DE3441860C2 - - Google Patents
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- DE3441860C2 DE3441860C2 DE3441860A DE3441860A DE3441860C2 DE 3441860 C2 DE3441860 C2 DE 3441860C2 DE 3441860 A DE3441860 A DE 3441860A DE 3441860 A DE3441860 A DE 3441860A DE 3441860 C2 DE3441860 C2 DE 3441860C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/20—Mixing gases with liquids
- B01F23/21—Mixing gases with liquids by introducing liquids into gaseous media
- B01F23/214—Mixing gases with liquids by introducing liquids into gaseous media using a gas-liquid mixing column or tower
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Description
Die Erfindung betrifft einen Reiselfilmbefeuchter gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-PS 5 79 222 ist ein derartiger
Rieselfilmbefeuchter bekannt, wobei in den vertikal
angeordneten Rohren noch Füllkörper angeordnet sind, um
die Absorptionsflüssigkeit in sehr feine Schichten
aufzulösen. Dies ist auch nach der GB-PS 9 49 378
vorgesehen.
Darüber hinaus sind Rieselfilmbefeuchter bekannt, bei
denen die Flüssigkeit in einem dünnen Film an der Wand
der vertikalen Rohre herabläuft. Eine derartige aus der
Praxis bekannte Einrichtung ist schematisch in der Fig. 1
dargestellt.
In der Fig. 1 wird Wasser 102 aus einer Sprühdüse
105 zugeführt und strömt über den oberen Abschnitt
eines wärmeleitenden Rohres 104 hinunter, um an
seiner inneren Oberfläche einen Flüssigkeitsfilm
zu bilden. Wenn das Wasser am inneren Abschnitt des
Rohrs 104 hinunter strömt, wird das Wasser durch
die Wärme aufgeheizt, die von einem Wärmeträger 103
durch eine Wand des Rohrs zugeführt wird, und verdampft.
Gas 101 wird aus einem Kanaleinlaß 106 eingespeist.
Das Gas wird aufgeheizt und die Feuchtigkeit, die
in dem im Rohr 104 befindlichen Gas enthalten ist
nimmt zu, wonach das Gas von einem Kanalausgang 107
eingesammelt wird.
Der Wärmeträger 103 wird von dem körperseitigen
Strömungsmitteleinlaß 108 zugeführt und strömt in
einem Raum außerhalb vom Rohr weiter, um das im Rohr
fließende Störmungsmittel zu erwärmen, wobei der
Wärmeträger selbst abkühlt. Hiernach wird der
Wärmeträger 103 über einen körperseitigen Strömungsmittelausgang
109 abgezogen. Das Bezugszeichen 110
kennzeichnet eine Pufferplatte und das Bezugszeichen
111 zeigt eine Rohrplatte an. Während in Fig. 1
nur das Einzelrohr 104 dargestellt ist, bedarf
es keines besonderen Hinweises, daß mehrere
Rohre zum wirksamen Einsatz erforderlich sind.
Fig. 2 zeigt im Längsschnitt einen Abschnitt des
Wärmeübertragungsrohrs 104 der Fig. 1. Hierbei
stehen dieselben Bezugszeichen 101-104 für
dieselben Bauteile der Fig. 1. Das Bezugszeichen
202 bezeichnet einen Wasserfilm.
Die bekannte Anlage nach Fig. 1 weist deshalb
Nachteile auf, weil der Wasserfilm 202 zerbricht
und die Wandoberfläche bei geringerer Wassermenge
trocken wird. Ein solcher Vorgang wird nachstehend
als das "Auftreten von Trockenflecken"
bezeichnet. Das Auftreten derartiger Flecken geht
auf eine örtliche Oberflächenspannungsverteilung
des Flüssigkeitsfilms oder die Erzeugung von Luftblasen
zurück, wobei der Film im Zustand des
Nichterwärmtwerdens siedet, und tritt in dem Bereich
auf, in dem aufgrund der Verdampfung die
Wassermenge geringer ist. Durch das Auftreten
von Trockenflecken ergeben sich folgende Nachteile:
- (1) Die Kondensation von Cl-Ionen im Wasser kommt zustande, wenn Trockenflecken auftreten, und die Spannungskorrosionsrißbildung (stress-corrosion chracking=SCC) kann im wärmeleitenden Rohr auftreten, wenn ein aus austenitisch rostsicherem Stahl gefertigtes Rohr verwendet wird. Da der gewöhnliche Kohlenstoffstrahl aufgrund von Kohlensäure zur Korrosion führt, wird hierfür oft rostsicherer Stahl verwendet.
- (2) Örtliche Wärmespannung tritt aufgrund von Temperaturschwankungen dadurch wiederholt auf, daß die Wandoberfläche unregelmäßig getrocknet und benetzt wird und daß im wärmeleitenden Rohr Wärmeermüdung auftreten kann.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die in
den bekannten Anlagen auftretenden Nachteile zu
beseitigen und eine neuartige Befeuchtungsanlage
zu schaffen, in der das wärmeleitende Rohr durch
das Auftreten von Trockenflecken nicht zerbricht.
Nach intensiver Forschung und Entwicklung hat sich
gezeigt, daß die Nachteile beseitigt werden können,
indem Wasser soweit in Umlauf gebracht wird, daß
Trockenflecken nicht zustandekommen, und indem die
Wassermenge auf der inneren Oberfläche des Rohres
pro Breitenmaßeinheit vergrößert wird.
Es ist demnach Zielsetzung der Erfindung, die bei
den bekannten Anlagen auftretenden Nachteile auszuräumen
und eine Befeuchtungsanlage mit höherem
Wirkungsgrad bei erhöhter Feuchtigkeit zu schaffen.
Die Entwicklungs- und Forschungsarbeiten haben
zu der erfindungsgemäßen Befeuchtungsanlage geführt,
in der ein mit Füllkörpern gefülltes Rohr anstelle
des bekannten, die Benetzungswand bildende Rohr
verwendet wird und in der im mit den Füllkörpern gefülltem
Rohr Gas und Flüssigkeit gleichzeitig fließen,
so daß ein dünner, mit der Rohrwand in Kontakt
stehender Flüssigkeitsfilm gebildet wird, wobei
die unmittelbare Kontaktfläche zwischen dem Gas
und der Flüssigkeit vergrößert wird, um die im Gas
enthaltene Feuchtigkeit anwachsen zu lassen.
Nach der erfindungsgemäßen Anlage läßt sich die
benetzte Wand unter weiterreichenden Bedingungen
als die nach den bekannten Anlagen bilden und
die effektive Schnittfläche zwischen dem Gas und
der Flüssigkeit vergrößern, um ein Verdunsten der
Flüssigkeit zu erleichtern. Die Anlage nach der
Erfindung läßt sich weitgehend als Befeuchter oder
Sättiger für Erdgas in einer Methanol-Reformieranlage
oder einem sonstigen herkömmlichen Befeuchter
verwenden.
In der Hauptsache wird durch die Erfindung
ein Rieselfilmbefeuchter geschaffen, bei dem eine
aus Wasser bestehende oder hauptsächlich aus Wasser
bestehende Flüssigkeit eine vertikale Wand eines
Rohrs oder einer Röhre für einen Röhrenwärmeaustauscher
mit Mantel hinunterläuft, um eine benetzte Wand zu
bilden, und bei der Gas im Rohr und ein Wärmemedium
in einer Körperseite fließt, um die Feuchtigkeit
anwachsen zu lassen, die im Gas enthalten ist, das
mit der benetzten Wand in Kontakt ist, wobei dieser
Rieselfilmbefeuchter dadurch gekennzeichnet ist,
daß mehr Flüssigkeit durch die Zugabeeinrichtung
zugegeben wird, als notwendig ist, um die gesamte innere
Oberfläche des Rohres (304) zu benetzen, und daß eine
Pumpe (310) vorgesehen ist, welche die aus dem Rohr
unten austretende Flüssigkeit in den oberen Bereich des
Gehäuses fördert, so daß die Flüssigkeit erneut an der
inneren Oberfläche des Rohres herabläuft.
Darüber hinaus ergeben sich günstige Verhältnisse dann, wenn
die Menge der im Rohr zugeführten strömenden Flüssigkeit
so beschaffen ist, daß sie der folgenden Gleichung
genügt:
q < 5,99 × 10⁵ × Γ 2,12, (1)
wobei q der Wärmefluß in W/m² K, worin W: Watt und
K: Kelvin und Γ die Menge fließenden Wassers in
bezug auf die Wassermasse pro Einheit benetzter
Breite in kg/ms ist.
Des weiteren ergeben sich günstige Verhältnisse, wenn
das Rohr mit Füllkörpern
angefüllt ist.
Die Erfindung wird anhand der nächstfolgenden Beschreibung
einer in den Zeichnungen dargestellten
bevorzugten Ausführungsform näher erläutert.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer bekannten
Ausführungsform eines Rieselfilmbefeuchters,
Fig. 2 ein teilweise vergrößerter Längsschnitt eines
Rohrs in dem bekannten Rieselfilmbefeuchters
der Fig. 1,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
eines Befeuchters nach der Erfindung,
Fig. 4 ein Kurvendiagramm, aus der die allgemeine
Beziehung von Wärmefluß q und der Menge
strömenden Wassers in bezug auf die Wassermasse
pro Einheit benetzter Breite hervorgeht,
Fig. 5 eine Darstellung, die den Betriebsablauf
der Erfindung zeigt,
Fig. 6 eine Darstellung einer weiteren Ausführungsform
nach der Erfindung und
Fig. 7 ein teilweise vergrößerter Längsschnitt eines
Rohrs mit im Befeuchter der Fig. 6 verwendeten
Füllkörpern.
Die Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung.
Hierin bedeuten die Bezugszeichen 301 Gas, 302 Wasserspeisung,
303 Heizmedium, 304 wärmeleitendes Rohr,
305 eine Sprühdüse, 306 einen Kanaleinlaß, 307
einen Kanalauslaß, 308 Strömungsmitteleinlaß in
eine Körperseite, 309 Strömungsmittelauslaß in
eine Körperseite und 310 eine Umwälzpumpe.
Auch wenn in der Fig. 3 nur ein einziges Rohr 304
zur erleichterten Darstellung gezeigt wird, bedarf
es jedoch keines besonderen Hinweises darauf, daß
eine Vielzahl von derartigen Rohren erforderlich
sind, um beim Einsatz eine ausreichende Wirkung
zu erzielen.
Das Heizmedium 303 wird vom Einlaß 308 her zugeführt
und strömt längs des Außenraumes des Rohrs
304, um das Strömungsmittel im Rohr zu erwärmen.
Das Medium wird gekühlt und vom Auslaß 309 abgezogen.
Das Gas 301 wird vom Kanaleinlaß 306 hergeführt und
im Rohr 304 zur Erhöhung der Feuchtigkeit angeheizt.
Das Gas wird vom Auslaß 307 wieder eingesammelt.
Die jeweiligen Strömungen des Heizmediums 303 und
des Gases 301 werden auf der Grundlage der Prozeßbedingung
bestimmt.
Wasser 302 wird aus der Sprühdüse 305 eingespeist
und strömt die innere Oberfläche des Rohrs 304
herunter, um einen Flüssigkeitsfilm zu bilden,
während es verdunstet. Das Wasser, das nicht verdunstet
ist, wird über die Leitung 313 mittels
der Pumpe 310 an die obere Sprühdüse umgewälzt.
Die Wasserversorgung 305 erfolgt mit der Menge
Wassers, das von der Sprühdüse 305 nicht verdunstet
worden ist.
Die Menge umgewälzten Wassers wird von der Bedingung
bestimmt, bei der die Trockenflecken nicht auftreten.
Dies besagt mit anderen Worten, daß der Flüssigkeitsfilm
unter der adiabatischen, der (im nichtsiedenden
Bereich) heizenden und der filmsiedenden
Bedingung stabil gebildet sein muß. Beispielshalber
sind jeweils die folgenden Bedingungen zu
erfüllen:
(1) Die adiabatische Bedingung: Die Reynoldssche Zahl
des Flüssigkeitsfilm Re L < Re min muß erfüllt
werden.
Re L = 4 GL/N π d µ L (-),
worin
G L Gesamtmenge des umwälzenden Wassers in bezug zur Masse (kg/s)N:Anzahl der Rohre 304 (-)d:Innendurchmesser des Rohrs 304 (m)µ L :Viskositätskoeffizient des umwälzenden Wassers (Pas)σ L :Oberflächenspannung des umwälzenden Wassers
(N/m)ρ L :Dichte des umwälzenden Wassers (kg/m³)g:Gravitationsbeschleunigung (m/s²)
Re min wird beispielshalber ausgedrückt durch:
(2) Die Heizbedingung (im nichtsiedenden Bereich):
Der Wärmefluß q ≦ q min muß erfüllt werden, der gegeben ist durch:
Im Falle von Re L ≦ 2000
Der Wärmefluß q ≦ q min muß erfüllt werden, der gegeben ist durch:
Im Falle von Re L ≦ 2000
Im Falle von Re L < 2000
worin
K L :Wärmeleitfähigkeit des umwälzenden Wassers
W/mk (W: Watt, K: Kelvin)Pr:Prandtlsche Zahl des umwälzenden Wassers (-)T:Temperatur (°C)
(3) Filmsiedebedingung: die Bedingung, bei der die
Trockenflecken nicht auftreten, kommt unter Verwendung
der Fig. 3 zustande, was in der Schriftsammlung
des Japanischen Mechanischen Instituts, Band 43, Nr.
373 (September 1977) Seite 3389-3398, von Fujita
und Ueda beschrieben wurde. Die Fig. 4 zeigt eine
graphsiche Darstellung im Abwärtsdampfstrom mit einer
Länge von 600 mm, einem Durchmesser von 25 m und Γ f in
von 95,5°C. In Fig. 4 bedeutet "⚫" das Auftreten
von Trockenflecken, die verschwinden, und ""
das Auftreten von Trockenflecken, die nicht verschwinden.
In Fig. 4 bedeutet Γ f Γ f = G L /Nxd und
ein Suffix "in" weist auf den Einlaß und
das Suffix "out" auf den Auslaß hin. Demzufolge treten
auf das Filmsieden zurückzuführende Trockenflecken
nicht auf, wenn Γ f out ≧ 0,02 (kgf/ins) bei beispielshalber einem
Wärmefluß gleich oder niedriger als 2×10⁵ (kcal/m²h).
Unter eigentlichen Betriebsbedingungen ist, da die
Temperatur des Flüssigkeitsfilm 230°C und Re L < 2000
beträgt, die bedeutendste Gleichung die folgende,
unter Punkt (2) beschriebene Gleichung:
Wenn die physikalischen Eigenschaftskennwerte des
Flüssigkeitsfilm bei 230°C (Viskositätskoeffizient µ L ,
Dichte p L , Prandtlsche Zahl Pr, Oberflächenspannung σ L ,
Wärmeleitfähigkeit K L , usw.) eingesetzt werden, ergibt
sich folgende Gleichung
q < 5,99 × 10Γ 2,12. (1)
Die Graphen der Fig. 5 sind von der vorstehenden
Gleichung (1) abgeleitet. Bei Betrieb im gestrichelt
dargestellten Bereich der Fig. 5 läßt sich die von
der Erfindung gestellte Aufgabe lösen.
Gemäß der Befeuchtungsanlage nach der vorstehend
dargestellten Erfindung konzentrieren sich, da die
Trockenflecken nicht auftreten, die Chlorionen Cl⁻-
Ionen nicht auf der Rohrwand, so daß es zu keiner
Spannungskorrosionrißbildung kommen kann, weshalb
das wärmeleitende Rohr dann aus rostsicherem Stahl
gefertigt werden kann. Da es darüber hinaus
verhindert wird, die Wand des Rohres trocken
oder naß werden zu lassen, kann das Rohr auch nicht
aufgrund von Wärmeermüdung zerbrechen. Um die
Trockenflecken zu verhindern, ist es notwendig, daß
die Menge Wassers, die an die innere Oberfläche des
Rohrs gegeben wird, größer ist als die
Wassermenge, die verdampft ist. Dementsprechend
wird auch das nicht verdampfte Wasser rezirkuliert
und die Wärmemenge, die vom umwälzenden Wasser aufgenommen
wird, kann dann wirksam eingesetzt werden.
Die Befeuchtungsanlage nach der Erfindung kann
beispielshalber als Erdgasbefeuchter oder -sättiger
in einer Methanolreformieranlage oder anderen Befeuchtern
verwendet werden.
Die Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Befeuchters. In der Zeichnung weisen
die Bezugszeichen 301-313 auf dieselben Bauteile
wie in der Anlage der Fig. 3 hin.
Während in Fig. 6 nur ein Einzelrohr 304 zur Ausbildung
des Flüssigkeitsfilms dargestellt ist,
ist es selbstverständlich, daß beim wirksamen Einsatz
der Erfindung Gruppierungen aus mehreren Rohren
verwendet werden.
Die Fig. 7 zeigt einen vergrößerten teilweisen
Längsschnitt von Rohr 304, das mit Füllkörpern 314
gefüllt ist. Somit bildet sich der Flüssigkeitsfilm
315 auf der inneren Oberfläche des Rohrs 304 und der
Oberfläche der Füllkörper 314. Demgemäß wird der
unmittelbare Kontaktbereich zwischen dem Flüssigkeitsfilm
315 und dem Gas 301 durch den
auf der Oberfläche der Füllkörper 314 gebildeten Flüssigkeitsfilm
315 im Vergleich mit den bekannten Rieselfilmbefeuchtern
wesentlich vergrößert.
Da zusätzlich die Flüssigkeit, die längs der Füllkörper
314 nach unten strömt, abzweigt und sich mehrmals
verbindet, ist es nicht notwendig, am oberen
Ende des Rohrs einen Rieselfilmbildungsmechanismus
und auch keine streng einzuhaltende Vertikalität vorzusehen,
wie dies bei den bekannten Anlagen erforderlich ist.
Darüber hinaus wird die Flüssigkeit erhitzt, wenn
sie das Rohr hinabströmt, während sie mit der Wand
des Rohrs in Kontakt ist, wobei die Flüssigkeit
durch den Kontakt mit dem Gas verdunstet,
wenn sie längs der Oberfläche der Füllkörper
abwärts strömt. Die Füllkörper erhöhen die Fließgeschwindigkeit
des Gases 301, wobei die Reduktion
der repräsentativen Länge der Nusseltschen und der
Sherwoodschen Zahl die Wärme- und Massenleitfähigkeit
zwischen dem Gas 301 und der Flüssigkeit erhöhen.
Die Vergrößerung der Schnitt- oder Grenzfläche zwischen
dem Gas und der Flüssigkeit und die Erhöhung des
Bewegungskoeffizienten in bezug zur Wärmebewegung und
der Massebewegung sowie die Steigerung der Vortriebskraft
der Bewegung durch fortlaufend erneuerte Heizungs-
und Verdampfungsfläche wirken sich multiplikativ aus,
und somit kann der Befeuchter nach der Erfindung
eine Steigerung des Wirkungsgrades gegenüber den
bekannten Befeuchtern erzielen.
Die das Rohr füllenden Füllkörper der erfindungsgemäßen
Anlage können kugelartige Füllkörper oder
als Raschig- oder Pall-Ringe oder dgl. ausgebildete
Füllkörper sein.
Der Betrieb der Anlage wird nachstehend anhand der
folgenden Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Befeuchters beschrieben.
Der Befeuchter nach der Erfindung (bei Verwendung
mehrerer Rohre in Fig. 6) wird genutzt, die
Feuchtigkeit im Erdgas zu steigern. Eine Ausführungsform
ist in der Tabelle 1 angegeben. Wasser wird hier
als Flüssigkeit zum Verdampfen und dampfreformiertes
Erdgas, das dem primären Wärmeentzug ausgesetzt
wird, als Wärmemedium verwendet. Wasser und Erdgas
strömen in einander entgegengesetzten Richtungen und
stehen somit miteinander in Kontakt.
(Rohrzustand)Innendurchmesser: 21,4 mm ⌀
Außendurchmesser: 25,4 mm ⌀
Spitzenhöhe (pitch): 32,0 mm
Gesamtzahl: 315 Rohre
Werkstoff: SUS 304
(Wärmeleitfähigkeit 17,8 W/m · °K)
Koeffizient des wärmeleitenden Schmutzes
: innere 0,000172 (W/m² · °K)-1
: äußere 0,000172 (W/m² · °K)-1
Außendurchmesser: 25,4 mm ⌀
Spitzenhöhe (pitch): 32,0 mm
Gesamtzahl: 315 Rohre
Werkstoff: SUS 304
(Wärmeleitfähigkeit 17,8 W/m · °K)
Koeffizient des wärmeleitenden Schmutzes
: innere 0,000172 (W/m² · °K)-1
: äußere 0,000172 (W/m² · °K)-1
(Füllkörper)Porzellan Raschig-Ring: 5 mm ⌀ × 5 mm H
(Heizbedingung)Heizmedium:
dampfreformiertes Erdgas
Temperatur am Einlaß: 323°C
Temperatur am Ausgang: 190°C
Filmkoeffizient der Wärmeübertragung
des Heizmediums: 1300 W/mm² · K
dampfreformiertes Erdgas
Temperatur am Einlaß: 323°C
Temperatur am Ausgang: 190°C
Filmkoeffizient der Wärmeübertragung
des Heizmediums: 1300 W/mm² · K
(Flüssigkeit für Verdampfung)Menge fließenden Wassers: 11,2 kg/Sek
Temperatur am Einlaß: 138°C
Temperatur am Auslaß: 191°C
Temperatur am Einlaß: 138°C
Temperatur am Auslaß: 191°C
(Erdgas)Fließmenge: 3,9 kg/Sek
Temperatur am Einlaß: 138°C
Temperatur am Auslaß: 172°C
Feuchtigkeit am Einlaß: 0 Gew.%-H₂O Damp
Feuchtigkeit am Auslaß: 49 Gew.-%-H₂OD
Temperatur am Einlaß: 138°C
Temperatur am Auslaß: 172°C
Feuchtigkeit am Einlaß: 0 Gew.%-H₂O Damp
Feuchtigkeit am Auslaß: 49 Gew.-%-H₂OD
Claims (3)
1. Rieselfilmbefeuchter zum Befeuchten eines Gases mit
einer Flüssigkeit, wobei die Flüssigkeit aus Wasser oder
hauptsächlich aus Wasser besteht, mit einem Gehäuse, mit
mindestens einem in dem Gehäuse vertikal angeordneten
Rohr, mit einer Zugabeeinrichtung für die Flüssigkeit in
den oberen Bereich des Gehäuses, wobei die Flüssigkeit
nach der Zugabe an der inneren Oberfläche des Rohres
diese benetzend herabläuft, mit einem Wärmeträgermedium
in dem Gehäuse, das im Außenraum des Rohres strömt, so
daß die Flüssigkeit im Rohr verdunstet oder verdampft,
und mit einer Zufuhreinrichtung für das Gas an dem einen
Ende des Gehäuses, wobei das Gas durch das innere des
Rohres strömt, die Flüssigkeit zur Erhöhung seiner
Feuchtigkeit aufnimmt und an dem anderen Ende des Gehäuses
dieses verläßt,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehr Flüssigkeit durch die Zugabeeinrichtung
zugegeben wird, als notwendig ist, um die gesamte innere
Oberfläche des Rohres (204) zu benetzen, und daß eine
Pumpe (310) vorgesehen ist, welche die aus dem Rohr
unten austretende Flüssigkeit in den oberen Bereich des
Gehäuses fördert, so daß die Flüssigkeit erneut an der
inneren Oberfläche des Rohres herabläuft.
2. Rieselfilmbefeuchter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Menge der dem Rohr zugeführten
Strömungsflüssigkeit so gemessen ist, daß sie der
folgenden Gleichung genügt:
q < 5,99 × 10⁵ × Γ 2,12, (1)worin q der Wärmefluß in W/m² K, wobei W: Watt und K:
Kelvin und Γ die Menge des fließenden Wassers in bezug
auf die Wassermasse pro Einheit benetzter Breite in
kg/ms ist.
3. Rieselfilmbefeuchter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr mit Füllkörpern gefüllt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP58212513A JPS60106529A (ja) | 1983-11-14 | 1983-11-14 | 増湿装置 |
| JP58212512A JPH0825722B2 (ja) | 1983-11-14 | 1983-11-14 | 増湿装置 |
Publications (2)
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| DE3441860A1 DE3441860A1 (de) | 1985-05-30 |
| DE3441860C2 true DE3441860C2 (de) | 1987-09-24 |
Family
ID=26519280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3441860A Granted DE3441860A1 (de) | 1983-11-14 | 1984-11-13 | Als rieselfilmbefeuchter ausgebildete befeuchtungsanlage |
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| CA (1) | CA1258618A (de) |
| DE (1) | DE3441860A1 (de) |
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