhalteteil sich gegen die federnde Kraft (Feder 3 bzw. 20) in die untere oder wirksame Stellung bewegen, und die beim Ansprechen auf Entregung der Elektromagneteinrichtung wirksam wird, die auf den Niederhaltearm und den Hilfsniederhalteteil wirkende federnde Kraft aufzuheben.
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